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Thema: Die Stargate-Atlantis-Romane

  1. #21
    Zitronenfalter Avatar von Sinaida
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    Jo Graham, eine der Autorinnes des Teams, die an der Legacy-Reihe schreiben, hat hier ihr LiveJournal: http://jo-graham.livejournal.com/ und beantwortet u.a. Fragen zu den Büchern, zum Schreiben an sich, zu Fanfics, zu ihrer Sicht auf die Charaktere usw. Es lohnt sich echt, da mal reinzugucken, wenn man mehr über die Bücher erfahren möchte.

  2. #22
    Major General Avatar von Kris
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    Zitat Zitat von Terraner Beitrag anzeigen
    Sollten die aber das Niveau der besseren Star Trek Bücher erreichen (mal Rezensionen abwarten...) werde ich vielleicht doch nicht der Versuchung widerstehen können in eins reinzulesen.
    Zu den ersten acht habe ich schon was geschrieben, nämlich hier:

    http://www.stargate-project.de/starg...653#post747653

    Eigentlich sollte ich weiter machen, aber irgendwie bin ich noch nicht zum Weiterlesen gekommen.

    Was die neue Serie angeht, so bin ich guter Hoffnung, dass die Romane interessant werden, denn wenn man Jo Grahams Livejournal so liest, merkt man, dass sie mit viel Liebe und Sorgfalt an die Sache geht und auch recherchiert hat und wirklich Fan ist und damit nicht nur Geld verdienen will.

    Das war leider nicht bei allen Büchern bisher der Fall.
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

    John Sheppards Schicksal im Vegasverse :"Solitary Man" no more

    *Neu:* Kapitel 22 seit Okt 2016: Wenn der schlafende Tiger erwacht (Star Trek Into Darkness Prequel)
    * NEU* Doktor Who: Die Saat des Zorns * Der Schatten des Doktors * Drabbles

  3. #23
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zitat Zitat von Kris Beitrag anzeigen
    Was die neue Serie angeht, so bin ich guter Hoffnung, dass die Romane interessant werden, denn wenn man Jo Grahams Livejournal so liest, merkt man, dass sie mit viel Liebe und Sorgfalt an die Sache geht und auch recherchiert hat und wirklich Fan ist und damit nicht nur Geld verdienen will.
    Das Gefühl hab ich auch. Serien-Canon sind die Bücher nicht... aber mein persönlicher canon werden sie wohl werden. Das, was Miss Graham bisher darüber hat verlauten lassen klingt um einiges sinnvoller als das, wass ein gewisser Mr. Mallozzi über einen eventuellen möglichen in einer fernen Zukunft vielleicht mal erscheinenden Film hat fallenlassen.

  4. #24
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    So... ich bin letzte Woche mit Homecoming fertig geworden, dem ersten Buch der Legacy-Serie... und ich war begeistert (weswegen es dann auch gleich eine missing scene sein musste ).

    Und den Rest mal unter spoiler tags:

    Spoiler 
    Die erste Hälfte wollte ich das Buch permanent an die Wand schmeißen, was in diesem Fall aber ein gutes Zeichen ist. Ich wusste ja, dass Atlantis wieder zurück in die Pegasus-Galaxie kommt, weil das Buch damit anfängt, aber Alter, es tat so weh, das Vorgeplänkel zu lesen (vor allem, weil es in schmerzhaft realistischem Gegensatz zu dem, was dem Vollpfosten der Knalltüte dem Ignoranten Mallozzi so dazu eingefallen ist). Man merkt sehr deutlich, dass Jo selber lange in DC in der Politik gearbeitet hat und das macht diese erste Hälfte so schmerzhaft und so gut (vor allem für eine wie mich, die selber schon ein paar Jahre hauptamtlich Politik gemacht hat und sich nie von dem Autounfall, der die Bundeswehr in der Presse ist, abwenden kann).

    Ich war vor allem von Woolsey und der Art und Weise, wie sie ihn schreibt, überrascht und auch begeistert. Sie schafft es, Woolsey in character zu behalten und trotzdem nicht als den Technokraten und das Beamtenarschloch, als das er in der Serie immer mal rüberkommen sollte, zu schreiben, sondern als Menschen mit vielen Facetten und vor allem auch vielen Fähigkeiten (das wurde ja auch ganz gerne mal verbockt in der Serie...). John ist wie immer großartig porträtiert und selbst Rodney ist bei Jo nur an der Grenze zur Unerträglichkeit (dass ich Rodney nur schwer ertragen kann, liegt in diesem Fall tatsächlich nicht an Jo, sondern an Rodney... in der Serie hat es aber oft auch tatsächlich an den Autoren gelegen).

