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Thema: The Lost Race - The Quest For The Stars

  1. #1
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Standard The Lost Race - The Quest For The Stars

    Ich freue mich euch die Fortsetzung meiner FF Identity vorzustellen, sie wird ein Fantasy-SciFi Abenteuer und stellt eine neue Facette des Stargate-Universums dar. Die Handlung ist als Parallelhandlung zu verstehen, da mein Kenntnisstand nur bis SG1 Season 9 und Atlantis Season 2 reicht und die Ereignisse um SG21 eine neue Richtung vorgegeben haben. Die Fortsetzungen werden in keinen bestimmten Rhythmus erscheinen, aber wahrscheinlich eher in großen Zeitintervallen, weil ich noch an vielen anderen Projekten arbeite und weil ich diese FF sehr hochwertig halten will. Viel Spaß damit!

    Autor: Chevy
    Genre: Fantasy/SciFi/Action
    Charaktere: Lt. Colonel Brad Riley, Major Margeret Loope und Dr. Hayden Reynolds, sowie bekannte Charaktere aus dem Franchise und ein paar neue, die noch nicht verraten werden
    Disclaimer: Ich möchte hiermit klarstellen, dass diese FanFiction keine kommerziellen Zwecke verfolgt. Alle Rechte an Inhalten aus den Serien Stargate: SG1 und Stargate Atlantis liegen bei MGM bzw. dem SciFi-Channel. Die Rechte an allen hinzugefügten Inhalten gehören mir.
    Zeitlinie: Stargate: SG1 Season 9; Stargate: Atlantis Season 2; Parallelhandlung



    The Lost Race
    The Quest for the Stars


    „They laid down to rest,
    there across the stars
    waiting for the one,
    the black-eyed warrior to come

    To awake them,
    and lead them to their destiny
    once again they will fight,
    against the forces of night

    And they will unite the universe,
    after all they broke the curse....“
    Die Prophezeiung der verlorenen Rasse,
    gefunden in den Datenbanken von Athena




    Prolog: The Secret Revealed



    „Sir, es ist soweit!“, schrie Harriman über die vielen Köpfe hinweg, die sich um den Fernseher in der Kantine des SGC versammelt hatten. General Landry betrat den Raum und die Stützpunktbesatzung nahm Haltung an, mit einem Wink bedeutete er seinen Leuten sich zu setzen. Er selbst lies sich auf einem der vordersten Stühle nieder.

    Vor zwei Tagen war das Stadtschiff der Antiker in der Nähe des Navystützpunktes Pearl Harbour gelandet. Die ganze Welt hatte das Schauspiel gebannt verfolgt. Im Vorfeld hatte es schon Berichte von Massenhysterien und Unruhen gegeben, da die Leute eine Invasion oder Schlimmeres befürchteten.

    Der Präsident und die Vertreter der anderen „wissenden“ Staaten hatten in den letzten Tagen den Regierungen der Erde alles über das jahrelange Projekt verraten und waren nun bereit der Menschheit das am besten gehütete Geheimnis der Geschichte zu enthüllen.

    „Der Präsident der vereinigten Staaten wird nun vor der ganzen Welt zu den aktuellen Ereignissen Stellung beziehen.“, kündigte der Nachrichtensprecher lauthals an. Die Übertragung wechselte in das Pressezimmer des Weißen Hauses, wo sich dutzende Reporter und Fotografen dicht an dicht drängelten.

    Ein junger Mann man im Anzug trat an das Rednerpult und alles verstummte. „Meine Damen und Herren auf der ganzen Welt, der Präsident der vereinigten Staaten von Amerika!“

    Der Präsident betrat den Raum und alles erhob sich. Nachdem er ein paar kurze, geflüsterte Worte mit dem jungen Mann gewechselt hatte, ging er zum Pult, wo er das Mikrofon so hin bog, dass er bequem sprechen konnte.

    „Setzen sie sich.“ Der Präsident nahm noch einen Schluck aus dem bereitgestellten Wasserglas, als die Leute sich setzten.

    „Meine Damen und Herren im Saal, liebe Mitmenschen vor den Fernsehgeräten weltweit, ich stehe heute nicht nur als Vertreter meines Landes, sondern als Vertreter aller Nationen rund um den Globus hier vor ihnen, um sie über die momentane Lage aufzuklären. Bei den kürzlich gelandeten Außerirdischen handelt es sich nicht um Invasoren, im Gegenteil, diese Außerirdischen zählen schon seit längerem zu unseren Verbündeten.“

    Ein erstauntes Raunen ging durch den Saal....

    „Sie werden sich nun bestimmt fragen, wie das Möglich ist, schließlich befindet sich unser Weltraumprogramm noch in den Kinderschuhen. Nun ja, das ist schlichtweg gelogen.“

    Der Saal war von Gemurmel erfüllt....

    „Um ehrlich zu sein, erforschen wir nun schon seit einem knappen Jahrzehnt andere Planeten und haben sogar einen Außenposten in einer anderen Galaxie, sowie eigene Raumschiffe, welche zu interstellaren Flügen fähig sind. Das wurde mit Hilfe eines sogenannten Sternentores, eines Portals zu unzähligen Welten bewerkstelligt, das 1928 bei Ausgrabungen in Gizeh gefunden wurde. Es befindet sich derzeit in einem unterirdischen Komplex im Inneren des Cheyenne Mountain im Bundesstaat Colorado. Während dieser Zeit haben wir viele Feinde getroffen,...“

    Der Raum bebte vor Aufregung...

    „....doch auch neue Verbündete. Verbündete, deren Wissen und Technologie uns weit voraus ist. Die Außerirdischen, die mit ihrem Stadtschiff auf unserem Planeten gelandet sind, nennen wir Antiker, sie sind die Erbauer des Sternentores. Sie kommen aus einer weit entfernten Galaxie. Seien sie versichert, das keine Gefahr für uns von ihnen ausgeht. Ich bitte sie Ruhe zu bewahren, weitere Informationen werden in Kürze folgen. Ich danke ihnen.“ Der Präsident verließ den Raum. Kein einziges Foto war gemacht worden, keine einzige Frage gestellt. Die Anwesenden saßen nur mit offenen Mündern da. Genauso wie Milliarden Menschen auf der ganzen Welt.

    „Guten Morgen Welt!“, sagte Landry lächelnd und erhob sich von seinem Stuhl. „Na ihr Stars, habt ihr heute keine Arbeit?“ , scherzte er seinen Leuten zugewandt. Die Kantine war von herzhaftem Gelächter erfüllt, während die Stützpunktbesatzung wieder an die Arbeit ging.




    Kapitel 1 : Future


    Seit der Enthüllung des Stargateprogramms war mittlerweile ein Jahr vergangen. Seitdem waren alle Kriege wie durch Zauberhand beendet. Die Welt war praktisch über Nacht näher zusammengerückt. Eine internationale Schutztruppe war ins Leben gerufen worden, um das Stargateprogramm zu übernehmen, die United Earth Force oder kurz UEF, die sich aus den besten Wissenschaftlern und Soldaten aller Nationen zusammensetzen sollte.

    Der World Council war gegründet worden, eine Ratsversammlung mit Sitz in Philadelphia, deren Mitglieder die gewählten Vertreter aller Länder des Erdballs darstellten. Das Stargateprogramm blieb weiterhin unter dem Kommando von General Landry im Cheyenne Mountain beheimatet. Die Antiker waren in die Olympus-Galaxie zurückgekehrt, aber nicht ohne den Menschen ihr Wissen weiterzugeben. Krankheiten, Hungersnöte, das alles gehörte der Vergangenheit an. Doch die Feinde der Erde waren weiterhin präsent.....



