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Thema: [SG1] - Geheimnisse der Vergangenheit

  1. #41
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Standard Familientreffen Teil 3

    Hi ihr Lieben,
    vielen Dank für eure Feedbacks und fürs Danke drücken.
    Wer möchte kann mir gerne ein Feedback dalassen. Nun viel Spaß beim lesen.

    Ps: Vielen Dank Susann fürs Betalesen.


    Familientreffen Teil 3
    Kapitel 28


    Jack kochte innerlich. Er war wütend, nicht auf Sam, sondern auf Pete und auf sich selbst. Obwohl er ihn in seine Schranken verwiesen hatte, blieben so manche Zweifel, die schon vorher in ihm geschlummert hatten. Dagegen ankämpfend und emotionsgeladen, schritt er schnell den Waldweg entlang. Hier konnte er sich abreagieren und in Ruhe nachdenken…

    Einige Stunden später…

    Jack kam leise aus dem Badezimmer und legte sich auf die leere Seite des Bettes.
    „Sam, schläfst du schon?“, fragte er in die Dunkelheit des Zimmers hinein. Sie regte sich nicht und im gesamten Haus war es still.

    „Es tut mir leid, ich… war so wütend und mit Pete habe ich nicht gerechnet. Ich habe überreagiert und war wütend, hauptsächlich auf mich. Ich habe nicht erwartet, ihn hier anzutreffen…Ich dachte, ich lerne deine Familie kennen“, versuchte Jack zu erklären.
    „Ich auch“, erwiderte Sam leise.

    Sie drehte sich zu Jack um. Sam hatte nicht einschlafen können, seit sie vor einer Stunde zu Bett gegangen war. Nicht nachdem er vor Stunden einfach spurlos verschwunden war.
    „Ich habe es selbst nicht erwartet, dass mein Bruder so eine Aktion bringt… Er ist zu weit gegangen, auch wenn er es bloß gut gemein hat. Ich bin schuld an der ganzen Sache, weil ich ihm nichts gesagt habe. Es tut mir leid“, meinte Sam kleinlaut. „Es sollte eine Überraschung sein, aber ich hatte Angst, es ihm zu sagen.

    Es…es ist so, dass mein Bruder einen wahnsinnigen Hass auf die Typen von der Air Force entwickelt hat. Naja, es war schon bei der Beerdigung für ihn kaum erträglich, weil sich mein Vater keine „normale“ Beerdigung gewünscht hatte, sondern eine Militärische mit allen Ehren. Das hängt mit unserer Kindheit zusammen, weil Dad uns so lange allein gelassen hat und uns dann nach dem Tod unserer Mutter aufs Internat schickte. Ich denke, dass er ihm nie richtig verziehen hat. Und ich wollte nicht, dass Mark dich von Anfang an ablehnt.“ Sam machte eine Pause, um dann erneut anzusetzen.

    „Ich lag auch nicht ganz daneben…“, ihre Stimme versagte. Sie hatte einen Kloß im Hals und dieses eine Mal war Sam froh, dass Jack ihr Gesicht nicht sehen konnte, dass sie mit sich kämpfte, ihre Gefühle und Ängste zurückdrängte.

    Der General ergriff ihre Hand.
    „Ich kann dich verstehen, aber zum Teil auch deinen Bruder. Er hat Vorbehalte, aber wem würde es nicht so gehen, nach dem, was ihr beide erlebt habt? Dein Vater hat sich nach der Verschmelzung mit Selmak sehr verändert. Gib deinem Bruder Zeit, mich kennenzulernen, aber nach der Begegnung mit Pete, habe ich sicher keinen guten Eindruck hinterlassen…“, schmunzelte Jack.

    „Ich gebe zu, ich war eifersüchtig und … naja, du weißt schon…“, nuschelte er in die Dunkelheit.
    „Ja, du hast das Benehmen eines Alpha Männchens an den Tag gelegt“, ließ Sam ein amüsiertes Lächeln heraushören.

    „Ja“, stimmte Jack kleinlaut zu.

    „Kannst du einem Hornochsen wie mir verzeihen, dass ich mich so blöd verhalten habe?“
    „Aber sicher. Ich bin so froh, dass du wieder da bist. Das Familientreffen habe ich mir auch anders vorgestellt“, flüsterte Sam. Wenn Jack es richtig interpretierte, hörte er ein wenig Sarkasmus heraus.
    „So ist es nun mal mit der Familie. Es ist eben nicht so einfach, wie man es sich vorstellt“, fügte O’Neill hinzu. Sam rückte näher und bettete ihren Kopf auf seine Brust. Das fühlte sich sehr vertraut und geborgen an.
    Alles war wieder in Ordnung, nein sogar besser, denn sie wusste jetzt, dass Jack zu ihr stand, trotz ihres nicht so einfachen Bruders. Doch Familie blieb nun mal Familie.

    Sam drückte Jack zur Versöhnung einen Kuss auf die Lippen, um ihm zu zeigen, dass sie ihm nicht böse war und er erwiderte ihren Kuss. Nach einer gefühlten Ewigkeit schlief sie an seiner Seite ein.

    ********************

    „Sammmmmmmmmmmmm, Sammmmmmmmmmm, du bist wieder da!“ Holly hatte gerade ihre Tante entdeckt. Freudestrahlend rannte sie aus dem Wohnzimmer in den Garten und fiel Sam stürmisch und lachend um den Hals.

    „Das ist eine tolle Überraschung“, jubelte Holly und drückte Sam noch einmal. Cynthia hatte ihr gerade davon erzählt, dass Sam sie zu ihrem Geburtstag besuchen würde. Sie hatten sich schon länger nicht mehr gesehen.
    „Wie lange bleibst du?“, wollte ihre Nichte wissen.

    „Das ganze Wochenende“, antwortete Sam freudig.
    „Super, dann haben wir ja ganz viel Zeit zusammen“, rief sie aufgeregt und strahlte Sam an.
    „Sam?“, sie kam näher und flüsterte.

    „Wer ist das?“ Sie deutete auf Jack der am Grill stand und gerade Fleisch auf dem Grill platzierte.
    „Das ist Jack, ein ganz besonderer Freund von mir. Ich wollte, dass er euch kennenlernt“, schmunzelte Sam in sich hinein. Es war klar, dass Holly fragen würde.
    „Spielst du jetzt mit mir Verstecken?“

    „In Ordnung! Ich zähle bis 20 und du versteckst dich.“
    „Aber nicht Spickeln!“, rief Holly und rannte dann in Richtung Wohnzimmer davon.
    „Ihre Nichte war einfach goldig“, dachte Sam und grinste in sich hinein.
    „Eins…, zwei…, drei…“, begann die Sandsteinblonde zu zählen.
    Holly hatte schon eine Idee, wo sie sich verstecken konnte. Sie schlich an der Terrasse vorbei und setzte sich hinter einen ausgewachsenen Busch, der direkt neben Jacks Grill gepflanzt war. Unauffällig glitt Jacks Blick zu Holly, die hinter dem Busch hockte und schwenkte dann zu Sam, die immer noch am zählen war.
    „Achtzehn…, neunzehn…, zwanzig. Ein, zwei, drei Eckstein, alles muss versteckt sein“, hörte Holly Sam rufen.
    Die Blonde sah sich um, Holly war weg. Sie hatte sicher ein gutes Versteck gefunden.
    Jacks Blick glitt wieder unauffällig zu Sams Nichte. Sie drückte den Finger auf die Lippen, ihr Mund formte ein leises „Psssssst“. O’Neill zwinkerte ihr zu, um ihr zu verstehen zu geben, dass er keine Absicht hatte, sie zu verraten.


    Sam schritt langsam im Garten umher und versuchte Holly zu finden. Schließlich wandte Sam sich in Richtung Haus und ging auf die Veranda zu. Wenn Holly nicht im Garten war, dann sicher im Haus.
    Jack wendete ein Stück Fleisch, während er Holly weiter unauffällig in ihrem Versteck beobachtete.
    „Hast du Holly gesehen?“, fragte Sam.

    „Es wäre doch nicht fair, wenn ich dir einen Tipp gäbe. Dass schaffst du doch alleine“, meinte der Colonel und wendete ein Paar Spieße auf seinem Grill.
    „Dann muss ich wohl weiter suchen“, meinte Sam, ein typisches Sam-Carter -Lächeln huschte über ihr Gesicht, dann wandte sie sich um und ging ins Haus.
    „Du bist ja ganz schon gewieft“, meinte Jack und grinste Sams Nichte an.
    „Es würde doch keinen Spaß machen, wenn sie mich gleich finden würde“, flüsterte Holly.
    „Dein Name ist O’Neill oder?“, bohrte das kleine blondhaarige Mädchen nach.
    „Ja, aber du kannst mich Jack nennen.“
    „Freut mich, dich kennen zu lernen, Jack“, reichte sie ihm kurz die Hand und schlüpfte wieder zurück in ihr Versteck.

    „Darf ich dich etwas fragen?“
    „Was willst du denn wissen?“
    „Bist du auch Astronaut und bastelst an Satelliten herum wie meine Tante?“
    Über Jacks Lippen huschte ein breites Grinsen.
    „Nein, mit dem Wissenschaftskram habe ich nichts am Hut, aber wir arbeiten zusammen“, antwortete Jack ehrlich.

    „Was machst du dann, wenn du kein Wissenschaftler bist?“, wollte Holly wissen.
    „Ich bin General und arbeite für die Air Force“, antwortete Jack geduldig.
    „Seid ihr beiden verliebt?“, grinste Holly Jack frech an.
    O’Neills Kopf wirbelte herum. Holly war ganz schön direkt. Seine Augen erfassen den frechen Blick von Sams Nichte. Sie hatte die gleichen blauen Augen wie Sam.
    „Wieso willst du das wissen?“

    „Ich habe euch gesehen, wir ihr geknutscht habt.“ Holly kicherte albern und mädchenhaft, dabei hielt sie den intensiven Blick des Colonels stand. Ihr freches Grinsen verblasste nicht, im Gegenteil, sie liebte es Leuten Löcher in den Bauch zu fragen und brachte ihre Gesprächspartner durch ihre direkten Fragen so manches Mal in Verlegenheit.

    „Na und, ist ja nichts dabei. Wenn du‘s, wissen willst, ja Sam ist mir sehr wichtig.“ Jack nahm ein Schluck von seinem Bier.

    „Jack?“

    „Ja?“ Was für einen Spruch würde sie als nächstes heraushauen?
    „Ich würde das Fleisch mal wenden, es brennt an!“
    „Woher willst du das wissen?“

    „Es kokelt schwarz an. Das ist Dad schon mal passiert. Mum hat geschimpft und musste nochmal einkaufen gehen, weil wir an den Tag noch Gäste bekommen haben.“ Holly kicherte wieder.
    Er wirbelte herum zum Grill. Sie hatte Recht. Er wendete eilig das Fleisch. Es sah schon sehr dunkel aus und es roch auch schon leicht verbrannt.
    ,Das Mädchen ist keck und schlagfertig, aber irgendwie liebenswürdig‘, dachte Jack. Ihre Fröhlichkeit erinnerte sie ein wenig an Charlie.
    ‚Dad, komm lass uns Baseball spielen. Du wirfst!´ Diese Erinnerung ließ ihn schmunzeln.

    Sam fand Holly zehn Minuten später und das Versteckspiel war vorbei. Der Geburtstag fand am Nachmittag statt. Es war ein schönes Grill-und Gartenfest. Mark hatte zur Belustigung der Mädchen einen Zauberer engagiert, der sehr gut ankam. Es gab einen Geburtstagskuchen, eine Pinata, welche die Mädchen mit verbundenen Augen zerschlagen durften und eine Menge Geschenke. Das Fest endete nach dem Abendessen, dann wurden die Kinder nach und nach von ihren Eltern abgeholt.

    Nach dem Abendessen …
    Sam, Holly und seine Frau Cynthia hatten die Küche bereits verlassen. Cynthia wollte ihre Tochter ins Bett bringen.
    „Mama, darf Sam mich heute ins Bett bringen? Bitteeeee, es ist mein Geburtstag.“
    „Na schön, es spricht nichts dagegen. Sam ist ja nicht so oft da“, erlaubte Cynthia. „Wenn Sam nichts dagegen hat?“
    „Nein, ist schon in Ordnung, wenn Holly sich das wünscht.“
    „Holly, mach dich bettfertig, dann kommt Sam zu dir“, wies ihre Mutter sie an.
    „Ok, bin schon weg“, rief Holly ihrer Mutter zu und flitzte die Treppen nach oben.

    *******************

    „General O’Neill, könnte ich mal kurz mit ihnen sprechen“, bat Mark Jack um ein kurzes Gespräch.
    „Mr. Carter…“
    „Nennen sie mich Mark.“
    „Na schön Mark. Was kann ich für sie tun?“, wollte O’Neill wissen.
    „Ich muss mich entschuldigen, General…“
    „Bitte nennen sie mich Jack“, unterbrach er Sams Bruder mitten im Satz.
    „Jack. Es ist gestern nicht ganz so gelaufen, wie erhofft. Ich wusste nicht…“, stammelte Mark. Er wusste selbst nicht so genau, wie er anfangen sollte.
    „Schon gut, ich verstehe sie Mark, sie möchten nur das Beste für Sam und sie kennen mich nicht. Außerdem gehöre ich ihrer Meinung nach der verhassten „Air Force“ an. Jack malte mit den Händen imaginäre Gänsefüßchen in die Luft, um das Ganze zu unterstreichen.
    „Ich verstehe, dass sie mir da nicht vertrauen und ihre kleine Schwester beschützen wollen, nach allem was sie mit Jacob erlebt und durchgemacht haben.“

    „Ja, ich muss zugeben, dass ich den Leuten in dem Verein nicht vertraue, doch Sam hat sie offensichtlich mehr als gern. Meine Schwester hat sie sehr verteidigt und sich für sie eingesetzt. Und Sam vertraue ich, dass sie weiß was sie tut. Deswegen wollte ich mich entschuldigen und eventuell … vielleicht einen Neuanfang machen?“ Es war ein großer Schritt von Mark, dass er auf ihn zuging, nach dem Chaos am Tag zuvor. Sein bester Freund tat ihm sehr leid. Gerade danach, wie es ausgegangen war, aber nach dem Gespräch mit Sam, hatte er sehr wohl eingesehen, dass seine Schwester ihre Entscheidung schon längst getroffen hatte. Allein, dass sie O’Neill mit nach Hause gebracht hatte, zeugte davon, wie ernst sie es meinte. Sam brachte sonst nie irgendwelche Kerle mit zu ihm, außer Pete, der schon fast zur Familie gehörte. Mark musste es zugeben, O’Neill beeindruckte ihn. Er war nicht nur überaus scharfsinnig, sondern auch standhaft. Das gab es nicht so oft im Leben. Irgendwie verstand er ein bisschen, was Sam an ihm fand.

    „Probieren wir’s. Einen Neuanfang“, reichte ihm Jack seine Hand. Er hatte einen festen Händegriff und seine Aussage klang aufrichtig. Sie reichten sich die Hände.
    „Ich wünsche mir nur, dass sie Sam glücklich machen. Sie hatte es in unserer Kindheit nicht leicht.“
    „Ja ich weiß … der Verlust eurer Mutter, dann ihr Verlobter und vor nicht allzu langer Zeit Jacob“, fügte Jack bedauernd hinzu.

    Mark hörte auf.

    „Sam hat es ihnen erzählt? Ihr Verlust?“, hakte Mark überrascht nach.
    „Ja, sie hat mir davon erzählt. Es ist eine sehr traurige Geschichte“, Jacks Stimme wurde weich.
    „Dann muss Samys Vertrauen zu ihnen sehr groß sein. Sie erzählt eigentlich nie jemanden davon.“
    ´Nicht mal Pete hatte sie davon erzählt´, schoss es Jack durch den Kopf.
    „Das Vertrauen zwischen uns ist einmalig. Ich würde ihr mein Leben anvertrauen.“

    „Ich habe falsch damit gelegen, dass Pete zu ihr passt. Ich gebe es nur sehr ungern zu, aber meine kleine Schwester hat sich in den letzten Jahren mehr verändert, als ich dachte. Sie war schon immer die Stärkere von uns beiden. Obwohl ich versucht habe, sie zu beschützen, war sie immer diejenige, die wieder aufgestanden ist, egal wie oft sie am Boden zerstört war. Was ich damit sagen will ist, Sam hat gelernt, besser mit schwierigen Lebensumständen umzugehen, als ich. Sie ist meine einzige Schwester, deswegen wünsche ich mir von Herzen, dass sie glücklich wird, dass sie sie glücklich machen…“
    „Ich liebe Sam, deswegen könnte ich ihr nie weh tun.“ Der Colonel sah Mark eindringlich an. Seine Worte waren aufrichtig und ernst gemeint.


    ***********************************

    „Sam, Holly ist jetzt soweit, du kannst zu ihr gehen“, rief ihr Cynthia zu, als sie die Treppen herunterkam.
    Sam nickte. Zwei Minuten später saß sie bereits an Hollys Bett.
    „Soll ich dir etwas vorlesen?“

    „Nein, ich bin doch kein Baby mehr. Wirst du Jack heiraten?“
    „Wie kommst du darauf?“, wollte Sam amüsiert wissen.
    „Und was ist mit Pete? Ist er jetzt nicht mehr dein Freund“, bohrte ihre Nichte nach. Für ihre zehn Jahre war sie doch sehr aufmerksam, neugierig und frech.
    „Naja, das ist etwas kompliziert und nicht so einfach“, antwortete Sam ausweichend. „Vielleicht wenn du etwas älter bist…“

    „Bitteee Sam, versuch es mir zu erklären!“
    „Weißt du, wenn man erwachsen ist, sind die Dinge nicht ganz so einfach.“
    „Biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiittee Sam“, bettelte ihre Nichte und setzte ihren Hundeblick ein. Sie wusste ganz genau, wie sie Sam um den Finger wickeln konnte.

    „… Ich mochte Pete, aber nicht genug, um mit ihm mein Leben zu verbringen. Doch bei Jack ist es etwas anderes. Meine Gefühle für ihn sind umso vieles stärker, als bei Pete. So etwas spürt man und dann weiß man instinktiv, zu wem man gehört. Manchmal muss man auf sein Herz hören und das tun, was einen glücklich macht.“

    „Du und Jack seid also verliebt?“
    „Ja, das sind wir“, antwortete Sam lächelnd. Sie ließ sich durch Hollys direkte Frage nicht aus der Ruhe bringen. Bis jetzt waren Ihre Fragen noch harmlos.
    „Wirst du ihn heiraten?“, bohrte Holly weiter.
    „Weiß ich noch nicht, mal sehen…“ Sam zuckte mit den Schultern.
    „Wohnt ihr zusammen?“, Holly grinste.
    „Ja, gerade schon.“
    „Habt ihr Sex?“
    „Holly…“ Sam war sprachlos. So eine Frage hatte sie von ihrer Nichte nicht erwartet.
    Sams Wangen färbten sich rosa.
    „Manchmal höre ich meine Eltern…“, grinste Holly noch breiter. „… sie denken ich bekomme das nicht mit.“
    „Einmal habe ich sie erwischt. Dad meinte später, sie hätten Cowboy und Indianer gespielt“, lachte Holly. Sogar Sam war klar, dass sie es nicht glaubte.
    Auf Sams Gesicht erschien ein Lächeln. Holly besaß eine Schlagfertigkeit, die man ihr auf den ersten Blick nicht zutraute und durch ihr süßes mädchenhaftes Aussehen auch nicht ansah.
    „So, es wird Zeit zum schlafen“, meinte Sam.
    „Was jetzt schon? Ich bin noch gar nicht müde“, antwortete Holly und grinste verschmitzt.
    „Ich auch nicht, aber morgen machen wir noch etwas ganz Tolles. Also schlaf gut!“ Sie küsste ihre Nichte aufs Haar. Cynthia hatte alles von der Tür aus beobachtet, um zu sehen, dass ihre Tochter nicht all ihre Tricks bei Sam ausprobierte. Sam schloss die Tür hinter sich und machte das Licht aus. Morgen würden sie den ganzen Tag im Zoo verbringen.

    ******************

    Später in der Nacht…

    Es klopfte an die Tür.
    Nach kurzen Zögern machte Mark auf. Sein schlechtes Gewissen hielt ihn erst davon ab.
    „Hi, ich bin‘s Pete.“
    „Danke, dass du nochmal vorbeigekommen bist. Ich wollte mich wegen heute Nachmittag entschuldigen. Du bist der Einzige, den ich darum bitten konnte…“ Er wollte auf Nummer sicher gehen und wissen, was der General für ein Typ war.

    Pete ließ das Gesagte im Raum stehen und antwortete nicht.
    „Hast du die Informationen, die ich haben wollte?“, wollte Mark gezielt wissen.
    „Nein, da ist nichts zu machen…“, antwortete sein Kumpel. Er hatte damals eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterschieben, dass er zu niemanden ein Wort sagte, über das streng geheime Stargate Programm, das von der Regierung finanziert wurde und worüber die Öffentlichkeit wusste nichts.
    „Du bist doch Polizist, kannst du seine Akte nicht überprüfen, hineinsehen?“, erwiderte Mark.
    „Nein, es ist leider gesperrt und wird von ganz oben unter Verschluss gehalten.“ Er hatte es damals probiert, als er anfing mit Sam auszugehen.

    „Was soll das heißen?“

    Mark wusste offensichtlich nichts von Sams geheimer Arbeit für die Regierung.
    „Sam und General O’Neill arbeiten für die Regierung. Du solltest ihm nicht trauen. Er bringt Sam in Gefahr und nicht nur sie. Sie arbeiten beide für das Pentagon und die Air Force an geheimen Projekten, die gefährlich sind. Mehr darf ich dir nicht sagen.“
    Mark verstand nur Bahnhof. Sollte das heißen, dass er O’Neill doch nicht vertrauen konnte? Und seiner Schwester auch nicht? Kannte er seine Schwester überhaupt?
    Was sollte er jetzt tun?

    Fortsetzung folgt…
    Hier gehts zu meiner Fanfiction:
    Secrets of the past - Geheimnisse der Verwangenheit



  2. #42
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    „Nein, mit dem Wissenschaftskram habe ich nichts am Hut, aber wir arbeiten zusammen“, antwortete Jack ehrlich.„Was machst du dann, wenn du kein Wissenschaftler bist?“, wollte Holly wissen.
    Holly stellt gute Fragen. Aber die letzte, die sie an Sam stellte, hatte mich etwas erschrocken.