    Ich mag es, dass sie Jennifer langsam aufbaut (mochte aber nicht ganz so, dass Jennifer sich einfach von Rodney hat überrollen lassen... aber irgendwas sagt mir, dass das nicht ohne Folgen in der Beziehung bleiben wird) und ich mag es, wie viel Platz sie Teyla einräumt. Tatsächlich spielt Teyla bei ihr eine wesentlich größere und bedeutendere Rolle als in der Serie (ich sag nur... Tapete...).

    Schlussendlich wären noch Radek und Ronon zu nennen, die beide eher unterstützende Rollen haben, aber genau richtig eingesetzt werden (und ich mag es so, wenn Autoren Radek als genauso fähigen Wissenschaftler wie Rodney statt nur als seinen Hiwi porträtieren) und demnächst auch wieder einen eigenen gemeinsamen Subplot bekommen werden, wie Jo meinte (den ersten hatten sie in Death Game).

    Ein nächster Punkt sind die Wraith. Ehrlich gesagt fand ich die jetzt nie sonderlich spannend. So als Schurken, ja, da waren sie gut zu gebrauchen, aber ansonsten? Nyah. Jo (und Melissa Scott, ihre Co-Autorin) schaffen es, die Wraith als eigenständige Persönlichkeiten mit Zweifeln, Ängsten, Überheblichkeiten und allem was dazu gehört, zu zeigen, und das muss man echt erstmal schaffen.

    Schlussendlich bleiben noch die Genii, die hervorragend als intrigierende, rivalisierende Macht in der Pegasus-Galaxie geschrieben werden und nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren haben... vielleicht eher sogar noch gefährlicher geworden sind, in den sechs Monaten, die Atlantis abwesend war. Ich bin ja echt gespannt, wie es weitergeht.

  5. Danke sagten:


  6. #25
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    So, hab The Lost gelesen und mal ne kurze Einschætzung (und da sind wirklich GROSSE Spoiler drin, ich sach's nur):

    Whiskey. Tango. Foxtrot.

    Spoiler 
    Alte Scheisse, was haben sie nur mit Rodney gemacht? :O (Antwort: einen Wraith haben sie aus ihm gemacht... einen echten so mit feeding hand und so). Jo Graham und Amy Grisworld ziehen echt alle Register, was das angeht und ehrlich gesagt, ich will nicht wissen, was das jetzt auf lange Sicht fuer Rodney und das Verhæltnis der Lanteans zu den Wraiths zu bedeuten hat und wie viel Therapie Rodney wohl brauchen wird, wenn das wieder vorbei ist (Antwort: zuviel vermutlich... wie gut, dass sie eine neue Psychologin dabei haben...).

    Ansonsten stimmt das, was ich ueber Homecoming geschrieben habe, auch fuer The Lost, und ich kann den næchsten Teil (Allegiance) gar nicht erwarten. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.


    Und falls sich einer wundert: ich hab hier grade nur ne dænische Tastatur zur Verfuegung. Die ist lustig, aber auch etwas anstrengend...

  7. #26
    Lieutenant General Avatar von Antares
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    Danke für die Review. Ja, dann weiß ich ja schon mal, wofür ich mein Geld nicht ausgeben muss. *g* Alle anderen Rezensionen, die ich bisher gelesen habe, gehen übrigens in dieselbe Richtung, von daher .... halte ich mich lieber an Fanfictions.

  8. #27
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Äh... es war ne gute Rezension. Ich fand das Buch großartig. Aber tja, ist halt kein McShep *schulterzuck

  9. #28
    Major General Avatar von Kris
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    Ich versuche ein wenig mit meinen Reviews und Einschätzungen weiter zu machen. Sie geben in erster Linie natürlich meine Sicht der Dinge wieder:

    Stargate Atlantis # 14: Death Game
    Autor: Jo Graham
    Verlag: Fandemonium Books, UK 2010
    311 Seiten, ISBN: 978-1-905586-47-9

    Es sollte eigentlich nur eine Routinemission werden, aber John weiß, dass die Schwierigkeiten erst beginnen, als er mit einer Kopfwunde in einem halb zerstörten Jumper wieder zu sich kommt. Zusammen mit Teyla ist er auf irgendeiner Insel gelandet, weit weg vom Stargate, dass vermutlich am anderen Ende des Archipels liegt. Auch wenn die Athosianierin seine Wunden verbinden kann, so ist klar, dass sie Hilfe von den Einheimischen brauchen.
    Diese erweisen sich zunächst als sehr freundlich und kümmern sich um die beiden. Während sich John erholt, haben Teyla und er sehr viel Zeit über sich und ihr Leben nachzudenken.
    Dann aber zeigen sich die Dorfbewohner plötzlich von einer ganz anderen Seite.
    Sie werden zusammen mit anderen „Gefangenen“ an den eigentlichen Oberherrn ausgeliefert und dieser ist leider ein Wraith.
    Derweil versuchen Radek und Ronon, die auf einem anderen Eiland gestrandet sind, zum Tor zurück zu gelangen, ohne unangenehm aufzufallen. Und Rodney versucht derweil das Stargate selbst in Gang zu setzen.