    SG21 war im Gateraum versammelt, um für seine besonderen Dienste geehrt zu werden. Major Brad Riley hatte sich im Laufe des letzten Jahres zahlreichen Anhörungen, medizinischen und psychologischen Tests unterziehen müssen, bevor er wieder zum Dienst zugelassen worden war. Seine veränderte Physiologie war der Grund gewesen.

    Er nahm Haltung an, als der General vor in trat. „Major Brad Riley, ich freue mich ihnen heute für ihre besonderen Dienste zum Wohle des Planeten als erstem Soldaten überhaupt den Golden Star für Tapferkeit der United Earth Force verleihen zu dürfen!“, sagte Landry und hängte im die überraschend schwere Ehrung um. Riley sah noch zu, wie Cpt. Loope und Dr. Reynolds die Auszeichnung entgegen nahmen.

    Er war sehr froh darüber gewesen zu hören, dass ihr Team in der alten Konstellation weiterbestehen würde. Sie würden noch ein viertes Mitglied zugeteilt bekommen, aber das Team wäre das selbe. Sie wollten gerade gehen, als der General das Wort ergriff. „Warten sie, es gibt noch etwas ...“

    Riley und sein Team traten nochmal an, obwohl sie nicht ganz sicher waren wieso. „Major Riley, treten sie vor!“, befahl Landry, „Hiermit befördere ich sie in den Rang eines Lieutenant Colonel, mit allen Pflichten und Privilegien.“ Landry befestigte daraufhin die neuen Abzeichen auf der blau-schwarzen Paradeuniform der UEF.
    „Danke, Sir!“, antwortete Riley verwundert und salutierte. Auch Loope wurde befördert und hatte nun den Rang eines Majors inne.

    „Gratuliere ihnen beiden.“, sagte Reynolds, als sie den Gateraum verließen.
    „Danke!“, antworteten Loope und Riley gleichzeitig.
    „Und, schon `ne Ahnung wer unser neues Teammitglied sein wird?“, fragte Reynolds.
    „Nein, Landry meinte, er würde uns vor der nächsten Mission jemanden zuteilen.“, erwiderte Riley.

    -----------------

    In Atlantis herrschte die übliche Betriebsamkeit. Lt. Colonel John Sheppard ging gut gelaunt in Richtung des Kontrollraums. Seitdem das Stargateprogramm öffentlich gemacht worden war, hatte sich auch die Stimmung in der Antikerstadt deutlich verbessert. Die Expeditionsteilnehmer hatten endlich ihren Angehörigen erzählen können, warum sie sich seit zwei Jahren nicht mehr meldeten. Auch ihre Arbeit war nun endlich gewürdigt worden, nun da die Menschheit wusste, was sie geleistet hatten und immer noch leisteten.

    Es war fast, als wären ihre neuen Uniformen aus purem Optimismus, dachte Sheppard und betrachtete die schwarze Uniform mit den hellblauen Ärmeln. Sheppard hatte sich natürlich auch sehr gefreut, dass die coolen Lederjacken immer noch zum Repertoire zählten.

    Als er den Kontrollraum betrat konnte er eine lautstarke Unterhaltung zwischen McKay und Forikles, dem aus Athena stammenden Antikerwissenschaftler vernehmen. McKay schien darüber verärgert zu sein, das Forikles seine Idee zur Optimierung der Sensorenreichweite für stümperhaft befand. Der große McKay vertrug es nunmal gar nicht, wenn jemand etwas besser wusste.

    „Einen wunderschönen Guten Morgen!“, wünschte Sheppard lachend.
    „Ja ja, wie sie meinen.“, kam es forsch zurück.
    „Nun müsste es funktionieren.“ , sagte Forikles, der unter der Sensorenkonsole hervorkroch.
    „Natürlich, sie stöpseln zwei Schaltkreise um und dann ist alles super!“, antwortete McKay genervt.
    „So hätte ich es zwar nicht formuliert, aber ja, ich denke schon.“

    Forikles drückte ein paar Tasten und die Anzeige der Sensoren wurde neu skaliert. Die Langstreckensensoren gingen über die Fläche des gesamten angrenzenden Sternhaufens, ein Reichweite von 5000 Lichtjahren.

    „Ich hoffe sie sind zufrieden.“, sagte McKay beleidigt.
    „Es erfüllt meine Erwartungen, allerdings.“
    „Dann sind wir doch alle froh, nicht wahr?“, kam es von dem genervten Genie.
    „Ich unterbreche die Herren ja nur ungern, aber hier blinkt etwas.“, sagte Sheppard mit Blick auf die Anzeigen.

    Forikles ging kurz die Daten durch und sein Gesicht wurde aschfahl. „Das ist unmöglich, sie sind nur ein Mythos!“, stammelte er.
    „Wer ist nur ein Mythos? Was haben wir da?“, wollte Sheppard wissen.
    „Wahrscheinlich hat jemand noch eine bessere Sensoreneinstellung entdeckt.“, spottete McKay.
    „Halten sie den Mund!“, fuhr ihn der Lt. Colonel an und wandte sich wieder dem völlig verstörten Antikerwissenschafler zu. „Also, was ist das?“
    „Die Nemesis der Fu`ar`lin. Wir müssen sofort Athena und die Erde benachrichtigen!“, rief Forikles und rannte in Richtung von Weirs Büro.

    Fortsetzung Folgt
    Geändert von Chevron88000 (18.05.2007 um 14:22 Uhr)
    3. Ratsmitglied "Dritter"
    SG-R.O.A.R.
    (Konzept/Idee: Chevy; Charaktere und Storybogen: Lt. Colonel Arcadia)
    Ein neues Elite-Team steht bereit, um euch durchs GATE zu bringen!!
    Spoiler 
    1x Platin, 1xBlech, 9xBronze, 5xSilber, 5xGold sowie ein Dinner mit Dieter Bohlen (Terraner sei dank ), eine silberne Spinne, den Baka-Sonderpreis, den Dieter-Bohlen-Musik Preis und eine Reise nach Hawaii bei Stargate in den Mund gelegt
    Das Abenteuer geht weiter in The Lost Race - The Quest For The Stars
    Hebe ich den Blick dann sehe ich keine Grenzen!

  2. #2
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Schönes Kapitel. Wirklich, es hat mir sehr zugesagt. Die Ansprache gefiel mir dabei sehr, die Landung der Stadt kam gut rüber. Vor allem der Ort ist genau richtig getroffen.
    McKay war wieder mal göttlich, der Feind scheint ebenfalls etwas auf dem Kasten zu haben, wenn ein Lantianer dabei schon erblasst.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  3. #3
    Brigadier General Avatar von Teleia
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    Hallo!

    Das ist doch wirklich ein super Anfang! Gefällt mir sehr gut. Man kann es auch sehr gut lesen, wenn man deine Vorgängerstory nicht kennt.

    Ich mag die Idee, eine völlig neue Behörde für das Stargate-Programm zu erfinden, plus neue Klamotte.

    Sheppard hatte sich natürlich auch sehr gefreut, dass die coolen Lederjacken immer noch zum Repertoire zählten.
    Das finde ich auch!

