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Thema: [SG-1/CO] Stargate Troopers Chronicles

  1. #1
    Systemlord Avatar von Toth
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    Standard [SG-1/CO] Stargate Troopers Chronicles

    Stargate Troopers Chronicles

    Autor: Toth
    Titel: Stargate Troopers Chronicles
    Spoiler: Keine, spielt soziemlich zum Anfang von SG-1, etwa 2. oder dritte Staffel
    Rating: G (Hey, die Geschichte basiert auf einer Kinderserie, die auf einem indizierten Film, der auf einem umstrittenen Roman basiert, was kann da so schlimm sein?!?^^)
    Disclaimer: Alle Rechte an Stargate SG-1 gehören MGM, die an Starship Troopers Chronicles meines Wissens nach Sony Pictures Entertainment und diese Fanfiction ist ausschließlich zum Spaß der Fans geschrieben worden, nicht um Geld zu verdienen.
    Feedback: Ich gehe nicht davon aus, dass allzu viele Starship Troopers kennen, dennoch währe ich für Feedback dankbar
    Danksagungen: Ich danke Paul Verhoeven und seinen Zweifeln, die Rechte an Starship Troopers zu kriegen, was letztendlich zur Entstehung der Bugs, so wie wir sie kennen und lieben, geführt hat!
    Anmerkungen: Schätze, das hier ist so etwas wie die Verarbeitung eines Kindheitserlebnissen, schließlich ist es schon 10 Jahre her, als ich während der Sommerferien bis 1 Uhr aufblieb, nur um die Serie "Starship Troopers Chronicles" zu sehen. Aus heutiger Sicht war die Handlung unsagbar flach, aber für einen sechsjährigen unsagbar cool!
    Anmerkungen, die zweite: Ich bin eigentlich immer ziemlich vorsichtig, was rechtliche Sachen angeht, dennoch habe ich noch eine Frage: Wie steht es mit Filmmusiken oder Intros von Youtube, auf die ich verlinken kann? Wäre das erlaubt? Ersteres wäre rein atmosphärischer Natur, letzteres um zu beweisen, dass es diese Serie wirklich gibt^^


    Episode 1: Trouble on Tophet



    Kapitel 1 – Der tote Planet

    Rauchschwaden, angeleuchtet vom blauen Schimmer des Ereignishorizonts durchzogen den Gateraum. Für Sergeant Walter Harriman war es ein ganz normaler Tag, wie er auf seinem eingesessenen Stuhl an seiner guten alten Konsole hockte und mit einem Joystick ein MALP durch eine öde Wüste auf der anderen Seite des Tores dirigierte.

    General Hammond kam gerade des Weges und warf einen kleinen Blick auf die Anzeigen des MALPs.

    „Was zur Hölle tun sie da?“, fragte er sichtlich verwirrt.
    „Ich untersuche nur das Terrain! Sir!“, antwortete Walter geistesabwesend, während er gebannt auf den Bildschirm starrte.
    „Walter, die Atmosphäre! 80% Stickstoff, 18% Methan, 2% Sauerstoff! Da kann nichts überleben…“
    „Ich meinte, ich hätte am Horizont etwas gesehen, was nach Häusern aussah.“
    „Dann putzen sie besser ihre Brille!“
    „Jawohl, Sir…“

    Hammond ging weiter auf seinem kleinen Rundgang durch sein Reich und Walter schaute ihm nach. Als der General außer Sichtweite war, wand er sich sofort wieder dem Joystick zu.

    „Ich weiß, was ich gesehen habe…“, murmelte er vor sich hin. Irgendwo am anderen Ende der Galaxis rollte gerade ein MALP gemächlich einen Abhang hoch. Geradezu kriechend überwand es Meter für Meter. Nur noch wenige Zentimeter, so dachte sein Steuermann, dann könnte die installierte Kamera den Hügel überblicken.

    „Ich habe es gewusst!“, brüllte Walter grinsend in die Runde von verdutztem Personal des SGC, als er jubelnd aufsprang.

    Er hatte es gefunden: Eine ganze Stadt! Zugegeben, sie wirkte primitiv, aus kuppelförmigen Lehmbauten errichtet, doch sie war entgegen aller Wahrscheinlichkeit da und erstreckte sich bis zum Horizont.


    Eine Stunde später war bereits Einsatzbesprechung mit SG-1. Alle waren da und blätterten angestrengt in den Unterlagen.

    „Na Dannyboy, kommt dir irgendwas davon vertraut vor?“, fragte O’Neill Daniel, die Fotos des MALPs betrachtend.
    „Nicht dass ich wüsste. Diese Gebäude folgen keinem mir bekannten Architekturstil… oder sie haben einfach keinen, es wirkt mir sehr gedrängt.“

    Hammond war zwar immer noch etwas zerknirscht, dass sich Walter über ihn hinweggesetzt hatte, aber in Anbetracht der Daten wurde er neugierig.

    „Also, SG-1, was glauben sie? Ein vergessener Außenposten der Goa’uld?“
    „In dieser Atmosphäre, Sir?“, meinte Carter stirnrunzelnd, „Das ist sehr unwahrscheinlich, keine uns bekannten Lebensformen können da existieren!“
    „Wer weiß, vielleicht ist es eine uns völlig unbekannte Lebensform? Das Universum ist groß genug, alles ist möglich!“, antwortete Daniel optimistisch.
    „Ich halte es für wesentlich wahrscheinlicher, dass dort vielleicht mal Leben möglich war, dieses aber durch irgendeine atmosphärische Katastrophe ausgelöscht wurde. Die Bilder sprechen dafür, dort ist kein einziges Lebewesen zu sehen!“
    „So oder so, ein Besuch würde sich lohnen!“, schloss Daniel das Streitgespräch.

    O’Neill hingegen räusperte sich:

    „Ähem… habe ich das richtig gesehen: 2% Sauerstoff? Ich bin ja weiß Gott kein Experte, aber das hört sich nach ziemlich wenig an!“
    „Kein Problem, wozu haben wir denn Schutzanzüge?“, antwortete Carter, doch Hammond begann gleich darauf an zu grinsen.

    Auf den sichtlich verwunderten Blick der drei Teammitglieder und einem ausdruckslosen von Teal’c sagte er:

    „Ich habe da sogar was besseres für sie… Dr. Lee, sie können jetzt reinkommen!“

    Sofort kam Dr. Lee, zusammen mit zwei weiteren breit grinsenden Wissenschaftlern in den Besprechungsraum hinein. Auch Dr. Lee zersprang innerlich vor Freude, dass er endlich mal etwas präsentieren konnte, was wirklich funktionierte und bereits ausgiebig geprüft wurde.

    Er rollte eine riesige Blaupause auf dem Tisch auf, worauf eine sehr detaillierte Beschreibung eines High-Tech-Schutzanzuges befand. Lächelnd sprach er das staunende SG-1 an:

    „Na gefällt’s ihnen? Ich nenne es ‚Powersuit‘! Die ersten Prototypen sind bereits bereit für die Mission!“

    O’Neill kratzte sich verwundert an der rechten Schläfe:

    „All das nur für einen Schutzanzug?“

    „Er ist mehr als das! Es ist voll einsatzfähiger Kampfanzug, aus mehreren Schichten aus einer Art Trinium-Kevlar-Verbundstoffes ist er absolut reiß- und stoßfest und bietet dem Träger trotzdem absolute Bewegungsfreiheit ohne Einschränkungen. Er wiedersteht sogar 6 Atmosphären Druck oder den Einsatz im Weltraum. Ja selbst Temperaturen bis 400°C hält er stand. Er verfügt über ein einzigartiges Heiz- und Kühlsystem, genug Taschen um eine ganze Wagenladung P-90-Magazine mitzuschleppen, sowie weiteren kleinen aber essentiellen Gimmicks.“

    Alle waren sichtlich beeindruckt von der Erfindung des Wissenschaftlerteams. Alle hatten in diesem Moment nur einen einzigen Gedanken:

    „WOW“

    to be continued...

    Und, keine Sorge, das war erst der Anfang, ein Crossover muss unscheinbar anfangen^^ In zwei Tagen kommt das nächste Kapitel!
    Geändert von Toth (21.02.2010 um 19:26 Uhr) Grund: *Duden neben dem Computer greif und gegen den Kopf klatsch*


  2. #2
    Wächter und Techniker Avatar von Am17
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    klingt ja mal sehr interesant am anfagn. und DAs eine erfindung von Lee so angenommen wird "sehr Interesant."

    Lg am17

  3. Danke sagten:


  4. #3
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Walter muss aber unter ganz schönen Komplexen leiden, wenn er einfach so aufspingt und seinen Fund verkündet.
    Ich lass mich mal überraschen...
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  5. Danke sagten:


  6. #4
    Colonel
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    Hey, das klingt gut. Stargate kombiniert mit Starship Troopers. Der Kinofilm ist so mit einer meiner liebsten Filme, das Buch ist sehr gut und auch die animierte Serie hatte was für sich. Von daher freue ich mich schon auf eine gehörige "Bughunt". Wenn ich mich richtig daran erinnere, was damals auf Tophet geschah... . SG-1 gegen die Bugs, da kann man ja nichts falsch machen, obwohl ich hoffe, dass daraus keine typische Ballerorgie wird, wie es einem so oft passieren kann.