    Sehr positiv an diesem Roman ist die aktive Rolle von Radek. Der Tscheche steht da sonst auch in den Büchern immer in der zweiten Reihe und bekommt kaum Raum, hier sieht es anders aus. Und das Zusammenspiel mit Ronon weiß zu gefallen.
    Die Geschichte des Romans ist eher dünn und insgesamt nur mäßig spannend, da es wenig an Action gibt.
    Dafür nutzt Jo Graham die Seiten, ihre Helden über die Vergangenheit reflektieren zu lassen. Sie erfindet eine eigene Hintergrundgeschichte für John, gibt auch kleine Einblicke in Teylas Vergangenheit, was vielleicht nicht jedem gefallen könnte. Alles in allem ist das Buch sehr charakter- und nicht abenteuerzentriert, da es nur wenige Actionszenen gibt.
    Das Englisch ist gut verständlich, allerdings mit recht komplexen Sätzen, so dass man schon ein wenig geübter in der Sprache sein sollte.

    Fazit: „Death Game“ gehört zu den ruhigen „Stargate Atlantis“-Romanen, die sehr viel Wert auf die Entwicklung und den Hintergrund der Charaktere legen. Das ist zwar schön ausgearbeitet, aber nicht für jeden spannend. Und es könnte zu Kontroversen führen, wenn man sich ein eigenes Bild von Johns Vergangenheit gemacht hat.
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

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  10. Danke sagten:


  11. #29
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zitat Zitat von Kris Beitrag anzeigen
    Sehr positiv an diesem Roman ist die aktive Rolle von Radek.
    Ich glaube, Jo mag Radek sehr (wobei die Radek-Szenen in The Lost von Amy Grisworld geschrieben wurden, aber sie machen es beide sehr gut) und ich mag es auch, dass sie Radek nicht so in den Hintergrund rückt, wie das in der Serie oft der Fall war. Ich fand es auch großartig, wie sie seinen Hintergrund beschrieben hat. Es war ihr anzumerken, dass sie eine große Verfechterin von guter und gründlicher Recherche ist.

    Die Geschichte des Romans ist eher dünn und insgesamt nur mäßig spannend, da es wenig an Action gibt.
    Ist Action für Spannung zwingend notwendig?

    Sie erfindet eine eigene Hintergrundgeschichte für John
    Spoiler 
    Mel wird in... Secrets oder Allegiance, ich bin mir grad nicht ganz sicher, wieder auftauchen, das nur nebenbei.


    Das ist zwar schön ausgearbeitet, aber nicht für jeden spannend. Und es könnte zu Kontroversen führen, wenn man sich ein eigenes Bild von Johns Vergangenheit gemacht hat.
    ...da seh ich aber das Problem gerade nicht . Also, es hat sich jeder schon ein eigenes Bild davon gemacht und dass die meisten vermutlich eh nicht mit Jos Version übereinstimmen, liegt in der Natur der Sache (wobei sie sehr logisch vorgegangen ist, und das sage ich nicht nur, weil ich auch immer das Gefühl hatte, dass John ganz sicher nicht auf der Academy war, sondern ein hunderprozentiger Kandidat für das AFROTC war). Also, ich meine, das kann man Jo und dem Buch jetzt doch nun wirklich nicht zum Vorwurf machen?

  12. #30
    Lieutenant General Avatar von Antares
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    Zitat Zitat von RowenaR Beitrag anzeigen
    Äh... es war ne gute Rezension. Ich fand das Buch großartig. Aber tja, ist halt kein McShep *schulterzuck
    Ich bin nicht so naiv/vermessen/optimistisch genug anzunehmen, dass ich jemals McShep in einem offiziellen Buch bekommen werde. *g* Von daher ist das KEIN Kriterium bei der Auswahl der Romane für mich. Dort gebe ich mich mit Teamgeschichten zufrieden.

    Aber wenn mir die Rezensionen einhellig bescheinigen, dass es ein Buch für John/Teyla Shipper ist - dann ist das kein Buch für mich. Denn glücklicherweise steht mir in Zeiten des Internets ja eine genügend große Auswahl an anderen Geschichten zur Verfügung, die genauso gut und oftmals sogar besser sind.

