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Thema: Present

  1. #1
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    Autor: Kevin

    Serie: SG-1 / SGA
    Genre: Action, Adventure
    Raiting: PG-13

    Länge: ca. 30.000 Wörter - verteilt auf Prolog + 25 Kapitel + Epilog

    Zeitraum: Die Geschichte führt die Geschehnisse aus The Long Way Back Home und Past zusammen und überstreckt eine Zeitspanne von kurz nach SGA Be All My Sins Remember'd über SGA The Lost Tribe bis einschließlich SGA Enemy At The Gate

    Disclaimer: Das Stargate-Franchise ist Eigentum von MGM und SyFy. Diese FanFiction dient allein der Unterhaltung von Fan zu Fan und ist nicht geschrieben worden, um Geld zu verdienen.
    Claimer: Die Rechte an der Story und eigenen Charakteren gehören dem Autor.

    Inhalt: John Sheppard und sein Team begeben sich auf die Suche nach der Mine der Asuraner und erleben dadurch brenzlige Situationen und spektakuläre Anblicke eines allzu bekannten Sterns.

    Feedback: Über konstruktive Kritik und sonstige Kommentare würde ich mich sehr freuen.

    Story: Kevin

    Was bisher geschah:

    Spoiler 
    The Last Of Them

    Vor Millionen von Jahren brachen die Alteraner von ihrer Heimat Celestis auf, um den fanatischen Ori und deren abstrusen Lehren zu entkommen. Amelius, der Urvater der Stargates, musste später erfahren, dass sein Vater Tyolus auf Celestis zurück geblieben war, um geheime Pläne des Rates zu erfüllen.
    Zu diesem Zweck schleuste sich Tyolus als Priester der Ori in deren Ränge und vollführte in deren Namen die Grausamkeiten, die der Glaube mit sich brachte. Ungläubige wurden verbrannt. Er hatte nicht wenige dieser Feuertode selbst veranlasst.

    Wenige Wochen nachdem Samantha Carter die Führung über Atlantis übernommen hatte, startete die Daedalus mit SG-1 an Bord, die der neuen Kommandeurin von Atlantis einen Überraschungsbesuch abstatten wollten, jedoch mittels Gatebrücke zurück zur Erde gerufen wurden.
    Dort nämlich war plötzlich ein Mann erschienen, der sich als Jagun vorstellte und die letzten seiner Spezies repräsentierte, die Alteraner.
    Lange blieb er jedoch nicht, da de Praviuner, die Feinde der Alteraner, einen Jäger zur Erde schickten, um Jagun zu fangen. Aufgrund seines persönlichen Schutzschildes war der Praviuner unverwundbar. Jagun stellte sich schließlich, um die Erde nicht zusätzlich zu bedrohen.
    Der Praviuner verschwand daraufhin wieder.

    Mithilfe des ZPMs der Odyssey gelang die Anwahl des neuen Heimatplaneten der Alteraner. General O’Neill wurde von SG-1 dorthin begleitet, doch SG-1 wurde von Praviunern gefangengenommen.

    Es wurde klar, dass die Praviuner die Stargates in der neuen Heimatgalaxie der Alteraner mittels eines Programms verwanzt haben, sodass sie angewählte Adressen sowie die zu transportierende Materie erfassen können.
    Auf diese Weise wurde SG-1 aufgespürt.

    Die Praviuner entdeckten dadurch – und wahrscheinlich auch durch Jaguns Gefangennahme – den wahren Heimatplaneten der Alteraner und fielen mit ihrer Flotte darüber her.
    Die Alteraner waren schutzlos und mussten letztlich mit Schiffen von ihrer Heimat Altera fliehen.

    Auf Atlantis entdeckte in der Zwischenzeit Rodney McKay eine Maschine, mit deren Hilfe es möglich werden sollte, ZPMs herzustellen. Jedoch fehlte das Grundmaterial, ein spezielles Kristall. Eine Mine der Antiker sollte aufgesucht werden, doch diese befand sich mitten im Wraithterritorium. Eine Mission per Schiff endete in einer Schlacht gegen Wraithschiffe, welche die Apollo beinahe nicht überstanden hätte.

    Im Gefecht mit den Darts befand sich unter anderem Sheppard in einer 302, die nach der Explosion eines Hives ihre Funktion größtenteils einstellte. Dazu kam, dass er die Apollo in den Hyperraum abdrehen sah, während er allein war, umkreist von Darts.
    Doch plötzlich verhalf ihm jemand zur Flucht aus dieser Situation. In seinen Träumen erinnerte er sich: Es war Ford!


    The Long Way Back Home

    Amelius gelangte durch die Kommunikationssteine in den Körper eines Novizen der Ori. Er fand sich in einer Kirche wieder, die inmitten der Heiligen Stadt Celestis errichtet worden war.

    Sein Vater Tyolus erklärte ihm die Bedeutung des Vorhabens. Er erzählte von der Prophetie, welche den Ursprung des Glaubens der Ori darstellte. Nach dieser sollte sich ein Anhänger des Glaubens über die anderen erheben und göttliche Mächte erfahren.

    Dieser Eine sollte der sein, der das Böse vertreiben sollte.

    Tyolus selbst veranlasste durch seine Taten die Flucht seines Volkes, um die Person zu sein, auf welche die Prophetie unumstößlich zutreffen sollte.
    Jedoch war er selbst nicht die Person. Er hatte einen anderen Körper mittels der Steine zu diesem Zweck übernommen.

    Er wollte die Prophetie der Ori in sich zusammenbrechen lassen, sobald sein Wirt Symon bei der Großen Zeremonie des Feuers in die Flammen gehen würde.
    Doch etwas geschah, womit Tyolus nicht gerechnet hatte.

    Als er erstmalig persönlich vor seinem Sohn erschien, erblickte er hinter diesem neben Wachen der Ori ein leuchtendes Wesen.

    Während der Schlacht über Asuras und der Vernichtung der Asuraner durchforstete Rodney die Datenbank der Asuraner auf der Suche nach deren Mine, die sie betreiben mussten, um ZPMs herstellen zu können.

    Das IOA mischte sich in diese Angelegenheit ein und schickte Miss Shen Xiaoyi, die Mission zu überwachen.
    Die Kommandeure des Stargate Centers und von Atlantis, General Landry und Colonel Carter, witterten daher gleichzeitig eine Verschiebung des Machtverhältnisses zwischen US-Militär und dem International Oversight Advisory.


    Past

    Die Alteraner bevölkerten die Milchstraße, welche sie Avalon nannten. Tyolus wurde von Symon zum Aufstieg verholfen. Von diesem Zeitpunkt an schützte er sein einstiges Volk vor den Einflüssen der Ori.

    In Avalon kam es nach vielen Jahren zu einer Spaltung, nachdem die, die sich fortan die Antiker nannten, uraltes Wissen nutzten, um den Ursprung zu ergründen.

    Die Alteraner waren mit dem Umdenken der Antiker nicht einverstanden. Es begann ein Konflikt, der darin gipfelte, dass die Alteraner Vis Uban gründeten, eine Zwischenlösung auf dem Weg zur Flucht aus Avalon.
    Es war ein Planet, der den Antikern erst viele Millionen Jahre später bekannt war. Der letzte Planet dessen Adresse von ihnen ergründet worden war.

    Wenige Jahre später erklärte der Delegierte der geflohenen Alteraner Danal, dass diese eine Wiederaufnahme des Kontaktes ersuchten. Doch stand seine Ankunft unter keinem guten Stern.

    Eine Seuche vertrieb langsam die Antiker aus Avalon. Letztlich flogen sie mit ihrer Stadt Atlantis davon.

    Botschafterin Kasia hatte sich mit General O’Neill, Richard Woolsey und Doktor Nicholas Rush nach Atlantis begeben, um die Datenbank der Stadt nach Möglichkeiten der Hilfe für ihr Volk zu suchen und alte Geheimnisse zu entdecken sowie das Vertrauen der Menschen zu gewinnen.




    Prolog


    Bereits seit einigen Stunden befanden sich Colonel Sheppard, McKay, Ronon und Major Lorne, der statt der schwangeren Teyla als Unterstützung das Team begleitete, auf dem ersten der in der Asuranerdatenbank erwähnten Planeten.
    Sie waren durch das Gate in eine Station gelangt. Rodney hatte eine Weile gebraucht, die Systeme des Gate-Kontrollraumes zu aktivieren, da sie durch einen Asuranercode verschlüsselt gewesen waren.
    Jedoch hatte er dadurch feststellen können, dass sich nichts Verwertbares aus den Daten lesen ließ, auf welche er hatte zugreifen können.