    Bis dann.

  7. Danke sagten:


  8. #5
    dumm geboren und nix dazugelernt:P Avatar von Santanico Pandemonium
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    Hört sich interessant an, eine Crossover mit Starship Troopers. Ich mag aber nur den ersten Film, dieser andere, Marauder, und was es da noch sio gibt war einfach nur grottig.

    Und nichts für ungut, aber bei deiner Schreibweise von Kevlar hätt ich mich echt wegschmeißen können
    WEIR: ... putting your life and other people's lives at risk. You destroyed three quarters of a solar system!
    McKAY: Well, five sixths. It's not an exact science.
    WEIR: Rodney, can you give your ego a rest for one second?

    Ein Jahr später:
    Spoiler 
    CARTER: About a year ago, your brother came across an abandoned alien experiment called Project Arcturus.
    CARTER: It was an attempt to generate zero point energy.
    JEANIE: That would be virtually limitless power. What happened?
    McKAY: A slight problem. It was the creation of exotic particles in the containment field.
    CARTER: He destroyed a solar system.
    JEANIE: Meredith! (She smacks his arm.)
    McKAY: It was uninhabited!

  9. Danke sagten:


  10. #6
    Systemlord Avatar von Toth
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    @alle, die Starship Troopers zwar kennen, aber noch nie etwas von Starship Troopers Chronicles gehört haben: Die Introsequenz, nur damit ihr einen kleinen Eindruck von der Stimmung dieser Serie bekommt und auch wisst, wie die Powersuits aussehen. Falls das, trotz dem Schweigen auf meine Frage gegen irgendwelche unausgesprochenen Forenregeln verstößt (auch wenn Sony Pictures Entertainment die Serie schon lange aufgegeben hat und dementsprechend ignoriert), dann bitte ich darum, diesen Link einfach wieder still und heimlich zu entfernen...

    @Am17: Sie wissen ja, dass die Erfindung nicht ausschließlich auf Lees Mist gewachsen ist, das ist bestimmt beruhigend

    @Colonel Maybourne: Ach lass dem armen Walter doch das Erfolgserlebnis, der muss den ganzen Tag in dem Kontrollraum rumsitzen und nun hat auch er endlich mal den Helden spielen können^^

    @Atlan: Ballerorgie? Wir reden von Starship Troopers, was erwartest du von mir Nein, im Ernst, inwieweit ich die mehr oder weniger gesellschaftskritischen Themen aus dem Buch mit einfließen lasse, wird sich noch herausstellen. Ehrlich gesagt, ich weiß es selbst noch nicht Ich würde erst einmal grob Handlungen folgen, die auch in SST:C rankamen

    Aber es ist wirklich mal eine Seltenheit jemanden zu finden, der die CGI-Serie kennt. Es ist schon schwer genug, überhaupt jemanden zu treffen, der erst einmal SST selbst kennt...

    Zitat Zitat von Santanico Pandemonium
    Und nichts für ungut, aber bei deiner Schreibweise von Kevlar hätt ich mich echt wegschmeißen können
    @Santanico Pandemonium: Öhem, ich weiß nicht, was du meinst...

    Was SST angeht, ich stimme dir zu, ich habe Teil 2 und 3 gesehen und fand beide dumm. Die Handlungen sind Blödsinn und die Bugs sehen aus, als ob sie der Muppetshow entlaufen sind...

    Aber nun geht es erst einmal weiter:


    Kapitel 2 – Eine „ganz normale“ Mission

    Eine halbe Stunde später hatte Dr. Daniel Jackson sich bereits seinen „Powersuit“ angezogen und betrachtete sich im Spiegel seines Spints.

    „Dr. Lee hat sich wirklich selbst übertroffen, das Ding sitzt wie angegossen.“
    „In der Tat, Dr. Jackson!“, raunte eine raue Stimme zurück, sodass Daniel erschrocken zusammenzuckte.

    Hinter ihm stand eine große grüne Gestalt, die Teal’c war, der bereits im Powersuit saß.

    „Schleich dich bitte nie wieder so an!“
    „Entschuldigung.“
    „Was ist eigentlich mit Jack los?“

    Beide schauten hinüber zu O’Neill, der sich als einziger von den drei schon seinen Helm aufgesetzt hatte und in merkwürdig strammen militärischen Haltungen vor einem Spiegel posierte.

    „Er benimmt sich irgendwie anders, seit er den Anzug trägt…“, kommentierte Teal’c.
    „Aber warum, man sagt ja, Kleider machen Leute, aber das ist absurd…“
    „Vielleicht, weil er aussieht, wie der Masterchief?“
    „Wer?“
    „Halo.“
    „Du spielst Videospiele?“
    „Natürlich. Im Rahmen meines Vorhabens, die Kultur der Ta’uri zu verstehen, muss ich alle Aspekte betrachten.“
    „Ego-Shooter?“
    „Alle Aspekte!“
    „Ok… Hey Jack, langsam wird es Zeit!“

    Nur widerwillig löste Jack seinen Blick von dem Spiegel und wandte sich an die beiden.

    „Ja, natürlich!“

    Zielstrebig ging er mit Laufschritt voran und schon bald ließ er Daniel und Teal’c zurück, die noch auf Carter warten wollten. Als sie schließlich aus der Umkleide kam schaute sie die beiden Männer an:

    „Wo ist Jack?“
    „Keine Ahnung, er schien es kaum erwarten zu können, mit dem Anzug loszuziehen.“
    „Typisch…“

    Wenige Minuten später hatte sich das Sternentor wieder mit einem „Kawoosh“ aktiviert und SG-1 in ihren wahnsinnig coolen Powersuits stand vor dem Tor. Und schon wieder warteten alle auf O’Neill, der kurz, den Ereignishorizont betrachtend verharrte.

    „Wisst ihr, wie wäre es, wenn wir mal eine Art Schlachtruf erfinden, den wir aufsagen, wenn wir auf Mission gehen?“

    Daniel schaute den Colonel unsicher an:

    „Warum nicht einfach durchs Tor gehen? Kostet den Steuerzahler immerhin ein paar millionen Dollar das Tor offen zu halten…“

    O’Neill wendete seinen Blick ab und schaute kurz auf den Boden.

    „Live forever, Apes!“, rief er in die Runde und schritt durch das Tor.

    „Hat er uns eben als ‚Äffchen‘ bezeichnet?“
    „In der Tat, Dr. Jackson…“
    „Dr. Lee hätte noch einmal die Sauerstoffversorgung des Anzuges checken sollen…“, fügte Carter hinzu.

    Anschließend machten auch sie sich durch das Tor. Auf der anderen Seite latschten sie nun eine geschlagene Stunde durch die Einöde. Eine hügelige Wüste mit Methanatmosphäre und ausgedörrtem Boden. Zwischendurch holte Daniel eine kleine Digitalkamera hervor und begann, das umliegende Areal abzufilmen.

    „Was soll das denn?“, fragte ihn Carter sichtlich verwundert.
    „Hey, das ist ein historischer Moment! Wir könnten den ersten Kontakt zu einer Spezies herstellen, die nicht den bisher bekannten Gesetzen des Lebens folgt. Auch wenn das Videoband in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich keiner sehen wird, muss ich einfach jede Minute festhalten!“

    Anschließend durchstreiften sie die riesige Geisterstadt. Keine Menschenseele zu sehen. O’Neill fuchtelte ein wenig mit seiner P-90 herum, schulterte sie und wand sich dann an das restliche Team:

    „OK, wir sollten uns aufteilen, dann haben wir eine größere Chance, irgendjemanden zu finden. Carter, Daniel, sie gehen nach Osten! Teal’c, mit mir!“

    Getrennt ging es dann weiter. Teal’c guckte gerade einem ausgedörrten Busch hinterher, der gerade die Straße entlang rollte und überlegte das weitere Vorgehen.

    „Vielleicht sollte wir eines der Häuser von Innen betrachten!“
    „Besser nicht, ich bin nicht zigmilliarden Lichtjahre gereist, um wegen Hausfriedensbruch angezeigt zu werden! Zumindest wenn die Leute sich nur verstecken…“

    In diesem Augenblick sprang das Funkgerät von O’Neill an und Daniel meldete sich:

    „Äh, Jack, schätze, wir haben Gesellschaft bekommen!“

    Daniel und Carter standen in einem abgelegenen Teil der Stadt zwei merkwürdigen Kreaturen gegenüber, die fremdartige Waffen auf sie richteten, die zugegebenermaßen eher wie Wasserpistolen denn Gewehren aussahen.

    Diese Dinger, die man gerade so als humanoid bezeichnen konnte, waren über 2 Meter groß, schlaksig, mit blauer, runzliger Haut und einer Art Schnabel anstelle eines Mundes. In einem typischen Mexican Standoff standen sie sich gegenüber. Zumindest tat das Carter, denn Daniel hielt ununterbrochen mit der Kamera drauf.

