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Thema: [SG/Multi-Crossover] Odyssee

  1. #101
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Mein Geheimdienst sagt, dass heute der Tag ist den Drei-Teiler zu beenden , und allen treuen Lesern und den Button-Drückern Danke zu sagen !
    Wünsche viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.19 - “Résistance, Teil 3”


    Milchstraße
    Sol-System, Erde, Nordamerika
    USA, Homeworld Command

    Die Vernehmungen der beiden Goa’uld Bastet und Nike beziehungsweise ihrer zwei Wirtinnen waren beendet und ausgewertet worden. Beide hatten in etwa dasselbe erzählt. Bastet schien bei den zwei Gesprächen sogar noch ein wenig offener zu sein, denn diese Goa’uld, war der festen Überzeugung einige Verbündete unter den Systemlords zu finden, welche unter anderen mit ihr befreundet waren.

    Parallel dazu hatte man in etwa all die Regionen mittlerweile etwas genauer lokalisieren können, wo es die meisten und erfolgreichsten Widerstandsorte gegen Ba’al und die Systemlords auf der Erde gab. Außerdem war unerwartete Verstärkung auf der Basis in Form von zwölf Ori-Kriegern eingetroffen, die sich, wie einige weitere von ihnen schon seit einiger Zeit auf dem Planeten aufhielten. Somit stand fest, dass alle Städte, in denen sich Priore aufhielten den meisten Schutz gab. Alle diese Stellen wurden auf einer Weltkarte markiert. Hinzu kam kurz darauf die ungefähre Truppenstärke auf der Basis.

    Bei einer Region stutzte General Mitchell: “Was ist denn das? Los Angeles hat nur so ein kleines Energiefeld?”
    “Ja, Sir. Es wurde in der Phoenix Foundation kreiert. General O’Neill bat darum, dort nach einigen guten Verbesserungen zu forschen. Mister Angus MacGyver hat sich, wie Doktor Mei Jan ebenfalls daran beteiligt.”
    “Aha. Also wird es kein militärischer Aktivposten, sondern eher ein humanitärer sein.”
    “Davon müssen wir ausgehen, General Mitchell.”

    Schließlich meldete sich einer der Ori-Soldaten zu Wort: “Wir könnten einige unserer Krieger dorthin entsenden, um diese Festung vor den falschen Göttern zu sichern. Denn nach meinen letzten Informationen befinden sich im Umkreis dieser Stadt etwa 30 unserer Kriegerinnen und Krieger. Diese könnten die Jaffa und ihre Verbündeten von dieser Phoenix Foundation fernhalten.”
    “Könnte einer ihrer Leute das Feld eventuell sogar verstärken und verbessern?”
    “Das könnte gut möglich sein, General Mitchell.”


    Hyperraum
    Zwischen Pegasus-Galaxie und Milchstraße
    U.S.S. Apollo, Gäste-Quartier Delta-7

    “Das ist ja im Himalaya, wenn das stimmt. Was könnte da sein?”
    “Das wüsste wahrscheinlich nur Doktor Jackson, Rodney.”
    “Sind sie da sicher Sheppard?”
    “Ja. Denn sonst hätten Sie es uns allen gesagt”, bestätigte Teyla sofort.

    Der Kanadier verzog daraufhin schmollend ein wenig sein Gesicht, während er nebenbei nervös auf seinem Tablet herumtippte. Er suchte dabei nach hinterlegten Informationen über die Mythen, die in dieser Region ihren Ursprung hatten. Doch er fand nichts, denn es fanden sich auf der Festplatte nur Informationen über andere wissenschaftliche Felder, jedoch nichts über Geschichte und Archäologie.

    Dann war es letztendlich Teyla, die die entscheidenden Wörter fand und übersetzte: “Hier steht etwas von zwei Orten: Einen mit dem Namen Shangri-La und der andere heißt Emrys.”
    “Shangri-La soll ein Mythos sein. Ein Refugium, so ähnlich wie Kheb oder der Ort, wo ich festgesessen habe, um den Aufstieg entgegen zu gehen”, murmelte John, der deswegen erstaunte Blicke von Rodney erntete.
    “Woher wollen Sie das wissen?”
    “Habe es mal gelesen, als es über mögliche Orte ging, die ebenfalls von den Antikern oder ihren Verbündeten gegründet beziehungsweise erschaffen worden sein könnten, McKay.”
    “Pah!”, machte Rodney nur.

    “Colonel Sheppard. Hier spricht Colonel Ellis, wir haben soeben die Milchstraße erreicht, und werden in den nächsten vier Tagen die Erde erreicht haben. Doch werden wir, wie besprochen einen Zwischenstopp einlegen, um erst einmal die Lage aus der Ferne mit Hilfe der Sensoren zu erkunden.”
    “Danke für die Neuigkeiten, Colonel.”


    Triangulum-Galaxie
    Hyperraum
    U.S.S. Odyssey & Mu

    Beide Raumschiffe waren gemeinsam zurück in den Hyperraum gesprungen. Dieses Mal jedoch, befand sich das Erdschiff im Schlepptau des Antikerschiffes. Denn es war Doktor Daniel Jackson gewesen, der etwas Nützliches entdeckt hatte: Mu besaß ebenso wie Atlantis eine Tarnvorrichtung. Der Haken an der Sache war, wie auch bei Atlantis, keine Schutzschilde bei Tarnung.
    “Zumindest kommen wir dadurch dicht genug an die neue Heimatwelt der Goa’uld heran”, hatte General Jack O’Neill mit den Schultern zuckend nur gemeint.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis, Woolsey’ Büro

    Beunruhigende Neuigkeiten machten auch vor Atlantis nicht halt, denn offenbar blieben vermehrt menschliche Planeten vor den schweren Angriffen der Wraith verschont, wenn sie die Orici Adria als ihre Göttin verehrten und anbeteten.
    “In der Milchstraße soll es so etwas auch schon gegeben haben. Dies ging aus einem Bericht hervor, denn wir erhielten, kurz bevor der Kontakt zur Erde gebrochen wurde”, war Richard Woolsey eingefallen, nachdem er dem Bauern eines Planeten angehört hatte, mit dem man seit geraumer Zeit Handel trieb.


    Andromeda-Galaxie
    Heraclia
    Königreich Capripolia

    Von der Oberfläche des Heimatplaneten von Adriana konnte man das immer wieder beeindruckende Schauspiel beobachten, denn ein Ori-Mutterschiff setzte zur Landung an.
    Die Kunde davon erreichte schließlich Veronika, die die hohen Gäste empfing.
    “Wo ist meine Tochter, Prinzessin der Amazonen?”
    “Sie befindet sich mal alleine auf der Jagd in den nahen Wäldern. Ich kann sie suchen gehen, denn ich weiß, wo sie sich wohl am ehesten aufhält, o große Göttin Adria Orici.”
    “Dies ist nicht nötig, wenn sie bald zurückkommt”, lehnte Adria zunächst einmal ab, weil sie hoffte, dass ihre Tochter schon sehr bald zurückkehren würde.

