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Thema: [Mission] #7 - The Lost World

  1. #41
    Senior Master Sergeant Avatar von RodneysGirl
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    Rodney McKay

    McKay war noch immer nicht erpicht darauf, von einem Dinosaurier gefressen zu werden. Aber jetzt waren sie schon hier und inzwischen wussten sie ja immerhin, womit sie es zu tun hatten. Solange sie nun vorsichtig vorgehen würden und es eine reelle Chance gab, dass er ein interessantes Stück Technologie in die Finger bekam, wäre er dabei. Aber sobald er diesen Flugsaurier noch einmal zu Gesicht bekommen würde, oder etwa Auge in Auge mit einem T-Rex enden würde, wäre Schluss... und für Carson gewiss auch.

    Bevor Sheppard den Jumper in die Luft gebracht hatte, blickte der Kanadier kurz nach hinten zu seinem Freund. Eigentlich hätte dies eine ruhige Mission werden sollen und nun überschlugen sich die Ereignisse wieder einmal. Rodney hoffte, dass es Beckett nicht unnötig belasten würde.

    McKay richtete seine Aufmerksamkeit schließlich auf das, was vor ihnen lag und auf die Ergebnisse, die die Sensoren ausspuckten. Als sie schließlich dem Korridor näher kamen, wurde schnell klar, dass die Dinos weder durch Geisterhand, noch durch irgendwelche Energiefelder von dem Pfad ferngehalten wurden. Nein, es war ganz einfach eine Schlucht, die von einem reißenden Strom viele Meter in die Erde gegraben wurde.

    "Damit hat sich unsere Theorie wohl oder übel zerschlagen.", meinte er missmutig. Aber Sheppard machte ihm erneut einen Strich durch die Rechnung. Er sagte doch tatsächlich, dass sie dort unten herumklettern sollten.

    "Wir wissen doch nicht einmal...", Rodney verstummte. Es hatte sowieso keinen Zweck zu sagen, dass sie gar nicht wussten, wo diese schmalen Wege - die John glaubte zu erkennen - hinführen würden. Nein, dann würde man ihn wieder als weinerlich bezeichnen und ihn überstimmen. Das einzig gute war, dass in dem Canyon gewiss nicht viele Dinosaurier unterwegs sein würden. Selbst der Flugsaurier hätte Probleme sie dort zu erreichen.

    "Klettern, ich liebe es.", sagte der Wissenschaftler deshalb stattdessen, wartete ab, bis der Satedaner mit seiner Überprüfung fertig war und ging dann nach hinten. McKay nahm die Ausrüstung entgegen und musste doch wieder überlegen, mit was er anfangen musste. Er machte das nicht gerade oft.


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  2. #42

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    John Sheppard

    Als John Rodneys Worte hörte, konnte er gar nicht anders als den Kopf zu schütteln. Er war auf keinen Fall der Meinung, dass sich ihre Theorien nun zerschlagen hatten. Sie hatten nur nicht damit gerechnet, dass die Dinosaurier von einer solch einfachen Begebenheit daran gehindert wurden diesen Bereich zu passieren und vielleicht waren diese Pfade in der Schlucht ja sogar von irgendjemand angelegt worden. Er wusste zwar, dass es auch gut möglich war, dass ein paar der Pfade von kleinen Sauriern stammten, die immer wieder in dem Canyon herum kletterten, aber er war sich auch sicher, dass sie mit ein paar kleineren Sauriern sicher fertig werden würden. Natürlich stimmte es außerdem, dass sie nicht wussten, wohin der Canyon führte und ob sie dadurch wirklich relativ problemlos zu der Energiequelle gelangen konnten, doch es war zumindest einen Versuch wert.

    „Aber deswegen sind wir doch hier. Wir sollen doch diesen Planeten erkunden, oder?“, fragte John Rodney mit einem herausfordernden Schmunzeln, während er weiterhin nach einem Landeplatz suchte.

    Ronon hatte Rodney bereits seine Kletterausrüstung gebracht, als John endlich eine geeignete Lichtung in der Nähe des Canyons entdeckte. Sanft ließ er den Jumper auf dem Boden aufsetzen und wandte sich dann von der Steuerkonsole ab. „Okay, da wären wir. Wir sind knapp zehn Minuten von dem Canyon entfernt, aber laut den Sensoren sind nicht viele Dinos in der Nähe.“, teilte er seinen Teamkollegen mit, bevor er aufstand, zu Ronon ging und sich ebenfalls seine Kletterausrüstung geben ließ.

    „Danke, Ronon. Wenn sie fertig sind, können sie schon einmal überprüfen, ob die Lichtung sicher ist.“, gab er seinem Teamkameraden weitere Anweisungen.

    Mit einigen geübten Handgriffen legte er anschließend die Gurte an, überprüfte noch einmal, ob alles perfekt saß und blickte dann zu Rodney, der Probleme mit der Ausrüstung zu haben schien. „Sind sie soweit?“, fragte er ihn, während in seinen Worten die Frage mitschwang, ob er vielleicht Hilfe brauchte, denn sobald Rodney fertig war, würden sie endlich aufbrechen können.
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  3. #43

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    Ronon Dex

    Zustimmend nickte Ronon leicht, als Sheppard ihnen erklärte, dass es von der Lichtung aus noch ungefähr zehn Minuten bis zu dem Canyon war und das sich laut den Sensoren nur wenige Dinos in der Nähe aufhielten. Das klang doch schon einmal gut. Allerdings nicht in Dr. McKays Ohren.

    Zum Glück war John inzwischen zu ihm gekommen, hatte sich seine Ausrüstung genommen und ihn gebeten, sich die Lichtung schon einmal anzusehen. Das ließ Ronon sich nicht zwei Mal sagen. So konnte er nämlich dem Worten von Rodney entkommen.

