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Thema: [SG/Multi-Crossover] Odyssee

  1. #101
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Mein Geheimdienst sagt, dass heute der Tag ist den Drei-Teiler zu beenden , und allen treuen Lesern und den Button-Drückern Danke zu sagen !
    Wünsche viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.19 - “Résistance, Teil 3”


    Milchstraße
    Sol-System, Erde, Nordamerika
    USA, Homeworld Command

    Die Vernehmungen der beiden Goa’uld Bastet und Nike beziehungsweise ihrer zwei Wirtinnen waren beendet und ausgewertet worden. Beide hatten in etwa dasselbe erzählt. Bastet schien bei den zwei Gesprächen sogar noch ein wenig offener zu sein, denn diese Goa’uld, war der festen Überzeugung einige Verbündete unter den Systemlords zu finden, welche unter anderen mit ihr befreundet waren.

    Parallel dazu hatte man in etwa all die Regionen mittlerweile etwas genauer lokalisieren können, wo es die meisten und erfolgreichsten Widerstandsorte gegen Ba’al und die Systemlords auf der Erde gab. Außerdem war unerwartete Verstärkung auf der Basis in Form von zwölf Ori-Kriegern eingetroffen, die sich, wie einige weitere von ihnen schon seit einiger Zeit auf dem Planeten aufhielten. Somit stand fest, dass alle Städte, in denen sich Priore aufhielten den meisten Schutz gab. Alle diese Stellen wurden auf einer Weltkarte markiert. Hinzu kam kurz darauf die ungefähre Truppenstärke auf der Basis.

    Bei einer Region stutzte General Mitchell: “Was ist denn das? Los Angeles hat nur so ein kleines Energiefeld?”
    “Ja, Sir. Es wurde in der Phoenix Foundation kreiert. General O’Neill bat darum, dort nach einigen guten Verbesserungen zu forschen. Mister Angus MacGyver hat sich, wie Doktor Mei Jan ebenfalls daran beteiligt.”
    “Aha. Also wird es kein militärischer Aktivposten, sondern eher ein humanitärer sein.”
    “Davon müssen wir ausgehen, General Mitchell.”

    Schließlich meldete sich einer der Ori-Soldaten zu Wort: “Wir könnten einige unserer Krieger dorthin entsenden, um diese Festung vor den falschen Göttern zu sichern. Denn nach meinen letzten Informationen befinden sich im Umkreis dieser Stadt etwa 30 unserer Kriegerinnen und Krieger. Diese könnten die Jaffa und ihre Verbündeten von dieser Phoenix Foundation fernhalten.”
    “Könnte einer ihrer Leute das Feld eventuell sogar verstärken und verbessern?”
    “Das könnte gut möglich sein, General Mitchell.”


    Hyperraum
    Zwischen Pegasus-Galaxie und Milchstraße
    U.S.S. Apollo, Gäste-Quartier Delta-7

    “Das ist ja im Himalaya, wenn das stimmt. Was könnte da sein?”
    “Das wüsste wahrscheinlich nur Doktor Jackson, Rodney.”
    “Sind sie da sicher Sheppard?”
    “Ja. Denn sonst hätten Sie es uns allen gesagt”, bestätigte Teyla sofort.

    Der Kanadier verzog daraufhin schmollend ein wenig sein Gesicht, während er nebenbei nervös auf seinem Tablet herumtippte. Er suchte dabei nach hinterlegten Informationen über die Mythen, die in dieser Region ihren Ursprung hatten. Doch er fand nichts, denn es fanden sich auf der Festplatte nur Informationen über andere wissenschaftliche Felder, jedoch nichts über Geschichte und Archäologie.

    Dann war es letztendlich Teyla, die die entscheidenden Wörter fand und übersetzte: “Hier steht etwas von zwei Orten: Einen mit dem Namen Shangri-La und der andere heißt Emrys.”
    “Shangri-La soll ein Mythos sein. Ein Refugium, so ähnlich wie Kheb oder der Ort, wo ich festgesessen habe, um den Aufstieg entgegen zu gehen”, murmelte John, der deswegen erstaunte Blicke von Rodney erntete.
    “Woher wollen Sie das wissen?”
    “Habe es mal gelesen, als es über mögliche Orte ging, die ebenfalls von den Antikern oder ihren Verbündeten gegründet beziehungsweise erschaffen worden sein könnten, McKay.”
    “Pah!”, machte Rodney nur.

    “Colonel Sheppard. Hier spricht Colonel Ellis, wir haben soeben die Milchstraße erreicht, und werden in den nächsten vier Tagen die Erde erreicht haben. Doch werden wir, wie besprochen einen Zwischenstopp einlegen, um erst einmal die Lage aus der Ferne mit Hilfe der Sensoren zu erkunden.”
    “Danke für die Neuigkeiten, Colonel.”


    Triangulum-Galaxie
    Hyperraum
    U.S.S. Odyssey & Mu

    Beide Raumschiffe waren gemeinsam zurück in den Hyperraum gesprungen. Dieses Mal jedoch, befand sich das Erdschiff im Schlepptau des Antikerschiffes. Denn es war Doktor Daniel Jackson gewesen, der etwas Nützliches entdeckt hatte: Mu besaß ebenso wie Atlantis eine Tarnvorrichtung. Der Haken an der Sache war, wie auch bei Atlantis, keine Schutzschilde bei Tarnung.
    “Zumindest kommen wir dadurch dicht genug an die neue Heimatwelt der Goa’uld heran”, hatte General Jack O’Neill mit den Schultern zuckend nur gemeint.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis, Woolsey’ Büro

    Beunruhigende Neuigkeiten machten auch vor Atlantis nicht halt, denn offenbar blieben vermehrt menschliche Planeten vor den schweren Angriffen der Wraith verschont, wenn sie die Orici Adria als ihre Göttin verehrten und anbeteten.
    “In der Milchstraße soll es so etwas auch schon gegeben haben. Dies ging aus einem Bericht hervor, denn wir erhielten, kurz bevor der Kontakt zur Erde gebrochen wurde”, war Richard Woolsey eingefallen, nachdem er dem Bauern eines Planeten angehört hatte, mit dem man seit geraumer Zeit Handel trieb.


    Andromeda-Galaxie
    Heraclia
    Königreich Capripolia

    Von der Oberfläche des Heimatplaneten von Adriana konnte man das immer wieder beeindruckende Schauspiel beobachten, denn ein Ori-Mutterschiff setzte zur Landung an.
    Die Kunde davon erreichte schließlich Veronika, die die hohen Gäste empfing.
    “Wo ist meine Tochter, Prinzessin der Amazonen?”
    “Sie befindet sich mal alleine auf der Jagd in den nahen Wäldern. Ich kann sie suchen gehen, denn ich weiß, wo sie sich wohl am ehesten aufhält, o große Göttin Adria Orici.”
    “Dies ist nicht nötig, wenn sie bald zurückkommt”, lehnte Adria zunächst einmal ab, weil sie hoffte, dass ihre Tochter schon sehr bald zurückkehren würde.

    Damit die Zeit schneller verging, ließ sich die Orici vom Prior Eremitias berichten, wie es mit der Verbreitung des wahren Glaubens auf diesen Planeten stand.
    “An sich sehr gut. Doch eure Tochter ist sehr zurückhaltend und stellt es den Menschen frei sich zu euch, der einzigwahren Göttin im Universum zu bekehren.”
    “Ist es so?”
    “Ja. Ich habe versucht sie zu ermutigen auch Strafen zu verhängen, doch sie lehnt es ab, weil sie auf Freiwilligkeit setzt.”
    “Hat Adriana Erfolg damit?”
    “Meistens ja. Als sie damals entschieden hat das große Kaiserreich im Süden dieser Welt zu zerstören, haben sehr viele andere Völker Angst bekommen und sich euch schon nach kurzer Zeit zugewandt.”
    “Sind es viele, die sich der wahren Lehre verweigern?”
    “Nein. Aber viele halten nebenbei an ihren alten Göttern, Sitten und Ritualen fest…”
    “Solange ich auch verehrt und angebetet werde, ist es mir noch gleich.”
    “Warum seid Ihr hierhergekommen?”
    “Ich habe Adriana dazu auserkoren den Heiligen Kreuzzug gegen einen alten Feind von mir anzuführen, welcher zurückgekehrt ist.”
    “Gegen die ungläubigen Menschen von der Erde?”
    “Nein. Sie soll die Erde befreien, damit die meisten der noch nicht erleuchteten Menschen sich mir zuwenden.”
    “Ich verstehe, meine Gebieterin. Ah. Seht, dort kommt eure Tochter angeritten.”

    “Mutter!”
    “Mein Kind. Bitte komme zu mir, denn ich muss Dir etwas sehr Wichtiges mitteilen!”


    Milchstraße
    Sol-System
    Zwischen Mars und Erde

    Es geschah dies, was man sowohl in der Stargate Command Base auf dem Mars, als auch im Homeworld Command auf der Erde bereits befürchtet hatte, denn die Flotte von Ba’al und den Goa’uld ließ von den Rebellen auf der Erde ab und wandte sich dem Mars sowie der zusammengezogenen Flotte der Menschen und der Jaffa zu.

    Ba’al hatte beschlossen die Kampfstärke der Flotte seines Gegners zu testen, während die von den Goa’uld freigesetzten Krankheiten auf dem Planeten in den Regionen den Menschen weiterhin stark zusetzten, in denen es Widerstand gegen ihre Herrschaft gab.


    Marsorbit
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Es war sofort im Gesicht von Brigadier General Samantha Carter zu lesen, dass es ihr gar nicht behagte, was sie und alle anderen dort zu sehen bekamen. Eine geschlossene Formation von drei großen Flaggschiffen, 20 Ha’tak, 40 Al’kesh und mehreren hunderten von Todesgleitern kam auf sie zu.

    “Sofortige Gefechtsbereitschaft für die gesamte Flotte sowie den Stützpunkt auf dem Mars!”, ordnete Sam an, nachdem die feindlichen Schiffe in Waffenreichweite gekommen waren.

    Mars
    SGCB, Kommandozentrale

    Die Sorgenfalten standen allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben, weil einige Schiffe ihrer Flotte eigentlich nach wie vor noch in Wartung, in Reparatur waren, wegen der letzten Kampfhandlungen gegen die Goa’uld. General Landry und seine Kollegen hätten lieber auf die Dienste der vier beschädigten Schlachtschiffe verzichtet, doch es ging nicht anders.

    Alle vermuteten, dass es der Plan der Goa’uld war, die gemeinsame Flotte der Menschen und der Jaffa zu schwächen, und somit zum Rückzug zu zwingen.

    Marsorbit

    Immer noch hielten die im Anflug befindlichen Goa’uld-Schiffe ihre geschlossene sichelförmige Schlachtformation bei, denn sie hatten noch einige Kräfte in der Reserve, im Gegensatz zu ihren Gegnern.

    Allerdings waren es die Schlachtschiffe der Erde, die das Feuer eröffnet hatten. Die Flotte der Jaffa, die unter dem Kommando von Master Bra’tac stand, wartete noch einige Minuten ab.

    Die Ha’tak der Jaffa eröffneten gemeinsam das Feuer auf ein feindliches Ha’tak, während ihre Al’kesh und Gleiter damit beschäftigt waren die feindlichen Gleiter zu bekämpfen.

    Schnell war aber auch zu erkennen gewesen, wie groß die Probleme für einige 304er waren, da sie eigentlich weiterhin dringend repariert werden müssten. Aber noch etwas fiel auf, nämlich dass die Ha’tak-Kampfschiffe sämtlicher Klassen der Goa’uld über klar verbesserte Schutzschilde verfügten, weswegen die Jaffa unter Bra’tac ein einziges unter Dauerbeschuss nehmen mussten.

    Schließlich explodierte das chinesische Schiff Ming, kurz nachdem es noch ein Al’kesh der Goa’uld zerstört und ein Ha’tak nahezu kampfunfähig geschossen hatte.

    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Sofort erkundigte sich Sam nach den Verbleib der Besatzung der Ming. Aber nur kurz, denn die Schlacht war noch nicht beendet. Denn gemeinsam mit der Challenger und der Thetys griffen sie nach wie vor eines der großen Flaggschiffe an.
    Einer ihrer Offiziere auf der Brücke gab General Carter dann eine kleine Notiz in die Hand, auf welcher stand, dass mehr als die Hälfte der Besatzung der Ming sich mittels der Beamtechnologie hatte retten können.


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Colonial One, Zareks Quartier

    Auf der Suche nach Verbündeten war Vizepräsident Tom Zarek vielfach fündig geworden. Im Innersten seiner selbst verurteilte er sich hart dafür als Präsident vor einiger Zeit Laura Roslin als seine Stellvertreterin vorgeschlagen zu haben, damit jene wieder Präsidentin wird, nur um anschließend selber wieder in die zweite Reihe zu rücken. Aber er hatte ein nicht nur unerhebliches Problem, denn der Admiral und sein Sohn und ihre Leute waren gefeierte Helden, weswegen er sich nicht offen gegen seine Gegner stellen konnte.
    ‘Zumindest kann ich auf diejenigen setzen, die von den Zylonen auf Neu-Caprica drangsaliert wurden’, dachte er im Stillen, da er wusste, dass es davon mehrere tausend gab.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde

    Die furchtbaren Krankheiten, die Ba’al auf den ganzen Planeten freigesetzt hatte, griffen auf immer mehr Menschen über. Dadurch erhoffte er sich, die Widerstandregionen in die Knie zu zwingen. Doch diese hatten sich größtenteils abgeschottet. Und falls doch etwas durchdrang, konnte man auch auf die Hilfe der Priore setzen, denen viel daran lag die eigenen Gläubigen zu schützen.

    Nordamerika, USA
    Homeworld Command

    Obwohl sein Bauchgefühl dagegen sprach, hatte sich General Mitchell letztendlich dazu durchgerungen das Angebot von Bastet anzunehmen, die ihre Freundin und Verbündete Kali aufsuchen wollte. Das Ziel war es auch Lord Yu, der den Menschen eigentlich nicht überwiegend feindlich gesinnt war, zum Widerstand gegen Ba’al und die aggressiveren Vertretern der Goa’uld zu bewegen. Ein heikles Unterfangen, weil es auch nach hinten losgehen könnte.
    Doch Teal’c hatte Nike und Bastet zugestimmt, dass man den herrschenden Frieden zwischen den Systemlords mit gewissen Argumenten schnell schwächen musste.

    “Es ist wirklich war. Die meisten der Jaffa tragen ihre Helme stets im geschlossenen Zustand aber wieso?”, murmelte Cameron Mitchell.

    Es war Teal’c, dem es schließlich auffiel: “Hier auf diesen Bildern tragen einige Jaffa keine Helme, da sie von Explosionen heruntergerissen worden sind. Sie sehen fast alle gleich aus… Das… Die sehen so ähnlich aus, wie die Menschen, die O’Neill und ich einst in diesen großen Kammern gesehen haben. Diese Welt hieß Euronda.”
    “Dann hat Ba’al also diese Welt durch unsere Missionsberichte entdeckt und sie geplündert…”
    “In der Tat, Mitchell.”