    Damit die Zeit schneller verging, ließ sich die Orici vom Prior Eremitias berichten, wie es mit der Verbreitung des wahren Glaubens auf diesen Planeten stand.
    “An sich sehr gut. Doch eure Tochter ist sehr zurückhaltend und stellt es den Menschen frei sich zu euch, der einzigwahren Göttin im Universum zu bekehren.”
    “Ist es so?”
    “Ja. Ich habe versucht sie zu ermutigen auch Strafen zu verhängen, doch sie lehnt es ab, weil sie auf Freiwilligkeit setzt.”
    “Hat Adriana Erfolg damit?”
    “Meistens ja. Als sie damals entschieden hat das große Kaiserreich im Süden dieser Welt zu zerstören, haben sehr viele andere Völker Angst bekommen und sich euch schon nach kurzer Zeit zugewandt.”
    “Sind es viele, die sich der wahren Lehre verweigern?”
    “Nein. Aber viele halten nebenbei an ihren alten Göttern, Sitten und Ritualen fest…”
    “Solange ich auch verehrt und angebetet werde, ist es mir noch gleich.”
    “Warum seid Ihr hierhergekommen?”
    “Ich habe Adriana dazu auserkoren den Heiligen Kreuzzug gegen einen alten Feind von mir anzuführen, welcher zurückgekehrt ist.”
    “Gegen die ungläubigen Menschen von der Erde?”
    “Nein. Sie soll die Erde befreien, damit die meisten der noch nicht erleuchteten Menschen sich mir zuwenden.”
    “Ich verstehe, meine Gebieterin. Ah. Seht, dort kommt eure Tochter angeritten.”

    “Mutter!”
    “Mein Kind. Bitte komme zu mir, denn ich muss Dir etwas sehr Wichtiges mitteilen!”


    Milchstraße
    Sol-System
    Zwischen Mars und Erde

    Es geschah dies, was man sowohl in der Stargate Command Base auf dem Mars, als auch im Homeworld Command auf der Erde bereits befürchtet hatte, denn die Flotte von Ba’al und den Goa’uld ließ von den Rebellen auf der Erde ab und wandte sich dem Mars sowie der zusammengezogenen Flotte der Menschen und der Jaffa zu.

    Ba’al hatte beschlossen die Kampfstärke der Flotte seines Gegners zu testen, während die von den Goa’uld freigesetzten Krankheiten auf dem Planeten in den Regionen den Menschen weiterhin stark zusetzten, in denen es Widerstand gegen ihre Herrschaft gab.


    Marsorbit
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Es war sofort im Gesicht von Brigadier General Samantha Carter zu lesen, dass es ihr gar nicht behagte, was sie und alle anderen dort zu sehen bekamen. Eine geschlossene Formation von drei großen Flaggschiffen, 20 Ha’tak, 40 Al’kesh und mehreren hunderten von Todesgleitern kam auf sie zu.

    “Sofortige Gefechtsbereitschaft für die gesamte Flotte sowie den Stützpunkt auf dem Mars!”, ordnete Sam an, nachdem die feindlichen Schiffe in Waffenreichweite gekommen waren.

    Mars
    SGCB, Kommandozentrale

    Die Sorgenfalten standen allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben, weil einige Schiffe ihrer Flotte eigentlich nach wie vor noch in Wartung, in Reparatur waren, wegen der letzten Kampfhandlungen gegen die Goa’uld. General Landry und seine Kollegen hätten lieber auf die Dienste der vier beschädigten Schlachtschiffe verzichtet, doch es ging nicht anders.

    Alle vermuteten, dass es der Plan der Goa’uld war, die gemeinsame Flotte der Menschen und der Jaffa zu schwächen, und somit zum Rückzug zu zwingen.

    Marsorbit

    Immer noch hielten die im Anflug befindlichen Goa’uld-Schiffe ihre geschlossene sichelförmige Schlachtformation bei, denn sie hatten noch einige Kräfte in der Reserve, im Gegensatz zu ihren Gegnern.

    Allerdings waren es die Schlachtschiffe der Erde, die das Feuer eröffnet hatten. Die Flotte der Jaffa, die unter dem Kommando von Master Bra’tac stand, wartete noch einige Minuten ab.

    Die Ha’tak der Jaffa eröffneten gemeinsam das Feuer auf ein feindliches Ha’tak, während ihre Al’kesh und Gleiter damit beschäftigt waren die feindlichen Gleiter zu bekämpfen.

    Schnell war aber auch zu erkennen gewesen, wie groß die Probleme für einige 304er waren, da sie eigentlich weiterhin dringend repariert werden müssten. Aber noch etwas fiel auf, nämlich dass die Ha’tak-Kampfschiffe sämtlicher Klassen der Goa’uld über klar verbesserte Schutzschilde verfügten, weswegen die Jaffa unter Bra’tac ein einziges unter Dauerbeschuss nehmen mussten.

    Schließlich explodierte das chinesische Schiff Ming, kurz nachdem es noch ein Al’kesh der Goa’uld zerstört und ein Ha’tak nahezu kampfunfähig geschossen hatte.

    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Sofort erkundigte sich Sam nach den Verbleib der Besatzung der Ming. Aber nur kurz, denn die Schlacht war noch nicht beendet. Denn gemeinsam mit der Challenger und der Thetys griffen sie nach wie vor eines der großen Flaggschiffe an.
    Einer ihrer Offiziere auf der Brücke gab General Carter dann eine kleine Notiz in die Hand, auf welcher stand, dass mehr als die Hälfte der Besatzung der Ming sich mittels der Beamtechnologie hatte retten können.


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Colonial One, Zareks Quartier

    Auf der Suche nach Verbündeten war Vizepräsident Tom Zarek vielfach fündig geworden. Im Innersten seiner selbst verurteilte er sich hart dafür als Präsident vor einiger Zeit Laura Roslin als seine Stellvertreterin vorgeschlagen zu haben, damit jene wieder Präsidentin wird, nur um anschließend selber wieder in die zweite Reihe zu rücken. Aber er hatte ein nicht nur unerhebliches Problem, denn der Admiral und sein Sohn und ihre Leute waren gefeierte Helden, weswegen er sich nicht offen gegen seine Gegner stellen konnte.
    ‘Zumindest kann ich auf diejenigen setzen, die von den Zylonen auf Neu-Caprica drangsaliert wurden’, dachte er im Stillen, da er wusste, dass es davon mehrere tausend gab.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde

    Die furchtbaren Krankheiten, die Ba’al auf den ganzen Planeten freigesetzt hatte, griffen auf immer mehr Menschen über. Dadurch erhoffte er sich, die Widerstandregionen in die Knie zu zwingen. Doch diese hatten sich größtenteils abgeschottet. Und falls doch etwas durchdrang, konnte man auch auf die Hilfe der Priore setzen, denen viel daran lag die eigenen Gläubigen zu schützen.

    Nordamerika, USA
    Homeworld Command

    Obwohl sein Bauchgefühl dagegen sprach, hatte sich General Mitchell letztendlich dazu durchgerungen das Angebot von Bastet anzunehmen, die ihre Freundin und Verbündete Kali aufsuchen wollte. Das Ziel war es auch Lord Yu, der den Menschen eigentlich nicht überwiegend feindlich gesinnt war, zum Widerstand gegen Ba’al und die aggressiveren Vertretern der Goa’uld zu bewegen. Ein heikles Unterfangen, weil es auch nach hinten losgehen könnte.
    Doch Teal’c hatte Nike und Bastet zugestimmt, dass man den herrschenden Frieden zwischen den Systemlords mit gewissen Argumenten schnell schwächen musste.

