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Thema: [SG/Multi-Crossover] Odyssee

  1. #121
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Danke, an alle Leser und die Buttondrücker

    Heute geht es auch schon wieder weiter, viel Vergnügen beim Lesen

    Odyssee
    Folge 5.17 - “Obsessi et Separatus, Teil 2”


    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit

    Die Weltraumschlacht hatte sofort nach dem Eintreffen der übrigen Kriegsschiffe der Erde so richtig begonnen, denn diese hatten ohne zu Zögern das Feuer auf die Raumschiffe der Nazis eröffnet.
    Eine gewisse Schwierigkeit hatten natürlich zunächst die Schlachtschiffe der Erde, denn sie standen anfangs einer sehr großen feindlichen Übermacht gegenüber. Aber es war schon längst Hilfe unterwegs, denn viele Geschwader der F-302er hatten die Atmosphäre der Erde bereits verlassen, um der gewaltigen Flotte der Nazis in die eine Flanke zu fallen. Dadurch verhinderten die weltraumtauglichen Jäger der Erde, dass die Feinde in die Atmosphäre der Erde ausweichen konnten, womit eigentlich nur der Rückzug ins All bleiben würde. Doch daran dachten die Nazis natürlich nicht. Zudem gab es da noch den stehenden Befehl von O‘Neill, der eindeutig gewesen war, nämlich sehr schnell dafür zu sorgen, dass die Nazis nie wieder eine weitere Chance erhalten würden, nach der Erde oder einen anderen Planeten zu greifen, wo sie eine erneute menschenverachtende Schreckensherrschaft errichten könnten.

    Zu Beginn des Kampfes legten die eingesetzten Geschwader der F-302er und Puddle Jumper systematisch, zunächst mit gezieltem Beschuss, die Überlichttriebwerke der Raumschiffe von den Nazis lahm, womit eine potentielle Flucht für immer unmöglich gemacht wurde.

    Nazi-Flotte
    Flaggschiff, Kommandobrücke

    Vollkommen unerwartet über die starke Schlagkraft und Anzahl der Schlachtschiffe der Erde, die durch die Aufklärer nicht zu erwarten gewesen war, fluchte der Führer der Nazis, Barbarossa Hitler, wie ein Besessener voller Frust und Zorn wütend auf: „Dafür werden sie mir schwer büßen, diese Untermenschen! Und zwar alle! Macht sofort meinen persönlichen Transporter und meine gesamte Leibwache sowie Eliteeinheit bereit!“

    Erde
    Homeworld Command, Kontrollraum

    Seitdem der erste Schuss gefallen war, war General Jack O‘Neill im ständigen Kontakt mit der eignen Flotte, der Stargate Command Base auf dem Mars, der UN und dem IOA sowie der Antikerwaffenplattform, in dessen Stuhl sein Klon, Jack O‘Neill junior, saß.

    Bislang sah es mehr als nur gut mit der Verteidigung des Planeten aus. Aber man wollte möglichst dennoch auf den Einsatz der sehr wertvollen Antikerdrohnen verzichten, auch wenn hin und wieder einzelne Kampfflugzeuge und Transporter von den Nazis hin und wieder in die Erdatmosphäre eindringen konnten. Doch viele von ihnen fielen sehr schnell den patrouillierenden F-302ern sowie den ,,normalen‘‘ Kampfjets der Erde zum Opfer.


    Hyperraum
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Man war zwar noch einige Minuten von der Erde entfernt, dies war General Samantha Carter wohl bewusst, weswegen sie ihr Schiff schon seit einiger Zeit auf die höchste Alarmstufe, 1, versetzt hatte.

    Unerwartet wurde sie von Barbara Hitler gestört, die umgehend die Kommandantin, General Samantha Carter, aller Schlachtschiffe der Erde in der Milchstraße darum bat, doch durch sie Kontakt über eine bestimmte Frequenz mit allen Schiffen der Naziflotte aufzunehmen.

    „Wieso sollte ich es tun oder gar zulassen?“
    „Sie wollen also doch alle Schiffe von uns vernichten, samt deren Besatzungen!“, ahnte schließlich die gefangene SS-Offizierin der Nazis erschrocken.

    Sam wiegte ihren Kopf für einige Augenblicke hin und her, dann stellte sie klar: „Ihr Nazis habt auf der Erde vor vielen Jahrzehnten, beinahe einem Jahrhundert, sehr viele und kaum in Worten zufassende, abscheuliche schlimme Dinge getan! Ihr seid der Abschaum der Menschheit! Wir verteidigen in dieser Schlacht die persönliche Freiheit und das Leben eines jeden einzelnen Menschen auf der gesamten Erde, und nicht nur die, die wie ihr Volk irgendeiner kranken Denkweise im Kopf entsprechen.“
    „Bitte. Ihr könnt uns doch nicht alle umbringen. Es befinden sich auch Anhänger von mir auf diesen Schiffen, die sofort den Kampf einstellen werden, wenn sie von mir den Befehl dazu vernehmen.“

    Kurz darauf hatte das Schiff von Sam auch schon den Hyperraum verlassen, griff in den Kampf ein und nahm dann umgehend Kontakt mit dem Homeworld Command auf.

    Erde
    Homeworld Command, Kontrollraum

    „Und Sie halten diesen Vorschlag für gut, Carter?“
    „Sie will es zumindest versuchen, Sir. Vielleicht schlagen die Nazis sich wie auf Thule dann auch innerhalb dieser Angriffsflotte gegenseitig die Köpfe ein.“
    „Hier ist man nicht gerade jemand begeistert davon, da es offensichtlich zumindest einige von denen geschafft haben zu landen und eine größere Anzahl von Truppen zur Invasion abzusetzen“, entgegnete O‘Neill, der sehr missmutig dreinschaute, da er im Hintergrund auf dem Monitor eine Nazi-Soldatin, nämlich Barbara Hitler erkennen konnte.
    „Wo sind diese Schiffe gelandet, General?“
    „Überwiegend in der Bundesrepublik Deutschland. Dort scheinen die Bastarde zum größten Teil hinzuwollen. Wen wundert‘s. Na gut, sie kann ihr Glück versuchen! Sie hat aber nur einen Versuch! Aber wir werden denen keine Atempause gönnen, sondern weiterkämpfen!“, antwortete Jack, der Sam zum Schluss noch einmal einen vielsagenden Blick zuwarf.

