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Thema: [SG/Multi-Crossover] Odyssee

  1. #81
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Hallo

    Danke an alle treuen Leser und die Buttondrücker !

    Heute kommt der Abschluss des Zwei-Teilers, welcher uns dem Staffelfinale ganz nahe bringt
    Doch nun genug der Worte und euch viel Vergnügen oder/und Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 3.19 Verluste & Gewinne, Teil 2


    Andromeda-Galaxie
    Kobol - Südliche Halbkugel

    Der unerwartete alarmierte Ausruf von Captain Beck hallte über die größtenteils trostlose Insel. Wir anderen begaben uns mit der so eben geborgenen Doktor Rodriguez deswegen zu dem Kolonialen Offizier, der mit dem Marine beim Raptor auf uns wartete.
    Kaum waren wir dort angelangt, verschlug es uns allen glatt die Sprache beziehungsweise den Atem. Auf Grund des Bildes was sich unserem Team bot, konnten wir seine Hektik verstehen, denn das Fluggerät sah ziemlich übel zugerichtet aus.

    Doch auch der zweite Raptor, der sich mehrere Meter weit entfernt zwischen einer Formation von Felsen befand, sah auch nicht besser aus. Beide Raptor wiesen unter anderen gewaltige Kratzspuren auf.

    Während der ganzen Zeit hielt sich die andere Hälfte unseres Such- und Rettungsteams, um Jiao, im nach wie vor getarnten Jumper auf. Doch mit einem Male wurde die Chinesin von einem warnenden Piepen aufgeschreckt.
    Das wartende Team im Jumper wunderte sich über die unerwartete Aktivität, die viele Lebenszeichen durch den Scanner an Bord entdeckt hatte.
    “Verdammt! Was ist da denn auf einmal nur los? Wo kommen die denn nur auf einmal alle her?”, schluckte die Soldatin aus der Volksrepublik China erschrocken auf.

    Zur selben Sekunde nahm ich einen noch schärferen Raubtiergeruch war, als noch vor etwa einer Viertelstunde, obwohl für alle anderen weder was zu sehen oder zu hören war.
    “Alle sofort in Deckung!”, rief ich laut meinen Gefährten warnend zu.
    Kaum waren meine Worte verklungen, hatten sich alle kurz umgesehen - nach einen sicheren Versteck, die die Felsen uns boten.

    Doch für einen von uns gab es kein Entrinnen mehr.

    Mit einer unbeschreiblichen Wucht wurde Captain Beck zu Boden gerissen, ehe sich die scharfen Krallen und Zähne in seinen Körper gruben. Der Koloniale Offizier schrie sich laut, wegen der fürchterlichen Schmerzen, die Seele aus dem Leib.
    Als seine Schreie verklungen waren, waren nur noch das wütende Brüllen und Knurren der Raubtiere sowie das Zerbrechen der Knochen und das Zerreißen von Muskeln und Sehnen zu hören.

    “Feuer! Feuer! Haltet Euch diese Bestien vom Leib! Also feuert aus allen Rohren!”, schrie Leutnant Schneider, die kurz darauf auch schon selber den Abzug ihres Sturmgewehres betätigt hatte. Die deutsche Soldatin hatte sich spontan für das Ziel entschieden, das ihr am nächsten war. Ihre französische Kameradin Leutnant Dupont unterbrach ihre Arbeit als Sanitäterin, nachdem sie Doktor Rodriguez’ schwere Verletzungen so gut es ging versorgt hatte, um ebenfalls zur Waffe zu greifen.

    Vom Jumper aus sah die andere Hälfte unseres Teams mit Schrecken dem Treiben zu und auch, dass immer noch einige weitere dieser riesigen Löwen aus einigen der umliegenden Höhlen hervorwagten. Diese großen Katzen sahen den bekannten Löwen auf der Erde sehr ähnlich, doch waren sie Erschreckenderweise etwa drei- bis viermal so groß. Was wiederum gut für uns war, denn so hatten wir uns gut zurückziehen können.

    In eine der vielen schmalen und tiefen Felsspalten, in die sich Larissa hatte zurückziehen können, nahm die Ori-Soldatin eine schemenhafte Bewegung wahr. Instinktiv richtete sie ihre kleine aber stets sehr wirkungsvolle kleine Handwaffe, die sich auf der Oberseite der Armschiene am Handgelenk ihrer Rüstung befand, darauf.
    Und in allerletzter Sekunde erkannte Larissa, dass es sich um einen Menschen handelte.
    “Du verdammter Idiot! Ich habe meine Waffe hier auf ,,Töten’’ gestellt!”, fauchte die Ori-Soldatin daher den Kolonialen Marine Private Kola an, dem es gelungen war sich beim ersten Angriff des Löwenrudels ins selbe Versteck zu retten.


    Milchstraße
    Erde
    USA - Homeworld Command

    In dem neu eingerichteten Aufenthaltsraum hatten sich Jean Grey und Cameron Mitchell lange unterhalten. Dabei teilte die Mutantin auch leider einige beunruhigende Neuigkeiten mit: “…es muss nicht wirklich eine Gefahr darstellen.”
    “Ich danke Ihnen dennoch, Miss Grey.”
    “Das wissen wir. Aber es ist verblüffend gewesen, dass schon kurz darauf, sowohl der Professor und auch ich den Kontakt verloren haben - und auch zu keinen mehr, der jene Präsenz hat einen erneuten herstellen konnten. Seien Sie also sehr wachsam. Verstärken Sie die Sicherheit bei allen wichtigen Einrichtungen hier auf der Erde und auch auf dem Mars.”


    Ori-Galaxie
    Celestis

    Jedes Mal wenn die Orici erneut die heilige Stadt Celestis aufsuchte, war für viele ihrer getreuen Gläubigen ein Tag großer Freude, was mit einem großen Fest verbunden wurde. Aber auch wurden an diesen Tagen einige besonders eifrige Anhänger zu neuen Prioren berufen. Und natürlich erkannte Adria dank ihrer Macht den Glauben vieler, und nachdem sie einige Männer und auch eine Frau in Priore verwandelt hatte, ließ sie von einem der oberen Priore laut die Namen von 12 Männern und Frauen verlesen.

    “…jene 12 Gläubigen haben die überaus große Ehre in einigen Stunden von unserer und der einzigwahren Göttin in einer persönlichen Audienz empfangen zu werden”, verkündete der auch am heutigen Tage von Adria ernannte neue Doci am Schluss feierlich.


    Entfernte Galaxie
    Destiny - Maschinenraum

    Nach dem von Colonel Telford gestarteten Aufruf an alle Bord der Destiny, hatten sich viele Personen, sowohl von der Erde, der Luzianischen Allianz und sogar einer der Tok’ra zurückgemeldet.
    Ohne lange zu zögern, schickte David all diese Leute in den Maschinenraum des alten Raumschiffes der Antiker.

    Wenig später schon war es deutlich zu erkennen, wie gut die Arbeit daraufhin in den letzten Stunden auf einmal voranging.
    “Hallo David. Wie lange werden die Reparaturen noch in Anspruch nehmen?”
    “Everett. Das von First Lieutenant Scott und Mister Peter Thornton geführte Team, das auf dem Planeten Erkundungen durchführt wird in etwa 2 Stunden wieder von dort starten. Und wie es momentan aussieht - werden bis dahin auch alle notwendigen Reparaturen abgeschlossen sein. Hoffentlich. Denn es könnte sehr knapp werden.”
    “Das klingt sehr gut. Ich werde mich dann jetzt auf die Krankenstation begeben, da First Lieutenant Johansens Zustand sich stabilisiert hat nachdem sie den Tok’ra-Symbionten erhalten hatte…”
    “Äh, eine kleine Anmerkung Colonels”, rief Mac den beiden zu, “nennen Sie ihn bitte nie wieder Peter! Er hasst diesen Namen. Nennen Sie ihn am besten Pete oder Thornton!”
    “Danke, für ihren guten Tipp MacGyver, wir werden daran denken”, nickte Colonel Young, der sich daraufhin wieder entfernte, “und beeilen Sie sich bitte mit den Reparaturen.”


    Andromeda-Galaxie
    Kobol - Südliche Halbkugel, Insel

    Während wir immer noch damit beschäftigt waren diese überaus großen und gefährlichen Raubtiere von uns fernzuhalten, war endlich auch mittlerweile die von Jin angeforderte Verstärkung eingetroffen.

    Doch der pausenlose andauernde Lärm sowie auch der Beschuss schienen diese ohnehin schon grimmigen Löwen nur noch viel aggressiver und wilder zu machen.

    Und da seit kurzem auch mit Raketen auf diese Raubkatzen gefeuert wurde, fiel es uns allen nun mit großem Schrecken auf: Sie schienen immer noch unverletzt zu sein, und das obwohl alle von ihnen mehrfach getroffen worden waren. Auf Grund dieser gemachten Beobachtungen erinnerte sich Schneider an etwas aus der Griechischen Mythologie.
    “Das ist einfach nur unglaublich Leute… Die erinnern mich an diesen einen Nemeiischen Löwen, den Herkules glaube ich, in seiner ersten von zwölf Heldentaten, erwürgt hatte, weil jener ebenfalls unverwundbar gewesen ist…”
    “Super! Leider ist hier niemand von uns so stark. Nicht einmal Wolfrino hätte auf lange Sicht eine Chance. Und wir haben es mit einem großen Rudel von diesen Monstern zu tun, die offenbar nur auf Menschenfleisch scharf sind”, seufzte Dupont ernüchtert, “was bedeutet, dass wir alle hier auf unbestimmte Zeit festsitzen.”

    Dies teilten die beiden Soldatinnen umgehend ihren anderen Teammitgliedern mit, was schnell dazu führte, dass der Beschuss auf diese Tiere überwiegend eingestellt wurde. Nur hin und wieder gaben einige von uns vereinzelte Salven ab, um diese Löwen auf Distanz zu halten.

    Im Jumper schüttelte Ensign Burrow traurig den Kopf. Schließlich sagte die junge Frau: “Unseren Leuten geht bestimmt in Kürze die Munition aus… Wir müssen sie unbedingt so schnell wie nur möglich da raus holen, sonst verlieren wir noch mehr Leute, wegen dieser Viecher! Am besten mit Rauch- oder Gasgranaten…”
    “Moment, Ensign. Hier Jin! Leute, habt ihr alle Gasmasken dabei?… Prüft also schnell eure Ausrüstung, denn ich habe eine Idee!”

    “Gasmasken? Was zur großen und einzigwahren Göttin Adria haben diese Menschen von der Erde und dieser Galaxis mit uns vor? Sollen wir etwa die Luft anhalten?”, schimpfte die Ori-Soldatin Ariel sofort, als man ihr den Plan mitgeteilt hatte.
    “Wir haben zum Glück solche Schutzmasken dabei. Aber ich habe dennoch keine Lust mehr zu warten!”, erklärte ihre Kameradin und auch Kommandantin Larissa, die sich kurz darauf auch schon langsam vorsichtig nach vorne schob. Immer weiter tastete sich diese Ori-Soldatin in der Felsenspalte weiter zur Öffnung voran. Und als sie nur noch wenige Meter vom Zugang entfernt war, zuckte blitzartig eine gewaltige Pranke mit ausgefahrenen Krallen in ihre Richtung, welche ihren Körper nur knapp um eine Handbreite verfehlte.
    “Na warte, du verdammtes Monster! Dafür werde ich Dich töten!”, bemerkte Larissa kalt, die sich trotz dieses Vorfalls kurz darauf unter größter Vorsicht noch weiter vorgewagt hatte.