    “Es ist wirklich war. Die meisten der Jaffa tragen ihre Helme stets im geschlossenen Zustand aber wieso?”, murmelte Cameron Mitchell.

    Es war Teal’c, dem es schließlich auffiel: “Hier auf diesen Bildern tragen einige Jaffa keine Helme, da sie von Explosionen heruntergerissen worden sind. Sie sehen fast alle gleich aus… Das… Die sehen so ähnlich aus, wie die Menschen, die O’Neill und ich einst in diesen großen Kammern gesehen haben. Diese Welt hieß Euronda.”
    “Dann hat Ba’al also diese Welt durch unsere Missionsberichte entdeckt und sie geplündert…”
    “In der Tat, Mitchell.”


    Andromeda-Galaxie
    Heraclia
    Königreich Capripolia

    Nach kurzer Zeit verstand die junge Frau schon, was ihre Mutter von ihr erwartete, nämlich die Armee im Kampf eines Kreuzzuges gegen einen alten Feind anzuführen.
    “Soll ich alle von diesen Goa’uld töten, auch die Frau und Freundin von diesen Wolfrino, von denen du erzählt hattest, Mutter?”, fragte sie schließlich.
    “Das wird hoffentlich nicht nötig sein. Ansonsten darfst du natürlich alle Goa’uld töten, wenn es nicht anders geht, aber Ba’al will ich persönlich vernichten, nachdem er noch mit ansehen musste, wie sein Imperium untergegangen ist!”
    “In Ordnung, Mutter.”
    “Gut. Und nun rüste dich, mein liebes Kind! Wir wollen morgen vor Sonnenuntergang aufbrechen!”

    Mit der gütigen Erlaubnis der Orici traf sich ihre Tochter Adriana noch einmal mit ihrer Pflegefamilie und Freunden. Kurz darauf übertrug sie die Verantwortung an ihre beste Freundin, die Amazonenprinzessin Veronika.
    “Ich werde dich nicht enttäuschen, meine Schwester. Komm du ja nur, eines Tages gesund und wohlbehalten zu uns zurück. Es sei denn die göttliche Orici, deine Mutter, hat noch andere Aufgaben für dich”, sagte die Veronika, die Adriana noch einmal kurz zum Abschied umarmte.

    Sämtliche ihrer getreuen Anhänger standen Spalier, als die Tochter der Orici auf das Raumschiff zuschritt, wo ihre Mutter bereits auf sie wartete.


    Milchstraße
    Sol-System
    Marsorbit
    U.S.S. George Hammond, Brücke

    Vollkommen überraschend brachen die Goa’uld den Kampf ab, denn sie hatten bemerkt, dass ihre beiden Flotten in etwa gleichstark waren.
    “Das wäre zunächst einmal überstanden. Die wollen wohl keine weiteren Verluste riskieren”, seufzte General Carter, die aber auch selber Schiffe und Leute verloren hatte.
    Schließlich meldete sich Master Bra’tac bei ihr, der zwei seiner Ha’tak und Al’kesh verloren hatte. Sein eigenes Ha’tak und das andere seien während der Schlacht zum Glück nur leicht beschädigt worden.

    Mars
    SGCB, Kommandozenrale

    Die Generäle und ihre Offiziersstäbe zogen schnell Bilanz. Und diese war ernüchternd, denn man hatte mehr Schiffe verloren als der Gegner. Zudem waren erneut einige weitere BC-304er unterschiedlich stark beschädigt worden.

    “Wir haben die Panthalassa, die Ming und Justicia sowie zwei Ha’tak und Al’kesh verloren und ein Großteil unserer Flotte ist mit der Alexandria, der Io, Challenger, der Chukov, der Katharina und der Olympos sowie zwei Ha’taks ziemlich angeschlagen. Einen weiteren solchen Angriff werden wir nur mit Mühe überstehen”, fasste General Landry zusammen.

    Sofort erwogen einige seiner Kollegen alle aufgezählten reparaturbedürftigen 304er in ein benachbartes System zu verlegen, damit man sie in Ruhe reparieren könnte.
    Nach einer kurzen Beratung entschied man dann aber entgegen, da man dadurch noch um einiges angreifbarer wäre, als zum jetzigen Zeitpunkt.


    12 Stunden zuvor
    Triangulum-Galaxie
    Mu & U.S.S. Odyssey

    Man hatte das neue Heimatplanetensystem und somit den Hauptstützpunkt der Goa’uld erreicht. Das Stadtraumschiff war getarnt. Auf den Bildschirmen der Zweier-Flotte, war eine deutliche Übermacht der Goa’uld zu erkennen.

    Kurz darauf war eine wahre Flotte von Puddle Jumper gestartet worden. Diese hatte unter General O’Neill persönlich den klaren Auftrag nicht nur die Vorhut zu bilden, sondern die erste Angriffswelle vorzunehmen.

    Jumper 1

    Jeder Jumper war mit zwölf Drohnen bestückt, was zumindest soweit reichen sollte, um genügend Chaos und Verwirrung unter den Goa’uld-Streitkräften zu verursachen.
    “Hier spricht General O’Neill: An alle Jumper, nachdem ich die erste Drohne abgefeuert habe, gibt es kein zurück mehr! Das bedeutet, dass wir den Kampf solange fortsetzen werden bis die Goa’uld geflüchtet sind! Passt auf euch auf da draußen! Jumper 1, Ende!”

    Wenige Minuten später begann der Kampf gegen die Übermacht der Goa’uld-Flotte, die zuallererst von den getarnten Puddle Jumpern angegriffen wurde, deren primäre Ziele lebenswichtige Systeme und die Hyperraumantriebe waren.


    Wie alle erwartet hatten, hatten die Goa’uld viele Gleiter gestartet, weil die Treffer durch die Drohnen unter anderem die Waffensysteme teilweise außer Funktion gesetzt hatten.
    Somit wurde es für die Jumper heikel, denn die Todesgleiter feuerten blind, um so Treffer zu landen. Um nicht getroffen zu werden, schalteten alle Jumper auf die Schutzschilde um und wurden dadurch sichtbar.

    U.S.S. Odyssey, Brücke

    Auf diesen günstigen Moment hatte man schon lange gewartet. Denn die Todesgleiter der Goa’uld-Flotte waren somit abgelenkt, weil sie Jagd auf die Jumper machten. Weswegen der stellvertretende Kommandant, Lieutenant Colonel Clark Petersen, des Erdschiffes sofort anordnete mit den Plasmawaffen und den anderen verfügbaren Waffen mehrere Ziele, in erster Linie die normalen Ha’taks zu erfassen und zu beschießen.

    Goa’uld-Flotte
    Großes Flaggschiff

    Systemlord Kali war davon, was mit ihnen geschah total überrumpelt worden, wie auch alle anderen Goa’uld-Lords. Ihr blieb keine andere Wahl, als den Befehl zu erlassen das Stargate auf dem Planeten anzuwählen und die übrigen Bodentruppen zur Erde zu entsenden, während die Flotte den Kampf gegen die Angreifer aufnehmen würde.