    Schnell legte er sich seine Ausrüstung an, nahm seine Waffe in die Hand und ging nach hinten zur Tür. Er öffnete sie und spähte vorsichtig hinaus. Es war wirklich nichts zu sehen. Doch in der Ferne hörte man immer wieder die Schreie der Dinosaurier. Wenn ihn nicht alles täuschte, dann kamen einige Stimmen auch aus der Richtung in der der Canyon lag. Hoffentlich waren diese Pfade, die Sheppard gesehen hatte, keine Wege zu irgendwelchen Höhlen, die die Dinos als Nester für ihre Jungen nutzten. Wenn das der Fall wäre, dann würden sie ganz schön alt aussehen.

    Langsam trat Ronon nach draußen und schlich auf die andere Seite des Jumpers. Aber auch hier war nichts zu sehen. Also kehrte er zur Jumpertür zurück. „Die Luft ist rein.“, rief er seinen Kameraden zu und sicherte dann weiter die Umgebung.

  4. #44
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    Rodney McKay

    Skeptisch begutachtete der Kanadier die Ausrüstung, die Ronon ihm in die Hand gedrückt hatte, fing an, sich einen Überblick zu verschaffen. Er seufzte. Es war nicht gerade so, dass sie die Kletterausrüstung häufig brauchten. Um ehrlich zu sein, kam ihm da nur ein einziges Mal in den Sinn. Nun gut, sie hatten auf Atlantis natürlich durch gesprochen, wie sie diese zu verwenden hatten, aber es war immer noch etwas anderes, ob man dies in der Sporthalle übte, oder nun plötzlich dafür verantwortlich war, sein Leben an einem dünnen Faden zu sichern.

    Nun gut, Rodney meinte, dass er den Gurt nun richtig in den Händen hielt und stieg hinein. Währenddessen verkniff er sich jegliche weitere Kommentare. Es würde nichts bringen, sich zu beklagen. Diesen Dickschädel würde er nicht umstimmen und eigentlich war er ja doch auch neugierig. Vielleicht würden sie doch noch über etwas interessantes stolpern... oder fallen.

    McKay sah sich noch einmal alles an, zerrte noch einmal an den Gurten. Eigentlich sollte es stimmen. Als er aufsah, musste er feststellen, dass Sheppard schon gelandet und nach hinten gekommen war... und seine Kletterausrüstung schon angelegt hatte. Missmutig verzog er den Mund, als der Colonel fragte, ob er fertig war. "Hm, sagen Sie es mir."

    Ohne die Antwort abzuwarten, blickte er zu der Heckluke. Ronon war bereits nach draußen verschwunden, sodass Rodney sich nun sputete und seinen Rucksack packte. Als der Satedaner grünes Licht gab, trat der Astrophysiker vorsichtig nach draußen. Er sah sich nach allen Seiten hin um. Er wollte keine bösen Überraschungen erleben.

    "Ich bleibe in der Mitte...", stellte er trocken fest und war sich sicher, dass Sheppard mit dieser Entscheidung einverstanden war. Rodney wurde sich einfach an Ronons Fersen heften und darauf vertrauen, dass John darauf Acht geben würde, was hinter ihnen lauerte.


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  5. #45

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    John Sheppard

    Es war irgendwie erstaunlich. Sie hatten so häufig geübt, wie man eine Kletterausrüstung anlegte und kontrollierte, ob alle Schnallen fest saßen und trotzdem entdeckte John schon auf den ersten Blick ein paar Gurte, die verdreht waren und die so aussahen, als würden sie nicht richtig halten. Dabei würde im schlimmsten Fall Rodneys Leben von diesen Schnallen und Gurten abhängen. „Tja, da habe ich wohl eine schlechte Nachricht für sie. Zwar ist soweit alles richtig, aber mehrere Gurte sind verdreht und nicht fest genug geschnallt. Wenn sie nicht ausprobieren wollen, wie es ist, wenn man Bungee Jumping ohne Seil macht, dann sollten sie das noch korrigieren.“, schlug er seinem Teamkollegen vor und verließ dann auch schon einmal den Jumper um gemeinsam mit Ronon ihren Landeplatz zu sichern.

    Zwar hatte Ronon schon festgestellt, dass die Luft rein war, aber die Dinos hatten sicherlich bemerkt, dass irgendetwas auf der Lichtung gelandet war und er konnte sich sehr gut vorstellen, dass zumindest ein paar Dinos so neugierig waren, dass sie schon bald zu der Lichtung kommen würden um nachzusehen, was dort geschehen war. Glücklicherweise tauchten aber auch ein paar Minuten später immer noch keine Dinos auf und als Rodney ebenfalls den Jumper verließ, konnten sie sich endlich auf den Weg zu dem Canyon machen.

    Kurz musterte John noch einmal seinen Teamkollegen, ob er seine Kletterausrüstung nun richtig angelegt hatte und nickte ihm dann zu. So wie es aussah, würden sie nun bald mit ihrer Kletterpartie beginnen können. Mit Rodneys Entscheidung, dass er in der Mitte bleiben wollte, war John vollkommen einverstanden. Auf diese Art und Weise konnte Ronon vorangehen und er konnte aufpassen, dass kein Dinosaurier sie von hinten angreifen würde. Schnell schloss er noch die Luke des Jumpers und tarnte das Fluggerät, bevor er sich wieder an sein Team wandte. „Na gut, dann machen wir uns auf den Weg.“, gab er seinem Team den Befehl aufzubrechen.

    Schon bald verließen sie die Lichtung und John überkam immer mehr das Gefühl, dass sie von irgendetwas verfolgt wurden. Aber egal wie sehr er sich umsah, er konnte keinen Dino entdecken. Offensichtlich waren sie alleine, aber trotzdem wurde John sein ungutes Gefühl nicht los.
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  6. #46

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    Ronon Dex

    Es dauerte nicht lange, da kamen Rodney und John aus dem Jumper. Der Physiker sah sich kurz um, dann entschied er sich sofort dafür zwischen ihm und Sheppard zu laufen. Damit war der Colonel einverstanden und auch er hatte eigentlich nichts dagegen. Zumal sie sich auf fremden Planeten häufig in dieser Anordnung fort bewegten.