    Es ist mE sehr tragisch, wie sehr Pete sogar richtig liegt, dass O'Neill Carter in Gefahr bringt - bringen muss.
    "Die Zeit macht jede Wahrheit zum Roman."
    aus Mayerling von
    Udo Jürgens / Michael Kunze

    "Das "Vaterland" ist der Albdruck der Heimat."
    Kurt Tucholsky

  3. Danke sagten:


  4. #43
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John's Chaya
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    Armer Jack, solche Albträume sind wirklich schlimm.
    Ich kann verstehen, dass Sam aufgeregt ist und sich Sorgen macht, wie ihr Besuch bei ihrer Tochter aufgenommen wird.

    „Sorry Jack, aber dein Freund ist ein Kotzbrocken“, platzte es aus Sam heraus.
    Aber so was von ...

    Rachel!

    Sie stand neben der Rezeption und schien auf jemanden zu warten.
    Was will diese dämliche Rachel nach sooo... vielen Jahren?

    Ich bin jetzt deine Familie.
    Ich liebe dich und nichts wird etwas daran ändern“, wisperte sie.
    Wie süß, wie toll, genau so ist es!

    Wie würde er reagieren, wenn sie ihm sagte, dass sie noch eine Halbschwester hatten? Und Sams Tochter noch lebte?
    Sams Bruder wird ihr bestimmt zur Seite stehen.

    „Sam gehört zu mir“, erklärte Jack und zog Sam zu sich in seinen Arm.
    Pete sollte einem General lieber nicht widersprechen.

    Sie glaubte an Jack und vertraute ihm, dass er das Richtige tat …
    Das richtig vielleicht nicht, aber dass für ihn vernünftigste.

    Alles war wieder in Ordnung, nein sogar besser, denn sie wusste jetzt, dass Jack zu ihr stand, trotz ihres nicht so einfachen Bruders.
    Puuh..., noch mal gut gegangen.

    „Das Vertrauen zwischen uns ist einmalig. Ich würde ihr mein Leben anvertrauen.“
    Nicht nur würde, hat er ja mehr als einmal.

    „Sam und General O’Neill arbeiten für die Regierung. Du solltest ihm nicht trauen. Er bringt Sam in Gefahr und nicht nur sie. Sie arbeiten beide für das Pentagon und die Air Force an geheimen Projekten, die gefährlich sind. Mehr darf ich dir nicht sagen.“
    Pete ist so ein A..., also wirklich! Alles nur, weil er Eifersüchtig ist. Aber es wird ihm nichts nützen, gegen Jack hat er keine Chance, jetzt, wo er und Sam endlich zusammen sind. Und er bringt Sam nicht in Gefahr, die Entscheidung hat sie ganz alleine getroffen, als sie dem Stargate Programm beigetreten ist.
    Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und was Sams Bruder jetzt macht. Was ist mit Sams Tochter, war sie es, mit dem Medaillon?
    Das waren spannende 11 Kapitel!
    Geändert von John's Chaya (10.01.2017 um 20:16 Uhr) Grund: Rechtschreibung ... :-))

    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  5. Danke sagten:


  6. #44
    First Lieutenant Avatar von Angelika
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    Wird es hier noch eine Fortsetzung geben? Immerhin sind noch sehr viele Handlungsstränge und Fragen offen.

  7. #45
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Wird es hier noch eine Fortsetzung geben? Immerhin sind noch sehr viele Handlungsstränge und Fragen offen.
    Ja ich möchte die FF irgendwann zum Ende bringen, weil noch so viel offen ist, allerdings komme ich gerade nicht sehr oft zum schreiben :-( und liegt daher auf der Wartebank. Doch sobald ich den nächsten Teil fertig habe und Beta gelesen ist, wird er veröffentlicht. Danke der Nachfrage.
    Hier gehts zu meiner Fanfiction:
    Secrets of the past - Geheimnisse der Verwangenheit


  8. #46
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Hallo ihr Lieben,
    lang ist es her, aber nun geht es weiter. :-)
    Viel Spaß beim lesen.
    LG Amy


    ************************************************

    Das kam jetzt unerwartet…
    Kapitel 29




    Es war Zeit, sich zu verabschieden und nach Hause zu fahren. So schnell wie das Wochenende gekommen war, so schnell neige es sich dem Ende entgegen. Es war Sonntagmorgen und die Sonne strahlte ihnen entgegen. Die Zeit bei Mark, war schön, aber auch ein auf und ab der Emotionen.
    Sie verabschiedeten sich nach dem Frühstück, das sie noch einige Stunden zurück fahren mussten.

    Ihr Bruder umarmte sie herzlich beim Abschied und flüsterte in ihr Ohr.
    „Es ist schön zu sehen, dass du glücklich bist, aber wenn er dir weh tut, dann bekommt er es mit mir zu tun.“
    „Mark, das tut er. Er ist mein Leben.“, flüsterte sie mit strahlenden Augen zurück.
    Seit dem Tod ihres Freundes damals, hätte er nicht gedacht, dass sie nochmal einen Mann in ihren Leben lässt, dem sie sich so öffnen und so sehr lieben würde. Er hatte die beiden beobachtet, wenn sie dachten sie wären allein und unbeobachtet. In jeder Geste, in jeder Berührung und in jedem Blick, war durchdrungen von einer tiefen, ehrlichen und so gefühlvollen vibrierenden Liebe. Spürbar bis in die kleine Pore. Ihr Lachen und alles was sie tat, galten allein ihm, General Jack O‘Neill. Auch das strahlen in ihren Augen war unverkennbar, allein der verdienst diesen Mannes.
    So hatte er seine Schwester noch nie erlebt. Er wusste nicht, wie oder warum, aber so war es. Es war kein Vergleich, wie sie damals mit Pete umgegangen war, das hatte er begriffen, als er die zwei Turteltauben gesehen hatte. Pete war ein Guter Mann, sein bester Freund und er wollte Sam in den Händen eines guten Menschen wissen. Bei Pete, was Sam immer zurück haltend geblieben, obwohl sie sich damals so viel Mühe gab, Pete in ihre Familie auf zu nehmen, doch ihr Lachen, verbarg eine unendliche Traurigkeit, von der er nicht wusste, woher sie eigentlich kam. Seit er Sam und Jack gesehen hatte, war diese Traurigkeit verschwunden und jetzt wusste er auch warum. So schwer es ihm Anfangs gefallen war, diesen Air Force General in seiner Familie zu akzeptieren, so musste er sich eingestehen, dass nur er Sam glücklich machen konnte und nicht Pete oder ein anderer.
    Für sie versuchte er sein Jahrelangen Hass auf die Air Force und dessen Mitglieder zu überwinden. Er konnte nichts versprechen, aber er versuchte Jack O‘Neill eine Chance zu geben.

    Sams fröhliches Lachen riss ihren Bruder ausseinen Gedanken. Sie umarmte gerade seine Frau zum Abschied, während Holly sich von Jack und Sam verabschiedete.

    Schließlich stiegen sie ins Auto und alle winkten ihnen hinterher, als die Sams Familie verließen.

    Sam beobachtete ihren Bruder und die Familie, bis sie aus ihrem Blickwinkel verschwanden und sie am Ende nur noch die Größen von Stecknadelköpfen hatten die in der Ferne verschwammen.
    Jetzt hatte sie ihrem Bruder doch nichts von ihrer Tochter erzählt- wie auch, sie waren die meiste Zeit mit Lösen von Problemen beschäftig gewesen oder mit allen zusammen.
    Da Verhältnis zwischen Jacob und Mark war eh schon immer schwierig gewesen und wenn sie jetzt noch mit den Briefen und der noch Lebenden Tochter kam, wäre es sicher vollends aus dem Ruder gelaufen. Ihre Beziehung zu einander hatte sich in den Jahren auch gewandelt. Waren sie früher als Kinder fast unzertrennlich gewesen, so hatten sie sich über die Jahre mehr und mehr auseinander gelebt. Das Vertrauensverhältnis bestand immer noch, doch hatte sie in der Zeit, wo sie als Kadett zur Akademie sie doch mehr zurückgezogen.

    „Sam? Geht’s dir gut?“, Jack holte sie aus ihren Gedanken zurück. Er klang etwas besorgt.
    „Ja, ich musste daran denken, dass ich meinem Bruder doch nichts von Jacobs Briefen und meiner noch Lebenden Tochter erzählt habe. Ich konnte nicht…“
    „Sam lass dir Zeit, du musst das erst alles Verarbeiten.“, seine Stimme klang sanft.
    „Nein das war es nicht, ich konnte es ihm nicht sagen, was Jacob getan hat…
    …ich glaube das hätte bei ihm und mir nur wieder alte Wunden aufgerissen und den alten Hass wieder entfacht gegen unseren Vater. Ich war vollends damit beschäftigt, das Mark dir eine Chance gibt dich kennen zu lernen. Seit dem Tod unsere Mutter, gibt er der Air Force die Schuld, dass er nie da war, dass er so viel Zeit an seinem Arbeitsplatz verbracht hat statt zu Hause.“, sie seufzte.

    „Wie konnte Mark es tolerieren, dass du zur Air Force gegangen bist?“,
    „Er war damit nicht glücklich, aber als Mark dann begriffen hatte, das die Air Force Akademie mir die Normalität und Sicherheit zurück geben konnte, was Jakob nicht geschafft hat, da hat er es dann akzeptiert. Er wollte nicht dass ich so werde wie mein Vater. Die Mathematik und die Quantenphysik waren schon immer ein Teil meines Lebens. Dort habe ich mich dann auf das Gebiet spezialisiert. Es half mir mich in eine andere Welt zu flüchten. Mich nicht ständig mit dem Schmerz und der Vergangenheit auseinander zusetzen.“,
    „Was wirst du jetzt tun?“
    „Ich werde abwarten, ob ich meine Tochter überhaupt je finden werde. Die Suche ist…“sie brach ab. Kämpft die aufkommenden Tränen zurück.
    „Sam, wenn du das möchtest, würde ich dich gern dahin begleiten. An deiner Seite stehen, du weißt schon…“
    „Danke Jack, dass du trotzdem an meiner Seite bist. Ich werde zu dem Wettbewerb gehen, wenn ich sie da nicht finde dann…“ sie stoppte Kurz.
    „Werde ich eventuell als letztes Mittel, Agent Barrett um Hilfe bitten.“ Jack biss sich bei der Erwähnung des FBI- Beamten aus seine Lippe, er mochte den Typen nicht besonders. Er arbeite für das FBI und hatte damit anderes Mittel und Ressourcen zur Verfügung als sie. Aber ob er das einsetzte durfte um ihr damit für private Zwecke zu helfen, was etwas ganz anders. Ach der Gang zum Jugend Amt stand ihr noch bevor. Die Adoptionsunterlagen, waren noch ein Weg an die gewünschten Informationen zu kommen. Doch die Mühlen der Ämter malten langsam. Das konnte Monate dauern, bis sie auf ihre Anfrage antworten würden. Auch die Möglichkeit, den Computern der Ämter zu hecken, kam ihr in den Sinn, aber damit würde sie sich strafbar machen, das war ein Weg, den wollte sie nicht einschlagen.

    „Sam.“ Sie sah ihn an. Tiefes Blau traf auf warmes braun. Auch jetzt wo sie schon eine Weile zusammen waren, konnte sie sich noch immer in seinen Augen verlieren und das würde auch immer so bleiben. Sie strahlten so viel Wärme, Verständnis und Liebe aus.
    Trotz ihrer aufgewühlten Gefühle, schaffte er es die Schmetterlinge in ihrer Magengrube immer wieder aufs Neue zum Tanzen zu bringen. Wie sehr liebte sie diesen Mann, der sie so akzeptierte wie sie war, mit allen Ecken und Kanten. Dafür war sie ihm unendlich dankbar. Ein Gefühl der Wärme und des Glücks durchflutete ihren Körper.

    Ein paar Stunden später…


    Sie machten einen zwischen Stopp an Sams Haus, damit sie den Briefkasten leeren konnte, bevor er überquoll. Ein Großteil der Kleider hatte sie mit zu Jack genommen um jeden Tag frische Kleidung zur Verfügung zu haben. Doch schon bald würde der Wasserschaden in ihrem Haus repariert sein und dann würde sie wieder dort einziehen. Am liebsten würde sie es ihm sagen, aber das musste er ganz alleine entscheiden und machte sie ein wenig traurig. Sie hatte sich schon gut bei ihm eingelebt und daran gewöhnt, dass sie Vorstellung, wieder alleine zu sein sie schmerzte.
    Sam würde mit Jack reden müssen und sich, vielleicht auch etwas einfallen lassen müssen.


    Die Fahrt allgemein verlief ruhig und ohne Staus ab. Sam und Jack wechselten sich wieder ab beim Fahren, so dass der andere dann dem entsprechend dann ausruhen konnte. Einmal drehte Jack einen Song laut auf und sie sangen gute gelaunt zusammen mit.

    „Möchtest du kurz mit rein kommen auf ein Kaffee?“
    „Ja gerne.“, Jack überlegte, wann er das letzte Mal hier war. Im Prinzip nur einmal und das auch nur aus Sorge um sie wegen ihres ausirdischen Freunds, den Anfangs niemand sehen konnte. Schließlich hatte sich der Aufgestiegene doch noch gezeigt, als er sich entschloss wegen Sam zum Menschen zu werden. Er baute in Sams Keller ein Stargate, zum einmal gebrauch und entkam mit ihr. Er konnte en Waffentest auf dem Planeten, starb aber dabei. Aber so richtig, drin in ihrem Haus war er noch nie gewesen.
    Die junge Frau öffnete ihren Briefkasten und entnahm die darin enthaltene Post und auch einige Zeitungen. Zusammen betraten sie ihr Haus. Sie gelte die Post ab und ging gemächlich in die Küche. Dort setzte sie einen Kaffee für sie beide auf. Das Gurgeln des Kaffees verriet ihr, dass er bald fertig war.

    Ding Dong…
    ……………………….Ding Dong…

    Die Türklingel riss Sam aus ihren Gedanken.
    Sie erwartete niemanden. Jack war hier, wer sonst könnte es sein?

    Mit großen Schritten ging die junge Frau zur Tür und öffnete sie.
    „Daniel? Was verschafft mir die Ehre.“ antwortete sie erstaunt und erfreut zugleich. Sie hatte heute nicht erwarte jemanden aus ihrem Team zu treffen. Erst morgen, zum Nächten Einsatz.
    „Hallo Sam.“
    „Also… ich habe jemanden mitgebracht…. Eine junge Frau,…. Sie behauptet deine Tochter zu sein. Ihr Name ist Sophia Carter.“ Stammelte Daniel. Da Sam nicht reagierte, er schien sich in seiner Haut nicht ganz wohl zu fühlen.
    Da Sam nicht reagierte, trat der junge Linguist bei Seite und die junge Frau, welche sie schon zwei Mal begegnet war trat in Sams Sicht Feld.
    Ihr klappte der Mund auf, ihre Gesichtszüge entglitten ihr, als hätte sie sie nicht mehr unter Kontrolle. Sam versuchte etwas zu sagen, ihre Lippen bewegten sich, doch kam kein Ton über ihre Lippen. Sam war nicht darauf vorbereitet gewesen, sie so schnell zu treffen.
    Ein Gefühlssturm tobte in ihrem inneren und raubten ihr den Atem und die Fähigkeit einen klaren Gedanken zu fassen.
    …. Konnte das wahr sein?
    Großer Gott…..!
    Ihr Fehlten schlicht weg die Worte…
    Daniel, Sophia und Jack sahen Sam erbleichen. Jegliche Gesichtsfarbe war aus ihrem Gesicht gewichen, als hätte sie einen Geist gesehen.
    Ihre Welt war völlig aus ihren Fugen geraten… riss ihr förmlich den Boden unter den Füßen weg.
    „Jack?“ Der General, beobachteten sie Besorgt.
    Sie sah Jack kurz an, ihre Augen klappten zu vor Schwindel, ihre Finger krallten Halt suchend sich in den Stoff seines Hemds, als sie ohnmächtig in sich zusammensackte. Der Schwindel über mahnte Sam und alles um sie herum wurde Dunkel…

    Fortsetzung folgt…



    Danke für's lesen. :-)
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  9. #47
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    >> Schock <<
    Kapitel 30





    Jack der sie beobachtet hatte, merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Er sah Colonel Carter erbleichen und fühlte wie sie sich an seinem Arm festkrallte, als wäre ihr schwindelig. Schließlich, sackte sie in sich zusammen. Jack fing sie auf, bevor sie zu Boden sinken konnte.

    Er hob die bewusstlose Sam nach oben, als wäre sie leicht wie eine Feder und trug sie selbst zum Sofa um sie dort abzulegen. Dann prüfte er ihren Puls,… einige Sekunden vergingen, bis er sich sicher war, dass alles in Ordnung war. Schließlich zog er seine Hand zurück.

    „Daniel, würdest du bitte hier mich ablösen, ich hole einen nassen Waschlappen.“

    „Aber sicher doch. Würdest du mir bitte erklären, was hier los ist?“, der Linguist sah seine Freund und Teamkollegen etwas konfus, als auch gleichermaßen besorgt an. Das kannte er von Sam nicht, dass sie einfach umkippte. Erfragte sich, ob sie so stark unter Physischer Belastung stand, dass es deshalb dazu gekommen war. Sie war eigentlich eine starke Frau. Sie trotze den Gefahren auf ihren Planetarischen Reisen jeglichen Gefahren und Herausforderungen manchmal sogar mehr als jeder andere männliche Soldat und dennoch, war wurde ihr jetzt die Belastung zu viel.

    „Gleich, wenn ich zurück bin.“ entgegnete ihm der General und verschwand ins Badezimmer. Nach einer Minute kam er mit einem Nassen Tuch zurück und legte es Sam vorsichtig auf die Stirn.

    „Daniel, das stimmt, dass sie eine Tochter hat und sie auf der Suche nach ihr ist, aber es steht mir nicht zu, ihre persönliche Geschichte weiter zu erzählen. Dass muss sie selbst entscheiden, ob sie dir ihre Geschichte anvertraut.“ Wisperte Jack.

    „Verstehe.“, er nickte.

    „Ich kann nur dazu sagen, dass es sehr hart für sie war und es immer noch ist.“, fügte Jack noch hinzu.

    Daniel, dachte eigentlich Sam zu kennen, aber da schien es immer noch mehr Geheimnisse über ihre Gemeinsame Freundin zu geben, die er nicht kannte. Doch erfreute sich sehr für Sam, dass sie sich jemanden anvertraut hatte. Die Reise nach London, kam ihm in den Sinn, war sicher kein Vergnügen gewesen… Er beobachtete seinen Freund, seine Augen fest auf Sam gerichtet, als könnte er sie mit seinem puren Willen wieder aufwecken. Jack nahm jede einzelne Nuance ihres Gesichts war, prägte sich jedes Detail ein. Seine Finger zuckten ungeduldig, als wollte er sie berühren, aber hielt sich trotzdem davon ab, weil sie nicht alleine waren.

    Daniel schmunzelte in sich hinein, Jacks Zuneigung für Sam, war denn noch in jeder Geste und jeden Blick zu spüren und erfüllte ihn mit Spannung.


    Der General zwang sich seinen Blick von Sam zu lösen und wendete seine Aufmerksamkeit schließlich auf die junge Frau neben ihnen, die bis jetzt kam ein Wort gesagt hatte. Mit größter Aufmerksamkeit, hatte sie das ganze beobachtet.

    „Jack, sollten wir sie nicht ins… du weißt schon Center bringen?“, fragte der junge Archäologe vorsichtig.


    „Nein, daran hatte ich auch gedacht, aber wenn wir das tun… das können wir ihr nicht antun. Das würde sie uns nie verziehen, wenn wir das jetzt täten.“, entgegnete der General bestimmt. Er hatte überlegt, sie für einen Augenblick zurück ins Stargatecenter ins Krankenhaus bringen zu lassen, doch den Gedanken hatte er schnell wieder verworfen. Ihre Ohnmacht hatte sicher, mit der plötzlichen Konfrontation, das aufeinander Treffen mit ihrer Tochter zu tun. Sie war nicht darauf vorbereitet gewesen. Heftige Gefühlsausbrüche in ihren inneren mussten dafür verantwortlich gewesen sein.

    Daniel nickte verstehend. Wahrscheinlich hatte sein Freund Recht und er machte sich einfach nur zu viele Sorgen um ihre gemeinsame Freundin.


    „Miss Carter… richtig?“, er sprach er sie direkt an.

    „Ja so ist mein Name, aber bitte nennen sie mich Sofia.“, antwortete sie. Ihre Stimme klang hell und freundlich. Ähnlich die von Sam.

    „Sofia,… möchten sie einen Kaffee? Das kann eventuell noch eine Weile dauern…“, Jack wusste nicht was er sonst sagen sollte. Sie alle mussten Geduld haben und abwarten, bis Sam von alleine aufwachte.

    „Daniel, wärst du so gut und gehst bitte in die Küche und bringst uns den fertigen Kaffee, Milch, Zucker und 4 Tassen?“,

    „Ja, sicher doch.“, dann verließ er das Wohnzimmer.
    „Ich habe mich noch nicht vorgestellt, mein Name Ist Jack O’Neill. Dr. Daniel Jackson kennen sie ja bereits.“
    „Sicher, wir sind uns unten im Café begegnet.“

    Der General beobachte Sofia unauffällig von der Seite. Die junge Frau hatte dieselben blauen Augen, ihre Gesichtszüge, Wangenknochen und Haare ähnelten Sam und denn noch waren sie verschieden. Ihre langen blonden Haare ragten über ihre Schulter wie ein goldenes Fließ, bevor Sam sich ihrer Haare abgeschnitten hatte. Jack erinnerte sich so genau daran, als Sam ihm vor kurzem die Wahrheit über ihre Vergangenheit erzählt, viel mehr gezeigt hatte mit dem Tok’ra Erinnerungsgerät. Die Erinnerungen zu sehen, waren sehr Realistisch, als auch Emotionsgeladen bewegend gewesen. Die junge Sofia war optisch unverkennbar Sams Tochter.