    “Wenn es nicht anders geht, werden wir uns zurückziehen müssen”, schimpfte die Goa’uld übelgelaunt. Ihr passte die Vorstellung nicht, diesen Vorfall, der gerade hier geschah, ihren Gebieter Ba’al erklären zu müssen.
    Sie überlegte kurz, erst trug sie einigen Jaffa auf durch das Sternentor auf die Erde zu gehen, sofort Ba’al über die Vorgänge hier zu berichten, erst dann entschied sie sich für einen taktischen Rückzug.
    “Gebieterin?”
    “Wir haben keine andere Wahl! Die meisten ihrer Schiffe sind wieder getarnt, und wir können uns nur ihrer wirklich entledigen, wenn wir uns in den Hyperraum zurückziehen! Tun wir dies nicht, verlieren wir den Größteil unsrer Flotte in dieser Galaxie”, erklärte Kali frustriert, die inständig darauf hoffte, dass Ba’al Verständnis für ihre getroffene Entscheidung haben würde.

    Kurz darauf verließ sie ungesehen das Pel’tak.


  2. #102
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    Guten Abend !

    Danke allen treuen Leser sowie an die Button-Betätiger

    Heute vor drei Jahren begann diese FF-Serie. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht Am heutigen Tage gibt es das Staffelfinale und auch den Auftakt eines weiteren 4-Teilers, wenn ich richtig informiert bin

    Viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.20 - “Heimat, Teil 1“


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washington D.C., Pentagon

    Es war an derzeit nichts Ungewöhnliches mehr, wenn Truppen von der neuen Heimatwelt der Goa’uld durch das Stargate auf die Erde kamen. Doch schien, die aktuelle und sehr starke und vermehrte Hektik der Neuankömmlinge nichts Gutes zu bedeuten. Sofort hatte sich deswegen Ba’al gemeldet, der daraufhin den Angriff auf den Mars und die dorthin zurückgezogene befindliche Flotte der Tau’ri abbrechen ließ.

    Weißes Haus, Oval Office

    Verlegen schaute Kali auf den Boden, da sie ihren Gebieter, welcher sie seit ihrer Ankunft finster anschaute, Rede und Antwort hatte stehen müssen.
    “O’Neill! Schon wieder O’Neill! Daran hätte ich denken müssen!”, schimpfte Ba’al voller Wut, der sich selber Vorwürfe machte, weil er den Stützpunkt auf der neuen Heimatwelt nicht besser gesichert hatte. Ohne ein weiteres Wort deutete er an, dass sich Kali sofort zu entfernen hatte.
    Die Goa’uld verschwand so schnell es ihr möglich war aus dem Gebäude.
    ‘Ich hätte besser bei meiner alten Freundin und Verbündeten Bastet bleiben sollen’, dachte sie niedergeschlagen, da diese militärische jüngste Schlappe gegen die Tau’ri ganz tief in ihr schmerzte.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld Heimatwelt

    Da sich das Sternentor auf einer freien Fläche befand, war es für die Crew von General O’Neill ein Leichtes gewesen es zu finden. Die Idee einfach eine Atombombe oder einen anderen, wenn auch nur konventionellen Sprengsatz durch das Tor zu werfen, wurde von Doktor Jackson kritisiert und deswegen verworfen.
    “Also, was machen wir, um Ba’al die Nutzung des Tores auf der Erde zu vermiesen?”, fragte Jack in die Runde.
    “Wir könnten dieses Stargate auf diesen Planeten hier einfach mit uns nehmen”, schlug Lauren/Egeria vor.
    “Gute Idee, das machen wir. Aber was ist mit dem Tor auf der anderen Seite?”
    “Ich tue es, Jack.”
    “Daniel. Sie bleiben hier! Oder haben sie etwa keine Lust mehr auf die Datenbank von Mu? Nein, ich schicke einen Trupp guter Soldaten durch, der Vorkehrungen treffen wird, um das Tor unbrauchbar zu machen! Doch zuvor müssten sie das Sternentor noch einmal anwählen können, damit sie sich auf sicheren Boden zurückziehen können!”


    Andromeda-Galaxie
    Orbit des Zielplaneten
    Battlestar Thetis, CIC

    Überall an Bord des kolonialen Kampfsternes herrschte ziemlich große Ratlosigkeit, denn man hatte Ilion bislang nicht aufspüren können.
    Miss Shen schüttelte leicht resignierend mit den Kopf: “Wir haben den gesamten Planeten abgesucht… nach Mustern, Energiesignaturen… Dann ist es also wohl leider doch wahr, unser lang gesuchtes Ziel scheint sich für wahr, wirklich nicht auf dem Planeten zu befinden…”
    “Dann werden wir wohl das gesamte System absuchen müssen!”, entschied Commander Aberdeen daraufhin.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Es hatte viel Vorbereitung und leider auch einige Leben gekostet, doch die stetig gewachsene Rebellengruppe, die sich mit anderen Gruppen zusammengeschlossen hatte, war endlich nahe am Ziel. Für eine ausreichende Bewaffnung und Material sowie Verpflegung war schon lange gesorgt.
    “Wir benötigen einen sicheren Unterschlupf, Tara.”
    “Vielleicht weiß ich da etwas, was sehr nützlich sein könnte”, meldete sich ein älterer Mann, “denn, als es immer früher vor vielen Jahrhunderten noch Unstimmigkeiten zwischen den Stämmen gab, wurden unzählige Tunnel mit geräumigen Kammern untertage angelegt. Ein Tunnel befindet sich sogar in einem Berg, von wo aus man die Hauptstadt unserer Widersacher, dieser Verbrechern, sehr gut sehen kann. Es geht hier entlang, also folgt mir!”


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washington D.C., Pentagon

    Ein Trupp von sechs Marines hatte es geschafft, den Raum mit den Sternentor nach dem Einsatz eines Gases einzunehmen. Die Zeit war knapp und der Plan an sich einfach, nämlich eine oder mehrere Sprengladungen mit einem Zeitzünder am Tor und dem DHD anzubringen, nebenbei eine Adresse einer befreundeten Welt anzuwählen und wieder zu verschwinden.

    “Das hier ist doch tatsächlich das Pentagon”, stellte der Kommandeur fest, während er eine Ladung C4 an einen der Chevrons platzierte, “na ja. Gut, der Countdown läuft! Wir haben exakt noch eine ganze Minute bis zum Feuerwerk! Wo geht es hin, Lieutenant?”
    “Cimmeria, Sir.”
    “Gut. Verteidigungslinie bilden, denn wir müssen die Jaffa… ach du Schande… ein paar von diesen Drohnen sind auch dabei… Feuer frei!… Und jetzt langsam abrücken! Unsere Zeit läuft ab! Noch 10 Sekunden!”

    Weißes Haus, Oval Office

    Die Erschütterung der Sprengung war weithin zu spüren. So auch von Ba’al, der sich sofort erkundigte was geschehen sei, obwohl er einen wichtigen Informanten bei sich empfangen hatte.
    “Das Cha’apa’ai ist verloren?… O’Neill. Das kann nur er gewesen sein. Du nervst mich immer mehr, O‘Neill!”, grollte der oberste Systemlord der Goa’uld ungehallten vor sich hin.
    Doch dafür hatte er leider zusätzlich noch erfahren müssen, dass sich Bastet und Nike in aller Stille abgesetzt hatten. Dazu kam noch, dass er keinen Druck auf die beiden ausüben konnte, weil sie ihre engsten Familienangehörigen ebenfalls hatten verschwinden lassen.
    “Danke für ihre Dienste, Mister Murdoc. Finden Sie die beiden und ihren Anhang!”
    “Soll ich sie töten?”
    “Nein. Erst einmal zu mir bringen!”