    Erdorbit
    Nazi-Flotte

    Auf allen Schiffen der Nazis drang vollkommen überraschend aus sämtlichen Lautsprechern eine sehr bekannte weibliche Stimme: „An alle Schiffe des Dritten Reiches: Hier spricht SS-Obersturmbannführer Barbara Hitler, ich bin befinde mich an Bord eines Schlachtschiffes der Erde, und fordere hiermit alle Schiffe und Truppen unseres Volkes dazu auf, den Kampf umgehend einzustellen und bedingungslos zu kapitulieren, da ihr sonst von den Streitkräften der Erde restlos vernichtet werdet! Zudem habe ich den Führer und auch meinen Vater nicht ermordet, wie von meinem Bruder behauptet worden ist! Denn er selber ist der Mörder, und nicht ich! Also stellt sofort die Kämpfe ein, dies ist ein Befehl!“

    Auf einigen der Schiffe innerhalb der Naziflotte kamen so manche den Befehl doch tatsächlich sehr schnell nach. Doch viele, die dennoch loyal zu ihren Führer, Barbarossa Hitler, standen, schrien wütend: „Ihr Verräter!“, und sofort erschossen sie auf einige der Anhänger von Barbara Hitler.

    Aber auf einigen wenigen Schiffen gab es nur oder genügend Anhänger von Barbara, die ihren Kampf unverzüglich einstellten, weil sie sehr schnell mitbekommen hatten, wie zerstörerisch und vernichtend die Waffen der Schlachtschiffe der Erde waren, und auch der jungen Frau treu ergeben waren. Dort an Bord nahm man daher sofort Kontakt mit dem Feind auf, um sich unverzüglich offiziell zu ergeben.

    -----

    Ansonsten tobte die Weltraumschlacht im Orbit der Erde natürlich mit unveränderter Härte weiter, wobei einige Piloten der Nazis mit ihren Kampffliegern sogar zu Kamikazeflügen auf die Schlachtschiffe der Verteidiger ansetzten, nur um wenige Sekunden später, ohne auch nur den kleinsten Schaden zu verursachen, an den Schutzschilden der Erdschiffe zu zerschellen.

    Der Kampf dauerte schon mittlerweile einen ganzen halben Tag an. Wobei die Flotte der Invasoren schließlich immer weiter zusammenschrumpfte. Dennoch waren immer noch mehr als hundert Schiffe übrig, die blind die Schlacht gegen die Erdschiffe fortsetzten. Doch etwa ein Dutzend waren mittlerweile isoliert und von den Truppen der Erde besetzt worden, weil sich die dort befindlichen Nazis nach dem Befehl von Barbara Hitler ergeben hatten.
    Doch eines fiel schon seit langer Zeit auf, nämlich dass sich das einzige Kriegsschiff der Orici sich nicht am Kampf beteiligte und regungslos verharrte.

    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Sam hatte schließlich endgültig genug von der Untätigkeit des Schiffes, welches Adriana zur Unterstützung gegen potentielle Angreifer im Erdorbit zurückgelassen hatte, und nahm daher erzürnt mit ihm Kontakt auf: „Hier spricht General Samantha Carter vom Erdschiff George Hammond, ich rufe das Schiff der Orici!“
    „Hier ist Ramirius. Was ist euer Begehr, General Samantha Carter?“
    „Fragen, weshalb ihr nicht in den Kampf eingreift?“

    Einige Minuten vergingen, dann erst antwortete Ramirius: „Wir können nicht gegen welche Kämpfe, die der selben Lehre wie wir folgen!“
    „Soll es etwa bedeuten…“
    „So ist es.“
    „Ihr helft somit leider denen, die unzählige Leute umbringen werden, die an die Orici glauben.“
    „Das ist unmöglich.“
    „Schaut doch in unsere Geschichte. Dort findet ihr unverstellbare Grausamkeiten von diesen Nazis…“
    „Auch, wenn dem so ist… ich habe meine Befehle. Tut mir leid, General Samantha Carter.“
    „Dann macht sie doch zumindest kampfunfähig“, seufzte Sam.
    „Gut, ich werde entsprechende Befehle an meine Kriegerinnen und Krieger geben, aber wir werden keine Glaubensschwestern und -brüder töten.“

    Kurz nachdem die Verbindung zum Ori-Schiff beendet worden war, kontaktierte Sam das Homeworld Command um Jack und alle anderen über diese neuen Informationen, nicht in Unkenntnis zu lassen.

    Erde
    Europa
    Deutschland, Hamburg

    Im Überflug hatte Barbarossa Hitler den Kontinent, den er gedachte zuerst zu erobern, genau sehen können. Doch eine unsichtbare Macht hatte seinen Transporter vom Himmel geholt.

    Minuten später kamen alle nach und nach wieder zu sich. Man stellte fest, dass nur etwa etwas mehr als die Hälfte seiner Soldatinnen und Soldaten den Absturz überlebt hatten.

    Magneto sah sich derweil immer wieder nach neuen weiteren feindlichen Fluggeräten um, die ja alle aus Metall waren, und somit, wie Wachs, ganz in seiner Hand waren. Der alte Mutant verspürte eine sehr große Genugtuung mit Hilfe seiner Kräfte so viele Nazis töten zu können, wie ihm nur möglich war. Dabei dachte er an seine geliebte Mutter, die einst vor seinen Augen ermordet worden war.

    Die Leibwache des Führers Barbarossa Hitler, hatte sich vor wenigen Minuten mit einer weiteren SS-Einheit zusammenschließen können.

    Die meisten von den SS-Soldatinnen und -soldaten drangen schließlich mit aller Gewalt in ein Doppelhaus ein. Einige Kinder schrien sofort entsetzt auf als sie die Nazis sahen. Sie rannten panisch davon. Nur die kleine Lana war etwas zu langsam, die brutal an den Haaren fest- und somit zurückgehalten wurde.

    „Aha“, murmelte der Führer der Nazis, der auf einigen Fotos etwas Interessantes entdeckt hatte, „hier wohnt er also.“
    „Wer, mein Führer?“
    „Ein sehr gefährlicher Mann für unser Reich, den ich eines Tages höchstpersönlich töten werde“, antwortete Barbarossa Hitler mit großer Überheblichkeit, der eigentlich jetzt überwiegend von den Gefühlen von Darius überflutet wurde, dessen Bewusstsein sich beim Anblick des Bildes geregt hatte.