    „Mr. O’Neill…“
    „Nennen sie mich Jack, ok?“
    „Jack, sind sie sich sicher, dass wir nicht sie zu einem Arzt bringen sollten?“
    „Nein, sie wird sicher bald aufwachen…“ Das hoffte er jedenfalls.
    „Da bin ich wieder.“ Daniel stellte das Tablett mit allem was ihm aufgetragen wurde, auf dem Wohnzimmertisch ab.
    Daniel schenkte ihnen ein. Nur zögerlich nahm der General die Tasse in die Hand und nippte daran.
    „Ich kann auch ein anderes Mal kommen, ich habe ein totales Chaos angerichtet.“, meldete sich jetzt wieder Sofia zu Wort.
    „Nein, das ist schon in Ordnung. Sie müssen nicht gehen und sie sind auch nicht dafür verantwortlich. Damit hätte doch niemand damit gerechnet.“ Er seufzte angespannt.
    „Wie haben sie überhaupt hier her gefunden?“, mischte sich jetzt wieder Daniel ein.

    Jack warf seinen Freund einer dieser Blicke zu die sagten: „Hör-auf-sie auszufragen, die Fragen stehen Sam zu sie zustellen, nicht du!“


    *************************


    Sam träumte…

    Sam lag im Krankenhaus, sie hatte vor einigen Stunden eine Not OP gehabt, nach dem Autounfall auf der Straße vor ihrem Haus. Sie war wieder 17 Jahre alt, ein junges Mädchen. Sie lag in ihrem Bett zusammengekauert. Wartete… keiner kam zu ihr. Jede Sekunde und jeder einzelne Minute die verging, kam ihr wie eine halbe Ewigkeit vor….


    Was war mit ihrem Baby?
    Lebte es?
    Wieso brachte man ihr es nicht?

    Obwohl sie sich noch etwas schwach fühlte, rauschte das Adrenalin durch ihre Adern… Hielt sie ihn Atem…
    Lauschte angestrengt, nach jedem kleinem Geräusch, ob sich nicht doch Schritte zu ihrem Zimmer bewegten, aber es tat sich nichts. Ihr Puls war beschleunigt, ihre Handinnenflächen waren feucht von der Aufregung.

    Das Warten war die pure Hölle…

    … das man sie im ungewissen ließ…
    Hoffte, aber es tat sich nichts…
    Großer Gott, wieso ließ man sie nur so alleine?
    Eine einzelne Träne ran ihre Wange hinunter.
    Sie vermisste ihn… Thayson, wenn er nur hier sein könnte.

    Acht Quälende Monate war jetzt sein Tod her. Er würde jetzt an ihrer Seite Sitzen und sie trösten, sie in den Arm nehmen, oder einfach nur ihre Hand halten. Was würde Sam darum geben, wenn sie noch ein letztes Mal mit ihm sprechen könnte?

    Ihr Vater hatte sie vor ein paar Stunden zum OP- Saal begleitet, seit sie aufgewacht war, hatte er sich noch nicht blicken lassen. Wenn wenigstens Mark an ihrer Seite wäre, dass wäre sogar mehr ein Trost, ein Bekanntes Gesicht zusehen.
    Sie war alleine in diesem Zimmer und fühlte sich einsam in diesem Land, das weit weg von ihrem Zuhause war.

    Immer noch lauschte sie angestrengt, ob sich im Flur sich etwas bewegte. Sam wollte aufstehen, aber sie fühlte sich benommen und zu schwach. Die junge Frau wollte es selbst in die Hand nehmen, um zu einer Schwester zu gehen um Fragen zu stellen, aber beim Versuch auf die Beine zu kommen, sackte sie kraftlos zurück in die Kissen. Wut flammte in ihrem inneren auf wie Gift und versenkte sie von innen. Wut über ihre Hilflosigkeit, ihre Machtlosigkeit hier gefangen zu sein, abzuwarten, bis sich jemand um sie kümmerte.

    Schließlich bewegte sich etwas auf dem Flur. Schritte näherten sich ihrem Zimmer, bis sie hörte, dass die Türklinke durch ein leises klicken betätigt wurde.
    Sam drehte sich um zusehen, wer den Raum betrat. Ihr Puls beschleunigte sich, als Sam ihren Vater hereinkommen sah.
    Er war die letzte Person, die sie im Moment sehen wollte… Durch ihre vielen Streitereien, war es erst zu diesem Unfall gekommen…
    Misstrauisch presste sie ihren Kiefer zusammen.

    „Sam kleines. Wie geht es dir?“, Jacob sah besorgt aus. Sein kleines Mädchen wirkte blass und etwas kraftlos.
    „Wie Solles mir schon gehen Dad…“, sie zuckte mit den Schultern.
    „Was ist mit meiner Tochter? Geht es ihr gut?“,
    „Sam…“,

    Stille trat ein und er antwortete ihr nicht.

    „Dad? Sag es mir!“, ihre Stimme klang kräftiger und fordernder. Schon fast verzweifelt. Sie sah ihn eindringlich an, aber er versuchte ihren Blick auszuweichen.

    „Es… es tut mir leid…“,

    „NEIN – das ist nicht wahr!“

    „Sam…“

    „SAG MIR DAS DAS NICHT WAHRT IST?“, Trauer, Wut und Hilflosigkeit vermischten sich in ihr.

    Hatte sie ihr Baby wirklich verloren?

    „Kleines …. Bitte hör mir zu…“, er versuchte seine Tochter zu erreichen, aber sie steigerte sich in ihren Gefühlsausbruch hinein. „NEIN – RAUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

    „Sam, es tut mir Leid.“, aber seine Worte lösten bei ihr noch mehr Wut aus und sein schlechtes Gewissen nagte an ihm.

    „RAUS DAD ICH WILL DICH NICHT MEHR SEHN!“

    Jacob verließ den Raum und ließ der laut schluchzende Sam zurück. Ihre Vater – Tochterbeziehung war zerrüttet.



    Zurückblieb ein Gefühl der Machtlosigkeit und der Trauer, alles verloren zu haben, war ihr lieb und Teuer gewesen war.

    ……Keine Tochter….

    ……….Kein Thyason ………………Und keine Liebe….

    ……….. und Keine Mutter, der ihr beigestanden hätte….

    Nur Dunkelheit und Verzweiflung und keinen Vater der sie verstand.




    Er wollte nicht, dass sie ihr Baby behielt, wenn es gelebt hätte… Ein Ballast und Problem weniger in Sams Lebens, um das er sich jetzt kümmern musste. Jetzt war der Weg frei für sie um Karriere zu machen und um Jacob zu folgen, in seine Fußstapfen zu treten.



    Nach diesem Tag und der Nacht im Krankenhaus in London, war sie nicht mehr dieselbe.
    Sam würde es nicht mehr zulassen so verletzbar, schwach und hilflos zu sein…

    Einige Monate später…



    Jacob und sie saßen in Sams Kinderzimmer auf ihrem Bett.
    „Sam kleines, wir müssen miteinander sprechen.“
    „Dad?“
    „Sam, so kann es nicht weiter gehen. Ich verstehe deine Trauer, aber wir müssen wieder einen Weg finden, wie wir wieder zusammen finden und mit einander sprechen können wie normale Menschen.“
    „Ich weiß…“
    „Du bist meine Tochter und ich hab dich lieb, auch wenn es für dich in den letzten 2 Jahren nicht einfach war. Deine Mutter zu verlieren, Thyason und deine…“er sprach das letzte Wort nicht mehr aus.
    „Dad, ich möchte nicht darüber sprechen.“
    „Sam ich weiß, wie weh dir das getan hat, aber wir können es nicht ändern. Ich möchte dir etwas sagen, en nahm ihre Hand in seine
    „Quare et invenies.“
    „Was bedeute das, Dad?“, sie wollte keine Rätzel, sondern eine klare Antwort.
    „Suche und du wirst finden. Eines Tages wirst du das.“ Jacob deutete auf sein Herz. Eines Tages würde er ihr die Wirrheit sagen, wenn er konnte, dann würde sie ihn für immer hassen.
    „Vielleicht.“, wisperte sie und ihr Blick wurde traurig.


    Sam hatte immer gehofft, dass ihre Tochter nicht Tod war, aber Jacob hatte damals im Krankenhaus keinen Zweifel daran offen gelassen. Zumindest hatte sie das damals geglaubt. Auch nach diesem Gespräch, hatte Sam damals die tiefere Bedeutung seiner Worte nicht verstanden.

    „Quare et invenies. – Suche und du wirst finden.“

    Wollte er ihr damals einen Hinweis und Hoffung geben?


    Sie konnte sich diese quälende Frage nicht beantworten und dann hatte sie die Briefe erhalten nach Jacobs Tod. Sam war so mit ihrer Trauer beschäftigt gewesen, ohne die Briefe ein weiteres Mal gelesen und durchsucht zu haben, ob er ihr etwas in der Art hinterlassen hatte.

    Dann hatten Sam und Jack mit der Suche begonnen. Hatte versucht jedes Teil des Puzzles zusammen zu fügen und jeder Spur zu ihrer Tochter und ihrer Familie zu folgen, aber Letzt endlich, wurde sie gefunden.

    War sie bereit dafür?

    Hatte sie nicht heimlich ihr ganzes Leben gehofft, den verlorenen Teil, nicht wieder zu finden und wieder zu vereinen?

    Jetzt war der Zeitpunkt gekommen und Sam war nicht bereit gewesen. Es war alles viel zu schnell gegangen.



    Würde Sofia sie denn akzeptieren?


    Das konnte sie nur herausfinden, wenn sie nicht davonlief und den verlorenen Teil selbst akzeptierte.



    Es war an der Zeit zurückzukommen und sich dem ganzen entgegen zustellen…



    Fortsetzung Folgt…
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  10. #48
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    Standard Quare et inenies – Suche und du wirst finden… Kapitel 31

    Quare et inenies –

    Suche und du wirst finden…

    Kapitel 31




    „Ich glaube sie wacht auf…“, erkannte sie Daniels besorgte Stimme.
    „Sam kannst du mich hören?“, Jacks Stimme war ganz nahe und leise.
    Die junge Frau stöhnte leise, man hatte sie einen Brumm Schädel.

    Vorsichtig, versuchte Sam ihre Augen zu öffnen. Sie blinzelte und versuchte etwas zu erkennen.

    Helle Farben konnte sie um sich herum erkennen und jemand war über ihr waren und leicht verschwommen. Langsam wurde alles etwas deutlicher. Jack der neben ihr kniete, Daniel und Sofia, die etwas weiter weg standen.


    „Hi Carter alles in Ordnung? Geht’s dir gut?“,
    „Mein Kopf tut ein bisschen weh, aber sonst geht’s wieder.“
    „Carter, hier trink das, dann geht’s dir wieder besser.“ General O’Neill reichte ihr ein Glas mit Wasser. Dankbar nahm sie es entgegen, um es zu leeren.
    „Dankeschön.“ ein leidvolles Lächeln huschte für einen Moment über ihr Gesicht um sich genauso schnell wieder zu verflüchtigen.
    „Jack… ich meine würdet ihr, bitte?“
    „Sicher doch… Daniel Küche!“, Jack zog ihn am Arm in Richtung Küche. Seine Augenbraun zogen sich zu stumm Protest zusammen, doch bevor er zu Wort kam, zischte Jack im ein paar Worte zu.

    „Wir hören aus der Küche zu und lassen Sam und Sofia ihre Privatsphäre, bei ihrem aller ersten Treffen.“ Daniel schluckte seine Worte hinunter die er sagen wollte und ließ sich auf den nächsten Stuhl sinken. Jack hatte ja Recht, aber es war einfach zu interessant. Der junge Archäologe, dachte er würde Sam gut kennen, aber offensichtlich, wusste er doch nicht so viel wie er gedacht hatte.

    Sam warf einen neugierigen Blick auf ihre Tochter, der sie das erste Mal bewusst gegen über saß. Nervös griff sie zur Kaffeekanne und schenkte sich ein.
    Die sonst so selbstbewusste Sam, wusste nicht so richtig, wie sie anfangen sollte, ohne gleich mit der Tür ins Hauszufallen. Stattdessen, bot sie ihrer Tochter einen Kaffee an.
    „Möchtest du einen Kaffee?“
    „Ja bitte, Schwarz mit 2 Stück Zucker.“
    „Wie hast du erfahren, dass du adoptiert wurdest?“,

    Hoffentlich, war das jetzt nicht zu direkt.
    „Ich hatte schon als Kind immer das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt oder anders ist. Bitte versteh mich jetzt nicht falsch, meine Adoptiveltern sind tolle Eltern, aber so etwas spürt man ganz tief in sich drin, dass etwas nicht stimmt. Sie sind liebevoll und fürsorglich und ich hatte eine schöne Kindheit….“
    „Um deine Frage zu beantworten, als ich 15 Jahre alt war, habe ich per Zufall, die Adoptionspapiere gefunden. Seit dem wusste ich es.“
    „War das nicht hart für sich das zu erfahren, dass sie nicht deine richtigen Eltern waren?“, fragte Sam vorsichtig.
    „Ja und nein…“

    Sams Blick wurde fragend.

    „Einerseits bestätigte das mein komisches Gefühl und beruhigte mich komischerweise, dass sie mir etwas verheimlichten und anders Seitz, wollte ich es nicht wahrhaben.“
    „Wieso…. Wieso hast du mich weggegeben?“, Sam spürte, wie schwer es ihr gefallen war, diese Frage zu stellen.
    In Sams Blick spiegelte sich traurigkeit wieder…

    Sie kämpfte gegen ihren Klos im Hals an und kämpfte gegen ihren Drang zu weinen an. Sie wollte nicht vor ihrer Tochter weinen. Sie wollte stark sein für sich selbst du für Sofia.
    „Das hätte ich niemals getan, aber…“

    Sofia spürte Sams Anspannung… ihre Hilflosigkeit, Wut und Verzweiflung.

    „… es war nicht meine Entscheidung. Jacob, mein Vater hat mich 18 Jahres meines Lebens glauben lassen mein Kind sein Tot.“ Ihr schnürte es förmlich den Hals zu, bei den Worten.

    „Er gab es ohne mein Wissen, noch meiner Erlaubnis zur Adoption frei. Er entschied über meinen Kopf hin weg alleine, dass das das Beste für mich sei. Er wollte lieber dass ich Karriere mache. Es war eine sehr schwere Zeit.“

    „DU … du wolltest das gar nicht?“, Sofia konnte es kaum glauben. Entsetzt krallte sie sich noch fester an ihre Tasse.

    „Kurz vor dem Geburtstermin, hatte ich einen heftigen Streit mit meinem Vater und…“
    Sofia hing an Sams Lippen, wartete gespannt darauf, was darauf folgen würde.
    „Ich hatte kurz vor der Entbindung einen Autounfall auf der Straße. Daher wurde, ein Kaiserschnitt gemacht und mein Vater ließ mich glauben, mein Baby sei tot. Ich hatte es nicht einmal gesehen, ich wollte es so gerne in meine Arme schließen, aber er ließ mich glauben, es hätte es nicht geschafft. Es war die Hölle…“Sam sah blass aus, aber Sofia, war den Tränen nahe. Sie zitterte, wie Espenlaub. Instinktiv, stand Sam auf und setzte sich neben ihre Tochter und zog sie in ihre Arme. Streichelte über ihren Arm, bis sich die junge Frau langsam wieder beruhigte.

    „Das erklärt so einiges was ich nicht verstanden habe. Vor ein paar Monaten, kam Jacob Carter zu uns zu besuch. Naja Besuch ist übertrieben, es war mehr ein lautes Streitgespräch und Vorwürfe trifft es eher.“

    „Was ist passiert? Möchest du mir davon erzählen?“

    „Ich glaube meine Adoptiveltern, wollten es mir nie erzählen, denn als ich nach Hause kam, hörte ich eine Weile im Flur zu. Es fiel so Sätze:


    „Es war ausgemacht, dass ihr es Sofia zu ihren 18.ten Geburtstag erzählt!“
    und „Wieso habt ihr das nicht getan?“ oder
    „Das war eine der Bedingungen, für die Adoption!“
    „Es war das Beste für sie…“
    Für Sofia oder für euch?“
    „SAM, wird es erfahren, dass bin ich ihr schuldig und ihr auch…!“

    „Ich hörte meine Adoptionsmutter die ganze Zeit Weinen und zwischendurch schluchzen und mein Vater, der versuchte gegen Jacobs Wut anzukämpfen, sich verteidigen.“

    Es bleib eine ganze Weile Still, aber es war eine angespannte Stille. Schließlich ließ Sam sie los und stand auf. Sam ging zu einer Schublade und holte etwas heraus. Als sie sich umdrehte, sah Sofia, dass Sam, einen Schuhkarton in der Hand hielt. Die Astrophysikerin. Setzte sich zurück auf das Sofa und öffnete den Karton. Zum Vorschein kamen alte Fotos. Sam reicht Sofia ein Bild.

    „Das ist Thayson. Wir kannten uns schon als Kinder und er ist auch dein Vater.“ Staunend betrachtete Sofia das alte Foto. Sam und Thayson standen zusammen unter ihrem Lieblingsbaum. Thayson hatte, seine Arme um ihre Talje geschlungen und beide lachten glücklich in die Camara. Sam hatte da noch ihre langen blonden Haare und sie trug kurze Jeanslatzhosen mit Träger, ein weißes T-Shirt und Turnschuhe. Thayson, hatte auf dem Foto Jeans und ein schwarzes T-Shirt an. Das Bild war in dem Jahr geknipst worden, als sie ihren Abschluss an der Schule gemacht hatten. Bevor sie auf die Academy gegangen war.

    „Du kannst das Foto behalten, wenn du willst, ich habe mehrere Abzüge damals machen lassen.“
    „Danke Mum.“
    „Nenn mich bitte Sam. Ich habe nichts getan, dass ich den Titel Mutter verdient hätte.“ seufzte sie schwer.
    „Na gut, Sam…“
    „Was ist mit ihm…? Seit ihr noch zusammen…?“ fragte Sofia vorsichtig.
    „Er ist gestorben.“
    „Oh, das tut mir Leid.“
    „Ist schon gut Sofia. Es ist sehr lange her. Kurz nach dem ich Schwanger war, hat ihn jemand erschossen. Wir hatten gerade unsere Verlobungsringe beim Juwelier in New York angeholt, als in ein Dieb erschossen hat. Wir wollten heiraten und waren dabei eine Familie zu gründen, aber das Schicksaal hatte andere Pläne für mich.“

    „Was hast du stattessen dann gemacht?“

    „Ich habe an der Air Force Akademie Mathematik und Astrophysik studiert. Die Air Force wurde meine neue Familie. Ich habe Karriere gemacht.“

    „Wow, die Air Force. Hast du einen Rang?“, Sofia klang bewundernd.

    „Ja ich besetzte den Rang eines Colonels. Mein Vater Jacob Carter, hatte den Rang eines Generals. Ich bin diejenige, die in seine Fußstapfen getreten ist.“
    „Na allem, was mein Opa getan hat, bist du ihm trotzdem gefolgt?“, aus ihren Worten hörte sie leicht den Hass heraus, wie es Mark immer getan hatte. Auch das steckte in ihr.
    „Ja, die schlechte warheit ist, dass mir die Air Force den Halt gab, den mir Jacob nach allem nicht mehr geben konnte.“, wieso sollte sie Sofia anlügen. Geheimnisse und verschweigen, machten mehr kaputt als, wenn man die Warheit aussprach.
    „Sam, wie hast du erfahren, dass ich noch lebe? Hat mein Opa es dir noch gesagt?“, ihre Stimme zitterte leicht vor Aufregung.
    „Jacob, hat es mir leider nie erzählt, als er noch lebte. Er hat mir nach seinem Tod einige Briefe hinterlassen, in denen alles drin steht.“
    „Oh…, wenigstens hast du es so noch erfahren. Meine Eltern, haben es mir erst gesagt, nach dem Jacob, bei uns war und ich es in der Garderobe mitgehört habe, was sie sprechen.“
    „Sie wollten dir sicher nicht wehtun.“, wisperte Sam.
    „Ich schätze nicht, aber es war falsch…“
    „Naja Eltern, machen eben auch Fehler, sie sind eben auch nur Menschen.“, versuchte Sam ihr verhalten zu erklären.

    „Wie hast du mich eigentlich gefunden?“, wollte der Astrophysiker wissen.

    „Da ich schon wusste, wie meine Mutter heißt und wir uns zufällig getroffen haben in dem Café, hast du mir doch deine Visitenkarte gegeben. Es hat etwas gedauert, aber nach sorgfältiger Such im Internet, habe ich sie gefunden.“

    Sams Augenbraun sausten schneller nach oben als Sofia gucken konnte.

    „Ok, ich habe den Server der Stadt geheckt und da habe ich sie dann gefunden. Es gibt nur eine Samantha Carter, die bei der Air Force arbeitet. Den Weg über die Behörden hätte ewig gedauert. Da hatte ich als erstes angefragt. Die Frau dort hätte sich nicht noch gelangweilter, genervter und desinteressierter geben können, als überhaupt möglich.“

    Sams Mund verzog sich zu einem Grinsen.

    „Du bist nicht böse?“, meinte die jüngere Carter verwundert.

    „Nein, ich hatte selbst daran, gedacht, aber es ist und bleibt eine Straftat, habe ich diese Möglichkeit verworfen. Es steht Gefängnis darauf, es gibt andere Möglichkeiten. Mach das bitte nie wieder ok?“
    „Ok…“, wenn es sein musste, dachte sie den Satz zu Ende.

    Sofia griff zu den Fotos um sie anzuschauen.

    „Wer ist das neben dir?“

    „Das ist mein Bruder Mark.“ Es war ein Foto, wo sie beide auf einer der unzähligen Gartenpartys waren, als sie noch jünger waren.

    „Hier das ist ein Foto von meiner Mutter bevor sie gestorben ist.“ Sam reichte es Sofia. Sams Blick fiel zur Wohnzimmertür, als Daniel plötzlich auftauchte.

    „Daniel? Komm doch herein.“
    „Ich wollte mich nur verabschieden, es ist spät geworden.“
    „Du kannst auch gerne noch eine Weile bleiben. Wir bestellen Pizza und Jack leistet uns auch Gesellschaft…“
    „Nein ist schon gut, ich habe eh sowieso noch etwas zu erledigen. Wir sehen uns dann morgen.“ Entgegnete der Linguist.
    "Na gut, wie du willst.“
    „Macht ihr doch einen Mutter-Tochter-Abend und…“
    „Danke Daniel. Gute Nacht.“
    „Wieder sehen Daniel.“ Sofia beobachtete den jungen Archäologen aufmerksam, währenddessen ein zufriedenes Grinsen kurz über ihr Gesicht huschte.