    Ronon sah noch einmal zu seinen Kameraden, dann schlich er vorsichtig in Richtung des Canyon. Doch je näher er dem Canyon kam, um so lauter wurden die Schreie der Dinos. Sollte er mit seiner Vermutung wirklich recht haben? Hoffentlich nicht. Und wenn doch, dann waren es hoffentlich nur so viele, dass sie sie problemlos abschießen konnten. Aber leider sollte es nicht so sein.

    Am Rand des Canyon angekommen, führte Ronon sein Teamkameraden zu einem größeren Gebüsch. Hinter ihm konnten sie in Deckung gehen und sich durch die Äste hindurch den Canyon ansehen, ohne Gefahr zu laufen gleich entdeckt zu werden.

    Langsam begann Ronon die Zweige auseinander zu schieben und als er sich genügend Platz geschaffen hatte, betrachtete er sich die Wände des Canyon. Sofort wurde ihm klar, dass sie es schwer haben würden den Canyon zu durchqueren, denn in den Wänden brütete ein großer Schwarm fliegende Dinos. Fast jeder Vorsprung war von einem Nest belegt, in dem sich ein, oder manchmal sogar zwei Jungtiere befanden, die eifrig von ihren Eltern mit Futter versorgt wurden. „Sheppard, sehen sie sich das an.“, forderte er seinen Teamleiter auf, während er ein wenig zur Seite trat.

  7. #47
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    Rodney McKay

    Der Kanadier merkte schnell, dass etwas nicht stimmte. Er kannte John nun schon lange genug, um sein Zögern und den eigenartigen Blick deuten zu können. Deshalb sah Rodney etwas verzweifelt an sich hinunter. Hatte er es etwa wieder falsch gemacht? Das konnte doch nicht wahr sein. Als Sheppard ihm dann sagte, was nicht stimmte, seufzte er. Nein, auf Bungee Jumping hatte er nun wirklich keine Lust und er hatte auch keine Lust aufgrund eines lockeren Gurts in die Tiefe zu stürzen und dabei drauf zu gehen. Deshalb nahm er sich noch einen Moment Ruhe und legte die Gurte richtig an, sodass diese nicht mehr verdreht waren und zog diese strammer. Dann musterte McKay noch einmal alles. Zufrieden nickte er und ging dann nach draußen. Auch Sheppard gab ihm zu verstehen, dass er nun einverstanden war.

    Mit einem Kribbeln in der Magengrube ging er los, sah sich aufmerksam um. Jede Bewegung ließ ihn innerlich aufzucken... er hoffte, dass seine Kameraden dies nicht bemerkten. Er war dieses Mal unruhiger, als bei anderen Offworld-Missionen. Um etwas Routine hineinzubekommen, nahm er - während sie langsam in Richtung des Canyon gingen - den Detektor heraus und prüfte nach, ob dieser etwas ungewöhnliches aufschnappte. Aber abgesehen von weiteren zerstreuten Energiesignalen, konnte er nicht wirklich etwas erkennen. Er hoffte, dass sich dies bald legen würde... sobald sie nahe genug an der Energiequelle wären.

    Schließlich verstaute er den Detektor wieder sicher in seiner Weste. Die Schreie der Dinosaurier, als sie dem Canyon näher kamen, jagten ihm einen Schauder über den Rücken. Als sie am Rand angekommen waren, gingen sie hinter einem Gebüsch in Deckung. Rodney ließ seinen zwei Teamkollegen den Vortritt. Der Wissenschaftler drehte sich erst einmal um, schloss die Augen. Sie hatten es schon einige Male geübt. Er würde gewiss gut nach unten kommen. Er schaffte das.

    "Wird es sehr schwierig?", fragte er leise Sheppard und Ronon in Erwartung, dass ihm die Antwort nicht gefallen würde.


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  8. #48

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    John Sheppard

    Aufmerksam sah sich John immer wieder um, während sie sich langsam dem Canyon näherten. Noch immer waren keine Dinos zu sehen und John hatte das Gefühl, dass die Dinos die Schlucht noch weiträumiger mieden, als sie es auf den Sensoren gesehen hatten. Er fragte sich nur warum. Gab es etwa doch irgendetwas, was die Urzeitechsen von der Schlucht fernhielt? Was auch immer es war. Sie würden es sicherlich schon bald erfahren. Das Gelände wurde immer steiniger, bis Ronon sie zu einem Gebüsch führte, hinter dem sie sich erst einmal verbergen und die Schlucht beobachten konnten.

    Vorsichtig spähte John durch die Zweige hindurch und verzog dann das Gesicht. Das würde wirklich nicht einfach werden. Überall in dem Canyon hatten Flugsaurier ihre Nester gebaut und versorgten eifrig ihre Nachkommen. Nun wussten sie den Grund, warum hier fast gar keine anderen Dinosaurier zu finden waren. Wahrscheinlich verteidigten die Flugsaurier ihre Nester so aggressiv, dass die anderen Dinos sich lieber von diesem Bereich fern hielten. Aber wie sollten sie nun den Canyon benutzen, um zu der seltsamen Energiequelle zu gelangen? Rodneys Frage, ob es sehr schwierig werden würde, konnte John eigentlich nur bestätigen, obwohl... Grübelnd blickte John zu dem Canyon, bevor sich ein freches Grinsen auf seinem Gesicht zeigte.

    „Ich denke, es wird zumindest im Moment recht einfach. Die anderen Dinos scheinen Angst vor diesem immensen Flugsaurierschwarm zu haben und das nutzen wir für uns. Wir klettern erst einmal nicht durch den Canyon sondern bleiben nur möglichst nah am Rand der Schlucht. Dadurch dürften wir die Flugsaurier nicht erschrecken und werden trotzdem nicht von den anderen Sauriern angegriffen. Los geht’s!“, wies er sein Team an und beobachtete noch für einen Moment den Canyon, bevor er wieder aufbrach.
    Geändert von TheNarims (27.06.2015 um 21:19 Uhr)
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  9. #49

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    Ronon Dex


    John trat neben ihn und blickte ebenfalls in den Canyon. Begeistert war er nicht von dem was er sah. Bis ihm eine Idee kam, von der auch Rodney begeistert sein würde, da sie ihnen den Weg zu der Energiequelle um einiges erleichtern würde. „Der Vorschlag klingt nicht schlecht. Und wenn wir sehr vorsichtig sind, dürften wir sogar ohne größere Probleme auf die andere Seite der Schlucht gelangen.“, antwortete er auf das was John gesagt hatte.

