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Thema: [100] Die Legende von Joshiko

  1. #1
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    Standard [100] Die Legende von Joshiko

    Titel: Die Legende von Joshiko
    Wort (Nummer): Märchen (40)
    Genre: Crack, Märchen (eigentlich Märchencrack)
    Personen: Einige aus SG-1, SGA und SGU, wenn auch in einem etwas anderen Erscheinungsbild
    Rating: G
    Wörter: ca. 3.500
    Anmerkung des Autors: Was soll ich groß sagen? Plötzlich war es da, dieses total bescheuerte [100]er-Plotbunny … ich konnte nichts dagegen tun





    Die Legende von Joshiko





    Es war einmal …





    … ein Geschwisterpaar, welches in einer ganz ganz armen Familie lebte. Sie waren so arm, dass das Geld nicht einmal reichte um sich richtig satt zu essen.
    Eines Tages hörten die beiden Geschwister von einem Lebkuchenhaus, welches sich in einem geheimnisvollen Wald befinden sollte und so machten sie sich auf, es zu suchen. Der Wald war schnell gefunden, befand er sich doch genau hinter ihrem Haus.
    Aber danach fingen die Probleme an …






    „Meredith! Wir haben uns verlaufen! Ich hab dir gesagt wir hätten links gehen müssen!“

    „Wir hätten links gehen müssen! Wir hätten links gehen müssen!“, äffte Meredith seine Schwester nach. „Hör zu, ich bin der Ältere, also entscheide ich wo der richtige Weg ist!“

    „So was entscheidet man aber nicht einfach“, belehrte Jeannie ihren Bruder. „Entweder es ist der richtige Weg oder eben nicht.“

    „Ach wirklich?“, brauste Meredith auf, kam aber nicht weiter, da er vor lauter böse auf seine Schwester starren den Weg aus den Augen verloren hatte und voll gegen einen Baum krachte. Er taumelte einen Schritt zurück und setzte sich auf den Allerwertesten. „Autsch!“

    Unter dem unerwarteten Zusammenprall fing der Baum an zu wackeln, woraufhin eine Gestalt von einem der oberen Äste fiel und mit dem Kopf voraus auf Meredith landete, was beiden ein lautes Stöhnen entlockte.

    Jeannie stand einen Moment erschrocken da, dann lief sie zu den Beiden und half der auf ihrem Bruder gelandeten Fremden auf die Beine. „Alles OK?“

    „Ich glaube ja“, antwortete die Frau und tastete sich vorsichtshalber ab.

    „Bei mir auch! Danke der Nachfrage“, kam es von Meredith, der sich leise stöhnend aufrappelte. „Warum klettern Sie überhaupt so hoch auf Bäume?“, wollte er von der Fremden wissen. „Dabei kann man sich schnell schwer verletzten.“

    „Und wieso laufen Sie gegen Bäume?“, konterte diese. „Das tut doch bestimmt auch weh.“

    Meredith starrte sie an und grummelte irgendetwas Unverständliches.

    „Um auf die Frage zurückzukommen“, redete die Frau weiter, „ich hab mich da oben versteckt.“

    „Versteckt? Vor wem?“, fragte Meredith sichtlich verwirrt. Bis jetzt waren sie im Wald auf nichts Bösartiges getroffen.

    Die Frau runzelte die Stirn. „Ihr seid nicht von hier oder? Ihr scheint euch ja gar nicht auszukennen. Vielleicht sollten wir uns erstmal vorstellen.“ Sie streckte den beiden ihre Hand entgegen. „Rotkellerchen. Freut mich.“

    „Ich bin Jeannie und das ist Meredith“, stellte Jeannie sich und ihren Bruder vor. „Vor wem hast du dich jetzt versteckt?“

    „Na vor dem großen bösen Woolfy“, erwiderte Rotkellerchen. „Der versetzt den ganzen Märchenwald in Angst und Schrecken.“

    Jeannie runzelte die Stirn. „Tatsächlich? Kann man denn da gar nichts tun?“

    „Naja, es gibt da eine Legende von einer Prinzessin die im Körper eines Frosches gefangen ist und den großen bösen Woolfy besiegen könnte. Allerdings müsste sie zuerst von ihrem Prinzen geküsst und in einen Menschen zurückverwandelt werden. Und bis jetzt ist der Richtige noch nicht erschienen. Der Legende nach muss er einen Frauennamen tragen und …“
    Rotkellerchen stockte als sie die Erkenntnis wie ein Blitz traf. Sie starrte genau wie Jeannie zu Meredith.

    Dieser sah unsicher zwischen den beiden Frauen hin und her, bis auch ihm aufging, auf was sie hinauswollten. Dann schüttelte er entsetzt den Kopf. „Nein! Nein! Kommt überhaupt nicht in Frage! Ich küss doch keinen Frosch! Wir haben eh keine Zeit … sind auf dem Weg zu einem Lebkuchenhaus …“

    Rotkellerchen runzelte die Stirn. „Zu einem Lebkuchenhaus? Da seit ihr hier aber ziemlich falsch …“

    Jeannie warf ihrem Bruder einen triumphierenden Blick zu. „Siehst du? Wir sind doch falsch! Aber wenn wir schon mal hier sind, könnten wir auch gleich den netten Bewohnern hier helfen.“

    „Ich küss aber keinen Frosch!“, wiederholte Meredith entschlossen.