    Dann lösten sich zwei Schüsse von den Fremden, Carter und Daniel sprangen in letzter Sekunde zur Seite, sahen aber gerade noch rechtzeitig, dass sie auf eine gewaltige, als Busch getarnte Riesenraupe gefeuert hatten, die sich von hinten an sie anschlich.

    „Was zum…“
    „Waffen runter!“, brüllte einer von ihnen.

    Carter überlegte nicht lange und senkte ihre im Angesicht der von einem blauen Schleim eingehüllten Kreatur. Die Aliens taten es ihr nicht nach und einer deutete mit seinen langen, knochigen Fingern auf Daniel:

    „Ich sagte, Waffe runter!“
    „Ich glaube, er meint die Kamera!“, fügte Carter hinzu.
    „Oh…“, antwortete Daniel und senkte das Gerät, „Tja, sorry, Jungs, dass ihr das falsch verstanden habt…“
    „Sie sollten besser mitkommen!“, schlug das eine Alien nun sichtlich erleichtert vor.

    Auf halbem Weg trafen sie sich mit Colonel O’Neill und Teal’c, wonach sie alle gemeinsam mit ihren neuen Freunden auf ein gewaltiges, sandsteinfarbenem Gebäude zuschritten, welches offenbar eine Art Rathaus der Eingeborenen sein musste.

    Im Inneren angekommen erblickten sie eine riesige Halle, voll mit bizarren Kunstgegenständen und Inschriften die keiner verstand. Es wirkte, wie ein furchtbar kahler Thronsaal, mit einer gewaltigen Treppe, die in einem ebenso sandsteinfarbenem Thron mündete auf dem ein Alien in dunkelblauer Rüstung saß. Auf der Brust des Aliens prangten unzählige bunte Orden und es war wohl auch aus diesem Grund der Boss.

    O’Neill, der sich offenbar völlig von der Rüstung erholt hatte und nun ganz der Alte war, trat mit breitem Grinsen vor. Er hielt die Hand hoch und versuchte zittrig den vulkanischen Gruß zu formen, scheiterte und ließ die Bewegung stattdessen sanft in ein einfaches Winken übergehen:

    „Hi, Leute…“

    Der Typ auf dem Thron zog seine nicht vorhandenen Augenbrauen hoch und musterte O’Neill verwundert.

    „Ähem, Colonel Jack O’Neill., das sind Major Carter, Dr. Jackson und Teal’c! Wir kommen von der Erde um Kontakt mit eurem Volk aufzunehmen.“
    „Du bist der Anführer deiner Männer? Und Colonel ist dein Rang?“

    O’Neill stutzte kurz und antwortete dann:

    „Klar… Ja… Natürlich!“
    „Dann bin ich ‚Colonel‘ T’Phai!“
    „Colonel… schön, mal einen Rangverwandten auf einem anderen Planeten zu finden!“
    „Was treibt euch ansonsten hier her? Nur Neugier?“

    Währenddessen hatte Daniel wieder seine Kamera herausgeholt und begann, weiter zu filmen:

    „Wir befinden uns hier auf einem unbekannten Planeten unserer Galaxis und begegnen zum ersten Mal in der Geschichte einer Spezies, die sich in einer völlig anderen Atmosphäre entwickelt haben, als der uns bekannten.“

    Noch im selben Moment entdeckte einer der Wachen des Thronsaales die vermeintlich gefährliche Kamera, die auf seinen Anführer gerichtet war und feuerte sie Daniel mit einem gezielten Treffer aus der Hand.

    „Aber… das war nur eine Kamera, keine Waffe!“, verteidigte er sich, während die Wache sich wieder teilnahmslos in ihre Ecke stellte.

    Grummelnd sah er auf seine brandneue Kamera, die gerade von dem aggressiven Glibber zerfressen wurde. Nun, wo er mehr Zeit hatte, trat er vor und half O’Neill beim Dialog mit den Fremden:

    „Also… Wir hatten uns aufgrund der klimatischen Verhältnisse gewundert, ein derart hoch entwickeltes Volk in einer solchen Atmosphäre ist ein echtes Kuriosum, müsst ihr wissen!“
    „Ich kann eure Einschätzung leider nicht beurteilen…“, antwortete Colonel T’Phai bedächtig, „…schließlich sind die Bewohner von Tophet nur einfache Leute auf einem einfachen Planeten. Wir haben nicht die nötige Technologie, um Raumschiffe zu bauen, wie ihr…“
    „Naja, wir haben auch keine Raumschiffe. Wir nutzen das Stargate!“
    „Das Was?“
    „Das Tor da draußen, wenige Kilometer außerhalb der Stadt.“
    „Der Kreis der Ahnen ist mir bekannt, aber wir haben ihn nur selten zum Laufen gebracht. Und diejenigen, die sich hindurch gewagt haben, kamen nie zurück…“
    „Naja, kein Wunder, bei euren speziellen Luft-Vorlieben!“, fiel O’Neill dazwischen.
    „Das muss nicht unbedingt nur daran liegen…“, brummte Daniel zurück, „Sie könnten vielleicht auch den Goa’uld in die Hände gefallen sein. Oder, was auch sehr wahrscheinlich ist, hatten schlicht nicht die Rückkehr-Adresse.“
    „Goa’uld?“, Colonel T’Phai beugte sich, verunsichert die Fremden betrachtend, nach vorne.
    „Ja, äh, parasitäre Aliens, die die Körper ihrer Opfer übernehmen und einen Hang zu exzentrischen Weltherrschaftsplänen haben. Sie verfügen über selbst uns weit überlegene Technologie und Raumschiffe.“

    T’Phai lehnte sich nun entspannt zurück:

    „Nein, die sind uns nicht bekannt!“
    „Könnt ihr froh sein…“, warf O’Neill ein weiteres Mal ein.
    „Äh, tut mir leid, Colonel T’Phai…“, begann sich Carter nun einzumischen, „Wo sind eigentlich die ganzen Leute in der Stadt draußen? Sie können mir doch nicht erzählen, dass ihr Volk einfach nur scheu ist. Auf unserm Planeten würden alle durchdrehen, wenn einfach so ein paar Aliens durch die Gegend ziehen!“

    T’Phai schluckte, ihm schien die Frage offenbar nicht zu gefallen.

    „Nun ja, äh… wir sind hier nur eine kleine Kolonie. Die meisten Leute sind in der großen Mine angestellt und sind zur Zeit bei der Arbeit.“
    „OK, schon verstanden… Sie haben doch nichts dagegen, dass meine Leute sich ein wenig in der Stadt umsehen?“
    „Nein, natürlich nicht! Sie sollten jedoch vorsichtig sein. Die Sandraupen werden von Jahr zu Jahr aggressiver und haben sich schon wieder in einigen Stadtteilen breit gemacht.“
    „Sie sollten mal bei Zeiten einen Plausch mit ihren Kammerjägertrupps halten!“, empfahl O’Neill, bevor er sich wieder an sein Team wandte:

    „Na schön, Daniel und ich setzen unseren Plausch mit T’Phai fort. Carter, Tealc: Ihr schaut euch mal ein kleines bisschen um. Wir sollten bald abreisen, um dem SGC Bericht von unseren neuen Freunden zu erstatten!“

    to be continued...


  11. #7
    Wächter und Techniker Avatar von Am17
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    Lusstig. JAck als MAsterchief und carter ist dann wohl cortana.
    Wieder ein super Kapitel.

    Lg Am17

  12. #8
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Na, da werden sie aber noch einiges zu sehen bekommen, wenn schon die normalen Aliens so aussehen.
    Due neues Anzüge scheinen ja auch ganz schön schnittig zu sein...
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


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  13. #9
    Colonel
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    Ah, da war schon T'Phai. Bedenkt man, wie "nett" der Erstkontakt der Troopers mit den Skinnie's war, dann hatte SG-1 ja noch mal Glück gehabt. Mal sehen, wann die Bugs kommen und Jack den Master Chief raushängen lassen darf .

    Bis dann.

  14. #10
    Systemlord Avatar von Toth
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    @Am17: Naja, wenn man's genau nimmt, sieht ja jeder von denen aus wie der Masterchief^^ Weiterhin viel Spaß!

    @Colonel Maybourne: Die Aliens, oder Skinnies, wie sie die MIs im Buch und der CGI-Serie nennen, haben wirklich so ihre Eigenheiten... ach, du wirst's schon rausfinden^^

    @Atlan: Wer sagt, dass ich so viel an dem ursprünglichen Erstkontakt geändert habe

    Übrigens verbindet SST:C und Stargate mehr, als ihr vielleicht denkt. Letztens habe ich auf der Internet Movie Database festgestellt, dass Sgt. Brutto von David DeLuise (spielte Pete Shannahan und ist der Bruder vom SGA-Regisseur Peter DeLuise) gesprochen wurde! Hab die Stimme jedenfalls nicht erkannt...