    Nein nicht noch eine, die Daniels Charme erlegen war… Konnte sich Sam dien Gedanken nicht erwehren.
    Hoffentlich, war das nur eine kurze Schwärmerei… eines verknallen Teenagers…

    Daniel winkte ihr zu, dann wandte er sich um zum Gehen, dann fiel auch schon die Tür ins Schloss.


    „Hat jemand etwas von Pizza gesagt?“, Jack war aus der Küche zu ihnen gekommen und holte die beiden Carter- Frauen aus ihren Gedanken zurück in die Gegenwart. Jack bekam langsam Hunger. In Sams Kühlschrank herrschte seit 4 Wochen gähnende Leere, seit sie wegen des Wasserrohrbruchs vorrübergehen zu ihm gezogen war.

    „Das halte ich für eine sehr gute Idee.“, erwiderte Sam und ein breites Sam-Carter Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
    "„Käsepizza und eine Diät –Cola, bitte.“
    „Sofia? Was möchtest du?“
    „Salami-Pilze Ei und ebenfalls und Sprite bitte.“
    „Gut, dann gehe ich mal die Bestellung aufgeben. Bis gleich.“ Jack, verschwand wieder aus dem Zimmer.

    „Sofia, wo übernachtest du heute?“
    „Ähm also, ich weiß noch nicht.“
    „Wissen deine Eltern überhaupt wo du steckst?“, Sams Sorgenfalte auf der Stirn wurde wieder tiefer.
    „Also, das ist so, also…, ich bin von zu Hause abgehauen…“



    Das fing ja toll an…




    Fortsetzung Folgt…
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  11. #49
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Hallo ihr Lieben,
    vielen Dank fürs Danke drücken Chaya, Durnah und Ehre_sei_den_Ori *freu*
    Viel Spaß beim nächsten Teil.




    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…

    Oder doch nicht?

    - Kapitel 32 -





    „Sofia, wieso hast du das getan?“

    „Meine Pflegeeltern, waren dagegen, dass ich dich aufsuchen gehe und wir haben gestritten und dann bin ich in den Bus gestiegen und …. da bin ich…“

    Sam seufzte…

    Mit der eigenen Familie und Kinder hatte man es nicht leicht…

    …aber sie musste das einzig richtige tun.

    Das Sofia weggelaufen war, war nicht in Ordnung, aber sie musste ihre Tochter dazu bringen, es wieder einiger Maßen zu regeln. Hier konnte sie nicht bleiben, Sofia musste früher oder später wieder zurück nach Hause zu ihren Eltern und in die Schule.

    „Hör zu Sofia, ich schlage dir ein Deal vor. Du rufst jetzt bei deinen Eltern an, die sterben sicher vor Angst um dich und du übernachtest heute Nacht hier. Ok? “

    Sie beobachtete die jüngere Carter, sie schien sehr schnell nach zudenken.

    Welche Möglichkeiten hatte sie schon als dem zuzustimmen?

    „Deal…“stimmte die jüngere der Carter Frauen zu.

    „Machst du das öfter?“, aus ihrer Stimme sprach Sorge. So musste sich eine Mutter fühlen, wenn ihre Kinder allen möglichen Blödsinn machten.

    „Was meinst du?“ sie schien nicht wirklich zu wissen, von Sam sprach. Oder Sofia spiele gutes Theater.

    „Abhauen…“, fügte Sam hinzu.

    „Nein, das war das erste Mal…“ aus ihrer Stimme sprach dieses Mal ein gewisses Schuldbewusstsein heraus.

    „Hier nimm das Telefon und ruf bitte deine Eltern an, jetzt!“ Sam stand auf und reichte ihr das Festnetz Telefon zum Nachdruck.

    Die jüngere wählte eine Nummer. Schon beim zweiten Klingeln nahm jemand ab. Sam hörte Sofia beim Telefonat zu, als ihr dann der Hörer weiter gereicht wurde, Sofias Pflegemutter wollte mit ihr offensichtlich sprechen. Nach zwanzig Minuten war alles geklärt. Sofia durfte ein paar Tage bleiben, danach sollte bis sie abgeholt werden von ihrem Vater. Bis dahin hatten beide Carter Frauen etwas Zeit sich kennen zu lernen. Doch was Sam so lange mit ihrer Tochter machte, musste sie sich noch überlegen, Sam hatte keinen Urlaub und von der Arbeit, war sie ebenfalls nicht freigestellt.

    Vielleicht könnte sie Sofia auch Cassandra vorstellen und etwas Zeit mit ihr verbringen? Waren nicht gerade Ferien?

    „Na schön, jetzt wo das geklärt ist, können wir gerne etwas anderes machen…“

    Wie auf Stichwort, ging die Tür auf und Jack kam mit einem kleinem Stapel Pizzas und einem Beutel Getränke durch die Tür.

    „Mädels, die Pizza ist da! Heiß und fettig.“ Er grinste dabei wie ein Honigkuchenpferd, als hätte er eine Glanzleistung vollbracht.

    „Dass passt ja prima, super Timing Jack.“, Lobte Sam, während Jack die Pizza auf dem Tresen absetzte und begann sie zu verteilen. Schließlich saßen sie zu dritt um das Sofa Gruppiert mit ihren Getränken und dem Essen.

    „Sofia, erzähl mal, bist du auch so ein Superhirn wie deine Mutter?“, grinsend schob er sich ein Stück Pizza in den Mund.

    „Superhirn?“, fragte Sofia belustigt.

    „Naja mega lange schwere Brechungen, Physikalisches Verständnis und Technisches Wissen?“,

    „Wenn damit z.B 3.1415926535 … oder E = mc² bzw. E = mc2?“

    „Ähhhhh Carters … Ich meine Frage ist beantwortet.“

    Beide Carter Frauen lachten gleichzeitig los. Schließlich stimmte Jack mit ein.

    „Ich werde im Herbst Mathematik und Physik studieren ich habe in ganz guten Unis ein Stipendium angeboten bekommen.“

    „Tatsächlich? Das ist ja fanatisch Sofia.“, freute sich Sam über diese Neuigkeiten.

    „Wo hast du dich den Beworben?“, wollte der Colonel wissen.

    „Da ich vor kurzem mit meiner Gruppe an einem Physik Wettbewerb Teilgenommen habe und wir ihn auch gewonnen haben, habe ich von 3 Universitäten ein Stipendium angeboten bekommen. Erstens Princeton, Harvard und Columbia Universität.“

    „Die sind alle hervorragend, für welche Uni hast du dich entschieden?“, bohrte Sam nach. Ein bisschen Stolz empfand auch sie für Sofia.

    „Princeton.“, kam es schließlich zögernd von Sofia zurück. Sie blickte auf ihren Teller und schob ihr Stückpizza hin und her.
    Sam uns Jack tauschten einen schnellen Blick aus. Irgendetwas schien Sofia zu beschäftigen.

    „Sofia?“, sprach Sam sie schließlich an.

    Sie hob den Blick.

    „Ich glaube meine Pflegemutter ist darüber nicht so glücklich, ich glaube sie hätte es lieber, wenn ich nicht so weit weg ginge und …“

    „… Mein Vater hätte sich gewünscht, dass ich lieber Medizin studiere als Physik.“ sie seufzte schwer.

    „Hör mal Sofia, ich glaube jede Mutter würde sich wünschen, wenn ihre Kinder zum Studieren nicht so weit weg gehen würden, dass ist normal. Sie liebt dich und macht sich eben Sorgen um dich. Sie ist bestimmt stolz auf dich, vielleicht zeigt sie es auch noch nicht so deutlich.

    Und Was dein Dad betrifft, es ist dein Leben und du entscheidest. Wenn dich Physik und Mathematik glücklich machen und dir liegen, dann ist dass so. Ab gesehen davon, ich glaube da beide sehr stolz auf dich sind, egal was du studiert. Sie werden dich sicher trotzdem Unterstützen.“

    „Ich denke Sam hat recht und es wird alles gut.“ Stimmte Jack ihr zu.
    „Danke… euch beiden.“, langsam entspannte sich Sofias Gesicht und ein Lächeln kam wieder zum Vorschein.

    Danach schlug Sam vor ein Film zu schauen und Jack kam auf die Idee ein paar Gesellschaftspiele zu spielen. Jacks Idee schlug ein wie eine Bombe. Sie begannen mit Monopoly. Auf der anderen Seite des Tisches türmten sich die Spiele. Phase 7, Scrabble, Scottland Yard, Spiel des Lebens, 11er Raus und noch ein paar andere.

    Die Carter Frauen zockten den Colonel ab. Jack wanderte gefühlt jeder 3 Runde ins Gefängnis, während er mit seinen Gekauften Straßen kaum Glück zu haben schien. Schließlich musste er am seine Bahnhöfe und Wasser & Elektrizitätswerk verkaufen und zu seinem Pech landete er am Ende auch noch auf der teuersten Straße mit Hotel. Jack musste all sein Geld an Sofia abtreten und es reichte trotzdem hinten und vorne nicht. Sam schlug sich sehr gut gegen Jack und Sofia. Obwohl sie fast so viele Straßen besaß wie Sofia und sie noch einige Häuser und dann Hotels baute, gewann am Ende dann doch mit knappen Vorsprung.

    „Wie soll man denn da Gewinnen bei so viel geballter Frauen Power.“ Lachte Jack und sah die beiden Carter Frauen an.
    „Mit mehr Geschick.“ Neckte ihn ihn Sofia die ihn ebenfalls frech angrinste.
    „Okay, aber für heute werfe ich das Handtuch. Nächstes Mal laden wir Daniel, Teal’c, Janet und Cassandra dazu ein. Ich brauche Verstärkung.“

    „Herausforderung angenommen.“ erwiderte die jüngere strahlend. Es machte ihr offensichtlich Spaß auf Jacks Bemerkungen und Kommentare einzugehen. Die Stimmung diesen Abends war gelöst und Harmonisch. Sam grinste in sich hinein, es war, als hätte sie endlich ihre Familie wieder. Das Fehlende Stück Puzzele in ihrem Leben war zu ihr zurück gekehrt.

    Schließlich stellten sie fest, dass es bereits 2 Uhr Morgens war und beschlossen dann Schlafen zu gehen. Sam richtete Sofia schnell noch das Gästezimmer her.

    „Fühl dich ganz wie zu Hause, wenn du etwas brauchst, sag Bescheid.“
    „Danke Sam.“


    Dann wünschten sie sich alle eine Gute Nacht und Sam und Jack gingen auch ins Bett. Sam kuschelte sich in seinem Arm.

    „Geht es dir gut Sam?“
    „Ja, ich fühle mich prima. Es war echt viel los.“
    "Verstehe. Es war eine große Überraschung, dass deine Tochter hier aufgetaucht ist. Damit hat keiner gerechnet.“
    „Ich dachte dass die Suche noch lange dauern wird. Jetzt weißt ich, dass Sofia auch auf der Suche nach ihren Wurzeln war.“
    „Bist du deinem Vater noch böse, weil er dir, euch das angetan hat?“,
    Sam dachte einen Moment nach.
    „Ich war ziemlich sauer auf ihn, immerhin hat er es mir 18 Jahre vorenthalten und mich so heftig belogen. Aber Letzt endlich bringt es nichts, weiter wütend auf mein Dad zu sein. Er ist tot und wird sind hier.“
    „Was willst du jetzt machen? Also …. wie soll es weiter gehen für euch?“
    „In Prinzip kenne ich Sofia gar nicht. Ich möchte sie noch besser kennen lernen. Ich habe so viel verpasst… so viele Jahre verloren… Ich habe sie nicht aufwachen sehen, ihre ersten Jahre, die Kindergartenzeit Die Schulzeit. Sie ist jetzt eine junge Frau. “
    „Dafür kannst du ja nichts, verlorene Jahre kann man nicht zurück holen, aber du kannst jetzt eine gute Beziehung zu ihr aufbauen und das daraus machen, was dir gegeben wurde.“
    „Du hast Recht.“
    „Sofia ist ein Tolles Mädchen. Ja du hast viel Verpasst, aber vor euch liegen noch viele Jahre.“
    „Weißt du, was ich mir wünsche?“, wisperte Sam.
    „Hmmm?“, gab Jack zum Ausdruck, dass er zuhörte.
    „Ich möchte eines Tages noch einmal ganz von vorne Beginnen, eine Familie gründen. Zu sehen, wie mein Kind in einer Familie aufwächst, mit viel Liebe und Geborgenheit. Ich möchte ihm ein Zuhause geben, wie ich es damals nicht tun durfte. Zusammen, mit dem denjenigen den ich Liebe.“
    „Verstehe ich…“, flüsterte Jack und küsste sie liebevoll aufs Haar.
    „Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich Liebe?“, fragte der General sanft.
    Sam schmunzelte.
    „Irgendwann, werden wir dass alles haben…“flüsterte er in die Dunkelheit.

    Mit diesen Worten schlief Sam friedlich in Jacks Armen ein...



    Fortsetzung Folgt...



    ***********************

    Hallo Ihr Lieben, vielen Dank fürs Lesen.
    Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen. Es ist etwas kürzer als die anderen geworden,
    aber dafür, geht es bald weiter.
    Wer möchte, kann mir gerne auch eine Rückmeldung dalassen.
    Liebe Grüße Amy


    Erklärungen zu der Zahl Pi & und Einsteins Relativitätstheorie

    *Pi 3.1415926535 …

    Pi beschreibt das Verhältnis vom Umfang eines Kreises zum Durchmesser.Damit ist Pi, die Fläche eines Kreises mit einem Radius von 1.

    Pi ist eine Naturkonstante. Wenn man einen Kreis berechnen will, stößt man zwangsläufig immer wieder auf π. Das spannende an Pi ist ihre irrationalität. Das bedeutet, dass die Konstante unendlich viele Stellen hinter dem Komma hat. Diese wiederholen sich nicht periodisch (wie man auch unten stehend sehen kann). Pi wird sogar transzendent genannt, weil man sie nicht als Wurzeln schreiben kann wie zum Beispiel √2. Deswegen lässt sich Pi auch nicht direkt berechnen. Um die Zahl zu ermitteln wird sie zwischen zwei Zahlen eingeschachtelt.



    *Die Relativitätstheorie befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit sowie mit dem Wesen der Gravitation. Sie besteht aus zwei maßgeblich von Albert Einstein geschaffenen physikalischen Theorien, der 1905 veröffentlichten speziellen Relativitätstheorie und der 1916 abgeschlossenen allgemeinen Relativitätstheorie. Die spezielle Relativitätstheorie beschreibt das Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern, die sich relativ zueinander bewegen, und die damit verbundenen Phänomene. Darauf aufbauend führt die allgemeine Relativitätstheorie die Gravitation auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurück, die unter anderem durch die beteiligten Massen verursacht wird.

    E = mc² bzw. E = mc2
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  12. Danke sagten:


  13. #50
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Hi, ihr Lieben,
    vielen Dank für's Danke drücken Chaya. :-)
    Viel Spaß beim lesen des nächsten Teils.

    ********************************

    Die Carters die ich rief…
    - Kapitel 33 -



    Der nächste Morgen begann früh. Sam nahm eine schnelle dusche, dann machte sie sich fertig, um sich für die Arbeit anzuziehen. Sie richtete den Tisch für das Frühstück. Normalerweise ließ sie hier das Frühstück aus, trank nur einen Kaffee und aß dann zusammen mit ihren Team zusammen in der Cafeteria im SGC.

    Doch schon bald wehte der Duft von Speck, Rühreier, und frisch aufgebrühten Kaffee durch den Raum. Während ihre Gedanken um Sofia kreisten, was sie mit ihr anstellen sollte, während sie eigentlich arbeiten musste.
    In Stargate Center konnte sie Sofia nicht mitnehmen und ihr erzählen, worin ihre Arbeit bestand konnte sie auch nicht tun. Eine Ausnahmegenehmigung für ihre Tochter als Besucherin zu bekommen war auch nicht so einfach. So viele Vorschriften standen dem im Weg. Aber General O’Neill müsste wissen was zu tun ist.

    „Guten Morgen Sam, das riecht ja himmlisch.“grüßte Jack sie.
    Er sah frisch rasiert und gut gelaunt aus. Er trat hinter sie und um schlang ihren Körper mit seinen Armen und drückte sich noch etwas enger an sich. Er küsste sie zärtlich auf den Mund.

    „Aber Sir doch nicht hier…“, sie lachte gespielt schockiert auf. Ihre Tochter könnte jeden Moment in die Küche kommen.

    „Ich wollte dich nur wissen lassen, dass du uns mit dem Essen verwöhnst. Am Ende gewöhne ich mich noch dran.“

    „Das merkst du erst jetzt?“, gab sie belustigt zurück.

    „Besser spät als nie.“

    „Jack!“

    Er küsste sie noch mal und löste sich von ihr um sich dem frisch gebrühten Kaffee zuzuwenden.

    „Jack ich habe ein Problem.“
    Der General drehte sich zu ihr um. Fragend runzelte er die Stirn.
    „Ich weiß noch nicht, was ich jetzt mit Sofia heute machen soll. Ich kann sie nicht mit du du weißt wo hin mit nehmen und sie 8 Stunden oder länger sie alleine zu lassen, wo sie jetzt schon da ist, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.“ sie verzog nach erdenklich den Mund.

    „Ganz einfach, du verbringst heute den Tag mit ihr und gehst erst gar nicht zur Arbeit. Wie viele Überstanden hast du angesammelt hä?“
    „Ist das dein ernst, mit dem nicht zur Arbeit gehen?“
    „Aber sicher, meine ich das ernst. Mensch Sam, gönne dir diesen Tag deiner Tochter, oft wirst du sicher nicht zu sehen bekommen.“
    „Ja du hast Recht, ich könnte mal Überstanden abbauen, mit den angesammelten Stunden könnte ich locker zwei Wochen am Stück frei nehmen.“, erwiderte die Blonde langsam und leicht peinlich berührt. Sam wusste nur all zu gut, dass sie sehr viel Zeit in ihren Labor verbrachte und bis vor Jacobs Tod. Eigentlich war sie mehr mit ihrer Arbeit heiratet, als das sie damals viel Zeit mit Pete verbracht hatte. Tief in ihrem Herzen, hatte sie sich in ihre Arbeit vergraben, weil sie niemals glaubte, jemals mit dem Man zusammen sein zu können, der ihr alles bedeute. Als Pete auch noch versuchte ihr den Klunker anzuhängen und dann noch mit der Überraschung ihres Traumhauses kam, fühlte Sam sich erst richtig überfahren. Erstens ging ihr das damals zu schnell und zweitens, er war nicht der richtige für sie gewesen. Sie musste an den unangenehmen Moment zurück denken, als sie alle in einer Besprechung saßen und Pete sie bei der Arbeit anrief wegen den Blumen. Man hatte sie aus der Besprechung geholt und Jack meinte bloß, warum sie hier an ihrem freien Tag hier sitze. Es war ihr so peinlich gewesen, ihr Vater und Jacks Bemerkung machten es nur schlimmer. Später, hatte sie gemerkt, dass ihr die bevorstehende Hochzeit und alles drum und dran nicht genug bedeutete. Sie lief davon…
    So baute Sam lieber Überstanden auf, verbrachte also mehr Zeit in ihrem Labor, als es nötig gewesen war. Schließlich schon Sam diese Gedanken und Erinnerungen bei Seite. Es spielte jetzt im Grunde keine Rolle mehr.


    „Morgen ihr Beiden.“ Sofia betrat mit ihren federnden gang die Küche.

    „Morgen, na gut geschlafen?“, fragte Sam interessiert.
    „Ja sehr gut. Die Nacht war nur etwas kurz. Der Spieleabend ging sehr lang, aber es hat Spaß gemacht.“
    „Na dann… Komm es gibt Frühstück.“ vordere Sam sie auf sich zu ihnen zu setzen.
    Sofia schnappte sich eine Tasse, Kaffee, Milch, ein Glas Orangensaft und nahm sich von leckeren angebratenen Sachen aus der Pfanne.
    „Gibt es da bei euch jeden Tag zum Frühstück?“
    „Nein, normalerweise essen wir bei der Arbeit in der Kantine, außer am Wochenende, dann gibst dann schon mal Speck und Rühreier.“
    „Sofia, ich gehe heute nicht zur Arbeit, ich dachte mir, wenn du jetzt schon da bist, dass wir den Tag miteinander verbringen.“, sie sah Sofia aus den Augenwinkeln an um zu sehen, wie sie auf diese Neuigkeiten Reagierte.
    „Tatsächlich? Was wollen wir machen?“, fragte die jüngere begeistert. Wann hatte sie schon die Gelegenheit, mit ihr einen ganzen Tag Zeit ihre Mutter besser kennen zu lernen? Diese Gelegenheit, ließ sie sich nicht entgehen.
    „Prima.“ Sam lächelte ihr strahlendes Sam-Carter Lächeln.
    „Was machen die Kits heutzutage um sich besser kennen zu lernen?“, Sam kam sich etwas dumm vor. Ihre eigene Mutter war schon seit langem Tod und viel Zeit außerhalb des SGCs verbrachte sie eh kaum.
    „Wie wäre es wenn ihr einen Einkaufsbummel durch die Male macht?“, meldete sich jetzt Jack zu Wort.
    „Hy dass ist keine schlechte Idee. Was meinst du Sofia?“, meinte Sam und strahlte noch breiter.
    „Bist du sicher? Ich möchte euch dir nicht zur Last fallen…“
    „Ach was, das tust du doch nicht. Du bist eingeladen, wie oft haben wir die Chance Zeit zusammen zu verbringen?“, meinte Sam mit viel Elan.
    „Okay, dann bin ich dabei.“ auch auf Sofias Gesicht erschien ein Lächeln.
    „Gut dann ist das so abgemacht.“
    Sam nahm einen großen Schluck Kaffee und biss mit großem Appetit von ihrem Brötchen ab. Jetzt wo sie wusste, was sie zusammen unternahmen, hob dass ihre Laune noch mehr an.

    Eine Stunde später brachen zu ihrem Einkaufsbummel auf.
    Sie schlenderten erst durch die Stadt und betraten den einen oder anderen Laden.
    „Und wieso musste ich mitkommen?“, beschwerte sich der General.
    „Um die Tüten zu tragen.“, lachten beide gleichzeitig los.

    Oh man Frauen…, dachte er. Jack könnte jetzt ein paar Goa’uld in den Hintern treten, aber wahrscheinlich würde er eher an seinem Schreibtisch im SGC sitzen und Papierkram erledigen, wie die meiste Zeit, seit er die Nachfolge der Leitung des SGCs von Dr. Elisabeth Weir angetreten hatte. Wie alles hatte das seine Vor und – Nachteile.