    “Was zur Hölle ist da nur los?”, hustete Corporal Impala, der sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die zerschundene und blutende Brust hielt, weil er vor erst kurzem einen Angriff gerade noch so entkommen war.

    Derweil war Larissa bis auf einen halben Meter an den Zugang der Felsspalte unbehelligt herangekommen. Und dann war es auf einmal da, das aufgerissene Maul eines großen Löwen. Reflexartig zuckte ihre Bewegung mit der Waffe in Richtung des Löwen, wobei sie auf gut Glück in den Rachen schoss.
    Schon wenig später wich die riesige Raubkatze mit einem wütenden Brüllen zurück, welches sich in ein jämmerliches Winseln wandelte und auch zu Boden ging, begann sich vor akuter Schmerzen auf dem sandigen und staubigen Boden zu winden.


    Ori-Galaxie
    Celestis

    Der große Moment war gekommen, und mit großer Freude waren die 12 auserwählten Gläubigen in die Halle eingetreten, wo die Audienz mit ihrer Göttin Adria stattfinden sollte. Die Orici empfing ihre Gäste ebenso freudig.
    Kaum hatte sie mit jenen Frauen und Männern einige Worte gewechselt, hielt sich Adria nicht länger mit Formalitäten auf, sondern eröffnete ihnen den Grund für diese Audienz.

    “…diese Mission für die ihr auserwählt und berufen seid, ist ein großer Dienst und Zeugnis für euren Glauben an eure Göttin. An mich. Ich will euch nicht verschweigen, dass einige von euch vermutlich den Märtyrertod bei ihrer friedlichen Missionierung erleiden werden. Doch werde ich mich um euch kümmern, wenn dies geschehen sollte. Daher frage ich euch: Seid ihr dazu bereit, mir auf diesem Wege zu dienen?”

    Es dauerte nur wenige Atemzüge, dann antworteten alle 12 Erwählten synchron: “Ja, wir sind dazu bereit!”
    “Das erfreut mich sehr. Ich werde stets mit euch sein. Und sobald ihr vielleicht euer Leben für eure Göttin gegeben habt, werdet ihr in den heiligen Garten der Ewigkeit einziehen. Das wird der Lohn für das mutige Bekenntnis eures Glaubens an mich sein. Das Ziel ist es, wegen dieser Zwischenfälle den wahren Kreuzzug gegen alle Ungläubigen im Universum wieder aufzunehmen, der am Ende zu unseren Gunsten zu entscheiden ist.”
    “Alle Ehre und Rum gehören unserer Göttin! Der einzig wahren Orici Adria!”, sagten daraufhin die 12 Frauen und Männer, wobei die Verehrte zufrieden lächelte.


    Entfernte Galaxie
    Hyperraum - Destiny

    Wie geplant waren alle entdeckten Schäden rechtzeitig behoben worden, wodurch auch das Erkundungsteam gerade noch rechtzeitig wieder an Bord genommen werden konnte.
    Nachdem all dies geschehen und die Destiny kurz darauf wieder in den Hyperraum eingetreten war, traten äußerst verlegen so gut wie alle Zweifler und Nörgler an MacGyver heran. Es dauerte noch einige Sekunden bis sich einer von ihnen überwand und noch einen Schritt vortrat und bescheinigte: “Mister MacGyver. Wir haben uns alle in Ihnen geirrt und es tut uns allen sehr, sehr Leid. Sie sind für alle hier ein wahrer Gewinn an Bord der Destiny!”
    “Danke. Alle hier, so wie auch ich, haben sehr gerne dabei geholfen das Problem zu lösen”, erwiderte Angus bescheiden.

    Aber auch eine andere Neuigkeit machte an Bord die Runde, nämlich, dass es der Tok’ra-Symbiont geschafft hatte First Lieutenant Tamara Johansen erfolgreich von ihrer schweren ALS-Krankheit zu heilen. Deswegen erhielt sie Besuch von ihren Freunden, seitdem es die Tok’ra und auch Colonel Young gestatteten.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    Kurz nachdem Morrigan wieder zurückgekehrt war, überlegten Athene, Selene und sie gemeinsam, ob es nicht besser wäre eine starke Goa’uld-Königin auf die Erde zu schicken.

    “Es ist ein guter Einfall, den wir nicht aus den Augen verlieren sollten. Doch wir sollten noch einige Zeit warten. Warten bis der Brückenkopf und unserer Einfluss auf der Erde gefestigt geworden sind.”
    “Ich stimme dir zu Selene. Wir müssen dabei auf Nike und Bastet vertrauen, die in Kürze damit beginnen werden unseren Plan umzusetzen”, pflichtet ihr Athene bei.
    Kurz darauf äußerte Morrigan: “Wir sollten erwägen Isis und Osiris sowie, oder Hathor auf die Erde zu schicken, sobald sie soweit ausgereift und stark genug sind…”


    Andromeda-Galaxie
    Kobol - Südliche Halbkugel, Insel

    Die Aktion, die Larissa ausgeführt hatte, um einen dieser Nemeiischen Löwen zu töten barg zu große Risiken, weswegen weitere solcher Wiederholungen strikt von Jiao untersagt wurden.

    “Wir müssen weiter ausharren und warten bis die Vorbereitungen abgeschlossen sind! Denn wir haben schon genug Leute an diese Monster verloren!”, mahnte Leutnant Jessica Schneider an alle anderen eingeschlossen gewandt.
    “Meine Göttin, die einzigwahre Orici Adria hat mich beschützt und den Erfolg geschenkt! Ihr alle seid Zeugen!”, erinnerte Larissa motzend, die sofort versuchte sich so gegen die gegebene Anordnung zu wehren.
    “Keine Widersprüche! Das gilt für Dich und auch für Wolfrino!”, erwiderte postwendend Leutnant Schneider.

    Schließlich war der Moment gekommen, und wir alle erhielten die Anweisung unsere Atemschutzmasken anzulegen, damit der Rettungsplan umgesetzt werden konnte.

    Zum Glück für uns alle war die Durchführung ein Erfolg. Es klappte alles, obwohl diese großen Katzen von all den vielen Rauch und den Gas massiv benommen waren, waren einige nach wie vor immer noch jene gefährliche Raubtiere. Etwa dreiviertel des Rudels wurde dabei ausgelöscht.
    Der von First Lieutenant Jin gesteuerte und getarnte Jumper nahm unser Team sowie die Geretteten nacheinander an Bord auf, während andere Fluggeräte das gefährdete Gebiet absicherten.


    Milchstraße
    Erde
    Deutschland - Berlin

    Die anstehende internationale Konferenz in der deutschen Bundeshauptstadt war eine willkommene Gelegenheit, weswegen sich Nike und Bastet auf den Weg dorthin gemacht hatten. Wie alle anderen Teilnehmer auch, hatten sie sich angemeldet. Und da sie beide ihre Uniformen trugen, wurden sie nach dem Vorzeigen ihres Dienstausweises auch schon in die Sicherheitszone eingelassen. Somit würden die beiden Goa’uld, die in den zwei Polizistinnen steckten keinerlei Probleme mehr haben Zutritt in alle wichtigen Gebäude zu erhalten.

    Es war ihnen als ob ihnen jemand gefolgt war. So war es auch. Doch Nike und Bastet ließen sich nichts anmerken, denn sie verstanden sich blind und bereiteten schon bereits den Hinterhalt vor.
    “Halt! Nicht mit deiner Dienstwaffe, Nike! Ich werde den Spion mit meiner Zat’ni’kit’tel ausschalten, ohne ihn zu töten. Somit können wir in diesen Spitzel einen Symbionten implantieren…”
    “Guter Einfall, Bastet”, erkannte die andere Goa’uld, die ihre Waffe wieder zurück ins Holster schob.


  2. #82
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    Es ist soweit. Doch erst einmal der Dank an alle treuen Leser und an die Buttonbetätiger Heute gibt es das Finale der 3. Staffel.
    Viel Vergnügen beim Lesen


    Odyssee
    Folge 3.20 Im Bann der Goa‘uld, Teil 1


    Milchstraße
    Erde
    Deutschland, Hamburg < = > Berlin

    Wie sie es vor ihrer gemeinsamen Abreise nach Berlin vereinbart hatten, hielten Bastet und Nike von Zeit zu Zeit den etablierten und geheimen Brückenkopf der Goa’uld in Hamburg mit den neuesten Informationen auf den aktuellsten Stand. Denn es gab erste sehr interessante Erfolgsmeldungen, in die Triangulum-Galaxie zu senden.
    “…übermittelt also diese neuesten Entwicklungen an die Systemlords Athene, Selene und Morrigan, dass es uns bereits glücklicherweise gelungen ist mehrere der Regierungen Europas, Kanadas, Russlands, Chinas, Brasiliens und Australiens, das Homeworld Command sowie den NID zu infiltrieren!”, führte Bastet gut gelaunt auf, während sie die kleine visuelle Telekommunikationskugel in ihren Händen barg.
    “Sag ihnen, dass wir demnächst das IOA und die UN infiltrieren wollen, dafür aber noch dringend mehrere Symbionten benötigen! Sobald dies geschehen ist, wäre unsere Arbeit so gut wie getan”, ergänzte Nike lächelnd.


    Andromeda-Galaxie
    Orbit von Kobol
    Battlestar Thetis - Steuerbordhangardeck

    Äußerst widerwillig nahmen die gerade mal sechs an Bord befindlichen Orici-Anhänger an der Gedenkzeremonie, für die auf Kobol ums Leben gekommenen Crewmitglieder, teil.
    Obwohl jede drei der Parteien, die aus den Kolonien, den Mitgliedern der Andromeda-Expedition und eben den Gläubigen und Soldaten der Orici bestand, Verluste zu beklagen hatten. Denn bei der Mission auf Kobol auf der Insel der Nemeiischen Löwen, wie Leutnant Schneider sie genannt hatte, waren ein Soldat der Orici, 3 Überlebende aus den Kolonien und 2 Mitglieder des Teams von der Erde zu Tode gekommen. Darüber hinaus konnten 3 Überlebende zum Teil schwer verletzt geborgen werden.

    Schockierend war, dass man es nicht riskieren konnte die sterblichen Überreste zu suchen und ebenfalls zu bergen, weil es einfach auf dieser Insel zu gefährlich war.
    Falls es überhaupt noch etwas für eine Bestattung gab.

    Besonders betroffen zeigte sich Major Jennifer Hailey, weil Sergeant Carl Grogan unter den Toten war, den sie schon seit dem Jahr kannte, seit dieser damals kurz nach ihr, für das damals noch strenggeheime Stargate-Programm ausgewählt worden war. Denn, dass die Orici-Soldatin Ariel noch am Leben war, verdankte diese ausgerechnet Carl, was Larissa auch zu würdigen wusste.

    Zylonen-Territorium
    Basisschiff eines Cavil

    Immer wieder arbeitete sich der Einser, der auch dieses Basisschiff befehligte durch eine weitere Datei von dem Wissen, welches man heimlich aus dem Bewusstsein von Captain Sharon Satterfield gestohlen und auf separate Speicher heruntergeladen hatte.
    Jener Cavil, der derzeit die Acht Captain Sharon Satterfield bei sich auf seinem Basisschiff beherbergte, war einmal mehr sehr tief in seiner Analyse der gestohlenen Informationen vertieft. Bei der aktuellen Datei, die er gerade geöffnete hatte, zeigte er noch mehr Interesse, weil es sich um einige unerwartete Informationen handelte.
    “…hm, faszinierend… Replikatoren, Asuraner, unterschiedliche Formen und Arten von Androiden und noch weitere künstliche Intelligenzen… Sehr interessant…”, murmelte Cavil, der natürlich noch mehr dazu erfahren wollte.

