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Thema: SGA - die Story mit neuem Charakter

  1. #21
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Vorschau auf die neue Folge "Verwirkung"




    Geändert von Lt. Nicole Fraser (27.05.2009 um 16:08 Uhr)

  2. #22
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Sooo, endlich kann die Folge losgehen!!! Und ihr wißt was ihr noch über realistisch und so gesagt habt? Na da bin ich ja jetzt mal auf eure FB gespannt *gg* Achso und Keinohrhasen lässt grüßen, ich fand die Szene einfach sooo süß, die musste mit rein!!! Viel Spaß.



    Verwirkung


    Man befand sich in einem der Wohnräume auf Atlantis. Lt. Fraser legte sich gerade auf einem Sofa lang. Da betrat eine uns noch nicht bekannte Frau den Raum. Sie hatte zwei Gläser gefüllt mit gelben Brausegetränk in den Händen und steuerte auf Nicole zu.

    Diese streckte sich ihrem Glas freudig entgegen.
    „Danke Abbi“, schmunzelte sie aufrichtig. Selbst der Zuschauer erkannte, dass ihr irgendwas auf dem Herzen lag.

    Also harkte Abbi nach.
    „Okay, Frasi, was ist los, mh! Wir kennen uns jetzt schon so lange, ich seh doch, wenn was nicht mit dir stimmt.“

    Nicole sah sie anerkennend an.
    „Vor dir lässt sich auch nichts verbergen, was.“

    Den Utensilien und Fotos im Raum nach ließ sich vermuten, dass die fremde Frau zu Nicoles Einheit gehörte und die beiden beste Freundinnen sind.

    „Also gut“, begann Nicole und legte sich wieder flach aufs Sofa. „Ich habe zwei echt verrückte Tage hinter mir und hab mit noch keinem anderen darüber geredet.“

    Abbi sprang mit aufs Sofa und lehnte sich an ihre Freundin ran.
    „Na dann schieß mal los!“, kam es von ihr ungeduldig und grinste sie interessiert an.

    Nicole begann zu erzählen:
    „Es waren nun drei Tage vergangen, seit wir von den Hoffaner Planeten zurückgekehrt sind. Alle mit einer verbitterten Miene über die entsetzlichen Bilder der letzten Stunden, die wir auf Hoff erlebten.
    Dabei hatte die Mission so vielentsprechend angefangen. Beckett war das erstemal im Team dabei und ich freute mich. Ich hatte ihm ja vorher gesagt, dass diese Situation einmal eintreten wird. Doch wie er mir schon mal sagte, erfreuen tat es ihn nicht.“

    Sie grinste ihre Freundin an und plötzlich befand man sich in einer Rückblende.


    *****
    „Es ist ja nicht so, dass ich niemanden gern helfe“, erklärte Carson vergrämt, als das Team einen langen Gang folgte, der sie zum Labor der Hoffaner führen würde. Carson ging vorne weg, in der Hand seine Tasche mit den nötigen Utensilien.

    „Natürlich nicht“, kam vergnügt von Nicole, die hinter ihm lief.

    „Sie sind ein sehr großzügiger Mensch, Carson“, warf Rodney neben ihm ein.

    Carson schimpfte weiter: „Aber es geht hier ums Prinzip, verstehen Sie. Freiwillig ist das nicht, wenn man vorher nicht gefragt wird. Das nenn ich zum Dienst gezwungen werden. Dabei bin ich nicht mal... .“

    „...beim Militär. Ich kann Ihnen nichts befehlen.“ Major Sheppard ließ das Klaglied über sich ergehen.

    „Er reist einfach nicht gern auf fremde Planeten.“ Fraser blickte lachend auf den Arzt.

    „Einen menschlichen Körper durch ein Wurmloch schicken ist schon Wahnsinn“, klagte dieser daraufhin. „Aber ihn dann auch noch den Gefahren auszusetzen, die auf so einem fremden Planeten lauern.“

    „Kommen Sie, wie oft gehen Sie schon auf andere Planeten!“ Rodney musste schmunzeln.

    „Ich war bereits auf einem“, erklärte Carson aufgebracht und ging voran.



    *****
    Plötzlich war man wieder in dem gemütlich erleuchteten Wohnraum wo Nicole auf dem Sofa liegend leise auflachte.
    „Um so mehr musste ich ihn belächeln, als er plötzlich seine Meinung änderte, total verzückt von der wunderschönen Hoffanerin Perna. Mittlerweile hatte ich Carson gut kennen gelernt um zu merken, dass er von ihr angetan war. Ich freute mich für ihn, wir hatten mal darüber geredet wie schwer er sich damit tat, auf die richtige Frau in seinem Leben zu treffen.
    Um so schmerzlicher war es, als ich ihm während der schlimmsten Stunden auf Hoff über Pernas schlechten Zustand informieren musste."



    *****
    Man war wieder auf Hoff in einem Raum, wo zahlreiche Krankenbetten, besetzt von hustenden und keuchenden Patienten, standen. Man sah Carson mittendrin, wie er sich kurz müde seine Augen reibte. Einen kurzen Moment regte er sich nicht und ließ den Kopf resigniert fallen. Da trat Fraser an ihn heran. Sie war auffallend ruhig und sprach ihn mit gedämpfter Stimme an.

    Carson besann sich wieder. „Nicole, endlich.“ Er machte sich gleich erneut an die Arbeit. Währenddessen warf er Fraser Anweisungen zu.
    „Denk an die Sauerstoffmasken, dass jeder eine bekommt! Und wo ist Perna, ich brauche sie hier!“

    Nicole fasste ihn nun fest an den Arm und zwang ihn damit, ihr endlich zuzuhören. Schon an ihrem Blick bemerkte Carson, dass sie ihm etwas schlimmes mitteilen muss. Beide starrten sich einen Moment lang an.

    Dann sah man, dass Fraser ihn zu dem Raum führte, wo Perna etwas abseits von dem großen, lautem Krankensaal gebettet wurde. Nicole bemerkte den Schrecken in Carsons Gesicht, als er sie sah. Der Lieutanant wusste nicht wie sie sich verhalten sollte und wollte ihm tröstend die Hand auf seinen Rücken legen, hielt sich dann aber zurück. Nach einem kurzen Stocken begab sich Carson schließlich mit zusammen gekniffen Lippen an Pernas Bett, die ihn mit einem schwachen Lächeln begrüßte.

    Fraser ließ die beiden kurz allein. Als sie wieder kam, weil Sheppard zum Abrücken aufgerufen hatte, sah sie ihn am Bett seiner toten Freundin wachen. Er schien in Gedanken verloren, bemerkte Fraser gar nicht. Als Nicole ihm an die Schulter fasste, regte er sich.
    „Carson, wir wollen gehen...“, sagte sie in einem leisen Ton.

    Er blickte zu ihr auf mit verweinten Augen.

    „Na los...“, flüsterte Nicole freundschaftlich und lächelte ihm zu um tröstend zu wirken.

    Carson wand sich noch einmal an Perna und bedeckte sie dann mit dem weißem Laken. Schwermütig erhob er sich und ging schließlich voran.



    *****
    Dann war man wieder zurück auf Atlantis wo Nicole und Abbi es sich gemütlich auf dem Sofa gemacht haben. Sie hockten nun nebeneinander und hielten ihre Gläser in den Händen. Beide sagten für einen Moment nichts und starrten nur betroffen zu Boden.

    Dann regte sich Nicole wieder.
    „Nun auf Atlantis zurück bemerkte Dr. Weir natürlich die gedrückte Stimmung der Teammitglieder und befand es als gut, uns allen einen freien Tag zu gönnen.“

    „Der war vorgestern, richtig.“

    „Jup, ich wollte die Gelegenheit nutzen um auf andere Gedanken zu kommen. Also entschied ich mich auszugehen und Spaß zu haben.
    Ich hatte ja schon länger ein Auge auf diesen jungen Ingenieur geworfen, von dem ich dir mal erzählt habe und lud ihn spontan auf ein gemeinsames Abendessen ein.
    Der Abend lief nicht gut. Irgendwie hatte ich Schwierigkeiten im Gespräch auf einen gleichen Standpunkt mit ihm zu kommen. Es war dann eigentlich so, dass nur ich redete und er auf alles uninteressiert kurz antwortete.
    Zu allem Überfluß begann ich dann letztendlich das Thema warum Männer denken nach einem One Night Stand keinerlei Verantwortung übernehmen zu müssen für das was passiert ist.“

    Abbi sah sie belustigend an und Nicole warf ihr nur einen mürrischen Blick zu.

    „Mit diesem Thema kam ich erst recht nicht weiter bei meinem Date“, fuhr Nicole fort. „Was blieb mir also übrig, als ständig zum Glas Wein zu greifen.“


    *****
    Wieder befand man sich in einer Rückblende. Man sah Nicole, die ihr Date anschließend zu seinem Appartement begleitete und sie, schon leicht betrunken, begann von einer anderen Sache zu reden. Da stoppte er sie abrupt.
    „Du, erzähl mir das doch ein anderes mal. Okay...“, begann er kühl. „Da haben wir was auf das wir uns freuen können, mh!“ Und ging ohne ein weiteren Blick an ihr vorbei in sein Zimmer und schloß die Tür.