    Jack folgte den Beiden Frauen in den nächsten Laden. Als er aus seinen Gedanken gerissen wurde, bemerkte er zu seinem Entsetzen, dass sie ein Damen Unterwäsche Geschäft betreten hatte. Inimissini

    „Ist das Euer ernst?“
    Die Frauen sahen ihn an, doch bevor sie ihm Antworten konnten…
    „Ich warte draußen!“, Mit hoch roten Gesicht verließ er wieder den Laden. Sam in schöner Unterwäsche zu sehen wäre sicher toll, wenn sie alleine gewesen wären, aber ihre Tochter wollte sie so nicht sehen. Er seufzte auf, er brauchte dringend Verstärkung.
    So zog er sein Telefon aus der Tasche und Tippte eine SMS an Daniel.


    Zwanzig Minuten später, zogen die drei Gesellen weiter zum nächsten Geschäft. Diese Mal war es ein Laden mit Kleidung. Jack Parkten sie in einer Ecke mit einem Sofa, ein Sessel und einem kleinem Tisch. Als Jack den Frauen lauschten, über was sie diskutierten, konnte er nicht anders als zu schmunzeln. Sie führten nicht das übliche Gespräch, über was sich Frauen so beim Einkaufen unterhielten. „Und wie gefällt dir das Kleid? Sehe ich darin Fett aus? Steht mir die Farbe?…“ Nein sie diskutierten Lautstark über Mathematische Formeln, Zahlen, Potenzen, und Wurzeln Ziehen, stellten Theorien auf, verwarfen sie wieder und fanden Argumente für für und dagegen Sprachen. Es war zum Mäusemelken.

    Plötzlich klingelte Jack Handy und er fuhr zusammen. Nach der Schrecksekunde nahm er das Gespräch an.
    „Jack wo seid ihr?“klang Daniel besorgt.
    Jack nannte ihm den Ort, die Straße den Namen des Geschäfts.
    Ein paar Minuten später stürmten Daniel und und den in Schlepptau genommenen Teal’c herein.

    „Jack, was gibt es? Welcher Notfall, war so dringen, dass die Übersetzung meiner Steintafel nicht warten konnte?“, fragte Daniel besorgt und sah sich ein wenig verwirrt um.
    „Die Beiden!!!“, er deutete auf Sam und Sofia, die immer noch wie angewurzelt vor den Umkleidekabinen des Jeweiligen anderen Standen und noch immer vertieft ihre Fachspezifischen Thema Diskutierten.
    „OH…. Ähmmmm ich verstehe was du meinst…“
    Er sah sich in dem Geschäft etwas um. Die Verkäuferinnen und ein paar Gäste standen mit offen Mündern daneben. Gafften die Beiden Frauen an und sahen so aus als würden sie nur Bahnhof verstehen. Die Chemie die zwischen den beiden Frauen herrschte, war unübersehbar und unüberhörbar.
    „Geht es nur mir so, oder sprechen die Fachchinesisch?“,
    „ Die Reden Fachchinesisch…“, bestätigte Daniel Jacks leicht genervten Ton.
    „Wie .. Wie lange geht das schon so?“ brachte sein Freund schließlich heraus.
    „Fast eine Stunde… In der Zeit haben sie zwischen durch 10 Outfits probiert und die Verkäuferinnen trauen sich glaube ich nicht die beiden anzusprechen. Sollen wir sie retten?“, meinte Jack und empfand Mitleid mit ihnen.
    „Wen meinst du die Verkäuferinnen oder Sam und Sofia?“, fragte Daniel belustigt.
    „Die Verkäuferinnen.“
    „Dann geh sie mal Retten!“
    Teal’c der das ganze Beobachtet hatte zogt nur eine Augenbraun nach oben.
    Schließlich stand Jack auf und ging hinüber zu den beiden Frauen.
    „LEUTE, es reicht jetzt. Nehmt euch die Outfits, die ihr kaufen wollt und dann gehen wir! Die Leute glotzen schon!“, unterbrach er Mutter und Tochter.
    Beide verstummten sofort. Als sie merkten, wie viel aufsehen sie erregt hatten, liefen beide rot an.
    „Tschuligung!“ Nuschelte Sam und nahm die 3 Outfits, die ihr am besten gefallen hatten. Sofia machte das gleiche.
    „Ich gehe nie wieder einkaufen mit euch.“ stöhnte der General, als sie nach dem sie gezahlt hatten den Laden verließen.
    „Das nächste Mal diskutiert ihr in Sams Labor oder Zuhause!“
    „Wissenschaftler!!!!“flucht er vor sich hin. Vermied es aber irgendjemanden dabei anzusehen.

    Zehn Minuten später, setzten sie sich in ein Kaffee und Bestellten ein paar Getränke.
    Die Einkaufstüten und Schuhe, welche sie gekauft hatten, lagen jetzt in Sams Auto.

    „Hallo Daniel.“grüßte sie den Linguisten.
    „Hallo Sofia, na amüsiert ihr euch gut?“, fragte Daniel frei heraus.
    „Ja kann man schon sagen. Ich habe endlich jemanden gefunden, der mich versteht, es gibt nicht viele Leute die ich kenne, die mit mir auf dem selben Niveau, diskutieren können.“
    „Das war unübersehbar.“Sofia lief leicht rosa an.
    „Deine Pflegeeltern, geht ihr auch manchmal einkaufen?“, wollte Daniel wissen.
    „Nein, eher nicht, sie haben nicht so viel Geld, die Kleidung die ich habe, habe ich mir selbst gekauft oder ein Teil davon habe ich geschenkt bekommen.“
    „Ich war auch fast nie shoppen mit meinen Eltern, sie sind ums Leben gekommen, als ich noch ein Kind war. Beide waren Archäologen. Danach lebte ich bei meinen Pflegeeltern.“
    „Das tut mir Leid, Daniel.“
    „Schon gut, es ist schon Ewig her.“
    „Das shoppen gehen, mit euch war wirklich schön. Läuft das so immer so ab?“, sie sah Sam dabei an.
    „Ich weiß nicht, ich war nicht sehr oft Einkaufen mit meiner Mutter. Sie Starb als ich 13 Jahre alt war bei einem Autounfall. Und davor verbrachte ich mit einen Elter, viel Zeit bei Gartenpartys und Empfängen...“sie brach ab.
    „Oh, tut mir Leid…“
    „Halb so wild.“ Sie winkte ab.
    „Aber wenn es dir gefallen hat, können wir das ja irgendwann ja mal wieder wiederholen.“, Sam lächelte sie an.
    „Und wen habt ihr da noch mitgebracht?“, sie deutete auf Teal’c, der still, aber Aufmerksam, das ganze Beobachtete. Sein ruhiges, aber stolzes Gesicht verzog meistens keine Miene. Nur ab und zu sah man, wie fragend seine Augenbraun anhob oder er gelegentlich nickte. Wie üblich trug er eine Mütze um sein Goa’uld Symbol zu verdecken und hatte weite dunkle Hip Hop Kleidung an.
    „Das Teal’c, er arbeitet mit uns zusammen.“
    „Hi Was geht?“, fragte sie in der üblichen Jungendsprache.
    „Alle cool man.“er nickte ihr zu.
    Daniel hatte offensichtlich mit ihm geübt, sonst würde Sofia ihm das einstudierte Theater nicht abkaufen. Nach der Pleite, dem Versuch Teal’c alleine außerhalb des SGC leben zu lassen und der Entführungsgeschichte mit Daniel und Teal’cs Ex-Freundin, war das verdammt nötig gewesen. Teal’c war für diese Welt viel zu gut und zu idealistisch. Er sollte sich unauffällig verhalten, aber das war ihm leider nicht gelungen. Mit seinen körperlichen Stärke und seiner übertriebenen Hilfsbereitschaft, war im das schlicht weg einfach nicht gelungen. Ein Dieb klaute die Tasche seiner Nachbarin. Ein Nachbarsjunge aus den Haus, fragte ihm, ob er nicht den Dieb fassen wolle, er sei doch so Stark, wollte er erst nicht helfen, aber die verzweifelte fehlende ältere Frau neben ihm, überredeten ihn dann doch zu helfen. Er nahm einen Gegenstand in die Hand und war ihn nach dem fliehen den Dieb. Das Geschoss schlug ein wie eine Bombe. Er traf den Dieb, der sofort zu Boden ging. Diese Aktion, war alles andere als unauffällig. Dann war da noch die Geschichte mit Teal’cs Nachbarin, mit der er viel Zeit verbracht hatte und ihr die Kampftechnik der Jaffa beigebracht hatte. Sie hatte einen unangenehmen, aufdringlichen und zur Gewalt neigenden Freund. Teal’c half ihr immer und vertrieb den aufdringlichen Typen. Eines Tages, tauchte er wieder auf, sie stritten mal wieder miteinander und im Zuge des Streits, als er sie einmal zu viel bedrängte und handgreiflich wurde, Verteidigte sie sich mit der Technik, welche ihr Teal’c beigebracht hatte und tötete ihn versehentlich. Von Angst und Schuldgefühlen gepackt flohen sie in eine andere Stadt. Den Tod des Ex Freundes, wurde erst irrtümlich Teal’c zugeschrieben, bis irgendwann die Wahrheit heraus kam. Jack hatte sich für seinen Freund eingesetzt, aber nach dieser Geschichte, musste er wieder in SGC zurück. Auch General O’Neill konnte da nichts für ihn tun.

    „Nett dich kennen zu lernen Teal’c. Wo kommst du her?“
    „Aus Mosambik.“, da sie Sofia, nicht die Wahrheit sagen durften, war das die Offizielle Geschichte.
    „Nett und ein ungewöhnlicher Name.“
    „ Übersetzte bedeutet der Name Stärke. Er ist auch in meinem Heimatland nicht etwas ungewöhnlich.“ Sofia spürte, dass dieser Mann, der Vor ihm Saß, etwas besonderes sein musste. Sie konnte es sich nicht erklären, warum sie das dachte.
    „Verstehe. Lebst du hier ganz alleine?“, fragte Sofia interessiert nach.
    „Ja. Mein Sohn und meine Exfrau leben noch in meiner alten Heimat.“
    „Besucht du sie denn ab und zu?“
    „Manchmal. Mein Sohn ist im gleichen alter wie du.“
    „Wow…“ Teal’c alter sah man ihm nicht an, obwohl er schon an die 90 Jahre alt war, aber die Gene und dass er ein Jaffa war, sorgten dafür, dass er sehr langsam alterte.

    Nach einer Gefühlten Ewigkeit, wurden endlich die bestellten Getränke gebracht. O’Neill und Daniel hatten sich Kaffee bestellt, Teal’c ein Tee und die beiden Frauen Coca Cola.

    Durstig tranken alle. Die Stimmung wurde ausgelassener und O’Neills Stimmung hellte endlich wieder auf.

    „Heute Nachmittag, möchte ich dir Cassandra vorstellen. Sie ist die Tochter einer Arbeitskollegin. Sie ist nur ein oder 3 Jahre jünger also, aber ein sehr nettes Mädchen.“
    „Okay...“Klingt nach einem Plan.“ interessiert lauschte sie Sam.
    Durstig leerte sie ihr Glas in einem Zug und entschuldigte sich dann kurz. Sam folgte ihr nicht.
    „Ich dachte Frauen gehen immer zu zweit aufs Klo.“, haute Jack den Spruch raus.
    „Das stimmt zwar oft,aber wir Charterfrauen, sind nicht wie die üblichen.“
    Stimmt, das habt ihr vorhin bewiesen.“
    „Hyyyyyyyyyyy“, Sam boxte Jack in den Arm. Die anderen stimmten in das Lachen mit ein. Wie O’Neill sie mal wieder aufzog. Die üblichen Neckerei zwischen den beiden Verliebten.

    10 Minuten Später, war Sofia immer noch nicht da. Langsam machte sich Sam Sorgen. Sie beschloss nach dem rechten zu sehen, auch wenn sie schon erwachsen war. Sie stand auf und trat in das innere des kleinen Kaffees. Es war hell und ordentlich und wirkte dadurch einladend. Sam folgte dem Schild auf dem ein Pfeil Richtung Toiletten. Sie betrat den Raum.

    „Sofia, alles in Ordnung?“, rief sie laut.
    „Sofia?“
    Dann sah sie das offene Fenster. Schnell eilte Sam dahin und sah hinaus. Es war eins der Fenster zum Hinterhof.

    „Hmmmmmmmmmm!!!“

    Sam wirbelte herum und sah gerade noch, wie zwei Männer, Sofia packten, ihr den Mund zuhielten und sie in einen schwarzen Sprinter hineinzerrten. Sekunden später, legte einer der Männer ihr ein Tuch über Mund und Nase und sie wurde Ohnmächtig. Die Tür des Sprinters wurde zugeknallt. Der Sprinter fuhr Rückwärts aus dem Hinterhof hinaus und Sam konnte nur noch zusehen, wie Sofia von unbekannten entführt wurde. Ihr Blick
    Wütend glitt ihr Blick auf das Nummernschild, was ihr als einziger Anhaltspunkt blieb. Der Sprinter verschwand aus ihrem Sichtfeld und dann hörte sie nur noch das Quietschen der Räder, wie jemand Gas gab.

    Was zum Teufel, wollten die Entführer von ihrer Tochter? Warum, war sie nicht ein paar Minuten früher gekommen um nach ihr zusehen?

    „SHIT!“ der Tag hatte so gut begonnen und nun das, irgendwas musste doch immer schief gehen...


    Fortsetzung Folgt…
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  14. Danke sagten:


  15. #51
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    Don’t Trust

    - Kapitel 34 -




    Nach dem Sam von den Toiletten zurück kam, sagte sie ihrem Team, dass sie sofort gehen müssen. Erst sahen sie Sam verständnislos an, aber nach dem sie ihnen Mitteile, dass Sofia weg sei, schlugen auch ihre Kollegen Alarm. Jack drückte der überforderten Kellnerin ein Geldschein in die Hand. Die nicht verstand, wieso die Gäste so plötzlich überstürzt aufbrachen.

    Im Auto schilderte Sam dann schließlich was geschehen war.
    Sam seufzte…
    Wieso ausgerechnet Sofia?
    „Entführt?“, stieß Daniel entsetzt aus.
    „Ja mit ziemlich sicher, oder denkst du ich mache darüber Scherze?“
    „Nein, entschuldige Sam.“, sie ließ es so stehen und kommentierte Daniels Entschuldigung nicht weiter. Sie hatte andere Sorgen.
    „Hast du eine Idee, wer dahinter Steckt Major Carter?“, meldete sich jetzt Teal’c zu Wort.
    „Ich bin mir nicht sicher, da ich die Gesichter der Männer nicht gesehen habe, ist das schwer zu sagen.“
    „In der Tat.“, stimmte der Jaffa zu.
    „Was jetzt?“, wollte Daniel wissen.
    „Wir fahren erst mal zurück in Stargate Center.“, bestimmte O’Neill.
    „Das hätte ich jetzt auch vorgeschlagen.“ Stimmte Sam zu, den im Stargate Center hatten sie viel mehr Möglichkeiten, wer dahintersteckte.
    „Gibt es irgendwelche Hinweise, den wir nach gehen können, um herauszufinden wer hinter der Entführung steckt?“, bohrte der Colonel nach.
    „Ich habe das Nummernschild gesehen und mir gemerkt, aber wenn sie den Sprinter stehen lassen und das Auto wechseln, könnte sich die Spur im Sande verlaufen.“ erwiderte Major Carter.
    „Gut für den Anfang können wir damit Arbeiten.“, meinte O’Neill und gab noch etwas mehr Gas um sich zu Beilen, jede Minute zählte.
    „Sam, keine Sorge mir helfen dir, dass musst du nicht alleine durch stehen. Wir sind deine Freunde.“ meinte Daniel und legte seine Hand auf ihre schulter.
    „Danke, das weiß ich zu schätzen…“
    „Die arme Sofia muss sich zu Tode ängstigen. Wer hätte den damit gerechnet?“


    Während dessen bei Sofia, ein paar Stunden später…

    „Ich glaube sie macht auf.“, hörte Sofia eine Stimme, die ganz in ihrer Nähe war.
    „Wird ja auch Zeit, ihr hab das Chloroform ihr zu konzentriert verabreicht!“

    Langsam rührte sich die junge Frau und blinzelte gegen das Licht, dann schloss sie die Augen wieder. Sie fühlte sich schwach, benebelt und ihr war etwas schwindelig.
    Sie erinnerte sich wieder, wie sie auf die Toilette gegangen war und sie keine Minute später aus dem Raum gezerrt wurde. Sie hatte sich nach allen Kräften gewehrt, aber es war vergebens gewesen. Sofia hatte versucht zu Schreinen, aber jemand hielt ihr mit aller Macht den Mund zu. Dann wurde sie in ein Auto gezerrt und dann hatte ihr jemand etwas auf den Mund und Nase gedrückt.

    Wo war sie hier bloß gelandet?

    „Bist du endlich aufgewacht Schneewittchen? Wir wissen, das du wach bist.“,
    Sofia öffnete ihre Augen und sah dem denjenigen ins Gesicht, der gesprochen hatte.
    Sie antworte immer noch nicht, aber sicher fühlte sie sich hier nicht.
    „Hier trink, dann geht es dir besser.“, Jennings reichte ihr eine Flasche Wasser.


    „Können wir starten?“, ein anderer Mann hatte den Raum betreten. Sofia Blick fiel automatisch auf ihn. Er war groß, schlank und hatte eine sehr dunkle Hautfarbe und keine Haare auf dem Kopf.
    „Noch nicht.“
    Der große, welcher den Raum betreten hatte, Blickte auf Sofia.
    „Ihr Idioten, Ihr habt die Falsche Entführt!“, er seufzte genervt auf.
    „Sie ist doch eine Carter.“, antworte ein anderer, dessen Name Sofia nicht wusste.
    „IHR SOLLTET MAJOR CARTER, ENTFÜHREN NICHT DIE KLEINE DA!“ schnauzte der Mann die anderen an.
    Es entstand eine angespannte Pause.
    Jetzt war es zu spät und Sofia Carter war da.
    „Sorry Boss, ist jetzt nicht mehr zu ändern, aber vielleicht, kann die kleine da euch trotzdem helfen.“ er zuckte mit den Schultern.
    „Wenn etwas erledigt werden muss, dann tu es selbst.“, fluchte der große. Der Fehler mit der Verwechslung, schien seine Laune nicht gerade anzuheben.

    Lautlos führte Sofia, die Flasche an den Mund und trank ein paar Schlucke. Das Wasser schien zu helfen, denn es ging ihr nach ein paar Minuten besser. Der Schwindel legte sich und sie konnte klarer Denken. Jetzt bemerkte sie, dass die Männer Waffen trugen an ihren Gürteln. Sie sog angespannt die Luft ein. Die Situation war ernst, sehr ernst sogar, auch wenn sie die Waffen noch nicht auf sie gerichtet hatten. Der große Dunkle, wirkte furchteinflößend, gefährlich und ziemlich schnell reizbar. Vor dem musste sie sich in Acht nehmen.
    Hier konnte sie niemanden trauen…

    „Hy kleine, wie ist dein Name?“, der große hatte sie angesprochen.
    „Mein Name ist Sofia.“, antwortete sie automatisch. Ihre Stimme klang ihr fremd in ihren Ohren.
    „Kannst du Formeln berechnen?“
    „J .. JA“
    „Hier mach dich nützlich!“, er reichte ihr ein Tablett und einen spezieller Stift, für das Tablet.
    Sofia sah darauf, es war eine Formel zur Berechnung von weiten Entfernungen.

    „Jennings, Adrian, macht alles bereit, dass wir in ein paar Stunden hier verschwinden können. Bald wird uns das SG1 -Team auf den Versen sein.“
    „Ja Horkins.“,


    Im Stargate Center

    „Gibt es was neues?“, wollte O’Neill wissen.
    „Ich habe das Nummernschild überprüft, es ist als gestohlen gemeldet, das können wir vergessen, aber gerade ist eine Nachricht eingegangen. Ich kann sie nicht lesen, es ist in Goa’uld geschrieben. Ich brauch Daniel und Teal’c, die mir bei der Übersetzung helfen.“, meinte Sam angespannt.
    „Sie dir die E-Mail Adresse an.“ Sie öffnete ein Fenster auf ihrem PC und vergrößerte sie, so dass der General, sie besser lesen konnte.
    „Vor einem Jahr, haben wir schon einmal eine Nachricht von der Mail Adresse bekommen.“
    „Carter, worauf wollen sie hinaus?“, fragte er ungeduldig.
    „Die Nachricht ist vom TRUST.“
    Die Aussage, schlug ein wie eine Bombe.
    „Oh MAN EH“, mit dieser Untergrundgruppe, gab es immer nur Ärger und es kam nie etwas Gutes dabei heraus. Das hatte ihnen gerade noch gefehlt.
    „Ich rufe kurz Daniel und Teal’c, dass sie dir dabei helfen.“ er ging zum Telefon und drückte eine Nummer, die ihn mit Daniel Büro verband. Sofort nahm Daniel den Hörer ab.
    Zehn Minuten später tauchte er in Sams Labor auf, gefolgt von Teal’c.

    „Teal’c und ich machen uns an die Übersetzung.“
    „Und ich rufe bei Agent Barrett an, er kann uns bei der Rettungsaktion unterstützen.“

    Der General brummte verstimmt. Er mochte Agent Barrett nicht besonders. Seine Flirt versuche Sam zu einem Date zu überreden, war ihm bei den letzten Malen, als sie zusammen gearbeitet hatten nicht entgangen.
    Aber jetzt war nicht die Zeit für Hahnenkämpfe, er wusste sehr genau, dass sie die Hilfe des NIDs brauchten, auch wenn er diesen Leuten nicht vertraute.
    Er seufzte innerlich auf.
    Er hasse den NID, dieser ganze Verein, war schon einmal von Trustmitgliedern und Senator R. Kinsey und einem Goa’uld unterwandert worden. Wie viel Ärger sie damit gehabt hatten das ganze aufzuklären. Vor allem auch die gestohlene Alien Technologie wieder zu bekommen. Einige Identitäten seine Teams und die von Major Davis konnte man mit der Technologie sehr glaubhaft Imitieren und keiner würde es in Frage stellen.
    Der Plan des Trust war damals, die Unterwanderung der Regierung und damit hätten sie als nächstes auch das Stargate Center unter ihre Kontrolle gebracht. Nur ein Schwachpunkt hatte die Technologie zum Glück gehabt, dass die Dauer der Benutzung auf 11 Minuten beschränkt war. So konnte damals Sam sich unauffällig unter den Trust mischen und so den Verrat aufdecken. Damit, war die Gefahr erst einmal abgewendet gewesen.