    „Laut Legende werden der Auserwählte und die Prinzessin am Ende ein Paar“, meinte Rotkellerchen augenzwinkernd.

    „Oh … ah … tatsächlich …?“, stotterte Meredith. „Und diese Legende … sagt die zufällig auch, ob die Prinzessin hübsch ist?“

    „Meredith!“, rief Jeannie und starrte ihren Bruder böse an.

    „Sie ist die schönste unter den Schönen“, schwärmte Rotkellerchen, obwohl die Legende darüber überhaupt keine Auskunft gab. Aber dieser Meredith war anscheinend der Auserwählte. Und wenn er nur durch eine Notlüge dazu gebracht werden konnte seine Bestimmung zu erfüllen, wie es momentan den Eindruck machte, dann war es eben so. Und wer wusste es schon – vielleicht war die Prinzessin ja wirklich eine Schönheit …

    „Also gut“, lenkte Merdith ein. „Eventuell könnte ich diese Angelegenheit doch noch schnell dazwischen schieben … also wo ist diese Fröschin?“

    „Tja, dass ist eine gute Frage.“ Rotkellerchen rieb sich unsicher das Kinn. „Eigentlich hatten wir uns schon mit der Herrschaft des großen bösen Woolfys abgefunden und Josh …“

    „Josh?“

    „Die Prinzessin. Josh ist die Abkürzung von Joshiko. Naja, denken wir zumindest“, schob Rotkellerchen nach. „Nun, Josh hatte irgendwann das warten satt und hat beschlossen lieber durch den Mächenwald zu ziehen und Spaß zu haben. Sie ist mal hier und mal da.“

    Meredith rollte mit den Augen. Das ging ja wirklich toll los! Soviel zu einer schnellen Traumprinzessin! „Und wo ist sie jetzt gerade?“

    Rotkellerchen schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht.“ Dann hellte sich ihr Gesichtsausdruck auf. „Aber ich weiß wer es wissen müsste! Kommt, folgt mir!“

    Meredith und Jeannie folgten Rotkellerchen in den Wald. Schon nach kurzer Zeit wurde es immer düsterer und finsterer.
    „Das ist das Werk des großen bösen Woolfys“, erklärte Rotkellerchen und bog an einer großen Eiche rechts ab. „Früher war hier alles voll Farbe und Freude, aber das ist schon lange nicht mehr so. Manche Orte sind nicht so schlimm betroffen wie andere. Das hier zum Beispiel ist eine ganz üble Gegend.“

    Nach einer halben Stunde näherten sie sich schließlich ihrem Ziel, einer Lichtung, die einige hundert Meter vor ihnen aufgetaucht war. Mitten auf der Lichtung war ein riesiges Lagerfeuer errichtet und eine Gestalt hüpfte um es herum und schrie dabei irgendwas, was aber aus der Ferne nicht zu identifizieren war.
    Erst als sie näher kamen, konnte Meredith die Worte verstehen.

    „Oh wie gut das niemand weiß, dass ich Rushpelstilzchen heiß!“

    „Und wenn du es nicht die ganze Zeit in der Gegend rumschreien würdest, wüssten es vielleicht noch weniger“, meinte Rotkellerchen und betrat die Lichtung.

    Rushpelstilzchen wirbelte zu seinen Besuchern herum. „Rotkellerchen! Hast du mich erschreckt! Was machst du hier?“

    „Wir suchen Josh. Weißt du wo sie steckt?“

    Rushpelstilzchen legte den Kopf schief. „Ich glaube schon. Aber ich verrate es euch nur, wenn ihr erratet wie ich heiße.“

    „Rushpelstilzchen“, sagte Rotkellerchen.

    „Nein nicht du“, winkte Rushpelstilzchen ab und nickte zu Meredith und Jeannie. „Die Beiden sollen raten.“

    „Rushpelstizchen“, meinte Jeannie.

    Rushpelstilzchen verzog das Gesicht. „Von woher weißt du das?“

    „Nun, sie hat es gerade gesagt“, erwiderte Jeannie und deutete auf Rotkellerchen.

    „Außerdem haben Sie es gerade laut genug heraus posaunt, dass es vermutlich der ganze Wald weiß“, schob Meredith nach.

    „Pah!“ Rushpelstilzchen verzog den Mund. „Nicht der ganze Wald.“

    „Sag nicht ...“ Rotkellerchen verdrehte die Augen. Als Rushpelstilzchen grinste stöhnte sie auf und drehte sich zu ihren Begleitern um. „Der ganze Wald weiß inzwischen wie Rushpelstilzchen heißt. Bis auf eine einzige Person. Der Postbote hat nach wie vor keine Ahnung.“

    „Was ist jetzt mit meiner Prinzessin?“, wollte Meredith ungeduldig wissen.

