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Thema: Kissenschlacht auf der Destiny

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    Young-Fan Avatar von Mason
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    Standard Kissenschlacht auf der Destiny

    Hallo zusammen!

    Es ist vollbracht. Die erste gemeinsame Fanfiction von Teyla-Nick94 und mir. Wir hoffen sie gefällt euch und freuen uns auf das Feedback eurer Seits.

    Viel Spaß beim Lesen!
    Mason


    Titel: Kissenschlacht auf der Destiny
    Autoren: Mason und Teyla-Nick94
    Serie: SGU nach 2x02 (Staffel 2, Folge 02 "Aftermath")
    Charaktere: Hauptsächlich Colonel Young und Dr. Rush
    Genre: G
    Disclaimer: SGU gehört uns nicht sondern MGM. Geld wollen wir mit der FF auch nicht verdienen. Sie dient der reinen Unterhaltung.
    Anmerkung: Es sind ein paar Mini-Spoiler drin, nur so als kleine Info.
    Danksagung: Danke, Teyla-Nick94, Danke. Es hat Spaß gemacht die Story mit dir zu schreiben. Freue mich schon auf die nächste, die ja schon in Arbeit ist...



    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Kissenschlacht auf der Destiny


    Dr. Nicholas Rush lag auf der Krankenstation. Mal wieder hatte er bis zum Umfallen gearbeitet, alles Essen unangetastet bei Seite geschoben, jegliche Warnungen der anderen außer Acht gelassen. Schließlich war er vor völliger Erschöpfung einfach umgefallen. Das war nun schon der zweite Zusammenbruch. TJ hatte nicht lange gefackelt, ihn auf die Krankenstation bringen lassen und ruhig gestellt. Dass er noch in derselben Nacht einen „Zimmernachbarn“ bekam, ging völlig an ihm vorbei. Rush schlief tief und fest. Traumlos. Sein Körper nahm sich was er so dringend brauchte. Absolute Ruhe.

    Als der zweite Patient ebenfalls ruhig gestellt und mit ordentlicher Fahne tief und fest schlummerte, stand TJ in der Mitte des Raumes und konnte es nicht fassen. Noch nie hatte sie ihren Boss Colonel Young so gesehen und sich vorstellen, das sowas je passieren würde, hatte sie es sich schon gar nicht. Wie konnte Brody seine Alkoholbar auch nur so prall gefüllt unbeaufsichtigt lassen? War der Mann von allen guten Geistern verlassen? Zu seiner Verteidigung konnte der Ingenieur nicht viel sagen. Jedenfalls hatte man mitten in der Nacht einen Colonel gefunden, der sich mächtig einen über den Durst getrunken hatte.

    Der nächste Tag verlief ruhig. Jeder ging seinen Aufgaben nach. Viel gesprochen wurde nicht. Die Wunde von Rileys Tod war einfach zu groß, die sein Verlust bei allen hinterlassen hatte. Und noch etwas war anders: Colonel Telford hatte vorläufig die Regie auf dem Schiff übernommen. So groß die Neugierde auch war, keiner wagte es, ihn auf die Vorkommnisse der letzten Nacht anzusprechen. Die Zuneigung zu dem Mann war noch immer nicht die Beste. Alles, was sie wussten war, dass Young und Rush außer Gefecht gesetzt waren.
    Bei TJ hatte Scott mehr Glück. Irgendwann schnappte er sich die Kollegin und zog sie in eine stille Ecke. Dort quetschte er sie nach Strich und Faden aus. Als TJ ihm von letzter Nacht berichtet hatte, wurde ihm einiges klar. Das war also der Grund, warum Telford einen auf Wichtig machte und TJ jeden, der in die Krankenstation wollte, umgehend wieder raus-schmiss. Und wie es auf einem Raumschiff so ist, blieben Neuigkeiten nicht lange im engsten Kreise. Schon kurz darauf wussten alle Bescheid und hatten großes Verständnis für beide Patienten. Ihnen war irgendwie klar, dass Rush und Young sich schnell wieder fangen würden. Lediglich Telford, der immer noch dachte er wäre einer der wenigen, die von allem was wussten, stolzierte wie ein Platzhirsch durch die Gänge.

    Irgendwann im Laufe des Tages wurde Young langsam wach. Nur langsam gelang es ihm erst ein Auge, dann das Andere zu öffnen. In seinem Schädel schienen sich tausend kleine Hämmerchen eingenistet zu haben, die pausenlos ohne Sinn und Verstand vor sich hin hämmerten. Es kündigte sich ein Kater an, der von einem anderen Stern zu kommen schien „Das hat man nun davon…“, ging es ihm durch die Hirnwindungen. Völlig erschlagen griff er sich an die Stirn, als es von irgendwo hieß: „Ah, auch wieder unter den Lebenden?“ – „Rush? Sind Sie das?“ Mühsam wühlte er sich unter der Decke hervor und schaute sich um. „Hier drüben bin ich. Scheint als hätten wir beide ne miese Nacht hinter uns.“ Direkt gegenüber hob Rush einen Arm und winkte Richtung Colonel, der sich seufzend wieder ins Kissen kuschelte. „Was Sie nicht sagen.“
    Nach einem weiteren Nickerchen beider Männer, fingen sie - als TJ mal nicht im Raum war - an zu diskutieren. Es ging um alles Mögliche. Schließlich kam es, wie es kommen musste. Es dauerte nicht lange und beide schaukelten sich mal wieder so hoch, dass es in einem Streit ausartete. Die üblichen Differenzen kamen wieder hoch. Irgendwann wusste Rush sich einfach nicht mehr zu helfen. In seiner Wut, die sich irgendwie entladen wollte, griff er nach seinem Kissen, auf dem er sich bis eben gestützt hatte und schleuderte es einfach quer durch die Krankenstation zu Young rüber. Der Colonel, mit solch einer Tat von Rush nun wirklich nicht rechnend, bekam das Kissen voll an die Rübe. „Was soll das denn jetzt bitte werden?!“ Als er dann aber das Gesicht von Rush sah, welcher sich über sich selbst wunderte, überkam auch ihn der Schalk. Statt einfach nur das Kissen zurück zu werfen, fingen beide eine Kissenschlacht an, wie sie es wohl zum letzten Mal in ihrer Kindheit getan hatten.