    Nicole blieb verdutzt stehen und sah sich ratlos um.
    „Soll ich nicht vielleicht noch aufn Kaffee mit rein kom!“, rief sie sarkastisch und klang verärgert, als sie die Situation, dass er sie eiskalt zurückgewiesen hat, endlich wahr nahm.

    Enttäuscht begab sie sich, etwas wankend, auf den Weg in ihr Quartier. Aber Lust dahin zurückzukehren an ihren freien Abend, hatte sie noch nicht.

    Als sie bei Becketts Zimmer vorbei kam, klopfte sie einfach an. Und tatsächlich öffnete er die Tür.
    „Bist du noch wach...?“, gackste Nicole und sah ihn etwas bedeppert an.

    „Ich steh hier!“, kam nur trocken von ihm.

    Sie ging an ihm vorbei und betrat den Raum. Schnurstracks steuerte sie sein Sofa an und plauzte sich hin.

    Carson bemerkte nach ihrem gestylten Aussehen und leicht beschwipster Art, dass sie Aus war.
    „Und, wie war das Date...?“, meinte er nur und setzte sich mit auf die Couch neben sie.

    „Gut...“, log sie und starrte etwas verloren geradeaus.

    „Was habt ihr so gemacht?“, fragte er eher stereotyp.
    Er hatte die Erlebnisse der vergangenen Tage natürlich noch nicht vergessen und trotz das Weir ihm für heute freigegeben hatte, konnte ihm das nicht über den Schmerz hinweghelfen. Den ganzen Tag über war er hier in seinem Zimmer und versuchte die Bilder zu verarbeiten. Nun hatte er sich eine Flasche guten Wein aufgemacht um sich den Abend zu vertreiben, vielleicht half es ja, wenn er die ganzen Gefühle ertränkte.

    „Joa, geredet eben...“, antwortete Fraser nun.

    „Aja, über was denn?“, meinte Carson darauf und bot ihr nun einen Schluck von dem Wein an.

    „Über dies und das eben. Standpunkte ausgetauscht, weißte.“ Sie lehnte händeschüttelnd von dem Alkohol ab. Carson merkte schon, dass sie genug für heute hatte.

    „Achso. Und was war dein Standpunkt?“ Er nahm einen Schluck aus seinem Glas und lehnte sich wieder zurück.

    „Das Männer keine Verantwortung übernehmen wollen“, verriet sie und sah immer noch leeren Blickes zu Boden.

    „Oh. Und was war sein Standpunkt dazu?“

    Nicole blickte auf. „Hat er mir nicht verraten, weil er dann gegangen ist.“

    Carson lachte nun etwas auf. Jetzt verstand er warum sie hier bei ihm gelandet ist und nicht weiter ihr Date genießt. Nun, wenigstens hat sie sich einen angetrunken und hat vielleicht morgen die Sache vergessen.
    „Weißt du, das nächste mal solltest du lieber keine Standpunkte mehr austauschen, meine Liebe“, neckte er belustigt und sah sie schmunzelnd an.

    Sie machte ein Schmollgesicht und rutschte noch mehr in die Couch.
    „Ohr, ich fühl mich so stehen gelassen. Und dabei hab ich mich extra hübsch gemacht.“

    „Ich sehe du hast sogar ein Kleid an.“

    „Jup, und extra hohe Schuhe.“ Sie hob ein Bein um sie ihm zu zeigen. „Hab ich mir ausgeliehen.“

    „Oh ha“, meinte er nur dazu und sah sie immer noch vergnügt an.

    „Ich habe drei Stunden im Bad verbracht um mich zu schminken. Hab extra noch eine Haarkur angefangen und mit heißem Wachs alle Haare weggemacht“, erzählte sie unbefriedigt.

    Carson lehnte sich zurück und grinste vor sich her.
    „Wirklich alle...?“

    Nicole richtete sich auf und sah ihn entrüstet an, dabei pustete sie sich eine Strähne aus dem Gesicht.
    „Jetzt bleib doch mal ernst, Carson...!“

    Er sah sie ebenfalls an und lachte leise, sein tiefes, ansteckendes Lachen.

    Sie sah ihm schweigend in die Augen. Dann rührte sie sich.
    „Mh, hast du vielleicht noch Sekt da!“

    „Hast du nicht schon genug für heute abend...“, konterte Carson gewitzt.

    Nicole erhob sich schwankend.
    „Nein, ich will Sekt. Jetzt sofort.“

    Carson erhob sich schnell.
    „Bleib bloß sitzen. Ich schau mal, was ich noch da hab, okay.“

    Sie lehnte sich wieder zurück und grinste übers ganze Gesicht.
    „Das wär schön.“

    Er verschwand in einem Abstellraum.

    „Hey, und hast du die ganze Geschichte heute wenigstens etwas vergessen können, hä“, rief Nicole laut.

    „Nicht unbedingt... .“

    Carson kam wieder hervor mit einer Flasche Sekt in der Hand, die er schon geöffnet hatte. Als er wieder zum Sofa kam, streckte Nicole schon ihre Finger danach aus.
    „Och, wie es aussieht haben wir beide unseren freien Tag heute anders vorgestellt, was.“ Sie nahm einen Schluck darauf.

    Carson nahm wieder Platz.
    „Naja, wenigstens haben wir uns heut abend gefunden.“

    „Und den Sekt...“, grinste Fraser und reichte ihm die Flasche. Carson nahm sie dankend entgegen.
    Eigentlich war es nicht seine Art sich zu besaufen, aber die Situation passte gerade perfekt zu seiner Stimmung und ein wenig ließ er sich auch von Nicole animieren.

    Sie leerten die Flasche und ihre Stimmung wurde immer heiterer. Carsons sonstige Zurückhaltung war vom Sekt gelockert und die beiden scherzten munter drauf los.
    Lachend schwankten beide schließlich in die Abstellkammer, weil Nicole weiterhin seinen Vorrat plündern wollte, aber er sie unbedingt daran zu hindern versuchte.

    Verwehrend stand er also vor der Tür und sie blickten sich musternd an.
    „Hey, lass uns tanzen, ja...“, kam Nicole plötzlich die Idee und gluckste beschwippst.

    „Was...!“ Carsons Stimme war der beginnende Schwips noch nicht anzumerken, aber seine Motorik war bereits beeinträchtigt.

    „Ja, einfach so ohne Musik.“

    „Na gut, aber ich muss dich warnen, mit soviel Alkohol intus, lassen meine Künste zu wünschen übrig.“ Sie kamen sich langsam näher.

    „Ach was, einen guten Tänzer bringt nichts aus den Rhythmus“, und schlang ihre Arme um ihn.

    Sie bewegten sich in ersten Takten.

    „Na, klappt doch ganz gut, Carson. Du tanzt fast so gut wie mein Date – also das heißt, wenn wir überhaupt zum tanzen gekommen wären.“

    Sie mussten herzlich lachen. Carson liebte diese unbeschwerte Art an ihr, wenn sie selbst über verkorkste Situationen noch ihren Humor behalten konnte.

    Dann sah Nicole ihn schweigsam an und schien zu überlegen.
    „Du hast sie gemocht, nicht“, kam dann leise von ihr und klang trotz beschwipsten Zustands beinah ernst.

    Carson sah sie fragend an, sofort wusste er aber, wen sie meinte. Die Zunge vom Alkohol gelockert, ließ er seinen Gefühlen freien Lauf.
    „Ich hätte in ihren blauen Augen versinken können. Wenn sie vor mir stand, wagte ich es kaum sie zu berühren, ihr Haar, ihren Hals. Sie hatte einen so lieblichen Duft an sich, den ich während der letzten Wochen lieben gelernt hatte. Was für eine Frau, sie war einfach perfekt.“

    Nicole zog ihn fest an sich ran.
    „Oh Carson, es tut mir so leid. Ich weiß nicht wie ich dich trösten könnte.“

    „Halt mich einfach nur fest... .“


    *****
    Wieder zurück im Wohnraum von Abbi richtete sich Nicole gerade auf und nahm einen Schluck aus ihrem Glas.
    Abbi musterte sie gespannt.
    "Und dann venaschte er dich. Ich dachte ihr wärt nur Freunde?"
    Fraser lachte. "Carson wollte wirklich nichts weiter als Freundschaft. Also vernaschte ich ihn."


    *****
    Zurück in der Zeitblende sah man Fraser die sich nach Carsons Aufforderung an ihn schmiegte. Sanft wiegten sie sich zu einer Musik, die nur sie hören konnten.
    Langsam begann Nicole seinen Hals zu küssen. Sofort erkannte Carson was sie gerade begann.
    „Nicole...nicht...ich... .“ Doch der Alkohol tat es ihm schwer, dieser Verführung zu widerstehen.

    „Es ist okay...“, flüsterte Fraser ihm ins Ohr und ließ Carson gar keine Zeit sich zu entwinden. Sie spürte wie sein Herz von ihrer Berührung zu klopfen begann.


    Draußen in den Gängen von Atlantis spielte sich derweil ein anderes Szenario ab, von dem Fraser nichts wissen konnte.
    Man war nun plötzlich inmitten einem Gespräch zwischen Dr. Weir und John. Die beiden waren wohl gerade vom Kontrollraum auf dem Weg zu ihren Wohnräumen. Es war schon spät am Abend und sie waren ganz allein in den sonst belebten Gängen.