    „Nicht so eilig!“, rief Rushpelstilzchen und fing an zu überlegen. Schließlich hellte sich sein Gesicht auf. „Ich hab's! Holt erst den Postboten! Er soll raten wie ich heiße!“

    „Rushpelstilzchen“, versuchte Rotkellerchen ihn umzustimmen, „du weißt doch gar nicht um was es geht. Die beiden ...“

    „... müssen sich auch an die Regeln halten! Und die mache ich!“ Rushpelstilzchen streckte ihnen die Zunge raus. „Und außer mir kann euch keiner helfen!“

    „Außer mir.“

    Die Vier drehten sich überrascht zu einer Baumreihe am Rande der Lichtung um. Aus der Dunkelheit eines Dickichts trat eine blonde Frau auf sie zu und grinste breit.

    „Oh nein, nicht du schon wieder“, stöhnte Rushpelstilzchen und drehte sich mit wehleidigem Gesicht zu Meredith und Jeannie. „Die macht mir immer meine ganzen Geschäfte kaputt.“

    Rotkellerchen dagegen freute sich um so mehr die blonde Frau zu sehen. Sie begrüßten sich per Handschlag und umarmten sich freundschaftlich. Dann drehte sich Rotkellerchen wieder zu ihren Begleitern um. „Darf ich vorstellen: Die gestiefelte Carter.“

    Die gestiefelte Carter nickte den Geschwistern zu. „Freut mich. Also von dem was ich gehört habe, sucht ihr Joshiko.“

    Rotkellerchen nickte. „Wo ist sie denn gerade? Wieder Billiardspielen? Oder Fernsehschauen? Diese neue Serie … wie hieß sie noch gleich? Wormhole GalaXy?“

    Die gestiefelte Carter schüttelte den Kopf und deutete zu einigen Bergen im Hintergrund. „Nein sie wollte zu den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen. Da ist heute großes Pokerturnier. Außerdem haben die jetzt W-Lan.“

    „Echt?“, fragte Rotkellerchen überrascht. „Im Märchenwald gibt’s inzwischen W-Lan? Dass ist völlig an mir vorbeigegangen ...“

    Die beiden Frauen verließen, in ihr Gespräch vertieft, die Lichtung. Plötzlich blieb Rotkellerchen stehen und winkte Jeannie und Meredith, die immer noch neben Rushpelstilzchen standen, ungeduldig zu. „Na kommt schon. Oder wollt ihr hier Wurzeln schlagen?“

    Nachdem wie zehn Minuten unterwegs waren, räusperte sich Meredith. „Ahm, `tschuldigung wenn ich frage, aber sagten Sie nicht wir gehen zu den sieben Bergen?“

    Die gestiefelte Carter sah ihn an und nickte. „Das war der Plan.“

    „Aber dann gehen wir in die falsche Richtung“, stellte Meredith fest und deutete hinter ihre kleine Prozession, wo die sieben Berge immer weiter am Horizont verschwanden.

    „Willst du etwa den ganzen Weg zu Fuß gehen?“, fragte die gestiefelte Carter sichtlich erstaunt.

    Meredith verzog überrascht die Mine und tauschte einen verwirrten Blick mit Jeannie. Sie kamen aber nicht mehr dazu näher darauf einzugehen, denn in diesem Moment schob Rotkellerchen ein paar Zweige zur Seite, welche in den Weg gehangen waren und gab den Blick auf eine weitere Lichtung frei. Dort waren Bahngleise, die sich von einem Ende des Horizonts zum anderen erstreckten. Direkt vor ihnen befand sich ein kleiner Bahnsteig, auf welchem bereits zwei Männer standen. Einer der zwei war nackt.

    „Jack!“, begrüßte die gestiefelte Carter den angezogenen Mann erfreut, als sie selber auf dem Bahnsteig angekommen waren. „So eine Überraschung! Was machst du denn hier?“

    „Was wohl?“, grinste Jack zurück. „Blöde Frage Zug fahren natürlich. Jennifer“, nickte er Rotkellerchen eine Begrüßung zu. Diese erwiderte sie und flüsterte dann Jeannie und Meredith zu: „Das ist Jack im Glück.“

    In diesem Moment war ein lautes dröhnen zu hören und in der nächsten Sekunde bremste ein mit wahnsinniger Geschwindigkeit herangebrauster ICE auf Null herunter. Die Türen öffneten sich und ein großer, braungebrannter Mann mit langen Haaren schaute grimmig zu ihnen heraus. „Die Fahrkarten bitte.“

    Jack im Glück, die gestiefelte Carter und Rotkellerchen tauschten verdutzte Blicke. Bis jetzt waren die Zugfahrten durch den Märchenwald immer kostenlos gewesen.