    Er wartete noch bis Dr. McKay Sheppard gefolgt war, dann trat auch er aus ihrem Versteck heraus. So leise wie nur irgendwie möglich, schlichen sie durch die Hecken und so manches Mal mussten sie über größere Äste klettern, um weiter zu kommen. Aber das war immer noch einfacher, als wenn sie durch den Canyon geklettert wären. Doch dadurch kamen sie nur sehr langsam voran.

    Dafür entdeckte Ronon nach einer Weile etwas was gerade Rodney bestimmt nicht gefiel, als er sich an einem größeren Ast fest hielt und ihn dabei ein wenig zur Seite bog. Unter dem Ast lagen einige schon recht vermoderte Knochen und etwas weiter hinten ein menschlicher Schädel. „Sheppard, ich habe glaube ich habe etwas entdeckt, was die Frage klärt, ob es auf dem Planeten Menschen gibt.“, rief er seinem Teamleiter in gemäßigtem Ton zu, damit die Dinos nicht auf sie aufmerksam wurden. __

  10. #50
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    Rodney McKay

    McKay runzelte die Stirn, als er Sheppard Kommentar hörte. Es würde für den Moment ziemlich einfach werden? Wirklich? Nur zu gern würde er die Definition von einfach des Lieutenant Colonels in Erfahrung bringen. Für Rodney war es jedenfalls keineswegs einfach zwischen den Flugsauriern und den nichtflugtüchtigen Dinosauriern einen Canyon hinunterzuklettern... und das auch noch zu überleben. Nun gut, als John dann meinte, dass sie erstmal nicht klettern würden, wurde die Unternehmung etwas einfacher. Trotzdem teilte er seine Einschätzung von einfach nicht. Aber das war nun nicht der Zeitpunkt für Streitigkeiten und Rodney hatte kaum etwas einzuwenden, wenn sie fürs erste nicht an einem dünnen Seil über einem tiefen Canyon baumeln würden.

    Deshalb folgte der Kanadier gleich mal Sheppard, versuchte möglichst unten zu bleiben, sodass die Dinos ihn nicht sofort entdecken würden. Aber vermutlich würden sie ihn bereits hören, denn er hatte das Gefühl, dass er seine Füße stets so ungeschickt platzierte, dass er irgendwelche Äste niedertrampelte. Womöglich sollte er in seinem nächsten Leben doch zu den Pfadfinder gehen und lernen, wie man sich in der Natur verhielt... aber für den Moment nutzte ihm das wenig.

    Gerade als er das Gefühl hatte, dass sie gut vorankamen, meldete sich Ronon zu Wort. Sofort blieb Rodney stehen und sah zu dem Satedaner, da er natürlich wissen wollte, ob sie schnell rennen mussten oder nicht. Aber Ronon scheuchte sie nicht fort, stattdessen hatte er etwas entdeckt und was er sagte, gefiel ihm gar nicht. McKay verengte die Augen und konnte nicht anders, als zu Ronon zu gehen und sich anzusehen, was dessen Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte.

    Als er die Knochen entdeckte, spürte er sofort, wie ihn Übelkeit überkam. Er hielt sich die Hand an den Mund und versuchte den Würgreiz zu unterdrücken. Da hatte wohl noch jemand versucht, am Canyon entlang zu gehen... was ja so einfach war.

    "Großartig. Das macht es doch gleich aufregender.", meinte er sarkastisch. Gerade als er sich wegdrehen wollte, entdeckte er jedoch etwas. Die Knochen lagen ziemlich zerstreut in dem Gebüsch. Rodney meinte jedoch, dass er einen Arm ausmachen konnte und an den Knochen war ein... Armreif? Dieser sah ziemlich robust aus und schien dezent mit Antikerschrift verziert zu sein.

    "Seht ihr das?" Der Wissenschaftler deutete auf das Schmuckstück. "Was haltet ihr davon?"


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  11. #51

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    John Sheppard

    Es war unglaublich, dass es McKay, obwohl sie schon zahlreiche Missionen gemeinsam absolviert hatten, immer noch nicht gelang sich möglichst lautlos durch das Unterholz zu bewegen. John konnte zwar auch nicht von sich behaupten, dass er so leise wie Ronon oder Teyla war, aber sie konnten von Glück reden, dass momentan offensichtlich keine Dinos in der Nähe waren, sonst wären sie dank Rodney sicher längst angegriffen worden. Trotzdem sah es im Moment so aus, als würde es ihnen wirklich gelingen problemlos zu dem Ursprung der seltsamen Energiesignatur zu gelangen.

    Zuversichtlich folgte John immer weiter dem Canyon, bis Ronon plötzlich etwas entdeckte, das ihm entgangen war. Reflexartig gab er das Signal, dass sie stehen bleiben sollten und ging dann zu seinem Teamkollegen. So wie es aussah, hatte Ronon wirklich den Beweis dafür gefunden, dass es auf diesem Planeten Menschen gab. Das Skelett wirkte bereits stark verwittert, doch die Spuren an den Knochen waren eindeutig. Die Dinos hatten offensichtlich an den Knochen der Person geknabbert und er konnte sich sehr gut vorstellen, dass die Urzeitechsen auch für den Tod der Person verantwortlich waren. Aber sie hatten ja bereits gewusst, dass die Dinosaurier gefährlich waren.