    Derweil hatte Kali eine Nachricht von Bastet erhalten. Die Goa’uld war sich unsicher, ob sie den vorgeschlagenen Treffpunkt bestätigen sollte.
    “Okay. Ich beeile mich, Bastet.”
    Kali wusste leider nur allzu gut, dass sie Verbündete bitter nötig hatte, denn Ba’al und die anderen Goa’uld würden sie sicherlich irgendwann zur Rechenschaft ziehen, sobald die Erde komplett unterworfen war.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    “Sehr schöner Ausblick auf das Machtzentrum dieser Verbrecher”, erkannte Tara, die Germania gut erkennen konnte, welches aber noch einige Kilometer von ihnen entfernt war.
    “Wir haben die ersten Vorräte und Materialien bereits eingelagert.”
    “Gut.”
    “Und da ist noch etwas, Tara.”
    “Was denn?”
    “Es nähern sich einige ihrer Soldaten. Sollen wir angreifen und ihnen ein Ende bereiten? Denn unsere Aussichten auf einen Erfolg sind gut.”
    “Lass mich mal kurz überlegen, Iwan. Hm. Hätte nichts dagegen diese Leute mal wieder bluten zu sehen. Aber wir könnten einige ihrer Uniformen sehr gut gebrauchen, um uns in ein paar ihrer Stützpunkte einzuschleichen, wo wir sie dann sehr gut treffen könnten. Und das geht schlecht, wenn wir sie alle durchlöchern… waschen geht. Aber diese Sachen flicken… das fällt auf. Leider.”

    Noch einige Kilometer vom Versteck der Rebellen entfernt, näherte sich eine kleine Fahrzeugkolonne dem Wald. Es handelte sich um eine Einheit der SS, zu der Barbara Hitler und auch ihre beste Freundin Kriemhild Krein gehörten.
    “Alle absitzen! Und dann Rottenweise angetreten!”, befahl sofort Sturmbannführer Gernot Herzog im barschen Befehlston, kurz nachdem er aus dem Wagen gestiegen war.
    Grimmig schaute er auf seine Uhr, während sich seine Einheit sortierte.
    “Das geht schneller Soldatinnen und Soldaten der SS!”, schnauzte er wütend. Und weil es ihm zu langsam gewesen war, ließ er die Übung noch einige Male wiederholen.

    Aus einer sicheren Entfernung wurden die Nazis aufmerksam von einigen Spähern der Rebellen aufmerksam beobachtet.
    “Sieh dir es genau an! Die sind komplett ausgestattet.”
    “Ich sehe es auch, Tabor.”
    “Hanon. Wir müssen es so schnell wie möglich berichten. Damit Tara einen Angriffsplan vorbereiten kann… Oh, hallo Tara.”

    “Hallo Freunde. Sehr schön. Die liefern uns, was wir so dringend brauchen.”
    “Gibst du uns das Signal zum Angriff.”
    “Nein!”
    “Was?! Warum nicht? Töten wir sie doch einfach alle.”
    “Ich brauche ihre Uniformen! Möglichst ohne Beschädigungen! Und das geht nur, wenn wir sie am Leben lassen! Vorerst!”
    “Schlau, Tara.”
    “Es sind also nicht mehr als vierzig feindliche Soldaten. Ich habe sie schon gezählt. Doch bevor wir sie uns greifen, müssen sie von ihren Fahrzeugen weg, sonst haben sie zu viele Deckungsmöglichkeiten und der Gefechtslärm könnte dann durchaus weitere von ihnen hierherlocken! Los, wir ziehen uns erst einmal zurück! Ich muss all unseren Freunden erklären, was ich möchte.”

    Derweil nickte Sturmbannführer Herzog zufrieden: “Es geht doch meine Damen und Herren. Es geht doch. Immer so und wir haben Zeit für andere Dinge.“
    Als Nächstes wandte er sich an die fünf Fahrer: “Ihr fahrt wieder zurück zur Kaserne!”
    “Sollen wir Sie und ihre Leute irgendwann abholen, Herr Sturmbannführer?“
    “Nein! Wir werden laufen!”

    Nicht nur Barbara und Kriemhild schwitzten nach den zwölf Wiederholungen zum Üben des Antretens. An sich war es nichts Schlimmes, doch waren alle komplett mit ihren Stahlhelmen, Waffen und Ausrüstung seit ihrer Abfahrt von der Kaserne ausgestattet.
    Voller Absicht wurden sie alle noch mehrere Minuten in der prallen Sonne von ihren Kommandeur stehen gelassen, der sich unter einen Baum gestellt hatte.
    “Und jetzt: Links um! Marsch!”, befahl er schließlich, nachdem er sich wieder zu ihnen gesellt hatte.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Washingston D.C. < > Colorado Springs

    Es war nicht schwer gewesen sich ein Ticket zu besorgen und nach Colorado Springs zu fliegen. Während des Fluges wurde Kali aufmerksam von den anderen Fluggästen beäugt, doch die Goa’uld bekam davon nicht viel mit, denn sie schaute neugierig aus den Fenster.
    Aus der Luft konnte sie die zahlreiche Zerstörung von den Kämpfen, einige Zonen mit Schutzschilden, wo es den erfolgreichen Widerstand gegen die Goa’uld gab, und auch unberührte Regionen sehen.

    Cheyenne Mountain

    Vorsichtig hatte sich Bastet vorangetastet, nachdem sie den sicheren Bereich verlassen. Zuvor hatte sie sich allerdings sehr genau umgeschaut. Sie war unterwegs zu dem Treffpunkt, den sie mit Kali vereinbart hatte. Was sie nicht wusste, war dass General Mitchell Teal’c und weitere Leute losgeschickt hatte, die ihr den Rücken freihalten sollten, falls es Probleme geben sollte.
    Schließlich war Bastet nur noch etwa hundert Meter von der Stelle entfernt. Sie hielt sich gut verborgen im Gebüsch auf. Sie war froh darüber, dass sie eine Zat dabei hatte. Diese Waffe gab ihr ein gewisses Sicherheitsgefühl, denn wer sagte ihr denn nicht, dass gleich Jaffa anstelle von Kali kommen würden, die sie dann zu Ba’al bringen würden.
    ‘Nein!’, Bastet verscheuchte diesen Gedanken sofort wieder, denn auf Kali und Nike hatte sie das größte Vertrauen und sich immer verlassen können.

    Ein leises Rascheln und auch das Knacken von Zweigen waren deutlich zu hören. Irgendjemand war unterwegs. Vorsichtig schaute Bastet sich um. Dann erkannte sie Kali, die sich behutsam nach allen Seiten sogar noch einmal zurückschaute.
    “Hallo Kali. Ich bin hier.”
    “Bastet. Wo ist Nike? Und wo sind deine Jaffa?”
    “Ich habe derzeit keine Jaffa. Und Nike ist nicht hier. Sie ist in Sicherheit, im Homeworld Command.”
    “Was? Ihr… ihr habt also die Goa’uld verraten!”, stammelte Kali erschrocken.
    “Nein. Wir haben uns an die Seite der Menschen gestellt, deren Wirte wir sind.”
    “Dann habt ihr euch von euren Wirtinnen beeinflussen lassen?”
    “Ein wenig inspirieren lassen. So würden wir es bezeichnen. Also Nike und ich.”
    “Schließt du dich uns an? Dir wird nichts geschehen, Kali.”