    Von daher war die Rezension also schon hilfreich für mich

  13. #31
    Major General Avatar von Kris
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    Ist Action für Spannung zwingend notwendig?
    Nein. Ich brauche das auch nicht, wenn der Rest stimmt. Aber das war als Hinweis für Leser gedacht, die vielleicht anderes erwarten, also eher ein "Achtung hier gibt es eben nicht nur Krach-Bumm-Zack-Peng, sondern eher anderes".

    Ich versuche mit meinen Rezensionen eine wenn auch persönlich eingefärbte Vorstellung der Bücher zu geben und so sachlich wie möglich zu beurteilen, wen das Buch ansprechen könnte und wie gut es für uns Nicht-Muttersprachler verständlich ist.

    Wenn also diese Art von Rezensionen also nicht mehr gewünscht werden - und diesen Eindruck habe ich hier im Moment - dann werde ich die Vorstellung der Bücher hiermit einstellen und das können dann andere übernehmen. Ich hatte eigentlich jetzt nach langer Pause wieder damit anfangen und die noch fehlenden nacharbeiten wollen. Aber bei der Schlammschlacht um mich herum vergeht mir die Lust.
    Geändert von Kris (04.04.2011 um 07:07 Uhr)
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

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  14. #32
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zitat Zitat von Kris Beitrag anzeigen
    Nein. Ich brauche das auch nicht, wenn der Rest stimmt. Aber das war als Hinweis für Leser gedacht, die vielleicht anderes erwarten, also eher ein "Achtung hier gibt es eben nicht nur Krach-Bumm-Zack-Peng, sondern eher anderes".
    Ach so, hab mich schon gewundert.

    Ich versuche mit meinen Rezensionen eine wenn auch persönlich eingefärbte Vorstellung der Bücher zu geben und so sachlich wie möglich zu beurteilen, wen das Buch ansprechen könnte und wie gut es für uns Nicht-Muttersprachler verständlich ist.
    Und das hat auch niemand kritisiert. Ich hab nur ein paar Verständnisfragen gestellt. Und ich frage mich wirklich, warum und vor allem mit wem es "zu Kontroversen führen" könnte, wie Jo Johns Vergangenheit darstellt und warum das Jo jucken sollte, vor allem, wenn MGM es abgesegnet hat (sonst wär's nich im Buch).

  15. #33
    Major General Avatar von Kris
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    Stargate Atlantis # 16: Homecoming (Legacy Series Book 1 of 6)
    Autor: Jo Graham & Melissa Scott
    Verlag: Fandemonium Books, UK 2010/11
    353 Seiten, ISBN: 978-1-905586-50-9

    In „Enemy at the Gate“ eilte Atlantis der Erde zur Hilfe und musste schließlich auf dem Pazifik notlanden. Im Marinehafen von San Francisco fand die Stadt der Antiker eine erste Bleibe.
    Dort allerdings soll die Stadt auch bleiben, denn nachdem der Waffenkontrollstuhl in Area 51 zerstört wurde, gibt es außer ihr keine effektive Verteidigung mehr gegen die Feinde aus dem Weltall. Viele sehen nur den Nutzen, der ihnen Atlantis bringt, nur wenige die Gefahren, die durch die Anwesenheit der Stadt auf der Ende entsteht.
    Denn mit ihren technischen Möglichkeiten könnte man leicht die Herrschaft über die ganze Welt übernehmen, was bei dem derzeitig sehr angespannten politischen Gefüge eher gefährlich als hilfreich ist. Die Erde könnte schneller als gedacht am Abgrund eines Krieges stehen.
    Auch Sheppard, McKay und Woolsey ist das bewusst. Sie kämpfen mit allem Mitteln dagegen, die Stadt aufgeben zu müssen. Noch ahnen sie nicht, dass sie einen mächtigen Verbündeten haben, denn General O’Neill greift zu einem Trick, um die Rückkehr von Atlantis in die Pegasus-Galaxie zu ermöglichen.
    Die „Heimkehr“ steht allerdings auch unter einem düsteren Stern. Nicht nur, dass die Stadt wieder einmal nicht so will, wie man es für sie geplant hat, es gibt auch noch andere unliebsame Überraschungen, die vor allem mit den Wraith zu tun haben. Doch können sie überhaupt noch auf die alten Verbündeten zählen.