    Interessanter war Doktor McKays Entdeckung. Interessiert ging John in die Knie und betrachtete sich das Armband näher. Obwohl das Armband von Moos bedeckt wurde, konnte er deutlich einige Antikerschriftzeichen entdecken. Um noch mehr erkennen zu können wollte er das Moos von dem Armband entfernen, doch bereits als er sich dem Armband näherte begann es blau zu schimmern. Erstaunt zog John seine Hand zurück, doch in diesem Moment löste sich das Gerät von dem Arm des Skeletts und bewegte sich von irgendeiner unsichtbaren Kraft getrieben in Richtung seines Handgelenks.

    Sofort sprang John zurück und richtete seine Waffe auf das Gerät, das nachdem er es fast berührt hatte ein seltsames Eigenleben entwickelt hatte. „Irgendwie gefällt mir das nicht.“, kommentierte John, während das Armband sich fast wie eine Schlange über den Boden bewegte.
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  12. #52

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    Ronon Dex

    Statt sich erst einmal zu erkundigen was er denn entdeckt hatte, wollte McKay sofort wissen ob sie so schnell wie möglich verschwinden sollten. Dabei ging von dem Skelett vermutlich keine Gefahr mehr aus. Dafür waren die Knochen schon viel zu sehr von Sonne, Wind und Regen ausgelaugt. Er hatte Sheppard damit ja auch nur zeigen wollen, dass es hier zumindest früher einmal Menschen gegeben hat. Für Rodney reichte der Anblick jedoch um den Würgereiz auszulösen, was die vor den Mund gehaltene Hand zeigte.

    Kurz darauf wollte der Phyiker sich dann schon umdrehen, um weiter zu gehen, als ihm etwas an dem Skelett auffiel, auf das er sie aufmerksam machte. Für Ronon war das jedoch nur ein Armreif, mit dem die Person sich ein wenig geschmückt hatte. John allerdings schien mehr an dem Schmuckstück interessiert zu sein. Und da er sogar in die Knie ging, um sich das Teil näher ansehen zu können, trat Ronon ein paar Schritte zurück und behielt die Umgebung gut im Auge, damit sie nicht von irgendetwas überrascht wurden.

    Erst als Sheppard hektisch zurück sprang, blickte Ronon wieder zu dem Skelett. Das Armband hatte sich von dem Knochen gelöst und kroch langsam auf John zu, der seine Waffe auf es gerichtet hatte. Warum er nicht gleich schoss, verstand Ronon jedoch nicht. Für ihn stellte dieses Ding eine Bedrohung da. Deshalb eilte er mit ein paar großen Schritten auf es zu, kickte es mit dem Fuß ein Stück zur Seite und schoss mit seiner Waffe darauf. Allerdings ohne großen Erfolg. Es flackerte kurz und setzte dann seinen Weg zu Sheppard weiter fort.

  13. #53
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    Rodney McKay

    Offensichtlich wollte John auch genauer wissen, was dieses Armband war. Ronon sah darin vermutlich nur ein hässliches Schmuckstück, doch da war etwas, das Rodney das Gefühl gab, dass ihm die Technologie bekannt vor kam. Er kramte ein wenig in seiner Ausrüstung, bis er seinen kleinen Scanner gefunden hatte. Er hatte diesen aber noch nicht ganz in der Hand, als er mitbekam, wie Sheppard zurücksprang.

    "Was zum...?" Es dauerte ein paar Sekunden, bis der Kanadier realisierte, was gerade vor sich ging. Der Colonel hatte sich dem Ding genähert und nun schien es zum Leben erwacht zu sein. Es hatte sich aktiviert. Dessen war sich Rodney sicher. Während McKay ein Stück entfernt stand und nichts tun konnte, als zu beobachten, schaltete sich Ronon sofort ein und versuchte das Ding von Sheppard abzuhalten. Aber es kroch schon wieder in dessen Richtung. Das hatte bestimmt etwas mit dem Antiker-Gen zu tun.

    "Gehen Sie weiter zurück, vielleicht hat das Ding einen bestimmten Radius, in dem es aktiv wird.", der Kanadier selbst bewegte sich auch noch ein Stück zurück. Mal sehen, ob es etwas nutzen würde.


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  14. #54

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    John Sheppard

    Es gab Tage, an denen er das ATA-Gen geradezu verfluchte und mittlerweile hatte er das Gefühl, dass heute einer dieser Tage werden würde. Was auch immer dieses Armband war, es ließ sich nicht abwimmeln. Selbst als Ronon es ein Stück zur Seite trat und dann darauf schoss, leuchtete es nur kurz und setzte seinen Weg dann äußerst zielsicher fort, zum Teil hatte er sogar das Gefühl, dass das Ding noch ein wenig schneller geworden war. Was war das nur für ein seltsames Ding?

    Skeptisch ging John noch ein paar Schritte zurück und beobachtete aus den Augenwinkeln, wie sich auch Rodney ein Stück zurückzog. Doch das schien dem sich über den Boden schlängelnden Armband egal zu sein. Wenn es einen Radius hatte, in dem es aktiv blieb, dann war dieser Radius offensichtlich recht groß. Vorsichtig ging John noch ein paar Schritte zurück und musste dann feststellen, dass das Ding gar nicht mehr hinter ihm sondern hinter Rodney her war. Sein Teamkollege hatte sich wohl für einen Augenblick näher an dem Armband aufgehalten als er und nun hatte es sein Ziel geändert.

    „Rodney!“, machte er seinen Kollegen darauf aufmerksam, dass das Armband es nun scheinbar auf ihn abgesehen hatte und richtete dann wieder seine Waffe auf es.

    Wenn Ronons Energiewaffe nicht wirkte, dann würde vielleicht seine P90 es so sehr beschädigen, dass es wieder inaktiv wurde. Rasch entsicherte er seine Waffe und schoss es auf es, doch es leuchtete erneut kurz und setzte dann seinen Weg weiter fort. Aber vielleicht gab es ja noch einen anderen Weg. Die meisten Geräte der Antiker konnten durch Gedanken gesteuert werden, vielleicht war es bei diesem Armband genauso. Mit einem kurzen Blick zu Rodney und Ronon trat er wieder näher an das Armband heran und begann fest daran zu denken, dass es sich deaktivieren sollte. Doch anstatt sich zu deaktivieren wurde das Ding noch schneller und schien nun wieder so schnell wie möglich sein Bein erreichen zu wollen.