    Einzig einen nicht näher erläuterten Lageplan hatte er gefunden. Die Anlage war riesig und ließ sich laut McKays Meinung nur erkunden, wenn man sich aufteilte.
    John hätte normalerweise auf Verstärkung zur Durchsuchung bestanden, doch wusste er, dass es gefährlicher wäre, in großer Zahl vor Ort zu sein. Er hatte nicht ausgeschlossen, dass eventuell Asuraner die Station bewohnten. ARGs verloren nach einigen Schüssen ihre Wirkung. Daher wäre es in seinen Augen unklug gewesen, die mögliche Anzahl an nötigen Schüssen durch Verstärkung zu erhöhen.

    Es genügte ihm, dass er und sein Team das Risiko eingingen, wobei es auch nicht das erste Mal war, dass sie sich allein in die Höhle des Löwen wagten.
    So gingen sie standardmäßig vor und hatten sich aufgeteilt, wobei John und Rodney in die eine, Lorne und Ronon in die andere Richtung gingen.

    „Wie sehen Sie das bisher?“, fragte John, während er und Rodney einen Korridor durchquerten, die ARGs in Bereitschaft.

    „Die Sache mit diesem Planeten, das sich einmischende IOA oder die Tatsache, dass wir mal wieder den miesen Job haben?“, erwiderte Rodney entnervt.

    „Nun ... alles.“

    „Ich glaube nicht, dass wir hier fündig werden. Bei einer Mine wäre ich von weniger stationärer Fläche ausgegangen. Ich vermute hinter diesem Ort eher etwas anderes, wichtigeres“, meinte Rodney nachdenklich. „Was das IOA angeht, bin ich überfragt. Die haben Elizabeth schon die Hölle heiß gemacht, wenn etwas schief ging. Da will ich nicht wissen, was passiert, wenn sie den Mist, den sie bauen, niemand anderem mehr anhängen können“, fuhr er nachdenklich fort.

    „Ja, da würden sie dumm dastehen“, stimmte John zu.

    „Natürlich wird Miss Shen es schon schaffen, uns verantwortlich zu machen“, fügte Rodney hinzu. „Ich meine, sie ist schließlich nicht hier.“

    „Die machen es sich ja auch unheimlich einfach.“

    „Genau!“, rief Rodney nickend. „Internationalität ist ja schön und gut, aber unsere Poiltik ins All hinaus zu tragen, ist sicher auch nicht allzu förderlich.“

    „Da ist was dran“, erwiderte John, der während des Gesprächs immer wieder in alle Ecken spähte.

    „Und ich bin verärgert. Sie hat uns vor dem Frühstück losgeschickt!“

    „Es war fast zehn Uhr“, meinte nun John stirnrunzelnd und blieb stehen, um seinen kanadischen Freund ungläubig anzublicken.

    „Nun ... der letzte Tag war sehr lang, die Nacht quasi nicht existent. Sie bestand aus Analyse, Kaffee und ständigen Toilettengängen bis halb neun“, rekapitulierte Rodney Nacht nach dem großen Sieg gegen die Asuraner. „Ich bin noch nicht zum Frühstücken gekommen.“

    „Tja, das ist Pech“, schloss John grinsend und ging weiter.

    „Colonel, wir haben Probleme!“, hörten sie plötzlich Lorne über Funk rufen. „Replikatoren!“

    „Verdammter Mist!“, rief John, als auch hinter ihm und Rodney wie aus dem Nichts Asuaner erschienen waren und auf sie feuerten.
    „Weg hier!“




    Fortsetzung folgt
    Alterans' Eternal War

    The Last Of Them / The Long Way Back Home / Past / Present
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    Future

  2. Danke sagten:


  3. #2
    First Lieutenant Avatar von Angelika
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    Guter und spannender Einstieg in die Fortsetzung. Ich hoffe, dass es bald weitergeht.

  4. #3
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    Sind wohl doch nicht alle beim Angriff auf den Heimatplaneten umgekommen... daher frage ich mich, warum sie da bleiben, anstatt sich eine neue Welt aufzubauen.
    Angeblich reichen ja schon ein paar Naniten, um sich unkontrolliert zu vermehren, also müssten sich da ja richtig viele aufhalten.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  5. #4
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    Dieser Teil beginnt mit einem spannenden Prolog, finde ich.
    Inzwischen habe ich "The Last Of Them" und "The Long Way Back Home" nachgelesen.
    "Die Zeit macht jede Wahrheit zum Roman."
    aus Mayerling von
    Udo Jürgens / Michael Kunze

    "Das "Vaterland" ist der Albdruck der Heimat."
    Kurt Tucholsky

  6. #5
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    So, heute geht es weiter. Zuvor bedanke ich mich wie üblich erst einmal bei Ehre_Sei_den_Ori für's Knöpfchendrücken, sowie euch anderen für euer Feedback.

    @Angelika
    Freut mich, dass dir der Einstieg gefallen hat und dass du wieder mit dabei bist.

    @Colonel Maybourne
    Was die Replikatoren betrifft, so wird sich noch einiges Neues im Laufe der Geschichte ergeben. Im Gegensatz zur Serie bin ich noch nicht ganz fertig mit ihnen. Freut mich, dass du wieder mit dabei bist.

    @Durnah
    Zunächst einmal möchte ich mich für das Feedback zu den beiden Vorvorgängergeschichten bedanken und verneige mich vor dessen Ausführlichkeit. Leider bin ich mit meiner Zeit immer etwas knapp dran, aber wenn es sich ergibt, werde ich wohl noch eine Antwort in den jeweiligen Threads verfassen. Wie gesagt, schon einmal danke.
    Ebenso freue ich mich, dass dir der Anfang gefallen hat und dass du wieder mit am Start bist.

    So, ohne große Umschweife geht's jetzt weiter!


    Kapitel 1


    Shen Xiaoyi und Richard Woolsey hatten sich in die Kantine von Atlantis zurückgezogen, um sich ein kleines Menü zu gönnen, bevor die Gespräche fortgesetzt werden sollten.
    Sie suchten nach einem Tisch und fanden schließlich einen im Außenbereich an der Balustrade.

    Eine sanfte Brise wehte ihnen entgegen, als sie hinaus gingen und sich setzten.

    „Also, Richard, was halten Sie davon?“, fragte Xiaoyi sofort.

    „Xiaoyi“, begann Woolsey etwas überrascht über den rapiden Gesprächsbeginn nachdenklich. „Ich bin noch nicht sicher.“

    „Diese Alteranerin könnte, nach alldem, was sie uns erzählte, eine Bedrohung für uns und insbesondere für Atlantis sein“, überlegte Xiaoyi.

    „Ich bezweifle, dass sie hier wäre, würden General O’Neill oder der Präsident höchst selbst diese Sorge teilen“, erwiderte Richard. „Ich denke, wir können davon ausgehen, dass ihr zu vertrauen ist.“

    „Nun, immerhin führte ihr Volk Krieg mit den uns bekannten Antikern“, sagte Xiaoyi. „Wenn mich nicht alles täuscht, waren die Ori ähnlich mit den späteren Antikern verstrickt.“

    „Der Fall liegt hier natürlich anders“, warf Woolsey in ihre Überlegungen ein.

    „Ja, natürlich“, stimmte Xiaoyi zu und nahm einen Happen des Kartoffelgratins, welchen sie sich, für ihre zierliche Figur doch überraschend, massig auf ihren Teller geladen hatte, zu sich.

    „SG-1 und General O’Neill haben laut eigener Aussage diese Geschichte schon während ihrer Mission erzählt bekommen. Sie entstammen trotz allem ebenfalls jenen, die die Ori ablehnten. Doktor Jacksons Urteil in dieser Hinsicht ist für mich bindend und er sagte, sie seien Okay“, erklärte Woolsey, nachdem auch er einen Happen zu sich genommen hatte.

    „Okay ist mir nicht genug“, erwiderte Xiaoyi. „Ich sehe natürlich die Chancen, die sich durch Botschafterin Kasias Anwesenheit hier ergeben könnten. Sie versteht die Antiker und deren Technologie womöglich besser als wir.“

    „Sie glauben, wir sollten das Nutzen?“

    „Ja“, antwortete Xiaoyi schlicht und aß weiter.

    Richard dachte nach, ehe er weiter sprach: „Sie wird uns womöglich schon nach unserem kleinen Essen etwas Neues berichten können.“

    „Ich habe ihren Wunsch, in Atlantis’ Datenbank zu stöbern, nur aus diesem Grund nicht kommentiert“, erklärte Xiaoyi. „Bringen sie und ihr Volk uns etwas, bin ich gerne bereit, einer Allianz mit ihnen zuzustimmen. Doch die Erwartungshaltung ist hoch. Immerhin zeigen wir ihr Atlantis.“

    „Da ist etwas dran“, musste Richard zugeben.

