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Thema: [DW] 04x16 – Der rote Garten (Herbstspecial 2009)

  1. #1
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Standard [DW] 04x16 – Der rote Garten (Herbstspecial 2009)

    Diskussionsthread zu Der rote Garten

    Originaltitel: The Waters Of Mars
    Episode: 058 (Herbstspecial 2009)
    Drehbuch: Russell T. Davies, Phil Ford
    Originale Erstausstrahlung: 15.11.2009 (BBC One)
    Deutsche Erstausstrahlung: 12.12.2012 (FOX Channel)
    Doctor: 10 (David Tennant)
    Begleiter: Adelaide Brooke (Lindsay Duncan)
    Geändert von Redlum49 (09.05.2014 um 19:30 Uhr)

  2. #2
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Mein Lieblingsspecial in dieser Special-Reihe

    Schön mal eine Folge in der unmittelbaren Zukunft zu haben, so wie wir sie auch noch miterleben könnten – wenn ihr versteht was ich meine ^^

    Anfangs geht die Folge noch etwas schleppend los, aber ab etwa der Mitte der Folge entwickelt sie einen tollen Sog, in dem die Zeit wie im Flug vergeht. Auch der Fixpunkt, welchen der Doctor zunächst nicht ändern will, mit allen Konsequenzen ist mal spannend mit anzusehen.

    OK, dass er sich am Ende doch noch einmischen würde war irgendwie abzusehen – aber dass war auch spannend mit anzusehen. Zu seinem Ende hin scheint Ten die alleinige Bürde des Timelordseins etwas zu Kopf zu steigen

    Alleine die „Marsmonster“ finde ich nicht so klasse – aber irgendwas mussten die Drehbuchautoren ja aus dem Hut zaubern. Und besser als Cybermen oder Daleks waren sie dann doch alle mal


    Von mir gibt es für die erste Marsstation der Menschheit 5 von 5 Punkte.

  3. #3
    Nulli Secundus Avatar von Major Lee Adama
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    Wie man auf den deutschen Episodentitel gekommen ist, ist mir ein Rätsel...

    Auch für mich das beste Special der Tennant-Specials ^^

    Ich fand die Folge von Beginn an interessant und gut aufgebaut. Nur das Ende finde ich nicht wirklich gelungen.

    Ich meine, der Doctor verändert mal einfach so eines der wichtigsten (zukünftigen) Erignisse, aber Folgen hat das nicht
    Dann hätte er auch zurückgehen können und alle auf der Station retten können. Er könnte sie ja auf eine andere Welt bringen-auf der Erde hielte man sie dann für tot.

    So aber, hat sich die Missionsleiterin wenige Minuten nach der Explosion ihrer Marsstation in ihrer Wohnung auf der Erde erschossen...da muss man kein Genie sein um dahinter zu kommen, dass sie so schnell nicht dort hätte sein können. Was allen klarmachen dürfte, das eben noch jemand mit von der Partie war.

    Und wenn er jetzt als letzter Timelord praktisch die alleinige deutungshoheit hat, was er darf und was nicht, ja was hindert ihn denn daran z.B. Doomsday zu verhindern? Oder überhaupt die geschichte der Menschheit so zu ändern, wie ihm es passt?

    Klar, die folge sollte vor allem zeigen das Ten solangsam durchdreht und so...aber die Folgen oder Möglichkeiten seines handelns werden viel zu wenig thematisiert. Das ist dann noch ein Minuspunkt.