    Andromeda-Galaxie
    Heraclia
    Königreich Capripolia

    Nach kurzer Zeit verstand die junge Frau schon, was ihre Mutter von ihr erwartete, nämlich die Armee im Kampf eines Kreuzzuges gegen einen alten Feind anzuführen.
    “Soll ich alle von diesen Goa’uld töten, auch die Frau und Freundin von diesen Wolfrino, von denen du erzählt hattest, Mutter?”, fragte sie schließlich.
    “Das wird hoffentlich nicht nötig sein. Ansonsten darfst du natürlich alle Goa’uld töten, wenn es nicht anders geht, aber Ba’al will ich persönlich vernichten, nachdem er noch mit ansehen musste, wie sein Imperium untergegangen ist!”
    “In Ordnung, Mutter.”
    “Gut. Und nun rüste dich, mein liebes Kind! Wir wollen morgen vor Sonnenuntergang aufbrechen!”

    Mit der gütigen Erlaubnis der Orici traf sich ihre Tochter Adriana noch einmal mit ihrer Pflegefamilie und Freunden. Kurz darauf übertrug sie die Verantwortung an ihre beste Freundin, die Amazonenprinzessin Veronika.
    “Ich werde dich nicht enttäuschen, meine Schwester. Komm du ja nur, eines Tages gesund und wohlbehalten zu uns zurück. Es sei denn die göttliche Orici, deine Mutter, hat noch andere Aufgaben für dich”, sagte die Veronika, die Adriana noch einmal kurz zum Abschied umarmte.

    Sämtliche ihrer getreuen Anhänger standen Spalier, als die Tochter der Orici auf das Raumschiff zuschritt, wo ihre Mutter bereits auf sie wartete.


    Milchstraße
    Sol-System
    Marsorbit
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Vollkommen überraschend brachen die Goa’uld den Kampf ab, denn sie hatten bemerkt, dass ihre beiden Flotten in etwa gleichstark waren.
    “Das wäre zunächst einmal überstanden. Die wollen wohl keine weiteren Verluste riskieren”, seufzte General Carter, die aber auch selber Schiffe und Leute verloren hatte.
    Schließlich meldete sich Master Bra’tac bei ihr, der zwei seiner Ha’tak und Al’kesh verloren hatte. Sein eigenes Ha’tak und das andere seien während der Schlacht zum Glück nur leicht beschädigt worden.

    Mars
    SGCB, Kommandozenrale

    Die Generäle und ihre Offiziersstäbe zogen schnell Bilanz. Und diese war ernüchternd, denn man hatte mehr Schiffe verloren als der Gegner. Zudem waren erneut einige weitere BC-304er unterschiedlich stark beschädigt worden.

    “Wir haben die Panthalassa, die Ming und Justicia sowie zwei Ha’tak und Al’kesh verloren und ein Großteil unserer Flotte ist mit der Alexandria, der Io, Challenger, der Chukov, der Katharina und der Olympos sowie zwei Ha’taks ziemlich angeschlagen. Einen weiteren solchen Angriff werden wir nur mit Mühe überstehen”, fasste General Landry zusammen.

    Sofort erwogen einige seiner Kollegen alle aufgezählten reparaturbedürftigen 304er in ein benachbartes System zu verlegen, damit man sie in Ruhe reparieren könnte.
    Nach einer kurzen Beratung entschied man dann aber entgegen, da man dadurch noch um einiges angreifbarer wäre, als zum jetzigen Zeitpunkt.


    12 Stunden zuvor
    Triangulum-Galaxie
    Mu & U.S.S. Odyssey

    Man hatte das neue Heimatplanetensystem und somit den Hauptstützpunkt der Goa’uld erreicht. Das Stadtraumschiff war getarnt. Auf den Bildschirmen der Zweier-Flotte, war eine deutliche Übermacht der Goa’uld zu erkennen.

    Kurz darauf war eine wahre Flotte von Puddle Jumper gestartet worden. Diese hatte unter General O’Neill persönlich den klaren Auftrag nicht nur die Vorhut zu bilden, sondern die erste Angriffswelle vorzunehmen.

    Jumper 1

    Jeder Jumper war mit zwölf Drohnen bestückt, was zumindest soweit reichen sollte, um genügend Chaos und Verwirrung unter den Goa’uld-Streitkräften zu verursachen.
    “Hier spricht General O’Neill: An alle Jumper, nachdem ich die erste Drohne abgefeuert habe, gibt es kein zurück mehr! Das bedeutet, dass wir den Kampf solange fortsetzen werden bis die Goa’uld geflüchtet sind! Passt auf euch auf da draußen! Jumper 1, Ende!”

    Wenige Minuten später begann der Kampf gegen die Übermacht der Goa’uld-Flotte, die zuallererst von den getarnten Puddle Jumpern angegriffen wurde, deren primäre Ziele lebenswichtige Systeme und die Hyperraumantriebe waren.


    Wie alle erwartet hatten, hatten die Goa’uld viele Gleiter gestartet, weil die Treffer durch die Drohnen unter anderem die Waffensysteme teilweise außer Funktion gesetzt hatten.
    Somit wurde es für die Jumper heikel, denn die Todesgleiter feuerten blind, um so Treffer zu landen. Um nicht getroffen zu werden, schalteten alle Jumper auf die Schutzschilde um und wurden dadurch sichtbar.

    U.S.S. Odyssey, Brücke

    Auf diesen günstigen Moment hatte man schon lange gewartet. Denn die Todesgleiter der Goa’uld-Flotte waren somit abgelenkt, weil sie Jagd auf die Jumper machten. Weswegen der stellvertretende Kommandant, Lieutenant Colonel Clark Petersen, des Erdschiffes sofort anordnete mit den Plasmawaffen und den anderen verfügbaren Waffen mehrere Ziele, in erster Linie die normalen Ha’taks zu erfassen und zu beschießen.

    Goa’uld-Flotte
    Großes Flaggschiff

    Systemlord Kali war davon, was mit ihnen geschah total überrumpelt worden, wie auch alle anderen Goa’uld-Lords. Ihr blieb keine andere Wahl, als den Befehl zu erlassen das Stargate auf dem Planeten anzuwählen und die übrigen Bodentruppen zur Erde zu entsenden, während die Flotte den Kampf gegen die Angreifer aufnehmen würde.

    “Wenn es nicht anders geht, werden wir uns zurückziehen müssen”, schimpfte die Goa’uld übelgelaunt. Ihr passte die Vorstellung nicht, diesen Vorfall, der gerade hier geschah, ihren Gebieter Ba’al erklären zu müssen.
    Sie überlegte kurz, erst trug sie einigen Jaffa auf durch das Sternentor auf die Erde zu gehen, sofort Ba’al über die Vorgänge hier zu berichten, erst dann entschied sie sich für einen taktischen Rückzug.
    “Gebieterin?”
    “Wir haben keine andere Wahl! Die meisten ihrer Schiffe sind wieder getarnt, und wir können uns nur ihrer wirklich entledigen, wenn wir uns in den Hyperraum zurückziehen! Tun wir dies nicht, verlieren wir den Größteil unsrer Flotte in dieser Galaxie”, erklärte Kali frustriert, die inständig darauf hoffte, dass Ba’al Verständnis für ihre getroffene Entscheidung haben würde.

    Kurz darauf verließ sie ungesehen das Pel’tak.


  2. #102
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    Guten Abend !

    Danke allen treuen Leser sowie an die Button-Betätiger

    Heute vor drei Jahren begann diese FF-Serie. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht Am heutigen Tage gibt es das Staffelfinale und auch den Auftakt eines weiteren 4-Teilers, wenn ich richtig informiert bin

    Viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.20 - “Heimat, Teil 1“


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washington D.C., Pentagon

    Es war an derzeit nichts Ungewöhnliches mehr, wenn Truppen von der neuen Heimatwelt der Goa’uld durch das Stargate auf die Erde kamen. Doch schien, die aktuelle und sehr starke und vermehrte Hektik der Neuankömmlinge nichts Gutes zu bedeuten. Sofort hatte sich deswegen Ba’al gemeldet, der daraufhin den Angriff auf den Mars und die dorthin zurückgezogene befindliche Flotte der Tau’ri abbrechen ließ.

    Weißes Haus, Oval Office

    Verlegen schaute Kali auf den Boden, da sie ihren Gebieter, welcher sie seit ihrer Ankunft finster anschaute, Rede und Antwort hatte stehen müssen.
    “O’Neill! Schon wieder O’Neill! Daran hätte ich denken müssen!”, schimpfte Ba’al voller Wut, der sich selber Vorwürfe machte, weil er den Stützpunkt auf der neuen Heimatwelt nicht besser gesichert hatte. Ohne ein weiteres Wort deutete er an, dass sich Kali sofort zu entfernen hatte.
    Die Goa’uld verschwand so schnell es ihr möglich war aus dem Gebäude.
    ‘Ich hätte besser bei meiner alten Freundin und Verbündeten Bastet bleiben sollen’, dachte sie niedergeschlagen, da diese militärische jüngste Schlappe gegen die Tau’ri ganz tief in ihr schmerzte.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld Heimatwelt

    Da sich das Sternentor auf einer freien Fläche befand, war es für die Crew von General O’Neill ein Leichtes gewesen es zu finden. Die Idee einfach eine Atombombe oder einen anderen, wenn auch nur konventionellen Sprengsatz durch das Tor zu werfen, wurde von Doktor Jackson kritisiert und deswegen verworfen.
    “Also, was machen wir, um Ba’al die Nutzung des Tores auf der Erde zu vermiesen?”, fragte Jack in die Runde.
    “Wir könnten dieses Stargate auf diesen Planeten hier einfach mit uns nehmen”, schlug Lauren/Egeria vor.
    “Gute Idee, das machen wir. Aber was ist mit dem Tor auf der anderen Seite?”
    “Ich tue es, Jack.”
    “Daniel. Sie bleiben hier! Oder haben sie etwa keine Lust mehr auf die Datenbank von Mu? Nein, ich schicke einen Trupp guter Soldaten durch, der Vorkehrungen treffen wird, um das Tor unbrauchbar zu machen! Doch zuvor müssten sie das Sternentor noch einmal anwählen können, damit sie sich auf sicheren Boden zurückziehen können!”


    Andromeda-Galaxie
    Orbit des Zielplaneten
    Battlestar Thetis, CIC

    Überall an Bord des kolonialen Kampfsternes herrschte ziemlich große Ratlosigkeit, denn man hatte Ilion bislang nicht aufspüren können.
    Miss Shen schüttelte leicht resignierend mit den Kopf: “Wir haben den gesamten Planeten abgesucht… nach Mustern, Energiesignaturen… Dann ist es also wohl leider doch wahr, unser lang gesuchtes Ziel scheint sich für wahr, wirklich nicht auf dem Planeten zu befinden…”
    “Dann werden wir wohl das gesamte System absuchen müssen!”, entschied Commander Aberdeen daraufhin.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Es hatte viel Vorbereitung und leider auch einige Leben gekostet, doch die stetig gewachsene Rebellengruppe, die sich mit anderen Gruppen zusammengeschlossen hatte, war endlich nahe am Ziel. Für eine ausreichende Bewaffnung und Material sowie Verpflegung war schon lange gesorgt.
    “Wir benötigen einen sicheren Unterschlupf, Tara.”
    “Vielleicht weiß ich da etwas, was sehr nützlich sein könnte”, meldete sich ein älterer Mann, “denn, als es immer früher vor vielen Jahrhunderten noch Unstimmigkeiten zwischen den Stämmen gab, wurden unzählige Tunnel mit geräumigen Kammern untertage angelegt. Ein Tunnel befindet sich sogar in einem Berg, von wo aus man die Hauptstadt unserer Widersacher, dieser Verbrechern, sehr gut sehen kann. Es geht hier entlang, also folgt mir!”


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washington D.C., Pentagon

    Ein Trupp von sechs Marines hatte es geschafft, den Raum mit den Sternentor nach dem Einsatz eines Gases einzunehmen. Die Zeit war knapp und der Plan an sich einfach, nämlich eine oder mehrere Sprengladungen mit einem Zeitzünder am Tor und dem DHD anzubringen, nebenbei eine Adresse einer befreundeten Welt anzuwählen und wieder zu verschwinden.

    “Das hier ist doch tatsächlich das Pentagon”, stellte der Kommandeur fest, während er eine Ladung C4 an einen der Chevrons platzierte, “na ja. Gut, der Countdown läuft! Wir haben exakt noch eine ganze Minute bis zum Feuerwerk! Wo geht es hin, Lieutenant?”
    “Cimmeria, Sir.”
    “Gut. Verteidigungslinie bilden, denn wir müssen die Jaffa… ach du Schande… ein paar von diesen Drohnen sind auch dabei… Feuer frei!… Und jetzt langsam abrücken! Unsere Zeit läuft ab! Noch 10 Sekunden!”

    Weißes Haus, Oval Office

    Die Erschütterung der Sprengung war weithin zu spüren. So auch von Ba’al, der sich sofort erkundigte was geschehen sei, obwohl er einen wichtigen Informanten bei sich empfangen hatte.
    “Das Cha’apa’ai ist verloren?… O’Neill. Das kann nur er gewesen sein. Du nervst mich immer mehr, O‘Neill!”, grollte der oberste Systemlord der Goa’uld ungehallten vor sich hin.
    Doch dafür hatte er leider zusätzlich noch erfahren müssen, dass sich Bastet und Nike in aller Stille abgesetzt hatten. Dazu kam noch, dass er keinen Druck auf die beiden ausüben konnte, weil sie ihre engsten Familienangehörigen ebenfalls hatten verschwinden lassen.
    “Danke für ihre Dienste, Mister Murdoc. Finden Sie die beiden und ihren Anhang!”
    “Soll ich sie töten?”
    “Nein. Erst einmal zu mir bringen!”

    Derweil hatte Kali eine Nachricht von Bastet erhalten. Die Goa’uld war sich unsicher, ob sie den vorgeschlagenen Treffpunkt bestätigen sollte.
    “Okay. Ich beeile mich, Bastet.”
    Kali wusste leider nur allzu gut, dass sie Verbündete bitter nötig hatte, denn Ba’al und die anderen Goa’uld würden sie sicherlich irgendwann zur Rechenschaft ziehen, sobald die Erde komplett unterworfen war.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    “Sehr schöner Ausblick auf das Machtzentrum dieser Verbrecher”, erkannte Tara, die Germania gut erkennen konnte, welches aber noch einige Kilometer von ihnen entfernt war.
    “Wir haben die ersten Vorräte und Materialien bereits eingelagert.”
    “Gut.”
    “Und da ist noch etwas, Tara.”
    “Was denn?”
    “Es nähern sich einige ihrer Soldaten. Sollen wir angreifen und ihnen ein Ende bereiten? Denn unsere Aussichten auf einen Erfolg sind gut.”
    “Lass mich mal kurz überlegen, Iwan. Hm. Hätte nichts dagegen diese Leute mal wieder bluten zu sehen. Aber wir könnten einige ihrer Uniformen sehr gut gebrauchen, um uns in ein paar ihrer Stützpunkte einzuschleichen, wo wir sie dann sehr gut treffen könnten. Und das geht schlecht, wenn wir sie alle durchlöchern… waschen geht. Aber diese Sachen flicken… das fällt auf. Leider.”