    „Wie vielen Feinden der Antiker haben wir schon den Zugang zur Stadt gestattet?“, hakte sie weiter nach.

    „Nur einem“, erwiderte Richard und fügte hinzu: „Den Wraith.“

    „Und vergessen Sie die Sache vor einem Jahr nicht“, sagte Xiaoyi.

    „Nun, die Sache mit den Replikatoren war nicht die Schuld der Atlantis-Expedition“, musste Woolsey für Doktor Weir und deren Führungsstab von damals in die Bresche springen.

    „Mag sein.“

    „Im Gegenteil haben wir den Antikern die Stadt zurück gegeben, wodurch diese Sitation entstanden ist.“

    „Die Berichte sind mir bekannt“, äußerte sich Xiaoyi zu dem Thema. „Diese Frau und ihr Volk sind mir nichtsdestotrotz nicht geheuer.“

    Woolsey nickte verstehend. „Mir auch noch nicht ganz. Sie werden sich unser Vertrauen verdienen müssen.“

    „Entspricht ihre Geschichte gänzlich der Wahrheit, haben wir vermutlich nichts zu befürchten. Die Alteraner wollten schließlich die Feindseligkeiten beilegen“, wägte Xiaoyi etwas diplomatischer ab.

    Richard hatte beinahe den Eindruck, mit jeder Gabel voll Gratin, die sie in sich hinein schaufelte, verbesserte sich ihre Laune und wuchs ihr persönlicher Optimismus in Bezug auf die Alteraner.
    Er begrüßte das weniger besorgniserregende Argument der Chinesin und gönnte sich ebenfalls lächelnd einen Happen, ehe er erwiderte: „Unglaublich, wie geduldig sie in dieser Hinsicht waren. Nachdem sie keine Antwort erhielten, mussten sie sich gedacht haben, dass es den Stress wohl doch nicht wert wäre.“

    „Letztlich versuchten sie es erst Millionen von Jahren später ein zweites Mal, als ihre Rasse bereits kurz vor dem Untergang stand“, beleuchtete auch Miss Shen diesen Aspekt mit Bewunderung über den Respekt, den die Alteraner wohl vor einem Kontakt mit den Antikern gehabt haben mussten.
    „Jetzt gibt es offenbar nur noch wenige von ihnen“, fügte sie kauend hinzu.

    „Wenn Kasia nicht gar die Letzte von ihnen ist“, sagte Richard besorgt. „Was mit der Flotte geschah, nachdem SG-1 durch das Gate zur Erde zurückgekehrt war, können wir nicht einmal erahnen. Haben die Praviuner ihre Flotte zerstört, oder konnten sie ein weiteres Mal entkommen? Wie viele haben überlebt? Überleben sie auch weiterhin?“

    „Viele Fragen“, stimmte Xiaoyi nachdenklich zu und winkte schließlich ab. „Wir sollten sie wohl besser kennenlernen.“

    Richard war positiv überrascht und erstaunt von dem Umdenken Xiaoyis in eine Richtung, die sicher für alle Beteiligten erträglicher und mit weniger Ärger und Verzweiflung verbunden sein würde.
    Er grinste verschmitzt und aß weiter.


    *****


    „Man, diese Stasis macht einen schon fertig“, sagte Mitchell müde, als er sich gemeinsam mit seinem Team in der Kantine des Stargate Centers niedergelassen hatte.
    Nach dem Erwachen aus der Stasis war alles sehr schnell gegangen, sodass SG-1 nun zum ersten Mal nach der Flucht zur Erde und zahlreichen Breefings zur Ruhe kam.

    „In der Tat. Auch ich verspüre eine leichte Benommenheit“, stimmte Teal’c zu.

    „Wenn selbst Teal’c das sagt, bin ich erleichtert“, meinte Daniel, der sich schon seit Minuten die Stirn rieb.

    „Womöglich gehen wir das auch einfach falsch an“, stöhnte Vala, die beinahe vol Stuhl kippte, ehe sie sich im letzten Moment am Tisch festhielt, der jedoch bedrohlich ins Schwanken gekommen war.
    Gerade hatten noch vier dem Team sehr willkommene Kaffeebecher auf dem Tisch gestanden. Nun war deren Inhalt nur noch eine Pfütze auf Tisch und Boden.

    „Gott“, ärgerte sich Cam und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

    „Vala hat wohl Recht“, gähnte Daniel. „Die Kapseln können nicht eine solche Wirkung haben. Wenn die Alteraner derzeit unter kollektiver Müdigkeit, begleitet von höllischen Kopfschmerzen leiden, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sie noch irgendetwas Sinnvolles bewerkstelligen könnten.“

    „Womöglich ist ihre Physiologie den Kapseln besser angepasst“, vermutete Teal’c nüchtern.

    „Was Jack wohl gerade durchmacht?“, fragte sich Daniel und war beinahe belustigt.


    *****


    Der hatte sich den Problemen überhaupt nicht gestellt. Er stand nicht wie die Mitglieder SG-1, die sich naiv, wie sie den Umständen entsprechend gewesen waren, als wieder im Dienst zu melden, auf Abruf.
    Vielmehr hatte er in den letzten Stunden Gespräche geführt, die ihn offenbar derart beschäftigt hatten, dass er sich erst nach der ersten Besprechung in Atlantis in das Gästequartier zurückgezogen und sich für ein Nickerchen hingelegt hatte. Nun döste er zufrieden und unbeschwert vor sich hin.

    Hätte er gewusst, wie belustigt Daniel gewesen war, hätte er wohl im Schlaf vor sich hin gelächelt, da er es war, der nun schlafen konnte.
    Doch auch dies sollte bald vorbei gehen.




    Fortsetzung folgt
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  7. Danke sagten:


  8. #6
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    Also wenn die Stasiskapseln solche Auswurkungen haben, scheint etwas mit ihnen nicht zu stimmen. Dass da keiner auf die Idee kommtvdas zu hinterfragen. Und was hat eigentlich der medizinische Check nach der Rückkehr ergeben? Die werden SG-1 doch gründlich untersucht haben, denk ich mal.

  9. #7
    -
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    Das mit den Nachwirkungen der Stasiskapseln kommt mir auch befremdlich vor. Was wird dann erst die arme Destinybesatzung nach den drei Jahren durchmachen? Oder wurde SG-1 gar noch etwas von den Prav. verabreicht?
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  10. #8
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Das typische Abwägen... nun gut, sie kennen die Alteraner kaum, aber der Konflikt mit den anderen Antikern liegt schon Millionen Jahre zurück...
    Und in all der Zeit ändern sich Dinge und auch Ansichten.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


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  11. #9
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    Es geht sofort weiter - fast, denn vorher wie üblich erst einmal danke für euer Feedback und das "Danke" von Ehre_Sei_den_Ori!

    @Angelika
    Richtig, es wird eine Untersuchung durch Doktor Lam gegeben haben - dazu kommt noch was Kleines gleich. Erlären lässt sich das Ganze wohl am besten wirklich durch die unterschiedliche Physiologie der beiden Spezies Alteraner und Mensch, so ähnlich sie sich auch sind.

    @Durnah
    Was die Destiny-Besatzung erwartet, ist natürlich eine gute Frage. Ich kann schon mal sagen, dass die im späteren Verlauf auch irgendwann mal noch eine Rolle spielen dürfen und werden, insofern ließe sich das dann "beobachten".

    @Colonel Maybourne
    Präzise ausgedrückt, der Konflikt ist eine Ewigkeit her und Dinge ändern sich. Dennoch, Vertrauen muss man sich natürlich verdienen. Ich kann versprechen, dass Kasia sicher alles daran setzen wird, denn ein Bündnis mit den Menschen ist wohl die letzte Rettung ihres Volkes.

    Weiter geht's!


    Kapitel 2


    „Ich muss schon sagen, es ist aufregend, mit einer lebendigen Antikerin zu arbeiten“, sagte Zelenka strahlend, doch Kasia und Rush warfen ihm bloß einen beinahe geschockten Blick zu.
    „Was?“

    „Kasia ist eine Gesandte der Alteraner. Es handelt sich hier um einen entscheidenden Unterschied“, erklärte Rush kühl. „Oder ist es Ihnen egal, ob ich Sie als Katholik oder als Juden bezeichne? Eine Frage, die einst wohl wichtiger war als heutzutage.“

    „Äh?“

    „Ein anderes Leben“, murmelte Rush in Gedanken mit einem Kopfschütteln.

