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Thema: Mustersteckbrief & Bewerbung

  1. #21

    Standard

    Hallihallo ihr Lieben ^^

    Der ein oder andere kennt mich noch...
    und ich freu mich wieder da zu sein xD

    Hier also Reifa, die gerne wieder mitmischen möchte...
    Die Bewerbung ist etwas länger *hust*.. da ich gerne die Kultur und Geschichte der kleinen Kratzbürste mit liefern will.
    Ihr Charakter hat sich über die letzten Jahre enorm entwickelt, sodass Kultur und Völkergeschichte dazugekommen sind und - ja - sogar ein eigenes Alphabet und mittlerweile recht umfangreiches Wörterbuch existiert

    *********
    Spoiler 


    . : Steckbrief : .


    . : Rash-Vakai, Reifa: .

    (Plus Bild der Avatar-Person)

    Spitzname(n):
    Rei (den sie allerdings hasst)
    Sonst keine festen, da sie auf verschiedenen Welten nicht immer unbedingt ihren echten Namen verwendet.

    Rasse:
    Mensch (Pegasus)

    Titel/Rang:
    -

    Beruf:
    Trickdiebin* bzw 'flexibel'
    Kulturell bedingt besitzt sie ein wenig Grundkenntnis im Umgang mit Waffen, schlägt sich aber lieber mit Listen durch
    * Dieb heißt nicht unbedingt ehrlos. Sie hat ein sehr starkes Ehr- und Loyalitätsgefühl und wägt vorher genau ab, ob ein Diebstahl demjenigen wirklich schadet. Sie hat keine Absicht, jemandem ernsthaft zu schaden oder ihn zu verletzen.
    Alter / Geburtstag:
    27 nach Erdzeitrechnung.
    Da die Jahre auf ihrer Heimatwelt aber kürzer sind (etwa 10 Erd-Monate), würde ihr Geburtstag theoretisch im Erdkalender ‚wandern’

    Geburtsort:
    Planet Firekka, Pegasus Galaxie

    Familienstand:
    verwitwet

    Familie
    Mutter: Farysa M’Rash (verstorben)
    Vater: Darkon Rash (verstorben)
    Geschwister: Dren Rash, 30 , Aufenthalt unbekannt
    Ehepartner: Thyren Vakai, 31, verstorben



    . : A U S S E H E N : .

    Statur:
    Mit 1,71m kein Riese, aber auch nicht klein und schon gar nicht schwach. Rei ist zwar (fast drahtig schlank aber kräftig, wobei man ihr Letzteres nicht unbedingt sofort ansieht

    Haar(farbe):
    : halblanges, feines und glattes Haar, das sie mal offen, meist aber der Praxis halber zu einem Pinselchen trägt. Ungewöhnlich für ihr Volk, bei dem aufgrund des warmen Klimas dunkle Töne vorherrschen, ist ihre Haarfarbe ein klares Blond.
    Augenfarbe:
    dunkles grün-braun

    Groesse:
    171cm

    Auffaelligkeiten: (Tattoos, Piercings etc.)
    Eine Tätowierung auf dem rechten Schulterblatt das entfernt an einen stilisierten Falken erinnert.
    Eine zweite Tätowierung auf dem rechten Handrücken, die sie aber meist unter einem Armband oder einer Bandage verbirgt


    . : E I G E N S C H A F T E N : .

    Charakter:
    Rei ist ein sehr schwieriger und anstrengender Charakter, wenn man sie auf dem falschen Fuss erwischt, was eigentlich meist immer der Fall ist wenn man ihr zu nahe tritt.
    Kurzum ist sie, wenn sie kann, eine kleine Krawallbürste.
    Grund dafür sind mehrere und meist sehr negative Erfahrungen im Zusammenhang mit Trauen und Vertrauen, Verraten und Verraten werden seit der Zerstörung ihrer Welt und dem Herausreißen aus ihrer vertrauten Umgebung..
    Ihr stolzes, temperamentvolles und selbstbewusstes Wesen tut dann meist den Rest dazu, um eine heftige Gegenreaktion zu ernten wenn man sie verärgert. Sie ist auf jeden Fall jemand, der Eindruck hinterlässt.
    Selbstbewusst, unerschrocken, stur, zickig, hitzköpfig.. missgelaunt, misstrauisch… all das würde den ersten Eindruck von ihr sehr gut beschreiben.
    Wenn sie sich gestört fühlt, tut sie das meist auf den Punkt heraus kund. Wenn man sie provoziert kann es schon mal passieren dass sie zuschlägt, bevor überhaupt auch nur ein einziges Wort gesprochen wurde, was allerdings den Rahmen der Feindseligkeiten auch schon umfasst. Besonders empfindlich ist sie dabei bei Anspielungen oder Kritik gegen ihr Volk.