    „Homecoming“ ist die direkte Weiterführung der Serie in Romanform. Die Geschichte beginnt dort, wo die Fernsehserie aufhörte und spinnt die Entwicklungen geschickt weiter.
    Man merkt, dass gerade Jo Graham selbst im politischen Umfeld gearbeitet hat – denn die Erwägungen und Entwicklungen sind sehr akkurat und interessant dargestellt, geben auch einen gewissen Einblick in die verzwickten Beziehungen und Abhängigkeiten, die zwischen Politik und Militär bestehen können.
    Gleichzeitig beleuchtet sie auch die Gefühle der Hauptfiguren. Inwieweit haben diese inzwischen ihr Herz an die Stadt verloren. Schaffen sie es überhaupt noch, in ein normales, vielleicht nur noch erdgebundenes Leben zurückzukehren? Oder werden sie sich immer so fühlen, als hätten sie etwas verloren?
    Auch wenn die erste Hälfte des Romans auf Action verzichtet und sich sehr auf die Charaktere und eine glaubwürdige Lösung zu präsentieren, ist sie doch die weitaus interessantere, gerade weil die Autorinnen sehr viel Spaß daran haben, die Erwägungen der einzelnen Interessengruppen durchzuspielen, seien es nun die „Atlanter“ oder das IOA und schließlich den Wendepunkt herbei zu führen-.
    Bei der Rückkehr in die Pegasus-Galaxie tritt wieder ein wenig mehr das Abenteuer in den Vordergrund. Hier werden bestimmte Entwicklungen nur schlaglichtartig gezeigt, die wohl erst in kommenden Bänden weiter vertieft werden und deshalb etwas undurchsichtig oder flach wirken. Die Spannung ist weiter vorhanden, wenn auch nicht ganz so hoch wie im ersten Teil des Buches, da gerade die Machtverschiebungen bei den Wraith noch etwas unausgegoren wirken. Das Ende bleibt weitestgehend offen, ein böser Cliffhanger soll zusammen mit einer Leseprobe Lust auf „The Lost“ machen.
    Das Englisch ist komplex, so dass man doch schon etwas bessere Sprachkenntnisse besitzen sollte, um den Roman wirklich genießen zu können.

    Fazit: Wirklich gelungen ist der Roman in den Kapiteln, in denen es darum geht, Atlantis logisch und begründet in die Pegasus-Galaxie zurück zu bringen. Danach verflacht er leider etwas, da die Autorinnen, die Entwicklungen bei den Wraith und anderen Völkern nur anreißen und dabei stellenweise in alte Klischees verfallen.
    Insgesamt macht die Fortsetzung der Serie aber erst einmal Lust auf die kommenden Bände, da sich Jo Graham und Melissa Scott wirklich bemühen, die Geschichte von Atlantis auf vielen Ebenen weiterzuspinnen, dabei glaubwürdig zu bleiben und die Atmosphäre von „Stargate Atlantis“, so wie man sie kennt, zu bewahren.
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

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  16. Danke sagten:


  17. #34
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zitat Zitat von Kris Beitrag anzeigen
    Danach verflacht er leider etwas, da die Autorinnen, die Entwicklungen bei den Wraith und anderen Völkern nur anreißen und dabei stellenweise in alte Klischees verfallen.
    Ehrlich gesagt, ich hatte so viel Wraith gar nicht erwartet. Und ich war begeistert bei den Genii-Szenen, muss ich sagen. Ich fands gut, wie sie das Verschieben der Kräfteverhältnisse in der Pegasus-Galaxie zumindest so angerissen haben, dass man wusste, wie der Ist-Stand zur Rückkehr von Atlantis ist.

    Welchen OC mochtest du am meisten?

  18. #35
    Major Avatar von claudi70
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    Wenn also diese Art von Rezensionen also nicht mehr gewünscht werden - und diesen Eindruck habe ich hier im Moment - dann werde ich die Vorstellung der Bücher hiermit einstellen und das können dann andere übernehmen. Ich hatte eigentlich jetzt nach langer Pause wieder damit anfangen und die noch fehlenden nacharbeiten wollen. Aber bei der Schlammschlacht um mich herum vergeht mir die Lust.
    Bitte mach weiter, mir haben deine Rezensionen immer gefallen und geholfen. So war die Wahl der Bücher, die ich mir dann zugelegt habe, viel einfacher. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal bei dir bedanken!

    Ich versuche mit meinen Rezensionen eine wenn auch persönlich eingefärbte Vorstellung der Bücher zu geben und so sachlich wie möglich zu beurteilen, wen das Buch ansprechen könnte und wie gut es für uns Nicht-Muttersprachler verständlich ist.
    Und das finde ich gerade gut. Also mach bitte weiter.
    GLG Claudi

  19. #36
    Major General Avatar von Kris
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    Zitat Zitat von claudi70 Beitrag anzeigen
    Bitte mach weiter, mir haben deine Rezensionen immer gefallen und geholfen. So war die Wahl der Bücher, die ich mir dann zugelegt habe, viel einfacher. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal bei dir bedanken!