    Kasia verstand Rushs Worte nicht, äußerte sich jedoch selbst zur Thematik: „Die Antiker gingen einen anderen Weg als die Alteraner. Ich würde daher darum bitten, dass Sie das berücksichtigen.“

    Radek war nun ob dieser zynischen Kommentare doch etwas eingeschüchtert und wandte sich wieder der Datenbankanalyse zu.
    Rush warf Kasia einen über Zelenkas Aussage entnervten Blick samt eines Augenrollens zu, ehe auch die beiden weiter in der Datenbank störberten.


    *****


    „Die Untersuchungen haben keine Auffälligkeiten ergeben. Das sagte ich Ihnen aber bereits“, meinte Doktor Lam, nachdem Daniel sie auf einem Korridor abgefangen und sie über die Beschwerden des SG-1-Teams aufgeklärt hatte.
    „Ihre Kopfschmerzen und die Müdigkeit kommen wohl vom Kälteschlaf.“

    „Wir hatten schon öfter mit Stasis zu tun und niemand hatte ähnliche Symptome“, widersprach Daniel, während er sich den Kopf rieb.

    „Nun, die Technologie der Alteraner ist diesbezüglich womöglich etwas weniger gutmütig zur menschlichen Physiologie als die anderer Völker, die wir bisher kennengelernt haben“, vermutete Carolyn. „Ich werde General Landry darüber unterrichten, dass Sie, entgegen meiner ersten Einschätzung, eher nicht für den Einsatz bereit sind. Ich verordne Ihnen und Ihrem Team Ruhe. Gehen Sie schlafen.“

    „Danke“, erwiderte der Archäologe zufrieden lächelnd.


    *****


    Nach einem erholsamen Schlaf würde das SG-1-Team wieder befreit von den Beschwerden sein, wie auch der ehemalige Kommandeur, welcher in Atlantis schlief und keine Probleme mit den Nachwirkungen hatte.
    Jedoch erwarteten ihn andere Schwierigkeiten, als Carter ihn mit einem leisen „Sir?“ weckte.

    Jack wand sich sofort um und war wach. „Carter.“

    „Entschuldigung, die Tür stand offen“, meinte Sam.

    „Setzen Sie McKay dran. Da muss was kaputt sein“, erwiderte O’Neill, erhob sich und klopfte gegen die Schalttafel der Tür, ehe er sich wieder ihr zu wandte. „Was gibt’s? Geht’s schon weiter?“ Er warf einen Blick auf seine Uhr.

    „Wir wollen fortfahren, sobald wir Meldung von Sheppards Team haben“, erwiderte Sam kopfschüttelnd. „Wir erwarten, dass sie sich in 34 Minuten melden.“

    „Ich bin sicher, Xiaoyi wartet schon aufgeregt im Kontrollraum“, merkte O’Neill augenrollend an.

    Sam nickte beiläufig.
    „Ich weiß nicht warum, aber sie scheint entspannter zu sein.“

    O’Neills Augenbrauen schnellten in die Höhe. „Tatsächlich?“

    „Woolsey meinte, sie hätten zu Mittag gegessen.“

    Jack nickte verstehend. „Die Frau weiß, was glücklich macht.“

    „Sir, ich mache mir Sorgen um das IOA“, sprach Sam plötzlich in ernsterem Tonfall.

    „Wer nicht?“

    „Ich meine es ernst, Sir.“

    „Ich weiß“, erwiderte Jack. „Ich habe bereits mit Hank darüber gesprochen und wir haben eine Ahnung, was hier wirklich läuft.“

    „Weihen Sie mich ein?“, fragte Sam neugierig.

    „Schließen Sie die Tür, Carter“, sagte der General und setzte sich.

    Sie tat es und setzte sich zu ihm, gespannt auf neue Informationen.

    „Sie wissen, das IOA hat unserem Wunsch, Sie einzusetzen, damals entsprochen, weil sie wussten, unter Ihnen würde das Replikatorenproblem beseitigt werden“, erzählte er, woraufhin sie verstehend nickte.

    „Natürlich, die Bedrohung ist beseitigt, also wozu noch mir die Kontrolle überlassen, wo sie doch mit meinem Führungsstil offenbar nicht einverstanden sind“, schloss Sam aus seinen Worten.

    „Ich hörte, Sie verfolgten inoffiziell ein sekundäres Ziel?“, meinte Jack mit hochgezogenen Augenbrauen.

    „Ja“, erwiderte Sam. „Daraus folgte letztlich jedoch die Mission, auf die Shen Sheppard und sein Team geschickt hat.“

    „Sie haben gegen deren Regeln verstoßen, Carter. Diesen Vorwand können sie benutzen, selbst wenn Sie damit alle Probleme, die es gab, gibt und geben wird, mit einem Wimpernschlag beseitigt hätten. Das IOA würde es als dessen Idee verkaufen, während Sie abgesetzt werden, weil sie im Gegensatz zu denen erkannt haben, dass sich die Ziele des IOA nicht mit dessen kurzer Leine, an der es Sie hält, erreichen lassen“, erklärte O’Neill. „Wir werden für Sie kämpfen, Sam, aber ich weiß nicht, wie lange wir Sie noch halten können.“

    „Also will das IOA Miss Shen als Leiterin sehen? Die Frau ist eine typische Bürokratin, vollkommen stur und darüber hinaus, wenn sie nichts gegessen hat, unausstehlich. Sie hat Sheppards Team mit dieser völlig überhasteten Entscheidung, es loszuschicken, in eine möglicherweise gefährliche Situation gebracht“, sagte Sam verärgert.
    „Ich kenne Rodney und wenn es dort etwas zu Finden gab, hätte er sich längst gemeldet und nicht bis zum vereinbarten Zeitpunkt abgewartet.“

    „Gott, läuft das hier immer so?“

    Sam nickte lächelnd. „Die Dinge werden hier etwas lockerer angegangen. Ich wollte Doktor Weirs Führungsstil in diesem Sinne treu bleiben.“

    „Verstehe“, meinte Jack. „Ihre Gatetechniker haben entsprechend Stress?“

    „Jepp, es ist das pure Chaos“, erwiderte Sam und staunte selbst darüber, dass das Personal auf diese Art arbeiten konnte. Sie selbst war schon häufig genug aufgrund unplanmäßiger Aktivierungen in den Kontrollraum geeilt, nur um festzustellen, dass es ein verfrühter Bericht eines Außenteams war. Inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt und lockerer damit umgehen, wenn es auch eine extreme Umgewöhnung zum doch verhältnismäßig strikten Stargate Center gewesen war.
    „Jedenfalls gibt es dort entweder nichts, oder das Team hat Probleme.“

    „Unglaublich, was man hier aus nicht nicht vereinbarten Meldungen von Außen schließt“, staunte Jack, der sich an diese Mentalität nun ebenfalls gewöhnen musste.
    Er zuckte schließlich mit den Schultern. Er dachte kurz nach. „Ich hab’ Hunger.“ Er lächelte. „Sheppard macht das schon.“


    *****


    „Rodney, wählen Sie das Gate!“, brüllte Sheppard und ging hinter einer Säule in Deckung.
    Asuraner schritten um die Ecke und feuerten in seine Richtung. „Rodney!“

    „Bin dran!“, rief ihm dieser angespannt zu, gerade als ihn ein betäubender Schuss zu Boden schickte.

    „Verdammt“, murmelte John. Nicht nur, dass er seit dem Funkspruch Lornes, in welchem sie die Anwesenheit der Asuraner bekanntgegeben hatte, nichts mehr von ihr und Ronon gehört hatte, nun was auch der Ausweg versperrt.
    Er hatte den Entschluss gefasst, dass die Konfrontation nicht positiv für ihn ausgehen konnte. Das DHD und damit auch das Gate waren unter dem Waffenfeuer unerreichbar und die ARGs hatten ihre Wirkung bereits vor einigen Minuten verloren.

    Er konnte nichts tun und verschwand in der Dunkelheit eines Korridors.


    *****


    Jack und Sam saßen in der Kantine zu einem Stück Kuchen. Carter konnte nach wie vor nicht glauben, wie schnell das IOA sie nun nach ihren Erfolgen abschreiben wollte.
    „Sie kam her und hat einfach alles an sich gerissen“, ärgerte sie sich.

    O’Neill führte sich die Gabel zum Mund, doch bevor er sie hinein schob, musste er noch loswerden: „Das machen die immer so.“

    „Ich weiß“, erwiderte Sam, die sich bestens an die Vorgänge auf der Odyssey in der Ori-Galaxie erinnerte, als James Marrick die stumpfsinnigen Pläne des IOA auszuführen versuchte.
    „Ich hätte bloß gedacht, dass sie mir vertrauen.“

    „Verdient haben Sie es sich, aber bis die das begreifen, vergeht wohl noch einige Zeit“, meinte Jack. „Alles, was sie tun, führt zu dem, was sie verhindern wollen: Chaos.“

    „Ich hoffe, heute erleben wir eine seltene Ausnahme“, betete Sam, dass die Mission Sheppards planmäßig verlief.