    „Ronon, treten sie es in den Canyon.“, wies er den Satedaner an und sprang wieder ein Stück zurück, damit Ronon das Ding in die Schlucht hinter ihnen schleudern konnte.
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  15. #55

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    Ronon Dex


    Nachdem es nichts geholfen hatte das Ding weg zu treten, kam Dr. McKay auf die Idee, dass es vielleicht helfen würde sich etwas weiter von dem Armband zu entfernen. Möglich wäre es. Also ging auch er ein paar Schritte zurück. Doch statt liegen zu bleiben, wendete es sich nun von Sheppard ab und bewegte sich auf Rodney zu. Grund genug für den Colonel nun mit seiner P90 auf es zu schießen. Leider mit dem selben Erfolg, den er mit seiner Waffe gehabt hatte.

    Aber irgendetwas musste es doch geben um das Ding aufzuhalten. Ronon sah sich schnell um ob er vielleicht etwas entdeckte mit dem er auf das Armband schlagen und es dadurch zertrümmern konnte. Einen großen Stein vielleicht. Ein Stückchen von ihnen entfernt lag einer auf dem Boden. Er wollte schon mit ein paar großen Schritten zu ihm eilen, da bemerke er den Blick von Sheppard. Offensichtlich hatte er etwas vor. Ronon fragte sich zwar was, aber er blieb ruhig stehen und beobachtete seinen Teamleiter, der nun wieder auf das Ding zu ging. Für eine gute Idee hielt Ronon das nicht. Und Erfolg hatte er damit auch nicht. Das Armband änderte nur wieder seine Richtung und es wirkte so, als ob es nun noch um einiges schneller auf John zu kroch.

    Jetzt reichte es wirklich. Noch bevor Sheppard ihn aufforderte das Band in den Canyon zu schleudern, riss er, damit er dem Ding nicht zu nahe kommen musste, von dem Busch neben ihm einen längeren Ast ab und hob es mit ihm auf. Doch bevor er dazu kam es so weit wie möglich weg zu schleudern, hörte er ein leises, aber durchdringendes Summen und alles um ihn herum begann vor seinen Augen zu verschwimmen, bis er überhaupt nichts mehr erkennen konnte. Dieser Zustand hielt aber nur kurz an und als er wieder deutlich sehen konnte, befand er sich an einem ganz anderen Ort. Vermutlich hatte er mit dem Stock einen Knopf berührt und damit den Ortswechsel ausgelöst. Aber zum Glück waren auch seine Freunde hier. „Alles in Ordnung?“, erkundigte er sich bei ihnen, wunderte sich dann aber darüber wieso das Armband bei ihm überhaupt funktioniert hatte, wo es zuvor doch nur auf das Antiker Gen seiner beiden Freude reagiert zu haben schien. Oder hatte John diesen Transport schon zuvor ausgelöst?

  16. #56
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    Rodney McKay

    Solangsam war McKay tatsächlich mit seinem Latein am Ende. Er konnte nicht mehr viel tun. Und als würde er sich nicht schon hilflos genug fühlen, schlängelte sich das Ding nun auch noch in seine Richtung. Mit großen Augen wich er ein weiteres Stück zurück. Wieso hatte er dieses Ding nur sehen müssen? Sowohl Sheppard, als auch Ronon wäre daran vorbei gegangen. Aber nein, er hatte seinen Mund nicht halten können, weil er es interessant fand. Es war auch interessant... aber er wollte gewiss nicht herausfinden, was passieren würde, wenn dieses Armband John oder ihn erreichte.

    "Ich sehe es, Sheppard, aber ich weiß nicht, wie ich dieses Ding deaktivieren soll." Rodney konnte nicht verhindern, dass er ein wenig panisch klang. Schließlich wies der Colonel den Satedaner an, das Armband in den Canyon zu werfen. Auch wenn Ronon das Antikergen nicht besaß, war es eine gute Idee, es nicht direkt anzufassen, sondern einen Ast zu verwenden.

    Gespannt beobachtete der Kanadier, wie sich der Satedaner näherte und das Armband mit dem Ast aufnahm. Nicht mehr lang, dann würde das Ding im hohen Bogen nach unten fliegen... oder auch doch nicht. Rodney wusste nicht wie ihm geschah, als sich plötzlich die Umgebung veränderte. Was ging hier nur vor sich?

    "Ich glaube schon.", antwortete Rodney langsam und sah sich um. Sie standen nun plötzlich in einer Art Höhle. Der schroffe Fels um sie herum, wirkte feucht. Als sich der Kanadier umdrehte, merkte er, dass die Höhle zu einer Seite offen war und Tageslicht herein kam. "Aber wo sind wir hier?"


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  17. #57

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    John Sheppard

    Irgendwie mussten sie dieses verdammte Armband doch wieder deaktivieren können. Aber offensichtlich genügte der gedankliche Befehl, dass es sich deaktivieren sollte, nicht. Stattdessen musste wohl irgendein anderes Kommando eingesetzt werden, doch auf die Schnelle fiel John nichts Passendes ein. Also von Benutzerfreundlichkeit hatten die Antiker scheinbar wirklich noch nie gehört, sonst hätten sie doch niemals ein Gerät erfunden, das sich nur mit irgendwelche exotischen Befehlen abschalten ließ. Oder das Gerät war derart konstruiert worden, dass es sich erst abschaltete, wenn es seine Aufgabe erfüllt hatte. Aber dazu würde es hoffentlich nicht kommen. Er war zwar nicht so unruhig wie Rodney, aber mittlerweile machte sich auch ein ungutes Gefühl in ihm breit. Eigentlich wollte er gar nicht erfahren, wofür das Gerät entwickelt worden war, aber wenn er bedachte, was sie schon alles probiert hatten, um das Gerät abzuschalten oder zu zerstören, dann würde es sich sicher auch nicht von einem Sturz in den Canyon aufhalten lassen.