    Kapitel 3 – Kammerjäger

    Carter und Teal’c streiften nun zusammen durch die leeren Gassen zwischen fremdartigen Behausungen. Bis auf den sanften Wind, den sie unter den massiven Power-Suits logischerweise nicht spüren konnten, gab es auch keinerlei Geräuschkulisse.

    „Traust du diesen Aliens, Teal’c?“
    „Ich bin mir nicht sicher… sie scheinen vertrauenswürdig, aber es wäre nicht das erste Mal, dass der erste Schein trügerisch ist.“
    „Ich weiß auch nicht… es so still… Und die Stadt ist so groß, dass es mir unwahrscheinlich scheint, dass wirklich jeder in diesen komischen Minen arbeitet. Da stimmt was nicht!“

    Nach einiger Zeit erreichten sie den Stadtrand, wo sie auf eine lange, ebene Fläche blickten, welche sich nur am Horizont zu einem ebenso breiten Hügel erhob.

    „In dieser Richtung sollen laut T’Phai diese Minen liegen!“, meinte Teal’c nun.
    „Sollen wir uns dort mal umsehen?“
    „Das ist ohne den Befehl von Colonel O’Neill nicht besonders klug.“
    „Da hast du auch wieder recht. Zudem haben wir nicht ewig Sauerstoff, wir müssen auch irgendwann wieder zum Gate aufbrechen.“

    Doch schon in diesem Moment wurden ihre Pläne auf lange Zeit über den Haufen geworfen. Denn irgendwo, mitten auf dieser Ebene, rührte sich auf einmal die Erde und wurde ausgebeult.

    „Was zum…“, sagte Carter und richtete vorsichtshalber ihre Waffe in diese Richtung.

    Und es blieb auch nicht nur bei der Beule. Die Erde brach regelrecht auf, bis im nächsten Augenblick etwas aus dem Loch hervorkroch. Und es war ziemlich furchteinflößend: Ein 2 Meter großes, sechsbeiniges Etwas…

    „Ist das ein Insekt?“, fragte Carter nun irritiert.
    „In der Tat, Major Carter, und ein großes noch dazu!“

    Vorsichtshalber entsicherte er nun auch noch seine Stabwaffe. Der Käfer fiel vor allem durch seine langen, schnurgeraden und messerscharfen Kiefer und seine Zeichnung auf. Auf seinem langen Rückenkamm war diese schwarz mit roten Sprenkeln, an der Seite schwarz-gelb gestreift.

    Der Käfer rieb sich mit den Gelenken seiner beiden langen und ebenso messerscharfen vorderen Greifern den Dreck von seiner Chitinpanzerung, dann schaute er sich, wenn auch auf eine ziemlich dümmlich wirkende Art, in der Umgebung um. Dann entdeckte er Teal’c und Carter…

    Das Ungetüm legte sich auf die Lauer und machte ein paar Schritte voran, wobei es auf eine fiese Art und Weise fauchte. Carter legte nun zum Feuern an, das Ding, das nun wie in Trance ein sirenenartiges Geheul von sich gab, sah nicht gerade freundlich aus.

    Nach wieder ein paar Sekunden gab es mit dem ganzen Getöse auf, fokussierte seinen Blick erneut auf die beiden und stürmte nun Hals über Kopf auf sie zu. Carter schluckte, Teal’c stand regungslos da, das Ding hatte sie offenbar als ihr Mittagessen erwählt.

    Nun eröffnete Carter das Feuer, durchsiebte den Käfer mit ihrem halben Magazin, als es die Böschung hinunterstürzte, wobei es sich überschlug und, auf seinem Rücken liegend, noch mit zappelnden Rasierklingen-Beinen, verstarb.

    Carter tauschte noch einmal Blicke mit Teal’c aus, dann betätigte sie ihr Funkgerät:

    „O’Neill, Daniel, das solltet ihr euch ansehen…“
    „Ok, sind unterwegs!“

    Doch noch bevor sie ankamen, rührte sich die Ebene ein weiteres Mal:

    „Oh, nein…“

    Musik ab!!!

    Unzählige weitere Löcher brachen auf, Sirenengeheul erfüllte auf einmal die gesamte Ebene. Teal’c schwang seine Stabwaffe um ihre Achse und feuerte auf eine der Kreaturen, welche sofort vom Aufschlag des Plasmageschosses taumelte und leblos zurück in ihr Loch zurückkrachte.

    Auch Carter, die mittlerweile versuchte, so gut wie möglich Munition zu sparen, begann der Reihe nach, die Viecher auseinanderzunehmen. Auch bei jedem einzelnen Treffer von Teal’c fiel eine Kreatur in den aufgewirbelten Staub.

    Doch die Sache wurde immer aussichtsloser: Nicht nur, dass immer mehr Käfer, teils aus den noch bestehenden Löchern krochen, nun wurde die gesamte Ebene von einem unglaublichen Grollen erfüllt.

    Mit einem Mal tauchten bei der Hügelkette unzählbar viele auf, die wie ein unaufhaltsamer, furchtbarer Sturm über die Ebene fegten. Es war unfassbar: Überall Fauchen, Sirenengeheul, das Getrampel von wahnsinnig vielen Beinen und natürlich die überwältigende Anzahl von Käfern.

    „Oh verdammt…“, fluchte Carter, bevor sie ihre P-90 noch einmal nachlud und gemeinsam mit Teal’c zurück in die Alien-Stadt floh.

    Auf halben Weg begegneten ihnen O’Neill und Daniel, die bereits vom Höllenlärm der Käfer aufgescheucht wurden, in einiger Entfernung stürzte auch T’Phai mit ein paar seiner Leute hinterher.

    „Was… mein Gott, Carter! Wie viele sind das?!?“, brüllte O’Neill verstört.
    „Zu viele…“, stellte Teal’c trocken fest, wobei er lässig ein paar Schüsse in den Pulk abgab.

    O’Neill stellte sich vor die Gruppe, wobei er ein ganzes P-90-Magazin über die gesamte Breite des Käfer-Mobs leerte. Doch diese störten sich kein bisschen daran und stiegen einfach so und ohne groß an Tempo zu verlieren, über ihre toten Kameraden herüber.

    O’Neill stand wenige Sekunden, seine Waffe nachladend, ziemlich verdattert da, während Carter und Teal’c weiterhin in den Pulk feuerten.

    „Ok, schätze, wir brauchen eine bessere Verteidigungsposition!“, brüllte er nun, doch als er sich umdrehte, stolperte er fast in eine Pfütze aus blauem und furchtbar gefährlichem Glibber, die sich dort vorhin garantiert nicht befand.

    „Wieso wollt ihr die Feier schon verlassen, wo unsere Ehrengäste gerade erst angekommen sind?“, fragte Colonel T’Phai, wobei er seinen Schnabel zu so etwas wie einem Grinsen formte.

    „Das sind eure Freunde?!? Da würde ich an eurer Stelle noch einmal an der Gästeliste feilen!“
    „Jack!“, sagte Jackson nun, „Ich glaube nicht, dass wir die Gäste sind, sieht eher so aus, als sind wir das kalte Buffet!“

    Noch in diesem Moment erhoben die Bewohner von Tophet bedrohlich ihre Waffen. Zeitgleich, als O’Neill ihnen schon in weiser Voraussicht eine Flashbang-Granate vor die Füße warf.

    Nur T’Phai erkannte ihre Gefahr und warf sich, die Ohren zuhaltend, auf den Boden. Seine Leute hingegen waren für die nächsten 10 Minuten definitiv matt gelegt. Über die am Boden liegenden Aliens sprang nun SG-1, allesamt wild um sich ballernd.

    Auch Daniel hatte mittlerweile seine Pistole herausgeholt und beteiligte sich mehr schlecht als recht am Schlachtgeschehen, wobei er eigentlich kaum etwas in dem ganzen Bugheer verfehlen konnte. O’Neill versuchte nun Ordnung in ihren Schlachtplan zu bringen:

    „Na schön, Carter und Teal’c deckt unseren Rückzug! Ich werde unterdessen diesen komischen Aussichtsturm sichern, der könnte uns vielleicht hilfreich sein. Und Daniel…“, er betrachtete den Archäologen, der verzweifelt in den Pulk feuerte, „…versuch einfach nur, nicht gefressen zu werden!“

    So rannte O’Neill los zu dem Gebäude, während Carter, Teal’c und Daniel die Käferplage mit ein paar Rauchgranaten ausräuchern wollten. Zum einen sollten so die Bugs verwirrt werden, zum anderen konnten die ausgeknockten Aliens nicht die Verfolgung aufnehmen.

    Allerdings ließen sich die Alieninsekten dadurch nicht aufhalten. Durch ihre grandiose Taktik, einfach nur stur geradeaus zu rennen, überlisteten sie die gewaltigen Rauchschwaden.

    Sogleich lösten sich nämlich wieder unzählige Schatten aus dem dunklen Nebel, die wiederum sogleich vom Sperrfeuer von SG-1 niedergestreckt wurden.