    Der Grund für ihren rauen Charakter liegt in ihrem Leben. Sehr früh schon hat sie lernen müssen dass der aufrichtigen, ehrlichen und loyalen Grundwerte ihrer Kultur im Überlebenskampf innerhalb der Galaxie nicht gelten und dass ein kleiner winziger Fehler verheerende Folgen haben kann. Gerade gegen die Wraith hat sie zusätzlich gelernt, dass auch die beste Vorbereitung einem echten Angriff gegenüber machtlos ist..
    Nichtsdestotrotz ist sie denen die ihr Vertrauen einmal verdient haben gegenüber loyal bis in den Tod, und hat man erst einmal ihr Vertrauen gewonnen würde sie durchs Feuer gehen für denjenigen. Sie ist sehr einfallsreich, und lebt ganz nach dem Motto ‚Not macht erfinderisch‘, findet also in den meisten Fällen Lösungen für Probleme, auch wenn die etwas.. unkonventionell ausfallen können.
    Tief in ihr schlummert aber noch der Mensch, der sie einmal gewesen war bevor die Wraith ihre Welt vernichtet und die Prioritäten grundlegend geändert haben, und hat man ihr Vertrauen einmal verdient, lernt man die freche, lustige und lebensfrohe Person kennen die sie eigentlich war und die sich nichts sehnlichster gewünscht hatte als ein ruhiges, normales Leben in Frieden.
    Gerade der Frieden – vor allem der ihres Umfeldes – wird durch ihr oft hitziges und sprunghaftes Gemüt gerne mal gestört, leider wird sie in ihrer Wut dann auch nicht nur leicht reizbar, sondern durchschau- und manipulierbar, was sie schon öfter in mehr Schwierigkeiten gebracht hat, als es gut gewesen wäre.

    Nicht unbedingt Charaktermerkmal, dann aber irgendwie doch sehr beeinflussend:
    Der wehrhafte Kampf gegen die Wraith brachte neben Entwicklungen von Waffen und neuen Kampfmethoden auch unkonventionellere Methoden hervor.
    So überschritten die Firekkani eine moralische Grenze, indem sich ein Teil der Forschung gegen die Wraith darin bestand, sich deren körperliche Merkmale zueigen zu machen.
    Ähnlich wie bei Teyla und anderen, die unfreiwillig Fragmente von Wraithgenen in sich tragen, taten die Firekkani dies bei einer Testgruppe in vollem Bewusstsein, um Fähigkeiten wie die verbesserte Selbstheilung, schärfere Sinne und bessere körperliche Stärke zu erlangen.
    Die Nachwirkungen überwogen allerdings die Vorteile schnell und verheerend, da die Probanten schnell vor allem Agressivität und unkontrollierbare Wut zeigten, ebenso wie eine Anfälligkeit gegenüber den telepathischen Einflüssen der Wraith.
    Die Experimente wurden eingestellt, die Testpersonen werden in der Gesellschaft der Firekkani als unrein und unerwünscht angesehen und mit Misstrauen und Abscheu behandelt.
    Reifa selbst war zu der Zeit noch nicht geboren, ist aber ein Kind solcher Eltern.
    Auch sie verfügt zwar über recht gute Sinne und einen gewissen, latenten Empathiesinn, das Erbe zeigt sich bei ihr auch äusserlich in dem für ihr Volk untypischen hellen Haar, doch gerade ihr reizbares sprunghaftes Wesen findet dort seinen Ursprung.

    Vorlieben / Abneigungen:

    + Tricksereien und Trickspiele, Spiele im Allgemeinen (meint auch gesellige)
    + Aktivität und Bewegung (kennt ihr „Hummeln im Hintern“? J )
    + genauso aber auch Momente nur für sich alleine ..meist wandern ihre Gedanken dann ab in die Vergangenheit und ihre Heimat

    – Bemuttert und verhätschelt werden
    – Flugangst /Höhe in bestimmten Fällen
    – Kälte*
    – Seen, Ozeane und alles was viel zu viel Wasser ist

    *Die Abneigung gegen die Kälte erklärt sich durch eine generelle starke Kälteunverträglichkeit ihres Volkes
    Staerken / Schwaechen:

    + Durchsetzungsvermögen und Zähigkeit (bzw. Sturheit)
    + Improvisationstalent
    + Motivation anderer, sei es verbal oder .. nonverbal

    – Fürchtet sich vor zu viel Wasser, da sie auch nicht schwimmen kann*
    –,Beeinfluss- und berechenbar, wenn sie zur Wut provoziert wird
    – Stur und Dickköpfig, lässt nur sehr schwer mit sich reden oder sich von etwas überzeugen wenn sie erst einmal eine Meinung gefasst hat
    – Anfällig gegen Kälte
    - Absolute Unverträglichkeit gegenüber Koffein und allen verwandten Stoffen. Da ihrem Volk die entsprechenden Enzyme fehlen, das korrekt abzubauen, wirkt es wie ein starkes Rauschmittel

    * Zu der Unfähigkeit, schwimmen zu können kommt ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit mit etwa 10 Jahren


    . : L E B E N S L A U F : .