    Ich bin auf jeden Fall dabei. Die Story klingt interessant und diese Nemesis unheimlich.
    Lass dir mit dem nächsten Teil nicht zu viel Zeit!
    Bin sehr gespannt, wie es wohl weiter geht!
    Um die Welt in einem Sandkorn zu sehen und den Himmel in einer wilden Blume,
    halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit.
    -William Blake-

    Meine neue FF:
    Willkommen in Atlantis

    Kleine Geschichten aus dem Stargate Universum:
    Atlantis Songbook

    Ich bin nicht verrückt, nur nicht normal. Normalsein ist langweilig!

  4. #4
    Major Avatar von Flying Daedalus
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    Aber HOlla,
    deine FF fängt gleich mit der Bekanntgabe der stargate projektes an, net mal so schlecht

    Deine Charakter sind net schlecht.

    Am besten finde ich das Gezanke zwischen 2 Wissenschaftlern

    Froi mich auf eine Fortsetzung!

  5. #5
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    So, ein super Anfang.

    Seit neuestem decken hier alle irgendwie das Stargate-Programm auf [Monkey D. Ruffy (Die 13 Stämme: Vereinigung), Ich selbst (Babylon / ISGSS-310 Freedom) und jetzt du]. Keiner will mehr, dass alles geheimgehalten wird. Ist ja auch immer spannend zu sehen, was passiert, wenn das Geheimnis gelüftet wird und die FFs unterscheiden sich in dem Punkt der Auswirkungen doch schon ziemlich.

    So, um jetzt mal auf den Inhalt deiner neuen FF zu kommen. Die Publikmachung war sehr glaubhaft gesaltet. Auch der gesamte Rest war gleubhaft und vor allem McKay triffst du meiner Meinung nach sehr gut.

    Fand ich gut gemacht und wie Teleia schon sagte, auch wenn ich nicht die erste FF noch zu Ende gelesen hätte, hätte ich doch den Überblick behalten können.

    Fands also wie gesagt sehr gut und ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Geändert von Kevin (27.04.2007 um 17:49 Uhr)
    Alterans' Eternal War

    The Last Of Them / The Long Way Back Home / Past / Present
    &
    coming soon
    Future

  6. #6
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Hi Leute,
    danke für die Feedbacks!

    @Colonel Maybourne: Tja, das mit dem Landeplatz erschien mir logisch, denn Loope und Reynolds würden sie natürlich irgendwo zu einer militärischen Einrichtung lotsen. Für die Ansprache habe ich eine Stunde gebraucht, bis sie mir gefiel. Du darfst auf den neuen Feind gespannt sein...


    @Teleia: Danke für das tolle Kompliment!! Es ist schön, dass es auch ohne die Vorgängerstory verständlich ist. Zu dem mit der Lederjacke: Sheppard sieht einfach so cool aus mit der Jacke, dass ich sieh nicht weglassen wollte! Der nächste Teil wird entweder morgen Abend oder am Montag kommen...

    @Flying Daedalus: Schön, wenn es dir gefällt! Es war einfach ein muss, den neuen Antikerwissenschaftler mit einem Streitgespräch zwischen ihm und McKay einzuführen!

    @Kevin: Das mit der momentanen Aufdeckungswelle ist mir auch schon aufgefallen. Freue mich, dass du weiterhin dabei bleibst!




    Und hier noch was bezüglich meiner Charaktere, sozusagen mein Cast:
    Spoiler 


    Colin Farrell ist Lieutenant Colonel Brad Riley


    Jennifer Garner ist Major Margeret Loope


    David Wenham ist Doktor Hayden Reynolds


    Billy Boyd ist Forikles

    Weitere Charaktere werde ich auch "casten". Ihr dürft also gespannt sein wer noch dabei ist!!
    3. Ratsmitglied "Dritter"
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    (Konzept/Idee: Chevy; Charaktere und Storybogen: Lt. Colonel Arcadia)
    Ein neues Elite-Team steht bereit, um euch durchs GATE zu bringen!!
    Spoiler 
    1x Platin, 1xBlech, 9xBronze, 5xSilber, 5xGold sowie ein Dinner mit Dieter Bohlen (Terraner sei dank ), eine silberne Spinne, den Baka-Sonderpreis, den Dieter-Bohlen-Musik Preis und eine Reise nach Hawaii bei Stargate in den Mund gelegt
    Das Abenteuer geht weiter in The Lost Race - The Quest For The Stars
    Hebe ich den Blick dann sehe ich keine Grenzen!

  7. #7
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Es gibt heute schon die Fortsetzung, da ich momentan einen kreativen Schub habe und ihn euch nicht vorenthalten will:



    Kapitel 2 : The Elder`s Enemy

    Dr. Weir sah von ihren Missionsberichten und Materiallisten auf, als ein vollkommen neben sich stehender Forikles in ihr Büro stürmte ohne anzuklopfen. „Ich weiß, dass sie neu sind, aber ich würde es bevorzugen, wenn sie das nächste Mal anklopfen, bevor sie hier hereinstürmen, ähm...“ Der Antiker sah sie kurz irritiert an, um dann schnell zu einer Erklärung anzusetzen: „Forikles, ich bin ihnen aus Athena zugeteilt worden...“

    „Um mich zu nerven.“, sagte McKay, der gerade mit Sheppard im Schlepptau hinzukam.
    „Ich hätte ihn aufgehalten, aber“, witzelte John.
    „Natürlich John. Also, was ist ihr Anliegen?“, wollte die beschäftigte Leiterin wissen.
    „Wir nahmen gerade eine Optimierung der Tiefraumsensoren vor, als Lt. Col. Sheppard uns auf eine Sensorenanzeige hinwies. Nach kurzer Durchsicht der empfangenen Daten besteht kein Zweifel, es handelt sich um die Nemesis der Fu`ar`lin.“
    „Wer sind diese Fu`ar`lin und wer ist diese Nemesis?“, fragte die nun aufmerksam gewordene Weir.
    „Ich dachte, ihr wärt über die vier großen Rassen im Bilde.“
    „Das sind wir auch, aber was hat das mit den vier Rassen zu tun?“, fiel McKay ihm ins Wort.
    „Ihr wisst nicht von den Fu`ar`lin?“

    Ohne eine Vorwarnung schlug sich McKay vor den Kopf, was alle aufschrecken lies.
    Ihr ging kurz auf und ab, um dann zu schnippen und sich wieder den völlig verwirrten Anwesenden zuzuwenden. „Natürlich, er meint die Furlinger!“

    „Nennt ihr sie so? Klingt irgendwie merkwürdig.“, stellte Forikles verwundert fest.
    „Stimmt, welcher Stümper hat denn das verzapft?“, wollte Sheppard wissen.
    „Den Namen hat O`Neill von den Asgard mitgebracht. Anscheinend hat er da nicht richtig zugehört.“, antwortete McKay.
    „Dann ist ja alles klar!“, lachte Sheppard.
    „Wenn die Herren nicht zu beschäftigt sind, würde ich gerne hören, was Forikles uns noch zu sagen hat!“, stutzte Dr. Weir sie zurecht.