    Als TJ zurück in die Krankenstation kam um nach ihren beiden Patienten zu gucken, traute ihren Augen nicht: „Seit ihr denn jetzt völlig verrückt geworden?!“ Aber Rush und Young hörten gar nicht zu. Mittlerweile hatten sie alle Kissen in beschlag genommen, die sie nur finden konnten. Noch bevor TJ reagieren konnte, stürzte auch schon Telford rein und brüllte: „Was ist denn hier los!?“ Als Antwort bekam er gleich zwei Kissen um die Ohren. Eins von Young, eins von Rush, der dazu noch meinte: „Sie halten sich da raus!“ – „Nichts werd ich!“ Telford hob beide Kissen auf, die vor seinen Füßen lagen und schaute verwirrt zu TJ rüber. Die jedoch zuckte lediglich mit den Schultern und ging in Deckung. Nur knapp entging sie einem Kissen, welches eigentlich für Rush bestimmt war. Telford stürmte in Richtung Young um ihn zur Rede zu stellen. Doch dann war er mitten in der Schlacht und konnte nicht anders als mitzumachen. TJ, die mittlerweile hinter einer großen Kiste hockte, murmelte nur: „Ist ja wie im Kindergarten hier.“ Dann griff sie zum Funkgerät um Scott zu Hilfe zu rufen. Hoffentlich konnte er was richten…

    Wer jetzt glaubt, dass der junge Offizier die Lage wieder in den Griff bekam, der irrt sich gewaltig. Völlig überfordert beobachtete er mit Greer - beide halb hinter dem Türrahmen versteckt - das wilde Treiben der beiden Colonels und des Wissenschaftlers. „Und das sollen unsere Vorbilder sein…“ – „Was denn? Ich finds klasse. Sollen die sich mal richtig austoben.“ Greer grinste von einem Ohr bis zum anderen. Das war so richtig nach seinem Geschmack. In der Krankenstation ging es hoch her. Ständer für Infusionsflaschen waren umgefallen, die Liegen halb verschoben, kaum noch was war an seinem eigentlichen Platz. Scott schüttelte nur den Kopf. Ihm fiel nichts mehr dazu ein. Doch dann bekam er ein tieffliegendes Kissen an die Knie, welches eigentlich für Telford gedacht war. „Ups, sorry.“, kam es als Entschuldigung von Young, der ein breites Grinsen nicht unterdrücken könnte. Telford, der dem Kissen eben noch ausweichen konnte, stolperte nun jedoch über einen Ständer und prallte gegen Greer. Der konnte den Colonel gerade noch mit den Armen auffangen und wieder in die Krankenstation zurück schupsen. Greer, der schon länger den Wunsch verspürte Telford erneut eins auszuwischen, zwinkerte Scott zu. Der Lieutenant ahnte böses: „Oh nein. Nein, Ron, das werden wir nicht.“ - „Und ob wir werden. Los, rein da!“

    Mittlerweile hatte sich das Geschehen in der Krankenstation auf dem ganzen Schiff herumgesprochen. Kein Wunder, es war ja auch kaum zu überhören. Es war ein Gejauchze und Gebrüll wie bei einer Horde tobender Kinder. Niemand war auf die Idee gekommen, die Tür zu schließen. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich eine Traube Schaulustiger vor der Krankenstation gebildet. Unter ihnen auch Brody und Volker. Brody, der noch immer von leichten Schuldgefühlen geplagt war, zog gerade den Kopf ein um einem an ihm vorbeisausenden Kissen zu entgehen. „Lernt man sowas beim Militär?“, fragte ein verwirrter Volker, der zögernd das Kissen aufsammelte. Camille Wray, die gerade vorbei kam, griff entsetzt nach dem Stück Stoff und maulte: „Scheint so. Ich werd da jetzt jedenfalls rein gehen und dem ganzen ein Ende bereiten.“ „Warten Sie. Ich komme mit.“ Sich noch unschlüssig darüber was und wie Chloe ihr dabei wohl helfen können würde, betraten beide Frauen die Krankenstation.
    Endlich bei TJ angekommen, die sich einfach nur noch das Schauspiel anschaute, fragte Chloe: „Was hast du denen gegeben, TJ?“ - „Eigentlich ein Beruhigungsmittel.“, gab diese schulterzuckend zurück. „Scheint nicht so richtig zu wirken.“, kam es von Eli. Auch er hatte sich zu TJ durchgeschlagen um ihr beizustehen. Gemeinsam hockten die vier nun unter einer Liege und überlegten wie sie die sich mit Kissen wild prügelnden Männer wieder auseinander bekamen.
    Gerade nach einem Kissen greifend, fiel Greers Blick auf den jungen MIT-Abbrecher. „Hey, hier wird sich nicht versteckt!“ Und schwups, wurde Eli an den Beinen gepackt und hervorgezogen. „Nein! Ihr könnt mich doch nicht… Hiiiieeeelllfffeeeee!!!“ Eli kreischte wie am Spieß. Nach einem letzten flehenden Blick Richtung Chloe, Camille und TJ, wurde er von Rush und Young mit Kissen bombardiert. Scott schnappte sich währenddessen Chloe, die nun auch unter dem Tisch hervorgezogen wurde. „Auch du bist jetzt dran.“, griente er dabei bis über beide Backen.

    Telford ging jetzt gleich mit zwei Kissen auf Greer los: „Wir beide haben auch noch ne Rechnung offen.“ – „Na dann mal raus damit, Sir!“ Greer, nun richtig auf Betriebstemperatur, hüpfte um eine medizinische Kiste herum auf den Colonel zu. Telford fackelte nicht lange und holte aus. Doch dann traf ihn ein verirrtes Kissen im Rücken und er verzog den Schlag. Greer, der keine Mühe hatte, wehrte ab und schleudert sein Kissen an Telford. „Noch Fragen, Sir?“

    Auf dem Gang wurden es immer mehr. Becker, der Koch, gesellte sich zu den anderen. „Jetzt fehlt nur doch Popcorn.“, scherzte er. Gemeinsam genossen sie das Durcheinander. Ein anderer Airman brachte lachend nur noch ein: „Irre… einfach irre… Das glaubt uns keiner…“ raus. Und wieder ein anderer meinte: „Hol doch mal einer eins von diesen Kinos. Das muss doch gefilmt werden…“
    In der Krankenstation sahen sie Greer gerade rückwärts taumeln, der dabei erneut eine Liege zur Seite schupste. Dabei erwischte er fast Rush, der gerade noch sein Bein zur Seite zog und durch diese Bewegung statt Scott nun Eli mit dem Kissen traf. „He! Das ist ne Sache zwischen euch! Lasst mich das raus!“ Rush jedoch ignorierte Eli und drehte sich zu Greer, der sich schon den Bauch vor Lachen hielt. „Na warte.“ Der Wissenschaftler riss dem vorbeistürmenden Telford einfach das Kissen aus der Hand und schleuderte es dem Master Sergeant an den Hals. Verwirrt über die Coolness, mit der Rush ihm das Kissen stibitzt hatte, maulte Telford nun Rush an: „He! Das war mein Kissen!“ Nun war es Rush, der in Deckung springen musste. Gemeinsam mit Greer stürmte der Colonel, nach einem anderen Kissen greifend, um den OP-Tisch auf den Wissenschaftler zu.
    Auf der anderen Seite behakten sich Chloe, Scott und Young. Auch die drei schenkten sich nichts. Young, dem gerade die Munition ausgegangen war, sah, das Greer gleich drei Kissen im Arm hielt. Nach einem lauten Pfiff rief er dem Mann zu: „Greer, ich muss nachladen!“ Nur eine Sekunde später hatte er das Gewünschte und ging auf Scott los, der zu sehr mit Chloe beschäftigt war um den Überfall von hinten zu bemerken.