    Rei -eigentlich Reifa – ist eine Person deren Pläne und Erwartungen vom Leben durch die harte Realität eingeholt worden sind. Auf ihren Schultern trägt sie die Bürde, eine der wengen Überlebenden ihres Volkes zu sein, die der Zerstörung ihrer Heimatwelt entkommen konnten – getrieben von den Dämonen, die dieser Schlag für sie selbst mit sich gebracht hat.
    Doch war das nicht von Anfang an der Weg, den sie für sich gewählt hat:

    Simple Life
    Geboren auf Firekka, einem kleinen Planeten im Inneren Sektor der Galaxie, wuchs sie in der doch relativ modernen und fortschrittlichen Gesellschaft dort auf. Fortschrittlich für die Pegasus Galaxie, verglichen mit der Erde eine moderat industrielle Kultur, sehr ähnlich Sateda, mit denen auch ein enges Bündnis bestand. Wie die meisten Kulturen in der Galaxie hatten sie gelernt mit dem Joch der Wraithangriffe zu leben.

    Reifa wuchs in einem ruhigen und intakten Familienverhältnis auf, immer unter den Fittichen ihres älteren Bruders Dren, und auch wenn ihr nicht gefiel, immer verhätschelt und wie das Küken behandelt zu werden, wusste sie eben diese Rolle doch immer genau richtig auszuspielen. Ihr Vater war Händler, und sobald sie alt genug waren begleiteten sie und ihr Bruder ihren Vater auf seinen Reisen zu anderen Welten wo sie mit leuchtenden Augen gerne mal ausbüxten, um sich alles ganz genau anzusehen, und die Welten waren zahlreich:
    Firekka war zu Reifas Kindheit noch Teil des großen Bündnisses dem auch die Genii angehört hatten, ebenso wie Sateda und einiger anderer Planeten. Mit vereinten Ressourcen hatten sich für die Verhältnisse der Galaxie blühende Zivilisationen gebildet, die sich in ihrem Zyklus auf die Ausdünnungen der Wraith eingestellt hatten und so gelernt hatten, damit relativ gut zu leben.

    Last Resistance
    Doch war das ‚Problem‘ des Schattens durch die Wraith durch die aufmerksame Vorsicht der Bündniswelten zwar vorerst umgangen, ja nicht aber aus der Welt und schon damals herrschte Unstimmigkeit darüber, wie man gegen die Wraith angehen sollte da man sich darüber einig war dass ihre Entwicklung erheblich darunter litt, und ein Weg gefunden werden musste dieser Bürde zu entgehen.
    Einige Welten waren der Ansicht, der beste Kurs sei weiterzumachen wie bisher, zu versuchen der Aufmerksamkeit der Wraith zu entgehen und ihnen keine Beute zu bieten während Völker wie die Genii darauf bauten, sich zwar ebenso im Untergrund zu halten aber im Geheimen einen Gegenschlag vorzubereiten um die Wraith zu bekämpfen.
    Firekka dagegen vertrat genau wie Sateda den Standpunkt, dass nur eine klare Gegenwehr dafür sorgen konnte, die Wraith in Zukunft fern zu halten da andere Welten mit weit weniger Widerstand ein wesentlich besseres Ziel boten.
    Infolge dieser Meinungsverschiedenheit und der Furcht der anderen beiden Parteien, durch diese Vorgehensweise könnten sämtliche Planeten des Bündnisses in Gefahr geraten, zerbrach das Bündnis und die Lager gingen ihren jeweiligen Weg.
    Wie groß der Irrtum ihres Handelns trotz des Mutes und Stolzes, den Wraith die Stirn zu bieten aber war, zeigte sich nur wenige Monate nach Zerfall des Bundes.
    Die Gegenwehr zeigte anfangs zwar ihre Wirkung, doch anstatt von den wehrhaften Welten abzulassen, antworteten die Wraith damit, den Widerstand in seinem Ansatz zu vernichten und die Welten komplett auszulöschen.
    Sateda fiel, und trotz erbitterter Gegenwehr war es ein verlorener Kampf, dem wenig später auch Firekka zum Opfer fiel.
    Innerhalb weniger Stunden nur lagen die meisten Städte in Schutt und Asche, die Kämpfe selbst aber zogen sich über Tage hin, in denen diejenigen die nicht hatten fliehen können und bisher mit dem Leben davon gekommen waren, einfach nur versuchten, zu überleben.
    Reifas Familie gehörte nicht zu denen, die das Glück hatten vor dem Angriff fliehen zu können und sie erlebte am eigenen Leib, wie ihre gesamte Welt der Zerstörung zum Opfer fiel.
    Ebenso wie ihre Eltern, und sie verlor ihren älteren Bruder während des herrschenden Chaos des Angriffes aus den Augen. Diejenigen die überlebten und fliehen konnten gaben die Ruinen des Planeten auf und verstreuten sich durch die gesamte Galaxie.