    Forikles sah sie kurz alle an und sprach dann weiter: „Nun, die Fu`ar`lin sind das Älteste der vier Völker. Ihre Geschichte reicht ca. 4 Millionen Jahre zurück. Sie haben die Antiker in die Geheimnisse der Technologie eingeweiht und sind die Meister der Phasenverschiebung und der Dimensionsreisen. Auch Zeitreisen sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Der Quantenspiegel ist nur ein Zeugnis ihrer Fähigkeiten. Es geschah aber vor ca. Zehntausend Jahren, dass sie bei einem ihrer Dimensionssprünge einen Riss zwischen den Universen verursachten. Durch diesen Riss ist etwas in unser Universum eingedrungen, eine Kreatur, die von bösartigem Leben erfüllt ist. Die Fu`ar`lin bekämpften dieses Übel, bis nur noch wenige von ihnen übrig waren. Es gelang ihnen schließlich, die Kreatur zwischen den Welten einzufrieren. Die letzten ihrer Art legten sich auf einem fernen Planeten zur Ruhe und erwachen erst wieder, wenn sie die Bedrohung erneut in den Kampf ruft. Weitere Informationen, wie etwa den Weg zu ihrer Ruhestätte werden wir mit Sicherheit in den Datenbanken Athenas finden.“

    Eine ganze Weile herrschte Stille. Niemand wusste was er sagen sollte. Ein Feind, der die älteste Spezies des Universums an den Rand der Vernichtung getrieben hatte, war nicht gerade die Art von Neuigkeit, welche man gerne hörte.

    „Wer ist dieser Feind?“, wollte Sheppard wissen.
    „Die Fu`ar`lin nannten sie die Schatten, mehr kann ich ihnen Momentan auch nicht sagen. Ich weiß nur, dass wir sofort Athena benachrichtigen müssen.“, erklärte Forikles.
    „Wie stellst du dir das vor? Athena befindet sich ca. 60 Millionen Lichtjahre von hier entfernt. Wir haben keine Kommunikationsmöglichkeit, die eine solche Reichweite überbrücken könnte.“, gab McKay zu bedenken.
    „Unsere Städte haben mehr Geheimnisse, als ihr euch vorstellen könnt. Unsere Städte verfügen über ein internes Kommunikationsnetz, aber dafür muss ich in die unterste Ebene der Stadt.“, sagte Forikles.

    Dr.Weir stand von ihrem Stuhl auf und ging zum Fenster. Nachdem sie einen kurzen, nachdenklichen Blick auf den Ozean geworfen hatte, wandte sie sich wieder Forikles zu. „Ok, nehmen sie Zelenka und Major Lorne mit, um die Botschaft abzusetzen.“

    Forikles verschwand sofort aus dem Büro. McKay und Sheppard wollten auch gerade gehen, doch Weir hielt Sheppard fest.

    „Sonst noch etwas?“, fragte Sheppard.
    „Ihr Team und Colonel Caldwell finden sich in dreißig Minuten im Besprechungsraum ein, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Ich werde vorher noch die Erde informieren. Sie sollen sich in Bereitschaft halten.“, erklärte ihm Weir.
    „Jawohl“, antwortete der Colonel und verließ das Büro.

    -----------

    Im SGC waren Riley und Loope währenddessen auf dem Weg in den Fitnessbereich, wo sie eine Runde Basketball spielen würden. Riley hatte sich den Ball unter den Arm geklemmt und die beiden unterhielten sich unterwegs.

    „Denken sie, dass unser Team bald wieder auf eine Mission geschickt wird, Sir?“, fragte Loope in zweifelndem Tonfall.
    „Was meinen sie damit, Marge?“, kam Riley`s Gegenfrage, der stehen geblieben war.
    „Nun ja, das was mit ihnen passiert ist, Sir. Ich meinte nur, ob sie uns vertrauen würden.“
    „Fangen sie nicht auch noch an! Das Pentagon hat dieses Thema lange genug durchgekaut und mich für voll Einsatzfähig befunden.“, sagte Riley aufgebracht.
    „Tut mir Leid, Sir, aber sie wissen wie die hohen Tiere sind. Die erzählen das Eine, und denken das Andere.“, lenkte Loope ein.
    „Das stimmt, aber ich werde mir darüber jetzt nicht den Kopf zerbrechen. Lassen sie uns ein paar Körbe werfen!“, erwiderte Riley spielerisch und dribbelte den Ball.
    „Ja, Sir!“, lachte Loope und folgte ihm weiter den Gang hinauf.

    Als sie in den Fitnessraum gingen, mussten sie Feststellen, dass schon jemand den Basketballplatz für sich beanspruchte. Ein braunhaariger Mann rackerte sich damit ab, an einem schwarzen Hünen vorbeizukommen, dieser lies ihm aber keinen Raum für irgendwelche Spielchen. „Oh, wir wussten nicht, dass hier schon jemand spielt.“, sagte Riley.

    Der braunhaarige Mann warf dem Hünen den Ball zu und ging zu seinem Handtuch, um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen, während der dunkelhäutige Riese den Ball im Korb versenkte. „Kein Problem, wir können gegeneinander spielen. Sie und Loope gegen mich und Teal`c. Wer zuerst zehn Punkte hat, gewinnt, was meinst du Großer?“
    „Wie du wünschst, Colonel Mitchell.“, bekam er von dem Mann als Antwort, der sich leicht verbeugte.
    „Na gut, um was spielen wir?“, rief Loope und entriss Riley den Ball.
    „Teal`c und ich werden ein Woche lang nur die grauenvollen Sandwiches aus dem Automaten auf Ebene 13 essen. Wenn wir gewinnen, werdet ihr eine Woche lang unsere Stiefel putzen!“, verkündete Mitchell den Einsatz, woraufhin Teal`c grinsend seine Augenbraue hochzog.

    „Na gut, dann lasst uns anfangen!“, sagte Riley und krempelte die Ärmel hoch. Doch in diesem Moment ertönte die Sirene und General Landry sprach über Lautsprecher: „Alle einsatzbereiten Teams bitte im Besprechungsraum einfinden. Ich wiederhole, alle einsatzbereiten Teams in den Besprechungsraum!“

    „Das wären dann wohl wir.“, seufzte Riley und lies den Ball fallen, um den Anderen zur Umkleide zu folgen.
    „Das holen wir irgendwann nach!“, scherzte Mitchell, als er und Teal`c an ihnen vorbei rannten.
    „Da haben sie ihre Mission, Major!“, lachte Riley seiner Waffenspezialistin zugewandt, die sich ebenfalls das Lächeln nicht verkneifen konnte.

    Im Besprechungsraum erwartete sie bereits SG1 und der General. Riley nickte dem Colonel kurz zu und nahm ihm gegenüber Platz. Dr. Jackson wechselte kurz ein paar Worte mit seinem Kollegen Reynolds, bevor Landry das Wort ergriff.

    „Da jetzt alle vollzählig sind, können wir endlich anfangen.“, eröffnete Landry und nahm am Kopfende platz. „Wir haben gerade eine Botschaft aus Atlantis erhalten, alle verfügbaren SG-Einheiten werden mit sofortiger Wirkung in Bereitschaft versetzt.“
    „Was ist der Anlass, Sir?“, wollte Carter wissen.
    „Ich denke die beiden Doktoren wird es freuen zu hören, dass es mit einem der vier Völker zu tun hat.“
    „Die Furlinger!“, kam es von den Archäologen wie aus einem Munde.
    „Sie heißen Fu`ar`lin, wie Dr. Weir von einem der Antikerwissenschaftler erfahren hat und ja, es hat mit ihnen zu tun. Der Rest ist weniger erfreulich, wie sie feststellen werden, wenn sie diese Akte durchgelesen haben.“, gab ihnen der General zu verstehen, während er mehrere Kopien austeilte.