    Noch einige Kilometer vom Versteck der Rebellen entfernt, näherte sich eine kleine Fahrzeugkolonne dem Wald. Es handelte sich um eine Einheit der SS, zu der Barbara Hitler und auch ihre beste Freundin Kriemhild Krein gehörten.
    “Alle absitzen! Und dann Rottenweise angetreten!”, befahl sofort Sturmbannführer Gernot Herzog im barschen Befehlston, kurz nachdem er aus dem Wagen gestiegen war.
    Grimmig schaute er auf seine Uhr, während sich seine Einheit sortierte.
    “Das geht schneller Soldatinnen und Soldaten der SS!”, schnauzte er wütend. Und weil es ihm zu langsam gewesen war, ließ er die Übung noch einige Male wiederholen.

    Aus einer sicheren Entfernung wurden die Nazis aufmerksam von einigen Spähern der Rebellen aufmerksam beobachtet.
    “Sieh dir es genau an! Die sind komplett ausgestattet.”
    “Ich sehe es auch, Tabor.”
    “Hanon. Wir müssen es so schnell wie möglich berichten. Damit Tara einen Angriffsplan vorbereiten kann… Oh, hallo Tara.”

    “Hallo Freunde. Sehr schön. Die liefern uns, was wir so dringend brauchen.”
    “Gibst du uns das Signal zum Angriff.”
    “Nein!”
    “Was?! Warum nicht? Töten wir sie doch einfach alle.”
    “Ich brauche ihre Uniformen! Möglichst ohne Beschädigungen! Und das geht nur, wenn wir sie am Leben lassen! Vorerst!”
    “Schlau, Tara.”
    “Es sind also nicht mehr als vierzig feindliche Soldaten. Ich habe sie schon gezählt. Doch bevor wir sie uns greifen, müssen sie von ihren Fahrzeugen weg, sonst haben sie zu viele Deckungsmöglichkeiten und der Gefechtslärm könnte dann durchaus weitere von ihnen hierherlocken! Los, wir ziehen uns erst einmal zurück! Ich muss all unseren Freunden erklären, was ich möchte.”

    Derweil nickte Sturmbannführer Herzog zufrieden: “Es geht doch meine Damen und Herren. Es geht doch. Immer so und wir haben Zeit für andere Dinge.“
    Als Nächstes wandte er sich an die fünf Fahrer: “Ihr fahrt wieder zurück zur Kaserne!”
    “Sollen wir Sie und ihre Leute irgendwann abholen, Herr Sturmbannführer?“
    “Nein! Wir werden laufen!”

    Nicht nur Barbara und Kriemhild schwitzten nach den zwölf Wiederholungen zum Üben des Antretens. An sich war es nichts Schlimmes, doch waren alle komplett mit ihren Stahlhelmen, Waffen und Ausrüstung seit ihrer Abfahrt von der Kaserne ausgestattet.
    Voller Absicht wurden sie alle noch mehrere Minuten in der prallen Sonne von ihren Kommandeur stehen gelassen, der sich unter einen Baum gestellt hatte.
    “Und jetzt: Links um! Marsch!”, befahl er schließlich, nachdem er sich wieder zu ihnen gesellt hatte.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washingston D.C. < > Colorado Springs

    Es war nicht schwer gewesen sich ein Ticket zu besorgen und nach Colorado Springs zu fliegen. Während des Fluges wurde Kali aufmerksam von den anderen Fluggästen beäugt, doch die Goa’uld bekam davon nicht viel mit, denn sie schaute neugierig aus den Fenster.
    Aus der Luft konnte sie die zahlreiche Zerstörung von den Kämpfen, einige Zonen mit Schutzschilden, wo es den erfolgreichen Widerstand gegen die Goa’uld gab, und auch unberührte Regionen sehen.

    Cheyenne Mountain

    Vorsichtig hatte sich Bastet vorangetastet, nachdem sie den sicheren Bereich verlassen. Zuvor hatte sie sich allerdings sehr genau umgeschaut. Sie war unterwegs zu dem Treffpunkt, den sie mit Kali vereinbart hatte. Was sie nicht wusste, war dass General Mitchell Teal’c und weitere Leute losgeschickt hatte, die ihr den Rücken freihalten sollten, falls es Probleme geben sollte.
    Schließlich war Bastet nur noch etwa hundert Meter von der Stelle entfernt. Sie hielt sich gut verborgen im Gebüsch auf. Sie war froh darüber, dass sie eine Zat dabei hatte. Diese Waffe gab ihr ein gewisses Sicherheitsgefühl, denn wer sagte ihr denn nicht, dass gleich Jaffa anstelle von Kali kommen würden, die sie dann zu Ba’al bringen würden.
    ‘Nein!’, Bastet verscheuchte diesen Gedanken sofort wieder, denn auf Kali und Nike hatte sie das größte Vertrauen und sich immer verlassen können.

    Ein leises Rascheln und auch das Knacken von Zweigen waren deutlich zu hören. Irgendjemand war unterwegs. Vorsichtig schaute Bastet sich um. Dann erkannte sie Kali, die sich behutsam nach allen Seiten sogar noch einmal zurückschaute.
    “Hallo Kali. Ich bin hier.”
    “Bastet. Wo ist Nike? Und wo sind deine Jaffa?”
    “Ich habe derzeit keine Jaffa. Und Nike ist nicht hier. Sie ist in Sicherheit, im Homeworld Command.”
    “Was? Ihr… ihr habt also die Goa’uld verraten!”, stammelte Kali erschrocken.
    “Nein. Wir haben uns an die Seite der Menschen gestellt, deren Wirte wir sind.”
    “Dann habt ihr euch von euren Wirtinnen beeinflussen lassen?”
    “Ein wenig inspirieren lassen. So würden wir es bezeichnen. Also Nike und ich.”
    “Schließt du dich uns an? Dir wird nichts geschehen, Kali.”

    Die Goa’uld zögerte mehrere Minuten, denn sie fühlte sich nicht wirklich sicher, weil sie sich als entbehrlich empfand. Doch dann nickte sie: “Gut. Aber du musst dafür einstehen, dass ich nicht getötet werde.”
    “Natürlich.”


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, Backbordhangardeck

    Um etwas mehr Ruhe zu haben, hatten sich daher Major Jennifer Hailey und Lieutenant Cassandra Fraiser in einen der Puddle Jumper an Bord zurückgezogen.
    “Wo kann dieses Ilion nur abgeblieben sein…?”
    “Vielleicht existiert es im schlimmsten Fall schon gar nicht mehr, Cassie.”
    “Daran will ich gar nicht denken. Moment mal. Wir sollten die Mysterien und Legenden um Ilion, welches bei uns auf der Erde auch als Troja bekannt ist, mal genau unter die Lupe nehmen.”
    “Guter Vorschlag, Lieutenant. Nur, wen aus unserem Team können wir da nur zu diesen Thema fragen? Unsere Verbündeten von den Kolonien von Kobol und auch die Soldaten der Orici werden uns da nicht weiterhelfen können. Funke mal alle von unseren Team an, damit sie alle hierherkommen! Denn mehrere Köpfe wissen mehr als nur ein Einzelner.”


    weitentfernte Galaxie
    Destiny, Brücke

    “Die Sensoren haben mehrere Signale ausgemacht”, teilte Doktor Rush über Funk Colonel Young mit.

    Nur wenige Minuten später war es voll auf der Brücke geworden. Sofort fragte Everett: “Nicholas, haben wir schon ein Muster?”
    “Augenblick… Es sind diese Drohnen.”
    “Nicht schon wieder”, stöhnte Eli, dem diese Begegnungen so langsam missfielen, genauso wie die mit den anderen Aliens, die einst Nicholas und Chloe in ihrer Gewalt gehabt hatten.

    “MacGyver.”
    “Ja.”
    “Haben Sie es geschafft die Energieversorgung mit den Schutzschildgeneratoren zu installieren?”
    “Wird sich zeigen. Doch ich empfehle einen sofortigen Systemcheck durchzuführen, solange wir noch Zeit dafür haben.”
    “Lieutenant Scott was ist mit den zusätzlichen Waffensystemen?”, fragte nun Colonel Telford, der eine positive Antwort von dem jungen Offizier erhielt.

    Es dauerte einige Minuten, dann war der von MacGyver erbetene Systemcheck beendet. Auch hier waren alle Anzeigen auf grün.

    Doch Colonel Young war nicht erpicht auf eine Auseinandersetzung mit diesen Drohnen, daher fragte er: “Wann können wir in den Hyperraum zurückkehren?”
    “In etwa einer halben Stunde”, lautete die Antwort von Varo, dem Luzianer, “wir werden also leider nicht Drumherum kommen, Colonel.”
    “Dann sollten wir uns umgehend für dieses Gefecht bereit machen! Warnen sie die gesamte Besatzung Rush! Alle Schilde auf Maximum und die Waffen bereitmachen!”

    “Bei der momentanen Geschwindigkeit der Drohnen und der Destiny werden sie in spätestens fünf Minuten in Waffenreichweite sein”, teilte Eli mit, während David die gesamte Besatzung des Schiffes vorwarnte.


  3. #103
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    Standard

    Bevor wir in die 5. Season starten, zunächst einmal ein großer Dank an alle treuen Leser und die Buttondrücker

    Geplant ist etwa alle 2 Wochen, +/- ein, zwei Tage, die Folgen von Runde 5 zu posten.
    Nun denn, viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 5.01 - “Heimat, Teil 2“

    weitentfernte Galaxie
    Destiny, Brücke

    Der Moment war gekommen. Auf den Monitoren konnte man erkennen, wie die Drohnen wieder einmal damit begannen die Destiny einzukreisen, während sie auf das alte Schiff der Antiker feuerten.
    “Sieht gut aus. Die Schilde bleiben stabil bei rund 99 Prozent”, meldete jemand.
    “Wo ist das Kommandoschiff von diesen Dingern?”
    “Etwa 300 Kilometer von uns entfernt, Everett”, antwortete Nicholas, der einige Schalter und Knöpfe auf der Konsole vor sich bediente, um die Destiny genau dorthin in diese Richtung zu manövrieren.
    “Gute Idee. Haltet das Hauptgeschütz der Destiny bereit zum Feuern, sobald wir dicht genug an den Kommandoschiff dran sind!”, ordnete David an, der auf die Uhr schaute, die ihm sagte, dass es noch etwa Viertelstunde dauern würde bis man wieder in den Hyperraum springen würde.

    “Die Leistung unserer Schilde liegt immer noch über 90 Prozent.”

    “Auf diese Drohnendinger treffen wir neuerdings leider ziemlich oft. Ob die uns irgendwie markiert haben?”, bemerkte Jack Dalton, dem diese häufigen Begegnungen mit fremden Intelligenzen aus fernen Welten überhaupt nicht behagten.
    “Sie haben Recht. Wir sollten bei Gelegenheit mal die Destiny absuchen!”, legte Colonel Young fest.

    Mittlerweile war man dicht genug an das Kontrollschiff der Drohnen herangekommen, weshalb man sofort alle verfügbaren Waffen auf dieses Ziel ausgerichtet hatte und es unter Dauerfeuer nahm.
    Aus der Fensterfront konnte man ganz genau erkennen, wie die Schilde des anderen Schiffes schließlich kollabierten, bevor es von einer weiteren Salve aus dem unter dem Rumpf der Destiny befindlichen Hauptgeschützes schließlich zerstört wurde.


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, Backbordhangardeck

    Jeder von uns versuchte sich einzubringen und teilte auch zum Teil Informationen aus irgendwelchen Filmen mit.

    “Unterm Strich wurde die Stadt also laut den Überlieferungen zerstört. Feuer. Feuer”, murmelte Jennifer Hailey.
    Nach einer weiteren kurzen Überlegung fuhr sie dann fort: “Wir werden doch nicht etwa uns die Sonne in diesem System näher anschauen müssen, oder etwa doch.”
    “Keine Ahnung, Major. Aber vielleicht gibt es in diesen Planetensystem einen Planeten oder Monde, die ähnliche höllische Bedingungen zu bieten haben”, seufzte schließlich Lieutenant Natalia Adamov.
    “He! Sie könnten damit einen wichtigen Treffer landen… Dann schnell ab ins CIC!”, rief Hailey, die schnell von ihrem Platz aufgesprungen war und aus dem Jumper eilte.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Die Soldatinnen und Soldaten der Nazis wurden so langsam müde, doch ließ sich keiner von ihnen etwas anmerken. Denn nur einmal zuviel gezeigte Schwäche, könnte auch zu einer Erschießung führen. Allein ihr Kommandeur schien auch noch innerlich frisch zu sein, denn er hatte ja auch nur zum Antreten die Anordnungen erteilt. So einigen war allmählich bewusst, wohin der Marsch sie führen würde.

    Gerade eben hatten sie den Eingang einer Schlucht passiert. Kaum waren sie alle etwa zwanzig Meter weit in die Schlucht eingedrungen, wurden sie von einer sehr deutlichen Übermacht überfallen und überrumpelt. Keiner von den Nazis hätte diese Situation erahnen können, da ja eigentlich der gesamte Kontinent unter ihrer Kontrolle stand. Anders sah es bei den anderen Landmassen des Planeten aus.

    “Keine Bewegung! Oder ihr seid alle tot!”, warnte Tara, die Kommandeurin der Rebellen mit lauter Stimme, während ihre Kameradinnen und Kameraden die Unterdrücker in Schach hielten. Je einer von den Rebellen hielt einen der Nazis stets ein Messer an den Hals, ein anderer nahm sofort sämtliche Waffen ab und ein Dritter passte zusätzlich auf.

    Auch Barbara und Kriemhild spürten scharfe Klingen an ihren Hälsen. Als einer von den Bewachern in seiner nur etwas Aufmerksamkeit nachließ, riss sich Barbara los und ihren Dolch aus der Scheide, aber nicht um sich damit gegen ihre Angreifer zur Wehr zu setzen, sondern um sich selber mit dieser Waffe zu töten.
    “Na, na, na!”, tadelte Tara, die schnell wie eine Katze herbeigeeilt war und der jungen Nationalsozialistin spürbar schmerzhaft mit ihrer großen Körperkraft den rechten Arm verdrehte und ihr die Waffe abnahm.
    “Du willst jetzt schon sterben? Dafür ist es noch ein wenig zu früh, du Miststück!”, zischte die Anführerin der Rebellen.
    Danach befahl sie: “Nehmt ihnen ihre ganzen Waffen und komplette Ausrüstung ab, dann fesselt sie gut und verbindet sorgfältig ihre Augen!”