    Trying to survive
    Rei war mit 24 Jahren zu diesem Zeitpunkt zwar bei Weitem kein Kind mehr und auf dem besten Weg in ein eigenes Leben, hatte sogar bereits einen Lebenspartner und ein glückliches, eigenes Zuhause, doch war sie dann, vollkommen auf sich gestellt dennoch noch viel zu unerfahren um wirklich alleine durchzukommen.
    Zusammen mit den letzten Flüchtlingen zog sie sich in das Sanctum, die letzte firekkanische Zuflucht zurück. Dort ging der Überlebenskampf jedoch weiter, da es an allen Ecken und Enden an so ziemlich allem mangelte. Diejenigen die dazu in der Lage waren, wurden losgeschickt um die Versorgung der Überlebenden sicherzustellen.
    Zeitweise verweilte Reifa auch auf anderen Planeten im Versuch, vielleicht eine neue Heimat zu finden,
    Doch es fühlte sich einfach ‚falsch‘ an, denn egal welcher Planet, es war einfach nicht ihre Heimat… und sie konnte und wollte ihre Leute nicht einfach im Stich lassen. Und angesichts dem überwältigenden Gefühl des Verlustes und der Machtlosigkeit beschloss Reifa, sich denjenigen anzuschließen, die versuchten, die Versorgung der Zuflucht sicherzustellen.
    Was zwangsweise auch immer mehr damit einherging, dass sie Güter beschaffte im Tausch gegen nicht immer ganz ehrliche Tätigkeiten sondern immer öfter auf Diebstähle und kleine Gaunereien zurückgriff, dabei aber stets versuchte ihren Stolz und ihr Ehrgefühl zu wahren und niemandem zu schaden.
    Aus dieser Zeit stammt auch ihr abgrundtiefes Misstrauen und ihre skeptische und feindselige Art. Anfangs noch in der Lage anderen zu trauen, wurde ihr Vertrauen bitter enttäuscht nachdem sie sich naiv und gutgläubig dann doch mit Ersuchen um Hilfe auf andere verlassen hatte, nur um am Ende eigennützig hintergangen und verraten zu werden. Diese Lektion war hart und schmerzlich erlernt, und wie einen Schutzschild hielt sie seither mit ihrer abweisenden Art alle auf Distanz, um nie wieder enttäuscht und ausgenutzt zu werden. Denn nur, wenn man niemanden an sich heranläßt und sich nur um sich selbst kümmert, kann man auch nicht verletzt oder hintergangen werden. Was sich nach dem Verlust ihres Partners Thyren auch auf ihr weiteres, quasi nichtexistentes Beziehungsleben spiegelte und sich tief in ihre Seele gefressen hat, fast auch schon als Strafe für sich selbst, überlebt zu haben während er gestorben war.
    Deswegen wirkt sie auf den ersten Blick wie jemand, der nach einem ganz einfachen Motto handelt:
    Traue niemandem, und handle nur nach deinem Eigennutz, nachdem sie für sich festgestellt hat dass diese Methode sich bewährt.
    Dass dem aber nur ein sehr schmerzhaftes und schicksalhaftes Leben zugrunde liegt, lernen nur diejenigen kennen die sie besser kennen, und das ist sehr schwierig.
    Durch ihre Reisen über die Welten und den Kontakt mit vielen Völkern und Händlern, kam sie so schließlich auch irgendwann in den Kontakt mit dem so genannten Cadre, einem durch die Galaxie gewobenen Netzwerk von Händlern und Schmugglern, die im Untergrund agieren und Nutzen ziehen aus der Not und dem Bedarf der Völker unter dem Joch der Wraith.
    Reifa selbst nutzt die Kontakte aber auch nur so weit, um ihren eigenen Leuten das Überleben zu ermöglichen.