    Während er nach weiteren Informationen suchte, war wieder einmal der Moment da.
    “Los! Komm mit Sharon Satterfield!”, befahl eine andere Acht sofort, nachdem sie das streng gesicherte Quartier des Gastes betreten hatte.
    “Ist ja schon gut. Und bitte keine Fesseln mehr! Ich komme so mit euch mit.”
    “Gut. Wird ja auch so langsam Zeit, dass du vernünftig wirst, Schwester. Die erneute Verlegung dient nur deinem Schutz!”


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis

    Es dauerte nicht lange, denn kaum hatte John Sheppard seinen Bericht beendet, da reagierte auch schon Richard Woolsey: “Also wirklich Colonel Sheppard die Hilfe der Antikerin Morgan La Fay hatte ich mir irgendwie hilfreicher vorgestellt. Besonders nachdem sie wieder die menschliche Form angenommen hat und somit auch eigentlich keinerlei Strafen mehr zu befürchten hat, weil sie nun eine von uns ist. Außerdem haben wir ein weiteres Problem, denn ich habe außerdem vor wenigen Stunden erfahren, dass Doktor Jackson scheinbar spurlos verschwunden ist. Daher will ich, dass sich ihr Team so schnell wie nur möglich an die Arbeit macht und den jüngsten gegebenen Hinweisen von Morgan La Fay auf den Grund geht!”
    “Das hatte ich vor.”
    “Sehr gut. Na dann los!”


    Milchstraße
    Erde
    Kanada, Ottawa

    Schon vor ihrer Abreise durch das Sternentor und ihrer Ankunft in der Stargate Command Base auf dem Mars hatten sich die 12 Orici-Gläubigen auf eine klare gemeinsame Vorgehensweise geeinigt. Außerdem teilten sie sich schon vor ihren anschließenden Transfer zur Erde ihre Missionierungsgebiete untereinander auf, um mit ihrer Mission zu der sie von Adria beauftragt worden waren, ohne Zeitverzögerungen beginnen zu können.

    Da es auf der Erde sehr viele souveräne Staaten gab, würde ihre Aufgabe sehr schwierig sein, dass wussten diese 12 Frauen und Männer aus den bisherigen Berichten von Adria und auch von Prioren. Doch nicht unmöglich, denn durch die vielen unterschiedlichen Medien auf der Erde können sie sehr effizient großes Interesse bei vielen enttäuschten und auch immer noch unentschlossenen Erdbewohnern wecken, sich endgültig ihrer Religion anzuschließen. Zudem gab es in allen Nationen, zu denen sie unterwegs gewesen waren Gesetze, die die Religionsfreiheit garantierten.

    So ging auch die junge Frau vor, die sich in der Hauptstadt Kanadas ihren Auftrag der Missionierung widmete.
    “Bitte folgen auch Sie unserer Lehre und nehmen Sie den Glauben freimütig an. Es ist der an die einzigwahre Kraft und Göttin im Universum. Nehmen Sie doch wenigstens ein heiliges Buch mit. Bitte”, sprach Lyda freundlich zu einer kleinen Gruppe von Passanten.
    Was die junge Orici-Gläubige aber auch zu spüren bekam, waren die wütenden Blicke, die man ihr zuwarf während sie für ihre Religion warb.
    Es war ihr erster Tag, wo sie sich wie die anderen elf Gläubigen an einen neutralen Ort stellten, um ihren Auftrag der Missionierung zu erfüllen. Dies sollte in der ersten Phase 7 Tage andauern, bevor man sich dann provokativ an die heiligen Versammlungsstätten Andersgläubiger postieren würde.

    Deutschland
    Berlin - Deutscher Bundestag

    Niemand von all den Bundestagsabgeordneten, Bediensteten, vom sonstigen Personal sowie Besuchern und Touristen hatten eine Ahnung von dem, was sich auf der wenige Tage zurückliegenden internationalen Sicherheitskonferenz ereignet hatte.
    Außerdem wusste bislang auch niemand, dass einige wenige Kabinettsmitglieder von Goa’uld okkupiert worden sind. Diese 3 verhielten sich ruhig, denn sie durften auf keinen Fall auffallen, um die Übernahme der Erde durch ihr Volk nicht zu gefährden. Deswegen lauschten sie aufmerksam jedem Thema, so wie auch schon seit einigen Minuten einer Gastrede der Bundespräsidentin.

    USA
    Cheyenne Mountain Komplex - Homeworld Command

    Auf dem ersten Blick war es nichts Ungewohntes für den von General O’Neill eingesetzten stellvertretenden Leiter dieser Behörde. Doch konnte Brigadier General Cameron Mitchell nicht einmal im Ansatz erahnen, dass er von einem Goa’uld, der in diesen NID-Agenten steckte, den aktuellen Bericht entgegennahm.
    “Also verhalten sich Nike und Bastet wie ganz normale Bürger”, murmelte Cameron als er beinahe das Dokument komplett gelesen hatte.
    “Sieht ganz so aus. Doch werde ich die beiden weiter wachsam im Blick behalten”, versprach der Agent mit Menschenstimme. “Ach ja, wann wird General O’Neill zurück erwartet, Sir?”
    “Sobald seine Mission in der Triangulum-Galaxie erfolgreich beendet ist.”
    “Gut. Hoffen wir, dass es nicht mehr allzu lange dauert”, sagte der Mann noch, ehe er das Büro verließ, denn er musste die dortige Goa’uld-Führung um Athene vor dieser Mission der Menschen umgehend warnen.


    Andromeda-Galaxie
    Zylonen-Territorium
    Basisschiff - Hangar, Raptor < = > Weltall, Raptor

    Zu ihrer Zufriedenheit stellte Captain Sharon Satterfield erleichtert fest, dass sich die Verhältnisse soweit entwickelt zu haben schienen, wie sie es sich erhofft hatte. Denn nur die eine Sharon, die sie abgeholt hatte, würde mit ihr in dem Raptor losfliegen und zu ihrem neuen geheimen Standort reisen.
    Somit sah die unfreiwillige Zylonin ihre Chance zu fliehen. Und zu ihrem Glück hatte sie sich die Bedienung der Raptor nach langer Beobachtung genaustens eingeprägt.

    Geduldig wartete sie bis sich ihr Raptor weit genug vom Basisschiff der Zylonen entfernt hatte sowie die ersten Sprungkoordinaten in den FTL-Computer eingegeben worden sind. Dann ging alles sehr schnell, denn kaum war der Raptor gesprungen, schlug Satterfield blitzschnell zu, um die andere Acht zu überrumpeln. Mit einer schnellen Bewegung entwendete sie die Waffe der Pilotin und knockte diese aus.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    In der mächtigen Festung herrschte große Anspannung, denn Ba’al war endlich nach langer Abwesenheit zurückgekehrt. Schon kurz nach seiner Ankunft kam er mit den anderen Systemlords zu einer Konferenz zusammen.
    Bereits im Verlaufe der Gesprächsrunde zeigte er sich äußerst zufrieden mit der aktuellen Entwicklung, sowohl in der Triangulum-Galaxie, wie auch auf der Erde.

    Während er sich dann mit Athene, Morrigan und Selene beratschlagte, hatte Ba’al bereits eine Entscheidung getroffen, doch traf in genau diesen Augenblick unerwartet ein Bote mit einer wichtigen Nachricht ein.

    Als der Überbringer seine Informationen übermittelt hatte, jagte dies allen Goa’uld einen ziemlichen Schrecken ein, weil sich die gesamte Situation dadurch so abrupt komplett zu ändern drohte.
    “O’Neill!”, schnaubte daraufhin nur Ba’al verächtlich.
    Keiner der anderen Goa’uld traute sich etwas zu sagen. Aber zum Glück hatte sich der neue oberste Systemlord Ba’al schnell von dem Schrecken erholt, denn ihm war sofort bewusst: “Das wird nichts daran ändern, dass die Erde schon sehr bald, in naher Zukunft, uns gehören wird. Doch müssen wir uns, um das altbekannte Problem mit dem Namen O’Neill kümmern. Also muss er so schnell es nur geht gestoppt werden…”
    Während er noch sprach, meldete sich Morrigan mit der Bemerkung: “Dann töten wir ihn!”, zu Wort.
    “Nein! Ich vermute mal, dass Lord Ba’al es am liebsten selber erledigen will oder General O’Neill miterleben soll, wie die Erde und die Tau’ri endlich zu unserer Beute werden und wir wieder dort die Macht übernehmen, bevor er und seine Freunde vom SG-1 dann hingerichtet werden!”, erwiderte Athene sofort, woraufhin der oberste Systemlord nur zustimmend böse lächelte.

    Nach einer kurzen Pause stimmte Ba’al der Annahme von Athene dann auch verbal zu, verlangte dann schnell zu erfahren wie die Reiseroute der Odyssey aussah sowie deren Zwischenhalte. Weswegen der Bote sofort loseilte, um diese Informationen zu besorgen.

    Hyperraum
    U.S.S. Odyssey - Brücke

    Schon seit mehreren Stunden saß Jack O’Neill vollkommen entspannt in seinem Sessel, während er sich ein Stück Kucken sowie den Kaffee schmecken ließ, während er dabei aus dem großen Panoramafenster schaute.

    Alle an Bord des Erdschiffes inklusive des Generals wussten, dass man auf dem Weg zu einen der wenigen Orte in dieser Galaxie war, wo man sich die ersten klaren Hinweise auf Mu erhoffte. Einen Eisplaneten hatte man so gut wie Ergebnislos, mit nur einen eher unbedeutenden Pfund, bereits vor Stunden wieder verlassen.

    “General! Wir erreichen in etwa 4 Minuten unser Ziel: das Sonnensystem von P4M-770.”
    “Danke, für die Erinnerung. Das Erkundungsteam soll sich in 10 Minuten mit mir, denn ich komme dieses Mal auch mit, im Steuerbordhangar einfinden! Major, tarnen sie die Odyssey, sobald wir den Hyperraum verlassen haben! Äh, Captain Perry, sie werden mich auf dieser Mission nach da unten begleiten!”, ordnete Jack an.
    “Verstanden, Sir.”
    “Jawohl, General O’Neill. Ich komme sehr gerne mit.”


    5 Stunden später
    P4M-770

    Mittlerweile waren schon mehrere Stunden vergangen, wo sich das von Jack O’Neill angeführte Erkundungsteam auf dem Planeten befand und sich vorwärts kämpfte. Jeder konnte es dem General ansehen, wie sehr er Gefallen daran hatte diesen Außeneinsatz anzuführen. Aber auch den anderen knapp 2 Dutzend Frauen und Männern tat es sichtlich gut, mal wieder frische Luft zu atmen und festen Boden unter den Füßen zu spüren.

    “…also laut dieser alten und ziemlich stark verwitterten Metallplatte, die wir entdeckt haben, müsste der Zugang zu der Grotte, in der sich ein weiterer Hinweis zu Mu befinden soll in diesem Canyon hier befinden”, erklärte Daniel Jackson, der dieses Mal in die südliche Richtung gedeutet hatte.
    “Na schön”, seufzte Jack O’Neill, “dann gehen wir beide mal voraus! Passt hier aber auf wo hier hintretet Leute, denn der Untergrund ist hier noch feuchter und glatter! Captain Perry, Sie folgen uns beiden!”

    Der Hinweis des Generals war nicht unbegründet, denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit und auch die mehreren täglichen mehrstündigen Niederschläge auf diesen Planeten machten jedes Terrain gefährlich.
    Der Pfad, den das Erkundungsteam nutzte, war von Moosen bewachsen, die den immer schmaler werdenden und zum großen Teil recht abschüssigen Verlauf des Weges extrem rutschig machten.