    Triangulum-Galaxie
    Orbit Goa’uld Heimatwelt
    Odyssey & Mu

    Man hatte das Stargate sowie das DHD der Goa’uld von dem Planeten in einem der Lagerräume an Bord gebeamt und gesichert. Wie Egeria/Captain Perry es schon vermutet hatte, hatten sich die Goa’uld neu formiert und waren kurz davor eine Gegenoffensive zu starten.

    Mu, Stuhlraum

    “Wie sieht es aus?”
    “Wir sollten verschwinden, Jack.”
    “Aber ja. Aber erst will ich die intergalaktischen Hyperantriebe der Goa’uld-Mutterschiffe in dieser Galaxie ausschalten, damit wären die nicht mehr in der Lage in der nächsten Zeit zur Milchstraße zu fliegen und Ba’al zu unterstützen”, erklärte General O’Neill, der schon seit einiger Zeit wieder im Kontrollstuhl saß und die Augen geschlossen hatte. Seine Finger bewegten sich mittlerweile auf der weichen Masse auf den Handkontaktflächen.

    Wenige Zeit später schon verließen einige Drohnen das Drohnenlager der Stadt und flogen zielgenau dorthin wohin sie von Jack O’Neill gesteuert wurden. Geschickt ließ der General die Drohnen ausweichen, da die Goa’uld versuchten sie mit Beschuss und gestarteten Gleitern aufzuhalten. Doch es half ihnen nicht und die meisten der von O’Neill gelenkten Drohnen schlugen dort ein wo sie sollten.

    “So wir verschwinden von hier! Zurück zur Erde, Ba’al in den Hintern treten, der nächste Akt! Alle bereithalten, ich bringe uns in den Hyperraum!”, sagte General O’Neill, der damit auch die Besatzung auf der Odyssey ansprach.

    Kurz darauf öffnete sich schon das Hyperraumfenster und Mu verschwand zusammen mit der Odyssey im Schlepptau dort drinnen, um sich auf die Heimreise zur Erde zu machen und den Kampf gegen die Goa’uld zu unterstützen.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Homeworld Command, Besprechungsraum

    Um es der Goa’uld Kali nicht noch unangenehmer zu machen, und ihr ein gewisses Gefühl der von Bastet gemachten Zusagen und Sicherheit zu geben, verzichtete man auf eine harte Vernehmung in einen der eigentlich dafür bestimmten Räumlichkeiten.

    Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass die von General O’Neill angeführte Mission zum Ziel geführt hatte. Doch als man erfuhr, dass man heimlich in Captain Lauren Perry ein Symbiont implantiert worden war, schien die Stimmung zunächst zu kippen. Aber als man erfuhr, dass die Wirtin offenbar dazu bringen konnte die Pläne von Ba’al zu durchkreuzen, beruhigten sich die Gemüter der meisten Anwesenden wieder.
    “Wie lautet der Name dieses Goa’uld?”, fragte Teal’c.
    Kali holte noch einmal kurz Luft, dann antwortete sie: “Egeria.”


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, CIC

    Geduldig hatte Commander Aberdeen zugehört, bevor er entschieden hatte neben einigen Jumpern auch Raptorteams, auf eine sehr genaue Erkundung im gesamten System, zu entsenden.
    Sie sollten nach Unregelmäßigkeiten suchen, die auf die Gegenwart von Ilion schließen könnten.
    Eine Raptorbesatzung allerdings erhielt den Befehl von Commander Aberdeen und Miss Shen in einem nahegelegenen Planetensystem ebenfalls eine solche Mission durchzuführen.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Grob wurden Barbara Hitler und ihren Kameradinnen und Kameraden die Augenbinden heruntergerissen. Nun konnten sie alle sehen wohin man sie gebracht hatte, nämlich in eine Höhle.
    Zu allererst wurden die erbeuteten Waffen der Nazis in einer Liste eingetragen, bevor die Ausrüstung ebenfalls dort vermerkt und in einem Lager verstaut wurde.

    Dann traten einige der Rebellen an den Kommandeur, SS-Sturmbannführer Gernot Herzog, heran. Sie zogen ihm Stück für Stück seine komplette Uniform aus.
    Der Nazi protestierte natürlich vehement gegen dieses für ihn entehrende Vorgehen: “Lasst das, ihr Untermenschen! Das ist Entwürdigend! Ihr wisst wohl nicht, wer ich und die anderen hier sind! Wir sind die Herrscherrasse! Was wollt ihr mit…? O nein, ich weiß was ihr vorhabt. Infiltration! Ihr Verbrecher!”
    “Schnauze!”, brummte einer der Rebellen zornig, der mit seiner linken Faust dem Nazi ins Gesicht schlug. Und zwar so heftig, dass er ihm dabei die Nase brach, die sofort massiv zu bluten begann.

    Schließlich stand Herzog vollkommen nackt vor allen Leuten da.
    “Gebt mir wenigstens eine Decke!”
    “Du brauchst keine Kleidung und auch keine wärmende Decke mehr! Wäre sowieso eine Verschwendung für einen so abscheulichen Menschen für ihr es seid!”, erklärte Tara, die ihre bereits gespannte Armbrust auf den Anführer der SS-Soldaten gerichtet hatte, der sie voller Abneigung anstarrte. Die Anführerin der Rebellen lächelte kurz noch einmal böse, dann drückte sie ab. Der abgeschossene Armbrustpfeil traf zielsicher das Herz des Anführers der SS-Soldaten.

    “Barbara. Die werden uns alles abnehmen und dann kaltblütig ermorden”, schluckte Kriemhild, die merklich unter Schock stand.
    “Ihr habt es ja nicht anders verdient”, bemerkte Vara, die Schwester von Tara.
    “Aber wir haben euch doch nichts getan.”
    “Ihr habt uns nichts getan? Diese Lüge glaubst Du doch selber nicht! Wir haben euch ebenfalls nichts getan, sondern uns nur zur Wehr gesetzt. Denn ihr habt uns unsere Heimat weggenommen, sehr viele unserer Familienangehörigen ermordet oder in solche widerliche Lager verschleppt, welche ihr errichtet hattet. Dort in diesen Lagern lasst ihr viele unseren Familien, Freunde und Stammesangehörigen dieser Welt grausam quälen und schwer schuften. Und jetzt bezahlt ihr alle den Preis dafür”, widersprach Hanon.

    “Was ist los, Elara? Warum starrst du diese beiden Frauen dort so an? Willst du sie vielleicht töten? Denn immerhin haben solche Leute dein ganzes Dorf ausgelöscht. Nur du allein hast damals dieses furchtbare Massaker überlebt, weil du nach dem Fischen noch zufällig Beeren sammeln warst.”
    “Würde ich nur zu gern, Vara. Die kommen mir ziemlich bekannt vor. Ich glaube, dass ich diese dort mindestens schon einmal gesehen habe. Doch es ist zu dunkel…”
    “Bringt die beiden Frauen dort und eine Lampe her!”

    Sofort wurden Barbara und Kriemhild mit aller Kraft gepackt und vor Tara, Vara und Elara gezerrt. Auf Weisung von Vara wurde sogleich eine der ganz guten Lampen gebracht.
    Es vergingen dann einige Minuten.
    Schließlich nickte Elara: “Ja. Diese habe ich neben ihren obersten Anführer gesehen.”, die dabei auf Barbara zeigte. “Sie trug dabei aber eine weiße Uniform, weil es wohl für diese Verbrecher ein festlicher Akt an jenem Tag war. Diese andere Frau stand dabei hinter ihr.”
    “Du kannst dir eine aussuchen, die du…”
    “Moment mal, Vara. Sie wollte sich doch, als wir sie und alle anderen gefangengenommen hatten, mit ihrem Dolch töten. So etwas tun doch eigentlich nur Personen, die einen gewissen Rang haben, zum Adel gehören oder nicht in Feindeshand geraten wollen. Also, wer bist du?… Antworte, sonst demonstriere ich an deiner Kameradin hier neben dir, was eure Soldaten einigen von uns in diesen Lagern antun!”

    Tara wartete ab, denn die Antwort auf ihre Frage stand noch aus.

    “Ich… ich bin eine Nationalsozialistin. Hauptsturmführer SS…”
    “Deinen Namen will ich wissen, du Schlampe!”

    Voller Angst blickte Kriemhild Krein ihre Freundin an, denn Vara war hinter ihren Rücken herangetreten und hielt ihr ein Messer an die Kehle.
    “Sag es jetzt! Oder du kannst dabei zusehen wie deine Kameradin hier neben dir langsam stirbt!”, erklärte Tara.
    “Mein Name ist… ist… Barbara Hitler…”, brachte sie mit Mühe hervor, “aber bitte tötet meine hier Freundin nicht.”
    “Hitler?! So ein Name trägt doch auch der Anführer von euch! Seid ihr vom selben Stamm, derselben Familie…?”
    “Er ist mein Großvater…”, würgte Barbara ebenso mühsam hervor, die noch nebenbei mitbekam, wie das brutale Vorgehen gegen ihre Kameradinnen und Kameraden ohne Pause weiterging.
    “Bitte hört auf damit.”
    Tara musste sich beherrschen, doch dann gab sie die Anweisung erst einmal mit der Abnahme der Uniformen aufzuhören und das Töten der Nazis zumindest fürs Erste zu beenden. Von den zuvor vierzig Gefangenen waren gerade noch 16 mit Barbara und Kriemhild am Leben geblieben.

    Anhand der Kennmarken, die man entdeckt hatte und die Nazis trugen, konnte mühsam das Alter von allen ermittelt werden. Dies führte dazu, dass noch einige von ihnen für spezielle Pläne ausgewählt wurden. Nach einer kurzen Beratung wurde von den Rebellen beschlossen, die Leben der Allerjüngsten unter ihnen, es waren sieben insgesamt sowie von Barbara Hitler und Kriemhild Krein vorerst noch zu verschonen. Doch lag eine Bedingung daran, denn Barbara musste sich ansehen, wovon die Rebellenführerin Tara erzählt hatte, und was die Gefangene einfach immer noch nicht wahrhaben wollte.

    Die beiden Freundinnen wurden gemeinsam, getrennt von den anderen Gefangenen, in einen Raum gesperrt, und die anderen von ihrer Einheit wurden ebenfalls abermals aufgeteilt und in mehrere tiefen Gruben verfrachtet, die danach sofort mit schweren Eisengittern verschlossen wurden, womit eine Flucht so gut wie unmöglich geworden war.


    Milchstraße
    Territorium Luzianische Allianz
    P9-X9A234

    Wie sie es vereinbart hatten trafen sich Commander Doran und Odai Ventrell zusammen, denn sie gehörten allein zu der Fraktion, die für eine gewisse Gegenleistung von der Erde dazu bereit war den Tau’ri militärisch zu helfen.
    “Wie viele Schiffe hast du?”
    Commander Doran wusste, dass er Ventrell nicht vollends trauen durfte, daher antwortete er nicht ganz wahrheitsgemäß: “Ich habe sieben Ha’tak und zwanzig Al’kesh, die bereit sind in den Kampf gegen die Goa’uld zu ziehen. Und was habt Ihr zur Verfügung?”
    “Derzeit acht kampffähige Ha’tak und achtzehn Al’kesh”, lautete die Antwort des Mannes, der ebenfalls seine wahre militärische Stärke zu verbergen wusste. “Doch, Commander Doran, werde ich nicht alles in den Kampf für die Tau’ri gegen die Goa’uld aufs Spiel setzen. Ihr mit Sicherheit gewiss auch nicht.”
    “In der Tat. Es wird nur die Hälfte sein, die ich bereit bin dafür abzuziehen.”

    Odai grinste, denn auch er hatte in etwa dasselbe vor und stellte fest, dass er sehr viel mit Doran gemeinsam hatte.


    Sol-System
    Marsorbit
    U.S.S. Apollo, Brücke

    Schon kurz bevor die Apollo und die Korolev II den Hyperraum verlassen hatten, hatte sich das Team von Colonel John Sheppard vollständig eingefunden. Aus der großen Fensterfront der Brücke konnte man ganz leicht die Erde, der sich als kleiner blauer Punkt abzeichnete erkennen.

    “Da wären wir”, erklärte Colonel Abraham Ellis kurz angebunden. Kaum hatte er das gesagt, meldeten sich sowohl die Stargate Command Base, als auch Brigadier General Samantha Carter von der George Hammond bei ihm.
    Denn es gab wichtige Themen sowie eine anstehende Mission vom AR-1-Team zu besprechen.


  4. #104
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Guten Abend liebe Leser.
    Dank an alle treuen Leser und diejenigen, die den Button betätigt haben
    Heute gibt es die Fortsetzung des Vier-Teilers, der zum Finale der 4. Staffel begann.
    Viel Spaß beim Lesen


    Odyssee
    Folge 5.02 - “Heimat, Teil 3“


    Andromeda-Galaxie
    Tau-Sektor
    Battlestar Thetis, Steuerbordhangar

    Wie angewurzelt stand Miss Shen da, denn das, was sie sah machte sie beinahe komplett sprachlos.
    Es dauerte noch etwas, dann hatte sich die Expeditionsleiterin wieder gefangen: “Das sind ja zwei ZPM’! Wo haben sie die denn gefunden?”
    “Auf unserer letzten Mission im benachbarten Planetensystem, welches diesem hier am nächsten liegt. Wir fanden es auf einen total kargen Planeten, der eine ziemlich dünne Atmosphäre besaß, aber einst besiedelt sein musste. Da war so etwas wie eine alte Anlage… und da wir neugierig waren, sahen wir uns dort näher um und fanden diese beiden Kristalle hier in eine Art Schrein. Da wir wissen, dass sie ihrem Volk sehr wichtig sind, haben wir sie Umsichtigerweise mitgenommen, Miss Shen”, berichtete Kadett Ann Michaels, die als Pilotin wegen Flugpraxis den Raptor gesteuert hatte.

    “Major Hailey!”
    “Ma’am.”
    “Prüfen Sie bitte den Zustand der beiden ZPM’ hier. Wir müssen wissen, ob sie wirklich noch betriebsbereit sind”, sagte Shen.
    In diesem Moment tauchte auch noch Cassandra auf, und erklärte den Standort von Ilion endlich gefunden zu haben.

    Combat Information Center

    Konzentriert schaute Commander Liam Aberdeen auf den DRADIS-Monitor über seinem Kopf. Sie waren noch im Anflug auf die Zielkoordinaten. Doch er hatte bereits sämtliche Raptor, Viper und Puddle Jumpern die Starterlaubnis gegeben, denn er hatte ein ungutes Gefühl im Bauch, welches im sagte, dass die Zylonen schon sehr bald hier auftauchen könnten.