    :: Der ‚Cadre‘: ::
    Während im Laufe der Jahrhunderte jedes Volk seinen Weg gefunden hat auf die eine oder andere Weise unter dem Schatten der Wraith zu leben, sei es durch Fügung, Kampf gegen sie oder ständiger Flucht, hat der ‚Cadre‘ die Grauzone für sich erschlossen und bildet wenn man so will eine Art Schwarzmarkt und Untergrund in der Galaxie.
    Im ursprünglichen Grundgedanken lagen dem aber keine eigennützigen Absichten zugrunde, sondern tatsächlich die Idee, Vorräte und Güter dort hin zu schaffen, wo sie benötigt werden. Schnell aber entwickelte das auch eine gewisse Eigendynamik.
    Die Mitglieder sind Menschen, quer durch die Galaxie die sich allem widmen was irgendwie interessant sein könnte und es an den Meistbietenden weiterverkaufen. Schmuggel, Handel, aber auch Diebstahl und Auftragsjobs wie die Eliminierung ungeliebter Konkurrenten gehören zum Geschäft dieses ‚Schwarzmarktes‘ oder Untergrundes. Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Völkern und der Bedrohung durch die Wraith, Hungersnöte und Ähnlichem und der Vielzahl an alten Antikerruinen, Wracks oder hinterlassenen Artefakten ist es ein lukratives und blühendes Geschäft.
    Auf vielen Planeten trifft man entweder Mitglieder, Informanten oder sogar im Untergrund befindliche Basen des Cadre, wenn sich die Mitglieder auch sehr bedeckt halten. Und aber dennoch unter der Hand in der ganzen Galaxie bekannt sind, allgegenwärtig und doch immer nur ein Schatten oder Gerücht.
    Ihre Dienste werden von vielen Seiten genutzt, bevorzugt natürlich den Genii und ähnlich gesinnten Völkern.
    Wenn man auf der Suche nach ausgefallenen Geräten, seltenen Schätzen oder Artefakten ist, ist man dort auf jeden Fall mit Sicherheit nicht falsch.
    Dazu gehören allerdings in den finstersten Kreisen des Cadre auch durchaus Geschäfte mit den Wesen, die ihre einstigen Heimaten zerstört haben, denn wenn die Galaxie sie etwas gelehrt hat: Das Leben schenkt einem Nichts, aber es gibt einem immer Möglichkeiten.
    So gibt es dunkle Abzweige des Cadre, die ihre Dienste durchaus auch den Wraith anbieten.



    . : S O N S T I G E S : .


    Avatar:
    Katee Sackhoff

    Hast du diesen Steckbrief selbst geschrieben? Hast du irgendwelche Ideen 'geliehen'?
    Der Steckbrief ist selbst geschrieben. Der Charakter selbst hat sich über verschiedene Stadien und Alter Egos in anderen Foren die letzten Jahre entwickelt

    Im Falle dass du das RPG verlassen solltest, wird der Steckbrief durch die Spielleitung gelöscht.


    Passwort:
    *** Passwort korrekt // entfernt von Admin - 12.08.2018 ***


    **********************

    Und hier kommt das kleine Erschläger-kompendium xD


    Bio-steckbrief Firekkani

    Die Firekkani sind ein in der Pegasus Galaxie ansässiges Volk. Wie die meisten anderen bisher bekannten Völker handelt es sich um Menschen, die sich von den Erdenmenschen lediglich in kleinen Details unterscheiden, die evolutionsbedingt großteils auf die Umwelt zurück gehen in der sie leben.

    Haarfarbe / Augen
    Fast ausschließlich dunkle Haarfarbe und dunkle Augen (dunkelbraun bis schwarz)
    In einer Minderheit gibt es eine genetische Anomalie, die mit hell- bis platinblondem Haar einhergeht.
    Typisch für die Firekkani ist hierbei, dass die Augenfarbe bei diesen Personen aber dennoch dunkel ist.
    Ebenso gibt es zwischen diesen beiden Typen nur extrem selten Mischtöne in der Haarfarbe.
    Bei denjenigen mit nur geringer Ausprägung der genetischen Anomalie sind selten auch nur schwach hellere Nuancen möglich.

    Körpergröße / Körperbau
    Insgesamt eher groß gewachsen.
    Männer: im Durchschnitt 185-195 cm, sehr selten unter 175cm
    Frauen: im Durchschnitt 175 cm, selten unter 170cm

    Der Körperbau häufig sportlich, fast athletisch, bedingt durch einen guten Metabolismus und natürlich aktiven Bewegungsgeist.
    Übergewicht und Fettleibigkeit kommen physiologisch kaum vor.

    Blutgruppen
    Es gibt eine ähnliche Variation wie bei irdischen Blutgruppen, jedoch unterscheiden sich die Merkmale zu den irdischen Gruppen und sind nicht miteinander kompatibel.
    Einzige Verträglichkeit zu Firekkani besteht bei 0 Negativ, da dieses Blut als Universalspender keine Antigene aufweist.
    Kreuzverträglichkeit zu anderen Blutgruppen im irdischen System ist noch nicht erforscht.