    Und das finde ich gerade gut. Also mach bitte weiter.
    GLG Claudi
    Danke für deinen Zuspruch, ich werde mein Bestes versuchen, auch wenn es sicherlich nicht immer einfach ist, so wie bei der nachfolgenden Rezension. Ansonsten werde ich mal zusehen, dass ich die Lücke endlich schließen und die anderen Bücher nachholen werde.

    Hier aber erst einmal:

    Stargate Atlantis # 17: The Lost (Legacy Series Book 2 of 6)
    Autor: Jo Graham & Amy Griswold
    Verlag: Fandemonium Books, UK 2011
    318 Seiten, ISBN: 978-1-905586-54-7

    In „Homecoming“ kämpften die Verantwortlichen um die Erlaubnis, Atlantis in seine Heimat zurückkehren zu lassen. Durch einen Trick von O’Neill und anderen gelang es schließlich, die offizielle Anweisung vom IOA zu erhalten, die Stadt der Antiker von der Erde zu entfernen.
    Doch die Rückkehr in die Pegasus-Galaxie ist nicht ganz so glatt verlaufen wie erwartet. Nicht nur, dass Atlantis ungeplant auf einem Planeten wassern muss, der eigentlich nicht ausgewählt worden war, auch die Machtverhältnisse haben sich verschoben.
    Die Genii haben an Einfluss gewonnen und bei den Wraith plant eine Königin namens Death, die Menschen erneut zu unterjochen. Die Menschen unterschätzen ihren Einfluss und ihre Gewitztheit gewaltig.
    So können sie nicht verhindern, dass Rodney McKay in die Hand der Wraith fällt. Als ihnen klar wird, dass seine Entführung nicht zur ein Zufall war, erhält die suche nach dem Kanadier die höchste Priortiät, da kein anderer die Technologie der Antiker so gut kennt wie er.
    Vor allem John, Teyla, Ronon und Radek haben mit dem Verlust und der Lücke in ihren Teams zu kämpfen.
    Um überhaupt erst einmal heraus zu bekommen, wo sich Rodney befinden könnte, nimmt man Kontakt zu Todd und den Genii auf. Doch die Informationen haben ihren Preis. Bei den Genii ist es die Mithilfe bei der Bergung eines havarierten Antikerschiffes, das diese vor mehr als einem Jahr gefunden haben und nun instand zu setzen versuchen. Und wer anderes als John könnte es wieder zum Leben erwecken und dann auch noch zur Heimatwelt der Genii fliegen?

    Wieder fällt auf, dass Jo Graham und Amy Griswold sehr viel Wert auf nachvollziehbare Entwicklungen und Entscheidungen legen und alles sehr glaubwürdig und nachvollziehbar gestalten.
    Die Figuren erhalten ebenfalls wieder sehr viel Raum. Ihre Gefühle, Ängste und Sorgen werden sehr ausführlich geschildert und mit den Ereignissen in der Vergangenheit und Gegenwart in Szene gesetzt. So bekommt man deutlich mit, wie wenig erdgebunden John jetzt noch ist und was er mittlerweile als die Heimat seines Herzens ansieht. Das intensiviert zwar die ohnehin schon tiefe Freundschaft zwischen Teyla und ihm, führt aber noch nicht dazu, dass das geschwisterliche Verhältnis der beiden bereits in eine Beziehung kippt, auch wenn es manchmal so aussieht.
    Auch Radek Zelenka und Evan Lorne werden weiter ausgearbeitet, dürfen im Zusammenspiel mit anderen und in Anbetracht der Lage neue Qualitäten zeigen. Erstaunlicherweise hat der Tscheche wieder ausgesprochen viel mit Ronon zu tun. Zudem gibt es auch ein Wiedersehen mit einmal in der Serie aufgetauchten Figuren wie Ladon Radims Schwester.
    Alles in allem bleibt auch dieser Roman eher ruhig, da die Autorinnen die Abenteuer eher dazu nutzen, die Figuren über sich und ihre Zukunft nachdenken zu lassen. Zudem erfährt man weitere Dinge über die Kultur der Genii und der Wraith.
    Was Rodneys Schicksal angeht, so wird erst einmal kaum ein Wort darüber verloren, auch wenn man sich schon denken kann, was passiert ist. Wirklich offengelegt wird es erst zum Ende des Buches hin. Die Autorinnen wagen hier sehr viel ... etwas, was nicht jedem Leser behagen könnte.
    Das Englisch ist diesmal wieder einfacher zu verstehen, auch wenn natürlich schon gewisse Sprachkenntnisse verlangt werden, um die Zusammenhänge verstehen zu können.