    Die meisten von ihnen und besonders diejenigen, die mit schweren Rucksäcken ausgestattet waren, versuchten jede sich bietende Möglichkeit wie in etwa hervorstehende Wurzeln und Felsen zu nutzen, die sich ihnen boten um sich daran festzuhalten. Auch sahen die meisten hin und wieder sorgenvoll zur Seite, hinab in die Tiefe, wo sich ein Fluss durch den Canyon wand. Zudem versuchte auch jeder dorthin zu treten, wo schon der Vorangegangene seine Füße gesetzt hatte.

    Viele Abschnitte innerhalb des Canyons und etwa eine halbe Stunde später ging es gut. Doch dann geschah es, trotz größter Vorsicht schließlich doch: Die Adjutantin des Generals verlor mit ihren Füßen unerwartet den Halt, weil der aufgeweichte Untergrund schließlich nachgab. Lauren stieß im Fallen nur noch einen schimpfenden Satz aus, während ein erschrockener General Jack O’Neill schrie: “Captain Perry!”, und sich dabei zu Boden fallen ließ, wobei er versuchte die junge Frau noch irgendwie aufzufangen.
    Doch griff er ins Leere und seine Adjutantin stürzte in den Fluss. Diese begann im Wasser sofort gegen die Strömung und gegen das Gewicht ihrer Ausrüstung zu kämpfen, welche drohte sie hinab in die Tiefe zu ziehen.

    Einige Minuten später schaffte sie es dann endlich unter großer Anstrengung gegen die Strömung anzukämpfen, auch gelang es ihr sich an einen der herausragenden Felsen festzuklammern. Mühsam holte Captain Lauren Perry daher seit langen das erste Mal wieder Luft und hustete sich das verschluckte Wasser aus dem Körper. Ihre Lungen brannten, weil sie sehr lange unter Wasser gefangen gewesen war.

    Sie schaffte es noch kurz ihre Gefährten auf sich aufmerksam zu machen, doch ehe sie ihnen etwas zurufen konnte, zerrte etwas sehr kräftig an ihren Beinen. Entsetzt schrie die Soldatin noch auf, bevor sie unter die Wasseroberfläche gezogen wurde, unter den hilflosen Blicken von General O‘Neill, Doktor Jackson und den anderen.
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (07.03.2021 um 20:57 Uhr)


  3. #83
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Erstens: Danke an alle treuen Leser und die Betätiger des Buttons
    Zwotens: Habe sehr lange überlegt, wann und ob ich überhaupt mit der 4. Staffel anfangen soll. Habe mich letztendlich dafür entschieden es zu wagen
    Drittens: Wir müssen schauen wie weit wir kommen (hoffe bis Folge 4.10), denn die Zukunft hier von stargate-project.de und des freien Internets überhaupt ist ja bekanntlich leider vollkommen ungewiss
    Viertens: Es geht nahtlos weiter. Daher viel Spaß beim Start von Staffel 4 und natürlich beim Lesen !

    Odyssee
    Folge 4.01 Im Bann der Goa´uld, Teil 2


    Triangulum-Galaxie
    P4M-770

    Das geräuschvolle Prasseln der unzähligen Regentropfen übertönte das leise Schmatzen des Bodens, als Captain Lauren Perry einen weiteren Schritt weiter nach vorne machte. Doch dann gab der aufgeweichte Erdboden unter ihren Stiefeln nach.
    Beinahe hilflos mussten alle mit ansehen, wie die Adjutantin des Generals den Halt verlor und zunächst den Steilhang in die Tiefe rutschte und dann ins Wasser des Flusses fiel. Einzig und allein General Jack O’Neill versuchte noch irgendwie zu reagieren, indem er auf den entsetzten erschrockenen Schrei der Soldatin reagierte, sich schnell er konnte umwandte und im noch auf dem Boden fallen nach ihr zu greifen versuchte.

    Vom schmalen Pfad des Canyons aus mussten alle mit ansehen, wie verzweifelt die Soldatin gegen das nasse Element kämpfen musste.
    Erfreulicherweise schien dann nach einigen Minuten die Angelegenheit mit der Aussicht auf einen guten Ausgang geklärt zu sein, denn Captain Lauren Perry hatte es mit aller Kraft geschafft sich an einen der wenigen, aus dem Wasser ragenden schlanken Felsen festzuklammern.
    Wodurch man sich schon darauf vorbereitet hatte, die Soldatin mithilfe einer Rettungs-leine zu bergen. Diese warf man ihr schon wenige Minuten später zu. Doch ehe Lauren danach mit einer Hand greifen konnte, spürte sie, wie irgendetwas nun heftig an ihren Beinen zu zerren begann. So vehement, dass sie den Halt verlor und abermals unter Wasser geriet.

    Deswegen schimpfte General O’Neill: “Verdammt! Sie ist schon wieder außer Sichtweite!”
    “So panisch wie Captain Perry geschrien hat, bevor sie verschwand - muss da etwas im Wasser sein”, bemerkte Doktor Jackson besorgt.

    Da das gesamte Team sofort wusste, dass die Strömung des Flusses Captain Perry fortgetragen hatte, versuchten sie sich zu beeilen. Mühsam und wachsam tasteten alle sich auf dem schmalen und gefährlichen Pfad vorwärts, wobei sie parallel sorgsam den Fluss und seine Ufer absuchten.


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Battlestar Pegasus - CIC

    Nach dem schnellen Aufbruch weg von Neu-Caprica, waren viele FTL-Sprünge vergangen, bis sich Admiral William Adama sicher genug war ausreichend Distanz zwischen seiner Flotte und den Zylonen aufgebaut zu haben. Das wusste auch Commander Lee Adama, in dessen Kopf die Gedanken schwirrten und er sich die Frage stellte, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre, um Neu-Caprica gegen die Zylonen zu kämpfen.

    “Commander. Der Admiral ist in der Leitung und will mit Ihnen sprechen”, teilte Lieutenant Hoshi mit, der somit seinen Befehlshaber wieder zurück in die Realität holte.


    Triangulum-Galaxie
    P4M-770

    “Sir. Dort drüben. Dort zwischen den Büschen, die etwa 20 Meter vor uns sind”, rief ein Sergeant aufgeregt, der den halb im Wasser liegenden Körper der Vermissten endlich ausgemacht hatte.
    “Gott sei Dank”, seufzte Daniel erleichtert.
    Aber auch alle anderen waren froh, dass sich Captain Lauren Perry auf ihrer Uferseite des Flusses befand, was ihre Bergung leichter machen würde.

    Ohne auf die Anweisung zu warten, begaben sich die Ärztin und ihr Sanitätsteam sofort an die Spitze der Expeditionsgruppe. Dicht gefolgt von General O’Neill und Doktor Jackson.

    “Zum Glück liegt sie nicht mit dem Gesicht nach unten, beziehungsweise im Wasser”, hörte man die Ärztin sagen. Schon kurz darauf versuchte sie ihre Patientin direkt anzusprechen: “Captain Perry! Captain Lauren Perry, können sie mich hören?… Sie ist bewusstlos. Haben wir einen Puls?… Okay, Beatmung beginnen, damit wir das Wasser aus den Lungen von ihr bekommen!”

    Es dauerte nicht lange, da krümmte sich die Soldatin auch schon, hustete das Wasser heraus und japste nach Luft.

    “So. Wie sieht es aus Doktor?”
    “Ihre rechte Hand ist bald wieder auf dem Posten, General.”
    “Gut.”
    “Captain Perry muss sich mit letzter Kraft ans Ufer gekämpft haben, Jack.”
    “Ich weiß Daniel. Wir können alle eine Pause vertragen. Leute, wir lagern hier und ruhen uns aus, bis sich Captain Perry erholt hat und die gute Frau Doktor grünes Licht gibt!”, erklärte daraufhin General O’Neill.


    Milchstraße
    Erde
    Deutschland - Hamburg

    Dadurch, dass es Nike und Bastet erfolgreich geschafft hatten in den vom Homeworld Command auf den auf sie angesetzten Agenten, der sie überwachen sollte einen Goa’uld-Symbionten zu implantieren, konnten sich die beiden fortan unbehelligt auf der Erde bewegen.
    Somit konnten die zwei ohne Sorge verfolgt zu werden, den geheimen Brückenkopf aufsuchen, um sich mit weiteren Symbionten zur Implantation auszurüsten. Doch erwartete sie dort eine Überraschung, denn sie wurden bereits erwartet.

    “Hallo liebe Schwestern. Ich bin es, Isis.”
    “Sei uns willkommen. Was gibt es für Neuigkeiten?”
    “Danke. Ba’al schickt mich hierher, mit dem Auftrag euch beide abzulösen, Nike!”
    “Wieso das denn?”, fragte Bastet irritiert.
    “Es ist wahr ihr Lieben. Wir alle, das ganze Volk der Goa’uld ist euch dankbar für den mutigen Dienst, den ihr vollbracht habt. Besonders Lord Ba’al, dessen großen Dank ich euch überbringen soll. Ich soll an eure Stelle treten, damit ihr der Tätigkeit eurer Wirtinnen in Ruhe nachgehen könnt. Wir werden es euch wissen lassen, sobald wir die Tau’ri für ihre Taten bestrafen werden. Ferner soll ich euch die Nachricht übermitteln, dass Lord Ba’al damit einverstanden ist eurer Bitte nachzukommen, die Familien und Freunde von den Wirtinnen von euch zwei von der Rache zu verschonen.”


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    Sofort nach der ersten Rückmeldung mit einem direkten Statusbericht von Isis, gab Ba’al die Anweisung, mit der Schrittweisen Übernahme der Erde durch Infiltration fortzufahren.
    Aber dennoch fragte einer der unterrangigen Goa’uld: “Ich will ja nicht ungeduldig erscheinen, doch wie lange müssen wir noch warten, um die Welt der Tau’ri endgültig zu besetzen, Lord Ba’al?”
    “Es wird natürlich noch einige Zeit dauern bis alle wichtigen Positionen von unseren Agenten infiltriert worden sind. Also müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben, liebe Freunde, und auch Du”, antwortete der oberste Systemlord mit einem selbstbewussten Lächeln.

    P4M-770

    “Alles wieder in Ordnung, Captain Perry?”
    “Ja, Doc. Mir ist noch etwas flau im Magen und habe noch immer etwas Kopfschmerzen, aber ansonsten bin ich wieder einsatzbereit…”
    “Ist verständlich, denn sie befanden sich mehrmals minutenlang unter Wasser. Doch ich erlaube Ihnen die Rückkehr in den aktiven Dienst!”, erklärte die Ärztin schmunzelnd.

    Kurz darauf wurde von einem kleinen Erkundungsteam der Eingang der Höhle, die man suchte hinter einen der zahlreichen Wasserfälle entdeckt.

    Diese gute Nachricht erreichte das übrige Team. Und General O’Neill sowie Doktor Jackson hatten schnell das Personal ausgewählt, welches sie ins Innere der gesuchten Höhle begleiten sollte.

    Goa’uld-Planet

    Währenddessen gingen, trotz der klaren Antwort von Ba’al in der Ratssitzung die Debatten über das aktuelle Vorgehen munter weiter, weil es sehr viele Lagen gab, die es galt im Blick zu behalten.
    “Wir haben es leider versäumt, die Destiny zu infiltrieren. Aber auch die Geschehnisse in der Andromeda-Galaxie sollten wir nicht vernachlässigen”, bemerkte Selene, “doch könnten wir stattdessen auf Atlantis unsere Konzentration richten.”
    “Ja. Da ist schon etwas dran”, nickte Ba’al, “dennoch halte ich es für wichtiger unseren konzentrierten Blick auf die Welt der Tau’ri zu halten. Erst danach können wir uns um andere Ziele kümmern.”
    “Lord Ba’al. Eine wichtige Nachricht von unserem Einsatzteam: Sie waren mit ihrer Mission erfolgreich und befinden sich bereits auf dem Rückweg.”
    “Sehr gut, Morrigan.”