    Trotzdem machte sich O’Neill Sorgen, hoffentlich passierte dem Mädchen nichts. Er stieß innerlich ein Stoßgebet gegen Himmel, dass das ganze bald aufklären könnten.

    Gerade legte Sam den Hörer auf.
    „Wir treffen ihn in 3 Stunden zum vereinbarten Treffpunkt.“, teilte uns Carter mit.

    O’Neill war so in seine Gedanken vertieft gewesen, dass er das Telefonat nicht verfolgt hatte. Bis dahin, hatten sie hoffentlich die Nachricht übersetzt und wussten dann schon mehr...


    Bei Sofia


    „Wie kommst du mit den Brechungen voran?“, wollte Jennings wissen.
    „Gut, auch wenn ich so weite Enterungen noch nie berechnet habe. Was wollt ihr da? Da kommt doch kein Mensch hin.“, meinte Sofia und wunderte sich darüber.
    „Konzerntrier dich auf deine Aufgabe.“, sein Blick fiel auf die Tür und dann wieder auf Sofia, als Befürchtete er, dass der Große, Namens Hoskins jede Sekunde zurückkehren würde.
    „Du weißt nicht mit wem du es hier zu tun hast Kleine. Erledige die Aufgabe, vielleicht kommst du dann wieder heil da raus.“in seinem Ton schwang eine Warnung mit, der es Sofia eiskalt über den Rücken laufen ließ.
    Sie wusste wirklich, mit was für einer Gruppe sie es hier zu tun hatte, aber es bedeute nichts Gutes. Hoffentlich konnte Sam etwas ausrichten, war sie nicht bei der Air Force? Aber was hatte die Air Force schon damit zu tun? Das musste doch die Polizei regeln.
    Aber wieso wollten sie ihre Mutter entführen? Was hatte das damit auf sich?

    Sofia setzte ihren letzten Strich und beendete ihre Brechungen. Sie fühlte sich erschöpft und Hungrig. Seit sie heute Morgen gefrühstückt hatte, waren viele Stunden vergangen. Protestierend knurrte ihr Magen.

    „Ich bin fertig. Probier es aus ob es klappt.“ sie reichte Jennings das Tablett und den Stift. Er nahm es kommentarlos entgegen.
    „Hier iss.“ er reichte ihr ein Hähnchen Sandwich.
    Sofia ließ sich auf die Matratze an der rechten Wand sinken und begann das Sandwich zu essen. Sie sah sich unauffällig in dem Raum um. Es gab keine Fenster, nur trostlose Graue Wände. In einer Ecke stand ein ein herunter gekommener Stuhl, ein alter Tisch, der als Schreibtisch diente und darauf, was ein Laptop platziert, der im Moment zugeklappt war. Die einzige Tür befand sich Links gegen über von ihr und Jennings. Sonst gab es in diesem Raum nichts mehr, außer einer nackten Glühbirne die mitten im Raum von der Decke baumelte.

    Jennings lehnte an einem zweiten Stuhl mit hoher Lehne. Er hatte kurzes braunes Haar und ein schmales Gesicht. Seine Kleidung war ordentlich, ertrug ein laue Hemd, eine dunkle Krawatte und als arbeite er sonst im Büro. Er schien hier nicht unbedingt hinein zu passen. Doch Jennings einzige Aufgabe, bestanden offenbar momentan nur darin, auf sie aufzupassen.


    An flucht war nicht zu denken. Sie würde es auch nicht probieren, Jennings würde sie nach zwei Schritten sicher zurück in den Raum zerren. Er wirkte zwar nicht so, als würde er ihr gegen über Gewalttätig werden, aber sie wollte es auch nicht herausfordern.

    Zu warten und nicht zu wissen, wie es weiter ging beunruhigte Sofia. Doch was konnte sie sonst tun, außer zu warten und sich ruhig zu verhalten?
    Schließlich hatte sie das Sandwich aufgegessen und spülte die Reste mit Wasser aus ihrer Flasche nach.

    Plötzlich ging die Tür auf, Hoskins und noch eine weitere Person betraten den Raum.

    Es war ein Mann, groß schlank und kurze schwarze Haare, ein markantes Gesicht mit Dreitage Bart und schwarz glänzende gefährliche Augen. Seine Kleidung, dagegen hob sich ziemlich ab von den anderen, welche Sofia bis jetzt begegnet war. Schwarzes T-Shirt, graue Jeans und ein langer Leder Mantel vollendeten seinen Look.

    Ein schalkhaftes, zynisches Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, das sich bis zu seinen Augen streckte, als er Sofia sah. Ein ungutes Gefühl beschlich das Mädchen.


    „Ist das die Kleine?“,
    Sofia stand wie vom Blitz getroffen auf. Ihre Gesichtszüge verhärteten sich und ihre Nervosität wuchs.

    Hoskins, machte Jennings ein Zeichen. Er neigte den Kopf und deute auf die Tür, dass er gehen sollte. Dieser kam nach ein paar Sekunden der Anweisung nach und verließ den Raum, nun war sie mit den zwei anderen Männern allein. Der schwarzhaarige in dem Ledermantel, von dem sie nicht wusste wie er hieß, kam näher, bis sie nur noch ein Meter von einander trennten.

    Er fixierte sie mit seinen Augen. Sein Blick war sein dringlich, dass sie unterbewusst, die Luft anhielt. Trotzdem nahm sie seinen Geruch wahr. Männlich, leicht holzig, eventuell ein wenig Moschus.
    Die Spannung in Sofia wuchs an, dieser Mensch, war schwer einzuschätzen und gleichzeitig ganz anders, als die Männer bisher hier aus und eingegangen waren.

    „Du siehst ihr tatsächlich sehr ähnlich. Die gleichen blauen Augen, auch die blonden Haare und das gleiche Genie?“, seine Augenblitzen auf, seine Mund immer noch zu einem schalkhaften Grinsen verzogen.

    „Wer bist du?“, sie nahm ihren ganzen Mut zusammen. Sie versuchte weiterhin ihr Poker Face zu behalten um keine ihm keine Angriffsfläche zu bieten.

    Er lachte bellend auf…

    „Mein Name ist Ba’al.“

    Sofia reagierte nicht. Mit dem Namen schien das Mädchen nichts anfangen zu können.

    „Du hast den selben Schneid wie deine Mutter.“
    „Was?…“
    Ihre Augen weiteten sich und sie sog scharf die Luft ein, als seine Fingerspitzen ihr Gesicht berührten.
    „So jung und…“ er beendete den Satz nicht.
    Sie erwachte aus ihrer Starre und schubste ihn ein Stück weg von sich um etwas Abstand zwischen ihnen zu bringen.

    „Ungezähmt…“,

    Plötzlich änderte sich etwas. Seine Augen leuchteten auf und seine Stimme klang plötzlich dunkel, als würde ein anderer Mensch mit ihr sprechen.

    „Es wird mir ein Verfügen sein, dich zu zähmen, Sofia Carter!“

    Dann wandte er sich um, und die Beiden Männer verließen den Raum. Erstarrt, starrte Sofia ihnen hinterher. Kalter Schweiß rann ihr den rücken hinunter...

    Fortsetzung Folgt...


    ******************************************

    Hi ihr Lieben,
    ich hoffe es hat euch gefallen.
    Über ein Riview, würde ich mich freuen. :-)
    LG Amy
    Hier gehts zu meiner Fanfiction:
    Secrets of the past - Geheimnisse der Verwangenheit


  16. Danke sagten:


  17. #52
    Captain Avatar von Amyrillis
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    Guten Abend,
    vieln Dank an Angelika und Chaya füs Danke drücken.
    Viel Spaß beim lesen des nächsten Teils.

    LG Amy


    *********************


    Forderungen
    - Kapitel 35 -



    „Major Carter, die Übersetzung ist fertig.“teilte Teal’c ihnen mit.
    „Daniel Jackson und ich sind uns einig, dass man es so im großen und ganzen so übersetzen kann.“
    „Danke Daniel und Teal’c.“sie klang aufrichtig, aber man hörte ihre Sorge aus ihren Worten heraus.

    Die Blonde nahm den Block in die Hand, und las den Text.

    Wir haben deine Tochter. Wenn ihre sie lebend zurück haben wollt, erfüllt folgende Forderungen.
    1. Wir fordern aus Area 51 ein Antiker Gerät und den dazugehörigen Schlüssel
    2.Wir fordern ein flugtaugliches Frachtraumschiff, das letztes mal von SG1 erbeutet wurde.
    3.Wir fordern die Freilassung der letzten Trust -Mitgiedern aus dem Gefängnis.

    Das Mädchen kommt frei, wenn alle Forderungen erfüllt sind. Ansonsten geht sie in den Besitz des Goa’uld Baal über.
    Die Forderungen sind bis Morgen Mittag 12 Uhr 00 zu erfüllen.
    Wir garantieren, dann sonst für nichts!

    Der TRUST


    „Scheiße!, das kann doch nicht wahr sein!“, stieß Sam wütend und zu gleich hilflos aus.
    Energisch knallte sie den Block auf den Schreibtisch, dein aufklatschendes Geräusch machte.
    „Carter solchen Worte aus deinem Munde. Das ist normalerweise ein Part zu Fluchen.“ meinte O’Neill.
    „JACK! Es ist ernst, darüber macht man keine Scherze, der TRUST hält sie als Geisel und wenn wir die Forderungen nicht erfüllen, bekommt Baal sie in die Finger.“ mischte sich jetzt Daniel ein und klopfte nachdrücklich auf den Block.
    „Es ist eine Katastrophe.“sie brach ab und versuchte die Nerven zu behalten.
    „Was machen wir jetzt O’Neill?“, jetzt meldete sich Teal’c zu Wort.
    „Willst du die Forderungen erfüllen?“, er musterte den General eindringlich.
    „Das muss ich mit meinen Vorgesetzten besprechen. Ich kann das nicht alleine entscheiden, besonders, wenn es um Freilassung von Trust- Mitgliedern handelt und die Herausgabe von Alien Technologie ist eigentlich unter sagt. Sie wird nicht umsonst in Area 51 gelagert. Es dient zum Schutz der Bevölkerung, gegen den Missbrauch und es gibt noch die Geheimhaltungsklausel. Ich gehe sofort in mein Büro um zu telefonieren. Danach sehen wir weiter, was die Befehle von oben sind.“
    Damit hatte O’Neill recht, leider mussten sie die Befehle abwarten, um das weitere Voreggen zu bestimmen.
    Der General verließ ihr Labor um in seinem Büro, zu seinem roten Telefon zu greifen. Nur dort hatte er eine direkte Verbindung zum Präsidenten und zum Pentagon.

    Sam ließ sich auf auf ihren Bürostuhl fallen. Ihre Wut verpuffte und Sorge machte sich in ihren inneren breit. Wäre ihre Tochter nicht in Gefahr, wäre es ein Fall wie jeder andere.
    „Major Carter?“
    Die blonde hob den Blick.
    „Hmm?“
    „Wenn deine Tochter wie du ist Major Carter, wird sie sich tapfer durch schlagen.“meinte Teal’c und lächelte ihr ermutigend zu.
    „Ich hoffe es. Ich möchte nicht, dass sie in die Hände von Baal fällt. Du weißt, was er damals mit O’Neill getan hat.“
    „In der Tat. Ich erinnere mich nur all zu gut daran.“meinte der Jaffa.
    Daniel nickte und stieß hörbar die Luft aus.
    „Wir wollen mal nicht das Schlimmste annehmen, nicht wahr Sam?“, versuchte Daniel sie aufzumuntern. Sie nickte ihm zu.
    „Ich brauche jetzt einen Kaffee...“wechselte sie das Thema.
    „Ich schließe mich dir an…“, meinte der Linguist und ging zur Kaffeemaschine und füllte einen frischen Filter mit dem Pulver.

    Ein paar Sekunden später hörte sie das Röcheln der Kaffeemaschine…


    Bei Sofia….

    Ein paar Minuten später, kam Jennings zurück in den Kellerraum. Er hatte das Tablett in der Hand und reichte es ihr wieder Wortlos.
    Es war eine weitere Formel zur Streckbrechung eines Ziels.
    „Ich brauche den Stift.“
    Er zog ihn automatisch aus seiner Brusttasche seines Hemds.
    Sie nickte ihm zu, dann vertiefte sie sich in die Formel. Wenigstens hatte sie dann etwas zu tun um ihr Gehirn zu beschäftigen und sich nicht so viele Gedanken zu machen. Die grauen trostlosen Wände anzustarren war nicht sehr produktiv gewesen.
    Auch der Gedanke, das dieser Baal zurück kommen könnte, hob ihre Stimmung auch nicht gerade an.
    Was für ein Widerling…



    Im Stargate Center


    30 Minuten später, tauchte General O’Neill wieder in Sams Labor wieder auf.
    „Carter, Daniel, Teal’c!“ alle drei drehten sich zu ihm um.

    „Wir haben neue Befehle. Daher folgendes:

    Die oben weigern sich, mit der Freilassung deren Leute. Nach dem das mit der Prometheus letztes Mal geschehen ist. Das Alien Gerät, liefen sie aus und das Frachtschiff auch. Wir haben den Auftrag, Sofia als Sonderkommando zu befreien. Leider müssen wir uns mit dem NID zusammentun. Agent Barrett, ist unser Verbindungs- Mann. Wir treffen uns in 2 Stunden mit ihm. Daher macht euch in 1 Stunde fertig zum Aufbruch.“

    „Ja Sir,“, entgegnete Sam, dass sie verstanden hatte. Im Dienst benutzten sie die Formellen Bezeichnungen.
    Teal’c dagegen nickte dezent und Daniel auch. ER nahm seine Brille in die Hand und begann die Gläser mit einem Tuch zu putzen, wie immer, wenn er über etwas nachdachte.

    „Sir, ich bitte darum, mich fertig machen zu dürfen.“
    „Sie können wegtreten Carter.“Er spürte, dass Sam etwas Zeit für sich brauchte.

    Sam verließ ihr Labor und ging zielstrebig in die Umkleiden der Frauen um erst einmal eine Dusche zu nehmen und dann sich fertig zu machen für den Einsatz.
    Sie ließ das heiße Wasser an sich herablaufen. Es tat gut. Sam war fest entschlossen die Kerle in die Finger zu bekommen, welche ihre Tochter entführt hatten, wäre persönlich dafür sorgen, dass sie im Gefängnis verorten würden. Die würden schließlich alles tun, um das zu bekommen, was sie forderten und wenn sie über Leichen gingen.
    Nur gut, dass Sam so fähiges Team hatte, zusammen würden sie es schaffen, ihre Tochter aus den Fängen des Trust zu befreien.
    Sie beendete ihre dusche und wickelte sich in ihr Handtuch. 10 Minuten später war sie fertig angezogen.

    „Major Carter bist du da drin?“, Teal’c klopfte an die Tür.
    „Komm rein Teal’c.“
    Die Tür öffnete sich und ihr Teamkollege betrat die Umkleide.
    „Geht es dir gut?“
    „Ja, ich mache mir bloß Sorgen. Ich kenne Sofia erst seit kurzem und nun ist sie in den Händen des Trust.“ Sie seufzte.
    „Ich verstehe dich Sam. Als Vater hat man immer Sorgen um seine Kind. Mein Sohn ist jetzt zwar erwachsen, aber trotzdem hört man nicht auf sich darum so Sorgen. Man bleibt eben immer Vater oder Mutter.“
    „In der Tat, so ist es. Ich bin fest entschlossen sie zu retten.“, stimmte Sam zu.
    Der Krieger nickte.
    „Aber eine Umarmung ist nicht falsch…“, sie grinste verschmitzt ihren Team Kollegen an, der ihr wie ein Bruder war.
    Sie stand auf. Die starken Arme es Krieger legten sich um ihren Körper, als er sie an sich zog. Sie war ihm sehr Dankbar, dass er gekommen war. Teal’c sprach nicht so viel, aber er wusste immer, wann er etwas zu sagen hatte und fand die richtigen Worte.
    „Danke Teal’c.“wisperte sie kaum hörbar.
    Nach einigen Sekunden ließ er sie Los.
    „Bist du bereit, ein paar Trust- Mitgliedern in den Hintern zu treten?“
    Auf Sams Gesicht erschien ein Lächeln und in ihren Augen spiegelte sich Entschlossenheit wieder.
    „Das bin ich! Let’s go.!“



    Währenddessen bei Sofia…

    Die Tür zum Kellerraum stand offen und so konnte Sofia die Stimmen von Harkins und Baal hören.

    „Wir überlassen dir die Kleine, sobald die Forderungen erfüllt sind.“
    „Die US-Regierung wird unsere Forderung sicher nicht alle erfüllen und danach haben wir für sie kein Verwendungszweck mehr. Sie wäre nur noch ein Klotz am Bein.“, meinte Horkins. Seine Stimme klang kalt.
    „Und ihr dachtet nicht daran sie gehen lassen?“, eine Spur Sarkasmus schwang in der Frage mit.
    „Wir nehmen sie erst mal mit.“
    „Geht und bringt sie mit, aber passt auf, dass sie nicht entkommt.“
    Offensichtlich war das, dass Ende des Gesprächs, denn keine Minute später traten zwei Männer in den Raum ein, in dem Sofia sich aufhielt. Sie waren schwarz gekleidet und hatten Masken auf.
    Sofia stockte der Atem und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals.
    Was hatten sie mir ihr vor?
    „Strecke die Arme aus.“
    Was?
    Als sie nicht sofort reagierte, packte er sie am Handgelenk und fesselte ihre Hände aneinander.
    „Wenn du schreist, stopfen wir dir einen Knebel in den Mund verstanden?“, sagte der eine schroff. Dann wurde sie aus dem Raum geführt. Sie gingen einen kurzen Korridor entlang, dann öffnete einer eine Tür die rechts von ihnen sich befand. Die Räume waren nur spärlich beleuchtet und an den Wänden flackerten die Lichter. Schließlich betraten sie eine große Lagerhalle in der ein Sprinter parkte. Die Transporttüren standen weit offen. Dort wurde Sofia hin geführt. Einer hievte sie nach oben, wie ein nasser Sack Kartoffeln. Im inneren waren zwei Sitzbänke an den Seiten befestigt. Sie nahmen da platz und Sofia
    wurde angeschnallt.

    Zehn Minuten später, begann sich der Wagen zu bewegen, als er die Lagerhalle verließ.
    Die Fahrt dauerte zwei Stunden, in der Zeit hielten sie nicht einmal an. Dort in dem Van hinten zu sitzen und zu warten bis sie ihr Ziel erreichten schien ewig zu dauern. Die Stille war für sie Ohrenbetäubend und zerrte an ihren Nerven.

    Schließlich spürte Sofia, dass der Wagen langsamer wurde und anhielt. Von außen, hörte sie die knirschenden Schritte über einen Kiesweg gehen, jemand ging eilig um den Wagen herum und die Doppeltüren des Vans hinten öffnete. Ihre Wachen und sie stiegen aus. Draußen war es Stock dunkel, bis auf die Lichter, die vom Haus kamen und den Kiesweg gerade so erhellten, dass man sah, wohin man trat. Es, es war mitten in der Nacht und erklärte, wieso sie sich so müde und geschlaucht fühlte. In dem Keller, hatte sie nicht wirklich geschlafen, nur eine weile vor sich hin gedöst, als ihr irgendwann drohten die Augen zu zufallen.

    „Bringt sie ins Haus.“, gab jemand die Anweisung. Die Männer, welche mit ihr hinten drin gesessen hatten, führten sie über den Kiesweg zum Eingang eines großen Herrenhauses.
    Im inneren war es dunkel. Horkins und Jennings kamen ihnen entgegen, sie waren offenbar, auch mitgefahren.
    „Über nimm sie.“
    „Ja Boss.“, antwortete Jennings kapp. Er packte sie am Arm und führte sie eine breite Wendeltreppe nach oben. Sofia war froh, die beiden anderen Typen los zu werden. Sie hatten ihr zwar nichts getan, aber angenehm, waren sie trotzdem nicht gewesen.
    Er führte sie einen langen Flur entlang und öffnete dann eine Tür zu einem Zimmer. In dem befand sich ein breites Bett, ein paar schlichte Möbelstücke und ein Stuhl. Dahinter war noch eine Tür zu sehen, hinter der sich wahrscheinlich ein kleines Badezimmer befand.

    Er lockerte die Fesseln und nahm sie ihr schließlich ab. Endlich konnte sie ihre Handgelenke wieder richtig bewegen. Ihre Muskeln schmerzten etwas und waren leicht taub. Sie bewegte erst Mal ihre Finger und Hände um wieder etwas Gefühl zu bekommen, dann massierte sie mit der einen Hand ihr Handgelenk.

    „Hier Kleine, du musst sicher durstig sein.“ Jennings reichte ihre eine weitere Flasche Wasser und eine Kleinigkeit zu Essen.
    „Danke.“ nuschelte sie. Er schien im Grunde klein schlechter Mensch zu sein.
    Doch wieso beteiligte er sich an so etwas?
    „Hör zu Kleine. Ich habe nicht sehr viel Zeit.“flüsterte er.
    Sofia drehte sich zu ihm und horchte auf.
    „Ich versuche dir zu helfen, ich werde sie irgendwie ablenken, dass du weglaufen kannst und dich dass dich das Stargate Kommando findet. Wenn das nicht klappt, geben sie dich an Baal weiter.“
    „Das weiß ich bereits, habe ihr Gespräch belauscht…“
    „Der Typ ist übel.“ Er wollte sagen eigentlich sagen dass er ein Goa’uld sei, aber sie würde die Bedeutung nicht verstehen.
    „Ich gebe dir ein Zeichen, wenn es soweit ist.“, fuhr er fort.
    „Okay.“ ihr blieb eh nichts übrig, als ihm entweder zu glauben, oder weiter in den Händen dieser Leute zu bleiben. Sie beschloss ihm eine Chance zu geben.
    „Ruh dich etwas aus, ich muss jetzt gehen, bevor die Misstrauisch werden.“ Sofia nickte und ging zu dem Bett hinüber.
    Jennings schloss hinter ihr die Tür ab, etwas anderes hatte sie nicht erwartet.
    Sofia ließ ich auf das Bett sinken und sah in die Tüte, welche er ihr gegen hatte. Darin befand sich ein Muffin und weiteres Sandwich.
    Sie nahm den Schoko- Muffin heraus und zog das Packpapier vom Rand ab. Sie brauchte jetzt erst einmal etwas Zucker.
    Was für ein Debakel! dachte sie und schob sich ein Stück des süßen Kuchens in den Mund.