    „Und alles bereit für den Ausflug aufs Festland morgen, Major?“, wand sich Weir an ihren Begleiter. Sie hatte die Arme hinter ihrem Rücken verschränkt, wie sie es oft tat.

    „Alles vorbereitet!“ Er blickte verschmitzt zu ihr rüber.

    „Weiß Carson, dass er mit muss?“

    „Jaja...Lt. Fraser wird uns auch begleiten.“

    „Gut. Und wie geht’s Carson, hat er mittlerweile alles überwunden?“

    „Oh ich denke er kommt drüber hinweg. Er wird schließlich schon wissen, wie er sich am besten trösten kann.“

    „Mhm... .“ Weir sah ihn bestätigend an und die beiden gingen weiter voran.



    Im nächsten Moment war man wieder in Carsons Quartier wo er und Nicole küssend in sein Bett niederfielen.





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    Achtung!!! Ich weiß das schickt sich nicht, aber ich habe nochmal den Rahmen am Anfang der Geschichte verändert!!! So lässt sichs besser erzählen
    Geändert von Lt. Nicole Fraser (04.06.2009 um 11:26 Uhr)

  3. Danke sagten:


  4. #23
    paul's choco-girl ♥ Avatar von ginny81
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    Ein schönes wie auch durchaus interessantes Kapitel...

    Vielleicht tröstet Carson sich ein bisschen zu schnell

    Bei John's Anspielung musste ich unweigerlich grinsen...
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  5. #24
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Zitat Zitat von ginny81 Beitrag anzeigen
    Vielleicht tröstet Carson sich ein bisschen zu schnell
    Hi Ginny
    Das war ja meine Befürchtung - das es nicht realistisch erscheint. Aber die beiden sind wahninnig betrunken und außerdem hat Fraser angefangen
    Oder hättest du das Carson nie zugetraut?

  6. #25
    paul's choco-girl ♥ Avatar von ginny81
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    Zitat Zitat von Lt. Nicole Fraser Beitrag anzeigen
    Oder hättest du das Carson nie zugetraut?
    Carson steckt offenbar voller Überraschungen
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  7. #26
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Hey Ginny, wie es scheint hab ich euch alle etwas geschockt, so ruhig wie es hier ist
    Hab mich zuweit aus dem Fenster gelehnt.....
    Ja aber keine Angst, Leute, es bleibt nicht ohne Konsequenzen. Ich brauch aber noch ein bissl Zeit bis zur Fortsetzung. Geduld.
    Was stellt ihr euch eigentlich vor, wenn ihr den Titel Verwirkung hört? *neugierig*

  8. #27
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Huhu, ich meld mich mal kurz Zwischen - hab nämlich eine Memo an die fleißigen Gäste, die hier so gern mitlesen.
    Ich habe hier --> http://sgafanfiction.jimdo.com eine Möglichkeit eingerichtet, wo ihr mir ab und zu eure Meinung zur Geschichte posten könnt. Wär ja schade, wenn ihr nicht zu Wort kommen könnt
    Würd mich freuen!

    Entschuldigt die endlos Werbung hier, aber Fortsetzung folgt in Kürze *versprochen*

  9. #28
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    So, an alle Ungeduldigen - ES GEHT WEITER!!!


    *****
    Zurück in der Gegenwart beendete Fraser gerade ihre Erzählung mit einer letzten Bemerkung.
    „Es war fantastisch. Keiner gibt sich mehr Mühe, einer Frau das zu geben, was sie braucht.“ Und starrte gedankenverloren zu Boden.

    Abbi sah ihre Freundin nun regungslos an.
    „Weißt du von wem du da redest. Du hast mit unserem Chefarzt geschlafen! Du meine Güte, weißt du worauf du dich da eingelassen hast. Er ist Zivilist und du... .“

    „Jaja, schon klar. Wir haben auch nicht vor es zu wiederholen, okay. Was glaubst du eigentlich, wie wir reagiert haben, als wir ín der Frühe aufwachten.“

    Nicole griff wieder zu ihrem Glas, bevor sie weiter erzählte.
    „Als ich aufwachte, fühlte ich mich zunächst ungewohnt geborgen durch die Wärme und Nähe, wenn dich jemand zärtlich im Schlaf in die Arme schließt. Doch dann schoß es mir plötzlich durch den Kopf. Langsam blickte ich zu dem Mann, der hinter mir lag und sah in das Gesicht eines selig schlafenden Carsons. Das war nicht mein Date. Das war Carson. Und noch schlimmer, mit ihm habe ich zuvor noch verachtend über One-night-Stands geredet und das mir so was nie passieren sollte.“

    „Und wie hat Carson reagiert?“

    „Frag nicht, ich glaub er war noch bestürzter darüber, als ich. Er sah aus, als hätte er Schwierigkeiten, die Puzzelteile der letzten Nacht zusammen zu setzen. Dieser Morgen war wahrscheinlich unserer peinlichster Moment im ganzen Leben.“




    *****
    Wieder begann eine Rückblende. Es war früher Morgen und man sah zwei schlummernde Personen, die sich eng aneinander gekuschelt hatten.

    Nicole wachte als erste auf mit einem Lächeln im Gesicht. Doch ganz schnell bemerkte man, wie es erstarrte und ihre Augen sich weiteten.
    „Scheiße...“, konnte man ihr ein leises Fluchen entnehmen, als sie hinter sich Carson erblickte.
    Vorsichtig wollte sie sich aus seiner Umarmung befreien und hoffte wohl sich leise davon schleichen zu können, aber Carson wachte davon auf.

    Beide erschraken sich gegenseitig und Nicole flog von der Bettkante.
    „Verdammt Carson!“, gab sie ihm natürlich die Schuld und riß das Bettlaken aus seiner Hand um sich damit zu verdecken.

    Dieser vergrub sich unter der Bettdecke.
    „Nicole! Was ist passiert! Was...was machen wir denn hier?!“ Er sah sichtlich verwirrt umher.

    „Was...was ich hier mache? Nichts...ich...ich... .“ Stottern war nicht ihr Ding, also versuchte sie es mit einem ganzen Satz. „Ich denke ich sollte jetzt endlich gehen, mh“, und versuchte ihren entgleisten Gesichtsausdruck vor ihm zu verbergen.

    „Du große Güte... .“ Bei Carson kamen so langsam die Erinnerungen zurück und er richtete sich auf. „Du große Güte...“, wiederholte er noch mal.

    „Ja, das kannst du wohl laut sagen...“, meinte Nicole nur anzüglich darauf und sammelte ihre Klamotten auf. Sie verschwand um eine Ecke um sich anzuziehen.

    Carson sah nur weiterhin die Stirn in Falten gelegt vor sich ins Leere und biß sich auf die Lippen. Nicole hatte keine Mühe sich die Kleidung schnell überzuwerfen und schon kam sie wieder an ihm vorbei. Sie steuerte geradewegs auf die Türe zu, ohne ihn noch mal angucken zu wollen.

    „Wo willst du jetzt hin!“, rief Carson etwas verärgert darüber, dass sie sich einfach so aus dem Staub machen wollte und geradewegs so tat, als wäre nichts geschehen.

    Sie war schon an der Türe und traute sich nicht ihn anzusehen.
    „Wir starten in zwei Stunden aufs Festland, schon vergessen!“ Und dann verschwand sie.



    *****
    Abbi regte sich kurz und blickte belächelnd zur Seite.
    „Ihr habt euch also nicht mal darüber ausgesprochen.“
    „Nein, nicht mal als wir auf den Weg zum Festland waren.“
    „Wo ihr den Unfall hattet.“
    „Ja, der Unfall...richtig.“




    *****
    Man war in der Hangerbucht wo John Sheppard gerade den Jumper betrat. Hinter ihm trafen Nicole und Carson das erstemal seit heut morgen wieder aufeinander, mit zurückhaltenden Blicken.

    „Carson! Und alles klar“, kam kühl von Fraser.

    „Lieutanant! Wenn für dich alles klar ist.“ Er klang unzufrieden.

    „Na dann ist ja alles geklärt, bestens“, meinte sie schließlich ohne ihn anzublicken und begab sich in den Jumper.

    Dann sah man das kleine Raumschiff Atlantis durch die Deckenluke verlassen und wie es davon schoß.

    Kurzerhand später war man im Cockpit wo John den Jumper Richtung Festland navigierte und gerade ein paar Tasten bediente.
    „Okay, dann starten wir mal Teyla einen Besuch ab. Sie erwartet uns sicher schon. Haben Sie auch alles dabei, Dr.?“, wand sich der Major grinsend zu Beckett.

    Diesem war die fröhliche Laune zuviel für heute morgen und hatte nur ein gequältes Lächeln übrig.

    „Keine Sorge, Dr. Ihnen passiert schon nichts, dafür haben Sie ja Ihren Bodyguard, mh!“ Sheppard interpretierte Carsons Gesichtsausdruck natürlich völlig falsch.

    Fraser warf daraufhin einen deprimierten Blick zum Arzt schräg hinter sich, der es jedoch eisern ignorierte.

    Sheppard ist die ungewohnte Ruhe zwischen seinen beiden Begleitern die ganze Reise lang natürlich nicht entgangen. Er blinzelte unbemerkt neben sich um die Lage zu checken. Aber so richtig konnte er sich nicht erklären was heute anders war.
    Sie waren schon fast angekommen, da fasste er sich ein Herz und warf eine Frage unbehelligt in den Raum.
    „Wo bleiben eigentlich die üblichen scherzhaften Gespräche heute?!“ und sah zu den beiden rüber.