    Andromeda-Galaxie
    Battlestar Thetis - Aufenthaltsraum

    Wir hatten uns gerade von dem Schock mit dem großen Rudel der außerordentlich gefährlichen Nemeiischen Löwen einigermaßen erholt, als uns ein Zufallsfund in die Hände gefallen war. Etwas irritiert wand einer nach den anderen das alte Artefakt in den Händen. Es waren Lieutenant Cassandra Fraiser und Larissa, denen auffiel, dass der Fund in der kleinen Höhlenkammer und ein weiterer Fund auf dem Mond in einen der nahegelegenen Sternensysteme zusammengehörten.

    “Soll das etwa eine Art Schnippseljagd werden, die wir machen müssen, um dieses Ilios zu finden?!”, stutzte Leutnant Jessica Schneider.
    Ihre Schwester nickte zustimmend, worauf First Lieutenant Jiao Jin meinte: “Und das hier ist die Karte mit den Aufgaben, die wir wohl abarbeiten müssen, um dorthin zu kommen.”

    “Oh man. Kennt jemand die Aufgaben die Herakles allesamt machen musste?”, fragte ich seufzend in die Runde.
    “Werden wohl andere beziehungsweise ähnliche Prüfungen sein, die wir anscheinend bestehen müssen”, antwortete Private Sandra Kieras.


    Milchstraße
    Erde
    Großbritannien, England - London

    Voller Tatendrang machte sich einer der 12 Auserwählten daran, pünktlich die nächste Phase, gemäß den Auftrag von der Orici Adria einzuläuten. Dabei postierte er sich direkt vor einer Kirche, wo er sofort damit begann, wie gewohnt seine Botschaft allen anderen zu verkünden. Aber er war zum ersten Mal intensiver in seiner Wortwahl, um für neue Anhänger seiner Religion zu werben.

    Nach einiger Zeit kam es dann, wie es kommen musste, nämlich zu den ersten verbalen bösen Anfeindungen. Besorgte Passanten riefen die Polizei zu Hilfe, die die Lage zunächst dadurch befrieden konnte, indem sie den Mann aufforderte sich von der Kirche zu entfernen.

    Später am Abend trat er mit einigen der anderen 11 Auserwählten in Kontakt, um sich über die jüngsten gemachten Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.


    Triangulum-Galaxie
    P4M-770

    Das von General Jack O’Neill und Doktor Daniel Jackson angeführte zehnköpfige Erkundungsteam, war sehr tief ins Innere der Höhle vorgedrungen, wobei sich das innere Bild sehr merklich änderte als sie sich einer großen Grotte näherten.

    “Das ist… eine sehr interessante Architektur, die wir hier vor uns haben. Ich denke, wir sind hier wirklich auf der richtigen Spur”, bemerkte Daniel äußerst zufrieden, der sich kurz darauf schon der großen quadratischen Kammer widmete, in die der Weg sie geführt hatte. Der Archäologe war ganz in seinem Element, denn er begann sofort alles nach weiteren Hinweisen, wie Piktogramme und Inschriften abzusuchen.

    Davon gab es in dieser Kammer sehr viele, weswegen viele es Doktor Jackson gleichtaten und ihre Kameras zur Hilfe nahmen.
    Dabei wurden sie allesamt von einem grinsenden Jack O’Neill beobachtet, der amüsiert die Szene beobachtete. Auch der General begann sich ein wenig in der Kammer umzusehen, als er dies tat durchschritt er zunächst ein kaum sichtbares Mosaikmuster am Boden, welches sich genau im Zentrum der Kammer befand.
    Die Reaktion folgte von einer Sekunde zur anderen, denn es leuchtete in der Kammer sehr hell auf. Schon kurz darauf wurden weitere bislang noch verborgene Mosaike an den Wänden, der Decke und auf dem Boden sichtbar.

    Die Menschen reagierten erschrocken auf Grund dieser Effekte, indem einige von ihnen einige Schritte rückwärts getätigt hatten.

    Es dauerte aber einige Minuten bevor alle realisierten, dass sie sich in einem Hologramm befanden, welches den ganzen Raum auszufüllen schien. Dieses zeigte die Karte der Triangulum-Galaxie.

    “Na dann, Daniel. Leg los!”, verlangte Jack, der sich dabei fast komplett im Kreis drehte, während er mit dem ausgestreckten linken Arm auf das Spektakel um sich deutete.


    Milchstraße
    Erde

    Dadurch, dass das Netzwerk der Goa’uld zur Infiltration auf der Erde gut geplant gewesen war, ging die Übernahme vieler weiterer wichtiger Organisationen zügig voran. Doch auch viele Regierungen wurden weiterhin auf demselben Wege mit aller höchster Vorsicht unterwandert.

    Nicht viele konnten diese Veränderungen wahrnehmen. Zu denen, die das aber konnten gehörten Professor Charles Xavier, Jean Grey sowie die etwa drei Dutzend Priore der Orici, die eine stetig anwachsende Veränderung und Präsenz auf dem Planeten zu spüren schienen.

    Vor allem Xavier bemerkte dies, wegen der Nutzung von Cerebro, da er so mit einigen wichtigen Personen, zu denen er in Kontakt zu pflegen und treten pflegte, keinerlei Erfolg mehr hatte. Und das obwohl diese Personen noch lebten und auf dem ersten Blick vollkommen normal wirkten.


    Triangulum-Galaxie
    P4M-770

    Es war einmal mehr Doktor Daniel Jackson, dem die entscheidende Entdeckung dann schließlich gelang. Er tat es, wie so oft sehr emotional, so sehr, dass viele seiner Teammitglieder doch ein wenig zusammenzuckten. Denn der Archäologe hatte im Hologramm eine Linie bemerkt, die er neugierig verfolgt hatte, die sich von Punkt zu Punkt bewegt hatte, bevor sie schließlich an einem still verharrte.

    “Also. Was gibt es für eine bahnbrechende Entdeckung, mein Lieber?”, hakte General Jack O’Neill ein weiteres Mal nach, weil er immer noch auf eine Antwort warten musste.

    “Ja, natürlich. Also gut, es scheint sich bei dieser ganzen Kammer hier, um eine besonders fortschrittliche Form von Archivierung zu handeln. Wissen. Geschichtliche Abläufe. Und zwar seid dem Zeitpunkt an dem diese Galaxie besiedelt wurde. Wir sollten alle diese Punkte ansteuern, die auf dieser Karte hier angezeigt sind. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Mu, genau hier finden werden, Jack”, antwortete Daniel, der sich sonderbar kurz gefasst hatte.

    “Ist irgendetwas nicht in Ordnung, Sir?”
    “So ist es leider, Major. Wir dürfen diesen Fund hier nicht in Feindeshand fallen lassen, daher sichern wir soviel wir können. Parallel dazu fangen wir an Sprengsätze zu legen, die wir in sicherer Entfernung zünden werden, sobald wir wieder in den Jumpern sitzen!”, ordnete General O’Neill an, dem bewusst war, dass den Wissenschaftlern dieser Beschluss von ihm nicht gefallen würde.
    “Jawohl Sir.”
    “Dann werden wir uns mal beeilen”, seufzte Doktor Jackson, obwohl er die Entscheidung nachvollziehen konnte.

    Während alle ihrer Arbeit nachgingen, nahm niemand von Captain Lauren Perry Notiz, die ebenfalls mithalf, aber etwas tief im Stillen in ihr dachte: ‘Oh, wenn ihr armseligen und schwachen Kreaturen wüsstet, wie einfältig ihr seid. Und wie enttäuscht darüber, dass die Auslöschung dieses Ortes umsonst gewesen sein wird.’


  4. #84
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Und weiter geht es

    Vielen Dank an euch treue Leser sowie diejenigen, die den Button betätigt haben

    Viel Vergnügen beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.02 Im Bann der Goa´uld, Teil 3


    Andromeda-Galaxie
    Galactica-Flotte
    Battlestar Galactica - CIC

    Kaum war ein warnendes Piepen ertönt, da rief Captain Carl C. “Helo” Agathon laut warnend: “Alarm! DRADIS-Kontakt! Ein einzelner Kontakt! Der Größe nach könnte es ein Aufklärer der Zylonen sein!”
    Sofort hatte Admiral William “Husker” Adama seinen Blick nach oben auf den DRADIS-Monitor gerichtet, wobei er nur wenige Sekunden lang überlegte und dann anordnete:
    “Die CAP soll ihn unverzüglich abfangen und neutralisieren! Die gesamte Flotte soll sich auf Sprung zu den Notfallkoordinaten vorbereiten und startet die Uhr!”
    “Die Pegasus wird zurückbleiben um unseren möglichen Rückzug zu decken”, meldete Helo, der aktuelle XO der Galactica.

    Einige Minuten vergingen, ehe sich die erlösende Stimme des amtierenden CAG des Kampfsterns Galactica aus dem Lautsprecher mit dem Statusbericht meldete: “Galactica, hier ist Kat. Es handelt sich nur um einen einzelnen Raptor.”

    30 Minuten später
    Battlestar Galactica - Steuerbordhangardeck < = > Brig

    Vom Hangardeck aus ging es, nach dem an Bord kommen für Captain Sharon Satterfield direkt in eine Zelle. Dies geschah aber nur, weil es Admiral Adama sehr viel Mühe gekostet hatte, sich den nicht nur für ihn verworrenen Bericht anzuhören, die sie zu erzählen hatte.
    Ihre mögliche Exekutierung war heikel für die gesamte Flotte, deswegen ließ der Oberbefehlshaber der Galactica und der Flotte der Flüchtlinge der Kolonien von Kobol zunächst den Raptor nach versteckten Peilsendern zu überprüfen. Wortlos sah er die Gefangene durch die Gitterstäbe an und dachte über den ersten kurzen Eindruck sowie deren gesagten Worte nach.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis

    Dadurch, dass Doktor Daniel Jackson, wegen seiner nicht in vornhinein bekannt gemachten Teilnahme an der Mission auf der Suche nach Mu in die Triangulum-Galaxie nicht verfügbar war, gestaltete sich die von Richard Woolsey gestellte Aufgabe mehr als nur schwierig.
    Zum anderen waren alle von der Nachricht beunruhigt worden, dass sich einzelne Priore auf den Weg in die Pegasus gemacht hatten, um die dortige menschliche Bevölkerung ebenfalls zu missionieren.
    Ein Grund damit allein schon genug für Mister Woolsey alle Bewohner in Atlantis über ihre Religionszugehörigkeit befragen zu lassen, da er mehr als nur feindliche Agenten in den eigenen Reihen nicht ausschließen konnte. Viele könnten sich aber auch aus eigener Überzeugung der Lehre zur Orici Adria angeschlossen haben, ohne zerstörerische Absichten gegenüber der Erde und ihren Verbündeten zu haben.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    Voller Argwohn inspizierte der oberste Systemlord Ba’al nicht nur mit seinen gesamtem Führungsstab, sondern auch loyalsten Anhängern unter den Goa’uld die ersten einsatzfähigen Verbände der geplanten großen Armada und den dazugehörigen Truppen.

    Einige Stunden später erst waren sie damit fertig, und er zeigte sich sehr zufrieden über den aktuellen Status der Streitkräfte der Goa’uld.