    Jeder rechnete mit jedem ab. Irgendwann jedoch klammerte sich ein erschöpfter Telford an das Fußende einer Liege und jabste nach Luft: „Stopp, Leute. Ich kann nicht mehr.“ – „Nichts da! Hier wird nicht geschwächelt!“ Young, der sich noch gut daran erinnern konnte das Telford mit seinem - Youngs - Body beim ersten Körpertausch nicht gerade sorgsam umgegangen war bis TJ ihn damals mit einer K.O.-Spritze niedergestreckt hatte, sah es ja gar nicht ein, Telford ungeschoren davonkommen zu lassen.
    Kurzerhand orderte Young von Rush ein Kissen. „Für wen?“ Young zeigte wortlos auf Telford, der noch immer an der Liege lehnte. Der Wissenschaftler, voller Vorfreude auf das Kommende, grinste in sich hinein und warf dem Colonel eines seiner gesammelten Kissen zu. Dabei war er so abgelenkt, dass er seinerseits gleich von Eli und Chloe eins übergezogen bekam.

    Einige Zeit später wurden nach Telford auch alle anderen müde. TJ, die sich bis jetzt wie durch ein Wunder aus allem raushalten konnte, sah ihre Chance. Mutig krabbelte sie aus ihrer Deckung und fragte vorsichtig: „Na? Können wir jetzt langsam wieder erwachsen werden?“ Young, der amüsiert erst jedes Gesicht aller Beteiligten musterte, dann sich in der völlig durcheinander geratenden Krankenstation umsah und erst zum Schluss bemerkte, das ihn vom Gang aus ein breites Publikum ihn anstarrte, bekam ein immer breiter werdendes Grinsen: „Das fällt mir jetzt schwer.“ - „Mir auch“, pflichtete ihm Rush bei, jedoch nicht ohne Young ein Kissen um die Ohren zu hauen. Scott konnte nicht mehr. Losprustend vor Lachen griffen er und die anderen wieder ins Geschehen ein. Seufzend und sich ihrem Schicksal ergebend, kroch TJ zu Camille hinter einem Stapel Kisten.
    Camille Wray, noch immer überlegend wie sie das Theater beenden sollte, strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Wenn ich das jetzt melde, ist alles aus. Und das IOA hätte endgültig die Oberhand.“ Das hätte sie lieber nicht laut überlegen sollen. Chloe, die Camilles Überlegung mitbekommen hatte, gab es gleich lauthals an alle anderen weiter: „Hey Jungs, Miss Wray will alles melden!“ Für einen Moment herrscht völlige Stille im Raum. Das Einzige, was man hörte, war ein hilfloses Schlucken der IOA-Mitarbeiterin. Gemeinsam mit den anderen stürzte sich Chloe auf Camille und nun war TJ die einzig letzte verschonte in der Krankenstation.

    Brody, Volker und die anderen amüsierten sich prächtig auf dem Gang. Lt. James konnte sich kaum noch zurückhalten. Sie war kurz davor, für alle Stühle zu ordern. Was sie an diesem Tag zu sehen bekam, schlug alles, was sie jemals erlebt hatte. Doch als direkt vor ihr ein Kissen landete, welches ursprünglich für Camille gedacht war, kam ihr eine bessere Idee. Nach einem völlig geräuschlosen Anschleichen (nicht, dass die anderen es auch dann nicht gehört hätten wenn sie laut getrampelt hätte), tippte sie Lieutenant Scott auf die Schulter: „Ach, Matt. Was ich dir schon immer mal sagen wollte.“ – „Ja?“ Scott, der sich zu James umdrehte, sah in ein völlig ernstes Gesicht. „Wa… was ist denn?“ Dann schaltete James sprunghaft von versteinerter Miene auf breites Grinsen und schlug ihm mit voller Wucht das bis eben versteckte Kissen zwischen die Augen.

    Sich gerade noch rechtzeitig zwischen zwei Kissen wegduckend, die rechts und linke haarscharf an Youngs Ohren vorbeizischten, rief er zu James rüber: „Bravo, Lieutenant!“ Allerdings war er bei diesen Worten mit dem Kopf schon wieder auf dem Weg nach oben, wo ihn auch gleich ein drittes Kissen voll im Gesicht erwischte. Sich über sich selbst ärgernd, schaute er in die Richtung, aus der das eben kassierte Kissen gekommen war. Er sah eine breit grinsende Camille, die sich aus dem Staub machen wollte. „Na warte, dich krieg ich auch noch.“
    Rush, der gerade mit Eli und Greer beschäftigt war, wurde auch noch von Telford und Chloe beschossen. Und nun kam auch noch Young auf ihn zu. „Ach Herrje, der auch noch.“ Doch statt sich auch noch auf Rush zu stürzen, zog der Colonel ihn einfach nur beiseite: „Camille.“ Mehr Worte brauchte es nicht. Rush nickte.

    Greer, der sah das Young und Rush Pläne andere Pläne hatten und sich nicht mehr an der Schacht gegen Chloe und Telford beteiligen wollten, rief Scott zu: „Hey, die machen sich vom Acker!“ – „Nichts da!“, war Scotts Antwort, die wie aus der Pistole geschossen kam. Zeitgleich schleuderten die beiden diverse Kissen Richtung Rush und Young.
    Von der Aufprallwucht nach vorn geworfen, fielen beide auf einen Tisch, der direkt vor ihnen stand. Noch immer vorn über gebeugt, war es Young, der über das Freudengeschrei der anderen zu Rush schrie: „Sie übernehmen die beiden Halbstarken. Ich kümmere mich um Miss Meldung!“ Noch bevor der Wissenschaftler auch nur den Hauch eines Einwandes wegen der ungerechten Arbeitsaufteilung anbringen konnte, war der Colonel auch schon um dem Tisch geeilt und hinter Camille her.
    „Verdammt“, murmelte Rush. Doch dann fiel sein Blick auf einen wahren Schatz: viele vergessene Kissen, die alle verstreut hinter einer weiteren Liege lagen. Da er schon wieder von drei Seiten aus beworfen wurde, blieb ihm nichts anderes übrig, als über den Tisch zu hüpfen. Dabei sammelte er alle möglichen Kissen ein, die er greifen konnte. Gleich das erste Kissen verwandelte sich in einen Volltreffer. Telford hatte sich gerade aufrecht genug hingestellt und bekam das Kissen voll an die Zwölf. Telford, nicht blöd, erhaschte noch im letzten Moment einen Blick auf den Schützen beim Rückzug. Neu bewaffnet, stürmte der Colonel gleich los über die Liege, bereit Rush mit dem Kissen zu vertrimmen. Dieser krabbelte jedoch blitzschnell unter der Liege hindurch.