    Kapitel 3: Into The Shadow

    Sheppards Team und Colonel Caldwell hatten sich wie befohlen im Konferenzraum eingefunden. McKay unterhielt sich angeregt mit zwei jungen Wissenschaftlern in der Uniform der UEF. Nach kurzer Zeit betrat auch Dr. Weir den Raum. „Setzen sie sich, meine Herren....und Damen.“, sagte sie mit einem grinsen in Teylas Richtung, die ihre Geste mit einem Nicken erwiderte. Die beiden Wissenschaftler verliesen daraufhin den Raum. Dr. Weir gab allen Anwesenden noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Lage.

    „Colonel Caldwell, sie werden mit der Daedalus und Sheppards Team versuchen, kontakt zu diesen „Schatten“ herzustellen. Ich möchte wissen, womit wir es zu tun haben.“, erteilte ihnen Weir ihre Einsatzbefehle, als sie ihre Zusammenfassung abgeschlossen hatte.
    „Ich möchte hiermit meine Zweifel an dieser Mission aussprechen.“, sagte Caldwell mit einem Kopfschütteln.
    „Das musste ja kommen.“, seufzte Sheppard genervt.
    „Schon gut, ich möchte gerne hören, was der Colonel dazu meint.“, beschwichtigte ihn Weir und fixierte Caldwell.
    „Bei allem nötigen Respekt, dieser Forikles ist erst seit einem Monat hier und er sorgt hier für Panik nur wegen einer Legende, die vermutlich nur erfunden wurde, um kleine Kinder zu verschrecken. Außerdem würden wir, wenn dieses Ding wirklich feindlich ist, die Daedalus und damit unsere letzte Verteidigungslinie unnötig auf`s Spiel setzen.“, sprach Caldwell aus, was er dachte.
    „Wenn sie wirklich feindlich sind, sollten wir sie angreifen, bevor sie der Stadt zu nahe kommen.“, bekam Weir unerwartet Hilfe von Ronon.
    „Ich nehme ihre Bedenken zur Kenntnis, aber mein Entschluss steht fest, sie werden in einer Stunde aufbrechen.“, beendete Weir die Diskussion

    „Es gibt noch etwas,“ sagte McKay und erhob sich von seinem Stuhl, „Das Objekt sendet seit etwa einer Stunde ein Signal aus, das kontinuierlich stärker wird. Wir konnten nicht feststellen, um was es sich dabei handelt, aber ich denke, wenn wir näher an dem Objekt sind, müssten die Sensoren der Daedalus dazu in der Lage sein, es zu analysieren.“
    „Gut, ein weiterer Grund sich das Ding anzusehen!“, kam es von Sheppard, der Caldwell ein gewinnendes Lächeln schenkte.

    -----------

    Forikles, Zelenka und Major Lorne hatten inzwischen die unterste Ebene der Stadt erreicht. Forikles führte sie zum westlichsten Raum der Ebene, aus dem kein Gang weiterführte. Major Lorne sicherte die Umgebung, während Zelenka und Forikles den Raum betraten.

    „Dieser Bereich der untersten Ebene enthält nichts von Interesse, deswegen haben wir ihn auch nicht weiter beachtet.“, erklärte Zelenka und sah sich in dem Raum um.
    „Das hier ist nicht die unterste Ebene der Stadt. Unsere Städte verfügen über geheime Areale, die auf keiner Karte eingezeichnet sind und von keinen Sensoren überwacht werden. Ah, hier müsste es sein!“, sagte Forikles und ging in die Hocke.

    Er fuhr mit der Hand über das Bodenpanel, bis er eine kleine Vertiefung fühlen konnte. Er griff hinein und öffnete den Deckel der Steuereinheit. Er warf einen kurzen Blick darauf und gab dann mit sicheren Bewegungen die Kombination ein. Ein kurzer Signalton ertönte und eine Fuge erschien im Boden, die sich zu einem Quadrat ausweitete. Die Bodenplatten glitten zur Seite und gaben den Blick auf eine Treppe frei, deren Fuß im Verborgenen lag.

    „Das ist erstaunlich.“, hauchte Zelenka beeindruckt. Major Lorne kam hinzu und leuchtete mit der Taschenlampe seiner P90 in den Treppenschacht. Forikles beugte sich nochmal zu der Steureinheit und auf einen Knopfdruck leuchteten Lampen auf, die die Wände des Ganges beleuchteten. „Schon besser!“, lobte Lorne und schaltete seine Taschenlampe aus. Mit der Waffe im Anschlag übernahm er die Führung, als sie sich auf den Weg machten.

    -----------

    Die Daedalus hob mit heulenden Triebwerken vom östlichen Landeplatz ab, um sich auf ihre Erkundungsmission zu begeben. Dr. Weir lief wie immer mit ernster Miene in der Kommandozentrale der alten Stadt auf und ab, als die Mission begann.

    „Wir gehen jetzt in den Hyperraum.“, informierte Caldwell die Leiterin der Expedition über Funk.
    „Verstanden, wir überwachen das von hier aus, passen sie auf sich auf.“, antwortete Weir über das Headset.
    „Werden wir, Caldwell Ende!“, kam die Standardantwort.

    Der blaue Riss bildete sich im Dunkel des Alls und verschlang die Daedalus.

    -----------

    Forikles und seine Begleiter waren am Fuß der Treppe angekommen und sahen sich einer Art Lagerraum gegenüber, der sich vor ihnen erstreckte. Zelenka musterte die vielen Kisten aufmerksam, während sie sich ihren Weg hindurch bahnten.

    „Was befindet sich in den Kisten?“, wollte er schließlich wissen.
    „Verschiedene Dinge, Forschungsutensilien, Ersatzteile, Baupläne, Speicherkerne, ZPMs....“, sagte der Antiker beiläufig im vorübergehen.
    „Soll das heißen, dass wir die ganze Zeit auf einem Haufen ZPMs saßen ohne es zu wissen?“, rief Zelenka und blieb stehen.
    „Ja, du musst wissen, dass dieser Bereich vor allen Arten von Sensoren abgeschirmt ist, um in vor unerwünschten Blicken zu schützen. Der Hauptgrund ist die Tatsache, dass unser Kommunikationssystem zwischen den Städten auch deren Standorte anzeigen kann.“, erzählte Forikles ohne stehen zu bleiben.
    „Oh man, das ist echt ein starkes Stück.“, seufzte der Tscheche.

    Am Ende der Lagerhallen folgten sie einem Gang, der in einen Raum mündete, in dem eine zentrale Konsole stand. Forikles umrundete sie und besah sich kurz alle Konrtrollen. Er aktivierte erst die Beleuchtung und dann ein holografisches Display, das eine gigantische Sternenkarte anzeigte. Zelenka zählte mindestens ein Dutzend verschiedener Galaxien. Auffallend waren sechs leuchtende Punkte, jeder davon in einer anderen Galaxie. Einer davon markierte das Zentrum der Karte. Dabei musste es sich um Atlantis handeln, schloß Zelenka daraus.