    Doch in dem Moment erschrillte ein lauter Alarm im Jumper. Fraser schreckte auf.
    „Major!“

    Dieser wand sich zugleich wieder den Schalttafeln zu und versuchte den Fehler zu finden.

    „Was ist denn los!“, rief Carson aufgebracht und hielt sich krampfhaft fest, denn der Jumper geriet in Turbulenzen.

    „Ich weiß es nicht!“, schrie Sheppard zurück.

    „Wir verlieren an Höhe!“, warf Fraser laut dazwischen. Hektisch erhob sie sich aus ihrem sicheren Copiloten-Stuhl und arbeitete sich in Richtung Heck durch.

    „Wo wollen Sie hin! Lt.!“ Sheppard sah ihr kurz nach, konzentrierte sich aber schnell wieder auf das Bild vor sich.

    „Rodney hatte doch beim letzten mal...“, hörte man Fraser murmeln und sah sie im Heck nach der Konsole greifen.

    „Kommen Sie wieder her! Es ist zu spät!“, schrie Sheppard streng und hatte zu tun den Jumper zu steuern.

    „Nicole, setzt dich sofort hin!“, rief Carson entsetzt zu ihr hinter.

    Der Jumper sackte ab. Es ging alles viel zu schnell.
    „Verdammt, ich muss notlanden. Festhalten....!“ Sheppards Worte verhallten in den Wänden.

    Sie haben das Festland noch nicht ganz erreicht und steuerten nun geradewegs auf die schroffe Felsklippenlandschaft zu. Sheppard dachte wohl den Vogel noch auf dem ebenen Festland landen zu können, aber das schafften er leider nicht.

    Der Jumper schrammte mitten rein in die Felslandschaft.

    Schließlich verkeilte sich der kleine, schmächtige Schiffskörper inmitten starker Gesteinsbrocken, die teilweise eng zusammenstanden. Er blieb in einer leichten Senkrechten Position zwei Meter über dem Boden hängen, das Heck nach unten gerichtet.
    Kleine Funken sprühten und aufgewirbelter Staub verrieten, dass es ein heftiger Aufprall war. Es war unverkennbar, dass der Jumper das nicht unbeschadet davongetragen hat und an einigen Stellen stark eingedrückt aussah.
    Dann blendete man ins Innere.

    Sheppard regte sich als erster. Er saß immer noch auf seinem Pilotensessel und schien nur etwas benommen. Zumindest konnte man keine äußere Verletzungen erkennen.
    „Alles okay hier hinten...?“, wand er sich schließlich mit matter Stimme an die anderen.

    „Ja einigermaßen... .“ Carson richtete sich gerade wieder auf. Er war sicher aufgehoben gewesen in seinem Sitz. Schien nur etwas stark durchgeschüttelt wurden. „Major!“ Er sah das Cockpit vor sich eingedrückt.

    “Ja, ich bin eingeklemmt…”, beantwortete John ihm gleich seine ungestellte Frage und versuchte kurz seine Beine zu befreien, was aber nicht klappte.

    „Haben Sie Schmerzen! Spüren Sie Ihre Beine?“, kam gleich routiniert von Carson.

    „Keine Schmerzen und ja, ich fühle noch alles, es ist nur etwas .....unbequem...“, versuchte John es zu beschreiben.

    „Große Güte, Nicole!“ Carson erinnerte sich wieder, dass sie hinten im Heck verschwunden war und drehte sich um.

    „ Ich bin hier...“, kam mit gedämpfter Stimme.

    „Geht’s dir gut?!“, wollte der besorgte Arzt gleich wissen.

    „Naja, abgesehen davon, dass es hier ein wenig eng geworden ist und ich mich nicht rühren kann. Ja, mir geht’s gut.“

    „Oh man, was ist hier passiert?“ Carson klang sehr aufgebracht und forderte eine Erklärung.

    „Er hatte schon wieder einen Ausfall.“

    „Wer!“, kam die feste Frage des Arztes.

    „Der Jumper!“, sprach Sheppard laut. „Das letzte mal konnten wir es aber abwenden.“

    „Ohr, wollte Selenka nicht nach dem Fehler suchen?“, hörte man Frasers Stimme von hinten.

    „Vielleicht sollten wir ihn einfach verschrotten“, kam sarkastisch von John.

    „Ich glaube das hat er gerade von selbst getan.“ Man sah jetzt zu Fraser ins Heck und konnte sich ein Bild von der Decke machen, die unglücklich an einigen Stellen eingedrückt war. Da der Jumper mit dem Heck etwas senkrecht nach unten gerichtet war, hatte die Schwerkraft den Lieutanant gegen die Jumperluke geworfen, Blechteile um sie herum machten es ihr unmöglich sich nach vorn zu befreien.

    „Okay...“, kam ungeduldig von John und schien noch zu überlegen. „Ich schlage vor, wir versuchen durch die Jumperluke auszusteigen.“

    „Können Sie sich denn befreien, Major?“, fragte Carson und hatte immer noch die Augen weit aufgerissen. Der Schreck steckte ihm noch in den Knochen.

    „Nein...“, meinte dieser langsam sprechend. „Aber vielleicht sollte jemand ein Stück in Reichweite laufen um dann Teyla anzufunken, damit sie mit ein paar Leuten aus ihrem Volk zu Hilfe eilt. Und dafür müssen wir die Jumperluke öffnen, mh!“ Er klang etwas gereizt, weil er es so breit erklären muss.

    „Okay Sir, ich bin bereit. Öffnen Sie die Luke. Dann kann ich hieraus klettern.“ Fraser hoffte, wenn die Luke aufgeht, würde sie es aus ihrer Situation befreien.

    Nach einer zögerlichen Sekunde ein erneutes Problem.
    „Okay...“, kam wieder breitgezogen und fraglich vom Major.

    „Was ist!“ Carson erkannte doch, dass irgendwas nicht stimmte.

    „Ich kann es nicht von hier aus bedienen. Muss wohl ausgefallen sein. Es geht nur noch manuell!“

    Fraser kapierte schnell und suchte nach dem Schalter, der hier hinten im Heck ist.
    „Sir, ich komme nicht ran. Er ist genau über mir, aber ich häng mit meiner Schulter fest.“

    John drehte sich zum Arzt hinter sich, der sich immer noch an seinem Stuhl festgekrallte.
    „Okay, Dr. Dann sind Sie jetzt wohl dran.“

    „Was?“

    „Sie müssen sich ins Heck arbeiten und den Schalter betätigen.“

    „Oh man, ich war eigentlich darauf vorbereitet jemanden in Teylas Volk medizinisch zu versorgen und nicht waghalsige Manöver zu riskieren.“ Er erhob sich von seinem Stuhl, während er noch sprach. Natürlich musste Sheppard ihm das nicht zweimal sagen. Schließlich nahm er es sich zur Pflicht zu helfen. Trotzdem musste er meckern, vielleicht auch nur um sich zu beruhigen.

    „Sie schaffen das schon, Beckett!“ John nickte ihm zu.

    Carson hangelte sich vorsichtig voran ins Heck hinab, was nicht einfach war. Schließlich fand er einen Platz bei Fraser wo er Halt machen konnte. Jetzt musste nur noch den Schalter gedrückt werden, doch er zögerte.

    „Beckett, worauf warten Sie noch!“, raunte ihn Sheppard an.

    Carson drehte sich irritiert zu ihm.
    „Lt. Fraser ist im Weg, ich müsste über sie hinweg, aber es ist viel zu eng dafür.“

    Nicole hob den Kopf.
    „Major, vielleicht schaff ich es doch irgendwie an den Schalter. Es ist wirklich zu eng für Carson.“

    John konnte es nicht glauben und sah unwirsch zu den beiden hinter.
    „Carson muss doch nur über Sie hinweg und schon ist er dran. Was ist denn bloß los mit ihnen beiden!“

    Sie zuckten zusammen bei diesen Worten und Carson machte eine unzufriedene Mundbewegung.
    Fraser sah ein, dass Sheppard recht hatte. Carson kann es schaffen. Er muss sich bloß vorarbeiten und zwar über sie hinweg.
    Die beiden sahen sich an und ihnen war nicht gerade Freude darüber ins Gesicht geschrieben. Nachdem sie letzte Nacht unfreiwillig zusammen im Bett gelandet waren, scheuten sie jeglichen Kontakt zueinander. Aber das konnte Sheppard ja nicht wissen.

    „Also los....“, befahl Nicole nun und sah Carson streng an. Sie mimte die Vorgesetzte und überspielte den albernen Gedanken, dass, wenn sie ihn gleich spüren wird, leicht in Beschämung geraten könnte in Erinnerung an die gestrige Nacht.

    Carson ging es nicht anders, nur dass er diesen Gedanken nicht so leicht überspielen konnte. Man sah ihm die Besorgnis direkt ins Gesicht geschrieben und nur Fraser konnte es interpretieren.

    „Beckett, was ist denn nur los mit Ihnen. Jetzt machen Sie schon!“ rief Sheppard nun ungeduldig rüber.