    Sie wünschte sich, endlich befreit zu werden und das Ganze zu vergessen…

    Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen um ihre Mutter kennen zu lernen, hatte sie sich anders vorgestellt. Anfangs war es noch ein Abenteuer für sie gewesen, in den Bus zu steigen und nach Colorado Springs zu fahren. Auch die Zeit mit Sam und ihren Lebensgefährten beim Einkaufen, den Spielabend zu erleben und ihre Freunde kennen zu lernen, war schön gewesen. Sie hatte sich willkommen gefühlt.
    Aber nun saß sie hier eingesperrt und gekidnappt von Fremden, machte ihre Situation nicht mehr zu einem aufregenden Abenteuer, sondern zu einem Martyrium...



    Währenddessen bei SG1


    O’Neill hatte zwei Sprinter organisiert, in dem sie die ganze Ausrüstung und Waffen verstaut hatten. In dem anderen, war eine menge Technik zur Kommunikation, Satellitentechnik zur Beobachtung und abhören. Eine Kamera usw.…
    Das Team war unterwegs. O’Neill saß am Steuer, neben ihm hatte Daniel platz genommen und hinten saßen Sam und Teal’c. Der Krieger hatte sich wie üblich, wenn sie draußen unterwegs waren eine Mütze aufgesetzt um sein Goa’uld Brandmal zu verbergen. Er hatte sich die Mütze tief in die Stirn gezogen und war in seine Gedanken vertieft und
    Daniel gähnte müde vor sich hin. Den Kaffee, den sie getrunken hatten schien seine Wirkung zu verlieren.

    Es war spät, mitten in der Nacht, als sie sich beim vereinbarten Treffpunkt mit Agent Barrett trafen. Die Autos des NID und ihre zwei Vans parkten auf einen verlassen Parkplatz irgendwo am auf dem Land in einer Gott verlassenen Gegend.

    Sie stiegen aus. Die kühle Nachtluft schlug ihnen entgegen und ein leichter Wind ging.,
    Agent Barrett kam ihnen entgegen.
    „Hallo Major Carter, schön sie wieder zusehen, auch wenn die Umstände nicht unbedingt passend sind.“ Er lächelte sie an.
    „Ganz meinerseits.“, sagte sie freundlich.
    „Hallo General O’Neill, Doktor Daniel Jackson und Teal’c.“begrüßte er das restliche Team.
    „Sie sind Agent Barrett?“, fragte O’Neill und sah ihn an.
    „So ist es. Ich habe eine menge über sie gehört.“
    „Ich habe sie mir größer vorgestellt.“
    „Hm.“
    „Jungs!“ unterbrach er sie beiden.
    „Ja richtig.“ Es gab wichtigeres, als das sich die beiden jetzt kappelten.
    „Haben sie Neuigkeiten?,“Die Anspannung kehrte in Sam Ton zurück.
    „Wir haben herausgefunden, dass sich die Trust in einer Lagerhalle aufgehalten hatte. Wir konnten der Spur nach gehen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass das Gebäude jetzt verlassen ist, aber eine Anonyme Person, hat uns einen Link mit einem Sender geschickt. Wir haben ihn überprüft und zu dem Ergebnis gekommen, dass sich der Sender auf einem Grundstück auf dem Land befindet.“
    „Kann man den Informationen Traun?“, bohrte Sam nach.
    „Ich vermute schon. Wir haben ein paar Leute dort hingeschickt, um das Herrenhaus und das Grundstück zu beobachten. Es sind ein Sprinter, und zwei Mercedes Limousinen dort eingetroffen.“
    „Was ist mit der Übergabe der Artefakten?“, wollte Agent Barrett wissen.
    „Die werden zu dem genannten Übergabeort gebracht aus Area 51. Darum kümmern sich meine Leute, meinte O’Neill.
    „Wie sieht der Plan aus?“mischte sich jetzt Teal’c ein.
    „Der Plan ist, dass wir zu dem Grundstück fahren, wir beobachten erst mal die Lage. Wenn wir als ausgekundschaftet haben, schleichen wir uns auf das Grundstück, legen die Trust – Mitglieder schlafen und befreien Sofia.“ erläuterte der General.
    „Das klingt nach einem Plan.“ meinte Teal’c in seinem üblich Ton.
    „Sie Agent und Daniel helfen, bei der Überwachung.“
    „Jack, meinst du nicht dass Sam mit der Technik besser dafür geigten wäre?“, fragte Daniel.
    „Ja das schon, aber es wäre sicher, wenn Carter mit kommt, sie hat die größere Erfahrung für einen solchen Einsatz.“, antwortete O’Neill.
    „Wie weit ist es bis zu dem Grundstück?“, lenkte Sam das Gespräch in eine andere Richtung.
    „Etwa 1 Stunde von hier bis zu dem Grundstück.“
    Es wäre von Vorteil, anzugreifen wenn es noch dunkel wäre und sie würden nicht so schnell gesehen werden.

    „Wär’s das? Gibt es keine Fragen mehr?“,wollte O’Neill wissen.
    „Nein Sir.“ Antwortete sein Major.
    Die anderen schüttelten den Kopf.
    „Dann los!“ gab der General das Kommando. Sie steigen wieder in die Fahrzeuge und folgten dem Wagen des NID...


    Hoffentlich hatten sie Erfolg und könnten bald ihre Tochter retten…


    Fortsetzung folgt…

    Hallo ihr Lieben,
    ich hoffe es hat euch gefallen. Vielen Dank fürs lesen.
    Über eine Rückmeldung würde ich mich wahnsinnig freuen.
    Liebe Grüße Amy :-)
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  19. #53
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    Bei den Göttern…
    … wie sehr ich den Kerl hasse…! Teil 1
    - Kapitel 36
    -




    Währenddessen bei Sofia…



    Sofia steht am Fenster und starrt hinaus in die Dunkelheit. Sie hatte es schon versucht zu öffnen, doch es war vergebens. Egal wie sehr sie an den Griff, gezogen und gerüttelt hatte, es ließ sich nicht öffnen. Der einzige Ausgang, ist die die Tür, welche Jennings abgeschlossen hatte.
    Sofia vermisste ihr Mobil Telefon, ohne es, fühlte sie sich nackt und ein wenig hilflos. Wenn sie es bei sich gehabt hätte, hatte sie versucht Hilfe zu rufen. Doch dann entsann sie sich eines besseren, denn ein anderer Gedanke machte sich in ihr breit. Die Entführer, hätten es ihr sicher weggenommen. Und wenn sie es nicht getan hätten, dann hätte es sie bis jetzt keine Möglichkeit gehabt es zu benutzen.

    Sie hatte ein oder zwei Stunden unruhig auf dem Bett gelegen und geschlafen. Trotz der angespannten Situation, waren ihr die Augen zugefallen vor lauter Müdigkeit.

    Plötzlich hörte Sofia leise Schritte auf dem Gang. Sie schreckte hoch.
    Würden sie sie jetzt holen kommen?
    Sie starrte auf die Tür...
    Doch der Schlüssel wurde nicht im Schoss umgedreht, stattdessen, schob jemand ein Blattpapier unter der Tür durch.
    Sie erhob sich von ihrem Bett und hob das Stückpapier auf. Es war gefaltet. Gespannt faltete sie es auseinander um es zu lesen.

    Sie werden dich gleich holen kommen.Bitte gerade nicht in Panik. Der Trust, hat nicht vor, dich freizulassen, sie werden dich Baal überlassen. Bitte Verfall nicht in Panik, ich versuche dir Zeit zu verschaffen, dass dich das SG-Team retten kann.


    Mehr stand nicht auf dem Blatt. Es war zu gleich eine Wahrung, als eine Anweisung. Sie las sich das Geschieben mehrmals durch. Ein winziger Hoffnungsschimmer erstreckte sich endlich in der Düsteren Zeit.

    Sie faltete das Papier wieder zusammen und schob es unter die Matratze, so das man es nicht sofort entdeckte.

    Keine fünf Minuten später wurde sie geholt. Dieses Mal war es nicht Jennings, sondern einer der Wachen, die mit ihr im Van hinten gesessen hatten. Er hielt ihr eine komisch aussende gekrümmte Waffe hin. Sie folgte ihm mit erhobenen Händen nach unten.



    Währenddessen bei SG1

    O’Neill, Sam und Teal’c kauerten hinter einem Busch und spähten mit einem Nachtsichtgerät auf das Haus und in die Gärten.

    „Die Wachen haben sich ins Haus verzogen.“ Flüsterte der General.
    „In der Tat.“ stimmte Teal’c zu.
    „Wir gehen dort drüben hinunter, da werden wir nicht gleich gesehen.“, gab O’Neill die Anweisung.
    „Ja Sir.“ stimmte Sam zu. Er hatte damit Recht, es war der schnellste und einfachste Weg wo man nicht gesehen werden konnte.
    Der General griff zu seinem Sprechgerät. Sie hatten sich alle ein Stöpsel im Ohr befestigt zur Kommunikation.
    „Daniel, Agent, könnt ihr uns hören?“
    „Ja Jack, laut und deutlich.“, antworte Daniel prompt.
    „Wir gehen jetzt runter und rein ins Haus.“
    „Verstanden. Wir beobachten von hier oben die Lage.“ antworte Daniel.
    „Wenn ihr Hilfe braucht, schicken wir gleich unsere Leute hinterher.“, meldete sich jetzt Agent Barett.
    „Gut, dann geht’s los.“
    Er machte Sam und Teal’c ein Handzeichen. Sie schlichen durch die Büsche, die kleinen Hang hinunter. Jeder seine Betäubungsgewehr in den Händen. Zusätzlich hatten sie Zats mitgebracht, falls die Betäubungspfeile nicht reichen sollten.
    Hinter einen Busch, geduckt beobachtete O’Neill seine nähre Umgebung. Es war immer noch still.
    Verdächtig Still...
    Er sah zu seinen Kollegen und machte dann erneut ein Handzeichen, dass sie ihm bis zur Hauswand folgen sollten. Zügig schlichen sie hinüber. O’Neill drückte sich an die Wand und beobachte weiter Aufmerksam die Umgebung. Dann arbeitete er sich vor, bis zur Tür. Er versuchte hinein zu schauen, aber er sah nichts, der Hausflur wirkte dunkel und verlassen. Dann versuchte er den Knauf der Tür zu drücken, sie ging auf. Mit einem Blick zu seinen Kollegen, deutete er an, dass sie jetzt hinein gehen würden.
    Leise schlichen die drei ins Haus und durch den Flur. Dann hörten sie stimmen aus dem Hinternbereich des Hauses.

    „Bringt sie hier her!“ befahl einer.
    Es ertönte ein Schrei eines Mannes und ein dumpfes aufschlagen seine Körpers.
    „Verräter!“
    „Lauf!“, brüllte jemand.

    Das SG1 Team stürmte hinein.
    Sie sahen, wie Jennings mit einer Zat geschockt wurde, ein zweiter Bewusstlos ebenfalls am Boden lag. Ein Paar Ringe schwebten aus der Decke auf den Boden, wo Sofia und noch zwei kräftige Jaffa und noch zwei Männer standen. Sie wollten entkommen. Das Licht hüllte sie ein. Das Team zielte auf die Gruppe. Zwei wurden von den Pfeilen getroffen, und wurden Bewusstlos, aber es war zu spät. Das Licht holte die Gruppe fort und es gab niemand mehr mit einem Kontrollgerät um die Ringe zu aktivieren um ihnen zu folgen.

    „Scheißßßßßßßßßßßßeeeee! Vedammt noch Mal!“ stieß Jack O’Neill wütend aus, sie hatte sie ganz knapp verpasst und konnten nicht dagegen tun.

    „O’Neill, habt ihr Sofia?“, hörten sie Agent Barett aus dem Mikro.
    „Hier fliegt gerade ein getarntes Goa’uld Frachtschiff weg….“




    Einige Stunden später bei Sofia…

    Ihr Schädel brummte. Mit ihrer Hand rieb sie sich über die Schläfen und rieb dann den Schlafsand aus ihren Augen.
    Oh man, nicht schon wieder… dachte sie und setzte sich auf.
    Dann öffnete sie Augen und sah sich um.
    Wo war sie denn jetzt?
    Sofia befand sich definitiv nicht mehr in diesen Kellersaum. Sie versuchte sich zu erinnern, was gesehen war. Jennings kam nach 5 Minuten zurück und hatte sie geholt und dann…
    war dieser Ba’al kurz aufgetaucht und er hatte ihr so ein komisches Gerät vors Gesicht gehalten. Es war so etwas wie ein Handschuh mit Energie gewesen. Es war ganz schnell gegangen und Sofia hatte das Bewusstsein verloren.
    Was waren das nur für Leute?
    Wie viel Zeit war vergangen?
    Sofia hatte das Zeitgefühl verloren, in dem Keller ohne Fenster, war es schwer zu sagen und man hatte ihr ihre Uhr abgenommen und in dem Herrenhaus, wo sie auch Zeit verbracht hatte, war sie auch nicht wirklich hinaus gekommen.

    Waren es 24 Stunden? 48 Stunden? Oder mehr?

    Sie seufzte...
    Sie war immer noch eine Gefangene, so viel war klar.

    Die junge Frau sah sich um. Sie saß auf einem breitem Bett, der Raum war klein, aber 100 Mal ansprechender als der Kellerraum. Die Wände waren aus verziertem Gold mit Hypertrophen verzieht und Rechts und Links, hingen Vorhänge in einem Rotton, der mit Goldfäden durchzogen war. Ein Fenster, suchte man hier vergebens. Neben dem Bett stand ein kleines Schränkchen mit einem Tablett, darauf befand sich ein Krug in dem sich Wasser befand und ein einfacher Becher.
    Gedankenverloren, schenkte sie sich etwas Wasser ein und trank.
    Dann fiel ihre Blick auf die Tür, sie sahen Metallisch aus wieder Rest des Zimmers, doch da die Tür keine Klinke und kein Türknauf hatte zum drücken, musste sie Elektronisch zu bedienen sein.
    Sofia stand auf und ging darauf zu. Ein Lämpchen blickte auf, doch die Tür öffnete sich nicht. Schnell begriff sie, dass die Tür offensichtlich ein Lichtsensor hatte. Aber sie war eingeschlossen.
    Das war wohl nichts mit ich-laufe-kurz-mal-hinaus.
    Was jetzt?
    Einige Minuten später öffne sich die Tür und eine Frau kam herein und hinter ihr trugen zwei Männer einen großen Bottich herein und stellten ihn ab. Dann verschwanden sie wieder. Sofia starrte ihnen nach.
    Die Frau war immer noch da und berührte sie leicht am Arm. Sofia Blickte sie an. Die Frau deute auf den Bottich mit heiß dampfenden Wasser und dann auf die Kleidung, welche sie mitgebracht und auf dem Bett abgelegt hatte.
    Ihre eigene Kleidung war schmutzig und durchgeschwitzt. Sie hatte das Bad dringend nötig.
    Doch wieso sprach die Frau nicht?
    Sie sah sich die Frau genauer an. Sie hatte freundliche dunkel brauen Augen, genauso dunkle Haare, die zu einem langen Zopf geflochten waren und einen schmalen Mund. Ihre Kleidung war schlicht, ein weißes langärmliges Kleid mit einem Gürtel.
    Sie lächelte Sofia an. Sie konnte nicht sprechen, bei genauer Betrachtung, drängte sich seine Vermutung auf, bei der ihr übel wurde. Ihr war die Zunge…
    Sofort schob sie den Gedanken bei Seite.
    Sie nickte der Frau zu, dass sie verstanden hatte, aber irgendwie war ihr das unangenehm.
    Wieso ging sie nicht?
    Sie konnte sich doch selbst waschen und um ziehen…

    „Ich bin Sofia.“ sie versuchte sie trotzdem mit der Frau zu reden.
    „Hmmm“, machte sie ein Geräusch, dass sie Sofia verstanden hatte.
    Sofia entledigte sich ihrer Kleidung und stieg in den Bottich. Das heiße Wasser tat ihr gut.
    Die Frau träufelte ein paar Tropfen parfümiertes Öl in das Wasser, sofort, breitete sich der wohl riechende Duft im Raum aus. Die Frau, dessen Name sie nicht wusste, begann Sofia mit einem Lappen zu waschen. Sie lehnte sich in dem Bottich zurück und schloss ihre Augen.
    Wieder fragte sie sich, was dieser ganze Aufwand sollte?
    Sie hatte die Befürchtung, dass es hier um Ba’al ging, dass er dafür verantwortlich war.
    Sein letzter Satz, kam ihr wieder in den Sinn.

    „Es wird mir ein Vergnügen sein, dich zu zähmen.“ Ihr schoss das Adrenalin durch den Körper.

    Was genau hatte er damit gemeint?

    Ihr wurde fast schlecht, bei dem Gedanken, dass er seine Finger eventuell nicht von ihr lassen konnte. Sie war zwar keine Jungfrau mehr, aber sie wollte sich nicht vorstellen, was er sonst noch mit ihr tun konnte.
    Oder meinte er etwas schlimmeres?
    Wurde sie etwa für diesen furchtbaren Kerl hergerichtet, der sie in dem Keller herausgefordert hatte?
    Baal?

    Währenddessen, wurde ihr Körper mit parfümierten Öl eingerieben. Der blumige, leicht süßliche Duft stieg ihr in die Nase.
    War das Jasmin?

    Die Frau wickelte sie in ein Tuch. Dann nahm sie seine Schüssel in die Hand , in der schwarze Paste war und begann Muster aus Sofias Hände zu malen. Sie musste still halten und durfte sich nicht bewegen. Die Henna Farbe, musste erst trocknen.

    Sie seufzte innerlich, wie lange sollte das ganze noch dauern?

    Dreisieg Minuten später trug sie ein orientalisches Kleid aus Seide mit dreiviertel Ärmeln und Herzausschnitt. Der Ausschnitt war bestickt mit bunten Perlen. Der Hintergrundstoff des Kleides, war weiße Seide, doch die unzähligen bunten Perlen Applikationen, die zu kleinen Blumen und Mustern genäht wurden waren, machten das Kleid zu einem Blickfang. Es war unglaublich schön, doch wenn sie daran dachte zu welchen Zweck sie es tragen sollte, machte sie wütend und gleichzeitig, fühlte sich für sie surreal an.
    Weiterer Schmuck, wurde ihr um den Hals gelegt und bunte Arme zierten ihre schlanken Fesseln.

    Dann wurden ihre Haare gerichtet. Anfangs wurden sie gekämmt und mit gut duftenden Öl eingerieben. Da ihre Haare ihr bis zur Rückenmitte fielen, wurde ein kleiner Teil geflochten und einige Perlen mit eingewebt. Die Frau hatte ein derartiges Geschick mit ihren Händen und ihrem Utensilien, sie zupfte hier und da gekonnt ein paar Strähnen auseinander. Aus manchen Geflochtenen Strähnen rollte sie zusammen und formte sie zu Rosen.


    Als sie fertig war, befestigte die Frau noch ein dazu passenden Schleier, der ihr über den Kopf und Rücken fiel, in den genau den selben Farben.
    Ihr Gesicht ließ sie größtenteils natürlich. Sie schminkte ihre Augen mit einem dezenten Lidschatten und zog geschickt einen schwarzen Strich mit einem sehr dünnen Pinsel, der über die Länge ihres Auges hinaus ging um ihre Augen betonen, so wie es die alten Ägypter getan hatten. Danach war dann ihre Mund dran. Sie zog mit einem anderen Pinsel ein leichtes rosa Strich um ihre Jugend hervorzuheben. Ihr Gesamtbild, entsprach dem eines Kunstwerks. Sie war wunderschön.


    Die Frau erhob sich und packte ihre Utensilien zusammen offensichtlich war Sofia fertig.
    Am liebsten hätte Sofia sich geweigert, ihr kleines Zimmer zu verlassen, aber sicherlich war es zwecklos. Sie hatte die vorhin die kräftigen Wachen vor der Tür gesehen. Sie würden sie wo auch immer sie jetzt hinge gebracht werden sollte, hin schleifen ohne Rücksicht auf Verluste.
    Später konnte sie sich immer noch weigern bzw. Wehren, wenn sie eine Möglichkeit sehen würde um zu entkommen.
    Sie stand auf. Das Kleid knisterte leicht durch ihre Bewegung, der vielen Perlen. Es es war schwerer, als es aussah.
    Die Frau lächelte sie an, dann ging sie zur Tür und drückte einen Knopf. Die Wachen öffneten von außen die Türe. Sofia folgte ihr. Auf dem Flur verließ sie die Frau und gab sie somit in die Hände der Wachen. Nervös folgte sie ihnen.

    „Kre!, komm mit, wir sollen dich zu unseren Gott Baal bringen.“,
    Es dauerte ein paar Sekunden, bis er seinen Blick von Sofia reißen konnte, dann setzten sich die drei in Bewegung. Bewaffnet mit Stabwaffen. Sie liefen etliche Flure entlang und gingen noch 2 Ebenen nach oben, bis Sofia Musik hörte. Trommelmusik, Flöten und irgendwelche Zupfinstrumente. Schließlich betraten sie einen große Saal. In dem Befanden sich die Musikanten, zweitausend Frauen, Kleine Tische mit frisch angereichten Speisen. Fladenbrote, Früchte, Süßes Gebäck und Getränke.
    Baal saß auf seinen Thorn, seine Frauen waren zu seine Füßen auf den Unteren Treppen de Throns platziert auf gemütlichen Kissen.
    Sofia wurde bis zu seinem Thron geführt.

    „Kre, knie nieder vor deinem Gott!“, fauchte, der eine Leibwächter sie an und zwang sie auf die Knie zu gehen.
    Trotzig und äußert widerwillig blickte sie ihn an, als sie tat, was von ihr verlangt wurde.
    Baals schalkhaftes Grinsen erschien auf seinem Gesicht.
    Bei den Göttern, wie sehr sie den Kerl verabscheute.
    Sein Blick schien zu sagen, dich bekomme ich auch noch auf die eine oder andere weiße.
    Sie reckte ihr Hals um ihm ihre Wiederwilligkeit zu zeigen.
    Er deute es als Herausforderung. Später wenn sie in seine Gemächer gebracht wurde, dann würde er sie brechen. Aber zu aller erst, würde er ein wenig mit ihr Spielen.
    Ihre Schönheit, hatte sie definitiv von ihrer Mutter geerbt. Major Samantha Carter…

    Schließlich unterbrach er den Blickkontakt und bedeutete der Wache, dass sie sich auf den Ferienplatz zu seinen Füßen setzten sollte. Widerwillig ließ sie sich dort nieder. Sie wünschte sich, mehr Abstand zu dem Arroganten Kerl auf seinem Thron.