    Fazit: Jo Graham und Amy Griswold spinnen die Geschichte interessant weiter und werfen wieder viele neue Fragen auf, von denen nur wenige beantwortet werden. Der Roman ist vielleicht nicht actionreich, bleibt aber spannend für die Leser, die ausführliche Charakterentwicklungen und atmosphärische Hintergründe schätzen. Nur mit einer Entwicklung könnten sie sich keine Freunde gemacht haben, vor allem wenn sie jetzt nicht oder gerade konsequent bleiben.
    Geändert von Kris (16.04.2011 um 12:42 Uhr)
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

    John Sheppards Schicksal im Vegasverse :"Solitary Man" no more

    *Neu:* Kapitel 22 seit Okt 2016: Wenn der schlafende Tiger erwacht (Star Trek Into Darkness Prequel)
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  20. Danke sagten:


  21. #37
    General Avatar von Dr.McKay
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    Zitat Zitat von RowenaR Beitrag anzeigen
    Äh... es war ne gute Rezension. Ich fand das Buch großartig. Aber tja, ist halt kein McShep *schulterzuck
    Also obwohl ich slasher bin lese ich auch nicht-slash. Aber das klingt hier nicht so als würde ich was verpassen, denn ich war rein vom realismus her schon nie ein Fan von Keller/McKay. Daher kann ich mir dann auch ein Buch dazu sparen, da bringts mir auch nix das die Autorin es nun vielleicht mit ihren eigenen Gedanken besser ausbaut als es in der Serie war. Denn der Zug ist ja nun schon durch. Jedoch danke für deine Rezesion! So was hilft immer wenn man nicht weis ob man was kaufen soll oder nicht
    ***
    Interviews für SGP - R.S.Francks, Paul McGillion, Chuck Campbell, David Nykl,
    Torri Higginson, Kavan Smith, Andee Frizzell
    ***

  22. #38
    Chief Master Sergeant Avatar von Jolinar
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    Danke für eure Eindrücke zu den Romanen. The Homecoming und Lost habe ich schon, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen.

  23. #39
    Senior Master Sergeant Avatar von Stargatefan95
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    Echt schade das es die Romane nicht auf deutsch gibt.
    Würde sie so gerne lesen.

  24. #40
    Major General Avatar von Kris
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    Zitat Zitat von Stargatefan95 Beitrag anzeigen
    Echt schade das es die Romane nicht auf deutsch gibt.
    Würde sie so gerne lesen.
    Ja, bei einigen ist es wirklich schade - aber da kann man leider nichts machen.

    Ich habe wenigstens jetzt geschafft, wieder zwei der Bücher zu lesen und fange so an, die Lücke langsam zu schließen. Hier also:


    Stargate Atlantis # 13: Hunt and Run
    Autor: Aaron Rosenberg

    Verlag: Fandemonium Books, UK 2010
    281 Seiten, ISBN: 978-1-905586-44-8

    John Sheppards Team folgt dem Hilferuf eines Schiffes und gerät dabei im All in eine fast tödliche Falle. Sie müssen aufgrund der Beschädigungen am Jumper durch eine Explosion auf dem unwirtlichen Planeten in der Nähe landen, auf dem aber eine für Menschen atembare Atmosphäre herrscht.
    Dort stellt sich allerdings heraus, das sie nicht ganz allein sind. Während John und Teyla gefangen genommen werden, können Ronon und Rodney entkommen. Denn der Satedaner kennt die Angreifer nur zu genau: Es handelt sich zum Teil um die selben Leute, die ihn vor mehr als sieben Jahren aufgenommen und gezeigt haben, wie er auch als Runner überleben kann. Wenn er die nötigen Tricks, den Wraith zu entkommen gelernt hat, dann bei den Vr’dai, wie sich die Gruppe nennt.
    Doch er erkennt auch, dass sein alter Mentor Nekai in seiner Entwicklung stehen geblieben ist und keinen anderen Weg außer Gewalt mehr kennt. Deshalb ist gute Planung wichtig, wenn Ronon und Rodney ihre Freunde befreien wollen.

    Aaron Rosenbergs Roman konzentriert sich voll und ganz auf Ronon. Tatsächlich spielt diesmal nicht er eine untergeordnete Rolle, sondern der Rest des Teams. John, Teyla und Rodney haben nur wenige Szenen und Einsätze, ein Großteil des Buches ist eine Rückblende in die Vergangenheit.
    Das ist recht spannend erzählt, geht aber nicht unbedingt in charakterliche Tiefe. Der Leser kann mitverfolgen, wie Ronon als junger Runner das Überleben lernt, aber irgendwann auch merkt, dass er weiterziehen muss. Die Rückblicke sind daher in mehrere Episoden unterteilt, die in die aktuelle Handlung eingebettet sind. Das Buch spielt übrigens in der fünften Staffel, ohne jegliche Verbindung zu irgendwelchen Episoden.
    Alles in allem ein flüssig geschriebener und unterhaltsamer Roman, in dem der Autor einen durchaus glaubwürdigen und nicht übertriebenen Hintergrund für Ronon erschafft. Interessanterweise verwendet er einiges an Begriffen, die Nicht-Muttersprachler erst nachschlagen müssen, daher ist der Text nicht immer leicht zu verstehen.