    Die Goa’uld zögerte mehrere Minuten, denn sie fühlte sich nicht wirklich sicher, weil sie sich als entbehrlich empfand. Doch dann nickte sie: “Gut. Aber du musst dafür einstehen, dass ich nicht getötet werde.”
    “Natürlich.”


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, Backbordhangardeck

    Um etwas mehr Ruhe zu haben, hatten sich daher Major Jennifer Hailey und Lieutenant Cassandra Fraiser in einen der Puddle Jumper an Bord zurückgezogen.
    “Wo kann dieses Ilion nur abgeblieben sein…?”
    “Vielleicht existiert es im schlimmsten Fall schon gar nicht mehr, Cassie.”
    “Daran will ich gar nicht denken. Moment mal. Wir sollten die Mysterien und Legenden um Ilion, welches bei uns auf der Erde auch als Troja bekannt ist, mal genau unter die Lupe nehmen.”
    “Guter Vorschlag, Lieutenant. Nur, wen aus unserem Team können wir da nur zu diesen Thema fragen? Unsere Verbündeten von den Kolonien von Kobol und auch die Soldaten der Orici werden uns da nicht weiterhelfen können. Funke mal alle von unseren Team an, damit sie alle hierherkommen! Denn mehrere Köpfe wissen mehr als nur ein Einzelner.”


    weitentfernte Galaxie
    Destiny, Brücke

    “Die Sensoren haben mehrere Signale ausgemacht”, teilte Doktor Rush über Funk Colonel Young mit.

    Nur wenige Minuten später war es voll auf der Brücke geworden. Sofort fragte Everett: “Nicholas, haben wir schon ein Muster?”
    “Augenblick… Es sind diese Drohnen.”
    “Nicht schon wieder”, stöhnte Eli, dem diese Begegnungen so langsam missfielen, genauso wie die mit den anderen Aliens, die einst Nicholas und Chloe in ihrer Gewalt gehabt hatten.

    “MacGyver.”
    “Ja.”
    “Haben Sie es geschafft die Energieversorgung mit den Schutzschildgeneratoren zu installieren?”
    “Wird sich zeigen. Doch ich empfehle einen sofortigen Systemcheck durchzuführen, solange wir noch Zeit dafür haben.”
    “Lieutenant Scott was ist mit den zusätzlichen Waffensystemen?”, fragte nun Colonel Telford, der eine positive Antwort von dem jungen Offizier erhielt.

    Es dauerte einige Minuten, dann war der von MacGyver erbetene Systemcheck beendet. Auch hier waren alle Anzeigen auf grün.

    Doch Colonel Young war nicht erpicht auf eine Auseinandersetzung mit diesen Drohnen, daher fragte er: “Wann können wir in den Hyperraum zurückkehren?”
    “In etwa einer halben Stunde”, lautete die Antwort von Varo, dem Luzianer, “wir werden also leider nicht Drumherum kommen, Colonel.”
    “Dann sollten wir uns umgehend für dieses Gefecht bereit machen! Warnen sie die gesamte Besatzung Rush! Alle Schilde auf Maximum und die Waffen bereitmachen!”

    “Bei der momentanen Geschwindigkeit der Drohnen und der Destiny werden sie in spätestens fünf Minuten in Waffenreichweite sein”, teilte Eli mit, während David die gesamte Besatzung des Schiffes vorwarnte.


  3. #103
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    Bevor wir in die 5. Season starten, zunächst einmal ein großer Dank an alle treuen Leser und die Buttondrücker

    Geplant ist etwa alle 2 Wochen, +/- ein, zwei Tage, die Folgen von Runde 5 zu posten.
    Nun denn, viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 5.01 - “Heimat, Teil 2“

    weitentfernte Galaxie
    Destiny, Brücke

    Der Moment war gekommen. Auf den Monitoren konnte man erkennen, wie die Drohnen wieder einmal damit begannen die Destiny einzukreisen, während sie auf das alte Schiff der Antiker feuerten.
    “Sieht gut aus. Die Schilde bleiben stabil bei rund 99 Prozent”, meldete jemand.
    “Wo ist das Kommandoschiff von diesen Dingern?”
    “Etwa 300 Kilometer von uns entfernt, Everett”, antwortete Nicholas, der einige Schalter und Knöpfe auf der Konsole vor sich bediente, um die Destiny genau dorthin in diese Richtung zu manövrieren.
    “Gute Idee. Haltet das Hauptgeschütz der Destiny bereit zum Feuern, sobald wir dicht genug an den Kommandoschiff dran sind!”, ordnete David an, der auf die Uhr schaute, die ihm sagte, dass es noch etwa Viertelstunde dauern würde bis man wieder in den Hyperraum springen würde.

    “Die Leistung unserer Schilde liegt immer noch über 90 Prozent.”

    “Auf diese Drohnendinger treffen wir neuerdings leider ziemlich oft. Ob die uns irgendwie markiert haben?”, bemerkte Jack Dalton, dem diese häufigen Begegnungen mit fremden Intelligenzen aus fernen Welten überhaupt nicht behagten.
    “Sie haben Recht. Wir sollten bei Gelegenheit mal die Destiny absuchen!”, legte Colonel Young fest.

    Mittlerweile war man dicht genug an das Kontrollschiff der Drohnen herangekommen, weshalb man sofort alle verfügbaren Waffen auf dieses Ziel ausgerichtet hatte und es unter Dauerfeuer nahm.
    Aus der Fensterfront konnte man ganz genau erkennen, wie die Schilde des anderen Schiffes schließlich kollabierten, bevor es von einer weiteren Salve aus dem unter dem Rumpf der Destiny befindlichen Hauptgeschützes schließlich zerstört wurde.


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, Backbordhangardeck

    Jeder von uns versuchte sich einzubringen und teilte auch zum Teil Informationen aus irgendwelchen Filmen mit.

    “Unterm Strich wurde die Stadt also laut den Überlieferungen zerstört. Feuer. Feuer”, murmelte Jennifer Hailey.
    Nach einer weiteren kurzen Überlegung fuhr sie dann fort: “Wir werden doch nicht etwa uns die Sonne in diesem System näher anschauen müssen, oder etwa doch.”
    “Keine Ahnung, Major. Aber vielleicht gibt es in diesen Planetensystem einen Planeten oder Monde, die ähnliche höllische Bedingungen zu bieten haben”, seufzte schließlich Lieutenant Natalia Adamov.
    “He! Sie könnten damit einen wichtigen Treffer landen… Dann schnell ab ins CIC!”, rief Hailey, die schnell von ihrem Platz aufgesprungen war und aus dem Jumper eilte.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Die Soldatinnen und Soldaten der Nazis wurden so langsam müde, doch ließ sich keiner von ihnen etwas anmerken. Denn nur einmal zuviel gezeigte Schwäche, könnte auch zu einer Erschießung führen. Allein ihr Kommandeur schien auch noch innerlich frisch zu sein, denn er hatte ja auch nur zum Antreten die Anordnungen erteilt. So einigen war allmählich bewusst, wohin der Marsch sie führen würde.