    O’Neill kam unterdessen beim Turm an, musste sich jedoch zuerst gegen einen Alien-Heckschützen verteidigen, der ihn von einem Balkon aus mit diesem Säure-Glibber beschoss. Doch O’Neill rannte einfach genauso stur geradeaus, wobei er dem Tophetianer aus der Hüfte ein paar Kugeln um die Ohren jagte.

    Als dieser in Deckung ging, nutzte er die Gelegenheit, durchlöcherte die massive Tür des Turms und trat sie anschließend durch einen Sprung mittendurch ein. Von seiner sicheren Deckung aus warf er eine weitere Flashbang hinauf zum Balkon des Aliens, welches nur Sekunden später betäubt einen Freiflug in den Dreck gewann.

    „Los! Los! Hier rein!“, brüllte er dem unentwegt zurückweichenden SG-1 zu, welches sich das nicht zwei Mal sagen ließ.

    Schnell hatten sie die Strecke zurückgelegt und eilten nun die geräumige Wendeltreppe hoch. Mittendrin blickte O’Neill durch den freien Mittelteil ins Untergeschoss, wo sich gerade die ersten Bugs durch das Eingangstor quetschten.

    Er zögerte nicht lange und ließ zwei Granaten in die Tiefe fallen, die dem Team ein wenig mehr Zeit verschaffen sollten. Nun waren sie oben angekommen und atmeten erschöpft im Obergeschoss auf, doch die Alienkäfer konnten ihren Rückstand enorm aufholen.

    Geschockt blickte der keuchende Daniel einem von ihnen in die bizarre Fratze, als es die Wendeltreppe hinter sich gelassen hatte und sich auf ihn stürzen wollte. Daniel versenkte alle 15 Schuss seines Magazins in die Kreatur und sie brach getroffen zusammen.

    Noch im selben Moment flog krachend die massive Stahltür zu, die Teal’c sogleich verriegelte.

    „Das sollte sie vorerst aufhalten!“, meinte er regungslos.
    „Das glaube ich nicht…“, machte O’Neill jedoch die allgemeine Erleichterung kaputt.

    Er hatte sich mittlerweile zu dem Balkon des kleinen Raumes gewagt und musste mit ansehen, wie die Hundertschaften, welche das Gebäude umzingelten, nun mühelos die Mauern des Turms erklommen.

    O’Neill blickte in die Gruppe und versuchte angestrengt, seinen Hauch von Verzweiflung zu verbergen. Doch er wusste genau, sie saßen allesamt in der Falle…

    to be continued...
    Geändert von Toth (25.02.2010 um 20:41 Uhr)


  15. #11
    Wächter und Techniker Avatar von Am17
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    Wieder sehr gut. aber eine Flashbang granate setzt nur für ein PAar sekunden auser gefächt. ok es sind Aliens vieleicht reagieren die ja anders.

    Lg Am17

  16. #12
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    @Am17: Ok, vielleicht habe ich die Wirkung etwas übertrieben, aber Tatsache ist, dass vielleicht das Zusammenspiel der Orientierungslosigkeit durch die Betäubungsgranate zusammen mit den vielen Rauchgranaten, die die Ebene einhüllten sowie die Hundertschaften an vorbeiströmenden Bugs die Skinnies vom Kampfgeschehen ablenkten.^^ Auf jeden Fall musste ich das Gros der Aliens erst einmal vom Kampfgeschehen entfernen...

    Und nun kommt das Finale Kapitel der ersten Episode:


    Kapitel 4 – Verzweifelte Maßnahmen

    „Das mir sowas immer passiert, wenn ich meine Fliegenklatsche vergessen habe…“, witzelte er im Angesicht des sicheren Todes.

    Doch noch wollte er nicht aufgeben! Er griff sich seine P-90 und knallte der Reihe nach die Bugs ab, die schon am weitesten gekommen sind. Wie sie so an der Wand klebten, wurden sie durch die Treffer besonders schnell aus dem Gleichgewicht gebracht und purzelten zu Dutzenden hinunter, wobei sie stets noch ein paar Artgenossen unter ihnen mit in den Abgrund rissen.

    Unten angekommen klatschten sie ungebremst wahlweise auf den Boden oder auf andere Käfer. Carter gesellte sich oben nun auch zu O’Neill, wo sie ebenfalls noch ein paar der Bugs abknallte. Dann kam von ihrer Waffe nur noch ein Klicken, sie durchsuchte panisch die unzähligen Taschen ihres Powersuits.

    „Sir, ich habe keine Munition mehr!“

    O’Neill reichte ihr ein Magazin:

    „Damit habe ich nur noch zwei und das in meiner Waffe…“, stellte er säuerlich fest.

    Keiner von ihnen glaubte, die Bugs nur mit ihren 9-Millimetern und Teal’c’s Stabwaffe in Schach halten zu können. Teal’c hatte sich dem fröhlichen Spiel am Balkon, welches beim genaueren Hinsehen verblüffende Parallelen zu Space Invaders aufwies, angeschlossen, nur Daniel blieb mit seiner süßen kleinen Pistole zurück.

    Als er dann unheilvolle Rammgeräusche vernahm, welche vermittelten, dass die massive Stahltür ihren Dienst nicht mehr lange leisten könnte, suchte auch er nach einer praktikableren Waffe.

    „Hey, Jack, Sam, Teal’c! Wir könnten doch noch die Zat’s nehmen, wenn wir keine Munition mehr haben!“
    „Das wäre eine Möglichkeit, Daniel Jackson, allerdings sind deren Energiezellen nicht so ergiebig, wie die meiner Stabwaffe!“
    „Sprich, deren Munition ist auch begrenzt…“, erklärte O’Neill, während er, zusammen mit Carter noch seine letzten Granaten unter die wütende Meute streute.

    Genau in diesem Moment gab die Tür nach und wurde mit einem Ruck aus den Angeln gerissen. Ein großer Kampfkäfer füllte nun den Türrahmen aus, bis er, von zwei zuckenden Energieblitzen getroffen, zusammenbrach.

    Daniel hatte inzwischen seine Zat gezückt und rückte den Bugs nun damit zuleibe. Kurz darauf versuchte sich ein zweiter Käfer seitlich durch den engen Türrahmen zu quetschen, wurde aber auch kurz darauf von Daniel niedergestreckt und die Tür damit endgültig verstopfte.

    Aber auch ein ‚endgültig‘ erwies sich im Kampf gegen die Riesenkäfer als relativ. Sogleich wurden beide Käfer von einem blauen Gelee eingehüllt und lösten sich rauchend und qualmend auf. Daniel wäre wahrscheinlich angeekelt gewesen von dem bestialischen Gestank, den die Kadaver dadurch verbreiteten, doch zum Glück trug er ja noch seinen Powersuit.

    Durch das nun freiwerdende Loch quetschte sich nun der stocksaure Colonel T’Phai, einen dieser Säurewerfer im Anschlag. Doch kaum konnte er die Waffe auf Daniel richten, wurde auch er von der Zat getroffen und rollte unsanft in den Raum hinein.

    Doch anstatt, wie so viele andere, nur betäubt zu werden, krümmte er sich einfach nur vor Schmerzen und wand sich auf dem Boden.

    „Äh, Leute…“, versuchte Daniel die Aufmerksamkeit seines Teams auf die Geschehnisse zu richten.

    Mit T’Phai, der schreiend auf dem Boden lag, schien irgendwas nicht zu stimmen. Denn aus seinem Rücken kam plötzlich ein kleines blaues Spinnenvieh gekrochen, das verwirrt durch die Gegend taumelte. Zumindest solange, bis O’Neill auch diesem Insekt zwei Kugeln in den Leib jagte.

    „Was zur Hölle war das?“, brüllte Daniel erschrocken.

    Unerwartet kam die Antwort von T’Phai, der sich langsam benommen wieder aufrichtete:

    „Das… das war… ein Gedankenkontrollierer…“
    „Das heißt, ihr wurdet von diesen Käfern beherrscht?“
    „Ja… sie tauchten schon vor einem Jahr ganz plötzlich auf, überrannten die Städte, töteten Millionen und dann… dann kamen sie aus unterirdischen Tunneln gekrochen… Herrscher der Gedanken nannten wir sie… Sie unterjochten mein Volk, brachen ihren Willen und zwangen sie, in den Minen zu arbeiten.“
    „Aber wie können wir sie aufhalten?“, brüllte O’Neill, der sich mittlerweile wieder dem Niederschießen der kletternden Käfer zugewandt hatte.
    „Erst einmal so…“, antwortete T’Phai, nun wieder stehend und pumpte mit seiner Säurekanone einen ganzen Schwall in den Türrahmen.

    Die Aktion tötete zwar nur drei Bugs, füllte die Tür aber komplett mit dem gefährlichen Gelee aus.