    *****


    Doch ihre Hoffnung war vergebens, denn auch wenn John sich vorerst in Sicherheit begeben hatte, saß sein Team in einer Zelle, bewacht von vier Asuranern.
    „Ja, zusammengefasst ist das ja hervorragend gelaufen“, ließ Rodney seinem Sarkasmus freien Lauf, nachdem er, Ronon und Lorne ihre jeweiligen Erfahrungen kurz vor ihrer Bewusstlosigkeit ausgetauscht hatten.

    „Sheppard ist noch da draußen. Er wird uns schon befreien“, war Ronon überzeugt.

    Lorne teilte dieses Wunschdenken nicht unbedingt. „Unsere Waffen sind wirkungslos und laut Rodney kann Colonel Sheppard das Gate nicht erreicht haben.“

    „Dennoch sollten wir uns eigentlich bald melden. Sam wird uns hier nicht hängen lassen. Wenn sie rein wählen, können sie mit Sheppard über Funk einen Plan schmieden, uns hier raus zu holen“, streute Rodney halbherzig Optimismus in das Gespräch ein.

    „Hoffen wir es“, sagte Lorne.




    Fortsetzung folgt
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  12. Danke sagten:


  13. #10
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    Na, das kann ja noch toll werden. Mal sehen was sich Sheppard einfallen lässt und wann Atlantis merkt, dass da was nicht stimmen kann?

  14. #11
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    Wenn sie der Tante die Stadt überlassen, können sie sich nur noch aussuchen, ob sie von den Wraith oder den Replikatoren erledigt werden wollen.
    Denn das Politiker zu nichts zu gebrauchen sind, ist ja allgemein bekannt und die Alte ist dabei die absolute Krönung unter den ganzen Idioten.
    Bis dann.
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  15. #12
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    So, nach einer Woche im Urlaub bin ich nun zurück und präsentiere heute das nächste Kapitel. Entschuldigt die Wartezeit, aber nun geht es ja weiter. Zuvor jedoch noch ein Dankeschön an Durnah und Ehre_Sei_den_Ori für die Danksagung und natürlich möchte ich mich auch für das Feedback bedanken.

    @Angelika
    Wann Atlantis etwas bemerkt, wird sich zeigen. Tatsache ist, dass das Team natürlich in einer großen Zwickmühle steckt, aus der es sich nun herauszuwinden gilt.

    @Colonel Maybourne
    Wie üblich triffst du dem Nagel auf den Kopf. Das IOA ist in solchen Situationen nicht zu gebrauchen, was jedoch wohl ein Grund mehr sein wird, weshalb sie sich nicht gerade um die Führungsposition in dieser Sache prügeln werden. Wenn etwas schief geht, ist ja noch Sam da, um die Schuld auf sie abzuwälzen. Also ... alles wie immer.

    Weiter geht's!


    Kapitel 3


    „Die Frist ist beinahe abgelaufen“, merkte Woolsey nach einem Blick auf seine Uhr besorgt an und rückte seine Krawatte zurecht.

    „Wir warten noch auf General O’Neill und Colonel Carter. Wenn sich das Team bis dahin nicht gemeldet hat, wählen wir den Planeten an“, entschied Shen, die ebenfalls langsam die Befürchtung überkam, dass es nicht so einfach verlaufen war, wie sie erhofft hatte.

    „Unglaublich, dass Sie warten“, flüsterte Chuck so leise, dass Richard es gerade so hören konnte, Xiaoyi jedoch nicht.
    Woolsey konnte ihm wegen der Bemerkung nicht einmal böse sein, war Miss Shen bislang doch als sehr herrisch aufgetreten.


    *****


    Jack und Sam durchquerten einen Korridor auf dem Weg zum nächsten Transporter. Nach dem mittäglichen Kuchen stand nun wieder Arbeit auf der Agenda.

    „General! Colonel!“, hörten sie plötzlich jemanden hinter sich rufen hören. Sie drehten sich um und erblickten, Teyla, die eilig auf sie zu kam.
    „Gibt es schon Neuigkeiten von Colonel Sheppard?“

    „Nein, wir sind gerade auf dem Weg zum Kontrollraum“, antwortete Sam.

    „Ich begleite Sie“, entschied Teyla kurzerhand und ging voran.

    „Herzlichen Glückwunsch übrigens“, sagte Jack lächelnd.

    „Danke, General“, erwiderte Teyla. So recht konnte sie sich noch nicht an ihren Zustand und die damit einhergehende Außerdienststellung gewöhnen, doch sie freute sich über jegliche Aufmerksamkeit, die ihr zugute kam.

    Gemeinsam betraten sie den Transporter und beförderten sich in nächste Nähe zum Kontrollraum. Sie stiegen die Treppe hinauf, wo sie schon von Miss Shen und Mister Woolsey empfangen wurden.

    „Da sind Sie ja“, begrüßte sie Xiaoyi.

    „Schon was gehört?“, fragte Jack.

    „Nein, Sir. Das Team ist seit etwa vier Minuten überfällig“, verkündete Chuck mit besorgter Miene.

    „Na schön“, schloss Sam und befahl ihm: „Anwählen.“


    *****


    John war es gelungen, sich vor den Asuranern zu verstecken, wenn er auch selbst nicht verstand, wie. Die Sensoren sollten ihn wohl aufspüren, doch er schloss daraus, dass sie wichtigere Angelegenheiten klären mussten.
    Sie schienen sich nicht für ihn zu interessieren, solange er nichts für sie Bedrohliches tat.

    „Colonel Sheppard, hier Colonel Carter. Sie haben den vereinbarten Zeitpunkt einer Zwischenmeldung verpasst“, hörte er plötzlich über Funk.

    „Colonel“, flüsterte er. „Gut, dass Sie sich melden!“

    „Was ist los, Sheppard?“, hörte er O’Neills Stimme fragen.

    „General? Sie sind zurück?“

    „Lange Geschichte, die warten kann“, schaltete sich Miss Shen ein. „Warum haben Sie sich nicht gemeldet?“

    „Das ist einfach“, erwiderte John. „Wir sind auf Replikatoren gestoßen. Ronon und Lorne hatte es wohl zuerst erwischt. Sie haben uns noch warnen können. McKay wollte das Gate anwählen, aber auch er wurde betäubt. Ich konnte gerade noch entkommen“, berichtete er.

    „Einen Moment, Colonel“, meinte Xiaoyi kühl.


    *****


    „Was ist los?“, fragte O’Neill.

    „Replikatoren, die alle bis auf ihn gefangennehmen konnten?“, hakte Xiaoyi kopfschüttelnd nach. „Wer sagt, dass wir gerade nicht mit einem Replikator sprechen?“

    „Da hat sie Recht“, musste Sam zustimmen.

    „Wie wäre es, wenn wir zunächst davon ausgehen, dass es Sheppard ist?“, wollte Jack wissen und ließ Chuck die Verbindung wieder aktivieren.
    „Sheppard, wie ist die Lage?“

    „Nun, Sir, wie gesagt, konnte ich gerade noch entkommen. Ich konnte mich verstecken. Keine Ahnung, warum die nicht nach mir zu suchen scheinen. Ich bin gerade auf der Suche nach einem Lageplan.“

    „Was ist mit Ihren Waffen?“, fragte Sam, wobei sie die Antwort bereits erahnte.

    „Nutzlos. Sie haben sich angepasst.“

    „Verdammt!“

    „Habe ich mir auch gedacht“, stimmte John zu.

    „Haben Sie schon einen Plan?“, wollte Sam weiter wissen.

    „Nun, im Moment fällt mir noch nichts Cleveres ein. Ich muss Rodney und die anderen finden. Womöglich fällt uns dann etwas ein“, meinte John.

    „Gut, wir werden uns auch etwas überlegen“, erwiderte Sam. „Halten Sie sich bereit, John. Melden uns in einer Stunde wieder.“

    „Verstanden, Sheppard Out.“

    „Haben wir ein Bild?“, fragte Sam nun Chuck.

    „Keine Kontakte“, antwortete er und deutete auf den Bildschirm. Tatsächlich war der Gateraum leer.

    „Seltsam“, überlegte Jack.

    „Sollten wir Sheppard nicht anweisen, das Gate anzuwählen?“, fragte Woolsey, der die Chance witterte, da die Replikatoren gerade nicht aufzupassen schienen.