    Fazit: „Hunt and Run“ beschäftigt sich voll und ganz mit Ronon, erzählt eine spannende Geschichte um seine Vergangenheit als Runner, ohne dabei übertrieben zu wirken. Wer actionreiche Handlungen mag, kommt jedenfalls nicht zu kurz.



    Stargate Atlantis # 15: Brimstone
    Autor: Niall Wilson & Patricia Lee Macomber

    Verlag: Fandemonium Books, UK 2010
    258 Seiten, ISBN: 978-1-905586-20-2

    Ein Mond verlässt seinen planetaren Orbit und steuert geradewegs auf die Sonne zu? Rodney McKay weiß, dass dies eine astronomische Unmöglichkeit ist und forscht nach. Schon bald stellt sich heraus, dass eine alte Stadt der Antiker daran schuld sein könnte, die sich auf dem Mond befindet.
    John, Rodney, Teyla und Ronon gehen der Sache nach und finden tatsächlich ein Stadtschiff im Stil von Atlantis vor. Allerdings wirkt sie seit langem verlassen. Dass dies ein Irrtum ist, stellt sich heraus, als sie sich genauer umsehen, denn tief unter der Erde, in den Eingeweiden der Stadt entdecken sie eine Gruppe von Nachfahren der Antiker, die sich ganz der Dekadenz und dem Vergnügen ergeben haben.
    Das Team wird misstrauisch, nicht ahnend, dass man es auf Atlantis schon lange ist – denn das Tor lässt sich nicht mehr anwählen. Schon bald lässt Saul, der Anführer der Gruppe, die Maske fallen und erklärt, dass John und die anderen von nun an hier gefangen sind und nicht mehr nach Hause zurückkehren können. Als er weder mit sich reden lässt, noch einsehen zeigt, wissen die vier, dass sie selbst die Sache in die Hand nehmen müssen – doch damit erhöhen sie auch die Gefahr für sich selbst: Denn wer sich nicht fügt, wird in die Arena geschickt und damit zum Tod verurteilt.

    Das Thema ist sicherlich nicht neu, und auch schon mehrfach in der ein oder anderen Variante in der Serie vorgekommen – aber solide und sauber umgesetzt, wenn auch nicht unbedingt mit überraschenden Wendungen. Immerhin sind sie am Ende wenigstens konsequent.
    Die Autoren konzentrieren sich mehr oder weniger auf das Abenteuer und die Action, verzichten bewusst darauf, tiefer in die Figuren zu gehen, so dass das Team und ihre Gegenspieler eher handeln als denken und analysieren.
    Das nimmt den Motiven der Figuren allerdings ein bisschen die Kraft, da man Sauls Verhalten und Pläne nicht wirklich nachvollziehen kann und nur einen kurzen Blick in die Gesellschaft der verlorenen Stadt Admah gewinnt.
    Auch dieser Roman ist in der fünften Staffel angesiedelt, es gibt Anspielungen auf Folgen der zweiten Staffel, allerdings eine Einbettung in die Episoden der aktuellen.
    Wer allerdings nicht mehr erwartet, wird voll und ganz zufriedengestellt, da die Geschichte flüssig geschrieben und auch für Nicht-Muttersprachler mit einfachen Englisch-Kenntnissen gut verständlich sind.

    Fazit: „Brimstone“ ist ein solider und routinierter Abenteuerroman ohne besondere Überraschungen und Figuren, der zwar ganz gut in die Serie passt, aber nicht unbedingt zu den Romanen gehört, die man auf jeden Fall kennen sollte.
    Kolya, der Trust und ein irrer Serienkiller in:Im Grau der Schatten, Double Trouble & In den Händen des Schicksals. Ungekannte Abenteuerer von John Sheppard & Co in "Stargate Atlantis - Die verborgenen Szenen": Aufbruch in eine neue Welt und Das erste Jahr und Die Specials.

    John Sheppards Schicksal im Vegasverse :"Solitary Man" no more

    *Neu:* Kapitel 22 seit Okt 2016: Wenn der schlafende Tiger erwacht (Star Trek Into Darkness Prequel)
    * NEU* Doktor Who: Die Saat des Zorns * Der Schatten des Doktors * Drabbles

  25. Danke sagten:


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