    James, die sich nach ihrem Überfall auf Scott schnell wieder zurück auf den Gang verzogen hatte, genoss mit Brody, Volker, Koch Becker und den anderen zusammenstehend das Treiben. Lisa Park versuchte sich mühsam durch die weiter hinten stehenden Wissenschaftler und Militärs durchzuquetschen. Brody packte sie schließlich am Arm und zog die Kollegin direkt in die Mitte. Erschrocken von der völlig untypischen Ausgelassenheit, besonders von Young, Rush und Telford, schaute sie fragend zu James: „Sollten wir da nicht zwischen gehen?“ Doch statt James, war es Brody, der reagierte: „Um Gottes Willen. Das ist die beste Psychotherapie, die sie je bekommen können.“

    Greer wollte gerade mit Eli auf Scott und Chloe losgehen, als er die Krabbelei von Rush mitbekam. Es musste eine sofortige Planänderung her. Zusammen packten er und Eli Rush an den Armen und zogen ihn in das Zentrum der Schlacht. Dabei rief er in die Runde: „Schaut mal, wen wir hier haben!“ Rush, der nun ohne jegliche Deckung da stand, bekam es mit der Angst zu tun. Telford, Greer, Scott, Eli und Chloe hatten ihn umzingelt. Und dann ging’s los. Gleich von allen Seiten wurde der Wissenschaftler eingeseift.

    Derweil hatte Young Camille eingeholt. Gerade als sie den rettenden Schritt aus der Kranken-station machen wollte, packte der Colonel sie von hinten und raunte ihr zu: „Hier wird nichts gemeldet!“ Dann warf er sie kurzerhand über die Schulter und trabte in die Krankenstation zurück. Mit hilfesuchendem Blick zu Brody und Co., fing sie anschließend an mit den Fäusten auf Youngs Rücken einzuhämmern: „Das können Sie nicht machen! Sie ungehobelter….! Ich werde mich beschweren!“ Brody konnte nicht mehr anders, ihm stiegen Lachtränen in den Augen.
    Wieder im Raum, fiel Youngs Blick auf Rush und die Schadenfreude stieg noch mehr. Mit Camille über der Schulter blieb der Colonel einfach nur stehen und genoss es, wie Rush noch immer von allen Seiten beworfen und verdroschen wurde. „Ach wie schön. Das wollt ich schon immer mal sehen. Das hat der Bursche redlich verdient.“ – „Wer hat was verdient?!“, keifte eine noch immer auf ihn eintrommelnde IOA-Angehörige, die das Ganze ja nicht sehen konnte.

    „Hey, das ist nicht lustig!“ Rush, der sich gerade ein Kissen von der Nase nahm, kam die Lösung. Er wehrte noch weitere drei Kissen ab und schrie dann: „Und was ist mit Wray! Die wollte doch petzen gehen!“ Das half. Alle ließen von Rush ab und visierten nun Young an, der noch immer einfach nur da stand. Mit geschulterter Camille.
    „Oh scheiße…“ Doch es war zu spät. Noch bevor er die Frau wieder auf die Füße stellen konnte, war es nun der Colonel, der alles abbekam, was eigentlich Camille gegolten hatte. Während sie einige Kissen lediglich am Hintern abbekam, knickte Young langsam in die Knie weil er dem ganzen Ansturm von Männern und Kissen nichts mehr entgegen setzen konnte.

    Nun entstand ein wahres Knäuel aus Wissenschaftler, Militär, Zivilisten und Kissen. Kaum einer suchte noch Deckung. Camille fand eine Lücke, wollte dem ganzen entkommen. Vorsichtig versuchte sie zwischen Scott und Eli hindurch zu kommen. TJ, die noch immer nichts weiter machen konnte als das ganze hilflos mit anzusehen, winkte Camille zu sich: „Hier her!“ Doch Telford bekam davon Wind. Gerade TJ mit einem besonders großen Kissen anvisierend, hörte er Young hinter sich brüllen: „Überleg dir was du tust, David! TJ hat noch Babyschutz!!“ Telford entschloss sich klugerweise den Wurfarm samt Kissen wieder zu senken und schaute zu TJ rüber. Doch statt einfach nur „Danke“ zu sagen, griff die Frau nach einem Kissen, welches ihr Young rüber geworfen hatte und schleuderte es in Telfords Seite. Danach ging sie sofort wieder in Deckung und war nicht mehr gesehen.

    Telford, von TJ’s Wurf überrascht, wollte sich wieder umdrehen und stolperte dabei über Rush. Dieser wiederum verlor sein Gleichgewicht und flog gegen Young. Nach einer wahren Kettenreaktion von Stolpern und Rempeln, fielen alle wild durcheinander zu Boden. Natürlich samt aller Kissen, die jeder noch im Arm hielt. Chloe hatte besonders Pech. Ihr Kissen verhakte sich gleich an zwei Stellen, wurde dann in die Luft geschleudert und riss in der Mitte durch. Wie Schnee rieselten die Federn auf alle nieder, was von den Zuschauern auf dem Gang mit tosendem Applaus quittiert wurde.

    Nachdem nun alle zu Boden gegangen waren und die Kissen zwischen einem Knäuel von Mensch und Ausrüstung steckten, fanden sich Young und Rush ganz unten begraben wieder. „Tja, und was jetzt?“, war es Young, der fragend den Wissenschaftler anschaute. Rush sah seinen Nachbarn nur an und begann sich irgendwie von allen zu befreien, um rauskriechen zu können. Young versuchte das Gleiche, hatte sich mit dem Bein aber irgendwie bei wem auch immer verhakt. „Hey, ein bisschen Hilfe wäre nicht schlecht.“ – „Na gut. Ausnahmsweise.“ Gemeinsam schafften sie es, sich irgendwie zu befreien. Noch auf den Knien und mit völlig zerzausten Haaren, erstarrten sie zu Eissäulen. Sie waren Richtung Tür gekrabbelt, von wo sie freies Blickfeld in die Zuschauerreihen hatten. Brody und die anderen krümelten sich vor Lachen.
    Young spuckte eine letzte Kissenfeder aus und murmelte mit hängendem Kopf: „Na super. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen.“ – „Trösten Sie sich, Colonel. Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Rush schien auch nicht viel glücklicher zu sein als der Mann neben ihm. Verlegen zupfte auch er sich die Federn vom Leib. Besonders in den langen Haaren hatte sich einige von den Teilen verfangen. So langsam realisierten beide, was in den letzten Minuten passiert war und wie viele (Mitspieler sowie Zuschauer) sie da mit reingezogen hatten. Aus einer ihrer so oft vorkommenden Meinungsverschiedenheit war eine echte Schlacht entstanden. Allerdings hatte sie zu keinen Verletzten oder Schäden geführt. Am Ende gab es nur weit von ihrer Heimat entfernte Menschen, die sich auf spielerischer Weise den Frust von der Seele gewischt hatten. Das galt vor allem für zwei. Langsam aufstehend, war es Young, der Rush die Hand reichte: „Gut gemacht, Rush.“ - „Danke, Colonel. Das gleiche gilt für Sie.“