    „Das kann sie aber nur kurze Zeit aufhalten!“, stellte Teal’c fest und feuerte weiter mit seiner Stabwaffe in den Pulk.
    „Ich weiß… es wird Zeit, unseren alten Notfallplan umzusetzen…“
    „Ihr hattet einen Notfallplan?“
    „Wir konnten ihn leider nie in die Tat umsetzen, da wir schon kurz zuvor von den Herrschern der Gedanken überrascht wurden. Aber wir hatten in einem benachbarten Turm eine Gas-Waffe entwickelt, die alle Alien-Käfer auf einen Schlag töten wird.“
    „Ah, Insektenspray? Gefällt mir, der Plan!“, rief O’Neill vom Balkon aus zu.
    „Welches Gebäude ist es?“, fragte nun Daniel und führte den schlaksigen Colonel zum Balkon.
    „Das da!“, er zeigte auf einen eigenartigen Turm mit kuppelartiger Spitze, gleich gegenüber.
    „Wie sollen wir aber da hin? Dazwischen liegen zigtausend Bugs!“, brüllte O’Neill, der sich von Daniel und Teal’c noch ein paar Granaten zustecken ließ, die er den Käfern in den Rachen stopfen wollte.
    „Meine Waffe verschießt im sekundären Feuermodus einen konzentrierten Schleimstrahl mit einer Stärke, die zwei Personen tragen kann!“, sagte Colonel T’Phai bestimmend.
    „Wer geht mit?“
    „Ich, du und Carter haben die besten Chancen, so lange wie möglich auszuharren und die Käfer abzuwehren.“, antwortete Teal’c.
    „Na schön… Daniel… Viel Spaß!“, grinste O’Neill.
    „Das ist nicht dein Ernst?“, Daniel stand verdattert da, „Ich kann doch nicht…“

    Doch O’Neill wandte sich von ihm ab und betrachtete T’Phai:

    „Colonel!“
    „Colonel!“, antwortete dieser verschmitzt und griff sich urplötzlich den wie erstarrten Archäologen, pappte einen Schleimstrahl an die Spitze des Nachbarturms und sprang mit dem vor Angst schreienden Jackson in die Tiefe.

    Sogar die Bugs hielten inne und glotzten den beiden ziemlich beeindruckt hinterher, wie sie sich Tarzan gleich durch die Lüfte schwangen. Unsanft knallten sie auf den Boden des Balkons des anderen Turms.

    „Hättest du mich nicht warnen können?“, fragte Daniel, panisch seinen Powersuit nach möglichen Lecks untersuchend.
    „Es bestand die Gefahr, dass ihr euch geweigert hättet…“, erklärte T’Phai und stürmte voran, in Richtung Spitze des Turms, was eine kluge Entscheidung war, denn die Bugs hatten ihren Flug schließlich gespannt verfolgt und machten sich nun auf den Weg zu ihnen.

    Nun stürmten Daniel und das Alien die ausgedehnten Wendeltreppen auch von diesem Turm hoch. Oben angekommen mussten sie feststellen, dass die Bugs gefährlich aufgeholt hatten, da T’Phai sogar noch langsamer laufen konnte, als Daniel.

    Dieser stellte sich dem ersten Käfer entgegen und entleerte sein Magazin in dessen Leib, sodass auch dieser, wie so viele seiner Artgenossen an diesem Tag, das Zeitliche segnete. T’Phai sah das und nahm dem Archäologen die 9-Millimeter aus der Hand, welche er gerade erst nachgeladen hatte:

    „Ich empfehle, das Feuer auf das Nervensystem zu konzentrieren!“

    Die nächste Gruppe von 6 Bugs stürmten die Treppe hoch, doch plötzlich erschoss T’Phai wie ein Wirbelwind jeden einzelnen Bug mit nur einem einzigen Treffer. Nach nur zwei Sekunden Kampf rollten die massigen Leiber der Käfer die Treppe hinunter und fegten dabei ihre noch lebenden Kollegen über den Haufen.

    Daniel stand mit offenem Mund da, als T’Phai ihm die Waffe wieder in die Hand drückte.

    „Ich versuche es…“, sagte er beeindruckt von den Fähigkeiten des Colonels.
    „Wie…“
    „Mein Volk hat vor unserer Niederlage lange gegen sie gekämpft. Dabei probierten wir auch verschiedene Projektilwaffen, bis wir Säure als effektivstes Mittel erkannten. Für die Bugs ist es eine Selbstverständlichkeit, Kannibalismus zu betreiben, um die eigene Biomasse des Schwarms zu erhalten. Säure zerstört ihre Körper und damit ihre Chance, wieder in den Schwarm eingegliedert zu werden.“
    „Sehr interessant, trotzdem sollten wir weitermachen.“
    „Gute Idee!“, antwortete T’Phai im Angesicht von weiteren Bughorden, die er mit einem Schwall seines Säurewerfers in Schach hielt.

    Nun stürmten sie ins Innere der Turmspitze, wobei Daniel noch einen kurzen Blick rüber zum anderen Turm wagte, wo das restliche SG-1 nun auf Zats umgestiegen ist, um sich die Viecher vom Leib zu halten. Einzig Teal’cs Stabwaffe widersetzte sich weiterhin standhaft der allgemeinen Munitionsknappheit.

    Im Inneren des Sandsteinturmes gab es eine große stählerne Maschine, an der T’Phai nun werkelte und seinen persönlichen Sicherheitscode eingab. Daniel versuchte währenddessen den Vorschlag des Aliens zu beherzigen und zielte zwischen die Augen der anbrandenden Bugs.

    Nur gab es an dem Plan einen Haken: Irgendwie schienen die Bugs keine Augen zu haben oder zumindest waren sie gut versteckt.

    „Die Waffe ist aktiviert, braucht allerdings noch eine Aufladephase!“
    „Eine Was?!“

    Die Bugs kamen immer näher und näher, obwohl beide aus allen Rohren feuernd dastanden. T’Phai mit seinem Säurewerfer, Daniel mit seiner Zat, da die 9-Millimeter inzwischen keinerlei Ersatzmagazine hatte.

    Das restliche SG-1 im anderen Turm hatte derweil schwerwiegende Probleme. Ein paar der Bugs waren entweder ziemlich selbstmörderisch oder wurden einfach nur vom Mob gegen die Säurebarriere gepresst, sodass diese auf jeden Fall durchbrochen wurde.

    Allerdings kam die Reihe hinter ihnen nicht mehr dazu, die Lücke zu benutzen, denn sogleich ging Teal’c furchtbar wütend zum Gegenangriff über. Mit eisenhartem Blick stürmte er ihnen entgegen und streckte einen nach dem anderen mit seiner Stabwaffe nieder. Man hätte schon fast Mitleid mit den armen Viechern kriegen können…

    O’Neill und Carter hingegen bekamen Schwierigkeiten. Carter hatte die Batterien ihrer Zat bereits leergeschossen und musste notgedrungen ihre 9-Millimeter verwenden und O’Neills Zat pfiff aus dem letzten Loch. Die Bugs hatten sich nun bis zum Balkon hochgekämpft und SG-1 musste zurückweichen, als die ersten über den Rand kletterten.

    Höchste Eile war geboten! Doch sie konnten schon erkennen, dass die Kuppel des großen Turms mit der Gaswaffe sich bereits entfaltete und dabei vier große Ellipsen bildete, die abstanden und vier große freie Flächen frei machten.

    In dessen Inneren wurde es für Daniel und T’Phai ebenfalls brenzlig, sie hatten sich in die hinterste Ecke des Raumes verkrochen, T’Phais Säurewerfer war leergeschossen und er feuerte nun weiter mit Daniel’s Zat. Die Bugs kamen dennoch immer näher und näher, nur noch Sekunden trennten sie von ihrem zukünftigen Mittagessen…

    Aber dann geschah es: Die Waffe war ausgerichtet! Durch Hochdruckpumpen verteilte sich plötzlich das nur für Bugs tödliche Nervengas binnen Sekunden in der ganzen Stadt. Beim Turm von SG-1 begannen die Bugs schwer zu atmen, ihr Fauchen wurde schwächlicher, sämtliche Sirenengeräusche verstummten komplett.

    Die ersten, die gerade die Wände raufkraxeln wollten, verstarben auf der Stelle und fielen leblos zu Boden, wo sie als grüne Matschpfütze endeten. Die innerhalb des Turmes mit der Gaswaffe waren offenbar etwas zäher.

    Sie taumelten zwar schon wie Sturzbesoffene durch die Gegend, waren aber immer noch umso gefährlicher, da ihre messerscharfen Greifer noch unkontrollierter als zuvor um sich schlugen. Einer von ihnen brach durch und stürzte sich unbeholfen direkt in die Richtung von Daniel.

    Er richtete sich wütend vor dem Unbewaffneten auf, der hilflos dalag, bereit, ihn in kleine Fetzen zu reißen… aber dann krachte er leblos vor seinen Füßen zusammen.

    Die Gefahr war gebannt!

    Drüben im anderen Turm blickte O’Neill auf die Dutzenden von toten Bugs, die sich auf dem Balkon aufgetürmt hatten. Er zielte noch mit seiner 9-Millimeter auf die Käfer, betätigte den Abzug. Nur ein Klicken kam… Völlig überwältigt schaute er an seinem Powersuit herab und erkannte, dass er keinen einzigen Schuss mehr besaß.