    Besonderheit: Körpertemperatur
    Normal: 32° selbsterzeugt (Erdlinge: 36,5°)
    Bedingt durch das durchgehend sehr warme Klima auf ihrer Heimatwelt ist im Laufe der Entwicklung die Körperkerntemperatur der Firekkani gesunken, um zusammen mit der Wärmezufuhr von aussen die ‚Betriebstemperatur‘ zu erreichen.
    bekannte Unverträglichkeiten
    Koffein und alle verwandten Stoffe (Taurin etc)
    Der Stoffwechsel kann koffein-verwandte Stoffe nicht verarbeiten. Diese wirken infolgedessen wie starker Alkohol und führen zu rausch-ähnlichen Zuständen.

    Kälte
    Aufgrund einer niedrigen Körperkerntemperatur, aber normaler benötigter ‚Betriebs’temperatur sind sie sehr empfindlich auf Kälte, da der Körper nicht in der Lage ist, den Wärmeverlust auszugleichen.

    ******************

    Firekka – Reifas Heimatwelt

    Allgemein
    Relativ abgelegen in einem Aussenbezirk der Pegasusgalaxie bildete Firekka dennoch einen wichtigen Angelpunkt im Bündnis, das sich zwischen den großen Völkern in Pegasus etabliert hatte.
    Zusammen mit den Genii, Sateda, Manaria, Olesia und Hoff bildeten sie die Kernkultur der Menschenwelten und pflegten untereinander ein enges Verhältnis aus Handel, kulturellem und politischem Austausch.
    Kulturelle Ähnlichkeiten und Differenzen resultierten dabei aber auch in der Ausprägung engerer, interner Koalitionen.
    So zum Beispiel bestand mit Sateda und den Genii eine Zusammenarbeit in der Entwicklung von Waffen und Technologie, sodass Ähnlichkeiten in Design und Funktionsweise bis zur übergreifenden Verwendbarkeit von Munition und Energiezellen reicht.

    Geographie/ Klima
    Firekka ist der zweite von vier Planeten in seinem System. Etwa 3/5 der Größe der Erde, umkreist er seine Sonne in etwa demselben Abstand. Der kleinere, aber heißere Stern beschert Firekka dabei ein Klima, das den Temperaturen in den Wüstenregionen der Erde ähnelt.
    Die Temperaturen liegen tagsüber im Durchschnitt bei 30 – 45° Celsius und sinken auch über Nacht nur kaum merklich ab. Einzig die regelmäßig auftretenden, gleichmäßigen Luftströmungen sorgen hin und wieder für etwas Abkühlung.
    Anders als die Erde besitzt Firekka keine Jahreszeiten, sodass die Temperaturen auch nicht über das Jahr hinweg schwanken.
    Der rötliche, sowohl im Fels als auch im Erdboden präsente Farbton ist zusammen mit den Temperaturen auch der Namensgeber des Planeten, übersetzt sich Firekka doch als eine Kombination aus Fir bzw. Firhod (rot bzw. roter Boden) und Ekkany (warm).
    Dennoch täuscht das Klima und das Land ist alles andere als trocken und öde, auch wenn Ozeane in der Größenordnung wie auf der Erde bei weitem nicht gegeben sind. Dennoch ist Firekka alles andere als trocken. Weite, dichte Wälder dominieren weite Teile des Planeten und teils monsunartige Regenfälle ermöglichen eine reiche Vielfalt an Flora und Fauna.
    Aufgrund der hohen Sonnenstrahlung sind die Pflanzen allerdings nicht darauf angewiesen, die energiereichen Spektren des Lichtes zu nutzen und wie auf der Erde das energieschwache grüne Licht zu reflektieren. Das grüne Lichtspektrum reicht zumeist aus, um den Energiebedarf der Pflanzen zu decken sodass auch rote und blaue Wellenlängen reflektiert werden.
    Deshalb sind Blattfärbungen in Orange- und Rottönen und sogar kräftige Blaufärbungen nicht selten.

    Politik:

    Innenpolitik

    Firekka ist eine parlamentarische Unionsrepublik, regiert von einem Tribunal aus Mitgliedern der Wissenschaft, dem Sozialsektor und dem Militär, wobei der militärische Vertreter meist zugleich den Kopf des Tribunals bildet, was die ohnehin etwas militärisch und diszipliniert geprägte Kultur widerspiegelt.
    Dem Tribunal unterstellt steht ein Parlament bestehend aus Vertretern der Regierungen der fünf Aloryia, den teils eigenständigen Stadtkomplexen die gemeinsam die Union bilden.
    Während Dinge wie Forschung, Bildung, Aussenpolitik und das Militärwesen unter der Kontrolle der Zentralregierung unterliegen, bestimmen die Aloryia frei über ihre eigenen internen Belange wie Finanzen und Wirtschaft.