    „Das ist garantiert eine Falle“, erwiderte Jack kopfschüttelnd. „Kaum dass wir abgeschaltet hätten, würden sie sich in Position bringen. Die müssen nicht nach ihm suchen. Er kommt da wohl unter keinen Umständen weg.“

    „Da müssen sich die Replikatoren sicher sein, wenn sie derart leichtsinnig sind“, meinte Miss Shen nachdenklich. „Abschalten“, befahl sie anschließend.
    Sie drehte sich zu O’Neill und Carter um. „Ich würde nicht empfehlen, einen Rettungsversuch zu starten.“

    „Sie empfehlen neuerdings etwas, anstatt es kurzerhand durchzusetzen?“, hakte Sam leicht zynisch nach. „Wow.“

    „Man erlebt immer wieder Überraschungen“, stimmte Jack zu.

    „Ich meine, das Risiko ist zu groß. Ich verstehe Ihr Credo, demzufolge Sie niemanden zurücklassen. Jedoch sehe ich hier die einzige Chance bei Colonel Sheppard selbst“, erklärte Xiaoyi, ohne auf die Kommentare einzugehen.

    „Sie hat Recht“, meinte auch Woolsey. „Das entspricht unseren Richtlinien.“

    „Wenn wir eine effektive Form der Hilfe anbieten können, werden wir das tun. Ihre Richtlinien sind mit im Bezug auf eines meiner Teams herzlich egal“, sagte Sam verärgert.
    „Sie haben es in diesem Fall verbockt, deshalb sprechen Sie auch nur noch kleinlaut Empfehlungen aus. Letztlich ist es Ihr Fehler. Ich muss und werde ihn beheben. Ich hoffe, das fließt in Ihren Bericht ein.“

    Sie ließ Xiaoyi sprachlos stehen.

    Jack blickte ihr hinterher und lächelte. „Wahre Worte.“


    *****


    Daniel Jackson saß in seinem Büro und ging einige Aufzeichnungen durch, welche er während der Reise mit den Alteranern erstellt hatte. Vieles von dem, was die Alteraner erzählt hatten, rückte sein Weltbild in ein komplett anderes Licht.
    Doch nun wunderte ihn der letztliche Evolutionsschritt beider, der Ori und der Antiker, nicht mehr. Der Aufstieg schien den Antikern, welche einer neuen Interpetation des Ursprungs folgten, das höchstmögliche Ziel gewesen zu sein. Die Motive beider Parteien, die sie zum Aufstieg geführt hatten, konnten unterschiedlicher nicht sein, doch dienten sie beide gleichermaßen dem Zweck, dem Ursprung allen Lebens und des Großen Ganzen einen Schritt näher zu kommen.
    Er hatte keine Ahnung gehabt, dass die Ori es schon früh, allein durch ihre Prophetie und ihren Glauben daran, schafften aufzusteigen, anstatt die natürliche Evolution abzuwarten.

    Dies alles erklärte zudem, warum die Alteraner nicht aufgestiegen sind. Sie folgten nicht diesem Weg der Verewigung des Lebens in Erleuchtung.

    Die Antiker standen für ihn nun völlig anders da, nicht unbedingt entzaubert. Vielmehr sah er nun einen Sinn in vielen Mysterien, welche bislang die Antiker und das Stargate-Netzwerk umgeben hatten. Er hatte mehr über die frühe Geschichte der Antiker erfahren, als je zuvor.

    Diesen geschichtlichen Schatz begutachtete er mit einem Grinsen und voller Staunen, doch sollte er dafür nicht unendlich viel Zeit haben.
    Nachdem er sich von seinem Team getrennt, sich vier Tassen Kaffee und drei Aspirin einverleibt hatte, und sich in sein Büro begeben hatte, hatte es schließlich nur wenige Minuten gedauert, bis die Alarmsirene ertönte.

    „Außerplanmäßige Aktivierung von Außen!“




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  16. #13
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    Tja, mal sehen was John sich einfallen lässt, oder ob Sam und Jack wiedereinmal die Kastanien aus dem Feuer holen müssen?
    Und dann bin ich schon neugierig wer das Stargate außerplanmäßig aktiviert hat?

  17. #14
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    Hallo Kevin,

    Xiaoyis Verdacht, dass der anscheinende Sheppard ein Replikator ist, ist naheliegend, wenn auch unzutreffend. Und ihre spätere Wortwahl "Ich würde nicht empfehlen" zeigt schon, dass sie nicht wirklich für alles die Verantwortung zu tragen bereit ist.
    Ich vermute das Tor haben weder die Alteraner noch die Praviuner angewählt.
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  18. #15
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    Ich würde in meinem nächsten Bericht die Chinesin so richtig anschwärzen und auch einen offenen Konflikt mit dem IOA riskieren, aber langsam reicht es.
    Diese Bürokraten haben absolut keine Ahnung, was sie da eigentlich verzaffen und versuchen dann, sich wieder ganz kleinlaut heraus zu reden.
    Sowas kann noch richtig gefährlich werden.
    Bis dann.
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  19. #16
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    So, nach PC-Reparatur wieder am Start.
    Danke an Ehre_Sei_den_Ori und claudi70 für die Danksagung und euch anderen für euer Feedback!

    @Angelika
    John, Sam oder Jack - oder doch ganz wer anders? Nun ja, irgendjemand wird sich schon eine Lösung einfallen lassen. Die Antwort, wer die Erde angewählt hat, wird es heute jedenfalls geben.

    @Durnah
    Richtig, wie man es vom IOA kennt, will sich auch Miss Shen langsam aber sicher vor der Verantwortung drücken, sobald es brenzlig wird. Sie steht damit ihren Kollegen in nichts nach. Was die Gateaktivierung angeht - mal sehen.

    @Colonel Maybourne
    Nun, das IOA genießt ja leider mehr oder weniger Narrenfreiheit im Stargate-Universum. Was immer man verbockt hat, das konnte man letztlich auf andere schieben, oder wurde vom SGC bereinigt und war offenbar im Nachhinein keine weitere Diskussion wert. Ob es dieses Mal ähnlich abläuft, wird sich zeigen.

    Weiter geht's!


    Kapitel 4

    „Hi“, begrüßte Sam die drei an der Datenbank von Atlantis arbeitenden Doktor Zelenka, Doktor Rush und Botschafterin Kasia, die sich zu ihr umdrehten.
    „Schon etwas gefunden?“

    „Kasia war es möglich, Zugang zu einer Geschichtsdatenbank zu erlangen, die uns bisher verschlossen blieb“, erklärte Rush und schien davon hellauf begeistert.

    „Unmengen an Informationen, welche aus der Zeit stammen, bevor die Antiker die Milchstraße verlassen haben. Das geht weit über die öffentlichen Daten, auf die wir beispielsweise über den Hologrammraum zugreifen können, hinaus“, stimmte Zelenka in das Freudestrahlen ein. „Einfach unglaublich.“

    „Das ist toll“, begrüßte auch Sam diese Neuigkeiten, doch wurde sie sogleich wieder ernst. „Ich bin eigentlich nicht deswegen hier.“

    „Was ist los?“, fragte Radek besorgt und auch Rush und Kasia schenkten der Datenbank keine Aufmerksamkeit mehr.

    „Colonel Sheppards Team hat Probleme.“

    „Welcher Natur?“, fragte Kasia interessiert.

    „Der Planet, auf dem sie sich befinden, scheint entgegen unserer ersten Einschätzung durchaus Asuraner zu beherbergen“, erklärte Sam, womit Kasia jedoch nichts anfangen konnte.

    Hilfe suchend sah sich zu Rush, der ihr erklärte: „Die Asuraner sind ein Volk, welches von den Antikern erschaffen wurde. Genau genommen sind es jedoch Maschinen, extrem intelligent und mit Antikertechnologien von vor 10.000 Jahren ausgestattet.“

    „Sie basieren auf Nanotechnologie. Winzige Maschinen, die sich verbinden können und so jede Form annehmen können, die ihnen beliebt. Ihre letztliche Form ist den Antikern nachgeahmt. Wir nennen sie auch Replikatoren, weil sie genau das tun. Sie replizieren sich selbstständig“, fügte Radek hinzu.

    „Sie sind praktisch unzerstörbar und gegen unsere einzige wirkungsvolle Waffe inzwischen immun. Gestern, es kommt mir schon vor, als sei es ewig lange her, haben wir den Heimatplaneten der Asuraner zerstört und hatten gehofft, alle von ihnen mitgenommen zu haben“, rundete Sam die Erklärung samt neuester Entwicklungen ab.