    „Oh tut mir Leid“, sagte der Schaffner als er ihre Gesichter sah. „Ihr wisst es anscheinend noch nicht. Ich bin neu hier im Märchenwald und der einzige Job der hier zurzeit frei war, war der als Zugschaffner.“ Er schüttelte ihnen die Hände. „Erfreut euch kennen zu lernen. Ich bin Ronon der Barbar. Also wenn ihr noch keine Fahrkarten habt, könnt ihr auch bei mir welche kaufen.“

    „Aber mit was sollen wir die bezahlen?“, fragte Rotkellerchen und kratzte sich am Kopf.

    „Kein Problem“, meinte Jack im Glück. „Seht mal wen ich unterwegs glücklicherweise getroffen habe.“ Er deutete auf den nackten Mann der ein paar Meter entfernt stand, jetzt aber doch zu ihnen trat. „Eli, könntest du vielleicht …?“, wollte Jack im Glück wissen.

    Eli nickte und verzog schmerzvoll das Gesicht, als er zu pressen anfing. Ein paar Momente später fielen einige Goldstücke aus seinem Hintern und hüpften über den Bahnsteig. Rotkellerchen und die gestiefelte Carter sammelten sie schnell auf und übergaben sie Ronon dem Barbar um damit ihre Zugtickets zu bezahlen.
    Jack im Glück beugte sich zu Jeannie und Meredith, die Eli, welcher immer noch einzelne Goldstücke „produzierte“, mit großen Augen anschauten. Er deutete auf Eli. „Das ist übrigens unser Goldeli.“

    Die Zugfahrt dauerte nicht lange, da der ICE ein atemberaubendes Tempo an den Tag legte. Sie fuhren vorbei an Seen, Wäldern, Schlössern und Einkaufscentern. Die Industrialisierung machte scheinbar nicht mal vor dem Märchenwald halt.

    Nach einer halben Stunde hatten sie schließlich die Station Hinter den sieben Bergen erreicht und stiegen aus. Jack im Glück und Goldeli schlossen sich spontan der Expeditionsgruppe an. Sie wollten unbedingt dabei sein, wenn sich die Prophezeiung erfüllte, Meredith Joshiko mit einem Kuss von einem Frosch zu einer Prinzessin zurückverwandelte und damit die Herrschaft des großen bösen Woolfys endlich beendet wurde.
    Ronon der Babar hatte zwar noch nichts von der Prophezeiung gehört, da er neu war, aber er schloss sich nach kurzen Überlegungen ebenfalls der Gruppe an. Immerhin schien das ein denkwürdiges Ereignis zu werden.


    ***


    „Na toll“, beschwerte sich Wra lautstark und hob ihren Beerenkorb hoch, welcher noch zu dreiviertel leer war. „Geht raus in den Wald und holt Beeren und Pilze! Lasst uns von dem leben was der Wald hergibt! Und das zu dieser Jahreszeit! Auf so eine Schnapsidee kann doch nur Youn kommen! Jetzt ein saftiges Steak aus dem Supermarkt … oder eine Tiefkühlpizza … oder eine Currywurst mit …“

    „Träum weiter“, grinste Telf, zog einen Pilz aus dem Boden und verstaute ihn in seinem Korb. „Ein bisschen fasten schadet uns bestimmt nicht. Außerdem bringt das rumnörgeln nichts. Du weißt ja, Youn ist der Boss und …“ Er brach den Satz ab, als er eine größere Gruppe auf sie zukommen sah. Goldeli, Rotkellerchen, Jack im Glück und die gestiefelte Carter erkannte er auf Anhieb, die anderen drei waren ihm unbekannt.

    „Na ganz toll!“, moserte Wra. „Jetzt haben wir eh nur einen viertel Korb Beeren und einen jämmerlichen Pilz und jetzt kommt auch noch Besuch zum Essen! Weißt du, ich hätte wirklich gute Lust diesen ganzen Zwergenquatsch an den Nagel zu hängen und irgendwo anders …“

    Telf hörte Wra nicht mehr zu, sondern trat ihren Besuchern entgegen. „Sam, Jack, Jennifer, Goldeli! Was verschafft uns denn die Ehre eures Besuchs? Und wer sind die da?“, dabei deutete er auf die drei Unbekannten.

    „Das sind Jeannie, Meredith und Ronon der Barbar“, stellte Jack im Glück die drei Neuen im Märchenwald vor. „Und wir kommen wegen Joshiko. Anscheinend ist er“, dabei deutete er auf Meredith, „der Auserwählte aus der Prophezeiung und Carter meinte sie wäre bei euch. Pokerturnier und so.“

    Telf machte große Augen. „Dann ist Legende von Joshiko also wirklich wahr?“

    „Natürlich Hohlkopf! Wir sind hier schließlich im Märchenwald!“, meinte Wra griesgrämig und gab Telf einen leichten Schlag auf den Hinterkopf.

    „Sie scheinen aber ziemlich schlechte Laune zu haben“, stellte Meredith mit einem Blick auf Wra fest.