    Darüber äußerte Ba’al sich in der anschließenden Sitzung, in einem großen Saal des Hauptpalastes, mit den meisten der übrigen Systemlords überwiegend positiv.
    Während die Goa’uld noch tagten und über die anstehenden Pläne mit der Erde in der nahen Zukunft sprachen, traf eine wichtige Nachricht durch einen Boten ein.

    Sie alle lauschten aufmerksam den neuen Informationen. Als der Überbringer dann geendet hatte, verkündete der oberste Systemlord gutgelaunt: “Liebe verehrte Freunde. Ihr habt alle die neuesten Informationen gehört, die mehr als nur sehr erfreulich für uns sind. Das liegt natürlich an alle unseren Brüdern und Schwestern, die als mutige Agenten vom Volk der Goa’uld auf der Welt der Tau’ri, die bislang die meisten der wichtigsten Regierungen und Organisationen erfolgreich unterwandert haben. Dabei werden schon die ersten Vorbereitungen für unsere bevorstehende vollkommene Machtübernahme in aller Stille vorbereitet. Diese könnte nach einer vorsichtigen Einschätzung von Lord Isis schon in etwa 2 bis 3 Monaten erfolgen.”
    “Sehr gut. Das ist wirklich sehr gut. Ich freue mich schon darauf Rache an den Tau’ri nehmen zu können”, erklärte Athene.
    Dieser Aussage stimmte schließlich ohne lange Überlegungen auch Selene zu: “Darauf warten wir alle schon bereits voller Geduld. Doch sollten wir die Zeit bis dahin nutzen, um unsere schon bereits bestehenden Streitkräfte noch weiter zu vergrößern.”


    Milchstraße
    Erde
    USA - New York City

    Wie jeden Tag ging die Orici-Anhängerin, die dem Pfad des Ursprungs folgte und den Glauben an ihr dort noch weiter tragen sollte, zur Andacht um dort zu beten und sich vom dortigen eingesetzten Prior der Gemeinde segnen zu lassen.

    “Die mächtige Orici, unsere einzigwahre Göttin, möge schützend stets an deiner Seite stehen, meine liebe Tochter. Außerdem möge sie dich stärken, damit du nicht wankst und somit furchtlos unter all den Ungläubigen den wahren Pfad zur Erleuchtung gehst und zeigst”, sprach der Prior, während er ihr seine linke Hand segnend auf den Kopf legte.

    “Ich danke euch, o verehrter Prior. Nun fühle ich mich ausreichend gewappnet, um furchtlos in dieser Welt all den noch Ungläubigen zu begegnen, den wahren Glauben zu verkünden und zum Licht der Orici Adria zu bekehren…”


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    Zum Glück, so empfand es zumindest Ba’al, befand jener sich schon seit einigen Minuten in den privaten Gemächern des großen Palastes, wo niemand sonst Zutritt hatte. Denn kaum hatte der oberste Systemlord der Goa’uld den Arbeitsbereich betreten, kam vollkommen unerwartet eine Kontaktaufnahme mit seiner neuesten Agentin zustande.

    “Schön. Wie sieht es bei Dir aus, meine Liebe?”
    “Es wurde unter anderem eine Karte gefunden, auf welcher 7 Planeten markiert worden sind. General O’Neill hat angeordnet all diese Welten aufzusuchen, in der Hoffnung weitere wichtige Informationen über Mu zu erlangen…”
    “Aha. Wenn es möglich ist, würde ich gerne jetzt eine Abbildung dieser Karte sehen!”

    “Ja. Einen Moment. Hier ist sie, denn es ist mir gelungen heimlich einige Aufnahmen davon zu machen.”
    “Vielen Dank. Viel von den beschriebenen Details sind leider nicht zu erkennen, darum versuche uns diese Informationen, in einem günstigen Moment in einer anderen Form zukommen zu lassen. Außerdem will ich, dass Du all diese Missionen zu diesen Planeten begleitest, um weitere Informationen zu sammeln! Und sollte die Odyssey dann endlich Mu erreicht haben, ist es eine weitere Aufgabe von Dir das Tau’ri-Schiff kampfunfähig zu machen, damit wir es übernehmen können sowie General O’Neill und Doktor Jackson auszuschalten! Dabei ist es mir vollkommen egal, ob Du die beiden tötest oder nicht, denn wozu gibt es Sarkophage.”
    “Ja, Lord Ba’al. Ich werde alle Deine Befehle befolgen.”
    “Aber ich muss dennoch fragen, wird es eventuell irgendwelche Probleme geben?”
    “Nein. Denn meine Wirtin ist die persönliche Adjutantin von General O’Neill.”
    “Sehr gut, das wird sehr vieles erleichtern”, erkannte Ba’al sofort mit einem süffisanten Lächeln, ehe er die Verbindung beendete.


    Andromeda-Galaxie
    Heraclia
    Königreich Capripolia

    Schon seit geraumer Zeit war überall auf dem Kontinent, auf dem die Völker von Adriana und Veronika ihre Heimat hatten, wieder Frieden eingekehrt, den die beiden mühsam begründet hatten.
    Doch war der Frieden schon seit einiger Zeit stark bedroht, denn die junge geschaffene Allianz, wurde schon seit einigen Wochen von einem entfernten Großreich von einem anderen Kontinent militärisch provoziert und herausgefordert, weil es sich bedroht fühlte.

    “Das ist doch vollkommen absurd”, fand Adriana, nachdem der Botschafter des Kaisers, dieses mächtigen Reiches, ihr seine Botschaft übermittelt hatte.
    “Ich gehe davon aus, dass ich meinem hohen und göttlichen Gebieter Eure Kapitulation mitteilen darf.”
    Es war schließlich Veronika, die von der herabwürdigenden Art und Weise des Gastes genug hatte: “Ich muss Euch warnen Botschafter, denn Adriana ist die Tochter der mächtigen Göttin Adria, der Orici, die ein sehr mächtiges Wesen ist. Ich habe die Ehre gehabt, ihr persönlich begegnen und eine Probe ihrer Macht erleben zu dürfen. Deshalb solltet Ihr nichts unternehmen, was in einen Krieg mündet, den Euer Herrscher nicht gewinnen kann…”
    Entrüstet unterbrach der hohe Gast die Amazone: “Wie könnt Ihr es wagen mich einfach, ohne zu fragen anzusprechen und zu belehren Prinzessin Veronika? Ihr scheint wohl zu vergessen, dass ihr mit einem König redet!”
    “Nein, habe ich nicht! Und Ihr seid es, der sich nicht benehmen kann. Wache! Bringt unseren hohen Gast, König Teotican, den erlauchten Botschafter des fernen Kaisers zu seinem Schiff!”
    “Wie Ihr wünscht, Herrin. Bitte folgen Sie uns jetzt zum Hafen, Herr.”


    Ori-Galaxie
    Celestis

    Da es für Adria eigentlich nicht unerwartet geschah, war klar, aber dennoch freute sie sich sehr darüber, dass es ihre Tochter wirklich tat - nämlich zu ihr betete. Aber wichtiger für die Orici ist natürlich, dass Adriana um ihre göttliche Hilfe ersuchte.

    Als der spirituelle Kontakt beendet worden war, manifestierte sie sich in dem Raum, wo sich auch gerade der von ihr eingesetzte neue Doci aufhielt. Ohne Umschweife erteilte sie dem obersten Prior einen klaren Auftrag, der keinerlei Aufschub duldete.


    Triangulum-Galaxie
    Hyperraum
    U.S.S. Odyssey - Perry’ Quartier

    Nach vielen vergeblichen Versuchen, aber mit starker und ungebrochener Willensstärke gelang es Captain Lauren Perry schließlich doch, in ihrem Unterbewusstsein in Kontakt mit dem Goa’uld in ihr zu treten. Es gelang ihr, obwohl sie von dem Symbionten in den Hintergrund gedrängt worden war.

    “Du bist wirklich sehr stark - für einen weiblichen Menschen”, gab die Goa’uld sofort zu, die die Gestalt ihrer Wirtin angenommen hatte und somit ganz gut ihre Zwillingsschwester hätte sein können.
    “Ja, sieht wohl so aus. Nennt man wohl auch Training, welches ich einer sehr guten militärischen Ausbildung und Spezialtrainings verdanke. Außerdem kann ich eine ziemliche Nervensäge sein. In Kontakt mit Dir zu treten hat einen sehr wichtigen Grund, denn durch das Eindringen in meinen Körper und mein Bewusstsein hast Du auch somit den Großteil meiner Erfahrung und meines Wissens übernommen…”
    “So ist es, Captain. Es ist noch sehr viel in Dir verborgen. Noch. Aber nicht mehr lange. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich Dich vollends unter Kontrolle und Dein ganzes Wissen erlangt habe.”
    “Ich weiß. Aber auch ich weiß etwas, nämlich zum Beispiel Deinen Namen: Egeria. Er ist mir nicht unbekannt.”
    “Hm.”


    Direkt und ohne einen weiteren Informationsaustausch drängte die Goa’uld ihre Wirtin wieder zurück, die sich zu ihrer Verwunderung nicht dagegen sträubte. Neugierig geworden durchforschte Egeria nach weiteren Erkenntnissen das Bewusstsein ihrer Wirtin.

    Es dauerte nicht lange, weil sich Lauren Perry nicht dagegen zur Wehr setzte. Die Goa’uld in ihr war erstaunt über das Wissen ihrer Wirtin, aber auch mit dem verblüffenden Ähnlichkeiten mit der anderen Egeria und ihrer eigenen Persönlichkeit, auf welche sie gestoßen war.


    Milchstraße
    Erde

    Vom Brückenkopf aus, der sich immer noch in Hamburg befand, verbreitete sich die Information mit den Anweisungen von Ba’al mit Hilfe sämtlicher Kommunikationsmedien über den gesamten Erdball. Es dauerte daher nicht lange bis alle Goa’uld-Agenten davon Kenntnis hatten, nämlich die Übernahme der Heimatwelt der Tau’ri durch ihren Gebieter Ba’al vorzubereiten.


  5. #85
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    Bedanke mich an dieser Stelle, bevor wir dann fortfahren, bei allen treuen Lesern sowie den Drückern des Danke-Buttons
    So. Lege dann mal ein kleines Osterei ins Osternest in Form einer neuen Folge
    Also in diesen Sinne, viel Spaß beim Lesen

    Odyssee
    Folge 4.03 Der Anfang vom Ende, Teil 1

    Milchstraße
    P4Z-114

    Der kommende Angriff kam aus dem heiteren Himmel. Für keinen der Bewohner dieses Planeten gab es eine Vorwarnung. Nur lediglich ein leises Summen erfühlte die Luft, welches sich dann in ein bedrohliches Brummen gesteigert hatte.

    Doch da keiner der Bewohner dieses Planeten wusste, was da vor sich ging, war die Neugier groß und daher waren viele hinaus ins Freie gegangen um nachzusehen.

    Wäre es ein vermeidlicher Zorn der Orici gegenüber einem Ungläubigen auf dieser Welt gewesen, dann wären alle von einem Prior gewarnt und auf die Verfehlung hingewiesen worden. Was natürlich mit einer sofortigen Aufforderung zur Umkehr verbunden gewesen wäre. Doch hielt sich der Prior zudem, der die Gemeinde auf diesen Planeten betreute, die Angreifer mit seinen Kräften ein wenig in Schach. Er hatte eigentlich den Auftrag erhalten alle willigen wehrfähigen Frauen und Männer für den bevorstehenden Kreuzzug gegen das Böse, die der Lehre des Ursprungs feindlich gegenüberstanden zu rekrutieren.

    Lange schützte sich der Prior durch seinen persönlichen Schutzschild nur selbst. Nur nach den Flehen und Bitten der Gläubigen, griff er dann schließlich aktiver in das Geschehen gegen die Wraith ein.