    „Raus aus unserem Haus, oder ich schieße!“, befahl eine weibliche Stimme.
    „Guten Tag, Gnädigste. Oh, oh, eine Polizistin vermute ich. Und dort ist noch eine. Ich bin euer Führer, also legt die Waffen ab, sonst töte ich das kleine Mädchen hier!“
    „Feigling!“, zischte Jeanne, die wie auch Jasmin ihre Dienstwaffe ebenfalls auf den Boden legte. „Wir tun das hier nur, um die Tochter meiner Freundin zu retten, und nicht, weil Sie uns was zu sagen haben!“
    „Los, geh, du kleine Göre! Du sollst gehen!“, schnauzte der Anführer der Nazis die kleine Lana an, als Laura, die Tochter von Logan sich vollkommen unerwartet aus dem Schatten an einer Wand löste, sie wortlos bei der Hand nahm und abholte, um sie dann zu Jasmin und Jeanne zu führen.
    Dort angekommen, lächelte Laura allen anderen drei noch einmal ohne ein Wort mit einem kurten Nicken kurz an, bevor sie sich wieder, jetzt aber mit einem sehr grimmigen Gesichtsausdruck, zu den Nazis umdrehte.

    „Zu der anderen Bemerkung, vergiss es, du scheiß Faschist!“, fauchte Jasmin, die wie Jeanne ihre Waffe wieder aufhob, um dann mit alle anderen schnell nach oben stürmte, um über die Terrasse in einen Schutzraum zu fliehen. Wobei sie sofort von einem nacheilenden Barbarossa und einigen SS-Soldaten verfolgt wurden.

    Kurz darauf ertönte auch schon ein Markschütternder Kampfschrei, der von Wolverine kam. Jener stürzte sich von dem oberen Geländer auf die Nazisoldaten herab. Denn Laura, sein Bruder Victor und er hielten sich gerade zufällig in Hamburg auf, und hatten Quartier bei der Familie des Freundes bezogen. Dies lag zum größten Teil an Laura, die es irgendwie geschafft hatte, die beiden Mutantenbrüder wieder einmal zu vereinen.

    Logan rannte nach einem kurzen Kampfgetümmel schnell den anderen nach, um Jeanne, Jasmin und den vier Kindern zu helfen, während sein Bruder Victor und seine Tochter Laura gegen die anderen Nazis weiterkämpften.


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Battlestar Galactica

    Obwohl die Mission der Battlestar Pegasus um Commander Lee Adama und Captain Sharon Satterfield noch lange nicht beendet war, hatte es eine unerwartete und sehr erstaunliche Wendung gegeben. Denn auf einem Aufklärungsflug war die CAP, um Kat und Starbuck sowie Athena, auf einen sehr übel zugerichteten schweren Jäger der Zylonen getroffen.

    Darin bat Leoben dringend um Hilfe für die Fraktion der Zylonen, der er angehörte und die von der anderen Fraktion von Cavil in einen schweren Hinterhalt gelockt worden war, und dabei schwere Verluste hatte hinnehmen müssen.
    Zudem kannte eine Drei angeblich die Identitäten der immer noch unbekannten fünf menschlichen Zylonenmodelle, die sich noch immer in der Flotte der Galactica aufhalten sollen. Außerdem bot der Zweier noch weitere Informationen an, die für alle Überlebenden des Holocausts der Zwölf Kolonien von Kobol sehr wichtig sein würden.

    Heimatkolonie der Zylonen
    Haupthangar

    Es war schwer gewesen, doch irgendwie hatte es Boomer geschafft, Ellen Tigh, den Präsidenten Doktor Gaius Baltar und auch die kleine Hera Agathon sowie einige andere Dinge an Bord eines, von den Zylonen erbeuteten kolonialen Raptors zu schaffen.
    Schon kurz außerhalb des gewaltigen Gebildes, welcher die Heimat der Zylonen war, aktivierte die Acht den FTL-Antrieb.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit

    Die versammelte Flotte der Schlachtschiffe von der Erde, unter dem Kommando von Brigadier General Samantha Carter, hatte es endlich geschafft, denn man hatte die meisten von den übrigen Raumschiffe der Nazis soweit vernichtet, dass die verbliebenen von ihnen eingekreist werden konnten.
    Doch die Angreifer dachten immer noch nicht an eine Kapitulation, weswegen Sam den Befehl gab, weiterhin mit dem Beschuss fortzufahren bis die Bedrohung der Erde vom Orbit aus endgültig beendet sei.

    Erde
    Europa, Deutschland, Hamburg

    Ohne sich auch nur um die Soldatinnen und Soldaten seiner Leibgarde, die für ihn ihr Leben einsetzen mussten, zu sorgen, war der Führer der Nazis, Barbarossa Hitler, verfolgt von Wolverine aus dem Haus geflüchtet, nachdem er erfolglos versucht hatte die Familie von Jonathan Martin und Jeanne Schneidern sowie der von Jasmin Ataya zu ermorden.

    Der Führer der Nazis und natürlich auch das in ihm steckende Bewusstsein von Darius waren entsetzt darüber, dass es noch einige weitere Leute gab, die wie sein Gegner waren, der ihm einst durch sein Eingreifen die Herrschaft über Heraclia und ihn somit um das damit verbundene Erbe gebracht hatten. Er rannte so schnell er konnte, immer weiter Richtung des Hamburger Hafens.

    Im Haus selber waren nur noch wenige Soldaten der Nazis am Leben. Eine junge Frau hatte sich, seit dem Beginn der Kampfhandlungen panisch in eine Zimmerecke gedrückt und hoffte dort nicht bemerkt zu werden. Doch sie irrte, denn der alte Mutant Victor Creed, der allen auch als Sabretooth bekannt war, hatte sie schon lange bemerkt und nicht mehr aus den Augen gelassen, während er zusammen mit Laura gegen den Feind kämpfte und die anderen Nazisoldatinnen und -soldaten der Reihe nach und nach tötete.

    Gerade eben hatte der alte Mutant einen Nazisoldaten mit großer Leichtigkeit das Genick gebrochen, kurz nachdem er jenen erst eine fürchterliche Wunde mit seinen Fingerkrallen im Bauchbereich zugefügt hatte. Mit einem bösen Lächeln im Gesicht wandte er sich nun der zu der jungen Frau um, die wie versteinert dastand und nur noch stumm um Erbarmen flehend mit dem Kopf schüttelte.
    „Was denn? Was denn?“, spottete Victor, der langsam und bedrohlich der SS-Soldatin immer näher kam.