    Lisa Park traute ihren Augen nicht. „Nun schaut euch das an. Jetzt vertragen die zwei sich auch noch. Es geschehen noch Wunder.“

    „Ich würde vorschlagen wir verschwinden. Hab nämlich keine Lust hier aufzuräumen.“, meinte Young weiter. Rush nickte zustimmend: „Gute Idee. Außerdem müsste es bald Abendessen geben.“ Heimlich versuchten beide sich aus dem Staub zu machen. Doch weit kamen sie nicht. Es war Becker, der sich auf ein Zeichen TJs hin mitten in der Tür aufgebaut hatte. Dicht neben ihm standen Brody, Volker, James und Park und bildeten so eine undurchdringliche Mauer. Koch Becker ergriff seine Chance endlich auch mal das Zepter in die Hand nehmen zu können: „Hier kommt keiner raus, meine Herren. Sie beide haben angefangen und Sie beide werden es auch zu Ende bringen.“ Während sich auf Rushs Gesicht erneut ein Lächeln stahl, rümpfte Young lediglich die Nase. Er konnte seinem Koch einfach nicht Böse sein, nicht nachdem was hier gerade abgelaufen war. Also warf er Rush ergeben einen Blick zu und gemeinsam drehten sie wieder um in die Krankenstation. Dort hatten sich mittlerweile auch die anderen sortiert und waren aufgestanden. Wenn Rush es nicht besser wüsste, würde er meinen eine Schlacht im Hühnerstall gesehen zu haben. Das Bild war einfach zu komisch.
    Becker, beide Hände in die Hüfte gestemmt, genoss die neue Situation bis ins Mark und setzte sogar noch einen oben drauf: „Und Essen gibt’s heut auch nicht! Sie beide gehen heute ohne was zu Bett!“ Brody und die anderen waren nun nicht mehr zu halten. Erneut brachen sie alle lauthals in tosendes Gelächter aus.

    TJ, die schon längst aus ihrer Deckung hervorgekommen war, griente bis über beide Ohren. Auf Becker war verlass. „Ihr habt es alle gehört. Aufräumen. Ich will, dass alles wieder an Ort und Stelle ist. Das ist eine Krankenstation und kein Kindergarten!“ – „Nicht?“, murmelte Rush und kassierte das letzte fliegende Kissen des Tages. Der kam vor Schreck ins Straucheln und wurde gerade noch von Young aufgefangen, bevor er in einen Ständer fallen konnte. Young hatte sich zwar einen Kommentar gerade noch verkneifen können, doch auch in seinen Augen blitzte kurz der Schalk auf als er zu TJ rüberschaute. Die jedoch wurde langsam mächtig sauer: „LOS! Rein, ihr zwei! Jetzt ist aber Schluss hier!!“ Beide Männer starrten die Frau ein letztes Mal an, doch TJ stand mit vor der Brust verschränkten Armen da und setzte eine bitterböse Miene auf. Dann griff sie zur nächstliegenden Tasche und drückte diese dem Wissenschaftler in die Hand: „Hier, Doktor. Alles einräumen. Aber pikobello!“ Und als ob das nicht noch reichen würde, schnappte sich die Medizinerin auch noch Chloe und zwei Stühle, parkte das Mädchen auf dem einen und sich selbst auf dem anderen um auch ja alles genau beobachten zu können.

    Sich von den letzten Federn befreit, stopfte sich Lieutenant Scott das T-Shirt wieder ordentlich in die Hose. Dabei stupste er Greer an: „Nun guck dir die Frauenzimmer an. Genießen das auch noch. Wo gibt’s denn sowas?“ Young, der sich mit vier eingesammelten Kissen im Arm von hinten zwischen die beiden jungen Männer gedrängelt hatte, flüsterte nur: „Mitgefangen, mitgehangen. Los, anpacken.“ Vor Schreck zusammenzuckend, drehten sich Scott und Greer blitzschnell zu ihrem Vorgesetzten um und nahmen gespielte Haltung an: „Jawohl, Sir.“ Im nächsten Moment schoben sie gemeinsam mit Telford und Eli die Liegen wieder an ihre eigentlichen Stellen.

    Young blieb noch eine Weile stehen und schaute sich um. Er sah eine zufriedene Chloe, die mit TJ tuschelte, Scott und Greer wie gewohnt Hand in Hand arbeitend Decken ordentlich zusammenlegend und einen Telford, der mit Eli irgendwelches anderes Zeug aufsammelte. Dann hob der Colonel noch weitere Kissen auf und machte sich daran, alle auf die jeweiligen Liegen zu verteilen. „Das war gut. Jetzt geht’s mir besser.“

    In einer anderen Ecke des Raumes kämpfte Rush mit einer großen Kiste, die nicht so wollte wie er. Leicht genervt von dem Mistding vor sich, schaute auch er sich um. Dabei fiel sein Blick auf Colonel Young, der in Gedanken versunken ein Kissen ordentlich platzierte. „Schau sich das mal einer an. Der kann auch anders…“ Dann blickte er zurück auf die Kiste vor sich, schlug noch einmal mit der Faust drauf und tadaaa, das Schloss klappte zu. Auch bei ihm selbst schien ein Knoten geplatzt zu sein. Rush war unendlich froh, dass trotz des wilden Durcheinanders nicht ein Teil auf der Krankenstation kaputt gegangen war. Aber noch erleichterter war er, dass sich niemand dabei verletzt hatte.

    Becker hatte die Gunst der Stunde genutzt und war schnell in die Kantine gerast um für TJ und Chloe eine kleine Portion Grünzeug zu besorgen. Wieder zurück, drückte er es den beiden Frauen in die Hand.