    Er regte sich endlich.
    „Ja schon gut, ich mach ja schon, okay...“, und klang nicht erfreut. „Also los...“, sagte er dann mehr zu sich selbst und sah zu Fraser. „Bereit?“

    „Jetzt mach...!“

    Er arbeitete sich über ihre Füße hinweg nach vorn zu ihrem Kopf. Der Schalter war ganz in der Nähe. Und es war verdammt eng. Zögernd überlegte er jedes Mal wo er seine Hände als nächstes abstützt. Nicole blickte schnell zur Seite und biss sich auf die Lippen.

    „Alles okay...“, fragte Carson zwischendurch.

    „Ja, mach weiter....“.

    Er lag jetzt knapp über ihr und sie spürte sein Gewicht auf ihr ruhen, trotzt das er sich abstützte.
    Und ausgerechnet in dem Moment bewegte sich der Jumper weiter senkrecht. Carson wurde gegen Fraser gedrückt und die beiden sahen sich erschrocken an. Sie hielten inne.

    „Alles klar bei euch!“, rief John ebenfalls entsetzt.

    Sie schauten beide zu ihm so gut sie konnten.
    „Ja...“, kam es fast gleichzeitig von ihnen.

    „Okay, ich versuch es weiter...“, nahm sich Carson wieder vor.

    „Ja okay....“, meinte Nicole leise, Carsons Gewicht nahm ihr fast die Luft zum atmen. Sie verzog jetzt wirklich das Gesicht, trotzt das sie seinen Duft wahrnahm und das Herzklopfen durch seine Nähe den Schmerz erträglich machten.

    Schließlich erreichte er endlich den Schalter.

    Fraser schoß etwas durch den Kopf „Carson, warte... du solltest dich an etwas festha... .“ Doch zu spät.

    Die Luke knarrte kurz laut auf, wahrscheinlich hatte sie auch einen Knacks abbekommen. Das wurde erst recht offensichtlich, als sie sich plötzlich mit einem Ruck öffnete, anstatt wie gewöhnt, langsam aufzugehen.

    „Wooooh...“, kam noch völlig erschrocken von Carson, als er merkte, dass er den Boden unter Füßen verlor und versuchte sich festzuhalten. Doch dafür blieb keine Zeit mehr.

    „Carson!“, schrie Nicole und griff instinktiv nach ihm. Doch sie hatte nicht die Kraft sich zu halten und wurde von ihm mitgezogen. „Verdammt...!“

    Mit ordentlich Schwung purzelten sie nach draußen. Nicole kam hart auf, streifte mit ihrem rechten Arm einen Felsvorsprung. Nur durch ein Wunder verfehlten beide bei ihrem Sturz die großen Steine, auf die sie hätten aufprallen können. Sie rollten noch ein Stück übereinander und blieben dann endlich liegen.

    „Bist du okay?“ Carson lehnte über ihr und sah sie atemlos an.

    „Toll gemacht, wirklich toll gemacht, Carson!“ Zornesfalten zeichneten sich in ihrem Gesicht ab.

    „Was? ... War es jetzt etwa ein Fehler die Luke zu öffnen?!“ Er konnte es nicht fassen, dass sie ihn auf einmal so wütend anfuhr.

    „Hättest du dir lieber erst mal sicheren Halt gesucht, bevor du den Schalter gedrückt hast. Muss ich denn auf alles aufpassen! Und jetzt runter von mir!“, kam verärgert von ihr und schupste ihn von sich. „Wir hätten uns sämtliche Knochen brechen können, mensch.“

    „Ich kann ja nun wirklich nichts dafür was passiert ist.“

    Beide erhoben sich nun.

    „Ohr, genau das mein ich damit das ihr Männer keine Verantwortung übernehmen könnt.“ Sie besah sich ihren Arm, der ihr schmerzte.

    „Was! Oh moment mal, du redest doch nicht von....also das ist doch jetzt nicht wirklich dein Ernst hier damit anzufangen!“

    „Ach ja!“
    „Das kannst du mir nicht vorwerfen, ja!“

    „Hey Leute....“, erklang nun etwas verloren vom Inneren des Jumpers. „Wenn ihr dann damit fertig seit, könntet ihr vielleicht zu Teyla und ihrem Volk laufen und Hilfe holen, ja?“

    Carson und Nicole blickten sich daraufhin kurz stumm an, immer noch aufgebracht.

    „Du bleibst hier!“, regte sich der Lieutanant schließlich und machte sich auf den Weg.
    „Du bist verletzt!“, rief ihr Carson nicht einverstanden hinterher. Das hatte er natürlich nicht übersehen.
    „Nur keine Sorge!“ raunte sie ihm gereizt zu.




    ******
    Dann sah man Atlantis, wie es ruhig an seinem Platz im Meer ausharrte. Im Zuge der Dämmerung hatte es etwas friedliches.

    In einem seiner Gänge ging gerade Major Sheppard seines Weges. Carson hatte ihn gleich bei ihrer Ankunft zurück in Atlantis als erstes untersucht, weil er kein Gefühl mehr in seinen Beinen spürte. Doch die Nervenirritation legte sich schließlich und er konnte nun der Bettruhe in seinem Quartier entfliehen.

    Während der Besprechung mit Dr. Weir betonte Carson noch einmal wie viel Glück sie hatten, diesem Unfall ohne größere Verletzung entkommen zu sein. Lediglich verspürten alle drei ein wenig Kopf- und Nackenschmerzen, aufgrund des Schleudertraumas.

    Sheppard jedenfalls war die kühle Art zwischen Nicole und Carson nicht aus dem Kopf gegangen und wollte das Gespräch mit den beiden suchen. Er wusste, dass Fraser gerade von Beckett verarztet wurde und fand es am besten, sie beide gleich dort abzupassen.

    Er betrat die Krankenstation, Fraser saß und Beckett neben ihr behandelte gerade ihre Wunde am Arm. Beide redeten kein Wort miteinander.

    „Hey, alles in Ordnung hier?“, begann er diplomatisch.

    „Ja, ist nur ein Kratzer“; kam von Beckett.

    „Ich hab ja auch schlimmeres verhindert, Sir“, kam bissig von Nicole.

    Carson sah sie kritisch an und ließ ihren Arm fallen, nachdem er die Wunde versorgt hatte. Fraser machte kurz eine entgeisterte Mundbewegung über seine nicht gerade sanfte Behandlung heute.
    Mitterweile zog er eine Antibiosespritze auf.

    „Und zwischen ihnen beiden alles in Ordnung?“, fragte Sheppard beiläufig.

    „Was soll die Frage, Sir. Dr. Beckett und ich sind die besten Freunde.“ So ganz konnte sie ihren sarkastischen Unterton dabei nicht verdecken.

    In dem Moment stach Carson ihr die Spritze unangekündigt in den Arm.

    „Au! Carson! Verdammt noch mal....“, ließ Fraser ihren Schmerz raus.

    Beckett sah nur zu Major Sheppard und bejahte seine Frage.
    „Klar!“

    Fraser blickte ihn böse funkelnd an.

    Sheppard blickte etwas verunsichert zu ihnen herüber und nickte.
    „Na dann ist ja alles geklärt“, meine er vorsichtig. Dann begab er sich wieder zur Tür, kurz noch mal beunruhigt zurückblickend, bevor er verschwand.

    „Du kannst auch gehen“; meinte Beckett schließlich zu ihr.

    Sie sah ihn trotzig an.
    „Okay, wir müssen darüber reden. Jetzt!“

    „Okay, reden wir!“, reagierte er schroff und stellte sich vor ihr hin.

    „Als erstes sollten wir aufhören uns wie Teenager zu verhalten, die vor lauter Unsicherheit darüber was passiert ist, sich aggressiv anfahren.“

    „Was passiert ist?“, kam nur höhnisch von ihm.

    „Okay, folgendes ist passiert“, meinte Fraser gleich laut. „Wir verstehen uns gut, wir haben uns ziemlich gern und sind im Bett gelandet. Sowas kommt vor. Ich hät dich nicht verführen sollen. Okay! Ich bin dran schuld, dass es passiert ist. Können wir das ganze jetzt bitte vergessen und uns wieder wie normale Freunde benehmen.“

    Er machte eine unzufriedene Mundbewegung und verschränkte seine Arme. Etwas reumütig blickte er nun zur Seite.
    „Du bist nicht allein daran schuld“, meinte er nun leise. „Es gehören schließlich immer zwei dazu. Ich hätte dich unterbrechen können und tat es nicht.“

    „Vielleicht weil wir zu betrunken waren, mh“, suchte Nicole eine plausible Erklärung um es endlich aus der Welt zu schaffen.

    „Jah...“, sagte er resigniert und senkte den Blick.

    „Wieder Freunde?“ Sie reichte ihm die Hand.

    „Jah...“, kam wieder nur von ihm, blickte sie schwach lächelnd an.

    Sie umarmte ihn plötzlich, so dass er erst überrascht war, dann aber seine Hände auf ihren Rücken legte.

    „Gut...“, löste sich Fraser wieder und ging stürmisch zum Ausgang. Nocheinmal blickte sie zu ihm zurück. Sie verzog ihren Mund zu einem Grinsen und schien zu überlegen ob sie ihren Gedanken aussprechen sollte. Sie machte es.
    „Es war aber schön“, meinte sie leise und schmunzelte ihn an.