    „Was bedeuten die Punkte?“, fragte er endlich.
    „Das sind die großen Stadtschiffe der Antiker, Atlantis im Zentrum und Athena liegt dort.“, erwiderte Forikles mit dem Finger auf einen Punkt zwei Galaxien weiter nach oben zeigend.
    „Und die Anderen?“
    „Da wären Memphis, Delphi, Pompeii und Tikal. Die letzteren Zwei existieren nicht mehr und die anderen Beiden sind verlassen.“, sagte Forikles.
    „Und wie funktioniert jetzt diese Kommunikationseinrichtung?"
    „Die Städte verfügen über ein permanente Subraumverbindung. Dabei fungiert jede der Städte als ein Signalverstärker, um die kodierten Lichtspektren zu beschleunigen.“, erklärte der Wissenschaftler.
    „Wie ein Leuchtturm.“, stellte Zelenka begeistert fest.
    „Ein sehr hoch entwickelter, ja.“, sagte Forikles, während er unablässig Befehle eingab, „Fahre nun die Sendeeinheit aus.“

    Der Hauptturm der Stadt öffnete sich mit einem jaulen und die Wände wurden zurückgefahren. Weir sah fasziniert auf den Boden des Gatetriums, der sich aufspaltete. Sie griff an ihr Comlink, um Zelenka zu kontaktieren. „Hier Weir, waren sie das?“
    „Kein Grund zur Sorge, alles in Ordnung!“, beruhigte sie Zelenka, der das Schauspiel gebannt über das holografische Interface mitverfolgte.

    Das Mondlicht schien ihnen nun ins Gesicht und sie konnten den von Sternen durchzogenen Nachthimmel sehen. Alle im Kontrollraum starrten mit offenen Mündern auf das sich ihnen bietende Spektakel. Als der Boden sich vollends geöffnet hatte, schoss daraus ein riesiger Mast in die kühle Abendluft, der sich an der Spitze in drei weiter Masten aufteilte die mit einer Drehung einrasteten.

    „Setze Botschaft ab.“, gab Forikles bescheid und betätigte einen einzelnen Schalter. Ein gleißender Lichtstrahl schoss in den Nachthimmel wie ein Elfenbeindorn. Das gleißende Licht reichte hunderte Kilometer in den Weltraum hinaus. Wenn jemals etwas den Namen Leuchtturm verdient hatte, dann das, dachte sich Zelenka. „Atemberaubend!“, hauchte Weir am Geländer des Kontrollraums lehnend.

    -----------

    Die Daedalus trat aus dem Hyperraum aus und flog eine weite Rechtskurve, um sich auf den „Schatten“ auszurichten. „Hier Caldwell, sind am Zielort angekommen.“, meldete Caldwell über Funk.
    „Verstanden, wir haben ihre Position auf dem Tiefraumraster.“, kam es von Weir als Antwort.

    Die ersten Sensorenwerte fluteten zur Konsole des Offiziers an der Selbigen. „Was geben die Daten her?“, wollte McKay von ihm wissen.
    „Nichts, ich verstehe das nicht, es scheint, als würde der Raum einfach aufhören, dort wo dieses Objekt beginnt.“, stammelte er ungläubig.
    „Lassen sie mal sehen!“, keifte McKay ihn an und nahm auf dem Stuhl platz, nachdem er den überraschten Soldaten weggezerrt hatte.
    „Charmant wie immer.“, witzelte Sheppard mit Blick aus dem Fenster der Brücke. Es war nichts zu sehen, außer einer riesigen, sternlosen Dunkelheit.
    „Er hat recht, es wird tatsächlich nichts angezeigt. Die Größe der Anomalie beträgt 13 Kilometer in der Länge und 7 in der Breite.....wartet, es sendet ein Signal aus.“

    Mit einem schrillen Schrei brach Teyla zusammen und hielt sich die Ohren. Ronon beugte sich zu ihr, um sie zu stützen. „Hört ihr das nicht?“, presste sie hervor.
    „Hören, was?“, fragte Ronon besorgt.
    „Es ruft nach ihnen...“
    „Wen ruft es, Teyla?“, hakte Ronon nach und hielt sie fest.
    „Die Schatten,.......sie rufen ihre Kinder......sie rufen nach ihnen! Den Wraith!“, stammelte sie, bevor sie das Bewusstsein verlor.

    „Sir, hier tut sich etwas!“, rief der Steuermann. Aus dem Schatten lösten sich mehrere kleine Schwaden, die die Form riesiger Käfer annahmen.
    „Alle Railguns das Feuer eröffnen!“, befahl Caldwell.

    Die Railguns durchzogen das All mit ihren stroboskobartigen Lichtblitzen. Dort, wo sie auf die Schattenwesen trafen, stoben diese wie Rauchwolken auseinander, nur um sich danach wieder zusammenzufügen.

    „Sir, wir richten keinen Schaden an!“, brüllte der Waffenoffizier verzweifelt. Die ersten Schatten erreichten die Daedalus und breiteten sich auf ihrer Hülle aus wie Öl. „Was zum Teufel ist das?“, schrie Sheppard über die panischen Schreie der Crew hinweg. Doch sein Schrei verlor sich in der Dunkelheit.

    In Atlantis verschwand das Echo der Daedalus von den Schirmen und Unruhe breitete sich aus. „Hier ist Doktor Weir, Daedalus bitte kommen! Colonel Caldwell? John? Irgendwer? Was geschieht da draußen?“

    Fortsetzung Folgt
    Geändert von Chevron88000 (01.05.2007 um 10:55 Uhr)
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  8. #8
    Major Avatar von Flying Daedalus
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    Gut
    ein Lagerraum versteckt ganz unten in der Stadt raffiniert
    bin mal gespannt was jetzt passiert mit dem Schatten was der mit der Daedalus macht und wie Athena auf die Nachricht reagiert
    Mach weiter so kreativ

  9. #9
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    Fand die Fortsetzung auch wieder gut und ich freue mich wirklich sehr auf den neuen Teil. Tut mir Leid, aber mehr kann ich einfach nicht dazu dagen. Bis zur Fortsetzung.
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  10. #10
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    ich hoffe ma das es die "schatten" sind an die ich denke.Die Fu`ar`lin errinern mich so leicht an die Vorlonen,so wie du das schreibst(ich hoffe ich tippe richtig).Freue mich scho drauf wenns weiter geht

    mfg

  11. #11
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Und auch ich muss an B5 denken. Wird dies etwa ein Crossover? Ich liebe nämlich auch Babylon 5. Geile Serie.
    Forikles ist ein guter Chara, hoffendlich baust du ihn noch mehr aus. Und Riley darf wieder in Aktion treten.
    Schöne Fortsetzung, bis dann.
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  12. #12
    Brigadier General Avatar von Teleia
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    Hi!

    Eine wirklich, wirklich sehr gute Fortsetzung!

    Der Teil, in dem die Daedalus das erste Mal auf die Schatten trifft war irre! Hat mich irgendwie an das fünfte Element erinnert, aber es hat sehr gut gepasst! Die klingen ziemlich unangenehm, vor allem wenn die Wraith ihre Kinder sind...

    Die Szene mit dem Basketballspiel war witzig, hätte gern gewusst, wie das wohl ausgegangen wäre.

    Bin gespannt, was es mit den Schatten noch auf sich hat und wie du die Furlinger weiter einbirngst.

    Die ersten drei Kapitel waren wirkich super! Hat mich voll gefesselt und ich bin wahnsinnig neugierig, wie es weiter geht!