    Gerade eben hatten sie den Eingang einer Schlucht passiert. Kaum waren sie alle etwa zwanzig Meter weit in die Schlucht eingedrungen, wurden sie von einer sehr deutlichen Übermacht überfallen und überrumpelt. Keiner von den Nazis hätte diese Situation erahnen können, da ja eigentlich der gesamte Kontinent unter ihrer Kontrolle stand. Anders sah es bei den anderen Landmassen des Planeten aus.

    “Keine Bewegung! Oder ihr seid alle tot!”, warnte Tara, die Kommandeurin der Rebellen mit lauter Stimme, während ihre Kameradinnen und Kameraden die Unterdrücker in Schach hielten. Je einer von den Rebellen hielt einen der Nazis stets ein Messer an den Hals, ein anderer nahm sofort sämtliche Waffen ab und ein Dritter passte zusätzlich auf.

    Auch Barbara und Kriemhild spürten scharfe Klingen an ihren Hälsen. Als einer von den Bewachern in seiner nur etwas Aufmerksamkeit nachließ, riss sich Barbara los und ihren Dolch aus der Scheide, aber nicht um sich damit gegen ihre Angreifer zur Wehr zu setzen, sondern um sich selber mit dieser Waffe zu töten.
    “Na, na, na!”, tadelte Tara, die schnell wie eine Katze herbeigeeilt war und der jungen Nationalsozialistin spürbar schmerzhaft mit ihrer großen Körperkraft den rechten Arm verdrehte und ihr die Waffe abnahm.
    “Du willst jetzt schon sterben? Dafür ist es noch ein wenig zu früh, du Miststück!”, zischte die Anführerin der Rebellen.
    Danach befahl sie: “Nehmt ihnen ihre ganzen Waffen und komplette Ausrüstung ab, dann fesselt sie gut und verbindet sorgfältig ihre Augen!”


    Triangulum-Galaxie
    Orbit Goa’uld Heimatwelt
    Odyssey & Mu

    Man hatte das Stargate sowie das DHD der Goa’uld von dem Planeten in einem der Lagerräume an Bord gebeamt und gesichert. Wie Egeria/Captain Perry es schon vermutet hatte, hatten sich die Goa’uld neu formiert und waren kurz davor eine Gegenoffensive zu starten.

    Mu, Stuhlraum

    “Wie sieht es aus?”
    “Wir sollten verschwinden, Jack.”
    “Aber ja. Aber erst will ich die intergalaktischen Hyperantriebe der Goa’uld-Mutterschiffe in dieser Galaxie ausschalten, damit wären die nicht mehr in der Lage in der nächsten Zeit zur Milchstraße zu fliegen und Ba’al zu unterstützen”, erklärte General O’Neill, der schon seit einiger Zeit wieder im Kontrollstuhl saß und die Augen geschlossen hatte. Seine Finger bewegten sich mittlerweile auf der weichen Masse auf den Handkontaktflächen.

    Wenige Zeit später schon verließen einige Drohnen das Drohnenlager der Stadt und flogen zielgenau dorthin wohin sie von Jack O’Neill gesteuert wurden. Geschickt ließ der General die Drohnen ausweichen, da die Goa’uld versuchten sie mit Beschuss und gestarteten Gleitern aufzuhalten. Doch es half ihnen nicht und die meisten der von O’Neill gelenkten Drohnen schlugen dort ein wo sie sollten.

    “So wir verschwinden von hier! Zurück zur Erde, Ba’al in den Hintern treten, der nächste Akt! Alle bereithalten, ich bringe uns in den Hyperraum!”, sagte General O’Neill, der damit auch die Besatzung auf der Odyssey ansprach.

    Kurz darauf öffnete sich schon das Hyperraumfenster und Mu verschwand zusammen mit der Odyssey im Schlepptau dort drinnen, um sich auf die Heimreise zur Erde zu machen und den Kampf gegen die Goa’uld zu unterstützen.


    Milchstraße
    Sol-System
    Erde, Nordamerika, USA
    Homeworld Command, Besprechungsraum

    Um es der Goa’uld Kali nicht noch unangenehmer zu machen, und ihr ein gewisses Gefühl der von Bastet gemachten Zusagen und Sicherheit zu geben, verzichtete man auf eine harte Vernehmung in einen der eigentlich dafür bestimmten Räumlichkeiten.

    Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass die von General O’Neill angeführte Mission zum Ziel geführt hatte. Doch als man erfuhr, dass man heimlich in Captain Lauren Perry ein Symbiont implantiert worden war, schien die Stimmung zunächst zu kippen. Aber als man erfuhr, dass die Wirtin offenbar dazu bringen konnte die Pläne von Ba’al zu durchkreuzen, beruhigten sich die Gemüter der meisten Anwesenden wieder.
    “Wie lautet der Name dieses Goa’uld?”, fragte Teal’c.
    Kali holte noch einmal kurz Luft, dann antwortete sie: “Egeria.”


    Andromeda-Galaxie
    System des Missionszieles
    Battlestar Thetis, CIC

    Geduldig hatte Commander Aberdeen zugehört, bevor er entschieden hatte neben einigen Jumpern auch Raptorteams, auf eine sehr genaue Erkundung im gesamten System, zu entsenden.
    Sie sollten nach Unregelmäßigkeiten suchen, die auf die Gegenwart von Ilion schließen könnten.
    Eine Raptorbesatzung allerdings erhielt den Befehl von Commander Aberdeen und Miss Shen in einem nahegelegenen Planetensystem ebenfalls eine solche Mission durchzuführen.


    Große Magellansche Wolke
    Thule, nördliche Hemisphäre
    Kontinent Lanassa, Großgermanien

    Grob wurden Barbara Hitler und ihren Kameradinnen und Kameraden die Augenbinden heruntergerissen. Nun konnten sie alle sehen wohin man sie gebracht hatte, nämlich in eine Höhle.
    Zu allererst wurden die erbeuteten Waffen der Nazis in einer Liste eingetragen, bevor die Ausrüstung ebenfalls dort vermerkt und in einem Lager verstaut wurde.

    Dann traten einige der Rebellen an den Kommandeur, SS-Sturmbannführer Gernot Herzog, heran. Sie zogen ihm Stück für Stück seine komplette Uniform aus.
    Der Nazi protestierte natürlich vehement gegen dieses für ihn entehrende Vorgehen: “Lasst das, ihr Untermenschen! Das ist Entwürdigend! Ihr wisst wohl nicht, wer ich und die anderen hier sind! Wir sind die Herrscherrasse! Was wollt ihr mit…? O nein, ich weiß was ihr vorhabt. Infiltration! Ihr Verbrecher!”
    “Schnauze!”, brummte einer der Rebellen zornig, der mit seiner linken Faust dem Nazi ins Gesicht schlug. Und zwar so heftig, dass er ihm dabei die Nase brach, die sofort massiv zu bluten begann.

    Schließlich stand Herzog vollkommen nackt vor allen Leuten da.
    “Gebt mir wenigstens eine Decke!”
    “Du brauchst keine Kleidung und auch keine wärmende Decke mehr! Wäre sowieso eine Verschwendung für einen so abscheulichen Menschen für ihr es seid!”, erklärte Tara, die ihre bereits gespannte Armbrust auf den Anführer der SS-Soldaten gerichtet hatte, der sie voller Abneigung anstarrte. Die Anführerin der Rebellen lächelte kurz noch einmal böse, dann drückte sie ab. Der abgeschossene Armbrustpfeil traf zielsicher das Herz des Anführers der SS-Soldaten.