    „Ach ignorieren Sie sie einfach“, meinte Telf. „Sie ist immer schlecht gelaunt, weil sie die einzige unter uns Zwergen ist, deren Namen nur aus drei statt vier Buchstaben besteht.“

    „Moment mal.“ Meredith schüttelte verwirrt den Kopf. „Sie ist eine Zwergin? Ich dachte immer alle Zwerge sind männlich.“

    „Altes Vorurteil“, erwiderten Telf und Wra gleichzeitig. Wra schob zusätzlich hinterher: „Ich frag mich wirklich wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat. Was denkt die Außenwelt eigentlich wie wir uns vermehren könnten, wenn es keine Zwerginnen geben würde!“

    „Ahm … um noch mal auf Josh zu sprechen zu kommen“, versuchte Rotkellerchen das Gespräch auf das wesentliche zurückzulenken, „ist sie hier?“

    Telf nickte. „Ja hinten beim Fluss. Versucht zusammen mit Youn, Scot, Gree, Chlo und DiJi Fisch für’s Abendessen zu fangen. Wartet, wir kommen gleich mit. Hier gibt es eh nichts mehr zu sammeln und wenn die Legende von Joshiko wirklich wahr ist und sich die Prophezeiung erfüllt, dann will ich das auf keinen Fall verpassen. Was ist mit dir Wra?“

    Wra gab nur ein unverständliches grummeln von sich, schloss sich aber der Prozession zum Fluss an.

    Nach einem kurzen Fußmarsch hatten sie den Fluss schließlich erreicht. Telf ging sofort zu den anderen Zwergen um Joshiko zu holen.

    „Ihr habt euch ja ganz schön Zeit gelassen.“

    Die Gruppe wirbelte herum und sah Rushpelstilzchen, der es sich auf einem Busch gemütlich gemacht hatte.

    „Was machst du denn hier?“, wollte die gestiefelte Carter sichtlich erstaunt wissen. „Das man dich mal von deinem Feuer weg kriegen würde …“

    „Ich will doch nicht verpassen wie sich die Prophezeiung erfüllt“, erwiderte Rushpelstilzchen. „Da bin ich übrigens nicht der Einzige. Es hat sich anscheinend wie ein Lauffeuer herumgesprochen, dass der Auserwählte von dem die Legende spricht endlich aufgetaucht ist.“

    Die gestiefelte Carter sah sich um und konnte zwischen den Bäumen tatsächlich viele weitere Bewohner des Märchenwaldes ausmachen. Von Dornweirchen über Gorgeweißchen und Landryrot bis zum Fischer Daniel und seiner Frau Vala war wirklich alles versammelt, was Rang und Namen hatte. Sogar der große böse Woolfy war anwesend und verfolgte grimmig dreinschauend, wie seine Schreckensherrschaft dem Ende entgegenging.

    Telf kam zurück, die anderen Zwerge im Schlepptau, und drückte Meredith ehrfürchtig Joshiko in die Hand. Eine angespannte Stille breitete sich im gesamten Märchenwald aus. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

    Meredith musste schlucken, als er den Frosch in seiner Hand betrachtete. „Und du bist also wirklich eine Prinzessin?“, fragte er unsicher.

    „Quark“, antwortete der Frosch.

    Meredith sah verwundert auf. „Kann Joshiko gar nicht sprechen?“

    Wra sah ihn an, als hätte sie noch nie etwas Dümmeres gehört. „Nein. Wie denn auch? Sie ist zurzeit ein Frosch.“

    „Naja … ich dachte … also wir sind ja hier im Märchenwald und so …“, versuchte Meredith stotternd seine Ehre zu retten.

    „Jetzt mach schon.“ Jeannie gab ihrem Bruder einen leichten Klapps auf die Schulter.

    Meredith zögerte weiterhin. Jetzt wo er den glitschig grünen Frosch auf der Hand hatte, war er sich nicht mehr so sicher, ob es wirklich so schlau gewesen war sich auf dieses Vorhaben einzulassen. „Und du bist auch wirklich eine hübsche Prinzessin?“, fragte er den Frosch.

    „Quark.“

    „Die Hübscheste unter den Hübschesten“, versicherte Rotkellerchen schnell, bevor einer der zahlreichen Zuschauer dazukam, Meredith darüber aufzuklären, dass die Legende nichts darüber aussagte.

    „Also gut …“ Meredith kniff die Augen fest zusammen und führte den Frosch langsam zu seinem Mund. Er ließ ein paar Sekunden verstreichen und gab sich dann einen Ruck. Er drückte dem Frosch einen schnellen Schmatzer auf die Haut und verzog angewidert den Mund. Hoffentlich hatte er keine Froschallergie von der er nichts wusste.

    Er registrierte, wie sich das Gewicht des Frosches mit einem leichten Puff auflöste. Dann hörte er ein erstauntes Murmeln der Menge um sich herum.
    Vorsichtig öffnete er die Augen und schloss sie sofort wieder. Er ließ es auf einen zweiten Versuch ankommen und öffnete seine Augen erneut, aber am Bild, das sich ihm bot, hatte sich nichts geändert.
    Vor ihm stand keine schöne Prinzessin, sondern ein nackter, schwarzhaariger Mann und grinste in die Runde.