    Ich gebe 3, 5 von 5 Punkten



  4. #4
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Zitat Zitat von Major Lee Adama Beitrag anzeigen
    Wie man auf den deutschen Episodentitel gekommen ist, ist mir ein Rätsel...
    Naja, die "Wassermonster" nehmen ja im Garten der Marsstation ihren Ausgang ... Wobei hier eine 1:1-Übersetzung wirklich wünschenswerter gewesen wäre ^^


    Auch für mich das beste Special der Tennant-Specials ^^

    Ich fand die Folge von Beginn an interessant und gut aufgebaut. Nur das Ende finde ich nicht wirklich gelungen.

    da muss man kein Genie sein um dahinter zu kommen, dass sie so schnell nicht dort hätte sein können. Was allen klarmachen dürfte, das eben noch jemand mit von der Partie war.
    Zumal es ja auch noch zwei Überlebende der Marsmission gibt die ein bisschen was erzählen könnten

    Und wenn er jetzt als letzter Timelord praktisch die alleinige deutungshoheit hat, was er darf und was nicht, ja was hindert ihn denn daran z.B. Doomsday zu verhindern? Oder überhaupt die geschichte der Menschheit so zu ändern, wie ihm es passt?
    Vielleicht war es doch gut, dass kurz darauf schon Das Ende der Zeit ansteht und er nicht mehr all zu viel Zeit zum herumreisen hat - und wenn man jetzt so drüber nachdenkt kam er in Der Tag des Doctors eigentlich viel zu normal rüber

    Klar, die folge sollte vor allem zeigen das Ten solangsam durchdreht und so...aber die Folgen oder Möglichkeiten seines handelns werden viel zu wenig thematisiert.
    Das wäre natürlich auch noch ein sehr interessanter Punkt gewesen. Hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn das noch weiter beleuchtet worden wäre (gerne auch mit allem negativen, was es möglicherweise nach sich gezogen hätte).

  5. Danke sagten:


  6. #5
    Nulli Secundus Avatar von Major Lee Adama
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    Zitat Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
    Zumal es ja auch noch zwei Überlebende der Marsmission gibt die ein bisschen was erzählen könnten
    Die hatte ich ganz vergessen

    Zitat Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
    Vielleicht war es doch gut, dass kurz darauf schon Das Ende der Zeit ansteht und er nicht mehr all zu viel Zeit zum herumreisen hat - und wenn man jetzt so drüber nachdenkt kam er in Der Tag des Doctors eigentlich viel zu normal rüber
    Stimmt irgendwie... liegt vielleicht aber auch daran, dass RTD mit der Story von Tag des Doctors nichts zu tun hatte


    Zitat Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
    Das wäre natürlich auch noch ein sehr interessanter Punkt gewesen. Hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn das noch weiter beleuchtet worden wäre (gerne auch mit allem negativen, was es möglicherweise nach sich gezogen hätte).
    Absolut deiner Meinung



  7. #6
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Zitat Zitat von Major Lee Adama Beitrag anzeigen
    Die hatte ich ganz vergessen
    Das hatte ich auch. Ich habe heute beim nochmal schauen ziemlich blöd geschaut, als plötzlich drei Überlebende der Marsmission aus der TARDIS kamen

  8. #7

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    Gefiel mir auch von Anfang bis Ende. Ok, beim Ende wurde ich ein bisschen mad, aber sonst. Für mich genau die richtige Menge an Horror, Leid, Hoffnung, Überlebenskampf, Fehler Zweifel etc. Gute Mischung!

    Zitat Zitat von Redlum49 Beitrag anzeigen
    Anfangs geht die Folge noch etwas schleppend los, aber ab etwa der Mitte der Folge entwickelt sie einen tollen Sog, in dem die Zeit wie im Flug vergeht. Auch der Fixpunkt, welchen der Doctor zunächst nicht ändern will, mit allen Konsequenzen ist mal spannend mit anzusehen.
    Sehe ich auch so. Es dauert schon ein paar Minuten, um sich einfinden zu können und dass die Episode Fahrt aufnimmt und absehbar wird, worauf es hinauslaufen wird.

    Sehr spannend wieder zu sehen, wie der Doctor ganz langsam realisiert, was das für ein Tag war und dann sein Gesicht wieder. Dann hat er ja schnell seine „Sie sind alle so toll und es tut mir so leid“ Nummer abgezogen, typisch Doctor.