    Zur selben Zeit war auch Laura mit ihrem letzten Gegner fertig, dem sie ihre Fußkrallen von unten her über dem Hals in den Kopf gerammt hatte. Das Mädchen drehte sich daher sofort zu ihren Onkel um, um zu schauen ob jener eventuell Unterstützung brauchen könnte, während der sich immer noch seinem nächsten und wohl auch vorerst letzten Opfer immer weiter genähert hatte. Schließlich war Victor nur noch knapp drei Armlängen von der SS-Soldatin entfernt.

    „Nein! Nein! Nicht! Nicht! Bitte! Ich… ich ergebe… ergebe mich! Bitte! Ich… ich habe nicht geschossen…“, stotterte die junge Frau, die demonstrativ ihre Waffen polternd auf den Fußboden fallen ließ, und in den vergangenen nur rund fünf Minuten hatte miterleben müssen, wie ihre sechs Kameradinnen und fünfzehn Kameraden ums Leben gekommen waren, weil sie nicht aus dem Haus gestürmt waren, um ihren Führer zu unterstützen.

    Aber in den Augen Victors blitzte nur eines, nämlich die blanke Mordlust eines wütenden Tieres. Es war letztendlich die Tochter von Logan, die ihn davon abhielt zum tödlichen Hieb auszuholen.
    Sabretooth brummte: „Warum soll ich es nicht tun, Kleine?“
    „Sie hat als einzige nicht hier drin gekämpft, sondern sich rausgehalten, Onkel“, antwortete das Mädchen, während des Auftauchens von Jeanne und Jasmin, die der jungen SS-Frau schnell die Hände fesselten und ihr dann anschließend die übrigen Ausrüstungsgegenstände abnahmen. Die Nazisoldatin jammerte noch immer sehr laut, während sie noch einmal durchsucht wurde.


    Durch die schweren Kämpfe der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland gegen die Nazis in diesen Teil des Hafens von Hamburg, wohin Barbarossa Hitler vor Logan geflüchtet war, brannte es schon seit ungefähr einer halben Stunde an mehreren Stellen lichterloh. Meterhohe Flammen hatten sich in der Zwischenzeit mittlerweile durch jedes brennbare Material gefressen, die dadurch unter anderem auch eine furchteinflößende Kulisse einer apokalyptischen Welt lieferten.

    Eilig erklomm der Führer der Nazis einen der höchsten Hafenkräne. Oben angekommen zog er schließlich seinen Säbel, weil all er keine Munition mehr zur Verfügung hatte, da er jene bereits nämlich panisch verschossen hatte.

    Das Blut gefror in den Augen des Anführers aller Faschisten, da er hatte miterleben müssen, wie bei dem Mutanten die letzten Projektile aus den Wunden gedrückt wurden und jene kurz darauf auch schon wieder verheilt waren.

    Mit einem wütenden Aufschrei stürmte Barbarossa auf den abwartenden Logan los, der sofort versuchte seinen Gegner zu entwaffnen. Mit seinen Krallen versuchte er sofort die Waffe des Nazis unbrauchbar zu machen. Doch war diese aus Adamantium gefertigt worden.
    „Na schön“, knurrte Wolverine, für den es allerdings nicht das erste Mal war gegen jemanden anzutreten, der sich mit einer Waffe aus Adamantium gerüstet hatte.

    Funken blitzten jedes Mal auf, wenn die Krallen des Mutanten und der Säbel des Nazis aufeinanderschlugen. Doch war der Mutant eindeutig im Vorteil, denn seine Wunden heilten wieder genauso schnell, wie sie zuvor verursacht worden waren.

    „Gut. Dann werde ich Dir eben den Kopf abschlagen!“, keuchte der Führer der Nazis, dem allmählich seine schlechte Kondition sowie eine böse Schnittwunde am rechten Arm zu schaffen machte.
    Mit einem: „Versuch es doch, Nazi-Arschloch!“, provozierte Logan seinen Gegner nur allzu gekonnt.
    Barbarossa Hitler, der sich schon kurz darauf blind auf ihn zu stürzen versuchte, indem er dabei wild den Säbel über den eigenen Kopf schwang und dann in Richtung des Halses von Logan schlug. Aber dieser wich dem Hieb mit Leichtigkeit gekonnt aus, wobei er sich blitzschnell abduckte, wodurch Barbarossa ungebremst gegen eine Metallverstrebung des Krans prahlte. In Sekundenbruchteilen war Wolverine bei ihm, und stieß mit den Krallen seiner linken Hand zu, wobei er den rechten Arm seines Widersachers festnagelte.
    Barbarossa schrie sofort vor Schmerz auf, und tönte dann: „Auch, wenn ich jetzt gleich durch dich Missgeburt den Tod finden sollte, werde ich schon bald wieder zurückkehren, sobald ich mir einen neuen passenden Geist und Körper für mein Bewusstsein gesucht habe…“
    „Das nennt man Größenwahn, worunter du leidest!“, unterbrach Logan, der den Versuch seines Feindes sich mit Hilfe des Dolches am Gürtel doch noch einmal zu befreien zunichte machte, indem er ihm mit einer schnellen Bewegung den linken Unterarm von Barbarossa abschlug.

    Der Anführer der Nazis schrie ein weiteres Mal voller Qualen auf. Doch er bekam jetzt genau dies zu spüren, was er einst noch selber vor einiger Zeit selbst auf Thule und auch auf Heraclia in seiner ursprünglichen Gestalt als Darius vielen anderen Menschen angetan hatte.

    Dem Mutanten gefiel das überhebliche Grinsen seines Widersachers gar nicht, den er bereits losgelassen hatte. Doch abermals, versuchte jener den zuvor zu Boden gefallenen Säbel wieder zu ergreifen. Nach einigen missglückten Versuchen gelang es tatsächlich, und Barbarossa Hitler stürmte wieder erneut in großer Verzweiflung auf Logan zu.
    Doch der sprang seinerseits abermals gekonnt zur Seite, holte dabei, während er sich komplett in der Luft befand, mit seinem linken Arm aus und traf punktgenau.
    Sofort ließ Hitler den Säbel aus der rechten Hand fallen, um sich mit einem panischen und angstvollen Gesichtsausdruck an den Hals zu greifen. Denn dort hatten sich sehr schnell drei rote Linien abgezeichnet. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck trat der Wolverine dem Führer der Nazis noch verächtlich in den Rücken, der ihn kurz darauf in die Tiefe, hinab in die lodernden Flammen stürzen ließ, währenddessen sich der Kopf endgültig vom Rumpf löste.