    Rush hatte sich mittlerweile zu Young gesellt. Gemeinsam schoben sie brav zwei große Kisten wieder an die Wand. Sich gleichzeitig umdrehend, sahen sie wie Chloe den ersten Bissen von dem leckeren Salat vertilgte. Fassungslos über diese Dreistigkeit, lief ihnen das Wasser im Mund zusammen. Wie im Chor flehten sie: „Hey! Und wir?!“ Ein Blick von Becker und die beiden vergaßen all das, um was sie noch Bitten wollten. Die Gabel drohend in die Luft haltend, gab es eine weitere klare Ansage, diesmal von TJ: „Wie Becker schon sagte. Für euch zwei Rabauken bleibt der Teller heute leer.“ Dann wandte sie sich an Eli und Konsorten: „Und ihr vier geht jetzt raus hier. Ende der Vorstellung.“ Telford, Eli, Scott und Greer steuerten die Tür an. Young und Rush versuchten das gleiche. Doch dann stellte sich TJ ihnen in den Weg: „Das gilt nicht für euch beide. Ihr bleibt schön hier. Bis morgen. Sowas nennt man Hausarrest!!!“ Young wollte gerade ein Veto einlegen, doch TJ drohte weiter: „Und wehe ihr zwei fangt wieder an. Dann setzt es was. Verstanden?“ – „Ja, TJ.“ Rush und Young standen vor ihr wie zwei auf frischer Tat erwischte Schuljungs. Dann schloss sich die Tür und die zwei waren wieder alleine auf der Krankenstation. Young, der sich immer noch über das alles wunderte, starrte einfach nur die Tür an: „Shit! Und was machen wir jetzt?“ Rush hingegen trabte, seinem Schicksal ergeben, zurück zu der Liege, wo er bereits die letzte Nacht verbracht hatte. „So ein Mist aber auch. Erst will ich nichts essen wenn ich soll. Dann will ich endlich und darf nicht. Verrückt, einfach verrückt.“, grummelte er sich immer wieder in den Bart.

    Draußen auf dem Gang herrschte derweil noch immer Heiterkeit. Zwar hatten sich einige bereits wieder an die Arbeit gemacht, aber eine kleine Gruppe stand immer noch um TJ und Becker. Camille schaute die Medizinerin bewundernd an. „Sehr gut, Lieutenant Johansen.“ Fast wieder in altbekannter Fassung, meldete sich nun auch Telford wieder zu Wort: „Tja. Nun wollen wir doch alle mal wieder zurück an die Arbeit.“ Er machte auf dem Absatz kehrt und verschwand um die nächste Ecke. Eli, Scott, James und Greer schmunzelten dem Colonel hinterher. War das wirklich der David Telford, wie sie ihn kannten? Dann kam Becker die zündende Idee: „Hat sonst noch wer Hunger? Ich hab noch was von dem Salat, den Dr. Volker gezüchtet hat. Ihr seit alle herzlich eingeladen, ich geb einen aus.“ Wie auf einem Betriebsausflug lachend marschierten sie alles Richtung Kantine. Chloe, die irgendwie noch immer versuchte sich die Kissenschlacht zu erklären, sprach auf halber Strecke TJ darauf an: „TJ?“ – „Ja, Chloe?“ – „Kannst du mir bitte mal sagen was das gerade war? Ich mein, das sind doch alles erwachsene Männer, die sich eben wie Kinder aufgeführt haben. Bei Eli, Matt und Ron kann ich mir das ja noch vorstellen. Aber bei den anderen…“ TJ legte beruhigend die Hand auf Chloes Schulter und grinste: „Das ist Streßbewältigung, Chloe. Nichts anderes. Manchmal müssen Männer sowas tun. Da kommt das Kind in ihnen wieder hoch. Warts ab. Morgen wirst du erst richtig sehen wie gut denen das getan hat. Wenn alle wieder auf dem Posten sind.“ Doch Chloe grübelte weiter. „Hm, na gut… wenn du meinst….“

    Am nächsten Morgen betrat eine ausgeschlafene TJ die Krankenstation. Doch als sie die Tür geöffnet hatte, blieb ihr die Luft weg. Die Betten waren schon wieder leer. Gerade als sie Alarm schlagen wollte, entdeckte sie ihren Colonel und den Wissenschaftler nebeneinander auf einer großen Kiste mit dem Rücken an die Wand gelehnt hocken. Beide schliefen tief und fest. Rush hatte sogar seinen Kopf auf der linken Schulter des Colonels geparkt. Es war ein Bild für die Götter. Ohne zu zögern rief sie nach Eli, damit dieser ein Foto machen konnte. Anschließend schauten sie noch einige Zeit die beiden Kistenhocker an. „Sollten wie sie nicht wecken, TJ?“ – „Ne, lass mal. Der Schlaf wird ihnen gut tun. Die wachen schon von alleine wieder auf.“

    Gute zwei Stunden später war es soweit. Young wurde langsam wieder munter und schaute sich irritiert um. Erst dann bemerkte er die Last auf seiner Schulter. Vorsichtig versuchte der Colonel sich von Rush zu befreien. Sich die Schulter massierend, murmelte er vor sich hin: „War das alles nur ein Traum?“ – „Ich würd sagen, nein.“ Verschlafen rieb sich Young den letzten Rest Müdigkeit aus den Augen: „Gott, ist das wirklich passiert, Rush?“ – „Jaaa.“, gähnte der Wissenschaftler zurück. Dann stubbelte er sich durch Bart und Haare und erhob sich. Nachdem er sich genüsslich gestreckt hatte, zog er Young ebenfalls von der Kiste. „Nen Vorschlag was wir jetzt machen, Colonel?“ Young, der feststellte, das von TJ weit und breit keine Spur war, bekam ein breites Grinsen: „Nun, ich würd sagen wir gehen mal in die Kantine. Ich hab einen Bärenhunger.“ – „Wunderbar. Endlich essen.“

    Nach einem Abstecher zu den Duschen, marschierten Young und Rush, sich gut unterhaltend, in die Kantine. Dort den ersten Fuß in den Raum gesetzt, sprangen alle Anwesenden von ihren Plätzen auf und fingen an zu applaudieren. Wie vom Donner gerührt blieben die beiden Neuankömmlinge stehen. Rush klappte die Kinnlade runter. Young ließ den Applaus noch einen Moment über sich ergehen. Dann hobt er die Hand und bat so um Ruhe: „Danke, Leute. Ist schön zu sehen, wie leicht man euch ermuntern kann.“ - „Ja, man braucht sich nur zum Affen machen…“, bekam er nur eine Sekunde später von Rush ins Ohr geflüstert. Damit war die Ansprache auch schon wieder vorbei.