    Orbit P4Z-114
    Flaggschiff der obersten Wraith-Königin

    Zu aller erst hatte die Übermutter es noch mit einem sehr zufriedenen Fauchen zur Kenntnis genommen, als man ihr gemeldet hatte, wie gut das Ausdünnen dieser Welt voranging.

    Aber dann geschah etwas Seltsames ihr gesamtes Schiff wurde von einem hellen gelben Licht umhüllt, bevor es in das Innere eindrang und damit begann jeden Wraith zu töten.
    Immer wieder aufs Neue begannen hinzu geeilte alarmierte Wraith-Offiziere und Drohnen auf diese Erscheinung zu feuern, mit dem Ergebnis nur wenige Sekunden später von einer hervorzüngelnden Flammenzunge in eine Fackel auf Beinen verwandelt zu werden.
    Und da die Wraith über große Regenerationsfähigkeiten verfügten, dauerte es lange bis sie tot waren.

    Adria genoss ihre Aktivitäten, denn ihr Eingreifen war unter anderem ein Test. Aber die Orici brauchte keinerlei Einschreiten der Antiker in diesen Teil der Galaxie zu befürchten, weil ihre Macht sehr groß geworden war. Was auch noch ins Gewicht fiel, war dass sie gegen die Wraith vorging.

    Derweil wurde das Chaos an Bord immer größer und unübersichtlicher, weswegen niemand der abgestellten Wächter nicht mehr so richtig auf Todd zu achten schien. Der Wraith spürte die Unsicherheit seiner noch drei Aufpasser, die im Vergleich zu ihm selber noch sehr jung waren. Darum nutzte er die günstige Gelegenheit. Mit überraschender Leichtigkeit schaffte er es seine Bewacher zu überwältigen und alle bis auf einen mit einem Stunner zu betäuben, um sich an jenen sofort zu nähren.

    In derselben Sekunde kannte die oberste Königin, die das unbekannte Phänomen auf ihren Schiff verfolgte nur eines: Nämlich so schnell es für sie nur möglich war an Bord ihres persönlichen Kreuzers zu gelangen und zu fliehen, denn ihre gesamte Flotte hatte sich deswegen bereits zum größten Teil in den Hyperraum zurückgezogen.
    Mit sehr schnellen Schritten eilte die Königin, die die Wraith in der Milchstraße geführte hatte durch die Korridore und Gänge. Sie hatte es beinahe zu dem Flugdeck geschafft. Als sie dann an einer Nische vorbeieilte, verspürte sie vollkommen unerwartet einen heftigen Schmerz in ihren Oberkörper. Etwas irritiert sah sie daher an ihren Körper herab und sah dann den Grund dafür: Es war das spitze Ende eines Wraith-Stunners, welches in der Höhe ihrer Brust herausragte.

    Eine Weile blieb sie regungslos und irritiert an Ort und Stelle stehen, bevor die Königin mit einem wütenden Fauchen herumwirbelte und mit zornigem Blick ihren Angreifer anfunkelte. Es war Todd, der nun vor ihr stand.
    “Du! Du Verräter!”, stieß die Wraith zischend hervor.
    “Ich bin es, der zuerst verraten wurde - und zwar von Euch, Übermutter!”, gab jener zurück, dann schlug er ein weiteres Mal, dieses Mal mit einem Schwert zu und tötete die oberste Königin, indem er ihr den Kopf abschlug. Danach eilte Todd unverzüglich zu dem persönlichen Kreuzer, der von ihm getöteten Übermutter, den er kaperte. Doch kaum war er an Bord gelangt und hatte er sofort die Systeme gestartet. Er wartete nicht lange, da öffnete er auch schon ein Hyperraumfenster, wodurch das Flaggschiff der Wraith-Flotte vernichtet wurde.

    Doch bevor dies geschah, war es Adria gelungen die meisten ihrer Anhänger von Bord des Hives zu retten und zurück auf den Planeten zu transportieren.


    weit entfernte Galaxie
    Destiny

    Fast vollkommene Dunkelheit herrschte in dieser abgelegenen Sektion des alten Schiffes der Antiker. Hierher hatte sich Chloe Armstrong nach ihrer Herausholung aus der Stasis zurückgezogen. Denn, weil sie sich einst durch ihre Mutation stark verändert hatte, die aber von den Aliens geheilt worden war, waren verständlicherweise seelische Spuren zurückgeblieben.

    Vorsichtig hatte sich die Sanitäterin First Lieutenant Tamara Johansen, kurz nachdem sie endlich die Krankenstation verlassen durfte, da sie keine weitere Zeit vergeuden und ihrer Freundin helfen wollte, auf die Suche nach ihr gegangen. Ein kurzer prüfender Blick von ihr zeigte, Chloe hatte sich nicht wieder verändert, sondern wirkte nur nachdenklich.

    “Bitte, lass dir helfen von uns helfen. Bitte. Und komm wieder zu den anderen zurück.”
    Die Tochter des verstorbenen Senator Armstrong schaute Johansen skeptisch lange Zeit an, bevor sie schließlich zögerlich den Ärmel hochzog, damit man ihr TJ etwas Blut abnehmen konnte, um es zu untersuchen.

    In derselben Zeit half Angus MacGyver in einen der Labore die Erze und Mineralien zu untersuchen, die man auf der letzten Mission gesammelt hatte. Interessiert und neugierig halfen sogar Thornton und Dalton dabei mit.


    Milchstraße
    Erde
    USA - Washington D.C., Weißes Haus

    Die Debatte in dem großen Saal, war lang und genauso schwierig. Schließlich jedoch erklärte Professor Charles Xavier mit bedrückter Stimme: “Na schön, ich werde sie nicht dazu zwingen auf mich zu hören, obwohl ich es durchaus könnte.”
    Schon während der Mutant noch sprach konnte er in viele verständnislos schauende Gesichter schauen.
    “Das ist doch nur eine Vermutung von Ihnen”, erwiderte der kanadische IOA-Abgeordnete.
    “Na gut. Lass es gut sein Charles, wenn diese Leute hier die berechtigten Warnungen in den Wind schlagen wollen, sollen sie es doch. Sie werden schon irgendwann zu der schmerzhaften Erkenntnis kommen. Also gehen wir wieder”, brummte Erik Lehnsherr, der erstaunlicherweise bis jetzt die ganze Zeit über geschwiegen hatte.


    Triangulum-Galaxie
    Goa’uld-Planet

    Mit mehr als nur einem selbstzufriedenen Lächeln hatte nicht nur Lord Ba’al allein den aktuellen Bericht aus der Milchstraße zur Kenntnis genommen. Denn für alle Goa’uld lagen viele Optionen auf der Hand, doch für den obersten Systemlord stand die Entscheidung aber bereits fest.

    “Es wird so ablaufen: Während der Hauptteil unserer Armada die Erde und somit die Tau’ri angreifen und klar unterwerfen werden, werde ich mich der Odyssey und so auch um O’Neill kümmern, sobald sie ihr Ziel erreicht hat!”, gab Ba’al bekannt.
    Als er gesprochen hatte, erklärte Athene sofort im Anschluss: “Und ich werde den Angriff auf die Welt der Tau’ri vom All aus durchführen und leiten, um ihre Raumschiffflotte und Luftabwehr zu schwächen. Lord Morrigan wird dann simultan Truppen durch das Stargate entsenden wird. Dadurch greifen wir unsere Feinde von mehreren Seiten gleichzeitig an, um sie zu zermürben.”
    “So ist es. Das ist der Plan”, nickte der oberste Systemlord.
    Daraufhin ergänzte Lord Selene: “Also, alle Schiffe bis auf das Flaggschiff von unseren Gebieter Ba’al und seiner Geleitflotte werden schon in 3 Tagen aufbrechen, was für uns anderen hier bedeutet 4 Wochen Zeit zu haben, bis der entscheidende Angriff endlich beginnen wird.”


    Andromeda-Galaxie
    Electra-Flotte
    Battlestar Electra - CIC

    Mit nach wie vor einem hochkonzentrierten Blick schaute Admiral Diana McBride nach oben auf den DRADIS-Monitor über ihren Kopf. Der Grund dafür war ihr Taktikoffizier, der ihr einige nicht identifizierbare Energiesignaturen gemeldet hatte, was die Befehlshaberin der Electra äußerst misstrauisch gemacht hatte. Deswegen hatte sie sofort die CAP zu den Koordinaten geschickt, um so schnell wie nur möglich die Lage zu klären.

    Es dauerte lange quälende Minuten bevor sich eine Raptorpilotin meldete: “Electra! Es ist ein sehr großes ringförmiges Objekt, welches sich aus mehreren gleichförmigen und identisch großen Teilen zusammensetzt. Ich übermittle jetzt einige Aufnahmen, Admiral.”


    Battlestar Thetis - Bereitschaftsraum 1

    In einem anderen Sektor der Galaxie ging man ganz anderen Dingen nach. Es ging nicht um die Vorbereitung oder Nachbereitung eines Einsatzes. Dafür war es die falsche Örtlichkeit.
    Nein. Es ging in der Crew um Abwechslung. Denn an einen der Tische saßen schon seit geraumer Zeit 5 Spielerinnen bei einem Kartenspiel beisammen. Aber auch um sie herum herrschte reges Treiben, unter den etwa 3 Dutzend Zuschauern, die untereinander pausenlos immer wieder neue Wetten abschlossen, während sie den Spielerinnen aufmerksam zusahen.

    Es dauerte einige Runden, dann stieg als Erste, Leutnant Sarah Schneider aus, kurz darauf auch der CAG der Thetis, Major Sara Slight. Beide Soldatinnen schüttelten ihre Köpfe als sie ihre Karten weggelegt hatten, denn die Einsätze auf den Tisch und die Erhöhungen wurden den beiden schließlich zu hoch, und ihre Karten waren zu schlecht zum weitermachen.

    Etwa eine Viertelstunde darauf hatte dann auch Private Sandra Kieras genug: “Puh! Ne! Also… Ich bin auch raus, Leute!”
    Somit waren nur noch Major Jennifer Hailey und Major Valeria Rubicon übrig. Doch bevor es in diesem Duell so richtig spannend werden konnte, betraten Lieutenant Cassandra Fraiser und Commander Liam Aberdeen den Aufenthaltsraum, denn es gab einige neue wichtige Erkenntnisse.


    Battlestar Electra - CIC

    Es war für alle dann doch ein wenig überraschend, nachdem Miss Shen das Gebilde als ein Supergate identifiziert hatte. Auf Grund dieser Entdeckung hatte Diana McBride angeordnet, dass sich die gesamte Flotte, die unter ihren Schutz stand, bis auf die Electra und die CAP, in ein anderes Sonnensystem zu schicken.
    Keinen Moment zu früh, denn das Supergate erwachte zum Leben, was für die Piloten der CAP ein beeindruckendes Schauspiel war. Schon bereits kurz darauf, als sich ein stabiles Wurmlochgebildet hatte, wurde der Ereignishorizont von 7 Ori-Mutterschiffen passiert.

    Für etwa 10 Minuten verharrten die Kriegsschiffe in ihrer Position, dann sprangen die Neuankömmlinge in den Hyperraum.


  6. #86
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    Guten Morgen!