    „Fand ich auch...“, antwortete er gedämpft, erwiderte ihr Tollerei. Er stand immer noch mit verschränkten Armen im Raum.

    Schließlich wand sich Nicole ab und sie trennten sich mit einem Lächeln.



    ****
    „Also ist die ganze Sache jetzt vergessen?“ kam erleichtert von Abbi.

    „Ja“, seufzte Fraser befreit.

    Abbi regte sich. „Gut. Und, was machen wir jetzt als nächstes!“

    „Hast du noch was anderes da, als nur Brause? Vielleicht ein Sekt, mh?“

    „Duuu! Du solltest in Zukunft lieber die Hände vom Alkohol lassen, ja! Sonst ist Carson wieder nicht sicher vor dir.“

    „Ach quatsch, ich weiß jetzt wann genug ist und bin ein braves Mädchen.“

    „Na klar.“

    Nicole warf ein Kissen nach Abbi.
    „Jaa, natürlich. Außerdem wollen wir nur gute Freunde bleiben, klar.“

    „Okay, ich kenn dich doch.“ Sie ballerte ihr das Kissen zurück. „Du stehst sowieso auf ganz andere Typen.“

    Fraser lachte und wehrte das Kissen ab. „Eben.“

    Aber als Abbi sich einen Moment von ihr abwand, konnte man kurz ihren stillen, nachdenklichen Blick sehen.




    ~ Ende ~




    Soo. Und jetzt nehm ich mich auch schonmal in Acht vor den Kissen, die ihr nach mir werfen werdet. Oder? Na jetzt sagt schon, was meint ihr zu diesem Ausgang
    Geändert von Lt. Nicole Fraser (11.06.2009 um 22:05 Uhr)
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  11. #29
    paul's choco-girl ♥ Avatar von ginny81
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    Standard

    Jaja der liebe Alkohol - kaum haben die zwei zu tief in's Glas gekuckt, landen sie auch schon zusammen im Bett.

    Ich find's zu süss wie unbeholfen sie danach miteinander umgehen.

    Auch wenn's eine Aussprache gab, glaub ich noch nicht, dass das Thema für die beiden endgültig abgehakt ist...

    Meiner Meinung nach liegt da irgend etwas in der Luft
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  13. #30
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Oha, Ginny. Damit dürftest du nicht ganz falsch liegen!!!
    Aber ich hab erstmal genug von den beiden, ich vermisse Rodney!
    Wie fandest du den Rahmen der Story? Sonst hatte ich ja immer eine Folge aus der Serie als Vorlage. Diesesmal musste ich mich echt ins Zeug legen, um den Hauptkomplott zu verpacken. Hoffe es ist mir irgendwie gelungen, ohne große Verwirrung zu stiften.

    PS: ist es eigentlich üblich auf den "Danke" Button bei deinem FB zu drücken? dann mach ich das jetzt gleich mal

    Und dem Antiker vielen Dank fürs "danke" sagen
    Geändert von Lt. Nicole Fraser (12.06.2009 um 13:57 Uhr)
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  14. #31
    Autor der ungelesenen FF Avatar von Protheus
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    Ein nettes Kapitel, bei dem man versteht, warum immer wieder gesagt wird, dass man Privates und Berufliches nach Möglichkeit trennen soll.

    Was mir dieses mal sehr gefiel, war die Loslösung vom Handlungsstrang der Serie. Schließlich muss man sich nicht sklavisch daran halten und es schafft größere Freiräume für die Story, wenn man sich ein wenig davon entfernt.

    Mir gefällt, wie die Geschichte zwischen den beiden Protagonisten sich entwickelt. Nachdem sie zuerst ständig miteinander kokettiert haben, ist das eine interessante Wendung in ihrem Verhältnis. Bleibt nur noch abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.
    Die Freiheit des Bürgers heißt Verantwortung.

    (Joachim Gauck)


    "You may belong to any religion[...] - that has nothing to do with the buisness of the state. We are starting with this fundamental principle, that we are all citizens and equal members of one state." (Sir Mohammed Ali Jinnah)

    Meine FF:

    Laufend: 2036 - A Union at War

    Abgeschlossen: 2034 - Das neue Sternentor

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  16. #32
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Huhu Protheus, schön wieder von dir zu lesen! Warst bestimmt beschäftigt mit deiner eigenen FF, hab schon gesehen, was für ein Mammut Projekt
    Danke natürlich für dein FB!!! Sehr gut, dass dir mein Rahmen der Geschichte gefällt. War für mich das erste mal sozusagen, weil ich ja sonst immer die Vorlagen der einzelnen Folgen genutzt hatte.
    Zwangsläufig wird bei meinen eigenen geschriebenen Storys immer Fraser im Mittelpunkt stehen - daher müsst ihr die Figur schon mögen, damit es euch Spaß macht beim lesen. Aber anscheinend ist der Lieutanant ganz gut angekommen bei euch

    Lg Nicole
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  17. #33
    Major Avatar von claudi70
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    Hallo,
    hab gerade deine FF entdeckt und muss sagen die Geschichten sind wirklich gut geschrieben. Ich bin ja immer etwas skeptisch, wenn es um neue Charaktere geht. Was sicher auch ein Grund war bisher deine FF nicht zu lesen. Aber ich muss gestehen, Fraser ist dir sehr gut gelungen, werde also in Zukunft deine Storys weier verfolgen, sei es deine erfundenden oder die anderen.
    LG Claudi

  18. Danke sagten:


  19. #34
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Huhu Claudi! Willkommen in meinem FF Thread. Ha, freu mich das ich dich mit meinen Geschichten haschen konnte Danke natürlich für dein posetives Feedback!!! Mal sehen wie dir meine nächste Story gefallen wird. Kommt morgen abend!
    Lg nicole
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  20. #35
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    Sooo, und wie versprochen der Beginn einer neuen Story! Achja, Primeval lässt Grüßen, ihr werdet es merken, alle die Fans sind


    Ein betäubendes Versehen



    Mission auf P3X-134 – sie sollten zur falschen Zeit am falschen Ort sein.

    Der Planet war mit einer fortgeschrittenen Zivilisation besiedelt, wie sie es seit Hoff nicht mehr gesehen hatten. Nach ersten Beschnupperungen mit den Führungspersonen der Stadt fanden diese Vertrauen in das Atlantis Team und beschlossen sie Anteil zu haben an ihren Forschungen an einer Wraithwaffe.

    Der Kanzler persönlich geleitete das Team nach unten in die Katakomben der Stadt. Erneut blickte man in Laborräume. Doch dieses mal gab es kein Serum in Reagenzgläsern zur Erforschung, sondern hier fand man Versuchstiere vor.

    „Kleine, bissige Echsen...“, beschrieb Rodney es passend, als sie an der langen Reihe von Käfigen vorbeigingen.

    „Jurrasic Park lässt grüßen!“, kam daraufhin von John, der seine P90 fest an die Brust gedrückt und kritisch in einen Käfig nach dem anderen äugte.

    „Was ist das.....Jorasik Park?“ Teyla konnte mit dem Begriff natürlich nichts anfangen.

    „Oh, stellen Sie sich das hier nur mit noch größeren Tieren vor und plötzlich fällt der Strom aus und die Käfige öffnen sich. Es gibt Schreie, nervenaufreibende Jagdszenen und Blut, viel Blut“, machte John sich an eine besonders belebende Erklärung.

    Teyla nickte ihm etwas bestürzt zu.
    „Na zum Glück gibt es hier keine Größeren Exemplare von denen“, meinte sie danach denkwürdig.

    „Würde ich nicht so sagen!“, kam plötzlich von Fraser, die mit Ford schon am Ende der Reihe angelangt war und nun auf den letzten größeren Käfig zeigte.

    Postwendend standen sie alle versammelt vor dem letzten Käfig und blickten erstemal stumm hinein.

    „Ein halbwüchsiger Scharfzahn, würde ich sagen“, meinte McKay plötzlich scharfsinnig.
    Alle blickten ihn fragwürdig an. Er merkte, dass er sich erklären musste.
    „Hat niemand von ihnen Littlefoot gesehen...?“ Rodney sah ein, dass er damit erst recht ungläubige Blicke erntete. „Naja, das ist die Beschreibung eines Tyrannosaurus rex.“

    „Warum sagen Sie das nicht gleich, McKay“, rollte Sheppard mit den Augen.

    Rodney wollte schon empört den Mund aufmachen, da sprach ihm der Kanzler ins Wort.
    „Bitte, bitte folgen Sie mir in meine Gemächer. Wir haben uns sicher viel zu erzählen. Kommen Sie. Bitte.“


    *****
    Kurzerhand später waren sie an einem Tisch versammelt und ließen sich erst mal erklären was es mit der Wraithwaffe auf sich hat.
    Fraser, die noch keinen Platz genommen hatte, nahm gerade eine ihr angebotene Tasse Tee in Empfang und bedankte sich mit einem Nicken. Die anderen bekamen auch etwas an ihren Platz gestellt.

    Kritisch untersuchte McKay das Stück Kuchen. Sheppard machte es gleich richtig und lehnte dankend ab. Argwöhnisch sah Rodney zu ihm rüber und fragte sich, warum er nicht auch so verwegen sein konnte. Aber nein, er wollte nicht unhöflich erscheinen.