    Die Aloryia (Bezirke):
    Araysi (Hauptstadt) –> Standort Gate + Regierungssitz
    Shariha
    Mahran
    Sirrah
    Caraani

    Aussenpolitik
    In den Hoch-zeiten des galaktischen Friedens, während der Winterschlafphase der Wraith blühten die Kulturen regelrecht auf, gewöhnt an den wiederkehrenden Rhythmus den die Wraith bedeuten.
    Firekka bildete da keine Ausnahme und suchte emsig Kontakte zu den Völkern der Galaxie, war dort vor allem für ausgezeichnete Waffen und Werkzeuge sowie für ein Erz bekannt, das bisweilen nur auf Firekka gefunden wurde. Doch auch firekkanische Arbeitskräfte waren sehr geschätzt für Kraft, Ausdauer und Zähigkeit.
    Schnell etablierten sie dadurch auch einen festen Platz innerhalb des Planetenbündnisses, das sich zwischen den großen Welten gebildet hatte.
    Das Erwachen der Wraith führte zu einem drastischen Umdenken innerhalb des Bündnisses angesichts der Notwendigkeit, auf die Bedrohung zu reagieren. Doch gingen die Meinungen hierbei stark auseinander, und während Völker wie Genii, Sateda und Firekka den (im Falle der Genii wenn auch verdeckten) Widerstand anstrebten, vertraten die anderen Völker passivere Lösungen. Dies führte letztlich zum Bruch der Allianz.
    Seit dem Erwachen der Waith und dem Bruch des Bündnisses bestehen aber weiterhin Kontakte unter den Völkern.
    Verhältnisse zu anderen Welten:

    Olesia
    Was für Olesia der einzig ersichtliche Weg war, von den Wraith verschont zu werden – nämlich, sich den Wraith als Untergebene und Arbeitskräfte anzubieten – traf bei den anderen Völkern auf heftige Konfrontation und Unverständnis. Bei den Firekkani war es schlichtweg der größte nur denkbare Verrat, den Menschen begehen konnten. Kontakte bestehen keine mehr.

    Manaria
    Kontakte bestehen noch, wenn auch eher latent. Die Mentalität der eher passiven Agrar- und Frühindustriekultur stand schon früher eher im Kontrast zu der firekkanischen Einstellung, offen Widerstand zu leisten und sich zu behaupten, was nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten führte.

    Hoff
    Ähnlich wie bei Manaria, bestehen die Kontakte zu den Überlebenden nur oberflächlich. Im Streit um die Vorgehensweise gegen die massive Bedrohung der Wraith teilte Hoff eher Manarias Standpunkt, als den der anderen drei Bündnisplaneten.

    Sateda
    Vom kulturellen und charakterlichen Standpunkt her ist Sateda dem firekkanischen Volk noch am ähnlichsten und deutlich verwandt. Ob es allerdings gemeinsame Wurzeln gab, ist nicht bekannt. Die Einstellung zu Stolz, ehre, Loyalität und Widerstandswillen aber haben beide Völker deutlich gemeinsam, weswegen mit den Überlebenden auch heute noch enger Kontakt besteht.

    Genii
    Nach Sateda sind die Genii die engsten noch verbleibenden Verbündeten der Firekkani. Auch wenn die eher zwielichtige, teils intrigante Gesinnung etwas mit der firekkanischen Offenheit kollidiert, gibt es große kulturelle Ähnlichkeiten und Respekt füreinander auf beiden Seiten.
    ___

    Seit der Zerstörung ihrer Heimatwelt und der Vertreibung ihres Volkes in die Neue Heimat die sie die ‘Zuflucht’ nennen, haben sich die Firekkani aber weitgehend aus der Galaxie zurückgezogen und versuchen, ihre Existenz und Identität zu verbergen, um den Schutz der Überlebenden und der Zuflucht sicherzustellen.
    Aktivitäten sind dennoch zu verzeichnen, alleine deswegen weil die Versorgung der Überlebenden einen Handel mit anderen Welten notwendig macht, doch bestehen die Kontakte dabei meist mit Vertrauten aus dem alten Bündnis oder finden über Zwischenhändler statt.