    Bis dann!
    Um die Welt in einem Sandkorn zu sehen und den Himmel in einer wilden Blume,
    halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit.
    -William Blake-

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  13. #13
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Hi Leute,
    danke für die vielen Feedbacks!

    @Flying Daedalus: Du darfst gespannt sein, was es mit den Schatten auf sich hat. Athena wird wohl nicht sehr freudig reagieren.

    @Kevin: Musst auch nicht mehr schreiben, erwarte hier keine Textanalyse

    @ata und Colonel Maybourne: Ich muss euch enttäuschen, es wird kein Crossover. B5 ist natürlich eine super Serie, aber ich habe sie schon lange nich mehr geguckt und deswegen kaum noch Kenntnisse, was das betrifft. Die Schatten werden denen aus B5 wahrscheinlich nicht sehr ähneln und die Fu`ar`lin sind eine Sache für sich. Forikles wird seinen Part zur Geschichte beisteuern. Riley legt auch noch los.....

    @Teleia: Freut mich, dass es dir so gut gefällt! Die Szene mit der Daedalus habe ich lange bearbeitet, bis ich zufrieden war. Du darfst gespannt sein ,was noch passiert und vielleicht werden wir das Basketballspiel noch erleben

    Die Fortsetzung gibts spätestens am Donnerstag!!
    Geändert von Chevron88000 (01.05.2007 um 10:58 Uhr)
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  14. #14
    Major Avatar von Lorien
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    Standard

    Wow!! Hab mir jetzt endlich deine Geschichte gelesen (auch Identity) und sie gefällt mir wirklich gut!! Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ich werde sie auf jeden Fall mit Spannung weiterverfolgen.

    Ich finde deinen Schreibstil sehr angenehm und die Texte lassen sich richtig gut lesen. Meiner Meinung nach sind auch die Charaktere recht gut getroffen. Vor allem McKay!

    Allerdings musste ich bei deinen Schatten zunächst stark an Babylon 5 denken. Aber keine Sorge, das hat mich nicht gestört. Nur weiter so!!


    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen.

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  15. #15
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Standard

    @Lorien: Schön, dass du auch die Zeit gefunden hast bei meiner FF vorbeizuschauen. Dass es spannend ist, will ich doch hoffen . Danke für das Kompliment bezüglich meines Schreibstils. Es liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich viel und gerne lese. Freue mich, dass du dabei bleiben wirst!

    @all: Die Fortsetzung wird erst am Wochenende erscheinen, weil ich momentan noch an der Fortsetzung von R.O.A.R. arbeite und auch noch einiges mit den neuen Kapiteln dieser FF an Arbeit habe. Ihr müsst euch also bitte noch ein wenig gedulden!

    Edit: Sorry, es dauert noch!!!
    Geändert von Chevron88000 (05.05.2007 um 16:36 Uhr)
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  16. #16
    Wyrd bid ful àraed Avatar von Chevron88000
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    Ich hoffe ihr seit nicht zu sehr auf die Folter gespannt worden, hier ein neues Kapitel:

    Kapitel 4: Prisoners Of Darkness

    „Teyla! Teyla!“, ihr Vater schüttelte sie heftig. Teyla blinzelte und betrachtete ihr kleinen Hände, die Hände eines Kindes. Sie wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. Ihr Vater war tot, die Wraith hatten in geholt. Aber es erschien so real, das sie ihre Hand ausstrecken und über seine Wange streichen konnte. Er antwortete mit seinem warmen Lächeln.

    „Teyla! Du musst jetzt mitkommen. Wir machen es so, wie deine Mutter und ich es dir erklärt haben. Komme jetzt, hab keine Angst!“, sagte er und fixierte sie mit seinen Augen.
    „Vater, wie kann das sein, du bist..., du bist....., sie......“, stammelte sie, doch konnte es nicht aussprechen.
    „Ganz ruhig, ich bin ja da.“, flüsterte er und schloss sie in seine Arme. Von draußen drangen panische Schreie in die kleine Hütte.
    „Komm jetzt!“ Ihr Vater nahm die kleine Hand in Seine und zog sie mit sich.

    Sie rannten zu den Ruinen in denen sie so gerne spielte. Eine Frau kam ihnen entgegen. Sie umarmte ihren Vater leidenschaftlich und küsste seine Wange, dann beugte sie sich zu Teyla hinunter. Ihre Mutter! Wie oft hatte sie sich gewünscht nochmal in ihre leuchtenden Augen zu blicken......
    „Teyla, mein Engel, komm schnell, wir spielen verstecken.“, sagte sie mit zitternder Stimme und küsste ihre Stirn. Sie rannten weiter auf die Ruinen zu. Das Kreischen setzte plötzlich ein, das Kreischen, welches ihre größte Furcht symbolisierte.

    „Wir müssen uns beeilen, Difah!“, rief ihr Vater und zog beide weiter. Das Kreischen war jetzt nicht mehr nur ein Geräusch, es war nah und direkt, wie ein Dorn, der die Haut durchbohrt. Sie erreichten die Ruinen und ihr Vater schob sie durch einen Durchgang. Im Wald um sie herum kündigten bereits die geisterhaften Nebel das kommen ihrer Peiniger an.
    „Bleibt hier, ich locke sie fort von euch!“, sagte ihr Vater und wollte sich gerade umdrehen und loslaufen, als Teyla seinen Arm ergriff. Sie kannte diesen Augenblick, der letzte in dem sie zusammen gewesen waren......
    „Bitte geh nicht Vater! Ich will dich nicht wieder verlieren. Sie werden dich holen, wie sie es schon mal getan haben.“, flehte sie ihn an zu bleiben.
    „Hab keine Angst, ich werde wiederkommen und jetzt pass schön auf deine Mutter auf, ja?“, beruhigte er sie. Er beugte sich zu seiner Frau und küsste sie leidenschaftlich.
    „Pass du auch auf dich auf Kerann, mein Liebster!“, hauchte ihre Mutter in sein Ohr.
    „Das werde ich.“, war alles was er sagte, bevor er hinaus rannte.
    Nein, das durfte nicht geschehen! Teyla rannte ihm hinterher.
    „Teyla! Bleib hier!“, schrie ihre Mutter angsterfüllt und folgte ihr.

    Doch Teyla war bereits am Waldrand und rief nach ihrem Vater, der sich verwundert umdrehte. Sein Blick war eine Maske des Entsetzens, das Kreischen kam auf sie zu.
    „Teyla! Lauf!“, schrie er. Teyla sah in den Himmel und erstarrte, das Schiff der Geister flog auf sie zu. Sie wollte los laufen, doch sie konnte sich nicht bewegen. Sie war nur ein Kind, die Angst war so überwältigend.
    „NEIN!“, schrie ihr Vater und rannte auf sie zu. Das Schiff war fast über ihr, als er sie erreichte. Er stieß sie weg und im selben Augenblick wurde er von dem blauen Licht verschlungen. Sie hätte es verhindern müssen......

    „Teyla! Komm zu mir, Kind!“, rief ihre Mutter. Teyla wandte sich um und es war wie ein Stich in ihr Herz. Das Schiff jagte über ihre Mutter hinweg und auch sie verschwand in dem Licht. Was war hier los? Wieso war sie hier und durchlebte das Schlimmste Ereignis ihres Lebens nochmal.....