    Zielplanet
    Jumper 1

    Es war eine lockere Formation, die sich gebildet hatte. First Lieutenant Jiao Jin steuerte, wie alle anderen Fluggeräte, den glühenden Punkt in der Dunkelheit des Alls an.
    “Es sieht so aus, als ob dieser ganze Planet brennen würde”, bemerkte Major Jennifer Hailey voller Erstaunen.

    Nach etwa weiteren fünf Minuten Flugzeit mussten die Viper umkehren, denn die ersten Fluginstrumente hatten kleine Funktionsaussetzer wegen der starken Wärmeentwicklung gezeigt.

    “Thetis. Hier Jumper 1. Wir werden in etwa sieben Minuten dicht genug sein, um eine visuelle Bestätigung für Ilion zu erhalten”, meldete Ensign Helen Burrows, die bei dieser Mission wieder einmal als Co-Pilotin agierte.

    Der Moment war gekommen. Ganz schemenhaft konnte man allmählich die Türme der alten Antikerstadt erkennen.
    “Sieht irgendwie schön und erschreckend zugleich aus”, bemerkte Lieutenant Cassandra Fraiser, die auf die Messinstrumente schaute, worauf sie unter anderen die Temperatur und die Zusammensetzung der Atmosphäre ablesen konnte.
    Doch noch etwas Anderes war zu erkennen, nämlich dass der Untergrund immer mehr unter Ilion nachgeben würde. Denn die Stadt lag nahe am Rande eines gewaltigen Lavasees, welcher sich wohl in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt hatte.
    Ein Resultat der Entwicklung in diesem Planetensystem, welches ein Doppelstern hatte. Dies hatte unweigerlich zur Folge, dass sich alle fossilen Stoffe im Boden entzündet hatten als das Magma jene erreicht hatte, wie schon einst die Pflanzenwelt auf diesem Planeten.

    Je näher wir kamen, desto mehr Details der Stadt wurden sichtbar. Erst Recht als die gesamte Formation die Stadt überflog.
    Dass es an der Zeit war einen Zugang zu finden, daran erinnerte Leutnant Jessica Schneider.
    Worauf die Pilotin antwortete: “Versuchen wir es über den Hauptturm in der Mitte. Vielleicht ist auch dort der Zugang zu dem Hangar wie auf Atlantis. Ist außerdem zu hoffen, dass wir mit den Jumpern und der begleitenden Raptorstaffel durch die Schilde von Ilion gelangen werden. ”


    Milchstraße
    Sol-System
    Mars
    SGCB, Besprechungsraum

    Deutlich machte Sheppard allen im Raum klar, dass sie so schnell wie nur möglich die Suche, die sie dank der Hinweise von Morgan La Fay erhalten hatten, fortsetzen müssen:
    “…die Zeit drängt. Oder will jemand, dass die Goa’uld sich diese Stadt der Antiker unter den Nagel reißen?”

    Während darüber eine Debatte begann, ob man diese mehr als nur riskante Mission genehmigen sollte, wurde Annäherungsalarm ausgelöst. Denn die Tiefraumüberwachung hatte mehrere Signale empfangen, die aus unterschiedlichen Richtungen Kurs auf die Erde beziehungsweise dem Mars hielten.

    “Wir behalten das natürlich im Auge”, bestätigte Chief Master Sergeant Harriman, der General Landry nur kurz zugenickt hatte, dann war er auch schon wieder auf dem Weg zurück in den Kontrollraum.

    Auf der gesamten Basis hielt man angespannt den Atem an. Eigentlich gab es nur zwei Möglichkeiten: Unterstützung für Ba’al oder für die Menschen der Erde, die von den Goa’uld bedrängt werden. Über zwei Kommunikationskanäle, welche geöffnet worden waren war, gab es gute Nachrichten, denn es handelte zum einen um General O’Neill und um Colonel Sheppard, die unterwegs zu ihnen waren.
    “Aber was ist mit den anderen Signalen?”, seufzte der Premierminister von Kanada besorgt, der nur mit knapper Not den Goa’uld entkommen konnte.
    “Da wird es sich wohl leider mit großer Gewissheit um Unterstützung für die Goa’uld handeln”, antwortete Colonel Pearce, der anschließend den Ratschlag unterbreitete die Überlebenden vorsichtshalber auf einen Außenposten zu evakuieren oder dies zumindest in Erwägung zu ziehen.

    Marsorbit
    Mu, Zentraler Turm, Kontrollraum

    Nicht nur Jack O’Neill hatte sich einen guten Platz ausgesucht, sondern auch Daniel Jackson und Lauren Perry/Egeria. Kurz nachdem sie und die Odyssey den Hyperraum verlassen hatten, waren die Apollo und die Korolev II ebenfalls aus einen solchen Fenster aufgetaucht. Sie warteten ab, denn auch sie hatten die Tiefraumsignale entdeckt, die noch Kurs auf die Erde oder den Mars hielten.
    Es hatte nicht lange gedauert, da hatte das Team von Colonel Sheppard auch schon Doktor Jackson kontaktiert und um Mitarbeit gebeten.

    Schließlich konnte General O’Neill das erste Hyperraumfenster ausmachen. Aus diesem kamen eine große Anzahl von Goa’uld-Schiffen. Jack verzog das Gesicht, denn diese Schiffe waren eigentlich einst von der Luzianischen Allianz eingenommen worden. Doch diese wandten sich in einer Kampfposition den Schiffen der Menschen zu.

    “Das kann nur eines bedeuten. Die Goa’uld haben wohl erfolgreich die Luzianische Allianz infiltriert”, bemerkte Egeria.
    “Oh man. Das kann ja heiter werden. Hank. Hier ist O’Neill: Daniel wird an Bord eines Jumpers gebracht, um das Team von Colonel Sheppard bei der Mission zu unterstützen!”
    “In Ordnung. Herzlichen Glückwunsch übrigens, Jack: Sie und ihr Team haben es wirklich geschafft und Mu gefunden sowie sicher hierher gebracht.”

    Erde, Nordamerika
    USA, Washington D.C.
    Weißes Haus, Oval Office

    Er wusste nicht, ob er sich freuen oder aufregen sollte. Ba’al war gespalten, denn die Luzianische Allianz war zu einem großen Teil in seine Hände gefallen, da die Symbionten, die man deren wichtigsten Anführern hatte implantieren können. Diese Angelegenheit beruhigte ihn aber nicht, denn wie er visuell auf einem Hologrammbildschirm erkennen konnte, hatte sein Erzfeind Jack O’Neill es geschafft Mu hierher zu verlegen.
    “Euer Agent ist eingetroffen, mein Gebieter”, teilte sein Sekretär mit.
    Kurz darauf betrat Murdoc den Raum, welcher dann Ba’al mitteilte, dass er Kali verfolgt und auch Bastet gesehen habe, die dann in den Rocky Mountains von Colorado verschwunden seien.
    “Aha. Dann haben diese drei mich und die Goa’uld verraten. Sie stecken im neuen Homeworld Command”, wusste somit der oberste der Systemlords.
    “Soll ich sie eliminieren?”
    “Hm. Das ist zu riskant. Noch. Ich bin mir nämlich nicht sicher, was Bastet, Kali und Nike vorhaben. Außerdem gelangt man nur sehr schwer in diese Festung.”
    “Ich bin aber gut. Sehr gut sogar”, erwiderte Murdoc.
    Aber Ba’al lehnte ab, der den Agenten dann sehr großzügig auszahlte und anschließend entließ.


    Andromeda-Galaxie
    Zylonisches Territorium

    Es war eine trostlose und karge Welt, auf die die Zylonen gestoßen waren. Doch erste Untersuchungen und Erkundungen brachten zum Vorschein, dass es dennoch hier eine Zivilisation gegeben haben muss.
    “Sie muss vor mehr als einer Million Jahren hier untergegangen sein”, meldete einer der Simons.
    “Und wer hat hier gelebt?”
    “Es müssen Menschen gewesen sein.”
    Cavil antwortete daraufhin: “Hört auf, sonst wird mir schlecht bei dem Gedanken an dieses Ungeziefer!”
    Die Einser hatten in einer Sitzung vereinbart ausgewählte Zylonen unter der Leitung eines Einsers auf die Suche nach der Destiny zu entsenden, mit dem Ziel diese zu erobern und ihre Geheimnisse zu ergründen.

    Tau-Sektor
    Ilion < > Battlestar Thetis

    Es herrschte nicht nur allein reger Betrieb auf den beiden Flugdecks des Kampfsterns und der Jumperbucht der alten Antikerstadt. Nachdem Major Hailey und Lieutenant Fraiser sowie weitere Wissenschaftler, darunter Doktor Rosenthal bestätigt hatten, dass die Energieversorgung sichergestellt sei, hatte sich Miss Shen nach Ilion fliegen lassen. Auch Commander Aberdeen schaute kurz vorbei.

    Ilion, Zentraler Turm

    Die Ori-Kriegerin Larissa schaute sich aufmerksam um, denn sie war von Adria dazu auserkoren worden ihre Interessen bei dieser Expedition zu vertreten. Deswegen hielt sie sich überwiegend in der Nähe des Kontrollraumes auf.
    “Commander Aberdeen. Wir benötigen auf jeden Fall noch mehr Personal. Ilion ist ungefähr so groß wie Atlantis…”, erklärte Miss Shen soeben über Funk.

    ZPM-Raum

    Zur selben Zeit hatten sich Major Hailey, Lieutenant Fraiser und Doktor Rosenthal die drei Zero Point Module von Ilion näher angesehen und festgestellt, dass sie gerade noch rechtzeitig eingetroffen waren.
    “…puh. Wären wir nur einige Tage später hier eingetroffen, dann wäre diese Stadt wohl nach dem Kollabieren der Schutzschilde verloren gewesen”, teilte Rosenthal kurz darauf über Funk Shen mit.

    Derweil wurde Ilion weiter von unterschiedlichen Teams weiter erkundet, dabei versuchte man sich an einen Plan von Atlantis zu orientieren.
    Als man dann endlich die Kontrollplattform mit dem Stuhl entdeckt hatte, beschloss man Ilion zu verlegen, damit die Schutzschilde nicht weiterhin so akut strapaziert wurden.


    weitentfernte Galaxie
    Destiny

    Brigadier General Cameron Mitchell, der den Körper mit Hilfe der Kommunikationssteine mit Colonel Everett Young getauscht hatte, war erleichtert zu erfahren, dass es den meisten von der Besatzung gut ging. Doch er selber hatte schlechte Nachrichten, denn die Situation für die Menschen auf der Erde, die gegen die Goa’uld-Besatzung zu kämpfen hatte, hatte sich durch die von Symbionten zum größtenteils übernommene Luzianische Allianz stark verschlechtert. Denn die hatte den Großteil deren Flotte zur Erde verlegt, und schien zum vernichtenden Schlag gegen den Mars auszuholen.

    “Es wird also schwer werden, uns gegen den Feind zu behaupten”, erklärte Cameron Mitchell in einem Gespräch mit David Telford und Nicholas Rush.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Der Moment war gekommen und eine Kampfgruppe der Rebellen, die sich bereits die schwarzen SS-Uniformen der gefangenen und hingerichteten Nazis anzogen hatte, lag in den letzten Vorbereitungen.

    “Hier ist eine veränderte und somit auch unbrauchbare Replik deines Dolches, auch deine Pistole ist ohne Munition!”, erklärte Tara kurz, die Barbara Hitler zu sich hatte bringen lassen. “Du wirst uns in eines dieser Lager begleiten, von denen ich dir erzählt hatte und dort werde ich dir zeigen, wovon ich gesprochen habe! Versuche nicht uns reinzulegen und die große Heldin zu spielen, sonst kannst du noch miterleben wie deine Freundin stirbt, und zwar bevor wir dich dann ebenfalls ganz langsam töten werden! Hast du mich verstanden?”
    “Ja.”
    “Gut. Sind alle, die an dieser Mission teilnehmen endlich fertig mit dem Umziehen?”
    “Ja, Kommandant Tara.”
    “Dann rücken wir gleich ab, sobald wir nämlich dieser SS-Soldatin hier wieder ihre Augen verbunden haben! Und was dich angeht: Merke dir, was ich dir gesagt und eingeschärft habe!”
    Kurz bevor ihr die Augen verbunden wurden, drehte sich Barbara zu Kriemhild um, die ihr wortlos noch einmal zunickte.

    Einer der Wächter wurde kurz vor dem Ausrücken von der Rebellenführerin zur Seite genommen, denn sie hatte eine gewisse Ahnung, für welche sie gerne eine Bestätigung hätte.
    “…so viel wie ich mitbekommen habe, hatten sie sich geküsst und auch eng miteinander das Nachtlager geteilt…”
    “Das ist doch bei diesen Leuten verpönt, wenn nicht sogar bei Todesstrafe verboten. Ist das Verhältnis der zwei so gut?”
    “Vermutlich. Diese SS-Soldatin wird vermutlich nichts unternehmen, auch wenn sie es wollte, nur um das Leben ihrer Freundin nicht zu gefährden.”
    “Ausgezeichnet. Danke, Haron. So wir rücken aus!”

    Hauptstadt Germania

    Die ersten Anhaltspunkte errechten den Führer, dass die Einheit der SS, zu der auch seine Enkelin und deren beste Freundin gehörten, spurlos verschwunden sei.
    Dem Bruder von Barbara, Barbarossa Hitler, schien dies nicht zu stören.
    “Schade um meine Schwester. Doch somit fällt die Nachfolge vom Führer eines Tages um einiges leichter.”
    “Wer sagt denn das? Ich bin der Führer und entscheide, wer nach mir eines Tages Führer aller Nationalsozialisten wird, SS-Obersturmbannführer Barbarossa Hitler!”, brummte der alte Nazi, der dann anordnete dem Verschwinden seiner Enkelin und ihrer gesamten Einheit weiterhin sorgfältig auf den Grund zu gehen.


    Andromeda-Galaxie
    Tau-Sektor
    Ilion, Kontrollraum

    Anhand der aktivierten Systeme hatte man die Möglichkeit einen Teil der Aktivitäten, mit Hilfe der Tiefraumsensoren, in etwa einem Zehntel der Galaxis zu verfolgen.
    “Anscheinend nähert sich eine Flotte der Zylonen unserer Position”, stellte Major Hailey fest, die sofort die Thetis kontaktierte um Commander Aberdeen zu warnen.

    Schnell wurde klar, dass man unverzüglich den Interstellaren Antrieb in Gang bringen musste, denn anhand der Daten war zu erkennen, dass die Zylonen in Kürze erscheinen würden.

    Vorsorglich kündigte Commander Aberdeen an sich mit der Thetis zur Flotte von Admiral McBride zurückzuziehen.
    “… dies sind die Koordinaten, wo wir uns wiedertreffen werden, Miss Shen.”
    “Danke. Major Hailey. Lieutenant Fraiser. Doktor Rosenthal. Wir müssen hier weg und zwar schnell!”
    “Einen Augenblick noch”, rief Rosenthal leicht genervt.
    “Wir haben aber keine Zeit mehr!”
    “Auf dem Planeten gibt es allerdings noch einige Anomalien”, seufzte Fraiser.