    Eine Woche später
    Milchstraße
    Sol-System
    Erde

    Der Krieg gegen die Nazis war seit Tagen endlich zu Ende. Doch nicht nur auf der Erde, sondern auch auf Thule, wo die Phoenix unter General Cameron Mitchell der Bevölkerung bei ihren Aufstand gegen ihre grausamen Besatzer aktiv und vor allem erfolgreich geholfen sowie beigestanden hatte. Dabei kam ihnen aber natürlich auch der unerwartete Bürgerkrieg zwischen den Anhängern von Barbara und Barbarossa Hitler letzten Endes zugute.

    Dabei spielten hingegen auf der Erde natürlich Jean Grey und noch einige weitere Mutanten eine große Rolle, da sie mithalfen Nazis aufzuspüren, die nach ihrer Niederlage schnell versucht hatten, sich auf der Erde, zu verstecken. Dabei wurden auch viele weitere Anhänger der Nazis und andere weitere gefährliche Sympathisanten von ihnen und anderen Ideologien gefunden, die ebenfalls vorsichtshalber verhaftet wurden.

    Nach Verhandlungen, an einigen waren auch die Orici Adria und Barbara Hitler beteiligt, wurde beschlossen alle Nazis auf einen abgelegenen Planeten ohne Sternentor zu verbannen. Doch noch etwas trat zu Tage, nämlich dass sich Adria von den Bewohnern auf den Planeten Thule als ihre Gläubigen abgewandt hatte. Weswegen man daher entschieden hatte, die noch lebenden Nazis, die noch auf Thule den großen Aufstand und Krieg überstanden hatten, unverzüglich auf einen fernen und abgelegenen Planeten ohne Stargate innerhalb der Sagittarius-Galaxie zu bringen, wie man es beschlossen hatte.
    Von diesem Standort allerdings, hatte auch später auch die Vampirin Liana erfahren, die diese Informationen später an ihr Volk weitergeben würde.

    Die bekanntgewordene Existenz der Vampire, die einst überwiegend Antiker gewesen und durch Experimente zudem geworden waren, was sie heute sind, bereitete natürlich sehr vielen Menschen in den wichtigsten Gremien auf der Erde eine sehr große Sorge. Aber man ließ dieses Wissen nach wie vor unter Verschluss. Aber man hatte keine andere Wahl, als der Vampirdelegation um Liana die Rückkehr zu ihren Volk zu ermöglichen, nachdem man sich mit jener in einer gesonderten Sitzung zu festen Vertragsthemen getroffen hatte. Danach plante man die Rückreise der Vampire zu ihrer Heimatwelt.

    Europa
    Deutschland, Hamburg

    Das Haus von unserer Familie war mittlerweile beinahe fertig renoviert worden.

    „Passiert leider ganz schön oft, dass wir hier immer wieder in diesem Haus etwas neu Malern, Tapezieren, neue Fliesen und Teppiche verlegen sowie auch Möbel kaufen und aufbauen müssen“, stellte ich fest.
    „Ja, aber das halbe Haus renovieren zu müssen, habe ich mir auch nicht träumen lassen“, seufzte Jeanne, die spürbar sehr froh darüber war, dass die Familie endlich wieder vereint war, „und gut, dass Du endlich daheim bleibst und nicht mit zur Destiny fliegst, genauso wie es versprochen war!“

    „Hier ist die noch benötigte weiße Farbe und Pinsel“, erklärte Laura fröhlich, während Logan einige Kartons mit den Fliesen in die Küche trug.


  2. #122
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    Danke, an alle Leser und die Betätiger des Buttons !

    Viel Spaß mit der heutigen Folge

    Odyssee
    Folge 5.18 - “Trinitatis”


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Battlestar Galactica, CIC

    „Alarm! DRADIS-Kontakt! Es ist ein einzelner Raptor! Aufprall bei 2-5-7!“, meldete der von Admiral Adama begnadigte Lieutenant Gaeta mit hastiger Stimme.
    „Die CAP soll ihn abfangen!“, ordnete Helo, der diensthabende XO, mit sofortiger Wirkung an.

    Battlestar Galactica, Brig

    Die meisten der Insassen des Raptors fanden sich schon kurz nach ihrer Ankunft an Bord der Galactica sehr schnell in einer Zelle wieder. Darunter war aber auch Ellen Tigh, da man sich sicher war, dass die Frau von Colonel Saul Tigh ein Zylon sein musste, weil dieser sie durch Gift auf Neu-Caprica im Versteck des Widerstandes gegen die Besatzung der Zylonen ermordet hatte. Grund dafür war der, da Ellen den Zylonen Informationen zugespielt hatte, aber nur um ihren Mann Saul vor weiteren Misshandlungen durch die Zylonen zu verhindern.
    Diese und andere ungewöhnlichen Umstände führten zu sehr vielen Veränderungen nicht nur auf der Galactica, sondern innerhalb der gesamten Flotte, wie die Überwachung von Saul Tigh und die viele Verhöre von Doktor Gaius Baltar, dem Kollaboration mit den Zylonen auf Neu-Caprica während seiner damaligen Präsidentschaft vorgeworfen wurde. Aber dafür hatte man endlich die Gewissheit, dass die Berichte von Leoben Conoy wahr waren, nämlich dass sich die Gemeinschaft aller bisher sieben bekannten Zylonenmodelle vor kurzem in zwei verfeindete Lager aufgespaltet hatte.


    Sagittarius-Galaxie
    RM5X-P666

    In einer anderen Galaxie hatte sich ähnliches ereignet, denn die bislang über mehrere jahrtausende feste Gemeinschaft der Vampire, die aus Antikern und normalen Menschen hervorgegangen war, hatte sich mittlerweile ebenfalls erkennbar in zwei unterschiedliche übergeordnete Hauptorden aufgespaltet. Der eine, der von Arteriais geführt wurde, wollte immer noch Rache an den Menschen der Phoenix und deren Heimatwelt nehmen, und der, der Liliana zugehörte, wollte zunächst die erwartete Rückkehr ihrer Tochter und der übrigen Delegation abwarten.

    Aber es gab noch andere Planeten mit Menschen in dieser Galaxie, auch dies war den Vampiren bewusst. Doch drohte von diesen rückständigen Zivilisationen für die Vampire keine Gefahr.