    „Also das… nenn ich mal so richtig mexikanisch Abmunitionieren!“


    Einige Minuten später hatte sich SG-1 wieder vollzählig beim Sternentor eingefunden, wo sie sich von T’Phai und seinen Leuten verabschiedeten, während Teal’c das Gate anwählte.

    „Und ihr könnt wirklich nicht bleiben und beim Aufräumen helfen, nach der Sauerei, die ihr dort angerichtet habt?“, fragte T’Phai, nach ihrem Sieg vergnüglich.
    „Tut mir Leid, unsere CO²-Filter haben nur begrenzte Akkulaufzeit…“, erklärte Daniel mit nervösem Blick auf die rot leuchtende Alarmanzeige an seinem Handgelenk.
    „Aber keine Sorge, wir kommen wieder!“, versprach O’Neill, „…und das nächste Mal bringen wir doppelt so viel Munition mit!“
    „Ich danke euch, euch allen, für eure Hilfe. Dank euch hat mein Volk eine zweite Chance bekommen, die Buginvasion zurückzuschlagen und es endgültig zu befreien!“
    „Aber was ich immer noch nicht verstehe…“, warf dann Carter ein, „…warum lassen euch die Bugs in Minen schuften? Sie sind doch organische Lebewesen, was gibt es dort also, was sie interessiert?“
    „Ihr habt immer noch nicht verstanden… Die Bugs sind nicht auf Tophet heimisch! Sie brauchen aus den Minen ein Mineral, welches sie als eine Art organischen Treibstoff verwenden können. Als Treibstoff für ihre gewaltigen Raumschiffe!“

    SG-1 blickte sich entgeistert an. Raumschiffe? Diese Viecher sahen dafür aber nicht intelligent genug aus. Aber es gab keinen Grund dafür, dass T’Phai lügen sollte. Es musste also stimmen…

    Mit diesem Wissen und der feststehenden Mission, dass man T’Phais Volk unbedingt retten musste, kehrten sie nach Hause zurück.


    Einige Stunden später, im Haus von Colonel O’Neill: Er kam fröhlich pfeifend mit einem Flaschenöffner in der einen Hand, einem Bier in der anderen in sein Wohnzimmer und fläzte sich auf die Couch, schaltete den Fernseher an und genoss den Abend nach diesem erfolgreichen Tag.

    Doch beim Durchschalten blieb er an einem Nachrichtensender hängen. Die Sprecherin verkündete nämlich aufgeregt vor einem großen Bild von E.T. mit einem großen Fragezeichen:

    „Eine unglaubliche offizielle Meldung des S.E.T.I.-Instituts hat für nie dagewesene Hysterie gesorgt. Die Frage, ob wir denn allein sind im Universum, scheint endgültig gelöst. Und die Antwort lautet: Nein!“

    O’Neill war wirklich überrascht, denn eigentlich hatte das S.E.T.I. einen Vertrag mit dem SGC abgeschlossen, dass es gegen eine erhebliche staatliche Geldsumme großzügig alle Hinweise, die mit den Goa’uld zusammenhängen könnten, ignorieren.

    „Vor wenigen Stunden haben ihre Horchposten unfassbares aufgefangen: Extrem niedrigfrequente Signale von einem Objekt, das plötzlich am Rande des Sonnensystems aufgetaucht ist und sich mit hoher Geschwindigkeit auf den Pluto zubewegt.

    Untersuchungen haben ergeben, dass die Geräusche, die empfangen werden konnten, auf keinen Fall natürlichen Ursprungs sind. Passen sie gut auf, denn was sie im Folgenden hören, sind echte und originale Botschaften von Aliens!“

    O’Neill war gespannt, doch zuerst kam nur Knirschen und Knistern, ganz normale Störgeräusche halt. Aber dann… fürchterliches Fauchen… Sirenengeheul… Das waren Bugs!

    Schockiert sprang er auf, die Geräusche gingen ihm durch Mark und Bein.

    „Oh, verdammt…“

    Es war fürchterlich!

    „Unglaublich, nicht wahr?“, setzte die Nachrichtensprecherin unbeeindruckt fort, „In Expertenkreisen gibt es hitzige Diskussionen, warum die Aliens kein Interesse an der Erde haben, viele sind der Meinung, dass wir wohl schlicht nicht weit genug entwickelt sind, als dass sie Kontakt mit uns aufnehmen wollen. Das hält jedoch nicht wenige Hobby-Alienjäger davon ab, mit allen Mitteln Kontakt mit den Fremden aufnehmen zu wollen. Möchten sie mehr wissen? Dann schauen sie doch einfach auf unsere Homepage…“

    Doch O’Neill war in diesem Moment schon weg, er stürzte zum Telefon, das SGC benachrichtigen. Die Bugs standen schon vor ihrer der Haustüre…

    Ende?


  17. #13
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Nun kommen die Bugs zur Erde... es wird Zeit die Mobile Infanterie aufzustellen un den Käfern in den Arsch zu treten.
    Allerdings hätte ich eher gedacht, dass sie auf riesigen Asteroiden ankommen und sich so auf der Erde verteilen.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  18. #14
    Wächter und Techniker Avatar von Am17
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    Wo ist nur die Mobile infanterie wenn man sie Braucht?
    Super, du hast die verknüpfung der beiden Serien super hin bekommen.
    Respekt.

    Lg Am17

  19. #15
    Colonel
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    Ah, ich nehme mal an, dass jetzt die Pluto-Kampagne folgt. Die SG-Teams werden sich wohl erstmal als Mobile Infanterie betätigen müssen, wobei ich den Bugs das ganze Marine Corps auf den Hals hetzen würde und die Army Rangers noch dazu . Das auf Tophet war auch sehr gut und die Controller-Bugs waren ja doch da und haben T'Phai und die Skinnies kontrolliert. Wäre gut, wenn T'Phai wieder auftauchen würde, noch dazu am besten in Begleitung von Razak's Roughnecks .

    Bis dann.

  20. #16
    Systemlord Avatar von Toth
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    @Colonel Maybourne: Tja, so aggressiv sind die Bugs noch nicht, sie greifen ja noch nicht die Erde an, sie bauen nur einen Stützpunkt auf dem Pluto auf. Und da es so früh zu SG-1-Zeiten spielt ist es noch lange hin bis zum Bau der Prometheus, ein Gegenangriff kommt damit nicht in Frage (wenn man davon ausgeht, dass die Tok'ra nicht ihre paar Tel'taks opfern, um den Menschen einen Militärschlag zu ermöglichen).

    Und Bugs verfügten in der Starship Troopers Chronicles Serie über Raumschiffe, wie sollen sie auch sonst unbeschadet auf anderen Planeten landen können? Auf Asteroiden würden sie ja verglühen oder beim Aufschlag sterben...

    @Am17: Danke für's Lob, ist mir das Crossover also doch geglückt^^ Mal sehen, wann ich dazu komme, die nächste Episode zu schreiben...

    @Atlan: Ähem, nein, die Pluto-Kampagne kommt aus den bei Colonel Maybourne genannten Gründen nicht. Die einzelnen Feldzüge bestanden ja auch in der Serie aus mehreren Folgen, also werden sie wieder nach Tophet zurückkehren Diesmal mit mehr Soldaten und Munition Und den Roughnecks? Wir werden sehen...

    Obwohl, die nächste Folge wird, so habe ich es zumindest geplant, wieder aus einer völlig anderen Perspektive spielen. Ich sage nur, mit der Ausbreitung der Bugs sind nicht nur die Menschen und Skinnies konfrontiert...

  21. #17
    Airman First Class Avatar von Iztok
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    einwand frei ^^ hab sogar heut widda ma halo ausgepackt und gezockt ^^ konnt ich mir richtig gut vorstellen wie sich jack als masterchief benimmt ^^
    Schön da bin ich wieder!

  22. Danke sagten:


  23. #18
    Systemlord Avatar von Toth
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    @Iztok: Schön, dass ich schon derart unterschwellige Botschaften verschicken kann, vor allem ohne es zu wissen^^

    Im Ernst, danke und weiterhin viel Spaß bei weiteren Folgen...

    Denn nun präsentiere ich euch eine weitere, wenn auch jetzt die angesprochene anderere Perspektive zum Tragen kommt


    Episode 2: Begegnung im Weltraum


    Kapitel 1 – Schlechte Nachrichten

    Keuchend rannte der Jaffa durch die Gassen der Stadt. Er war diesen Weg schon oft abgelaufen, doch noch nie kam er ihm so lang vor. Vielleicht lag’s auch nur daran, dass er ihn noch nie mit dieser Eile bewältigen musste, da die Kommunikationssysteme des Observatoriums draußen vor der Hauptstadt ausgerechnet jetzt eine technische Panne hatten. Und warum musste er gerade zufällig auf einem Rundgang dort sein, als es diesen Notfall weiterzuleiten galt?