    Kurz darauf hatte Hailey den Zugang zu dem Antrieb gefunden und die Ilion verschwand im Blau des Hyperraumfensters. Gerade noch rechtzeitig, denn eine Armada der Zylonen von acht Basisschiffen war kurz darauf eingetroffen.


    Milchstraße
    Sol-System
    Mars
    SGCB, Lagezentrum

    Allen im Raum war bewusst geworden, dass die Lage mehr als nur bedrohlich war, und dies obwohl man Hilfe von zwei 304ern der Pegasus-Flotte, General O’Neill sowie einen Teil der Luzianischen Allianz in Form von Commander Doran und Odai Ventrell erhalten hatte. Doch dafür hatte Daminus, der vor kurzer Zeit von einem Goa’uld übernommen worden ist, einen Großteil der Streitkräfte der Luzianischen Allianz Ba’al in die Hände gespielt.
    “Wir benötigen noch mehr Hilfe, denn nach dem bisherigen Stand können wir nur mit Mühe einen Teil vom Mars halten. Genauer gesagt, es ist nur der Kontinent wo wir uns befinden”, fasste General Landry kurz zusammen.
    “Doch Ba’al wird wo eher versuchen diesen Planeten notfalls komplett zu zerstören, wenn er uns nicht von hier vertreiben kann”, vermutete O’Neill, der sich auf Mu befand und durch Video der Besprechung zugeschaltet war.

    Marsorbit
    Mu, Kontrollraum

    “Was sind das hier für Signale? Es sind mindestens ein halbes Dutzend und sie nähern sich verdammt schnell! Und auch einige weitere Signale haben wir hier, die aus Richtung der Triangulum-Galaxie. Also werden es wohl Goa’uld sein. Wenn sie Kurs und auch ihre Geschwindigkeit beibehalten, werden sie in etwa zwölf beziehungsweise in achtzehn Stunden hier eintreffen.”
    “Dann informiere ich mal besser General O’Neill, Lieutenant”, erklärte Captain Perry, die zugehört hatte und sich auf den Weg zum Quartier ihres Vorgesetzten machte.

    Mars
    SGCB, Lagezentrum

    Die Gesichter am Tisch und in der zweiten Reihe wurden immer besorgter, denn die Streitkräfte der Menschen waren jetzt schon an der Grenze des Machbaren angelangt.

    Marsorbit
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Ohne viel Zeit verlieren zu wollen, hatte sich General Carter die Daten senden lassen.
    Nach einer ersten Auswertung stand ihr Ergebnis fest: “Nach dem was ich anhand dieser Daten hier weiß, handelt es sich um mindestens fünf Mutterschiffe der Ori, die sich im Anflug hierher befinden. Offenbar muss Adria erfahren haben was los ist. Hoffentlich hilft sie uns.”

    Erdorbit < > Erde
    Asien, Himalaya
    Jumper A-1A

    Sofort nach dem Start hatte Colonel John Sheppard auf den Tarnmodus umgeschaltet. Außer seinem Team war ihnen noch Doktor Daniel Jackson sowie zehn Soldaten aus verschiedenen Ländern von General Hank Landry zur Verstärkung zugeteilt worden.

    Obwohl sie getarnt waren flog Sheppard mehrere Kurven, denn es patrouillierten sehr viele Todesgleiter und auch vereinzelte Al’kesh im Orbit der Erde.

    Es war mehr als nur sehr wahrscheinlich, dass auch Ba’al und die Goa’uld die sich annähernde Flotte entdeckt haben, doch vermutlich nicht zuordnen konnten, da ihnen die Erkenntnisse fehlten. Dennoch drängte die Zeit, denn die Anhänger der Orici würden sofort den Kampf gegen alle feindlichen Schiffe aufnehmen, sobald sie den Hyperraum verlassen hätten.

    Mittlerweile hatte der Jumper die Atmosphäre des Planeten schon zur Hälfte durchquert. Im Himalaya war die Wahrscheinlichkeit äußerst gering auf feindliche Truppen zu treffen, da es überwiegend eine sehr lebensfeindliche Landschaft war, in der nur Spezialisten nach langer Evolution überleben konnten.

    John schaute sehr genau immer wieder auf die Koordinaten, die sie von Morgan La Fay erhalten hatten. Auch Rodney sowie Daniel verglichen immer wieder die Daten. Schnell war zu erkennen, wie wichtig es sein würde, dass der Archäologe und langjährige Mitglied des Stargate-Programms mit dabei sein würde. Dies zeigte sich darin, da er Sheppard zu einer Kursänderung bewegte.
    “Wenn das stimmt, sind wir in zwei Minuten über dem Zielgebiet”, erklärte John.

    Der Moment war gekommen und der Jumper überflog die Bergkette, die das Zielgebiet umschloss. Doch sofort war allen klar, dass sie das was sie zu finden gehofft hatten wohl nicht so schnell entdecken würden.
    “Also ich sehe nur Felsen, Eis und Schnee”, brummte Ronon ernüchtert, während John eine weitere Runde in diesem Tal flog.
    “Das ist seltsam.”
    “Ja, Doktor Jackson. Doch sind dies die Koordinaten, die wir von der Antikerin erhalten haben”, wusste Teyla Emmagan.
    “Wenn das so ist, sollten wir landen und uns dort draußen genauer umsehen!”, entschied Daniel, dessen Interesse mehr als nur hervorgerufen worden war.

    Doch ehe Colonel Sheppard zur Landung ansetzte, flog er noch einmal nach oben um das gesamte Zielgebiet zu scannen. Umgehend wurden die daraus resultierenden Daten von Doktor McKay ausgewertet: “Keinen Zweifel. Es müsste hier sein. Ich dachte schon diese Antikerin hätte uns aufs Glatteis geführt. Sehen sie alle diese Struktur? Sie ist etwas verändert, doch hat sie diese vertraute Grundform…”

    Während der Kanadier noch seinen Vortrag hielt, hatte der Colonel bereits zur Landung angesetzt und den Jumper gelandet.

    Die Suche des Teams dauerte schon seit einigen Stunden, doch es stand fest Shangri-La war verschwunden. Aber Daniel stellte fest, dass es noch nicht allzu lange her sein konnte und dies verwunderte ihn sehr.

    Es war einmal mehr Teyla, die wohl den ersten wichtigen Fund machte und fragte: “Was ist das hier, Doktor Jackson?”
    Daniel eilte sofort zur Athosianerin, die einen Münzgroßen Gegenstand in der linken Hand hielt.
    “Das ist von den Nazis! Das Parteiabzeichen von denen! Das darf doch nicht wahr sein?!”, erkannte der Archäologe, dem der Schock ins Gesicht geschrieben stand.
    Auch alle anderen, mit der Ausnahme von Teyla und Ronon, hatten fragende Gesichter. Deswegen musste Daniel ihnen kurz erklären, wer die Nazis waren, nämlich dass diese die gesamte Erde vor fast neun Jahrzehnten in einen zerstörerischen Krieg gestürzt hatten sowie für furchtbare Gräueltaten verantwortlich waren, bis man sie und ihre Verbündeten mit einen Bündnis von Alliierten hatte endlich besiegen können.

    “Das ist einfach unglaublich! Diese verdammten Nazis haben Shangri-La entdeckt und weiß was der Himmel damit angestellt!”, pustete Doktor Jackson, der sich dann sofort dafür aussprach noch einmal das gesamte Gebiet nach möglichen weiteren Spuren abzusuchen.


  5. #105
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Standard

    Mein Kalender sagte mir, dass es heute mal wieder so weit ist

    Danke an alle Leser und an die Buttondrücker !

    Heute gibt es den Abschluss des aktuell laufenden Vierteilers.
    Viel Lesevergnügen !

    Odyssee
    Folge 5.03 - “Heimat, Teil 4“

    Andromeda-Galaxie
    Hyperraum
    Ilion, Kontrollraum

    In etwa einer weiteren halben Stunde im Hyperraum würde die alte Stadt der Antiker endlich den Treffpunkt mit der Flotte von Admiral Diana McBride erreicht haben. Das seltsame war allerdings, dass eine Kriegerin der Leibgarde der Orici Adria, nämlich Larissa, das Stadt-Raumschiff gestartet und in den Hyperraum gebracht hatte. Ein zufriedenes Lächeln lag auf ihrem Gesicht. Doch jenes von Miss Shen und vielen anderen aus unserem Expeditionsteam war, wegen der durch die Goa’uld bedrängten Erde voller Sorge. Die anhaltende Erkundung von Ilion durch die Menschen aus der Milchstraße, den Anhängern der Orici Adria und von den Überlebenden der Kolonien von Kobol war deshalb ein wenig getrübt.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Noch ein weiteres und vorerst letztes Mal hielt es Rebellenführerin Tara für notwendig
    SS-Hauptsturmführer Barbara Hitler auf die Situation und die Konsequenzen hinzuweisen, wenn sie Fehler machen sollte. Erst danach ließ sie all ihre Leute eine geordnete Aufstellung nehmen, bevor sie endlich in Sichtweite des von den Nazis errichteten Lagers kommen würden. Dieses befand sich am Rande eines Steinbruches, der von einem Fluss in zwei Hälfen aufgeteilt wurde. Dort war erst noch vor einigen Wochen noch rund um die Uhr gearbeitet, aber eher besser beschrieben Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen erpresst worden. Aber waren hier seit einiger Zeit nur wenige Soldaten als Wachen verfügbar, außerdem waren deshalb die Arbeitszeiten für die Zwangsarbeiter verkürzt worden.

    Auf einem der Türme wurde ein Wachposten der SS auf eine sich nähernde Gruppe aufmerksam, weswegen wie nach Protokoll vorgesehen Alarm geblasen wurde. Wenige Minuten darauf allerdings auch schon wieder Entwarnung gegeben wurde: “Es sind unsere Leute!”

    Sofort eilte SS-Obersturmbannführer Hayato Kato, der die Befehlsgewalt über dieses Lager hatte zu den Neuankömmlingen, da er sich sicher war, dass endlich die von ihm angeforderte benötigte Unterstützung eingetroffen sei.
    “Oh. SS-Hauptsturmführer Barbara Hitler. Welche Freude. Wie geht es dem Führer, der auch euer Großvater ist?“, fragte der Mann.
    “Ich hoffe es geht ihm gut. Alles in Ordnung hier im Lager?”
    “Ja. Ich vermute mal, dass Sie nicht die von mir gewünschte Verstärkung sind.”
    “Richtig. Wir sind nur in einem Feldmanöver und würden uns dennoch ihr Lager ansehen.”
    “Nur zu. Schauen Sie sich alles nur sehr genau an”, erklärte der Lagerkommandant.

    Ungestört konnten sich die Rebellen im Lager bewegen und strategisch taktisch verteilen. Tara, die Anführerin der Rebellen welche sich die Uniform von SS-Sturmbannführer Gernot Herzog angezogen hatte, welchen sie auch höchstpersönlich getötet hatte, wich keine einzige Sekunde von der Seite von Barbara. Die beiden Frauen kamen an einen Pferch vorbei, in dem sich mehrere Dutzende Menschen befanden. Alle waren stark abgemagert und durch die Zwangsarbeit, die sie verrichten mussten, akut geschwächt.

    Unvermittelt krachte ein Schuss. Einer der Aufseher hatte einen Gefangenen, der vor Erschöpfung zusammengebrochen war, einfach erschossen. Dadurch hatte sich Barbara erschrocken in die Richtung gedreht und instinktiv ihre MP40 in Anschlag gebracht. Diese war aber ohne Munition.
    “Na. Jetzt könnt ihr es endlich mit eigenen Augen sehen, SS-Hauptsturmführer Barbara Hitler. Was sagt ihr dazu? Entspricht dieses Vorgehen wirklich ihren Verständnis von Menschlichkeit?“, flüsterte Tara leise.
    “Ich bin Soldatin. Aber so etwas habe ich nicht erwartet”, wisperte die junge Frau zurück.
    Nach einer kurzen Pause fuhr sie im Flüsterton fort: “Lasst mich frei, damit ich vermitteln kann.”
    “Nein. Ich muss diesen Menschen hier jetzt gleich helfen”, erwiderte Tara, die ein Zeichen gab, indem sie den Lagerkommandanten in den Kopf schoss.
    Wie vereinbart wurden kurz darauf die wenigen Wachposten und Wärter von den Rebellen getötet oder überwältigt.
    “Stopp! Tötet meine Kameraden nicht! Das gegenseitige Töten muss endlich aufhören!”, rief Barbara entsetzt, denn die ersten Aufseher des Lagers waren von den Rebellen und den befreiten Gefangenen bereits durch Schüsse hingerichtet worden. Doch sie wurde sofort unsanft zu Boden gestoßen.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit

    Die wohl letzte Verstärkung für die schon mehr als nur gewaltige Armada von Ba’al war eingetroffen. Es handelte sich dabei um den noch unbeschädigten Teil der Flotte aus der Triangulum-Galaxie, der zur Unterstützung entsandt und endlich eingetroffen war.

    Erde
    Nordamerika, USA, Washington D.C.
    Weißes Haus, Oval Office

    Mehr als zufrieden hatte Ba’al die Nachricht aufgenommen, dass endlich die weitere wichtige Verstärkung eingetroffen war. Auf Grund dieses Umstandes hatte er entschieden die Streitkräfte der Menschen, insbesondere die Flotte auf dem Mars anzugreifen.
    Doch kurz darauf gingen die ersten Meldungen bei ihm ein, dass es zahlreiche Attacken von Widerstandskämpfern auf Stellungen der Goa’uld gab.

    Diese Angriffe gingen überwiegend von Prioren und Streitkräften der Orici aus, die in Kontakt mit der sich noch im Hyperraum befindlichen Flotte befanden.


    Hyperraum
    Flotte der Orici
    Flaggschiff, Kommandobrücke

    Mit angespannter Miene stand Adriana neben dem Prior, welcher das Schiff kontrollierte und ihr mitgeteilt hatte, dass ihre Heiligen Kriegerinnen und Krieger den Kampf auf der Erde gegen die Goa’uld, die falschen Götter und ihre Sympathisanten bereits begonnen hatten.
    “Sehr gut. Auch die Streitkräfte in dieser Flotte stehen bereit den Kampf gegen den Feind sofort aufzunehmen”, erklärte die Tochter von Adria, die vor ihrer ersten Mission nicht nur auf einer fremden Welt, sondern einer anderen Galaxie stand.


    Milchstraße
    Erde

    In über vierzig Gebieten auf der Erde waren die Militäraktionen gegen die Besatzung der Goa’uld im vollen Gang. Primäre Ziele waren natürlich Militäreinrichtungen, die von Jaffa und Kull-Kriegern worden waren sowie Polizeiwachen, die von Goa’uld-Sympathisanten geleitet wurden.