    Ronon schien seinen nächsten Befehl schon voraus zu ahnen und riss einen langen Ast von einem Busch ab. Doch noch bevor sein Teamkamerad irgendetwas machen konnte, hatte John das Gefühl, dass ihm schwindelig wurde. Die gesamte Umgebung verschwamm vor seinen Augen, bis er plötzlich gar nichts mehr sehen konnte. Schnell versuchte er noch nach seiner Waffe zu greifen, doch er hatte das Gefühl, dass er seine Hände nicht mehr bewegen konnte. Glücklicherweise hielt dieser Zustand nicht lange an und als er endlich wieder etwas erkennen konnte, befanden sie sich in einer Höhle.

    „Mir geht es gut.“, antwortete John seinem Teamkollegen, während er sich auf alles vorbereitet umsah. Die Wände bestanden aus rauen Felsen, aber der Boden wirkte glatt, als wäre er regelrecht flach geschliffen worden. „Ich weiß es nicht.“, erwiderte John und bemerkte plötzlich etwas Glitzerndes in Rodneys Nähe. „Aber ich weiß, dass dieses Armband etwas damit zu tun hat und dass es uns in die Höhle gefolgt ist.“, meinte er und deutete dabei auf das Armband, das offensichtlich nicht mehr aktiv war. „Wir sollten uns in der Höhle umsehen. Das Armband hat uns aus irgendeinem Grund hierher gebracht und ich möchte wissen warum. Außerdem finden wir dann vielleicht auch den Ursprung für die seltsame Energiesignatur. Ronon, sie gehen vor.“, wies er seinen Teamkameraden an, denn falls sich noch weitere schwer kontrollierbare Antikergeräte hier waren, dann wollte er nicht, dass Rodney oder er sie vielleicht durch ihre bloße Anwesenheit unabsichtlich aktivierten.
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    John Sheppard - Samantha Carter

  18. #58

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    Ronon Dex

    Alle schienen den Transport gut überstanden zu haben. Nur wo sie waren, dass wusste auch Ronon nicht. Ein Grund für ihn sich aufmerksam umzusehen, denn womöglich versteckten sich ja irgendwelche Feinde hinter der nächsten Ecke und warteten nur darauf sie anzugreifen. Doch glücklicherweise konnte er nichts entdecken. Zumindest nicht in ihrer direkten Nähe. Außer dem seltsamen Armband, auf das sie Sheppard gerade aufmerksam gemacht hatte. Dieses Ding war ihnen doch tatsächlich hierher gefolgt. Aber offensichtlich war es nicht mehr aktiv. Wahrscheinlich war es das Beste wenn sie es nicht mehr weiter beachteten und einfach hier liegen ließen.

    „In Ordnung.“, meinte er dann mit einem leichten Nicken zu dem Colonel, als er ihn aufforderte voran zu gehen, um die Höhle zu erforschen. Vorsichtig ging er in dem schwachen Licht, das vom Eingang herein fiel, weiter in die Höhle hinein. Etwas besonderes konnte er allerdings nicht finden. Nur einen größeren, von Sonnenlicht, das durch ein Loch in der Decke fiel, durchfluteten Raum. Das Licht war so hell, dass Ronons Augen einen Augenblick brauchten, bis sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatten. Dann sah er einen kleinen Teich, in dessen Mitte sich ein hoher Fels befand. Langsam näherte er sich dem See und ging ein Stückchen an dem Ufer entlang, bis er an dem Felsen eine kleine Vertiefung entdeckte. Er betrachtete sie sich ein wenig näher und plötzlich hatte er das Gefühl, dass ihn die Form an etwas erinnerte.

    „Sheppard, Dr.McKay, ich glaube ich habe etwas gefunden. Sehr euch das an.“ Er deutete mit seiner Waffe auf die Stelle an dem Felsen wo die Vertiefung war. „Denkt ihr nicht auch, dass dort das Armband hinein passen könnte. Vielleicht hat es uns deswegen hierher gebracht.“ Dumm war nur, dass der Felsen von Wasser umgeben war. Doch vielleicht änderte sich das ja, wenn sich das Armband der Vertiefung näherte.

  19. #59
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    Rodney McKay

    Er hatte darauf gedrängt, die Energiesignatur zu untersuchen. Wieso war er immer so stur? Wieso musste er immer alles wissen und erforschen? Aber er war nun einmal Wissenschaftler. Ein guter Wissenschaftler. Und natürlich war er dann auch neugierig. Dennoch wünschte er sich gerade, dass sie eher umgekehrt wären und schon wieder auf Atlantis bei einer guten Tasse Kaffee saßen.

    Gedankenverloren starrte er tiefer in die Höhle, tastete nun langsam seinen Körper ab. Es war gut, dass es den anderen auch gut ging, aber vielleicht war ihm etwas entgangen. Aber er schien komplett hier gelandet zu sein. OK, zumindest lief nicht alles schief. Als er sich weiter umsah, überlegte er, wohin dieses Armband verschwunden war. Es dauerte nicht lange, bis er es auf dem Boden entdeckte und er sprang ein Stück zurück, da es für seinen Geschmack ein wenig zu nah bei ihm lag. Währenddessen meinte Sheppard auch schon, dass es gewiss einen Grund gab, wieso das Armband sie in diese Höhle transportiert hat. Wirklich? Aber irgendwie mussten sie ja herausfinden, wo sie hier gelandet waren... ansonsten würden sie auch kaum einen Ausweg finden.

    Inzwischen hatte er auch wieder einigermaßen seine Stimme gefunden.

    "Ich denke, Sie haben Recht. Wenn das Armband Antikertechnologie ist und es das ATA-Gen in uns gespürt hat, wird es uns gewiss nicht in Gefahr bringen." Zumindest hoffte er das und der Kanadier wollte auch ehrlich gesagt nicht ausprobieren, was das Ding an seinem Arm anstellen würde. Er war auch froh, dass Sheppard dem Satedaner befahl voraus zu gehen. Vermutlich ging der Colonel auch lieber auf Nummer sicher.