    “Barbara. Die werden uns alles abnehmen und dann kaltblütig ermorden”, schluckte Kriemhild, die merklich unter Schock stand.
    “Ihr habt es ja nicht anders verdient”, bemerkte Vara, die Schwester von Tara.
    “Aber wir haben euch doch nichts getan.”
    “Ihr habt uns nichts getan? Diese Lüge glaubst Du doch selber nicht! Wir haben euch ebenfalls nichts getan, sondern uns nur zur Wehr gesetzt. Denn ihr habt uns unsere Heimat weggenommen, sehr viele unserer Familienangehörigen ermordet oder in solche widerliche Lager verschleppt, welche ihr errichtet hattet. Dort in diesen Lagern lasst ihr viele unseren Familien, Freunde und Stammesangehörigen dieser Welt grausam quälen und schwer schuften. Und jetzt bezahlt ihr alle den Preis dafür”, widersprach Hanon.

    “Was ist los, Elara? Warum starrst du diese beiden Frauen dort so an? Willst du sie vielleicht töten? Denn immerhin haben solche Leute dein ganzes Dorf ausgelöscht. Nur du allein hast damals dieses furchtbare Massaker überlebt, weil du nach dem Fischen noch zufällig Beeren sammeln warst.”
    “Würde ich nur zu gern, Vara. Die kommen mir ziemlich bekannt vor. Ich glaube, dass ich diese dort mindestens schon einmal gesehen habe. Doch es ist zu dunkel…”
    “Bringt die beiden Frauen dort und eine Lampe her!”

    Sofort wurden Barbara und Kriemhild mit aller Kraft gepackt und vor Tara, Vara und Elara gezerrt. Auf Weisung von Vara wurde sogleich eine der ganz guten Lampen gebracht.
    Es vergingen dann einige Minuten.
    Schließlich nickte Elara: “Ja. Diese habe ich neben ihren obersten Anführer gesehen.”, die dabei auf Barbara zeigte. “Sie trug dabei aber eine weiße Uniform, weil es wohl für diese Verbrecher ein festlicher Akt an jenem Tag war. Diese andere Frau stand dabei hinter ihr.”
    “Du kannst dir eine aussuchen, die du…”
    “Moment mal, Vara. Sie wollte sich doch, als wir sie und alle anderen gefangengenommen hatten, mit ihrem Dolch töten. So etwas tun doch eigentlich nur Personen, die einen gewissen Rang haben, zum Adel gehören oder nicht in Feindeshand geraten wollen. Also, wer bist du?… Antworte, sonst demonstriere ich an deiner Kameradin hier neben dir, was eure Soldaten einigen von uns in diesen Lagern antun!”

    Tara wartete ab, denn die Antwort auf ihre Frage stand noch aus.

    “Ich… ich bin eine Nationalsozialistin. Hauptsturmführer SS…”
    “Deinen Namen will ich wissen, du Schlampe!”

    Voller Angst blickte Kriemhild Krein ihre Freundin an, denn Vara war hinter ihren Rücken herangetreten und hielt ihr ein Messer an die Kehle.
    “Sag es jetzt! Oder du kannst dabei zusehen wie deine Kameradin hier neben dir langsam stirbt!”, erklärte Tara.
    “Mein Name ist… ist… Barbara Hitler…”, brachte sie mit Mühe hervor, “aber bitte tötet meine hier Freundin nicht.”
    “Hitler?! So ein Name trägt doch auch der Anführer von euch! Seid ihr vom selben Stamm, derselben Familie…?”
    “Er ist mein Großvater…”, würgte Barbara ebenso mühsam hervor, die noch nebenbei mitbekam, wie das brutale Vorgehen gegen ihre Kameradinnen und Kameraden ohne Pause weiterging.
    “Bitte hört auf damit.”
    Tara musste sich beherrschen, doch dann gab sie die Anweisung erst einmal mit der Abnahme der Uniformen aufzuhören und das Töten der Nazis zumindest fürs Erste zu beenden. Von den zuvor vierzig Gefangenen waren gerade noch 16 mit Barbara und Kriemhild am Leben geblieben.

    Anhand der Kennmarken, die man entdeckt hatte und die Nazis trugen, konnte mühsam das Alter von allen ermittelt werden. Dies führte dazu, dass noch einige von ihnen für spezielle Pläne ausgewählt wurden. Nach einer kurzen Beratung wurde von den Rebellen beschlossen, die Leben der Allerjüngsten unter ihnen, es waren sieben insgesamt sowie von Barbara Hitler und Kriemhild Krein vorerst noch zu verschonen. Doch lag eine Bedingung daran, denn Barbara musste sich ansehen, wovon die Rebellenführerin Tara erzählt hatte, und was die Gefangene einfach immer noch nicht wahrhaben wollte.

    Die beiden Freundinnen wurden gemeinsam, getrennt von den anderen Gefangenen, in einen Raum gesperrt, und die anderen von ihrer Einheit wurden ebenfalls abermals aufgeteilt und in mehrere tiefen Gruben verfrachtet, die danach sofort mit schweren Eisengittern verschlossen wurden, womit eine Flucht so gut wie unmöglich geworden war.


    Milchstraße
    Territorium Luzianische Allianz
    P9-X9A234

    Wie sie es vereinbart hatten trafen sich Commander Doran und Odai Ventrell zusammen, denn sie gehörten allein zu der Fraktion, die für eine gewisse Gegenleistung von der Erde dazu bereit war den Tau’ri militärisch zu helfen.
    “Wie viele Schiffe hast du?”
    Commander Doran wusste, dass er Ventrell nicht vollends trauen durfte, daher antwortete er nicht ganz wahrheitsgemäß: “Ich habe sieben Ha’tak und zwanzig Al’kesh, die bereit sind in den Kampf gegen die Goa’uld zu ziehen. Und was habt Ihr zur Verfügung?”
    “Derzeit acht kampffähige Ha’tak und achtzehn Al’kesh”, lautete die Antwort des Mannes, der ebenfalls seine wahre militärische Stärke zu verbergen wusste. “Doch, Commander Doran, werde ich nicht alles in den Kampf für die Tau’ri gegen die Goa’uld aufs Spiel setzen. Ihr mit Sicherheit gewiss auch nicht.”
    “In der Tat. Es wird nur die Hälfte sein, die ich bereit bin dafür abzuziehen.”

    Odai grinste, denn auch er hatte in etwa dasselbe vor und stellte fest, dass er sehr viel mit Doran gemeinsam hatte.


    Sol-System
    Marsorbit
    U.S.S. Apollo, Brücke

    Schon kurz bevor die Apollo und die Korolev II den Hyperraum verlassen hatten, hatte sich das Team von Colonel John Sheppard vollständig eingefunden. Aus der großen Fensterfront der Brücke konnte man ganz leicht die Erde, der sich als kleiner blauer Punkt abzeichnete erkennen.

    “Da wären wir”, erklärte Colonel Abraham Ellis kurz angebunden. Kaum hatte er das gesagt, meldeten sich sowohl die Stargate Command Base, als auch Brigadier General Samantha Carter von der George Hammond bei ihm.
    Denn es gab wichtige Themen sowie eine anstehende Mission vom AR-1-Team zu besprechen.


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