    „Das ist aber keine Frau sondern ein Mann“, brachte es Jack im Glück schließlich auf den Punkt, der sich als erstes wieder gefangen hatte.

    Der Mann sah ihn erstaunt an. „Klar bin ich ein Mann. Wieso sollte ich eine Frau sein?“

    „Naja … die Prophezeiung …“, meinte Telf, „wir dachten das Josh eine Abkürzung für Joshiko ist …“

    Der Mann schüttelte den Kopf. „Ah … nein. JoSh ist zwar eine Abkürzung, aber für John Sheppard.“

    „Dann haben wir die Legende wohl ein bisschen falsch übersetzt“, meinte Rotkellerchen und kratzte sich verlegen am Kopf.

    „Naja, wenn man es genau nimmt war es auch eine ziemlich freie Übersetzung“, warf Rushpelstilzchen ein.

    „Ist ja auch egal“, meinte Sheppard. „Die Hauptsache ist, dass ich wieder unter den Menschen weile. Also, wer von euch hat mich von dem Fluch befreit und wird für den Rest seines Lebens glücklich mit mir zusammenleben?“ Er sah fragend zwischen Jeannie, Rotkellerchen und der gestiefelten Carter hin und her.
    Alle Augen richteten sich auf Meredith.
    Sheppard drehte sich zu ihm um. „Oh! Da muss euch bei der Stelle, wo ich von einer Frau zurückgeküsst werden will, wohl auch ein Fehler unterlaufen sein …“ Dann setzte er ein lächeln auf. „Ach egal. Komm her o du mein Retter und las dich fest drücken!“

    „Oh nein … Nein!“, rief Meredith, als der nackte Sheppard mit weit ausgebreiteten Armen auf ihn zukam.

    „Wir werden uns unser restliches Leben schon angenehm gestalten“, war sich John Sheppard sicher.

    „Nein!“

    „Ach komm schon, Legende ist Legende und wir müssen uns an die Regeln halten“, meinte Sheppard und trat noch einen Schritt näher auf Meredith zu.

    „NEIN!“, rief Meredith und ging entsetzt einen Schritt zurück. Er stolperte über eine Wurzel, fiel nach hinten, knallte gegen einen Baum und …





    … kam schweißgebadet zu sich. Er versuchte seine Atmung zu beruhigen. Wo war er? Es war stockdunkel. Er schien auf etwas weichem zu liegen. Vorsichtig tastete er um sich, bis er schließlich den Schalter einer Nachttischlampe fand und sie anschaltete.
    Er war in einem fremden Schlafzimmer.
    Er sah sich weiter um. Nein ging ihm auf, als die Erinnerungen langsam zurückkamen. Es war kein fremdes Schlafzimmer. Es war Jeannies Gästezimmer. Er machte ein paar Tage Urlaub bei seiner Schwester und ihrer Familie.
    Es war alles nur ein schrecklicher Alptraum gewesen.
    Erleichtert ließ er sich ins Bett zurücksinken.
    Während sein Puls noch immer wie wild raste, nahm er sich eine Sache ganz fest vor. Egal wie sehr Madison in Zukunft auch quengeln würde – er würde ihr keine Märchen mehr vorm ins Bett gehen vorlesen … einmal und nie wieder!





    … und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
    Der SG-P-Podcast mit TheRealNeo, shadow-of-atlantis und RodneysGirl
    Folge 1: Jack O'Neil(l) / Folge 2: Die Unas / Folge 3: Der Amazon/MGM-Deal
    Folge 4: Robert Kinsey


  2. #2
    Grace Sherman Avatar von Helen Magnus
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    echt geniale Geschichte - ich wär fast vor Lachen vom Sessel gefallen

    vor allem die Namen sind mal wieder typisch Redlum-Like - meine Favoriten sind ja Rotkellerchen, der große böse Woolfy und Rushpelstilzchen

    das der Frosch keine Frau ist, hab ich vermutet, aber super das das alles nur ein Übersetzungfehler war und Merdith nur deshalb jetzt mit JoSh den Rest seines Lebens verbringen muss - und am Ende hat McKay das alles nur geträumt - tja dieser Traum wird ihn wohl längere Zeit verfolgen

    Danke für die vielen Lacher und die FF!

    lg Sandra

  3. #3
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John's Chaya
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    *Bauch halt vor lachen*
    Das ist eine super tolle neue Interpretation der schönen alten Märchenwelt.
    Da hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen, genialer Einfall, super!
    Die total witzigen Namensänderungen der Märchenfiguren sind einfach göttlich.
    Ich habe echt Bauchschmerzen vor lachen, danke dafür!!!
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein! JWvG

  4. #4
    Lieutenant General Avatar von Antares
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    Gefällt mir gut, wie die die ganzen Namen "verstargatet" hast! "Die gestiefelte Carter" und "Rotkellerchen" sind meine Favoriten. *g*Der arme Eli hat ja einen ... undankbaren Job.