    Aber ich wusste schon, es gibt jetzt drei Möglichkeiten:

    1. Der Doctor haut sofort ab
    2. Der Doctor schaut sich den Tod der Menschen hilflos an und bestraft sich damit, nicht einschreiten zu können
    3. Der Doctor greift ein und ändert somit die Geschichte

    Wer den Doctor kennt, weiß, dass hier eigentlich nur Nummer 3 für ihn in Frage kommt, zumindest, da er nun wirklich auch einmal eine emotionale Bindung zu ihnen aufgebaut hatte. Wäre das nicht der Fall gewesen glaube ich, er wäre vielleicht noch abgehauen. Aber so nicht.

    Seine Zweifel etc. mitanzusehen gefiel mir sehr gut. Bei solchen Sachen ist der Doctor selbst wieder so klein und hilflos.

    Naja, also ich hätte die Detonation ja ausgelöst, mir die Leute geschnappt und sie auf einen anderen Planeten verfrachtet. Wer weiß denn schon, dass die dann nicht gestorben sind. Wieso kommt der super brillante Doctor nicht auf eine so simple Lösung?

    Zum Ende: Man war ich da wütend auf den Doctor, hat der sich mal reden gehört? „Meine Zeit, meine Regeln!“ Ich meine, der meint doch nicht ernsthaft, dass er der Frau tausend Mal vorreden kann, dass er nicht eingreifen kann, erzählt ihr dann, was aus ihrer Enkelin wird und wie sie wiederum die Welt grundlegend verändert und sagt dann: „Hier, geh zu deiner Familie“. Ich meine, damit hat der Doctor sie ja praktisch zu dem gezwungen, was sie auch tut, er hat zwar nicht abgedrückt, aber trotzdem sehe ich die Schuld schon bei ihm. Die Frau war weder dumm, noch die Art von Mensch, die all das Gesagte vom Doctor ignorieren würde. Das hätte er einfach wissen müssen.

    Immerhin konnte sie ihr Schicksal noch selbst aussuchen und sich nicht wie eine Marionette des Doctor fügig machen lassen. Klar, dumm gelaufen für sie, aber was hat sich der Doctor da nur gedacht? Jetzt muss er damit leben, dass er ihren Tod auch irgendwie zu verantworten hat. Auf der anderen Seite ist auch ein Timelord nicht perfekt und dieser hier zu weit gegangen.

    Ich finde, man hat hier mal eine ganz andere Bandbreite vom Doctor gesehen. Hier geht es nicht um die unendlichen Wunder, die der Doctor bringen kann, sondern darum, dass auch er Grenzen hat.

    Für mich trotz einiger kleiner Unstimmigkeiten eine sehr gute Folge. War mal spannend zu sehen, wie sehr der Doctor mich auf die Palme bringen kann.

    4,5 von 5 Punkten.
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  9. #8
    vom Stamm der McKay Avatar von Aliana77
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    Zitat Zitat von Major Lee Adama Beitrag anzeigen
    Wie man auf den deutschen Episodentitel gekommen ist, ist mir ein Rätsel...
    Das frage ich mich schon gar nicht mehr. Allerdings verstehe ich nicht, warum man nicht die Übersetzung der englischen Titel nimmt (wenns geht). The Waters of Mars auf deutsch und gut is oder wäre es gewesen.
    Zitat Zitat von Major Lee Adama Beitrag anzeigen
    Dann hätte er auch zurückgehen können und alle auf der Station retten können. Er könnte sie ja auf eine andere Welt bringen-auf der Erde hielte man sie dann für tot.
    Zitat Zitat von Rose Tyler Beitrag anzeigen
    Naja, also ich hätte die Detonation ja ausgelöst, mir die Leute geschnappt und sie auf einen anderen Planeten verfrachtet. Wer weiß denn schon, dass die dann nicht gestorben sind. Wieso kommt der super brillante Doctor nicht auf eine so simple Lösung?
    Und wohin mit ihnen? Zu dieser Zeit gab es noch keine Menschen auf anderen Planeten und als eine kleine Gruppe von fast 10 Leuten möchte ich nicht unter fremden Lebewesen leben müssen. Und ein einsamer Planet wäre wohl auch nicht erstrebenswert.
    Tja dann wäre noch eine Zeitreise möglich und das wiederum könnte die Zeitlinie, das Zeitgeschehen vllt. noch mehr beeinflussen. Also ich kann schon verstehen, warum diese Lösung nicht in Frage kam.