    „…egal, wir werden schon sehr bald neue Nahrungsgründe finden, und somit auch Menschen, die wir in unsere Kolonie bringen können“, erklärte Liliana, die somit hoffte auch weiterhin die Kontrolle als Königin über alle Vampire behalten zu können, obwohl es nun zwei Hauptorden mit unterschiedlichen Philosophien gab.
    Arteriais fachte dennoch das Feuer an, denn sie sagte: „Falls eure Tochter und die Delegation überhaupt jemals wieder zu uns zurückkehrt. Ich bezweifle es nach wie vor!“

    Trotz alledem würde die, wieder zu einem Raumschiff, umgestaltete langjährige Festung, schon sehr bald ins All aufbrechen. Denn alle beiden Orden waren sich zumindest darüber einig, dass man die Rasse der Vampire vor einer möglichen Vernichtung durch die Menschen von der Erde und, oder ihrer Verbündeten unbedingt bewahrt werden musste.

    Orbit von RM5X-P666

    Doch nur wenige Stunden später sowie für einen kurzen Moment tauchte im Orbit des Planeten die U.S.S. Abydos, ein Erdschlachtschiff der 306-Klasse im Orbit auf. Die von der Prinzessin Liana angeführte Delegation wurde mit einer Botschaft und Verträgen hinunter auf dem Planeten gebeamt, denn man hatte noch viel Arbeit zu erledigen.

    RM5X-P666
    Gemach von Königin Liliana

    Nach einer Besprechung mit einem ersten Bericht mit den gesammelten Eindrücken von den Menschen der Erde im Thronsaal, unterhielten sich Mutter und Tochter natürlich in aller Ruhe noch einmal unter vier Augen.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis, Kontrollraum < > U.S.S. Daedalus, Brücke

    Seit einigen Minuten schon tauschten sich Richard Woolsey, Steven Caldwell und John Sheppard über das weitere Vorgehen im Krieg gegen die Wraith aus.
    Es war nicht verwunderlich, dass Todd, der sich nach wie vor in seiner Zelle auf Atlantis befand, irgendetwas verschwieg. Ronon hatte sich bereits des Öfteren angeboten, dem Wraith mit seinen Methoden die Geheimnisse zu entlocken, doch Sheppard hatte jedes Mal abgelehnt.

    „Wir werden in etwa fünf Minuten unser Ziel erreicht und den Hyperraum verlassen haben, Mister Woolsey. Wie lange dauert es noch bis die benötigte Unterstützung aus der Milchstraße Atlantis endlich erreicht hat?“
    „Etwa vier Tage“, antwortete John, „es dauerte leider noch ein wenig, da sie noch ein paar unangenehme Zeitgenossen umsiedeln mussten.“
    „Vergessen Sie es nicht, es ist nur eine reine Aufklärungsmission!“
    „Ich verstehe, Mister Woolsey. Caldwell, Ende!“

    Atlantis, Zellentrakt

    Endlich war es soweit, und der Wraith war dazu bereit die bislang zurückgehaltenen Informationen mitzuteilen. Denn man wollte endlich erfahren, wie stark die Wraith in der Milchstraße waren.

    Mit einem mürrischen Gesichtsausdruck musterte John lange Minuten Todd bis er dann entspannt zusammenfasste: „Also es sind knapp 12 Basisschiffe, etwas über 50 Kreuzer, einige Versorgungsschiffe, ganz viele Transporter, so um die 100 sowie mehrere tausende von Jägern, und nicht zu vergessen die unzähligen Wraith…“
    „Ja, so ist es in der Tat. Und ihr Volk sollte sich beeilen, John Sheppard, sonst wird ihre Zahl immer weiter bedrohlich anwachsen…“, unterbrach Todd.
    Der wurde allerdings ebenfalls von dem Menschen mit: „Haben die etwa noch einige ZPM‘ in ihren Besitz, um so eine verdammte Brutstation zu betreiben?!“, unterbrochen.
    „Ist anzunehmen“, brummte der Wraith.

    Sogleich wandte sich Sheppard auf dem Absatz um, eilte mit schnellen Schritten aus dem Raum, da er diese enorm wichtigen Neuinformationen dringend weitergeben musste.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde
    Homeworld Command, Besprechungsraum

    Die aktuellen Neuigkeiten über die stetig anwachsende Truppenstärke der Wraith waren mehr als nur sehr beunruhigend, nicht nur für General Jack O‘Neill allein. Man war froh erst froh darüber gewesen eine gefährliche Bedrohung abgewendet zu haben, doch dass nun diese sehr gefährlichen Außerirdischen in Gestalt der Wraith schon sehr bald wieder einmal die Erde mit großer Macht heimsuchen würden, war für viele der Verantwortlichen nur eine Frage der Zeit gewesen. Doch bevor sie dies wirklich tun würden, würden sie zunächst über so manchen Planeten mit menschlichen Zivilisationen, die keine so gute planetarische Verteidigung wie die Erde hätten, herfallen.

    Doch solange wollte niemand warten, weshalb man jeweils zwei bis drei Schlachtschiffe gemeinsam entsandte, um die Flotte der Wraith sowie ihre Stützpunkte so schnell wie nur möglich aufzuspüren. Aber man achtete auch darauf, dass sich immer rund um die Uhr genügend der eigenen Schlachtschiffe im Orbit der Erde und auch des Mars befanden, damit man nicht böse von diesen gefährlichen und todbringenden Feind überrascht wurde. Auch wurde zusätzlich eigens ein Kommunikationskanal eingerichtet, um im Fall eines Angriffes die meisten Schiffe zur Verteidigung zusammenziehen zu können.

    Aber es gab auch einige gute Nachrichten, denn Myrddin war schon seit vielen Tagen dabei die laufende Vorbereitung mit zu unterstützen, um die drei Stadtschiffe Mu, Emrys und Shangri-La miteinander zu vereinen. Diese würden miteinander fusioniert einen allen anderen bislang bekannten Raumschiffen eindeutig überlegenden intergalaktischen Hyperraumantrieb, und zudem einen besseren Wurmlochantrieb als Atlantis besitzen. Insbesondere der letztgenannte Wurmlochantrieb würde sehr vonnöten sein, um so schnell wie nur möglich Vorräte, Material, Ausrüstung und Personal zur Besatzung der Destiny zu bringen.