    Becker, der mit zwei prall gefüllten Schüsseln auf Young und Rush zusteuerte, hatte einen weniger glücklichen Gesichtsausdruck. „Was ist los, Becker?“, fragte Young, während er seine Schüssel in Empfang nahm. „Ich…. äh… ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, Sir. Ich…“ Dann wand sich der Koch an Rush. Ihm die zweite Schüssel überreichend, sagte er weiter: „Und bei Ihnen möchte ich mich auch entschuldigen, Doktor. Ich war unhöflich…“ – „Ach quatsch. Das war schon richtig was Sie gestern gemacht haben. Ich hätte wahrscheinlich auch wen ohne Essen ins Bett gescheucht.“, beendete Young kurzerhand die Stotterei des Kochs. Und auch Rush erteilte Absolution: „Schon okay, Becker. Wir haben es ja nicht anders verdient.“ Erleichtert, dass ihm keiner der beiden Männer etwas übel nahm, machte Becker auf dem Absatz kehrt um sich wieder um die Mahlzeiten kümmern zu können.

    „Guter Mann…“, murmelte Young. Dann entdeckte er Telford an einem der Tische sitzen. Mit Rush an den Versen, steuerte er den Tisch an. „Ist hier noch frei, David?“ Da der Colonel lediglich mit der Hand auf die freien Plätze zeigte und so Young und Rush aufforderte Platz zu nehmen, war es nun Rush, der fragte: „Sagen Sie mal, Colonel, ist die Begrüßung von eben etwa auf Ihrem Mist gewachsen?“ Erneut brachte Telford keinen Laut raus. Mit rotem Kopf nickte er. Er wusste selber nicht warum, aber irgendwie war das nicht das übliche, was er sonst so fabrizierte. Verlegen schaute er zu Young rüber: „Ich dachte das würde euch gut tun. Hör mal, Everett, ich hab da ne menge ordentlicher Böcke geschossen und…“ – „Halt die Klappe, David. Wir sind alle nicht fehlerfrei.“

    TJ, die inzwischen auch in die Kantine gekommen war, konnte es sich nicht verkneifen Rush und Co. auf ihre ganz eigene Art zu begrüßen: „Das ihr zwei mir jetzt bloß nicht auch noch auf die Idee kommt, ne Essenschlacht anzufangen!“ Wie konnte es auch anders sein, erneut kam Gelächter auf. Sich vor Schreck an seinem letzten Bissen Frühstück verschluckend, hustete sich Rush die Lunge aus dem Hals. Young klopfte ihm auf den Rücken. „Na? Geht’s wieder?“ Rush nickte dankend. „Ich, glaube das werdet ihr zwei so schnell nicht wieder los.“, ahnte Telford, der TJ zu sich und den anderen herwinkte. Rush, noch immer hustend, brachte lediglich ein „Höchstwahrscheinlich“ raus. Dann sah er zu Young rüber, der zu TJ, die zu Telford und der wieder zu Rush. Und nun musste auch sie lachen. Becker, mit der Ausgabe von Wasser beschäftigt, grinste in sich hinein: „Etwas Spaß muss sein…“


    - ENDE -


  2. #2
    Rush Freak Avatar von teyla-nick94
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    SUPI Is schon ein Wunder, dass wir es geschafft ham, es online zu stellen. Ich lieb sie: )
    Besonders den Satz hier: "Lediglich Telford, der immer noch dachte er wäre einer der wenigen, die von allem was wussten, stolzierte wie ein Platzhirsch durch die Gänge."




    Young: For the sake of the crew
    Rush: For the sake of the crew




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  3. #3
    First Lieutenant Avatar von Col. Carter
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    *rofl.. auf boden lieg kaputtlach*
    Das war wirklch eine sehr schöne story.. hat mir wirklich gut gefallen..
    Vorallem der Koch.. der den weg versperrt hat war genial..
    aber auch alle andern die so reingeschlidert waren..
    wirklch herrvorragend und vor allem zum lachen.

    lg

  4. Danke sagten:


  5. #4
    Rush Freak Avatar von teyla-nick94
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    Zitat Zitat von Col. Carter Beitrag anzeigen
    *rofl.. auf boden lieg kaputtlach*
    Das war wirklch eine sehr schöne story.. hat mir wirklich gut gefallen..
    Vorallem der Koch.. der den weg versperrt hat war genial..
    aber auch alle andern die so reingeschlidert waren..
    wirklch herrvorragend und vor allem zum lachen.

    lg
    Freut uns, wenns dir gefällt. Mason kommt heut glaub ich gar net. ich weiß es nicht sicher. aber ein ganz großes DANKE von mir auf jeden Fall schon mir




    Young: For the sake of the crew
    Rush: For the sake of the crew




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  6. #5
    Young-Fan Avatar von Mason
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    @Col.Carter: Vielen Dank für dein Feedback. Freut mich ebenfalls, dass die Story dir gefallen hat.

    @Teyla-Nick94: ätsch, bin doch online (aber nur kurz...).

  7. #6
    Fürstin der Finsternis Avatar von Liljana
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    So, jetzt hab ich die lustige Kissenschlacht in aller Ruhe in der Badewanne gelesen. Das habt ihr ganz prima gemacht, ihr zwei.
    Ist ja wie bei den 10 kleinen Negerlein nur in umgekehrter Reihenfolge.

    Am Anfang hatte ich zwar kurz Probleme, weil ich lediglich die erste Staffel SGU kenne, aber das ist für den Verlauf der Geschichte nicht so wichtig. Bei Telford musste ich stutzen, dass der auf der Destiny ist, wusste ich gar nicht.

    Die Charaktere waren perfekt geschrieben - gerade Rush und Young am Anfang. Aber da ihr zwei eingefleischte SGU-Fans seid, ist das ja kein Wunder. ^^

    Um den ganzen Druck einmal loszuwerden, ist so eine Kissenschlacht wohl genau das richtige und hebt dadurch einfach die Stimmung.
    Ähm ... ich hätte noch eine Frage: Seit wann gibt es denn auf der Krankenstation der Destiny sooo viele Kissen?

    Lediglich ein bisschen zu lang war mir die eigentliche "Schlacht", aber das tut der Geschichte keinen Abbruch.
    Und noch ein kleiner Tipp:
    „Scheint nicht so richtig zu wirken.“, kam es von Eli.
    Hier braucht es immer keinen Punkt, wenn nach der wörtlichen Rede ein Komma kommt.