    „Musik!“ befahl er und die Musikanten fuhren mit einem neuen Stück fort zu spielen. Baal wollte offensichtlich unterhalten werden.

    Dann betraten eine Gruppe Jongleure den Thronsaal um die Anwesenden zu unterhalten.
    Geschickt begannen sie ihre Bälle zu werden. Erst jeder für sich mit 5 Bällen, dann nach und nach begannen sie die Bälle ihren Partnern zu zuwerfen.

    Sofia sah zu den Frauen, die neben ihr verteilt saßen. Manche lächelten ihr freundlich zu. Von anderen wiederum, ernte sie neidische, hasserfüllte Blicke. Andere, waren in die Fortführung vertieft und ein paar wenige, sahen gelangweilt aus.

    Schließlich endete die Fortführung der Junggöre und an ihre Stelle traten eine Gruppe Frauen, die mit raffinierten Turnübungen. Ihre Anmut war unglaublich, wie ihre Schlanken Körper sich bogen und beinahe Mühelos wirkten. Sie dabei leichtfüßig in den Spagat gingen und sie sich verdrehen konnten ohne kein bisschen angestrengt zu wirken.

    Ein Süßlicher Duft nach Patschuli, stieg Sofia in die Nase und sie sah weißen Rauch aufsteigen. Einige der Frauen, begannen Wasserpfeife zu Rauchen.

    Auch dies Vorführung endete und eine leicht bekleidete Bauchtänzerin betrat den Raum. Das Stück der Musiker, begann langsam mit Trommeln und Flöten. Sofia verharrte mit ihrem Blick auf der Tänzerin. Sie war nicht ganz so schlank, wie die Turnerinnen davor, doch das machte nichts. Im Gegenteil, es stand ihr sehr gut.
    Sie schwang gekonnt ihre Hüfte, ihr blauer bodenlanger Rock, mit den zwei hüfthohen schlitzen an beiden Seiten, schwang klimmend mit. Ebenso ihr Bauchfreies Top mit den glitzernden Steinen. Um ihre Arme hatte sie ein seidenes Tuch, das sie ab und an durch die Luft wirbelte. Ihre Füße waren Nackt. Auch sie bewegte sich anmutig.
    Nach einigen Minuten Endete ihr verführerischer Tanz in einer Pose.

    Baal gebot den Musikern Einhalt und es wurde Still.

    „Bringt sie in mein Gemach.“ Er sah Sofia an. Sofort versteifte sich Sofia. Sie wollte dort nicht hin…

    Die Wachen packten sie, jetzt wurde es ernst…
    Panisch, versuchte sie sich loszureißen, doch sie hatte keine Chance...



    Fortsetzung folgt...
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  20. Danke sagten:


  21. #54
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    Standard Bei den Göttern… … wie sehr ich den Kerl hasse…! Teil 2 - Kapitel 37

    Hallo ihr Lieben,
    danke an alle fürs Danke drücken.

    Viel Spaß beim lesen.


    **************************


    Bei den Göttern…

    … wie sehr ich den Kerl hasse…! Teil 2

    - Kapitel 37 -




    Bei SG1…

    Das Team war zurück ins Stargate Center gefahren, nach dem sie sich mit Agent Barrett geeinigt hatten, die Befragungen dort durch zu führen. Der Trust war entkommen, doch im Stargate Center, würden sie nicht einbrechen um Jennings von dort zu befreien. Im Schlepptau hatten sie Jennings und noch einen Mann in Haft genommen. Nun saß er in einer Arrestzelle. Sam stand mit verschränkten Armen und sah von der gegenüberliegenden Seite zu, während Agent Barrett mit ihm sprach.


    Sam kaute wütend auf ihrer Unterlippe. Sie waren so verdammt nah dran gewesen, Sofia zu befreien. Wären sie doch nur ein paar Minuten früher dort angekommen, so hätten jetzt nicht andere sie in ihrer Gewalt. Sie seufzte innerlich auf.

    „Ich sagte doch ich will mit Major Carter sprechen.“ drang der letzte Satz bis zu Sam durch.
    „Aber ich bin derjenige, der ihnen ein Deal anbietet.“
    Sie warf einen Blick auf Agent Barrett, der momentan nichts aus dem Gefangen heraus bekam. Er drehte sich zu ihr um. Ihre Blicke trafen sich. Seiner sagte ganz deutlich, kommen sie schon her…
    Sam drückte sich von der Wand ab und hing zu den beiden Männer hinüber.

    „Wieso wollen sie nur mit mir sprechen?“
    Er ignorierte die Frage, stattdessen wurde seine Stimme eindringlicher.
    „Der Trust überlässt das Mädchen Baal.“


    „Woher wissen sie das Jennings?“ ihre Stimme blieb kühl. Sie traute ihm nicht. Vielleicht war es eine Falle? Oder eine Falsche Information.
    „Weil ich das Gespräch zwischen Baal und Hoskins gehört habe. Sie hatte von Anfang an nicht vor die Kleine frei zu lassen, wie sie in den Forderungen geschrieben hatte.“
    „Wieso sollte ich ihnen glauben? Sie sind doch selbst ein Mitglied des Trust.“
    „Ich bin NICHT FREIWILLIG mit gegangen, sie bedrohten meine Frau und mein Sohn umzubringen, wenn ich nicht das tat, was sie von mir verlangten.“ seine Stimme wurde lauter.

    „Okay machen sie mit uns ein Deal?“, jetzt schaltete sich wieder Barrett dazu ein.
    „Wenn sie versprechen meiner Familie zu helfen, sage ich euch alles was ich weiß.“ Er sah Sam intensiv an.
    In seinen Augen spielten sich keine Lüge. Er sagte wahrscheinlich doch die Wahrheit. Sie unterbrach das durchleuchten seiner Person und wendete sich wieder Barrett zu.

    „Agent, auf ein Wort.“ sie deutete auf die Tür.
    Er reagierte sofort und sie gingen zum Ausgang, dort waren zwei Wachen postiert.
    „Soldat!“
    „Major...“, er salutierte respektvoll und nahm dann seinen Platz ein um den Gefangen zu bewachen.


    „Major Carter, was denken sie darüber?“, wollte der NID Beamte wissen.
    „Ich denke er sagt die Wahrheit. Wenn der Trust ihn und seine Familie wirklich bedroht hat, sind sie eventuell immer noch in Gefahr und könnten bei der nächsten Gelegenheit wieder in ihre Hände fallen.“ erwiderte sie ernst.
    „Er ist bereit mit uns einen Deal ein zu gehen und uns auch gegeben Umständen auch zu helfen.“
    „Bieten wir ihm an, seine Familie unter unseren Schutz zu stellen und sie im schlimmsten Fall ins Zeugenschutzprogramm auf zu nehmen. Identitätswechsel, mit neuen Namen für ihn und seine Familie.“
    „Bevor wir ihm den Deal anbieten, sollte ich das noch überprüfen.“
    „Richtig.“
    „Ich erledige das sofort“, meinte Sam, denn je mehr Zeit verging, desto weniger Chancen hatten sie, Sofia wieder zu finden.
    „Ich geh dann wieder zu Jennings, vielleicht sagt er ja noch etwas.“


    Sam nickte und wandte sich um, um sich an die Arbeit zu machen. Das ganze zu überprüfen.
    Wenn das wirklich stimmte, was Jennings über Baal gesagt hatte, schwebte Sofia in größer Gefahr, als wenn sie beim Trust geblieben wäre. Major Carter musste Sofia schnellst möglich aus den Klauen dieses Monsters, des Goa’uld befreien. Und wenn es das letzte wäre, was sie in ihrem Leben tun würde. Obwohl ihre Tochter Sofia erst vor kurzem kennengelernt hatte, war sie trotzdem ihre Tochter und dafür würde sie alles tun, dass sie gerettet wird.
    Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, während ihr Tausend Gedanken durch den Kopf schossen. Sie machte sich wahnsinnige Sorgen um Sofia, sie war ihm ausgeliefert und ganz alleine momentan auf sich gestellt.
    Zügig ging sie durch die Gänge zu ihrem Labor.



    Währenddessen bei Sofia…

    Die Tür ging hinter ihr zu, die Wachen hatten sie durch ein Labyrinth von Gängen geschleift und sie in diesem großzügigem Gemach zurückgelassen. Ihr Griff war stählern und fest gewesen, nun rieb sie massierend ihre Handgelenke, die etwas wehtaten.


    Sie hatte sich gewehrt, doch da sie keine Chance gehabt gegen die Wachen, brachte ihr das bei Baal nur ein spöttisches, schalkhaftes Grinsen ein. Wie sehr sie dies Kerl verabscheute. Jetzt war sie hier eingesperrt...

    Sie sah sich in dem Raum um. Ein riesiges Bett, ein gedeckter Tisch mit einem Buffet, ein paar einzelne filigrane Möbelstücke aus Holz, ebenfalls mit Gold überzogen waren und eine menge Platz, da der Raum sehr groß war.Die Wände waren ebenfalls mit goldenen Hieroglyphen überzogen.



    Wie lange würde sie jetzt warten?

    Wütend lief sie zur Tür, die Perlen klimperten, als sie so schnell sich darauf zu bewegte. Auch hier hab es das Prinzip des Lichtsensors, doch sie öffnete sich nicht.
    Sie wollte hier nicht herumsitzen und warten, bis dieser schmierige Typ hier auftauchte.
    Gab es nicht irgend einen andere Fluchtmöglichkeit?



    Ihr Blick wanderte suchend umher…
    Die Tür öffnete sich und Baal trat ein. Sie wirbelte herum und blieb sie angewurzelt stehen. Augenblicklich versteinerte ihre Miene.

    Meintest du: Augenblicklich versteinerte sich ihre Miene, oder ähnlich?
    „Hallo Täubchen…“
    Er kam näher. Sie sagte nichts, doch beobachtete sie ihn.
    „Du hast Temperament, dass muss man dir lassen.“ führte er seinen Monolog weiter.
    Sie antworte ihm immer noch nicht.
    „Nicht so schüchtern, im großen Saal warst du es doch auch nicht.“, das glitzern in seinen Augen wurde stärker.



    „Was willst du von mir?“, fragte sie ruhig, aber gefasst.
    „Du bist jetzt mein, für immer, was soll ich schon von dir wollen? Wenn du mir gehörst. Ich bin dein Gott… und kann machen mit dir, was ich will.“
    Er stand jetzt so nah vor ihr, dass sie seinen Geruch wahrnehmen konnte. Sie starrte ihn an. Der Schalk in seinem Blick intensivierte sich.
    Irgendwie musste sie doch die Kontrolle über die Situation gewinnen…
    Sie fühlte sich ihm ausgeliefert.
    Er gab ihr das Gefühl, ihr gegenüber weitaus überlegen zu sein.
    Jetzt erst bemerkte sie, dass er sich etwas über seine Hand streifte. So etwas wie ein Handschuh, aus Gold und es leuchtete auf.
    Was zum...?
    Es wirkte bedrohlich.
    Sie wich einen Schritt zurück.
    Doch Baal richtete es auf ihre Stirn und es leuchte erneut für einen Augenblick auf. Sie konnte sich nicht mehr bewegen. In ihren inneren ergriff sie Panik.
    Er grinste sie selbstgefällig an.
    Ihre Panik verwandelte sich in Wut und Abscheu. So starrte sie ihn böse und vorwurfsvoll an, da sie sich nicht rühren konnte.

    „Na na meine Liebe…“
    Seine Fingerspitzen berührten ihr Gesicht. Das goldene Metall fühlte sich kalt an auf ihrer erhitzten Haut.
    „Du bist so schön. Meine Sklavin hat wahrhaft ein Talent dafür, die Naturgegeben Attribute noch mehr hervor zu heben.“
    Seine Hand mit dem Handmodul strich vorsichtig über ihre rosige Haut. Was ihr eine unangenehme Gänsehaut bescherte. Er rückte noch ein Stück näher, so dass sie die Wärme seines Körpers schon fast spüren konnte und sein leicht holzige Parfüm riechen.
    Unbewusst hielt sie den Atem an. Seine Hand wanderte nach hinten zu ihrem Hinterkopf und damit näherten sich seine Lippen.
    Hatte er echt vor, das was sie gerade dachte? Wollte er sie küssen?
    Ihr wurde fast schlecht vor Aufregung und Wut.
    Seine Lippen berührten ihre. Sie wusste nicht wie ihr geschah, aber sie wollte es nicht. Ihre Augen weiteten sich bei der Berührung. „Hmmmm“, mehr brachte sie nicht heraus, um zu protestieren.
    Sein Kuss wurde intensiver, während sich seine Zunge in ihren Mund drängte.
    Seine andere Hand legte sich auf ihren Rücken, um sie enger an sich zu pressen.
    In ihr kochten die Gefühle. Adrenalin durchflutete ihren Körper.


    „NEINNNNNNNNNNNN!! stieß sie laut aus.

    Irgendwie schaffte sie es, ihre Kräfte zu mobilisieren und ihn weg zu schubsen und etwas Abstand zwischen ihnen zu bringen.
    Ihr Atem, den sie vorhin angehalten hatte, ging jetzt stoßweise, als hätte sie ein 100 Meter Lauf hinter sich gebracht.


    Baal sah erst überrascht aus, dann begann er von neuem zu schalkhaft grinsen. Sie war seine Beute und ihre Reaktion. Heizte ihn nur noch mehr an sie gefügig zu machen. Es war wie ein Spiel für ihn.

    „Deine Widerspenstigkeit gefällt mir Kleine. Ich will dir etwas zeigen. Es bringt dir nichts wegzulaufen…“
    Er drückte auf einen Knopf an seinem Handmodul. Im nu hörte sie ein Klicken und schon bewegte sich das große Dreieck an der Wand, welches sie für Dekoration gehalten hatte. Es fuhr nach unten. Was sie da sah, konnte sie kaum glauben.

    „Wo sind wir?“, fragte sie Atemlos.
    „Wonach sieht es denn aus Täubchen?“ in seiner Stimme klang ein Schwung Sarkasmus mit.
    Sie antwortete ihm nicht und starrte nur benommen auf das, was sie sah.
    „Ist sie nicht schön die Erde? Sie ist wie eine blaue Perle…“



    Im Stargate Center


    Major Carter hatte die Angaben überprüft, welche Jennings gemacht hatte. Sie hatte Daten im Internet gecheckt und sonstiges. Dabei war sie auf Drohbriefe, Nachrichten und Fotos gestoßen. Es stimmte, was Jennings ihnen erzählt hatte.
    Sie seufzte und strich sich zum wiederholten Mal eine wiederbringe Haarsträhne aus dem Gesicht.

    „Geht es dir gut?“, Jack legte besorgt eine Hand auf ihre Schulter.
    Sie fuhr nach oben.
    „Ja, ich mache mir nur Sorgen um Sofia. Du weißt wie Baal damals mit dir umgegangen ist. Ich hoffe wir können sie rechtzeitig befreien.“ antworte sie besorgt.
    Der zweite Tag, war bereits schon angebrochen seit der Entführung.
    „Wir werden alles tun was wir nur können, das verspreche ich dir.“
    „Jack, das weiß ich und denn noch, gibt es dafür keine Garantie, das…“, sie brach ab.
    „Komm her.“ er nahm sie einfach nur tröstend in den Arm.“
    „Du fühlst dich einfach schon wie eine besorgte Mutter.“ Das brachte Sam dann doch zum schmunzeln. Weil es irgendwie stimmte.
    Er küsste sie auf die Stirn und ließ sie dann wieder los. Sie waren hier am Arbeitsplatz, da gingen sie eigentlich professionell mit einander um, das hatten sie irgendwann vereinbart. Im Dienst, nannte sie ihren Vorgesetzten „Sir?“ und ging eben förmlich mit allem um. Immerhin war ihre Beziehung immer noch nicht erlaubt, weil er ihr Vorgesetzter war.

    „Danke Jack.“ wisperte sie so leise, dass nur er es hörte.
    Er nickte ihr nur zu.
    „Ich gehe zurück zu Jennings und befrage ihn erneut und dann werden wir sehen, wie wir weiter vorgehen werden.“, meinte sie jetzt wieder in geschäftlichen Ton. Jennings war gewillt mit ihnen zusammen zuarbeiten, der andere Mann, den sie ebenfalls mitgebracht hatten, sprach bisher kein Wort. Wahrscheinlich weigerte er sich mit ihnen überhaupt zu sprechen, seit er aus seiner Ohnmacht erwacht war.

    Zehn Minuten später war sie zurück. Agent Barrett fing sie vor dem Eingang ab.
    „Haben sie noch etwas herausbekommen?“, fragte sie den Agenten des NID.
    „Nein nicht viel, nur dass er eben mit Ihnen sprechen möchte. Haben sie etwas heraus gefunden?“, wollte er wissen.
    „Ja die Angaben stimmen, welche er gemacht hat. Hier nehme den Ordner und werfen Sie einen Blick hinein.“ sie übergab ihm eine Mappe mit Drohbriefen und Fotos, welche sie ausgedruckt hatte.
    „Die Kurzfassung? Höhepunkte?“
    „Das übliche, wenn du nicht kooperierst, werden wir dein Kind von der Schule abholen oder deine Frau und dein Kind werden sterben…“
    „Sie haben ihm Fotos geschickt, wie sie die Kinder zur Schule gehen, im Schulhof fotografiert und Bilder von seiner Frau, wie sie gerade die Einkäufe aus dem Auto vor seinem Haus auslädt.“
    „Das gleiche, wie bei General Hammond damals, als sie ihn zwingen wollten in den Ruhestand zu gehen. Gefährlich detailliert geplant und umgesetzt.“
    „Wie sind sie an die Informationen gekommen?“
    „Habe das meiste in seinen Emails herausgefischt und andere Methoden, die sie gar nicht wissen möchten.“ sie grinste ihn verschmitzt an. Sie war eben eine Expertin in ihrem Job.

    „Lassen sie uns zu ihm gehen.“
    Er folgte ihr zu Jennings Zelle und stellte sich neben sie.

    „Ich habe alles überprüft, es stimmt alles, was sie uns berichtet haben.“ Begann Sam.
    „Wir bieten ihnen eine Zusammenarbeit mit uns an, inklusive Schutz für ihre Familie.“, ergänzte Agent Barrett.
    „Lassen sie mich hinaus?“
    „Wenn das alles geklärt ist.“ erwiderte dieser.
    „Sie werden freigelassen, ohne rechtliche Folgen. Sie bekommen eine neue Identität und können ein neues Leben beginnen, wenn sie mit uns zusammenarbeiten.“

    „Ging es Sofia gut?“

    Er berichtete wie alles abgelaufen war. Dass sie Brechungen machen musste, in dem Kellerraum die Zeit verbracht hatten und dass Baal irgendwann vorbei gekommen war. Und sonstiges Details und wissen teilte er ihnen mit, was nur jemand ihnen Berichten konnte, der dabei gewesen war.


    Plötzlich ging der Alarm an und eine Durchsage wurde gemacht.

    „Ungeplante Aktivierung von Außen!“

    „Ich muss…“, Sam deutete auf den Lautsprecher.
    „Schon klar.“
    Sie verließ die beiden Männer und gab dem Wachmänner vor der Tür die Anweisungen, dass sie Jennings in ein anderes Quartier verlegen sollten. Er sollte die nächsten 48 Stunden in einem Gästequartier verbringen, natürlich mit Wachposten vor der Tür. Doch Abmachung war Abmachung.

    Schnellen Schritts, flog sie die Gänge entlang bis zu den Aufzügen, um zum Besprechungsraum zu gelangen um zu sehen, welcher Gast oder Botschaft durch das Stargate eingetroffen war.



    Bei Sofia

    Sie waren auf einem Raumschiff.
    Wie konnte das nur sein?
    Sie drückte ihre Hand auf ihre Brust und versuchte das eben gehörte zu verarbeiten. Kein Wunder, dass es in dem ganzen Gebäude kaum bist gar keine Fenster gab. Wie auch?
    Es war logisch, dass sie durch endlos langen Gänge gelaufen waren.

    Wie sollte sie hier bloß entkommen?

    Immer noch starrte sie auf den Ausblich, welches das riesige Fenster ihr bot. Die Erde…

    „Geschockt meine Liebe?“
    Sofia riss sich von dem atemlos Wiewort klein geschrieben)beraubenden Blick los und drehte sich wieder zu Baal um, der ein paar Meter hinter ihr gestanden hatte.

    Nun kam ihr wieder der gezwungen Kuss in den Sinn. Sie verzog den Mund, als könnte sie so den stechenden Geschmack nach Ingwer und anderen Kräuter los werden, die sehr markant und stechend auf ihrer Zunge lagen.
    Mit ein paar schnellen Schritten war er wieder bei ihr. Sein männlicher Körper baute sich vor ihr auf. Vor Schreck zog sie scharf die Luft ein, bevor sie überhaupt reagieren konnte. Er hielt ihr Kinn fest, so dass sie gezwungen war, zu ihm nach oben zusehen. Seine Augen glühten bedrohlich auf und sein Mund verzog sich zu einem noch schieferen grinsen.

    „Ich bekomme immer was ich will.“, sagte er leise und denn noch klang es wie eine Warnung.

    Baal zog ihr den Schleier aus den Haaren und sie merkte, wie schwer der Stoff gewesen ist. Er ließ ihn unachtsam auf den Boden fallen. Die Perlen klirrten laut in ihren Ohren, da man sonst nichts in den großen fast leeren Raum zu hören war. Wieder schoss ihr das Adrenalin durch den Körper und ließ es pulsierend in ihren Ohren dröhnen. Jeder einzelne Herzschlag nahm sie noch deutlicher wahr. Sie versuchte sich abermals loszureißen, doch er packte ihr Handgelenk und zog sie mit sich zu dem großen breiten Bett...

    Während sie langsam die Angst langsam empor kroch…




    Fortsetzung folgt..
    Hier gehts zu meiner Fanfiction:
    Secrets of the past - Geheimnisse der Verwangenheit


  22. Danke sagten:


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