    McKay folgte Ronon und ging dabei neben John her. Aufmerksam sah er sich um, auch immer darauf bedacht, wo er seinen nächsten Schritt hinsetzen würde. Er wollte keine weiteren Überraschungen.

    Weit kamen sie gar nicht, als Dex auch schon meinte, dass er etwas interessantes entdeckt hatte. Tatsächlich kamen sie auch sogleich in einen großen, erstaunlich hellen Raum. Durch die Decke drang Tageslicht. Die Sonnenstrahlen erhellten einen hohen Fels in der Mitte, zu dessen Fuß sich ein Teich befand. Damit konnten sie doch hoffentlich etwas anfangen.

    Während der Satedaner zur Mitte ging und den Fels näher betrachtete, hielt sich Rodney zurück. "Das sieht doch schon mal nicht schlecht aus. Der Raum wurde auf jeden Fall so angelegt, also ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Antiker hier etwas versteckt haben." McKay schritt langsam außen herum und richtete seine Aufmerksamkeit nun auf die Wände. Leicht zeichneten sich hier unscheinbare Muster ab. Er blieb stehen und streckte seine Hand danach aus. Kurz zögerte Rodney und überlegte, ob die Idee gut war. Aber dann überwand er sich und strich mit dem Finger darüber. Es bröselte langsam Sand herunter und brachte eine Schrift zum Vorschein. Er wischte schneller darüber, um mehr frei zu legen.

    Hinter ihm sprach Ronon ihn plötzlich an. Scheinbar hatte er auch etwas interessantes entdeckt.

    "Geben Sie mir einen Moment, ich habe hier auch etwas."

    Die Zeichen waren den ihm bekannten Schriftzeichen der Antiker ziemlich ähnlich. Aber dennoch gab es Unterschiede. Vielleicht war es eine frühe Form der Antikerschrift, oder eine verwandte Schrift, die sich parallel entwickelt hat. "Sehen Sie das? Ich brauche etwas Zeit, um diese zu entziffern, aber es sollte mir möglich sein."

    Der Kanadier wandte sich um, um Ronons Entdeckung zu begutachten. Er schluckte kurz. Das hatte der Satedaner gut erkannt und McKay musste ihm zustimmen. Es schien, als würde das Armband hineinpassen.

    "Bleibt nur die Frage, wer dieses Ding holt, um es auszuprobieren." Rodney blickte von Ronon zu Sheppard und wartete ab, ob sich einer von beiden freiwillig melden würde.


    SPIELLEITUNG
    SGA - New Hope

  20. #60

    Standard

    John Sheppard

    Vorsichtig drangen sie weiter in die Höhle vor, doch schon nach Kurzem entdeckten sie einen Raum, der geradezu von Sonnenlicht geflutet wurde. Nachdem sie eine Weile in den dunklen Gängen der Höhle verbracht hatten, wirkte das Licht geradezu gleißend hell und John benötigte einen Moment, um sich an die Helligkeit zu gewöhnen. Erst dann gelang es ihm etwas mehr in dem Raum zu erkennen. Offensichtlich hatte die Kammer nur zwei Eingänge, der durch den sie gerade gekommen waren und der durch den das Sonnenlicht kam und wenn er sich nicht täuschte, dann schien, das Loch, durch das das Sonnenlicht kam, von irgendetwas bedeckt zu sein. Er hatte das Gefühl, dass es sich um einen riesigen Kristall handelte, aber durch die Helligkeit des Lichts konnte er keine Details erkennen. Doch wenigstens blieb dadurch nur noch ein Eingang übrig, den sie verteidigen mussten, aber auch nur ein Fluchtweg. Im schlimmsten Fall konnten sie hier sehr schnell eingekesselt werden und obwohl sie auf diesem Planeten bisher keinen Menschen begegnet waren, wollte er auch die Dinosaurier nicht unterschätzen. Wenn die Viecher auf diesem Planeten genauso intelligent waren wie die Raptoren in Jurassic World, dann konnten die Dinos auch sehr schnell zu einem Problem werden. Aber der Inhalt dieser Höhle schien auch viel zu interessant zu sein, als dass sie sich nun einfach wieder auf den Weg nach Hause machen konnten.

    Während er sich die Decke der Höhle genauer betrachtet hatte, hatte Ronon bereits einen Stein entdeckt, in den das Armband passen könnte und auch Rodney hatte etwas interessantes gefunden.

    „Im Moment lassen wir das Armband noch da, wo es ist. Wer weiß, was es auslöst, wenn wir es hierher bringen.“, wies er seine Kollegen und blickte dann nachdenklich zu dem Stein in der Mitte der Höhle.

    Wenn sie sich wirklich dazu entscheiden sollten, dass sie das Armband zu dem Stein bringen wollten, in dem sich die Vertiefung befand, dann würde einer von ihnen wohl oder übel schwimmen müssen und Gewässer in Höhlen neigten dazu sehr kalt zu sein. Aber wenn es ihnen half das Rätsel über Dilaras Herkunft zu lösen, dann nahm er es auch in Kauf in das kalte Wasser zu springen und das Armband zu dem Stein zu bringen. Außerdem bestand immer noch die Möglichkeit, dass Rodneys Vermutung stimmte und das Armband sie nicht in Gefahr bringen würde. Wenn das stimmte, dann gab es vielleicht noch einen anderen Weg, um zu dem Stein zu gelangen.

    „Rodney, versuchen sie den Text zu übersetzen. Ich möchte wissen, was geschieht, wenn wir das Armband zu dem Stein bringen. Ronon, sie und ich sehen uns nach einem zweiten Ausgang um. Vielleicht gibt es hier noch irgendwelche Geheimgänge.“, wies er seine Teamkameraden an und begann dann die Wände des Raumes abzusuchen. Vielleicht würden sie ja sogar auf weitere Texte stoßen, die ihnen mehr mehr über den Zweck des Armbands und des Steins verraten würden.
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    John Sheppard - Samantha Carter

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