    Also musste er, der große Primus, der mächtigste aller Jaffa auf diesem Planeten den Dienstboten spielen und zum Palast rennen. Er betrachtete unterwegs kaum die nichtsahnenden Passanten, die über ihn nur die Augen verdrehten, als er sich durch den Berufsverkehr kämpfte und die dichten Menschenmassen, die auf dem großen Platz vor dem Palast ihrer Wege gingen, zur Seite schupste.

    Als er im Foyer eintrat, musste er erst einmal verschnaufen, es gehörte sich nicht, vor einem Gott japsend nach Luft zu schnappen, wenn es nicht wegen dem Gott selbst geschah. Die Wachen wunderten sich natürlich ein wenig und fragten ihn sogleich nach seinem Anliegen.

    „Ich muss… muss… zu… na… ihr wisst schon… es ist… ist… furchtbar dringend!“
    „Jawohl, Herr!“, antworteten die Jaffa und leiteten das natürlich weiter.

    Da der Primus natürlich keinen doppelt abgestempelten und versiegelten Antrag zur Audienz bei dem entsprechenden Audienz-Gewährungsschalter am anderen Ende der Stadt einholen und vorzuweisen braucht, wurde er nur kurze Zeit später in den prächtig ausgeschmückten Audienzsaal durchgelassen.

    Auf dem gewaltigen massivgoldenen Thron saß gelangweilt der Goa’uld Ba’al, der sich diesen bürokratischen Unsinn ausgedacht hatte, um sich das Fußvolk vom Leib zu halten und die eigene Freizeit zu erhöhen. Allerdings gingen ihm nun die verschiedenen Hobbies – vom Senet-Spielen bis zum Kommkugel-Weitwurf – aus, in seinen Jahrtausenden der Herrschaft hatte er schon alles ausprobiert.

    Nun saß er da und feilte sich angestrengt die Fingernägel blutig, während er gedanklich den nachfolgenden Tagesablauf durchging. Es wurde mal langsam wieder Zeit für etwas Abwechslung, vielleicht kam ja bald wieder irgendein Systemlord auf die Idee, Streit mit ihm anzufangen, damit er sein Territorium gewaltsam ausweiten könne, wie er es nach dem Beginn des Bürgerkrieges, ausgelöst durch den Tod von Ra vor einigen Jahren, schon so oft getan hatte.

    Vielleicht brachte sein schwitzender Primus Hequet interessante Neuigkeiten, als er sich, immer noch erschöpft, auf die Knie warf.

    „Was für Kunde bringt mir mein guter Primus?“, fragte er interessiert.
    „Herr, das Observatorium hat die Ankunft eines fremden Raumschiffes angezeigt, welches vor kurzem aus dem Hyperraum gesprungen ist.“

    Ba’al sprang sofort freudig auf, auf genau eine solche Botschaft hatte er gewartet!

    „Welcher Systemlord wagt es, mich anzugreifen? Wir werden es ihm mit doppelter Münze heimzahlen!“
    „Äh, mein Lord, das Raumschiff hat uns weder angegriffen, noch ist es von Goa’uld-Bauart…“
    „Ach nein? Na schön, was ist es denn sonst?“
    „Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Es verfügt weder über eine Subraumsignatur, noch gehört es einer in den Archiven gespeicherten Rasse an. Daher hatten wir gehofft, ihr werdet uns weiterhelfen können. Außerdem ist es nicht im Orbit von Tyris aus dem Hyperraum gesprungen, sondern am Rand des Sonnensystems und nimmt Kurs auf den neunten Planeten…“

    Ba’al schien zwar etwas enttäuscht, aber nicht weniger neugierig zu sein.

    „Na, dann werde ich mal nicht so sein… Mein Flaggschiff soll sich sofort startbereit machen, ich werde mich auf der Stelle auf den Weg machen!“

    Der Primus verbeugte sich nun noch tiefer und eilte voller Tatendrang hinaus, während sich Ba’al gespannt die Hände rieb, was ihn erwarten würde. Vielleicht wäre er der erste Goa’uld der Kontakt mit einer neuen Spezies aufnehmen würde… und ihnen selbstverständlich den Beweis erbringt, wer in dieser Galaxis die dominierende Macht ist!

    Nur einige Zeit später schwang sich schon Ba’als Ha’tak in die Lüfte, um sogleich die Atmosphäre des Planeten zu verlassen und in den Hyperraum zu springen.

    Der Flug war entsprechend kurz, nur wenige Sekunden später waren sie am Ziel, schließlich war das unbekannte Schiff fast schon an der Haustür zu finden.

    „Bring es sofort auf den Schirm!“, rief Ba’al, der es sich hier schon auf seinem Thron gemütlich gemacht hatte.

    Sogleich wurde es getan, während das Ha’tak einen Rendezvous-Kurs einschlug. Allen verschlug es die Sprache! Es war riesig, genauso groß wie das Goa’uldmutterschiff selbst, vielleicht sogar ein kleines bisschen größer. Und dabei sah es weniger aus wie ein wuchtiges Raumschiff, sondern wie ein riesiges Insekt, welches durch die Weiten des Alls trieb.

    Wenn Ba’al jemals einen Maikäfer gesehen hätte, er hätte vermutet, dies sei ein abgedrehter, beinloser Cyberpunk-Maikäfer, so, wie sich sein massiver Panzer im Schein der Sterne spiegelte. Es hatte keinen sichtbaren Antrieb, es nutzte ausschließlich die Masseträgheit, um seinen Kurs auf den unbrauchbaren Felsklumpen zu halten, auf den es zusteuerte und war daher auch entsprechend gemächlich unterwegs.

    „Was zu Kheb ist das für ein Monster?“, fragte Primus Hequet mit einem flauen Gefühl im Magen.

    „Einen vollständigen Scan durchführen, ich will die Kampftauglichkeit dieses… Dinges… wissen!“

    Das Ha’tak musterte nun den riesigen Weltraumkäfer eingehend, den die Prozedur ziemlich kalt ließ. Es schien gar, dass das gewaltige Ungetüm nicht einmal Notiz von dem Triniumkoloss nahm, der es nun auf seinem Weg begleitete. Aber wer wusste schon, was in dem Kopf dieses Monstrums vor sich ging, die Crew des Ha’tak jedenfalls nicht.

    „Es scheint keine Schilde zu besitzen, auch keine Waffen zu erkennen, jedenfalls keine, die wir als solche identifizieren könnten.“
    „Wie steht’s mit Lebenszeichen?“, harkte der Systemlord nachdenklich nach.
    „Es scheint… wir können keine typischen Lebenssignaturen im Inneren ausmachen, aber stattdessen, man könnte es schon fast erwarten, dass das Ding selbst lebt.“
    „Aber ansonsten gibt es also keinerlei Reaktion auf unsere Ankunft, mmh. Wir sollten es besser eingehender untersuchen! Gibt es irgendetwas, was im Entferntesten wie eine Luftschleuse oder eine Einstiegsluke aussieht?“
    „Nicht wirklich…“

    Ba’al brummte säuerlich und erhob sich von seinem Thron. Er scheuchte nun seinen Primus weg und starrte auf dessen Konsole. Dort war das Schiff-Käfer-Was-auch-immer abgebildet, wie es die Scans erfasst hatten.

    „Dort hinten, unter diesen eingeklappten Triebwerks… -lappen? Äh, jedenfalls gibt es dort diese Klappen, die sich in zweiminütigen Intervallen öffnen, um wie fleischige Abgasrohre diesen Dreck auszustoßen.“
    „Aber Herr, diese Klappen sind winzig?“
    „Aber dennoch groß genug, um mit den Ringen und dem richtigen Timing durchzukommen!“

    Hequet seufzte böses ahnend, er hatte eine solche Antwort befürchtet.

    „Was dagegen?“, raunte Ba’al, dem das auch auffiel.
    „Nein, natürlich nicht, mein Gebieter! Allerdings…“
    „Was?“
    „Warum zerstören wir es nicht einfach, wie jeden anderen Eindringling im Sektor?“
    „Habt ihr schon einmal einen Riesenkäfer durchs All treiben sehen?“, erwiderte Ba’al trocken.
    „Was… nein…“
    „Na eben… Stelle ein Kommando deiner besten Männer zusammen!“

    Hequet verbeugte sich tief und verschwand frustriert. Na das konnte ja heiter werden…

    to be continued...
    Geändert von Toth (18.05.2010 um 20:17 Uhr)

  24. Danke sagten:


  25. #19
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    Typisch Ba´al. Nur er kann sich solche sachen wie Kommkugelweitwurf aus denken.
    Also kennen jetzt auch die Goa´uld die Bugs.
    Der weis schon wo er da rein will? Durch den Hinter eingang

    Lg Am17

  26. #20
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    Baal trifft auf die Bugs... nun er sit ja der einzige Goa´Uld, der sowas wie einen Verstand hat, da wird er schon was machen.
    Andrerseits sind die Bugs nicht blöd, wenn es darum geht jemanden zu überrennen und er wird Probleme kriegen.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

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