    Aber was wollte diese Spezies überhaupt. Zuerst dachte ich, sie wollen das Wasser der Erde, doch dann hieß es ja, sie selbst würden das Wasser produzieren. Jetzt da sie befreit sind, hätten sie doch den Mars selbst mit ihrer Wasserproduktion verändern können. Einzige Erklärung, die ich hätte, dass sie dazu Körper benötigen würden.


    Schön fand ich aber auch den Wandel des Doctors. Zuerst ist er noch ganz locker in seinem Verhalten. Wie er alle vorstellt.

    "Sie sind erst 27."
    "Oh und niemand wird sie jeh vergessen."
    "Wir haben hier einen seltenen Fall in dem ich nichts tun kann."
    .....und tschüss.

    Doch dann lernt er Adelaide Brook etwas kennen und

    "Okay, ich sollte abhauen, ich sollte wirklich abhauen."......doch er bleibt.

    Und selbst als Adelaide ihn auffordert abzuhauen, bleibt er stehen und verfolgt wie ein unbeteiligter Beobachter die Crew der Bowie Base One. Mit hängenden Kopf geht er letztendlich, erzählt aber Adelaide Brook von der Schleuse aus, was passieren wird. Schön finde ich hier (wie nennt man das?) wie er einen Handlungsbogen zurück schlägt.

    "Stellen sie sich vor, sie wüssten etwas. Nehmen wir an, sie wären zufällig, na sagen wir, sie sind in Pompeji. Sie versuchen alle zu retten, aber dadurch beginnt die Katastrophe erst. Alles was ich tue, macht es noch schlimmer."

    Ich finde, Tennant hat sehr gut dargestellt, wie der Doctor immer mehr an seine eigene Handlungen zweifelt und verzweifelt. Die Crew dem sicheren Tod zu überlassen, wo er sie doch retten könnte, treibt ihn schier in den Wahnsinn oder besser zerbricht eines seiner Herzen.
    Jede Sekunde mit anzuhören, wie die Crew kämpft und es doch vergebens ist und einer nach dem anderen stirbt.

    "Ich bin der letzte Timelord!"
    "Die Gesetze der Zeit gehören mir und sie müssen mir gehorchen."

    Tja alle anderen Timelord sind weg. Wer soll ihn denn zur Rechenschaft ziehen? Er ist der letzte und die Gesetze gehören ihm. Diese Reaktion ist doch nur allzu verständlich, oder?


    zurück auf der Erde:
    Und während sich der Doctor noch darüber freut, hat Adelaide Brook Bedenken, welche Folgen das haben kann und unser Doctor will es wohl nicht wahr haben, bis, ja bis Adelaide den Freitod wählt. Jetzt erst begreift er, was er angerichtet hat.

    "Ich bin zu weit gegangen."


    Und die Angst, die er verspürt, als er die Friedhofsglocke hört und schnell mit der Tardis flieht. Ziemlich menschliche Reaktion, was?

    Sehr schöne Episode.
    Geändert von Aliana77 (24.03.2016 um 19:14 Uhr)
    Das bedeutet, dass jeder Mensch frei geboren ist und sich als freier Mensch auf diesem Planeten bewegen dürfen sollte , geschützt durch eine freie, faire und korruptionslose Rechtssprechung, die jeden Menschen, unabhängig seiner Herkunft und seines Status, gleich behandelt.

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