    Irgendwie war klar, dass John dahinter stecken musste, da sie bei "Meredith" ja schon die erste Verwechslung, was das Geschlecht der Person betraf, begangen hatten. Von daher ... habe ich mir aber trotzdem bis zum Schluss überlegt, wie das mit John wohl ausgehen wird. *g*

    War ja klar, dass Rodney in deiner Story John am Ende wohl nicht behalten würde (in meiner Adaptation des Märchens behält er John natürlich, nachdem er den Frosch geküsst hat ) und dadurch, dass es alles nur ein Alptraum von Rodney war, klärt es sich für ihn ja noch einmal alles auf.

    Eine wirklich schöne, verrückte, Modernisierung. Und mir gefällt es, dass die Modernisierung auch innerhalb des Märchens weitergeht und sich die Figuren dessen auch bewußt sind!

  5. #5

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    Was für ein schönes Märchen!

    Klar, dass es für Rodney nur ein Albtraum sein kann, aber ich habe doch so manches Mal herzhaft lachen müssen, weil es einfach so gut war.

    Dass du die ganzen Stargate-Namen eingebaut hast, hat natürlich für viel Spaß gesorgt. Alleine der Fischer Daniel und seiner Frau Vala hat bei mir für ein begeistertes Quitschen gesorgt.

    Danke für die spaßige Story.
    Ich bin nett, höflich, liebenswert
    und zuvorkommend.
    Und garantiert nicht ironisch.
    Meine Storys

  6. #6
    Ägypten-Fan Avatar von Valdan
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    Vielen Dank fuer diesem genialen Guten-Morgen-Lacher. Mir hat dieser Rundumschlag durch die Maerchenwelt im Stargate-Style sehr gut gefallen.
    Einfach redlum-typisch!!!

    LG Val
    "Der Mensch fürchtet die Zeit, doch die Zeit fürchtet die Pyramiden."
    arabisches Sprichwort

    ***


  7. #7
    Zitronenfalter Avatar von Sinaida
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    Okay, ich kann mich meinen Vorfeedbackern nur anschließen: Ganz herrlicher Crack und das beste ist wirklich, wie originell du die Stargate-Charaktere untergebracht hast.
    Armer Eli.
    Und natürlich ist John Sheppard die hübscheste von allen Prinzessinnen, das wussten wir doch schon immer. *gg*
    Danke für diesen Lacher am Sonntagmorgen.

  8. #8
    Troublemaker Avatar von iolanda
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    Köstlich! Vielen dank für diese herrlich durchgeknallte Geschichte! Mein persönlicher Favorit ist übrigens das Rushpelstilzchen!

  9. #9
    Turbo-Denker/Seher alias Beamter Avatar von Dakimani
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    wie genial ist den dieses Märchen!! ich will es als Buch meinen Kindern mal vorlesen *haha*
    bravo Redlum - sowos kannst du ruhig öfters schreiben

    lg

  10. #10
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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    @ Aisling, Azrael, Daki, Blue, Iolanda, Chaya, Jolinar, Kris, Lee, Mason, Saffier und Sandra: Danke für's Danke drücken


    @ Sandra, Chaya, Antares, Aisling, Valdan, Sinaida, Iolanda und Daki: Danke für euren ganzen netten Kommentare


    Zitat Zitat von sandra721 Beitrag anzeigen
    meine Favoriten sind ja Rotkellerchen, der große böse Woolfy und Rushpelstilzchen
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    "Die gestiefelte Carter" und "Rotkellerchen" sind meine Favoriten. *g*
    Zitat Zitat von Aisling Beitrag anzeigen
    Alleine der Fischer Daniel und seiner Frau Vala hat bei mir für ein begeistertes Quitschen gesorgt.
    Zitat Zitat von iolanda Beitrag anzeigen
    Mein persönlicher Favorit ist übrigens das Rushpelstilzchen!
    Ich seh schon einen richtigen Favoriten gibt’s gar nicht
    Freut mich, dass gleich so viele der Figuren so gut ankamen


    @ Sandra:

    Zitat Zitat von sandra721 Beitrag anzeigen
    vor allem die Namen sind mal wieder typisch Redlum-Like
    Danke - und es hat mal wieder Spaß gemacht sie mir auszudenken

    das der Frosch keine Frau ist, hab ich vermutet, aber super das das alles nur ein Übersetzungfehler war und Merdith nur deshalb jetzt mit JoSh den Rest seines Lebens verbringen muss
    O ja, wäre es nicht nur ein Traum gewesen, wäre Meredith jetzt vermutlich ziemlich sauer auf die Märchenfiguren


    @ Chaya:

    Zitat Zitat von John´s Chaya Beitrag anzeigen
    *Bauch halt vor lachen*
    Das ist eine super tolle neue Interpretation der schönen alten Märchenwelt.
    Da hast Du Dich mal wieder selbst übertroffen, genialer Einfall, super!
    Hehe, danke für das ganze Lob ...