    Marsorbit
    Erdflotte
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Gerade noch rechtzeitig hatte sich der Jumper mit dem Team von Colonel Sheppard noch zurückziehen können, denn die gewaltige Armada von Ba’al griff an. Das Ziel war natürlich möglichst die Vernichtung der Flotte der Menschen, da man den Widerstandskämpfern dadurch jegliche Hoffnung zu nehmen versuchte.

    Doch genau in diesem Moment tauchte die von Adriana angeführte Flotte ein, die ihr ihre Mutter unterstehlt hatte. Nicht nur Samantha Carter und ihre Crew hielten angespannt den Atem an, sondern auch alle anderen an Bord der Schiffe, die zu den Menschen gehörten.

    Auf den Monitoren auf der Brücke erschien die Tochter der Orici, die den Kontakt mit den Befehlshaber der Flotte der Menschen suchte, da sie die Taktik besprechen wollte, die die Armada der Goa’uld bekämpfen sollte. Dies war eigentlich, da er wieder anwesend war, General O’Neill. Doch dieser befand sich auf Mu und hatte schon seit einigen Minuten im Kontrollstuhl Platz genommen, um die Drohnen der Antikerwaffenplattform zu steuern.

    Brigadier General Samantha Carter verstand die Taktik sofort und war ohne lange zu überlegen einverstanden mit dem Plan Adrianas. Doch auf ihre Frage hin, was denn mit der Orici Adria sei, bekam sie keine Antwort.

    Mars
    SGCB, Laborsektion

    Sofort nach der Ankunft hatte sich Daniel Jackson ein Labor gesucht, denn die Funde, die das Team von Sheppard und er gemacht hatten, hatten ihn sehr beunruhigt. Auch AR-1 war erschrocken. Doch hatte sich John Sheppard sofort als Pilot gemeldet, während Teyla Emmagan daran interessiert war dem Archäologen zu helfen. Dagegen war Rodney McKay in den Kontrollraum geeilt, weil er Atlantis kontaktieren und über die aktuellen Geschehnisse informieren wollte.

    Nach einem kurzen Abstecher im Hangarbereich zusammen mit Colonel Sheppard war Ronon Dex in das Labor zurückgekehrt. Dort saßen Doktor Jackson und Teyla an einem Computer und recherchierten kurz und sahen sich die gesammelten Fundstücke und Daten an.
    “…so, dann wollen wir mal sehen was die Radio-Karbon-Analyse…”, murmelte der Archäologe vor sich hin, der einige Proben in einen Hochleistungsfähigen Apparat testen ließ. Er musste immer einige Minuten warten, bevor der Ausdruck Aufschluss über das Alter gab.
    Aufmerksam verfolgte der Sateder die Arbeit der Athosianerin und des Wissenschaftlers im Labor und bemerkte das Kopfschütteln.
    “Dann ist es vermutlich doch wahr.”
    “Was?”
    “Dass diese Nazis mit Shangri-La zur Zeit des Zweiten Weltkrieges verschwunden sind, Teyla”, seufzte Daniel.
    “Und wohin?”
    “Das werden wir vermutlich nie herausfinden, Ronon”, antwortete der Archäologe, der erneut seufzen musste.

    Marsorbit

    Zur selben Zeit war die Schlacht der beiden Flotten schon seit etwa einer halben Stunde im vollen Gange. Die Ori-Schiffe hatten sich wegen der großen Feuerkraft ihrer Primärwaffe bereits den großen Flaggschiffen der feindlichen Armada zugewandt. Alle anderen Schiffe bekämpften die Ha’taks und Al’kesh. Wobei die 304er der Erde und die Ha’tak der Jaffa und den Verbündeten der Luzianischen Allianz unter Commander Doran und Odai Ventrell es mit mehreren Gegnern zu tun hatten. Allen war klar, dass der Ausgang dieses Kampfes vollkommen ungewiss war.

    Erde

    In vielen Regionen auf dem gesamten Planeten erhoben sich die Widerstandskämpfer gegen die Besatzung der Goa’uld. Unterstützung kam überwiegend von den Streitkräften, die Adriana zur Erde geführt hatte. Während die Menschen gegen die Jaffa sowie Streitkräfte der Luzianischen Allianz kämpften, die loyal zu den Goa’uld standen, konzentrierten sich die Priore gegen die Kull-Krieger.

    Nordamerika
    USA, Washington D.C.

    Ein Shuttle, welches von dem Flaggschiff der Ori-Flotte gestartet war, war in der Nähe des Grundstückes des Weißen Hauses gelandet. Mit den Besten ihrer Leibgarde hatte es sich Adriana vorgenommen Ba’al anzugreifen, ihn gefangen zu nehmen und ihrer göttlichen Mutter, der Orici auszuliefern. Schnell mussten sie feststellen, dass die Aufklärung nicht übertrieben hatte, denn das gesamte Gelände war gut gesichert und mehrheitlich von Kull-Kriegern besetzt worden.

    Schnell musste Adriana und ihre Leibgarde feststellen, dass ihre Kampfstäbe und Handwaffen wirkungslos gegen die Panzerung, der einst von Anubis entwickelten Krieger waren. Umso erleichterter war sie letztendlich, dass sie nicht zu stolz gewesen war, sondern Brigadier General Carter um geeignete und vor allem wirksame Waffen gegen diese Krieger gebeten hatte. Allerdings war die Tochter der Orici nicht auf eine angewiesen, weil sie durch ihr Amulett sehr gut geschützt war.

    Asien
    China, Tibet

    Es hatte sich ausgezahlt, dass die Basis gut in den Bergen verborgen und vor allem streng geheim gehalten worden war. Denn in ihrem Schoß lag eine gewaltige Fabrik, in der F-302er gefertigt wurden und es mehrere Dutzende Hangars gab.

    “Starten Sie alle startbereiten Geschwader! Und alle Verteidigungseinheiten auf ihre Posten!”, befahl einer der verbliebenen Generäle der Chinesischen Luftwaffe.
    Schon kurze Zeit später verließen mehrere hundert 302er die Basis und griffen die Goa’uld von einer Seite an, die sie nicht erwartet hatten.

    Afrika
    Südafrika, Johannesburg

    Die Goa’uld hatten erst vor kurzem für Ruhe Sorgen können. Dabei waren zuvor hohe Opferzahlen zu beklagen gewesen, denn die auf die Menschen losgelassenen Viren und auch Bakterienkulturen hatten schwere Krankheiten in der Bevölkerung ausgelöst. Allein die Region, die überwiegend von einer Glaubensgemeinde von Orici-Anhängern bewohnt wurde, war verschont geblieben. Dies lag an den Schutzschild, der aktiviert worden war und keinerlei Lebensformen durchließ, womit alle autark blieben, die sich innerhalb befanden.
    Doch als das Signal ertönt war, strömten die Widerstandskämpfer aus ihren Stellungen um die Garnison der Jaffa und Kull-Krieger anzugreifen. Diese leisteten eine so heftige Gegenwehr, dass sich die Angreifer zunächst noch einmal zurückziehen und neu formieren mussten.

    Europa

    Auf dem gesamten Kontinent hatten sich zahlreiche Widerstandsgruppen erhoben und hatten den Kampf gegen die Goa’uld und ihre Streitkräfte sowie Anhänger aufgenommen. Dabei machte sich die gute Vernetzung unter den einzelnen Gruppen positiv bemerkbar. Doch auch die kurzen Entfernungen zwischen den vielen Widerstandsregionen auf diesen Erdteil kamen den Widerstandskämpfern, die im Bündnis mit den Prioren und ihren Soldaten, zugute.

    Ozeanien

    Diese Region war in mehrere kleine Inselstaaten aufgesplittert, wo sich meist nur wenige Goa’uld mit einem niederen Rang aufhielten. Ausnahmen waren dabei die größeren Inselstaaten und Länder wie Australien und Neuseeland, die sich mehrere Systemlords untereinander aufgeteilt hatten.
    Hier in diesen Teil der Erde konnte die Lage für die Bevölkerung nicht unterschiedlicher sein, denn in Australien und Neuseeland gab es starke Widerstandsgruppen, weswegen sich die Goa’uld und ihre Streitkräfte sehr schnell strategisch auf die anderen Inselstaaten zurückzogen, da es hier so gut wie gar keinen Kampf gegen die alten Götter gab.

    Antarctica

    Nur mit Mühe hatte Rya’c den im Kampf beschädigten Gleiter landen können. Nicht nur er, sondern auch seine Gemahlin Kar’yn war heftig durchgerüttelt worden. Ishtar, die Freundin von Teal’c war eigentlich dagegen gewesen, dass sich diese Kriegerin an dem Kampf um die Erde gegen die Goa’uld beteiligt.
    Das Risiko sein Leben zu verlieren war so hoch, wie noch nie. Nur mit Mühe konnten sich die beiden letztendlich in den durch einen starken Schutzschild geschützten Bereich des ausgebauten Antikeraußenpostens retten. Dieser war ein Hauptziel von Ba’al, der die dortige mächtige Waffe der Antiker in seine Hände bringen wollte.

    Im Kontrollstuhl hatte der im Jahre 2003 geschaffene Klon von General Jack O’Neill Platz genommen, der nach seinen Abschluss an der High School und einer kurzen Auszeit, wie das Original zur United States Air Force im Jahr 2010 gegangen war. Immer wieder gab er kurze präzise Drohnensalven ab. Aber nicht um die Armada von Ba’al, die sich im Orbit im Kampf gegen die Erdflotte befand anzugreifen, sondern primär den Antikeraußenposten vor Angriffen aus der Luft und über den Landweg zu verteidigen.

    Nordamerika
    USA, Homeworld Command

    Da Professor Charles Xavier von den vielen Einflüssen und Gedanken der Menschen immer mehr litt, hatte sich in einen ruhigen Raum auf dem Stützpunkt zurückgezogen.
    Niemand bemerkte die eine dunkle Gestalt, die sich durch die belebten Korridore im Cheyenne Mountain Complex schlich, denn es herrschte auf Grund der schweren Kämpfe rege Betriebsamkeit.

    Es war Murdoc, der schon vor langer Zeit von einem Goa’uld übernommen worden war, was ihm nicht sonderlich zu stören schien, denn dank des Symbionten konnte er schwere Verletzungen überstehen. Doch hatte sich der Parasit vor einiger Zeit geopfert um seinem Wirt das weitere Leben zu ermöglichen und Rache an seinen Erzfeind üben zu können. Aber er war auch ehrgeizig. Denn ihn störte es, dass Ba’al ihn und seine Fähigkeiten so einfach in den Hintergrund geschoben hatte.

    Der langjährige Killer hatte sich mal wieder verkleidet und trug die Uniform eines Soldaten. Murdoc erkannte Xavier sofort, weshalb er sich in den Kopf gesetzt hatte, diesen aus dem Weg zu räumen. Doch ihm war auch bewusst, dass er vorsichtig sein musste. Fehler, selbst auch nur einen Kleinen durfte er sich nicht leisten.

    Er klopfte vorsichtig und fragte, nachdem er hereingebeten worden war mit gut gespielter Freundlichkeit: “Professor Xavier. General Mitchell schickt mich, er will wissen, ob sie vielleicht noch etwas benötigen.”
    Murdoc war bis auf wenige Meter an Charles herangetreten.
    “Sagen Sie dem General, dass ich einige Stunden Ruhe benötige!”
    “Natürlich, Sir”, grinste der Profikiller verschlagen, der bereits sein Hara’kash, eine Handwaffe, genauso eines was einst der Ashrak benutzt hatte um Jolinar zu töten, dem Professor schnell entgegen hielt und sofort damit begann dessen Gehirn zu bestrahlen.

    Schon nach wenigen Sekunden sackte Charles Xavier in seinen Rollstuhl nach hinten zusammen. Verzweifelt versuchte er sich dagegen zu wehren. Zunächst dachte er daran seinen Gegner telepathisch zu beeinflussen. Doch dies kostete ihm zuviel Kraft und Energie, ein Umstand welcher in schnell zu stark schwächte. Deswegen unternahm er den Versuch auf demselben Wege einen Menschen außerhalb seines Quartiers zu erreichen.
    Ein Kampf auf einer vollkommen anderen Bewusstseinsebene war somit zwischen diesen beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten entbrannt.

    Murdoc musste sich massiv anstrengen, denn der Professor gab immer noch nicht auf. Dies spürte der Killer. Obwohl der alte Mann wegzudämmern schien, wie er zufrieden registrierte.
    ´Gleich habe ich Dich. Und dann sind Bastet, Nike und Kali an der Reihe.´

    Charles Xavier sackte endgültig in seinem Rollstuhl zusammen. Zur Sicherheit bestrahlte Murdoc sein Opfer noch weiter, während die mitgebrachte Kamera bereits mehrfach ausgelöst worden war. Da er auf seine böse Tätigkeit konzentriert war, bemerkte er nicht, dass Erik Lehnherr und Lieutenant Ally Martin hinter ihm aufgetaucht waren.
    Die Soldatin reagierte sofort, sie zog ihre Pistole und feuerte diese mehrfach gezielt auf den Killer ab. Murdoc ließ, obwohl er schwer verwundet war vom Professor ab und versuchte das Handmodul gegen die Schützin einzusetzen. Doch er trug viel Metall am Körper, dies spürte Magneto. Der Mutant ließ daher den Peiniger seines ältesten Freundes heftig gegen die Wände, Decke und den Fußboden prahlen. Dies dauerte solange bis weitere Personen, die auf die Schüsse und den Lärm aufmerksam geworden waren, herbeigeeilt waren.

    Da sich von den meisten Mutanten alle im Kampf gegen die Goa’uld befanden und sich somit nicht um Professor Xavier kümmern konnten, übernahm diese Aufgabe Doktor Warner.
    “Wir müssen ihn in Stasis versetzen, und zwar unverzüglich, nur so können wir das Leben von Professor Charles Xavier retten!”, urteilte der Mediziner der US Air Force nach einer ersten Untersuchung des alten Patienten.

    Erdorbit

    Der Schauplatz des Kampfes im Sonnensystem zwischen den beiden riesigen gegnerischen Flotten hatte sich vom Orbit des Mars hin zu dem der Erde verlagert. Aber die Weltraumschlacht war auch bislang hart geführt worden, weswegen sie auch für alle Beteiligten mit enormen Verlusten verbunden war.

    Erde
    Nordamerika
    USA, Washington D.C., Weißes Haus

    Erneut stieß Adriana mit ihrem Schwert einen der letzten verbliebenen Kull-Krieger nieder. Ihre Leibgarde und sie hatten es endlich ohne große Verluste geschafft das Grundstück einzunehmen und anschließend in das Weiße Haus einzudringen.
    Nur für wenige Minuten mussten sich die Kriegerinnen und Krieger der Orici mit heftigen Widerstand entgegenstellen, dann hatten sie sich im Weißen Haus festgesetzt und begannen dieses Gebäude auf der Suche nach Ba’al, anderen Goa’uld und deren Sympathisanten zu durchkämmen.