    Kasia staunte. „Ich bin beeindruckt, mit welch absonderlichen Problemen Sie sich befassen müssen.“

    Sam nickte lächelnd. „Normaler Alltag.“

    „Jedenfalls müssen wir sie da raus holen“, kam Zelenka auf Sams eigentlichen Tenor zu sprechen und sah Kasia an.
    „Haben Sie eine Idee?“

    Da Kasia etwas hilflos und überfordert drein schaute, rettete Sam sie. „Botschafterin, es lastet kein Druck auf Ihnen, aber ich dachte mir, mit Ihrer Hilfe könnten wir in der Datenbank der Antiker vielleicht eher fündig werden.“

    „Wonach suchen Sie?“, fragte Kasia verstehend.

    „Nun ja, die Antiker haben die Replikatoren erschaffen. Laut allem, was wir wissen, haben sie jedoch sämtliche Aufzeichnungen über sie gelöscht“, meinte Sam.

    „Kasia hat diese Datenbank gezielt suchen und entschlüsseln können“, sagte Rush und verstand. „Sie glauben, wir haben nur nicht effektiv genug danach suchen können?“

    Sam nickte. „Irgendjemand hinterlässt immer Spuren. Auch in einer Zivilisation wie der der Antiker hat es Misstrauen und geheime Aufzeichungen gegeben. Womöglich können wir mehr finden, wenn wir tiefer graben.“

    „Mit Ihrer Hilfe sollte das dank Ihrer Kenntnisse möglich sein“, stimmte Radek zu und sah wie die beiden Anderen die Alteranerin erwartungsvoll an.

    Sie war etwas verunsichert, nickte dann jedoch.
    „Ich kann verstehen, warum Sie mich aufsuchen, Colonel. Sie wollen mir diese Chance geben“, sagte sie schließlich.

    „Chance?“, fragte Radek irritiert.

    „Ich weiß ja nicht, wo Sie gedanklich waren, als wir vorhin im Konferenzraum saßen, aber dass Miss Shen und damit wohl auch das IOA der Botschafterin nicht traut, war doch wohl offensichtlich“, bemerkte Rush beiläufig.
    „Ich werde Sie unterstützen“, fügte er an Kasia gewandt hinzu.

    „Radek, ich brauche Sie in Rodneys Labor“, sagte Sam, nachdem sie dankend genickt hatte und sich Rush und Kasia an die Arbeit machten.

    „Klar ... äh, wozu?“

    „Wir gehen noch mal alles durch, was wir über den Planeten wissen. Womöglich hat Rodney etwas übersehen“, erklärte Sam, was zu tun war.

    „Okay“, erwiderte Radek verstehend.

    „Wenn Sie etwas haben, melden Sie sich bitte sofort“, bat Sam Rush, der freundlich nickte. „Klar, machen wir.“

    Sam und Radek ließen die beiden zurück. Kaum hatten sie den Raum verlassen und die ersten Meter auf dem Korridor zurückgelegt, dankte ihr Radek: „Die beiden verstehen sich prächtig, aber ich hatte das Gefühl, sie ziehen mich auf.“

    „Nun, wir wissen, dass die Antiker schwierig waren. Das zeigte ihr Auftreten vor einem Jahr“, meinte Sam und weckte damit Erinnerungen in Radek, die ihn den Kopf schütteln ließen. „Die Alteraner sind ihnen wohl da ziemlich gleich.“

    Radek schüttelte erneut den Kopf. „Nein, sie ist weniger das Problem. Vielmehr Rush.“

    Sam lachte auf. „Ich habe noch nicht mit ihm gearbeitet, aber laut allem, was ich gehört habe, ist er auch recht schwierig.“

    „Doktor Jackson scheint ihn zu mögen, sonst würde er ihn nicht her schicken“, überlegte Radek, als sie den Transporter betraten.

    Sam nickte. „Er hält große Stücke auf ihn. Daniel sagte mir einmal, wenn er jemanden kennt, der ebenso fasziniert von den Antikern, ihrer Geschichte und letztlich dem Aufstieg ist wie er, dann Rush.“

    „Soll das heißen, ich bin nicht fasziniert?“, hakte Radek nach, als sie den Transporter an gewünschter Stelle wieder verließen.

    „Sind Sie es?“, fragte Sam.

    Radek ging kurz in sich. „Nun ... naja, ein wenig schon, aber letztlich ....“

    „Doch nur ein normaler Tag hier in Atlantis“, beendete Sam den Satz, woraufhin Zelenka nickte.

    „Man verliert die Faszination, auch allgemein von diesem Ort, wenn man schon so lange hier ist“, gab Radek zu. „Es ist mehr Stress als Faszination, was das Leben in dieser Stadt mit sich bringt. Ich glaube, das ist das Problem.“

    „An einem angenehmeren Ort als der von Wraith und offenbar immer noch von Asuranern heimgesuchten Galaxie würde es leichter sein, sich faszinieren zu lassen“, stimmte Sam zu. „Dennoch bin ich erst ein halbes Jahr hier, also bleibe ich fasziniert.“
    Mit einem Grinsen auf dem Gesicht betrat sie Rodneys Labor. Radek folgte ihr ausdruckslos.


    *****


    Daniel und Cameron trafen gleichzeitig im Kontrollraum ein, wo General Landry und Teal’c sie bereits erwarteten.

    „Was ist denn los?“, fragte nun Vala, welche die Wendeltreppe vom Besprechungsraum herunter trampelte.

    „Die Tok’ra haben uns angewählt“, antwortete Landry.

    „Lange nichts von ihnen gehört“, meinte Daniel scherzend. Sein Team hatte schließlich zuletzt keine Gelegenheit, gehabt, mit den Tok’ra in Kontakt zu treten.

    Landry stimmte jedoch abgesehen von dieser Tatsache SG-1 betreffend zu. „Seit sie den Symbionten von Ba’al aus Adria entfernen wollten, haben wir nichts von ihnen gehört.“

    „Und was gibt es?“, fragte Mitchell.

    „Das möchten sie uns persönlich mitteilen“, entgegnete Landry.

    „Sir, die Tok’ra melden, dass der Deligierte bereit ist“, ließ Walter den General wissen.

    „Iris öffnen“, befahl Landry und machte sich mit SG-1 auf den Weg hinunter in den Gateraum.




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  20. #17
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    Ist ja diesmal etwas ruhiger gewesen, aber Zelenka hat schon ein wenig Recht, mit der Zeit verliert der Ort sicher an Faszination...
    Allerdings würde ich aufpassen, was ich mir wünsche, denn in den Datenbanken kann man auch einige Sachen finden, die besser verborgen bleiben.
    Die Antiker haben die nicht ohne Grund gelöscht.
    Und die Tokra... das riecht nach Ärger...
    Bis dann.
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  21. #18
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    Nun, jetzt suchen sie also die Datenbanken nach Infos zu den Replikatoren ab. Mal sehen ob sie fündig werden? Und die Tokra melden sich wieder einmal? Vermutlich wollen sie erneut was haben ohne eine Gegenleistung.

  22. #19
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    Gleich geht es weiter. Vorher bedanke ich mich aber bei Ehre_Sei_den_Ori und claudi80 für's Mitlesen und bei euch für das Feedback!

    @Colonel Maybourne
    Es stimmt, dass die Antiker sicher berechtigte Gründe hatten, Teile ihrer Forschung zu löschen oder derart zu verschlüsseln, dass man da nicht dran kommt, doch ist der Mensch halt neugierig. Vor allem die Crew von Atlantis kann sich das auf die Fahne schreiben, auch wenn das schön öfter im Chaos endete.

    @Angelika
    Ob sie fündig werden, wird sich noch zeigen. Was die Tok'ra wollen, ebenfalls. Ob man dieses Mal etwas für sein Zutun bekommt bzw. worum es überhaupt geht, klärt sich bald.

    Weiter geht's!


    Kapitel 5


    „Ich wusste, ich finde Sie hier“, sagte Jack, als er zu Sam und Radek ins Labor stieß.

    „Hat Miss Shen noch etwas gesagt?“, fragte Sam.

    „Nein, der haben Sie ganz schön die Sprache verschlagen. Woolsey und sie haben sich zurückgezogen, vermutlich für ihr typisches IOA-Gequatsche. Wenigstens langweilen sie sich gegenseitig damit“, erwiderte O’Neill augenrollend.
    „Wie sieht’s aus?“

    „Nun, in erster Linie versuchen wir mehr über den Planeten selbst herauszufinden, und bislang hatten wir damit durchaus Erfolg“, antwortete Sam.

    „Rodney hat nicht sonderlich gründlich gesucht“, fügte Radek hinzu.

    „Nun ja, er hat die ganze Nacht durch gearbeitet. Da kann man mal was übersehen“, verteidigte Sam den Kanadier.

    „Und was hat er übersehen?“, wollte Jack wissen.

    „Zum Beispiel, dass dieser Planet definitiv nicht der Standort einer Mine ist“, erwiderte Sam.