    Mehrere Tage später
    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit

    Endlich war der langersehnte Tag gekommen, denn Myrddin hatte nach sorgfältiger Arbeit die notwendigen Vorbereitungen mit der Hilfe von Samantha Carter, Jennifer Hailey und Cassandra Fraiser endlich erfolgreich abgeschlossen, damit dadurch die drei mühsam geborgenen Stadtraumschiffe der Antiker Emrys, Mu und Shangri-La endlich miteinander kombiniert werden können. Somit stand natürlich auch der Vollendung der größten gemeinsamen Mission der Menschheit von der Erde und ihrer Alliierten unmittelbar bevor.

    Ein großes Aufgebot von Schlachtschiffen der Erde und ihrer Freunde beziehungsweise Verbündeten in der gesamten Milchstraße hatten sich schon vor wenigen Tagen komplett versammelt, um Mu, Emrys und Shangri-La gegen mögliche Angriffe insbesondere der Wraith zu schützen. Auf den Erdschiffen hatten sich zudem zahlreiche eingeladene Gäste sowie auch einige Kamerateams vieler Fernsehsender eingefunden. Natürlich waren auch viele Teammitglieder des Atlantis-Teams eingeladen worden.

    Gemeinsam mit Morgan La Fay würde Myrddin in Kürze diesen sehr schwierigen Vorgang der Verschmelzung der drei Antikerstadtraumschiffe koordinieren.

    „Leiten zunächst behutsam und vor allem langsam als Erstes die Anflugsequenz von Shangri-La auf Emrys ein!“, ordnete und kündigte der Antiker an, der sich auf Emrys im Kontrollraum befand, während sich die Antikerin in dem von Shangri-La aufhielt, um den Vorgang zu überwachen und notfalls eingreifen zu können.

    Man konnte schon kurz darauf in den nächsten Minuten bereits ganz genau beobachten, dass Mu die untere Basis, Shangri-La den Mittelteil und Emrys den oberen Abschluss bilden würde, weil nämlich die drei Antikerstadtraumschiffe in einer bestimmten Position zueinander gegangen waren. Die einzelnen bestehenden Lücken, Aussparungen und Nischen der jeweiligen drei Städte würden allerdings nur in einer einzigen Kombination ineinanderpassen, die dann gemeinsam eine neue machtvolle Stadt und ein neues noch leistungsfähigeres Raumschiff bilden würden.

    „Reduziere jetzt nochmals ein wenig die Geschwindigkeit! Tätige noch eine weitere leichte Drehung gemeinsam in Richtung der Drehrichtung der Erde, und verringere zusätzlich die Schubkraft!“, hörte man die Stimme von Morgan La Fay über Funk sagen, die sich im Kontrollraum auf Shangri-La befand, welches enorm wichtig für die Energieversorgung des intergalaktischen Antriebs der neu entstehenden Stadt, Trinitatis, sein würde. Darum war es auch von sehr großer Wichtigkeit gewesen, Shangri-La unversehrt aus den Händen der Nazis auf Thule zu entreißen.

    Zu allererst schob sich Shangri-La bereits langsam immer weiter unter Emrys. Kurz darauf fügten sich diese beiden gewaltigen Komplexe, Meter für Meter, zu einem einzigen großen Komplex zusammen. In beiden gab es allerdings immer noch viele große aber auch einige kleinere Lücken, wovon sich eine sehr große mitten im Zentrum befand. Dort würde sich schon sehr bald der zentrale Turm von Mu, neben denen von Shangri-La und Emrys befinden.

    Um wichtige Zeit zu sparen und die enormen Risiken eines Fehlers durch eine manuelle Bedienung auszuschließen, hatten General Samantha Carter und Myrddin mit der Unterstützung von Morgan La Fay, Major Jennifer Hailey sowie Lieutenant Cassandra Fraiser gemeinsam ein Programm geschrieben, welches eine Autopilotfunktion für dieses feine Flugmanöver beinhaltete, welche die drei einzelnen Städte zu einer einzigen Stadt zusammenfügen sollten.

    Nach einer Stunde war endlich der erste Teil geschafft: Emrys und Shangri-La waren miteinander vereint. Doch der zweite Teil, jetzt auch noch das große Segment in Gestalt von Mu hinzuzufügen, war mindestens genauso kompliziert. Oder wäre es zumindest gewesen, wenn jemand diese riskanten Manöver in den Kontrollstühlen hätten ausführen müssen.

    Alle Beteiligten und Zuschauer, auch diejenigen, die dieses Schauspiel über die Medien auf der gesamten Welt mitverfolgten, hielten ein weiteres Mal angespannt die Luft an, denn nun schob sich auch Mu langsam unter den bereits zusammengefügten Teil, bestehend aus Emrys und Shangri-La.

    Abermals folgte der extrem langsame Vorgang des endgültigen Zusammenfügens ein weiteres Mal. Die zentrale Turmspitze von Mu glitt langsam durch die dafür bestimmte noch freie Lücke im Zentrum. Mus Turmspitze schob sich langsam an der von Emrys und Shangri-La vorbei, bis sie die beiden anderen zum Schluss überragte. Der zentrale Turm von Shangri-La, war dabei der niedrigste von den drei Türmen in der Mitte der neuen Stadt.

    Kurz darauf, nachdem die drei Städte dann endlich vollständig miteinander verbunden und vereint worden waren, leuchtete zunächst nur die überwiegend kristalline Struktur von Shangri-La extrem hell in sehr vielen Farben auf. Dieses enorme lichtintensive und farbenprächtige Schauspiel signalisierte allen: Die Verbindung war jetzt vollendet. Kurz darauf veränderten sich dann auch die beiden anderen Segmente der Stadt. Der helle Glanz und das Licht der verschiedenen Farben, die von Shangri-La ausgingen, schienen nun auch auf Emrys und Mu ebenfalls überzugehen.

    Es würde dennoch einige Tage, wenn nicht sogar eine ganze Woche dauern bis alle Missionsteilnehmer ihre Quartiere endlich bezogen hätten sowie alles an den benötigten Vorräten verstaut worden wäre. Das traf allerdings nicht nur allein für die neu entstandene Stadt, die den Namen Trinitatis trug zu, sondern auch auf die fünf neuen Schlachtschiffe der BC-304er Klasse zu, die den Beginn der anstehenden Mission zum Teil bis zum Erreichen von Atlantis zusätzlich absichern und unterstützen sollten.