    Danke an alle treuen Leser, die stillen und auch die Danke-Button-Drücker

    Heute der zweite Teil des laufenden Zwei-Teilers. Viel Spaß damit

    Odyssee
    Folge 4.04 Der Anfang vom Ende, Teil 2

    Milchstraße
    Erde
    Australien - Perth

    Wie es die Orici Adria schon prophezeit hatte, so kam es dann auch schließlich für ihre zwölf auserwählten Anhänger, die sie als Missionare auf die Erde entsandt hatte.
    Die Situation wurde für diese zunehmend immer bedrohlicher.
    Der Apostel Adrias in Australien weigerte sich immer noch verbal den Platz vor der Kirche wieder zu verlassen, weswegen ein großes Aufgebot der Polizei in schwerer Ausrüstung von einer gerufenen Streife zur Unterstützung angefordert worden war, mit dem Ziel dadurch Schlimmeres zu verhindern. Denn eine große aufgebrachte Menschenmenge hatte sich bereits in der Nähe versammelt.

    Trotz dieser Bemühungen der Polizei sowie anderer Personen vor Ort, wurde die gesamte Atmosphäre in diesen Stadtteil immer aggressiver. Schließlich sahen die Einsatzkräfte keine andere Möglichkeit mehr, denn sie entschieden den Boten der Orici in eines der Fahrzeuge zu holen und wegzubringen, weil sei eine wütende Menge versammelt hatte.

    Diese Maßnahme der Polizei von Perth hatte zum Glück letztendlich den erwünschten Erfolg. Zumindest für einige Stunden, denn die Gläubigen, die dem Pfad des Ursprungs folgten und die Orici Adria natürlich als ihre rechtmäßige Göttin verehrten, organisierten in kürzester Zeit eine große Demonstration, in der sie für ihre Rechte noch in der folgenden Nacht auf die Straße gingen.


    USA - San Francisco

    Die junge predigende Frau folgte, wenn auch etwas widerstrebend den Anweisungen der beiden Officers. Von Zeit zu Zeit hielt sie immer wieder an, drehte sich dann zu den umherstehenden Leuten um und stieß Proteste und auch Warnungen aus: “… von wegen Meinungs- und Religionsfreiheit! Das ist doch alles eine Lüge! Nur der Glaube an die Orici Adria und die Lehre vom Pfad des Ursprungs kann das Volk der Erde und alle anderen Völker von Menschen im gesamten Universum einen! Wenn dies nicht gelingt, werdet ihr alle verloren sein! Achtet auf meine Worte…”


    Südafrika - Kapstadt

    Auch im südlichsten Staat auf dem afrikanischen Kontinent, wobei Südafrika aber auch das einzige Land war, wo auch die einzige große Gemeinde entstehen konnte. Dorthin war ebenfalls ein Orici-Apostel gereist.

    Viele Bewohner aber auch Touristen kamen an ihm vorbei. Pausenlos sprach er zu der Menge und erzählte voller Hingabe von der Lehre des Ursprungs.
    Doch schließlich hatte einer der Passanten genug von seinen Worten, denn er fühlte sich massiv gekränkt von dem, was er über den Glauben von anderen Menschen bisher gesagt hatte.
    Mit wütendem Blick sah er sich um, bis er eine Flasche in der Nähe eines Abfallbehälters entdeckte, die er mit einem grimmigen Blick an sich nahm.
    Langsam schritt er auf den Boten der Orici zu, dann beschleunigte auf den letzten drei Metern seine Schritte und schlug dann mit voller Wucht jenen die Flasche auf den Kopf.

    Lautes entsetztes Schreien in der versammelten Menge war erst der Anfang der massiven Ausschreitungen in der Stadt, die auf diese Aktion in den nächsten Stunden folgen sollten.


    Mexiko - Mexiko-City

    Doch auch in Zentralamerika kam es zu starken Tumulten. In der Hauptstadt Mexikos wurde im selben Moment der Apostel der Orici, nicht nur allein von einer großen Menge Christen, sondern auch von vielen Anhängern der indigenen Religionsgruppen sehr stark bedrängt.

    Die Ansammlung der Menschenmenge machte es den herbeigerufenen Polizisten schlicht unmöglich einzuschreiten. Somit konnten sie es nicht mehr verhindern, dass die ersten Personen damit begonnen hatten auf den Boten der Orici einzuprügeln. Es dauerte nicht lange und der Mann ging schwer verletzt zu Boden. Doch die aufgebrachten Leute ließen nicht von den Hilflosen ab, auch als er sich nicht mehr rührte, traten und schlugen sie weiterhin auf ihn ein.

    Da sie aus ihrer Sicht immer noch nicht genug gegen die aus ihrer Sicht Ungläubigen getan hatten, bewegten sie sich zu dem erst vor kurzem errichteten und eingeweihten Tempel der Orici. Dort hatten sich zum Glück bereits mehrere hunderte Polizisten versammelt sowie der Bürgermeister und sogar der Präsident, um die aufgebrachten Bürger zu beruhigen und ins Gewissen zu reden.


    Andromeda-Galaxie
    Battlestar Thetis - CIC

    “Commander, sollen wir über diese neuen Erkenntnisse Admiral McBride informieren?”, fragte der XO, dem immer noch sehr unwohl auf Grund der dürftigen Informationen war, die Lieutenant Fraiser aus der Kombination von dem Kristall und den anderen Artefakt gewonnen hatte.
    “Hm. Erst sehen wir uns kurz um, bevor wir den Admiral kontaktieren und eventuell unsere gesamte Flotte nachholen. Denn ich will kein unnötiges Risiko eingehen”, antwortete Liam Aberdeen, der Befehlshaber der Thetis. Nachdem er dies getan hatte, gab er den Befehl die korrigierten Sprungkoordinaten in den FTL-Computer einzugeben und nicht direkt zu den Originalkoordinaten zu springen.


    Orbit von Heraclia

    Nach einem kurzen Flug im Hyperraum hatte die Flotte der Orici die Heimatwelt ihrer Tochter Adriana erreicht. Der Befehlshaber der Flotte gab erst den Befehl einige Aufklärer zu starten, die die Lage erkunden sowie nach Adriana selbst und dem Prior Eremitias suchen sollten.

    Heraclia
    Äquator - Westlicher Ozean

    So wie es der Kaiser, der hohe Gebieter des ausgesandten Botschafters, der bekannterweise selber ein König war, waren wie sie es miteinander verabredet hatten, mitten auf dem Ozean aufeinander getroffen.

    Als das einzelne Schiff des Abgesandten auf die gewaltige Armada seines Herrschers traf, gab es sofort eine Audienz in der wichtige Dinge besprochen wurden. Außerdem berichtete der Botschafter von seinem Treffen mit Adriana, Veronika und ihren vielen Verbündeten: “…wie dem auch sei, Ihr hattet Recht behalten mein göttlicher Kaiser, nämlich das alle Berichte, die wir gehört hatten wahr sind.”
    “Sicher. Eure Aussage bestätigt es nur, dass wir davon ausgehen müssen in akuter Gefahr zu sein, von dieser großen Allianz nicht nur angegriffen, sondern gar vernichtet zu werden.”
    “So ist es. Alle Reiche auf diesen Kontinent sind seit einiger Zeit schon miteinander verbündet und bedrohen in der Tat Eure eigenen Pläne sowie das Überleben unserer eigenen großartigen Kultur…”
    “Genug! Da ich dies vorhergesehen habe, verkünde und verspreche ich dies: Diesen Kontinent so schnell es geht zu unterwerfen und zu versklaven sowie persönlich diese Adriana und ihre engsten Vertrauten auf der höchsten Pyramide unseres Heiligtums unseren mächtigen Hauptgott der Sonne und des Krieges zu opfern! Admiral!”
    “Ja, mein göttlicher Gebieter.”
    “Verbreitet den Befehl in der gesamten Armada: Wir setzen unseren Weg weiterhin fort! Den Kurs beibehalten, bis wir Land in Sicht kommt! Es folgen dann weitere Befehle, um die Invasion zu vollziehen!”
    “Jawohl, mein göttlicher Herrscher. Und möge es so geschehen, wie Ihr es gesagt habt.”


    Pegasus-Galaxie
    M9E-7731

    “Das hier ist einer der unwirtlichsten und kargsten Welten, die ich eh gesehen habe”, stellte Teyla Emmagan bedrückt fest, während sie sich umsah.
    Keiner der anderen Mitglieder ihres Teams konnte dieser Aussage widersprechen. Das Team von Colonel Sheppard vertraute dabei auf die Informationen, die von Morgan La Fay stammten, und fanden beinahe fast alles genauso vor, wie jene es beschrieben hatte.

    Lange folgten alle Doktor Rodney McKay, der mit einem Scanner in beiden Händen vor sich hinplappernd vorausging.
    Aber es waren sowohl die Athosianerin und der Sateder Ronon Dex, die schließlich den einen wichtigen Fund machten, weil sie sich prüfender umgesehen hatten.


    Milchstraße
    Erde

    Wie viele der weltweiten Zeugen es bereits befürchtet hatten, verbreiteten sich die schlimmen interreligiösen Auseinandersetzungen über alle bekannten Medien, in einem besorgniserregenden rasanten Tempo, über die ganze Welt.

    Deutschland - Hamburg, Brückenkopf der Goa’uld

    “Sehr schön. Wir werden nichts gegen diese Unruhen unternehmen. Besser könnte es gar nicht laufen. Die Tau’ri werden damit beschäftigt sein ihre internen Probleme zu beheben, wodurch wir das entstandene Chaos nutzen werden um die Herrschaft über die Erde zu übernehmen. Und das mit einem sehr geringen Aufwand”, bemerkte Isis, die auf vielen Bildschirmen, die aktuellsten Nachrichten auf der gesamten Erde aufmerksam verfolgte.

    USA - New York City

    Viele Kamerateams waren live vor Ort, wie es die dortige Gemeinde von Adrias Gläubigen gewünscht hatte. Niemand konnte auch nur erahnen, was sich gleich direkt vor den Augen aller Welt durch diese Sondersendung ereignen würde.

    Eine der 12 auserwählten Glaubensverkünder der Orici, die ganz normale Menschen, aber besonders eifrige Anhänger waren, setzte sich wieder einmal mehr mit ihren gut überlegten gewählten Worten hervorragend gegen die verbalen Angriffe ihrer Gegner zur Wehr. Die Konter der jungen Frau, die ohne jegliche Furcht zu sein schien, saßen gut. Schürten aber nur noch mehr Hass.

    Die große versammelte Menschenmenge um sie herum war bunt gemischt, die sich mittlerweile aus allen verschiedenen Bürgerschichten und Religionszugehörigkeiten zusammensetzte.
    Mit Mühe hatten es einige Polizisten geschafft zu der jungen Frau vorzudringen. Doch auch jemand anderes hatte sich nach vorne zu der Orici-Anhängerin geschoben. Allerdings gefielen dem Mann die Worte und die Botschaft nicht, die seine Ohren zu hören bekamen, weswegen er die letzten drei Meter laut schreiend losstürmte, um auf die junge Frau aus kurzer Entfernung ein paar Schüsse aus einem kleinen Revolver abzufeuern.

    Einer der nebenstehenden Polizisten erschoss schnell den Attentäter und rief über Funk einen Rettungswagen, während zwei seiner Kolleginnen sofort Erste Hilfe leisteten und alles versuchten, um der schwer verletzten jungen Frau zu helfen.
    “Halten Sie bitte durch! Bitte nicht sterben! Halten Sie durch! Hilfe ist unterwegs!”, seufzte die eine Polizistin bedrückt, während sie ihre Hände auf die Wunden presste, um die Blutungen zu stoppen, während ihre Kollegin einen Verband anlegte.

    Schweiz - Genf, Sitz der UN

    Mit bangen Entsetzen stieß der UN-Generalsekretär: “Oh nein! Großer Gott, nein!”, hervor, der mit seinem Stab und auch einigen Delegierten des IOA die Sondersendung aus New York City live mitverfolgt hatte.


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