    Erdorbit

    Die verbliebenen Streitkräfte von Doran und Odai Ventrell zogen sich schließlich in den Hyperraum zurück, denn die entsandten Kommandanten der beiden oberen Führer der Luzianischen Allianz hatten genug von der Schlacht. Denn sie hatten alle Schiffe bis auf ihre Flaggschiffe und einige Al’kesh sowie ein paar Geschwader von Gleitern verloren.

    Auch die Hilfsflotte der Freien Jaffa-Nation, die unter dem Kommando von Master Bra’tac gestanden hatte, war komplett aufgerieben worden. Die Überlebenden hatten sich mit Hilfe von Fluchtkapseln und an Bord der verbliebenen Frachtschiffe retten können.

    Die Verluste waren auch für die Erde selber enorm, denn die R.F.S. Chukov, die U.N.S. Alexandria, die U.N.S. Io und die E.U.S. Olympos waren bislang schon zerstört worden. Alle anderen Schiffe der Flotte hatten ebenfalls leichte oder gar schwere Beschädigungen erlitten. Schließlich ging auch die U.S.S. Atlantis in einer großen Explosion unter. Ob sich von der Besatzung hatte jemand retten können, wie auch bei den anderen von den Goa’uld zerstörten Schiffen der 304-Klasse blieb viele Minuten unklar.

    Nur die Flotte, die Adriana in die Milchstraße geführt hatte, hatte keine Schiffe verloren, sondern jene hatten lediglich nur leichte Beschädigungen hinnehmen müssen.

    Doch es passierte auch etwas seltsames, denn einige Schiffe der Flotte wandten sich gegen die anderen von der großen Flotte von Ba’al.
    Und schon kurz darauf, hatten sich ohne jegliche Vorzeichen die Armada von den Goa’uld in den Hyperraum zurückgezogen.

    Erde
    Nordamerika
    USA, Washington D.C., Weißes Haus

    Zeitgleich hatte Adriana ihre Leibgarde in den Schutzbunker geführt. Dort bemerkte sie nur ein gleißendes Licht, welches kurz aufschimmerte und auch schon wieder erlosch.
    “Nein! Er ist entkommen! Ba’al und seine Helfer sind entkommen!”, schimpfte Adriana wütend.
    “Sie müssen die gesamte Zeit hier unten gewesen sein und von dieser Zentrale aus alles koordiniert haben”, vermutete einer ihrer Soldaten, der sich aufmerksam umgeschaut hatte.
    “Kehren wir auf unser Schiff zurück! Die Anführer der Goa’uld müssen gefasst und getötet werden! Und zwar alle bis auf Ba’al, den meine göttliche Mutter höchstpersönlich bestrafen wird!”, ordnete die Tochter der Orici an


    Eine Woche später
    Milchstraße
    Sol-System
    Erde

    Nach einer ersten Zählung stand es fest, dass nämlich Ba’al und etwa zwei Dutzend anderen Goa’uld die Flucht an Bord der übriggebliebenen Flotte gelungen war. Die vielen anderen Goa’uld hingegen auf der Erde wurden gefangengenommen, aus ihren Wirten entfernt und anschließend getötet. Überraschenderweise schlossen sich viele nach einer Überprüfung gar den Tok’ra an, darunter waren auch Bastet, Nike, Kali, Yu und Amaterasu, die sich nach kurzer Beratung der neuen Egeria angeschlossen hatten.

    Doch man hatte bereits die Verfolgung der flüchtigen Goa’uld in die Wege geleitet. Dabei stützte man sich auf die Tiefraumsensoren der Antikerstadt Mu, die die Bewegungen des Feindes gut verfolgen konnte.


  6. #106
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Danke zu Beginn an alle treuen Leser sowie den Betätigern des Buttons !

    Mein Geheimdienst hat mir mitgeteilt, dass es heute mal wieder an der Zeit ist eine neue Folge zu veröffentlichen

    Heute mal eine etwas kürzere Folge.
    Viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 5.04 - “Keine Verbindung!”

    Hyperraum
    Ba’als Flaggschiff, Pel’tak

    Seit der Flucht in letzter Sekunde von der Erde, befand sich der übriggebliebene Rest von der Streitmacht der Goa’uld nach der Schlacht gegen die Menschen im Hyperraum. Über Subraum hatte Ba’al den Stützpunkt in der Triangulum-Galaxie kontaktiert, und angeordnet diesen sofort zu evakuieren, nachdem er Koordinaten für einen Treffpunkt mitgeteilt hatte. Doch der oberste Systemlord hatte ein großes Problem, denn nach dieser schweren Niederlage gegen die Menschen war seine bislang unantastbare Position innerhalb der Goa’uld-Hierarchie stark ins Wanken geraten. Seine größte Sicherheit wäre daher schnell einen Ort zu finden, der seinem Volk einen schnellen Neuanfang bringen und sichern würde.

    Goa’uld-Flotte

    Zur selben Zeit hielten die anderen übriggebliebenen etwa zwei Dutzend Goa’uld-Lords unterschiedlichen Ranges eine geheime Konferenz ab. In jener besprachen sie, ob sie Ba’al überhaupt noch weiter als ihren alleinigen Gebieter anerkennen sollten.

    “Sobald wir Lord Ba’al seines Sitzes des obersten Systemlords aller Goa’uld enthoben haben, sollten wir einen bestehenden Rat von fünf bis sieben von uns Lords einführen. Dieser sollte dann in Zukunft die Geschicke unseres Volkes leiten. Doch wir sollten noch einige Zeit warten, bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen”, schlug Morrigan schließlich vor, worauf alle anderen Goa’uld nach kurzer Überlegung zustimmten. Denn man wollte Ba’al somit noch eine Gnadenfrist zugestehen.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erdorbit
    Mu, Kontrollraum

    Die Erkenntnis, dass die Flotte der Goa’uld offensichtlich die Milchstraße verlassen hatte, nachdem man sie mit vereinten Kräften aus einer bestehenden wackeligen Koalition besiegen konnte, verdankte man den Tiefraumsensoren der alten Antikerstadt, deren Daten rund um die Uhr überwacht wurden. Dies wurde als sehr notwendig erachtet, weil man annehmen musste, dass Ba’al möglicherweise wieder zurückkehren könnte. Um dies zu verhindern, hatte Adriana, die von ihrer Mutter zur Verfügung gestellten Flotte bis auf ein Mutterschiff, die Verfolgung der flüchtigen Goa’uld aufgenommen.


    Hyperraum
    Milchstraße < = > Triangulum-Galaxie
    Adrianas Flotte & Flaggschiff, Kommandobrücke

    Dadurch, dass Adriana Informationen von General O’Neill über den Stützpunkt von Ba’al erhalten hatte, war sie mit dem Großteil ihrer Streitmacht unterwegs dorthin. Kurz vor ihrer Abreise war sie von ihrer göttlichen Mutter aufgesucht worden. Sie hatte dabei schnell um Vergebung gebeten, weil es ihr nicht gelungen war Ba’al gefangen zu nehmen. Es war ein unnötiger Akt gewesen, denn Adria hatte es bereits vorhergesehen, dass dem obersten Systemlord die Flucht gelingen könnte.

    Während Adriana den Auftrag erhalten hatte die Flüchtigen zu verfolgen und zur Strecke zu bringen, wollte Adria sich all ihren treuen Gläubigen auf der Erde zeigen. Wodurch sie sich erhoffte, dass sich weitere Erdenmenschen zur Umkehr zu ihr als wahre Göttin bewegen ließen.


    Andromeda-Galaxie
    Ilion-System

    Auf dem ehemaligen Planeten wo sich Ilion einst befunden hatte, waren die Zylonen auf einige interessante Dinge gestoßen. Es handelte sich dabei um ein Sternentor, und dieses befand sich an Bord eines sehr alten Raumschiffes der Antiker, welches sich zur Hälfte in einem Berg befand. Dieser war jedoch durch die heftigen vulkanischen Aktivitäten des Planeten unmittelbar vor der Zerstörung in naher Zukunft bedroht.

    “Wir müssen so schnell wie möglich dieses Schiff bergen, damit wir seine Technologie in unsere intrigieren können”, schlug ein Leoben vor, dem nach kurzer Zeit die Bedeutung dieses Fundes klar geworden war.
    Und er war nicht allein mit dieser Position, denn die Einser-Modelle waren sich ebenfalls dessen sehr gut bewusst, weil sie die Erinnerungen und das Wissen von der Acht Captain Sharon Satterfield erforscht hatten. Davon hatten allerdings die anderen Zylonen keine Ahnung, weil die Einser das Wissen für sich behielten. Die Zylonen mobilisierten alle verfügbaren Kräfte, die von Erfolg in letzter Sekunde gekrönt waren. Das Raumschiff hob an einem befestigten Gestell, das zuvor an einem langen Stahlseil an einem Basisschiff montiert worden war vom Boden ab, nachdem man es zuvor mit kleinen Sprengladungen vom umliegenden Gestein befreit hatte.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis, Konferenzraum

    Morgan La Fay hatte sich vor wenigen Stunden wieder an etwas erinnert, und hatte daher Richard Woolsey darüber umgehend in Kenntnis gesetzt. Nach kurzer Denkpause war es soweit, der Leiter der Atlantis-Expedition erklärte sich damit einverstanden zu versuchen mit dem Stargate Kontakt zur Stargate Command Base auf dem Mars aufzunehmen.
    “Hoffentlich funktioniert es jetzt wieder einen Kontakt aufzubauen”, hatte Richard zum Ende der kleinen Sitzung geseufzt.


    Milchstraße
    Sol-System
    Mars
    SGCB, Level 28, kleiner Besprechungsraum Alpha

    Erst vor einiger Zeit hatte man die schlechte Nachricht verkraften müssen, dass die Nazis in der Zeit des Zweiten Weltkrieges Shangri-La in ihre Gewalt gebracht hatten, doch die Meldung aus Atlantis, es gebe noch einen weiteren und wohl noch viel mächtigeren Ort, ließ Doktor Daniel Jackson aufhorchen. Der Archäologe begann sofort zu recherchieren, um der gegebenen Spur von Morgan La Fay auf den Grund zu gehen. Parallel dazu versuchte man stets einen Hinweis auf den Verbleib von Shangri-La zu finden.

    Alle auf der Basis waren erleichtert darüber gewesen, dass die Erde sich wieder unter der Kontrolle der Menschen befand. General Hank Landry hatte schnell den Raum verlassen, da die nächste Besprechung mit einem SG-Team schon auf in wartete.

    Erde
    Nordamerika
    USA, Homeworld Command, Krankenstation

    Im Herzen des Cheyenne Mountain hatten sich um die Stasiskammer von Professor Charles Xavier viele Mutanten versammelt. Sie drückten somit ihre Anteilnahme aus und hofften, dass ihr Freund und zu einem gewissen Teil natürlich auch ihr Mentor doch ihre Anwesenheit trotz seines Zustandes wahrnehmen konnte.

    Magneto, Storm, Jean Grey und Scott Summers debattierten darüber wie man ihm am besten helfen könnte. Doch sie fanden keine Lösung, denn der vorliegende medizinische Bericht, den sie selber geprüft hatten war eindeutig, sie konnten ihm nicht wirklich helfen, denn der Angriff mit dem Handmodul durch Murdoc war zu verheerend gewesen. Sie bemerkten nicht wie General Jack O’Neill, Laura und ihr Vater Wolverine eingetreten waren, um ebenfalls ihre Anteilnahme auszudrücken.

    “Sir.”
    “Was gibt es, Sergeant Miller?”
    “Sie sollten umgehend in den Kommunikationsraum kommen, General. Denn dort stimmt etwas nicht.”
    “Na schön. Was stimmt nicht? Sagen Sie mir etwas! Ich hasse nämlich Überraschungen! Also rücken sie damit raus, Sergeant!”
    “Nun ja, die Kontaktfläche hat aufgehört zu leuchten, Sir.”


    entfernte Galaxie
    Destiny

    “Die Verbindung ist hoffentlich nur gestört.”
    “Das ist nur zu hoffen, Everett”, murmelte Nicholas, der sich noch einmal von dem im Raum Anwesenden ausführlich berichten ließ.
    “Es wurde also nicht manipuliert! Kein außerirdisches Wesen war hier drin, da dieser Raum hier mit am Besten bewacht ist”, stellte David anhand der Aussagen aller erleichtert fest.
    Der wissenschaftliche Leiter an Bord der Destiny überprüfte noch einmal einige Anzeigen, dann schüttelte er den Kopf: “Wir scheinen die Reichweite der Kommunikationssteine seit der Ankunft in diese neue Galaxie endgültig verlassen zu haben. Dies ist die einzige plausible Erklärung, da die Energieversorgung hier intakt und voll funktionsfähig ist.”
    “Das ist nicht gut. Wohlmöglich können wir auch nicht mehr durch das Sternentor von der Erde aus kontaktiert werden”, vermutete MacGyver daher, der aber zufrieden über die letzte Nachricht von der Erde war, da es endlich gelungen war Murdoc wohl für immer aus den Verkehr zu ziehen. Auch Peter Thornton und Jack Dalton waren darüber sehr erleichtert gewesen.


    Andromeda-Galaxie
    Zylonenterritorium

    Mit dem im Ilion-System gemachten und sichergestellten Fund war man auf dem Weg zurück zur gigantischen Heimatkolonie der Zylonen. Denn dort wollte man genauer und in Ruhe weiter an dem Raumschiff forschen. Aber schon unterwegs, war man einigen der verborgenen Geheimnisse auf der Spur, denn man hatte bereits die Computer angezapft, um an die Datenbank des alten Raumschiffes zu gelangen.

    Durch das gestohlene Wissen von Sharon Satterfield, hatte man bereits sehr wichtige Kenntnisse vom Stargate erlangt, und jenes wurde versucht mit der Adresse zur Destiny anzuwählen. Doch schlug die Aktion fehl.

    Weswegen man eine Lagesprechung angesetzt hatte, an welcher je ein Zylonenmodell teilnahm.
    “Dieser Antrieb dieses Raumschiffes ist sehr weit fortgeschritten, und ist wohl in der Lage intergalaktische Reisen zu ermöglichen. Wir hatten aber im Vorfeld große Mühe damit gehabt, überhaupt die primären Systeme zu aktivieren. Nach einigen weiteren Tests mit menschlichen Gewebeproben, die anders waren, weil sie ein bestimmtes Gen aufwiesen, gelang es uns dann schließlich”, berichtete eine Sechs.
    “Dann stellen wir eine Mannschaft zusammen, die sich an Bord dieses Schiffes dorthin auf den Weg machen wird, sobald wir die Datenbank kopiert haben”, schlug einer der Dorals vor.


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