  8. Danke sagten:


  9. #7
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Hehe, endlich mal was los auf der Destiny
    Eure FF hat mir gut gefallen und mir ein paar ziemliche Grinser beschert

    Mein Lieblingsabsatz war der hier:

    Als der zweite Patient ebenfalls ruhig gestellt und mit ordentlicher Fahne tief und fest schlummerte, stand TJ in der Mitte des Raumes und konnte es nicht fassen. Noch nie hatte sie ihren Boss Colonel Young so gesehen und sich vorstellen, das sowas je passieren würde, hatte sie es sich schon gar nicht. Wie konnte Brody seine Alkoholbar auch nur so prall gefüllt unbeaufsichtigt lassen? War der Mann von allen guten Geistern verlassen? Zu seiner Verteidigung konnte der Ingenieur nicht viel sagen. Jedenfalls hatte man mitten in der Nacht einen Colonel gefunden, der sich mächtig einen über den Durst getrunken hatte.
    Das könnte auch direkt eine Szene aus der Serie sein

    Kurzerhand orderte Young von Rush ein Kissen. „Für wen?“ Young zeigte wortlos auf Telford, der noch immer an der Liege lehnte. Der Wissenschaftler, voller Vorfreude auf das Kommende, grinste in sich hinein und warf dem Colonel eines seiner gesammelten Kissen zu.
    Und plötzlich können Young und Rush doch zusammenarbeiten, sie brauchen nur einen gemeinsamen Feind

    Ich könnt jetzt auch noch weiter zitieren, aber das wär dann doch ein bisschen zu viel Text der da anfallen würde

    Also sag ich einfach noch mal:
    Tolle Geschichte, hat mir gut gefallen

    Auch von mir noch ein kleiner Tipp am Rande (ist mir auch schon passiert, ich sprech also aus Erfahrung )

    Genre: G
    Ich würd vor dem G das "Genre" durch "Rating" ersetzten


    @ Lil:

    Bei Telford musste ich stutzen, dass der auf der Destiny ist, wusste ich gar nicht.
    Da hat wohl jemand bei den letzten Folgen der ersten Staffel nicht richtig aufgepasst

  10. Danke sagten:


  11. #8
    Fürstin der Finsternis Avatar von Liljana
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    Zitat Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
    Da hat wohl jemand bei den letzten Folgen der ersten Staffel nicht richtig aufgepasst
    Gut möglich; oder schon längst wieder vergessen. Ich hab die letzten Folgen ja immer aufgenommen und dann meistens ein bisschen vorgespult. Aber jetzt wo ich näher drüber nachdenke, kommt mir das vage in den Sinn, dass da der Telford war.

    Im Header war aber zu meiner "Entschuldigung" ^^ diese zeitliche Einordnung zu stehen:

    Serie: SGU nach 2x02 (Staffel 2, Folge 02 "Aftermath")
    Da hätte doch Telford schon wieder weg sein können.

  12. Danke sagten:


  13. #9
    Rush Freak Avatar von teyla-nick94
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    Liljana: Schön, dass es dir gefällt Das mit dem Punkt bei der wörtlichen Rede hab ich vorher nicht gewusst. Erst meine Deutschlehrerin hat mich drauf aufmerksam gemacht

    Redlum49: Cooool, danke So haben wir uns das gedacht, mit Rush und Young




    Young: For the sake of the crew
    Rush: For the sake of the crew




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  14. #10
    Young-Fan Avatar von Mason
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    Hey, vielen Dank für die Feedbacks!
    Freut mich tierisch, dass ihr Lachen konntet. Beim Schreiben haben Teyla-Nick94 und ich uns auch schon köstlich amüsiert. Ich würd sowas zu gern mal in einer Folge sehen...


    Zitat von Liljana
    Und noch ein kleiner Tipp:

    „Scheint nicht so richtig zu wirken.“, kam es von Eli.

    Hier braucht es immer keinen Punkt, wenn nach der wörtlichen Rede ein Komma kommt.
    Aha, war mir nicht bewusst. Danke für den Hinweis. Hoffe, dass ich zukünftig dran denke...


    Zitat von Redlum49
    Auch von mir noch ein kleiner Tipp am Rande (ist mir auch schon passiert, ich sprech also aus Erfahrung )

    Genre: G

    Ich würd vor dem G das "Genre" durch "Rating" ersetzten
    Okay.... das ist auch etwas, was ich berücksichtigen werd. Ich hatte vorher bei diversen Threads geschaut wie das nun sein sollte. Da sind so viele Varianten... aber egal. Man lernt immer dazu. Danke für den Tipp.

  15. #11
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Zitat Zitat von Mason Beitrag anzeigen
    Okay.... das ist auch etwas, was ich berücksichtigen werd. Ich hatte vorher bei diversen Threads geschaut wie das nun sein sollte. Da sind so viele Varianten... aber egal. Man lernt immer dazu. Danke für den Tipp.
    Rating ist einfach der Begriff für Altersfreigabe (man kann aber genau so gut "Altersfreigabe" schreiben und dahinter eben den entsprechenden Buchstaben oder FSK irgendwas, wenn man den nicht weiß. Das ist eigentlich relativ egal ).

    Genre dagegen ist/sind die "Kategorie(n)" in die die FF fällt, z.B. Humor, Abenteuer, Slash, Crack, ect.

  16. Danke sagten:


  17. #12
    Young-Fan Avatar von Mason
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    Aaaahaaaa *Licht-geh-auf*

    Danke, Redlum49. Als FF-Neuling muss man noch viel lernen.

  18. #13
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Zitat Zitat von Mason Beitrag anzeigen
    Als FF-Neuling muss man noch viel lernen.
    Besonders bei den ganzen englischen Fachausdrücken, da musst ich mich auch erstmal durchbeißen...

    Hier ist übrigens eine Seite, wo man manches nachlesen kann, wobei manche Ausdrücke hier auf SGP (und auch anderswo) anders genannt werden. (Beispielsweise heißt das Ficlet hier One-Shot und der Contest Challenge ect). Aber im großen und ganzen kann man das mal als Grundlage nehmen

    Nur die "Rating-Bezeichnungen" (die "LoA"s) von der Seite bitte nicht übernehmen, sondern entweder die Kürzel verwenden die hier aufgelistet sind oder eben wie gesagt FSK 0, FSK 6 ect.

  19. Danke sagten:


  20. #14
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John's Chaya
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    Oh man, Bauch halt , ich kann nicht mehr, lieg auf dem Fussboden und lach mich schlapp. Eine tolle Geschichte, super, lustig geschrieben. Ich hatte alles bildlich vor Augen, konnte fast die Kissen die mich trafen spüren, so vertieft war ich beim lesen der Geschichte, fast so als hätte ich mit gemacht!!!
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

  21. Danke sagten:


  22. #15
    Verwirrter Avatar von Jaffa96
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    Hallo, ein großes Danke, ihr habt mir heute 2 Busfahrten und den größten Teil der GEschichtsstunde verschönert

    Gefällt mir alles super, owohl ich kein großer SGU Fan bin....

  23. Danke sagten:


  24. #16
    Young-Fan Avatar von Mason
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    Auch nicht schlecht.... Geschichte-lesen in der Geschichtsstunde....

  25. Danke sagten:


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