    „Diese Echsen sind Teil unserer natürlichen Tierflora des Planeten“, begann der Kanzler währenddessen mit seiner Erzählung. „ Natürlich sehen sie in Natura anders aus. Sie sind kleine, ungefährliche Fleischfresser. Wir haben angefangen Experimente mit ihnen zu machen und sie verändert.“

    „Also das was wir gesehen haben, sind genetisch veränderte Tiere?“, entgegnete ihm John kritisch.

    „Ja, es sind Hybriden. Gezüchtet für nur einen Zweck: Als Waffe gegen die Wraith.“

    „Die was machen sollen!“ kam nun spöttisch von McKay. Er hatte den Kuchen immer noch nicht angerührt.

    John zog ein verständliches Gesicht. „Sie sollen die Wraith verscheuchen, indem ihr die Echsen auf sie hetzt.“

    „Ja, so haben wir uns das vorgestellt.“

    „Das ist verrückt!“ John reagierte jetzt aufgebracht, nachdem der Kanzler seine Befürchtung bestätigte. „Ihr könnt diese ....Dinger.....doch nicht auf Wraith abrichten. Das sind keine zahmen Haustiere. Was Sie da heranzüchten, sind unberechenbare Bestien und glauben Sie mir, ich weiß wie Geschichten wie diese für gewöhnlich ausgehen.“

    „Und genau da liegt der Punkt, Major, wo Sie ins Spiel kommen!“

    „Oh nein, ich werde nicht Sam Neill spielen!“, warf Sheppard unbedeutend ein.

    „Wir hatten uns erhofft, dass Sie fähige Leute in Ihrem Volk haben, die uns bei diesem Problem helfen könnten.“ Der Kanzler überging einfach die Bemerkung von Sheppard, die er eh nicht verstand. „Verstehen Sie, wir können zwar fertige Hybride züchten, so wie sie uns äußerlich nützen, aber wir sind nicht fähig, ihren aggressiven Charakter zu manipulieren, so dass man sie abrichten könnte.“

    „Mh, ich kenne da nur einen, der Ethologie studiert haben kann“, kam eher stupid vom Major.

    „Und das nur als Nebenfach in seinem Medizinstudium“, warf Fraser gleich hinweisend ein, weil sie wusste, von wem John da sprach.

    „Aber er hat Ahnung wenn es um Genmanipulation geht“, meinte dieser darauf.

    „Er ist Humanmediziner und kein Tierarzt, Sir. Ich glaube nicht, dass er begeistert sein würde.“

    „Vielleicht... .“ Doch der Kanzler wurde zäh unterbrochen. Ein Mann stürmte in den Raum.
    „Kanzler! Jetzt ist es passiert! Jemand hat die Gelegenheit genutzt und während unserer
    Ablenkung durch die Gäste ins Labor eingebrochen.“

    Alle starrten ihn gestrafft an und in Sheppards Gesicht konnte man ablesen, dass er ahnte, was gleich gesagt werden wird.

    „Die Velociraptoren – die Käfige sind alle leer. Jemand hat sie geöffnet.“

    Sofort erhoben sich alle erschrocken von ihren Stühlen.

    „Was! Wer sollte denn so etwas tun!“ McKay war sichtlich erschüttert.

    „Oh wir haben viele Gegner in unserem Volk, die das, was wir hier tun, nicht befürworten können.“

    „Wem sei es zu verübeln...“, murmelte John eher in sich hinein.

    „Und was nun!“, kam wieder von Rodney. Seiner Stimme war etwas Furcht anzumerken.

    „Keine Sorge, Dr.“, wand sich der Kanzler gleich an ihn. „Sie sind noch nicht ausgewachsen und können noch niemanden was zu Leide tragen.“

    „Abgesehen von dem Großem....“ warf Ford ein und sah kopfschüttelnd zu Boden.

    „Wir sind auf solche Fälle vorbereitet und haben Betäubungswaffen anfertigen lassen. Mit ihrer Hilfe schaffen wir es, alle wieder einzufangen. Sie können den Komplex nicht einfach so verlassen.“

    „Ha, na typisch. Jetzt sollen wir wieder helfen, die Suppe auszulöffeln”, bemerkte Rodney zynisch.

    Sheppard wechselte Blicke mit Fraser, ob sie es mit der Sicherheit befürworten konnte, wenn sie hier bleiben.
    „Es sind wirklich nur kleine Viecher, Sir. Ich denke wir sollten ihnen helfen.“

    „Und uns von dem Großen fernhalten...“, murmelte Aiden erneut abschätzend.

    „Dann schlage ich vor wir teilen uns in Zweierteams auf und suchen die verdammten Viecher, bevor sie Hunger bekommen.“ Sheppard klang erbost und hoffte darauf, dass die Situation nicht eskalierte. „McKay, Sie gehen mit Lt. Fraser! Ford, Sie kommen mit mir. Und Telya – sie behalten den Kanzler im Auge. Ich habe keine Lust morgen in der Zeitung die Schlagzeile zu lesen, dass der Kanzler von seiner eigenen Waffe getötet wurde.“

    „Ja Sir“; nickte Teyla, obwohl sie nicht den Inhalt seiner Worte verstand. Mittlerweile wusste sie aber, wenn der Major in solchen Rätseln sprach, dass er schlecht gestimmt war und sie lieber nicht weiter nachfragen sollte.

    „Major, ich glaube ich werde von meinen eigenen Wachleuten gut beschützt“, rechtfertigte sich der Kanzler.

    „Ach ja, hätten Sie mal diese Wachleute lieber in den Laborräumen gut positioniert, dann wären wir jetzt alle nicht in diesem.....Alptraum!“

    Der Kanzler sagte daraufhin nichts mehr und forderte nur das Team auf, ihm in die Waffenkammer zu folgen.

    Als Rodney vom Tisch aufstand, sah er fast erleichtert aus, dass es in diesem Aufruhr nicht auffiel, dass er Unhöflicherweise nichts vom Kuchen gegessen hatte.


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    Geändert von Lt. Nicole Fraser (22.06.2009 um 22:03 Uhr)
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  21. Danke sagten:


  22. #36
    Major Avatar von claudi70
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    Standard

    Jurrasic Park...na das verspricht ja jetzt schon Spannung.
    Rodney verschmäht den Kuchen...? Was ist denn mit ihm los, wo er doch so gerne isst *g*

    Und jetzt sind sie auch schon ausgebüchst...die kleinen Viecher, bin gespannt ob sie die wirklich wieder eingefangen bekommen.
    Und wer hat sie raus gelassen?
    Freu mich auf die Fortsetzung.
    LG Claudi

  23. Danke sagten:


  24. #37
    paul's choco-girl ♥ Avatar von ginny81
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    Jurassic Park & Primeval? Das war wirklich mal etwas anderes.

    Nette Idee, auch wenn ich mich mit ihr noch anfreunden muss...

    @claudi70: vielleicht hat er sich gefragt, ob Zitrone drin ist
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  26. #38
    Turbo-Denker/Seher alias Beamter Avatar von Dakimani
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    Standard

    hy fraser

    hab mir jetzt mal die ganze FF durchgelesen und ich kann nur sagen:
    GROßARTIG.....einfach genial
    finde deine ideen nur fantastisch

    hoffe du machst so weiter...und du wirst noch viel von mir hören

    lg
    Daki

  27. Danke sagten:


  28. #39
    Fürstin der Finsternis Avatar von Liljana
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    Hoffentlich muss der Kanzler nicht in ein gewisses Häuschen (wie in Jurassic Park)! Wäre echt fatal für ihn. Primeval kenn ich leider nicht.

    Lese Deine Geschichte schon eine Weile mit. Mit den altbekannten Storys habe ich es nicht so. Mir gefallen neue einfach besser.

    Muss Dich aber loben. Du schreibst wirklich gut. Diese neue Geschichte mit den Dinos gefällt mir super. Bin schon gespannt, wann Mensch und Dino zusammentreffen.

    Wie wirken sich wohl die Stunner auf diese Tiere aus? Vielleicht mutieren sie dadurch noch mehr?! Wär doch eine coole Idee.

    Und Rodney hat nichts vom Kuchen gegessen!! Das sieht ihm aber überhaupt nicht ähnlich. Er stopft doch sonst alles in sich rein.

    Freu mich schon auf die Fortsetzung

    LG
    Liljana

  29. Danke sagten:


  30. #40
    Senior Airman Avatar von Lt. Nicole Fraser
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    @claudi, ginny: Ist Rodney nicht grundsätzlich kritisch gegenüber Essen fremder Völker...oder ich hab ihn da falsch eingeschätzt und er isst wirklich alles

    @hallo daki, Liljana: herzlich willkommen, schön von euch zu lesen!!! freu mich natürlich immer riesig über neue Feedbacks, besonders wenn sie so posetiv sind, danke musste natürlich lachen über Liljanas Kommentar mit dem Klohäuschen, hihi, ja das hätte kein guten Ausgang


    So, nun die Fortsetzung - aber ich muss zugeben, dass mich dabei eine besondere Szene aus Primeval inspiriert hat, Daki wird es vielleicht merken. Viel Spaß!

    *****
    Vor der Waffenkammer wurde schon rege die eigenen Wachleute mit Waffen ausgestattet.
    Sheppard und seine Leute bekamen vom Waffenmeister die besagten Betäubungswaffen ausgehändigt und wurden kurz mit ihnen vertraut gemacht. Dann trennten sich die Teams auf.