    „Also sind sie völlig sinnloserweise in Gefahr?“

    „Nein, Sir, denn sie sind in einer Station gelandet, die uns womöglich den Heiligen Gral beschert, sofern wir die Replikatoren irgendwie loswerden“, erklärte Radek. „Es ist eine industrielle Anlage, die zur Herstellung jedweder Technologie genutzt werden kann.“

    „Inklusive?“

    „Drohnen, Sir“, nannte Sam als Beispiel, welches dem General gefallen sollte.

    „Hübsche Dinger“, sagte Jack in Gedanken.

    „Doch nicht nur das. Auch Komponenten für ihre Kriegsschiffe und Städte, sowie ZPMs und Jumper werden dort hergestellt“, listete Radek die Vorteile auf.

    „Also eine Art ewiges Ersatzteillager“, schloss Jack, woraufhin Radek nickte.

    „Wir müssen bloß die Replikatoren loswerden“, meinte Carter. „Was sich wohl als schwierig herausstellen dürfte.“

    „Warum starten Sie nicht noch einmal so einen, wie nannte es McKay?“, hakte Jack nach.

    „Nanitenmagneten?“, fragte Radek und Jack nickte.

    „Das funktionierte vielleicht bei der gesamten Bevölkerung ihres Heimatplaneten samt der Besatzung ihrer Schiffe, aber die Station scheint nicht annähernd genug Replikatoren zu beherbergen, um eine solche Reaktion auslösen zu können“, antwortete Sam.

    „Und selbst wenn, würden wir damit diese für uns sicher sehr wertvolle Station opfern müssen“, fügte Radek hinzu.

    „Wir müssen uns etwas anderes überlegen“, folgerte Sam daraus. „Rush und Kasia erforschen bislang nicht entschlüsselte Segmente der Datenbank. Vielleicht finden sie etwas.“

    „Das könnte aber eine Weile dauern“, meinte Jack wenig beeindruckt und warf einen Blick auf seine Uhr. „Die Stunde ist fast vorüber.“

    „Sir, wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich Sie bitten, Kontakt mit John aufzunehmen“, sagte Sam.

    „Klar, ich will Sie ja nicht von der Arbeit abhalten“, stimmte O’Neill zu. „Ich bin dann im Kontrollraum“, fügte er zum Abschied hinzu.


    *****


    Ein Tok’ra trat durch den Ereignishorizont. Hinter ihm schaltete sich das Stargate ab.

    „Willkommen auf der Erde“, begrüßte ihn Landry.

    „Vielen Dank“, erwiderte der Tok’ra mit verzerrter Stimme. Es war ein blonder, blasser Mann mit grimmigem Blick. „Ich bin Thelass.“

    „Mein Name ist General Landry. Das sind Colonel Mitchell, Doktor Jackson, Vala Mal Doran und Teal’c“, stellte der General sich und das SG-1-Team vor.

    „Ich bin mit euren Namen vertraut, General“, erwiderte Thelass.

    „Wir haben lange nichts von euch gehört“, sagte Daniel.

    „Nachdem sich die Truppen der Ori aus unserer Galaxie zurückgezogen haben, konnten wir ungestört an unserem letzten Ziel arbeiten“, erklärte Thelass.

    „Sprechen wir doch im Konferenzraum weiter“, schlug Landry vor, woraufhin Thelass nickte.


    *****


    „Colonel Carter geht meiner Meinung nach zu weit“, sagte Xiaoyi kühl. „Sie mag Recht haben, doch zeigt sie keinen Respekt vor der Souveränität des IOA.“

    „Das US Militär ist verständlicherweise an seine alteingesessenen Strukturen gebunden. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Administration durch das IOA anerkannt wird“, widersprach Woolsey.

    „Atlantis ist jedoch der Schlüssel, uns diese Anerkennung zu sichern“, erwiderte die Chinesin.
    „Auf der Erde werden wir begründeterweise keine administrative Vormachtstellung etablieren können. Die Welt ist nicht bereit für eine Weltregierung dieser Art.“

    „Sie glauben, indem wir Atlantis leiten, werden wir uns beweisen?“, hakte Richard nach und Xiaoyi nickte.

    „Ich bin hier mit der Absicht, Gründe für eine Entmachtung des US Militärs in Person von Colonel Carter zu finden. Wir müssen die direkte Kontrolle erlangen. Das IOA wünscht, einen unserer Mitarbeiter einzusetzen“, erklärte sie.

    „Warum wurde ich darüber nicht informiert?“, fragte Woolsey weiter und gab sich empört.

    „Ihre Nähe zum Stargate Center, zu Atlantis und zu General O’Neill wird nicht allzu gut bewertet, Richard“, antwortete Miss Shen. „Ich denke, jetzt spielt es ohnehin keine Rolle mehr, denn auch wenn ich es ungern zugebe, hat dieser Misserfolg die Chancen auf eine Einigung zwischen IOA und dem US Militär wohl geschmälert.“

    Richard wusste nicht, was er sagen sollte, weshalb die Chinesin fortfuhr: „Die Führung des IOA muss der Überzeugung sein, dass der neue Leiter von Atlantis vollständig unsere Asichten vertritt. Daher müssen wir zunächst sondieren, welche Absichten einzelne Mitglieder haben. Wir können nicht jeden einweihen.“

    „Also stand ich auf einer Liste möglicher Kandidaten für die Nachfolge von Colonel Carter?“, hakte Woolsey nach.

    „Gelingt es uns, aus dieser Angelegenheit Profit zu schlagen, wäre es denkbar, dass unsere Ziele noch nicht endgültig unerreichbar sein werden“, erwiderte Xiaoyi und nickte. „In dem Fall ständen Sie auch jetzt noch auf dieser doch sehr kurzen Liste.“

    Richard war nicht ganz wohl bei der Sache und wollte das Thema beenden: „Schauen wir erst einmal, ob Sheppards Team zurückkehren kann. Fall nicht, wird es nichts mit irgendwelchen Plänen.“

    Xiaoyi nickte.
    „Ich hoffe, sie schaffen es lebend zurück.“


    *****


    „Gate anwählen“, befahl O’Neill, als er im Kontrollraum ankam. Chuck nickte und rollte mit seinem Stuhl herüber zum DHD, um den Planeten anzuwählen, auf welchem Sheppards Team gestrandet war.

    Als die Verbindung stand, funkte Jack sofort durch: „Sheppard, hier Atlantis, sind Sie auf Empfang?“

    „Ja, Sir. Schön, von Ihnen zu hören.“

    „Schon etwas Neues herausgefunden?“, fragte Jack und sah sich während dessen die Videoaufnahme des MALP an, auf welchem nach wie vor niemand zu sehen war.

    „Nun, unabhängig von den Replikatoren ist dieser Ort eine Goldgrube, Sir. Ich bin an zahlreichen Lagerhallen und Produktionsstätten vorbei gekommen“, antwortete John.

    „Ja, Carter und Zelenka erwähnten etwas in der Richtung“, meinte Jack nachdenklich. „McKay hat nicht gewusst, wohin Sie da gereist sind.“

    „Er hat wohl nicht tief genug gegraben, was?“

    „Ja, das sagte Zelenka auch.“

    „Sir, die haben hier echt viel Zeug, das hilfreich sein könnte. Sagen Sie mir, dass Sie einen Weg gefunden haben, uns zu helfen.“

    „Tut mir Leid, Sheppard, aber wir haben noch nichts Neues“, musste O’Neill ihm bedauerlicherweise mitteilen. „Was ist mit Ihrem Team?“

    „Ich habe sie noch nicht gefunden, Sir. Jedoch sind mir in den letzten Minuten ein paar Replikatoren über den Weg gelaufen. Ich kann nicht mehr weit weg sein von ihrer Zentrale.“

    „Seien Sie vorsichtig.“

    „Aber natürlich, Sir. Ich hoffe nur ... argh!“

    „Sheppard?“, rief Jack besorgt.

    „Sir, da passiert etwas!“, meldete Chuck.

    Auf dem Monitor, welcher das Bild der Kameraaufzeichnung des MALP zeigte, erschien aus de Dunkelheit ein Replikator und blickte in die Kamera.
    Kurz darauf verzerrte sich das Bild, ehe es nur noch rauschte. Nur Sekunden später schaltete sich das Gate ab.

    „Wir haben den Kontakt verloren, Sir.“

    Jack blickte ernst drein. Nun war das gesamte Team in Gefangenschaft.




    Fortsetzung folgt
    Alterans' Eternal War

    The Last Of Them / The Long Way Back Home / Past / Present
    &
    coming soon
    Future


  23. #20

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    „Rodney hat nicht sonderlich gründlich gesucht“, na ja, sehr gut von Radek gesagt...

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