    Rechts-system und Strafpolitik
    Die Firekkani sind ein sehr stolzes und aufrichtiges Volk. Das spiegelt sich auch in ihrem Rechtssystem und den Strafmaß wider, das sich in ein paar Punkten vom üblichen, abendländisch-irdischen System unterscheidet.
    Kleinere Straftaten wie Diebstahl werden im Generellen nicht mit Haft abgegolten, sondern steht hier das Wohl und der Nutzen an der Gemeinschaft im Vordergrund. Vielmehr muss eine ‚Wiedergutmachung‘ geleistet werden, die sich bei kleineren Bagatellen an die geschädigte Person oder Familie richtet, bei größeren Delikten an die Gemeinschaft im ganzen geht.
    Dies umfasst nur in seltenen Fällen Geldstrafen, viel mehr vor allem Arbeitsdienste zur Wiedergutmachung und der Widerherstellung des eigenen Ansehens.
    Betrug wird dagegen schon wesentlich härter geahndet. Bei der starken Ausprägung von Recht und Ehrgefühl, Aufrichtigkeit und Loyalität ist Betrug ein Vergehen, das ein wesentlich höheres Gewicht hat. Je nach Schwere des Betruges kann die Schuld mit Arbeitsdiensten abgegolten werden, oder mit der zweiten üblichen Form der Bestrafung geahndet werden.
    Diese zweite Form unterscheidet sich sehr von anderen Rechtssystemen. Die Firekkani kennen keine Todesstrafe, da ihre Gerechtigkeitsauffassung auch beinhaltet, über niemandes Leben richten und bestimmen zu dürfen. In ihren Augen ist jedermann für sich selbst verantwortlich und hat Konsequenzen für sein eigenes Handeln zu tragen, hat es aber genauso in der eigenen Hand, ob er es wert ist, eine Chance zu bekommen.
    Schwere Straftäter werden nicht hingerichtet, sondern auf einem Planeten jenseits des Portals ausgesetzt, Entfernung und Bedingungen richten sich dabei nach der Schwere der Tat.
    Dann ist es ihnen überlassen, ob sie es schaffen zu überleben und den weg zum Portal zu schaffen – ergo, es wert zu sein eine zweite Chance zu erhalten oder den Tod finden.
    Kehrt der Verurteilte tatsächlich zurück, ist ihm seine Schuld damit erlassen.

    Leben auf Firekka
    Geprägt durch das Leben im Schatten der Wraith, spiegelt sich die Anpassung an diesen Umstand auch im Lebensalltag wider. Von Grund auf stolz, widerstandsfähig und temperamentvoll, ist auch die Gesellschaft der Firekkani darauf ausgerichtet, stets wehrhaft und vorbereitet zu sein.
    So ist es üblich, dass junge Erwachsene nach dem Abschluss der Schullaufbahn erst eine Reihe breit gefächerter Ausbildungen durchlaufen, ehe sie ins eigentliche Berufsleben starten um bestmöglich und vielfältig ausgebildet zu sein.
    Diese umfassen unter Anderem:

    Geschichtskunde und Archäologie, Im Verständnis dessen, dass alles was sie sind auf den Schultern ihrer Vorfahren und den Errungenschaften früherer Generationen baut, ebenso wie Geschichte im weiterfassenden, weltenübergreifenden Sinne.
    Kenntnisse im Bereich der Technik und Mechanik um die Technologie nicht nur benutzen zu können sondern auch zu verstehen und gegebenenfalls oberflächlich reparieren zu können
    Grundlegende Fertigkeiten im Bereich der Medizin und Wundversorgung um notfalls kleinere Verletzungen behandeln zu können, was eine Art Ersthelferausbildung beinhaltet
    Politische Grundkenntnisse um ein Grundverständnis und Erfahrungen über die Notwendigkeit einer funktionierenden Regierung zu entwickeln und die Vorgänge und Beziehungen innerhalb der Galaxie zu verstehen
    Allgemeine militärische Ausbildung für taktisches Verständnis, Nahkampf und den Umgang mit Waffen, um notfalls sich selbst und andere verteidigen zu können und sich im Falle einer Konfrontation zur wehr setzen zu können. Umfasst jedoch wirklich nur grundlegende oberflächliche Kenntnisse.


    EDIT: Passwort entfernt - RodneysGirl


    Zur Übersichtlichkeit unter Spoiler - RodneysGirl
    Geändert von RodneysGirl (25.10.2018 um 22:17 Uhr) Grund: was vergessen x)

  2. #22
    Senior Master Sergeant Avatar von RodneysGirl
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    Standard

    Ich finds klasse, dass du wieder "hergefunden" hast

    Und du hast ja Reifas Hintergrund echt noch super ausgeschmückt. Gefällt mir richtig gut und dieses Bündnis zwischen den einzelnen Völkern der Pegasus-Galaxie ist eine interessante Idee!

    Das gibt von mir das WoB! Poste den Steckbrief zu den Akzeptierten Charakteren. Am besten wir chatten dann mal noch mal wegen Einstieg, vielleicht hast du ja schon eine grobe Idee, wo du einsteigen möchtest

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