    „Das nenn ich mal zu falschen Zeit am falschen Ort sein“, brummte John, als er sich mit Ford auf den Weg machte. „Jetzt muss ich ja doch Sam Neill spielen.“

    „Ja, Sir“, griente Ford ihn nur an.

    *****
    Unterdessen befanden sich Rodney und Nicole in einem Art Umkleideraum. Sie hatten etwas dahinein flüchten gesehen.
    Angesichts dessen, dass es sich wohl nur um ein kleines Exemplar zu handeln schien, fühlte sich Rodney auf der sicheren Seite. Er starrte auf die Betäubungswaffe, die Fraser in den Händen hielt.

    „Darf...darf ich auch mal das Ding ausprobieren.“

    „Was?“

    „Na darf ich auch mal mit dem Ding schießen?“

    „Rodney?“

    „Ach kommen Sie, was soll schon passieren. Es ist nur eine Betäubungswaffe und ein kleiner Raptor. Ideal für mich wieder mal das Schießen zu üben, mh!“

    „Ihnen ist wohl der Kuchen nicht bekommen!“

    „Was? Nein, den hab ich gar nicht gegessen, weiß man denn, was die hier für Zutaten verwenden.... .“ Er merkte, dass er schon wieder ins Reden kam, aber seinem Ziel nicht näher. „Ich mein das wirklich ernst. Darf ich jetzt oder nicht!“

    „Das ist kein Spaß, Rodney. Wenn Sie das Vieh verfehlen und es uns angreift, dann kann ich uns nicht beschützen.“

    „Ich kann Ihnen die Waffe immer noch zurückgeben, wenn’s schief geht, okay. Nun geben Sie schon her.“

    Widerwillig übergab sie ihm die Waffe. Aber es war ja nicht das erstemal, dass Rodney eine Waffe in die Hand bekam, also vertraute sie ihm.

    „Okay, wo ist er hin“, kam nun von Rodney und hielt die Waffe gezückt vor sich, während er seine Blicke im Raum schweifen ließ.

    „Da!“, zeigte Fraser geradeaus und hatte eine Bewegung wahrgenommen.

    Das Vieh war unter eine Bank gekrochen. McKay und der Lieutenant waren ihm auf der Spur.
    Schon hatten sie es entdeckt und blickten sich kurz an, bevor sie auf die Stelle zugingen. Rodney, der die Betäubungspistole in der Hand hielt, versuchte es zu erwischen. Er bückte sich und wurde glatt von dem Vieh angebrüllt.

    „Soll ich...“, kam zögernd.

    Nicole bückte sich jetzt auch.
    „Ja los, schießen Sie!“, drängte sie zu Schnelligkeit.

    „Ja, okay... .“ Er kreiste um die Bank und versuchte das Tier ins Visier zu nehmen. „Gleich hab ich ihn, gleich hab ich ihn“, versuchte Rodney sich selbst zu ermutigen.

    „Jetzt machen Sie schon!“, rief Fraser aufgeregt.

    Das Tier beobachtete die Bewegungen der beiden genau und drehte sich mit im Kreis.
    „Der zappelt ja zum Glück auch gar nicht rum“, regte sich Rodney auf.

    „Kom McKay, schieß!“ Nicole stellte sich ihm gegenüber auf und ließ das Vieh nicht aus den Augen. Sie bereute es schon, dass sie auf Rodney´s Bitte eingegangen war und ihm die Waffe überließ.

    „Ja ich mach ja“ und schoß drauf los.
    Durch die gebückte Haltung warf es ihn zu Boden.
    Aber er hatte das Tier verfehlt.
    Aber etwas hatte er schon getroffen.
    Fraser schrie erschrocken auf und taumelte an den Schrank hinter ihr. Der Pfeil stark in ihrem Unterschenkel. Sie blickte schmerzverzerrt zu sich herunter und holte Luft.
    Fassungslos blickte sie dann zu Rodney, der immer noch am Boden lag und sie entsetzt ansah.

    „Sie sind doch echt...“, brachte Nicole noch mit heiser Stimme aufgelöst hervor. Groß kam sie aber nicht mehr zum fluchen, denn schon setzte die Betäubung ein.

    „Nicole, entschuldige...“, kam leise von Rodney und machte große Augen.
    Sofort stand er auf den Beinen und kam schnell zu ihr.

    Fraser verdrehte nun die Augen und rutschte langsam mit zurückgelehnten Kopf und offenem Mund am Schrank herunter. Die Augen geschlossen stöhnte sie, als sie die Betäubung zu spüren bekam.

    „Nicole!“ Rodney erfasste noch ihren Arm, als sie gerade drohte zu Boden zu kippen. „Wohoo...“, kam noch von ihm und ließ sie langsam zu Boden gleiten.

    Sie stöhnte immer noch heftig mit aufgerissenem Mund.

    Er fasste Fraser an die Schultern. „Nicht einschlafen jetzt.... .“.

    Aber das war nicht mehr zu verhindern, dass wusste er. Nicole war schon nicht mehr ansprechbar. Unruhig lag sie am Boden, den Mund nur noch leicht geöffnet. Ihre stöhnenden Laute verklangen langsam.

    Rodney blickte verstört um sich.
    „Äh...“, und führte die Hände vorm Mund zusammen, während er hastig überlegte. „So... ich muss jetzt schnell.. .“ Er holte hastig einen neuen Pfeil aus ihrer Tasche. „Dann bin ich gleich wieder da, ja.“

    Mit seinen typischen nervösen Bewegungen versuchte er einen kühlen Kopf zu bewahren, angesichts der Situation. Er steckte sich den Pfeil zwischen die Zähne um die Hand frei zu haben für das Gewehr neu laden.

    Fraser bewegte ein letztes mal den Kopf zur Seite. Das Stöhnen verstummte. Rodney blickte noch mal zu ihr. Ernst hielt er die Waffe erhoben. Dann atmete er entschlossen durch und konzentrierte sich auf die Jagd.

    Das Vieh stak immer noch unter der Bank. Aufmerksam hielt er die Waffe vor sich und bekam das Tier in die Schusslinie. Er drückte ab und kniff dabei die Augen zusammen. Der Schuß traf. Das Tier ging zu Boden.

    „Ha...“, grinste Rodney, über sich selbst überrascht. Doch sah er gleich wieder reumütig auf, als er Nicole nun endgültig ruhig und stumm am Boden liegen sah.
    „Gut...gut...“, beruhigte er sich selber und überlegte was er als nächstes tun sollte. Das Funkgerät. Er klickte an sein Ohr.
    „Major Sheppard...“, sprach er mit einem Kloß im Hals. „Ich...ich habe eins dieser Biester...aber......es ist was mit Lt. Fraser.“


    *****
    Sie kamen so schnell wie möglich. Zwei Soldaten des Kanzlers folgten ihnen. Rodney kniete bei Nicole.

    „Was ist passiert!“, rief im Sheppard schon entgegen.

    „Ein Versehen...“, verteidigte sich Rodney und erhob sich. „Aber mit dem 2. Pfeil habe ich den Raptor erwischt“, meinte er anschließend.

    Er erntete nur unverständliche Blicke.

    Die Soldaten griffen nach dem betäubten Tier unter der Bank und steckten es in eine Kiste.

    Ford kniete sich derweil zu Fraser und legte sein Ohr auf ihren Brustkorb.

    „Ist das gefährlich für sie?“; fragte Rodney nun besorgt.

    „Nein“, meinte einer der Soldaten fest. „Sie wird zwar schreckliche Kopfschmerzen haben, aber das wärs.“

    Ford nickte Rodney beruhigt zu, sie atmete ganz ruhig. Und Teyla legte Nicole etwas weiches unter den Kopf.

    „Gut...“, hörte man Rodney und freute sich.

    Sheppard stand etwas abseits und behielt die Position im Auge. Er nickte den Soldaten zu, als diese mit dem gefangenen Raptor den Ort verließen, um das Tier zurück ins Labor zu bringen.
    Rodney kam gerade auf den Major zu.
    „Also wenn sie aufwacht, wird sie mich erst mal umbringen“, meinte er mit erschütterten Gesichtsausdruck.

    „Und wenn sie es nicht tut, dann mach ich’s.“ John sah ihn an. „Wie konnte das passieren, McKay“, warf er ihm vor.

    „Sie stand genau in der Schusslinie. Wie konnte ich ahnen, dass ich das Tier verfehlen werde. Es hat sich ständig bewegt“, versuchte er sich zu verteidigen und geriet in Aufgebrachtheit.

    „Okay...schon gut“, beruhigte Sheppard ihn. „Das nächste mal überlassen Sie so was wieder anderen.“

    McKay sah das natürlich ein, aber für Fraser kam diese Einsicht zu spät. Besorgt blickte er sich wieder zu ihr um.
    Während Nicole also bewusstlos am Boden lag und Teyla versicherte, dass sie sich mit ihr einen sicheren Platz suchen würde, begab sich der Rest des Teams wieder auf die Suche nach den anderen vermissten Tieren.


    FF
    Geändert von Lt. Nicole Fraser (24.06.2009 um 18:28 Uhr)
    Aktuelle Folge meiner FF
    Ein betäubendes Versehen


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  31. Danke sagten:


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