    Eine Woche später
    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit
    Trinitatis, Kontrollraum

    „Ich kann es Ihnen also nicht ausreden, Daniel?“
    „Nein, Jack. Du weißt ganz genau, dass zumindest einer von uns mit auf diese Mission gehen sollte. Du kannst nicht, weil eben das Homeworld Command und die Erde dein Fachwissen brauch. Teal‘c hat vor nun auch endlich ganz offiziell die Anführerin der Hak‘tyl, Ishtar, zu heiraten. Sam und Cam haben hier ihre eigenen wichtigen Aufgaben… also bleibe nur ich…“
    „…und ich.“
    „Was machen Sie denn hier, Rodney?“
    „Diese Mission begleiten und die Wissenschaftler auf der Trinitatis anführen natürlich“, antwortete der Kanadier selbstbewusst.
    „Was ist mit Atlantis?“
    „Nun ja, Daniel. Ich habe meinen Assistenten Radek viele Jahre lang sehr sorgsam eingearbeitet - wird schon schiefgehen. Außerdem könnte auch meine Schwester den Job aushilfsweise dort in der Pegasus übernehmen, natürlich nur bis zu meiner glorreichen Rückkehr.“

    Beide Wissenschaftler waren allerdings enttäuscht darüber, weil keiner von ihnen gefragt worden war, ob einer von ihnen diese Mission leiten sollte. Denn die Wahl des IOA und anderer wichtiger und einflussreicher Institutionen hatte sich für eine andere qualifizierte Persönlichkeit entschieden.

    „Alles endlich startklar für die anstehende Mission zur Destiny?“
    „Jawohl, General O‘Neill“, antwortete Doktor Hank McCoy, der nicht nur als Mutant allein über die notwendige Erfahrung verfügte eine wichtige Mission zu leiten, sondern auch extrem viel spezielles Wissen hatte, auch was komplexe und fortschrittliche Technologien anging.

    Nach einer kurzen Ansprache an alle Missionsteilnehmer ließ sich Jack O‘Neill zurück auf die George Hammond, zu Samantha Carter, beamen.

    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Sam, Teal‘c, Hank und Jack standen vor dem Fenster, um so nah wie nur möglich mitzuerleben wie sich das Hyperraumfenster öffnete, in welchem Trinitatis verschwand.

    „Gute Reise, Leute!“, seufzte General Samantha Carter leise, die selber gerne diese Mission begleitet und vielleicht auch gar angeführt hätte, doch musste sie sich als Befehlshaberin der Erdflotte in der Milchstraße nun um die Gefahr kümmern, die die Wraith in dieser Galaxie immer noch darstellten.
    Teal‘c nickte: „In der Tat!“
    „Na schön. Ich werde dann mal meinen Ruhestand genießen“, entschied Landry.

    Erde
    Europa, Deutschland
    Hamburg

    Im frisch renovierten Wohnzimmer, hatten wir das Spektakel im Erdorbit live im Fernsehen verfolgen können.

    „So. Weg sind sie“, erklärte meine Frau Jeanne erleichtert, die zudem froh darüber war, dass ich mein Versprechen auch gehalten hatte.

    Doch gab es noch ein Problem, welches nicht zu vergessen war, denn in ihr und in einer ihrer und meiner besten Freundinnen steckten nach wie vor Goa‘uld-Symbionten.
    „Was ist los, Jonathan?“, fragte Jasmin, die etwas bemerkt hatte.
    „Wie soll ich am besten beginnen“, murmelte ich verlegen, „es sind immer noch Bastet und Nike in euch drinnen. Und zwar für die nächsten rund fünf Jahrzehnte.“

    „Keine Sorge, Jonathan“, begann Nike, „sollten es unsere Wirtinnen wünschen, werden wir sie dann verlassen, auch wenn es dann unseren sicheren Tod bedeuten sollte. Ich hoffe, ich habe auch für dich gesprochen, Bastet.“
    „Ja. Wir würden uns natürlich opfern, wenn dies so sein müsste, um Jasmin und Jeanne nicht weiter zur Last zu fallen. Doch habe ich trotzdem die kleine Hoffnung, dass wir länger bleiben dürfen.“
    „Nun gut. Bis dahin versuchen wir alle unser Bestes, um mit meiner Frau Jeanne ihren Symbionten Nike sowie Jasmin und dir, Bastet wieder eine Familie zu sein.”


    Hyperraum
    Trinitatis, Kontrollraum

    Natürlich hatten Rodney und Daniel schon so einiges miterlebt, seitdem die beiden beim Stargate-Programm mitwirken, doch schon allein der Eintritt von der neuen und Stadt Trinitatis, die sich aus den drei einzelnen Stadtraumschiffen der Antiker Emrys, Mu und Shangri-La zusammensetzte, in den Hyperraum war atemberaubend gewesen. Denn es war nicht der bekannte Flug im Hyperraum, den man bislang schon kennengelernt hatte, sondern war dieses Mal ganz anders, weil sie die Sterne, Planeten und andere kosmische Strukturen nur als bunte Linien vorbei huschen sahen.

    Beide Männer hielten sich überwiegend im Kontrollraum auf oder traten in der nächsten Minute auch schon wieder hinaus auf einen der Balkone, um dort die ersten Flugstunden zu genießen.

    Aber auch Doktor Hank “Beast” McCoy, der Leiter dieser Mission wechselte immer wieder aufs Neue seine Position. Er sah sich die geplante Route an, die sie nehmen würden und in den nächsten Monaten zur Destiny bringen sollte. Die erste andere Galaxie, die auf ihrem Weg lag, war unter anderem die Pegasus-Galaxie, denn dort wollte man Atlantis unbedingt einen Besuch abstatten.

    Sol-System
    Erde
    Homeworld Command, Kontrollraum

    Schon kurz nachdem Trinitatis im Hyperraum verschwunden war, waren General Jack O‘Neill und seine Adjutantin, Lauren Perry, in sein eigenes Kommando in den Cheyenne Mountain Complex zurückgekehrt.

    „Sir. Die Weltraumüberwachung meldet, dass sie den Kontakt zur Trinitatis in den nächsten vier Stunden verloren haben wird.“
    „Danke, Lieutenant“, erwiderte O‘Neill, der auf den Monitor schaute, auf dem er das Signal von Trinitatis mitverfolgen und den geplanten Weg zur Destiny sehen konnte.

    Denn man hatte für die Trinitatis-Destiny-Mission extra einen Platz im Kontrollraum der Basis eingerichtet, und zwar mit allen was so dazu gehört.


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