    Die total witzigen Namensänderungen der Märchenfiguren sind einfach göttlich.
    Ich habe echt Bauchschmerzen vor lachen, danke dafür!!!
    … und bitte. Gern geschehen


    @ Antares:

    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Der arme Eli hat ja einen ... undankbaren Job.
    Einerseits ja – andererseits ist es wohl der Job, mit dem man am leichtesten viel Geld verdienen … äh … „produzieren“ kann

    War ja klar, dass Rodney in deiner Story John am Ende wohl nicht behalten würde (in meiner Adaptation des Märchens behält er John natürlich, nachdem er den Frosch geküsst hat )
    Ich würde auch nichts anderes von dir erwarten - Wenn ich so in meinen Erinnerungen grab, gab es da doch auch mal ein Drabble von dir in die Richtung oder?

    Eine wirklich schöne, verrückte, Modernisierung. Und mir gefällt es, dass die Modernisierung auch innerhalb des Märchens weitergeht und sich die Figuren dessen auch bewußt sind!
    Tja, was soll ich sagen … es ist eben ein McKay'scher Traum, da gehören Modernisierungen einfach dazu *gg*


    @ Aisling:

    Zitat Zitat von Aisling Beitrag anzeigen
    Danke für die spaßige Story.
    Immer wieder gerne


    @ Valdan:

    Zitat Zitat von Valdan Beitrag anzeigen
    Vielen Dank fuer diesem genialen Guten-Morgen-Lacher. Mir hat dieser Rundumschlag durch die Maerchenwelt im Stargate-Style sehr gut gefallen.
    Einfach redlum-typisch!!!
    Hehe, Danke


    @ Sinaida:

    Zitat Zitat von Sinaida Beitrag anzeigen
    Und natürlich ist John Sheppard die hübscheste von allen Prinzessinnen, das wussten wir doch schon immer. *gg*
    O Gott! Wie bekomm ich jetzt das Bild von Sheppard als Prinzessin wieder aus meinem Kopf?
    (Beim schreiben hat ich das Bild nie im Kopf weil ich ja wusste das es keine Prinzessin ist … aber jetzt … )


    @ iolanda:

    Zitat Zitat von iolanda Beitrag anzeigen
    Köstlich! Vielen dank für diese herrlich durchgeknallte Geschichte! Mein persönlicher Favorit ist übrigens das Rushpelstilzchen!
    Ja, irgendwie hatte ich beim schreiben auch Carlyles neue Rolle bei Once Upon A Time im Hinterkopf *gg*


    @ Daki:

    Zitat Zitat von Dakimani Beitrag anzeigen
    wie genial ist den dieses Märchen!! ich will es als Buch meinen Kindern mal vorlesen *haha*
    Na das wird aber dann ein sehr dünnes Buch - am Besten begnügst du dich damit die 10 Seiten auszudrucken, dürfte auch billiger kommen

    bravo Redlum - sowos kannst du ruhig öfters schreiben
    Lust hätt ich schon, aber jetzt geht erstmal Wormhole GalaXy in den Endspurt
    Der SG-P-Podcast mit TheRealNeo, shadow-of-atlantis und RodneysGirl
    Folge 1: Jack O'Neil(l) / Folge 2: Die Unas / Folge 3: Der Amazon/MGM-Deal
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  11. Danke sagten:


  12. #11
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    Ich hab es gestern Nacht noch gelesen - und herzhaft im Bett gelacht. Gerade die richtige Lektüre für meinen besch..... Tag.

    Das ist die schrägste, lustigste und beste FF, die ich bisher von dir gelesen habe.

    Ich kann gar nicht alle Passagen aufzählen, die mir besonders gut gefallen haben, denn das würde komplett den Rahmen sprengen.

    Ich hab zwar auch oft sehr "lebhafte" und seltsame Träume, aber leider keinen solchen, in dem ich Sheppard von seinem Frosch-Dasein erlösen und auch behalten durfte. Nicht mal, nachdem dieses "Märchen" als meine Gute-Nacht-Geschichte dienen durfte.

  13. #12
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    Zitat Zitat von Liljana Beitrag anzeigen
    Das ist die schrägste, lustigste und beste FF, die ich bisher von dir gelesen habe.
    Hehe, Danke

    Ich hab zwar auch oft sehr "lebhafte" und seltsame Träume, aber leider keinen solchen, in dem ich Sheppard von seinem Frosch-Dasein erlösen und auch behalten durfte. Nicht mal, nachdem dieses "Märchen" als meine Gute-Nacht-Geschichte dienen durfte.
    Kannst ja mal McKay fragen, ich glaube er würde liebend gern mit dir tauschen
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  14. #13
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    Wenn ich so in meinen Erinnerungen grab, gab es da doch auch mal ein Drabble von dir in die Richtung oder?
    Drabble? Eine Kurzgeschichte: "The Prince with the Golden Balls" . Aber vielleicht habe ich die Idee auch mal als Drabble verabeitet - da müsste ich mal in meinem Ordner nachschauen ...

  15. #14
    Leitung: Forum Avatar von Redlum49
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  16. Danke sagten:


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