    Mit einem Mal war ihre Welt verschwommen, sie öffnete die Augen und sah Dunkelheit. Sie wollte sich bewegen, doch ihre Glieder wurden von der Dunkelheit festgehalten. In der Dunkelheit war plötzlich Bewegung, vor ihr perlte die Dunkelheit von einem Wesen ab. Sie hätte es für einen Wraith gehalten, wenn die Augen nicht eine schwarze Leere und anstatt der Haare ein wehender Schatten gewesen wären.

    „Dein Schmerz ist wirklich köstlich. Willst du es nochmal erleben?“, sang es mehr, als es sprach.
    „Was bist du? Warum tust du mir das an?“, begehrte sie auf.
    „Ich bin Schatten, wo kein Licht hin dringt, ich bin Schmerz ohne Hoffnung, ich bin die Angst, die dich erstarren lässt und jetzt leide!“, flüsterte es und seine Hand drang in ihren Kopf ein.


    „Teyla! Teyla!“, ihr Vater schüttelte sie heftig. Nicht noch einmal....

    -------------
    John Sheppard blinzelte in den Gang vor ihm. Er wollte nach seiner P90 greifen , doch sie war nicht da. Er erkannte die Wände der Daedalus und wusste sofort, warum er keine Waffe trug. Verdammt! Dann würde die M9 reichen müssen...
    Er zog die Pistole und ließ sie vor sich hin und her wandern.
    „Hallo? Ist hier jemand? Teyla? McKay? Irgendwer?“

    Der Colonel hörte nichts als sein eigenes Echo. Er ging langsam den Gang entlang, plötzlich gingen die Lichter nacheinander aus, die Dunkelheit überrollte ihn förmlich. Sheppards Atem bildete kleine Wölkchen in der eiskalten Luft. Er drehte sich auf der Stelle, jederzeit bereit sich zu verteidigen. Dann waren da Schritte, sie hallten den Gang hinauf. Sheppard konnte aus irgendeinem Grund nicht ausmachen, woher die Geräusche kamen. Das war vollkommen unmöglich....

    Ein Lachen, so kalt und freudlos, wie er es noch nie gehört hatte. Die Dunkelheit spie ein schlankes Wesen aus, sie leckte an dem Wesen, als ob sie es festhalten wollte. Sheppard wusste genau, was das war. Die Mündung seiner Waffe entflammte, als er das Feuer eröffnete. Das Wesen lief einfach weiter, die Kugeln wurden in einem Wirbel aus Schatten aufgesogen.

    „Was bist du?“, wollte der Soldat verblüfft wissen, nachdem er das gesamte Magazin geleert hatte.
    „So viele Fragen, Mensch!“, hauchte es und hob die Hand.

    Aus der Dunkelheit schossen tentakelartige Arme und zerrten ihn zu Boden. Das Wesen trat näher und beugte sich zu ihm herunter, bis er den kalten Atem in seinem
    Gesicht spüren konnte. Eine Wraith-Queen? Aber diese dunklen Abgründe der Augen und der schwarze Nebel, der die Haare darstellen musste.......

    „Du bist ein interessantes Exemplar, so viel Leid, so viele böse Erinnerungen.“, sagte das Wesen entzückt.
    „Was bist du?“, fragte er nochmal.
    „Was fürchtest du?“, kam als Antwort.
    „Ich weiß nur, dass du aussiehst wie ein Wraith, doch du bist keiner....“, fuhr er einfach fort.

    „Ahhhh, unsere Kinder! So lange haben wir sie nicht mehr erblickt, So lange habt ihr sie belästigt. Ich kann alles hören, sie rufen nach uns und wir antworten, sie sind bereits unterwegs zu uns. Schon bald werden wir eure Welt in einem Sturm aus Leid vergehen lassen. Doch erst werden wir ein für alle Mal die Stadt der Antiker vom Angesicht dieses Universums tilgen. Also, was fürchtest du? Ohhh, ich kann es spüren, so leicht zu durchschauen...“, säuselte es freudig und in seiner Hand erschien ein Käfer.

    Sheppard durchlief ein kalter Schauer. Diese Käfer waren eine Sache, die er lieber niemals gesehen hätte. Er hatte bereits eines dieser Dinger an seiner Kehle gehabt, fast wäre er daran gestorben. Das Wesen hielt den Käfer dicht vor sein Gesicht und er fing begierig an zu fauchen.

    „Ahhhh, schon gut, aber da ist etwas besseres, nicht Wahr?“, flüsterte es weiter und der Käfer verschwand einfach im Nichts.
    „Ich werde dir nichts sagen, du wirst Atlantis niemals finden!“, trotzte er.
    „Du musst nichts sagen, ich habe bereits gesehen. Wir werden es auslöschen. Wir werden sie treffen, wo sie es am wenigstens erwarten. Oder sollte ich sagen, du wirst sie auslöschen?“

    Das Wesen kam seinem Gesicht wieder näher und er konnte sehen wie die Haut schwarz wurde und wie Farbe verlief. Danach formte sich der Nebel neu und er blickte in sein eigenes Gesicht, dass ihn mit boshafter Genugtuung mit seiner eigenen Stimme ansprach: „Welch köstlicher Anblick es sein wird, sie durch deine Hand sterben zu lassen!“
    Aus John Sheppard entfuhr ein markerschüttender Schrei in dem all sein Leid und seine Hilflosigkeit hinaus strömte, als er sich in seinen Fesseln aufbäumte.....

    Fortsetzung Folgt
    Geändert von Chevron88000 (06.05.2007 um 09:23 Uhr)
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  17. #17
    Major Avatar von Lorien
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    Standard

    Uaahhh....!!!! WOW!! Gänsehaut pur!

    Also, das ist wirklich ein richtig tolles Kapitel. Meine unmittelbaren Reaktion habe ich dir ja oben schon beschrieben... und es wirkt immer noch nach... *wartenbisdasschlimmsteZitternderHändeaufgeh& #246;rthat*

    Sowas von gruselig und bewegend geschrieben, wie ich es selten erlebt habe. Du hast bei beiden genau den richtigen Ton getroffen. Und mir gingen beide Geschichten richtig unter die Haut. Und die Schatten sind wirklich unheimlich. Ich will mehr davon!! Wie soll ich denn jetzt die Zeit bis zur Fortsetzung überleben?! Ich will doch wissen, wie die beiden wieder da heraus kommen! Und was ist mit den anderen? Erleben die was ähnliches?!


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  18. #18
    Brigadier General Avatar von Teleia
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    Standard

    Hi!

    Wow, das wahr wirklich sehr gut!

    Du hast die Erlebnisse von Teyla als Kind so gut beschrieben, das ich fast gedacht, ich wäre mir ihr auf dem Planeten gewesen. Wahnsinn!

    Der Teil mit John war aber fast noch besser. Ich hab ich irgendwie gar nicht getraut weiter zu lesen, so gruselig fand ich es.

    Diese Schatten sind scheinbar eine wirklich, wirklich grausame Rasse! So einfach werden die die Daedalus sicher nicht freigeben.

    Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!
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  19. #19
    Major Avatar von Flying Daedalus
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    Standard

    Super
    Is zwar nicht so meine Folge ich mag lieber diese Raumschlachten
    Freu mich auf die nächste Folge

  20. #20
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Das scheinen ja richtig durchtriebende Viecher zu sein. Die sind einfach nur fertig. Da werden John und Teyla aber ordentlich zu tricksen haben.
    Sind das Aufgestiegende?
    Bis dann.
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